Indiana Tribüne, Volume 23, Number 70, Indianapolis, Marion County, 27 November 1899 — Page 2

ZndZlMs Tribüne. Erschew! Täglich nun cw&is .

Die täglich Tribüne- kost crch -.-iSrla J lent per Woche, die ontszS,?Irid2'? Uti pe? Woche. Seide uf trwoi 15 Itnti odei Scntf pe, rtt. Ver V? nkrhalh JtUfc pegchi I ,rnb,,ß nq f yr KaHe Cmri 18 G&b ni6töö ttsH ZndianavoliS, Ind., 27. 5!ovember '99 JCffUUre alö Vorkämpfer. Bekanntlich ist in den Depeschen über den jetzigen südafrikanischen Krieg wiedzrholt auch von dem großen Procentsatz gefallener, und verwundete? britischer Officiere die Rede gewesen, und in Verbindung damit von dem alten Brauch in der britischen Armee, daß Officiere im Gefecht allemal auch Vorkämpfer sein müen und sogar, tvährend die Gemeinen Deckung suchen, frei und aufrecht vor ihnen stehen sollen. Manche Blätter nun haben von diesem Brauch in einer Weise gesprochen, als ob er sich auf die britische Armee allein beschränke. Wenigstens konnten die Leser nach den betreffenden Auslassungen Solches vermuthen, wenn sie es nicht aus eigener Ersahrung besser wußten. Eine solche Annähme wäre indeß eine sehr irrige. Abgesehen von noch anderen Beispielen, zeugen manche schwere Kämpfe in der Geschichte unseres Landes sowohl in wirklichen Kriegen wie in GrenzerFeldzügen zur Genüge davon, daß für den amerikanischen Officier ganz dasselbe gilt. Und es ist dies keineswegs blos ein ungeschriebener Brauch. Die meisten Officiere unserer Bundesarmee im mittleren wie auch noch in jüngerem Alter, sowohl Westpointer Fach-Offi-ciere wie solche, die aus dem Civilstand gekommen sind, erhielten ihre ersten militärischen Anweisungen aus Emory Upton's .Blue Book". Und es gibt keinen Paragraphen in allen Theilen dieses Jnstructionsbuches, von der Stellung eines Soldaten" bis zur Evolution einer Brigade", welcher den Mstvointer Kadetten so a?ündlick

eingepaukt worden ist. wie der Para- gen Gefolge von Verbrechen und wegraph. der in dürren Worten erklärt, waltthaten Einzelner und ganzer Volzur Ermuthigung und Anfeuerung der ker, steht das nachfolgende Bildchen Leute sei es die Pflicht des Officiers, aus der mittelamerikanischen Republik sich zu allen kritischen Zeiten rückhalts- Nicaragua. wie ein gelegentlicher Eorlos der Gefahr entgegenzustellen. Auch respondent es entrollt, rn einem dein den Exercier - Verordnungen der merkenswerthen recht idyllischen Ge Bundesarmee, welche in neuester Zeit gensatz. an die Stelle der Upton'schen Regeln Als ich mich kürzlich :m Olancho- . . r . ' l 5,.?, . . r r " . f i v:.r

getreten sind, erscheint dieselbe Regel wieder Ob Vxt in itkttn slll? b--fnTrt rntrd di5 Kt m nnhfTf Xrnnn aber man kann durchaus nicht sagen.

daß sie blos aus dem Papier stehe. elegenyen, zu ocooacvien, wz u Bei der Schlachtfeld - Taktik der leichtlebigen Eingeborenen ganz geeuropäischen Armee mag es auch oft müthlich und lässig die Schatzkammer

genug möglich sein, daß ein Officier, der in guter Deckung auf dem Boden lieat. seine beständig leiten und

ermuthigen- kann; aber anderwärts geld zu versehen, das sie gerade geließ und läßt sich diese Bestimmung brauchen können!

gar häusig absolut nicht durchführen ohne Preisgabe der persönlichen Sicherheit in bedeutendem Maße. FreiV-' lieh besteht der Gegner nicht immer aus so guten Schützen, wie die Buren es sind. Nach den besagten Regeln unseres Bundesbeeres ist die ricktiae Stelluna eines Hauptmannes in der Schußlinie zehn Schritte hinter dem Centrum seiner Leute, welche die Deckung suchen sollen, die sie haben sonnen; während der Hauptmann aufrecht stehen soll." And es ist schon vorgekommen, daß amerikanische Officiere unter der An- - . ' ' . . I schuldlgung er Feigheit lriegsgerichtlich processirt wurden, well sie Deckung hinter einem Baum suchten, während ,. . ' . :dre Avtlzeiluna tcr im cyarmutzel mit dem Feinde befand! Hätten die amerikanischen Officiere in den Kämpfen vor Santiago de Euba immer Deckung gesucht, so hätten die Berichterstatter nicht wahrheitsgetreu den Tod eines Seconde - Lieutenants der abgestiegenen Eavallerie schildern können, der, während seine kleine Abtheilung sich unter Deckung der Felsen befand, ausrecht dastand und durch eiuen Feldstecher den Feind beobachtete - . . . I und alle Bitten seiner eute, sicy ebenfrr Ans ben WnVwn an w,?f,n nnbeachtet ließ, bis eine Mauserkugel ihm ' . . I die TodeSwunde gab. Andere thaten dasselbe, hatten aber mehr Glück. Während des Apachen - Feldzuges 5M,st;t,? hatte, an der Spitze von 12 farbigen Cavalleristen vom 10. Cavallerie-Regi-ment in einen felsigen Engpaß. Man hatte noch kein Lebenszeichen von In7. L ii dianern bemerlt, aoer Minen ini Km Crnnysnh saiiftfn ttiislin Kon bin-! 3f U . . -j . , ten und von oben herab. Der Feind r nsZck'tbar. Di? Karabiner bereit haltend, suchte der kleine Trupp das Freie zu gewinnen. Der Erste Seraeant stürzte, in beide Oberschenkel getroffen, vom Pferde. Clarke führte seine Leute 150 Jards weit in rasendem Galopp. Dann stieq man ab und bildete eine Vlänklerlinie. Die dressir-1 ten Vkerde warfen sich ohne Weiteres auf den Wüstensand und die Leute be- . m. . t?i

im Jahre 1885 ritt Powhaton H. sah sich Körnchen für Körnchen nach Clarke von Louisiana. der eben erst die der Farbe". So oft sie em Gold- ' . M , rc c c. je i.i r.

r xrntfchuU abiolvirt VUNllMeN gianzen ay. oe ciurnnc ic

nutzten sie als eaung; viiqlzii onco nici es vielem wuroigