Indiana Tribüne, Volume 23, Number 73, Indianapolis, Marion County, 30 November 1899 — Page 1

v 0 . . xvr s iCs AA & z fVs o ks fvft lb Mi iii i r 1 i iiii ly k w vw v W u W Ofsice : No. 13 Süd Mabama Gteafjt Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano. Donnerstag, Un 30, November (899. Jahrgang 83 S!o. 73

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Wechsel, Creditbriese und PoftanweiEditorielles.

Der Wahrspruch der Geschwo-isei

renen in vem 'proze e gegen oen l Sheriff von Scott County auf Scha-I denersatz wegen der Lynchung Marion Taylor wird praktisch nicht sehr folgenschwer sein. Wenn daS Leben eincS Menschen unter Umständen nicht mehr als fünf Dollars werth ist, so wird eine solche Werthschätzung diel Beamten wohl kaum zu größerer Energie und größerem Pflichteifer an spornen. Die Wertschätzung aus fünf Dol1 m 1 . r . lars zeigl, m:n neyme oie acye, wie man wolle, doch immerhin eine Gefinnung, die dahin geht, daß es kein sehr gropes Beroreqen ,er umpe rurzweg r cr rr r M I abzumurksen. Bei anderer Gesinnung wäre wohl ein anderer Wahrspruch er folgt.. Da ist neuerdings wieder ein Be. richt über einen Sieg der Briten unter General. Methuen gemeldet worden. welcher zum Entsatz von Kimberley heranzieht. In dem Berichte heißt e?, daß es die blutigste Schlecht des Jahr, Hunderts war. Da in diesem Jahrhundert schon einige Kriege von weit größerer Bedeutung stattgesunden ha. I IL.m D M I M I & ben, als der südafrikanische, Kriege, in denen Niesenschlachten stattgefunden haben, wir nennen nur die napoleoni schen Kriege, unseren Nebellionökrieg,! den deutsch französischem Krieg, so muß man jenen Auöspruch alö Hyperbel be hei(nen ic Nachricht ist im Ganzen ctBfla nkel gehalten und wahrschein. lich handelt eS sich wieder um einen Pyrrhussieg, so daß trotz der Kriegsmelduna in England arobe Befürch- ' tuna berrscbt. Die Nachrichten aus Südafrika find sehr mager und da sie durch die Hände eines CenforS g?hen, sehr unzuver Inffift "ll'O' Alö der grobe Eisenbahn-Streik im Jahre 1894 in Chicago stattfand, behaupteten die Mitglieder der Amen. can naiiman union. oan oie lien- . c ?e . c f. .? TE f bahn-Corporationen an den Unruhen! schuld seien und Leute angestellt hatten, um die CarS in Brand zu stecken. I Chicago finden jetzi vor BundeS-1 richter Kohlsaat die Verhandlungen in dem Prozesse statt, welchen die Pennsvlvania Eisenbabn-Gesellsebakt aeaen

die Stadt Chicago angestrengt hat, umlchigan, Minnesota, Ohio und andere.

Ersetz sur den Brandschaden zu langen, welchen sie während deS Streiks erlitten hat. Ein im Jahre 1887 er-! erlassenes Jllinoiser StaatSgesetz!

schreibt vor, daß Städte und Countieö lrer dieser Partei, erklären, daß Tau-l kunst aus der Station wurde er aber materiellen Sckaden. den B-rsnen der! sende van Revublikanern. hit im 3afcrliu k-n, näckZen Voltteibureau aeküket

I r r 1 - I Korporationen infolge von Aufruhr erleiden, bis zu drei Vierteln deS Be-I trageS ersetzen sollen, sofern nachgewiesen werden kann, daß seit'nS der Behörde nicht mit allen verfügbaren I Mitteln auf Verbütuna deS Sckad.n Hingewirkt worden ist. , r 0 t - Die vorliegende Klage der Pennsylvania Co. lst der erste einer ganzen ! An,aKl von äbnlicben Vrottssen. welcke I " ' '1 von den Eisenbahngesellschasten infolge der Brände, die während deS Streiks aus den Ranglrhöfen. wütheten, gegen die Stadt anhängig gemacht worden I nfe Die Schadenersatzansprüche, I . tx . .st. V ta...K.. ciujc yuuuw ycuiuuyi uiivui, vt I nx C JU.fc., Vik?;. 1' I Dollar.

Ber vlaolrary yar lerner err, auk'latform aoopttres, nur uK ote'vikver einkreisen.

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eine Meldung hin, daß Grund für die Annahme vorliege, die fraglichen Brände seien nicht von Streikern entfesselt worden, sondern von Beauftragten der Bahngesellschaften selbst, dem damaligen CorparahonSanwalt NubenS $10,000 bewilligt, um ihn in den Stand zu setzen, diese Gerüchte zu untersuchen und gegebenen Falle Beweise für deren Begründung zu sammeln. Daß nun diese Bemühungen nicht ganz vergeblich gewesen sind, hat sich jetzt gezeigt. HilsS-Corporationöanwalt Sutherland, der in dem Prozesse die Stadt vertritt, rief eine grau Fitzzerald auf den Zeugenstand, welche höchst überraschende Aussagen machte. Sie hätte, erzählte die Frau, als sie während deö Streikes eines Abends an der 47. Str. die Geleise der Pennsylvania -Bahn kreuzte, dort einen ihr bekannten Knaben, NamenS 3ohn Duffy, im Gespräche mit dem Bahnangestellten ge sehen, welcher die Aufficht über den Weichenthurm an zener Kreuzung hatte, Sie hätte bemerkt, daß der Tburm wächter dem Knaben Geld und ein Packet Watte einhändigte. Sie hätte nachher den Duffy gesprochen. Der Junge hätte ihr offen eingkstanden, er beauftragt worden, einen Güterwagen in Brand au licaen. Vlle äeuatn dm Knaben von seinem Vorhaben abgerathen habe, hätte der Junge lachend erwidert: Mir wird Niemand etwaS anhaben und ein Detektiv hat mir für die Arbeit noch einen neuen Anzug versprochen." Der betreffende Detektiv sei damals im Auftrage einer privaten SichttheitS-Agentur für die Pennsylvania Co. thätig gewesen, gegenwärtig stthe er direkt im Dienste dieser Eisenbahn. Gesellschaft. . (nrrtfittifirnrtsfif ritt Zil UUlIilllljl lUjlljtU w w Ruhe undFrieden herrschen auf C u b a. Washington, 29 Nov. Gen. Leonard Wood, der letzle Nacht hier ankam, hatte heute eine zweistündige Konferenz mit dem Kriegssekretär Nach derselben kündigte der Sekretär iP rr . t t t .11 an, CQp er cte mpseylungen 103000 0 ausführen werde. Diese Empfehlungen bestehen hauptsächlich in der Zurückz,ehung klneS Thellkö der amerlkamschen Truppen. Ctn Fünftel derselben. int könne ganz wohl " entbehrt werden. Auf der Insel Herrschen Ruhe und Frieden und eS seien ? cm t n 4. a e . 9 1 n .Xa für einen Ausstand dortselbst nicht mehr Anzeichen vorhanden, als für einen Aufstand unter der Polizeiforce von Washington. au sl noq ,mmer vonov. ... rxxi o ka 1 ' T,5 amtSsekretar Gage kündigt an, daß er an . f l : . an a . . I sorisayren weree, prozennge ivri - a f 4. . a 9 "d öprozentige 1904 BondS zum se von 112 75 und 111 zu kaufen, bis die dafür ausgesetzten 25 Millionen erschöpft sem werden. ' Die. Silberrepublikaner. Chicago, 23. Nov. Vertreter! ttr Silberrepublikaner von fast allen! Staaten hatten sich im Auditorium-! Annex zu einer Conferenz eingefun-! den. Unter ihnen befanden sich die! Senatoren Teller, Pettigrev, Dubois, die Congreß-Abgeordneten ,Shasroth, Hartman, Towne, Wilson, die Vor-! sitzenden der StaatSeomileö von Kan-l sa. Nebraöka. Iowa. Zndiana. er-IZllinoiS vertrat der n Chicago an - sässige Bruder deS Senators ZaS. H. Teller. Teller, DuboiS und Towne, die Füh - ii-"- - r r 7 - 1896 noch zu McKinley gehalten haben, weil sie an dessen ernstlichen Bestre - bungen, . die Doppelwährung durch ! internationale Vereinbarung herbeizu - führen, geglaubt haben. Sie seien I hnn hern SfaBn- othtiU. j y " 7 o w Die Anzahl von 25,000 Stimmen in Oregon, Californien, Kentucky, West Virginia, Zndiana und anderen Staate bätte daS Resultat von 189! geändert. ES ist meine Ansicht, sagte

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Teller, daß der Kampf auf diese Staa. ten beschränkt werde. Za den andern Staaten können wir mit Hanna's Geldsack nicht concurriren. Die ColoI :.tu.T:i:i ui. 7.. a ck et kr . u i niaipuiiin unu ic 4,(Uip uv uiv, x:. .i. ..X. e tv wntuwti.M. uuv gerne wie die Demokraten in unserer I m . m m .

Dovvelwäbruna nickt von anderen

Fragen überschattet werden." ES ist die Absicht der Silberrepubli-: kaner, eine National-Convention im nächsten Zahre einzuberufen und Bryan . n. if. tT . 1 Zu mbolftren. iZaus vle nf waS allerdings beinahe als auögeschlos sen betrachtet werden muß, eme Schwenkung machen,' so sind diese Silberrepublikaner bereit, ein eigenes Ticket in'S Feld zu stellen. Die 'Silberrepublikaner beabsichtigen, ein eigenes Preßbureau einzurichten und die 700 englischen Zeitungen der silber - republikanischen Partei mit Material zu versorgen. Mädchenftreik in KansaS City. KansaS City, KaS., 29. Nov. Dreihundert Mädchen, welche gestern i der Fabrik der Swosserd Broö. Dry GoodS Co. die Arbeit niedergelegt haben, weil ihnen die Firma für daS Anfertigen von Overalls" anstatt wie früher 4$ CentS jetzt nur noch 4 Cents pro Stück bezahlen wollte, haben heute das Publikum im allgemeinen und die Geistliche der Stadt im Besonderen zu einer Versammlung eingeladen, welche Freitag Nachmittag statlsinden soll. 3n dieser Versammlung sollen die Leiden der Fabrikarbeiterinnen deS Längeren erörtert werden. Von den Philippinen. M a n i l a, 29. Nov. Eine Depesche von Namacpacan meldet, daß 160 Marinesoldaten vom Kriegsschiffe Oregon mit Hilfe der Schisse Oregon, Samar und Callav, den Hafen von Vigau, nördlich von hier genommen haben. Da berichtet wird, daß bei Taguden 1700 Insurgenten stehen, wird daS Eintreffen von Verstärkungen vor weiterem Vordringen .abgewartet. Washington, D. C., 29. Nov. Gen. OtiS berichtet, daß die Truppen energisch in nördlicher Richtung vordringen und daß die Insurgenten bei' nahe völlig demorallstrt seien. Die spanischen und amerikanischen Gefangenen besiden sich in der Nahe von Bangued, von Insurgenten, bewacht. Gen. Bell hat den Insurgenten eine Anzahl Schnellfeuergeschütze und viele Munition abgenommen. Berliner Nachrichten. Öer(in 29 Nov.' Botschafter mt f , Urlaub in f ' Italien weilt, hat aus eine Akisrage der Associirten Presse, bezüglich deS Gerüchts, daß er zurücktreten wolle, erwidert, die Nachricht sei rein auö der uft oeariffn. Die Kunde mackte in ' ' " Qttin flt0fic, Aufsehen, wurde aber T0" Wmtlx6tn ältern und dem sten Sekretär der Botschaft, Herrn ... .... . tn . Jackson, sofort als unbe- . fündet hingestellt. Anlaß zu dem Gntsckluß sollte ein Streit mit seinem HauSwirth dem Botschafter gezeben haben, welcher daS Botschaftsgebäude, daS Herr White für seinen ganzen Amtötermin gemiethet zu haben glaubt, an den Großherzog von Baden zu verkaufen sucht, welcher eS für seine Gesandtschaft zu benutzen gkdenkt. Die Beziehungen der Botschaft zu den höheren deutschen Beamten lassen nichts zu wünschen übrig, cbcr mehrere Ritglieder beschweren sich über untergeordnete Behörden. So wird be

Mi-Ikannt. daß der Zweite Sekretär. Dr.

I giSk, vor einem Monat verhaftet

1 wurde. Er war nur Augenzeuge deS

herausfordernden Auftretens einiger I junger Amerikaner in einem Eisen ! bahawaggon gewesen. Bei der An . g n u i ' und mußte dort über eine Stunde verI weilen, obgleich er sich auf seine Stellung berief, auch dieselbe urkundlich ! nachwies. Erst nachdem einer seiner Freunde erschienen war, wurde er entI lss,n Am äckken Taae wurde aller I" II" ' diogS auf Vorstellungen seitens der Botschaft eine amtliche Entschuldigung geleistet K beikt. dab scbon mebrere ArmeecorpS mit dem neuen Armeegeweh bewaffnet find, welches durch A?nde runaen auS dem Modell von 1888 hergestellt ist. Der Kaiser und die Kaiserin besinI v ex k k.ni(i;.M a.k.. i vm jiiy wnvn uu vcutjtui -uvuiu. I i. ...c.. kds..kk; F,.t. Ctf,.MK wi( ump. o"l'"tt und sollen Morgen früh in Potsdam I . . MM

VomBurenkriege.

London, 29. Nov. General Methuen hat die ganze Armee der Buren am Modder Fluß geschlagen, ß 0 sl b Z9. Nov. Daö KriegsI cevcuturent &slt folaende Devekae von General Buller erhalten : Kapstadt, 28. Novbr. General Methuen berichtet : M 0 d d e r N i v e r, 28. Nov. Ich rekognoScirte heute Morgen um 6 Uhr die Stellung deS geindeS am ModderFluß und fand, daß er in starken Schanzen ur.d gedeckt stand. ES gab kein Mittel,' ihn zu flankiren, da im Fluß Hochwasser ist. Nach einem verzweifelten, heftigen Kampf von 10 Stunden, während dessen unsere Leute ohne Wasser oder Proviant in der brennenden SonnenHitze standen, wurde der Feind gezwungen, seine Stellung aufzugeben. Dem General Pole-Carew gelang eS unter dem wackeren Beistand von 300 Sappeurö, eine kleine Abtheilung über den Fluß zu setzen. London, 29. Nov. Die erwartete Schlacht am Modder-River hat stattgefunden und mit einem neuen Siege des Generals Methuen geendet. Daß die Buren ihre Stellungen mit ihrer bisherigen Tapferkeit vertheidigten, äßt die Depesche deS Generals deutlich erkennen und wird die Verlustlifte vorauSfichtlich noch klarer machen. ES cheint, daß General Methuen einen wirklichen Vortheil errungen hat, aber daS Nähere bleibt abzuwarten, ehe man darüber mit Sicherheit urtheilen kann. Den Briten ist es gelungen, wenn auch unter, großen Schwierigkeiten, Über den Fluß zu gelangen und jeneitS eine Stellung einzunehmen. Dadurch ist. k ein weiterer Fortschritt zum Entsatz von Kimberley gemacht worden. 0chtffs-Nachrii)ten. Angekommen in : N e w I 0 r k : Aller" von Neapel; Darmstadt" von Bremen. Southampton: St. Louii" von New Zgorkz Saale" von New Jork nach Bremen. QueenStown: Majeftie" von New Jork. Boulogne: Statendam" von New Aork nach Rotterdam. Neapel: Fürst LiSmarck" von New Sork. Bremen: Dresden" von Baltimore. allerlei. BurchdenNückstoßfeines Jagdgewehrs wurde D. Wittich in Humboldt, Kan., aetödtet. Wahrend der Mann daS Gewehr vor sich trug. entluden sich beide Läufe und der Kolben traf ihn mit solcher Gewalt in die Herzgrube, daß er bald darauf eme Leiche war. AuchSud-Dakotahatein Niemandsland". Es liegt im südöstlichen Theile des Staates im County Clay, wo auf einer sogenannten Insel über hundert Personen wohnen, die eigentlich nirgends wohnen, llnd das kam so: Im Jahre 1881 wurde das Thal des Missouri - Flusses, der dort durchfließt, von einer verheerenden Fluth heimgesucht, die ganzeAcker Lan des mitfortriß. unter anderem auch ei uen Streifen von der Nebraska'er Grenze gewissermaßen nach Süddakota hinüberschwemmte, indem er sem Bett veränderte. Seitdem wissen die Be wohner dieses zwei Meilen langen Streifens nicht. - wo sie hingehören. Es handelt sich um ein ganzes Township wttthvollen Förm- und Waldlandes und die Frage wird schon lange erfolglos von den Gerichten hin- und her gezerrt. ?knVaducab erschoß der Eisenbahn - Ingenieur Joseph Enders seine Braut. Frl. Dora Shyer, und dann sich selbst. Die Beiden hatten mit einander aezankt und das zunge Mädchen war dem Manne seit einigen Tagen aus dem Wege gegangen. Frl. Shyer begab sich zum Polizeichef und theilte diesem mit, daß sie sich vor EnderS fürchte, weil er zu viel trinke. Als sie in Bealeituna des Beamten nach Sause aina und aus dem Wagen stieä, feuerte Enders auf sie und traf sie In die Brust, worauf er fortlief. DaS Mädchen wurde in ihre Wohnung gebracht. Spater kehrte EnderS zurück und schoß sie noch zweimal in die Sckläfe. Der wüthende Mann aina wieder fort, kam aber einige Mi nuten später wieder und jagte sich selbst, wahrscheinlich auS Furcht, daß die Polizei ihn ergreifen würde, eine Kugel in den Kopf. Er starb einige Stunden, später. Die Tragödie erregte m Paducah allgemeines Aus Leben. - - ---

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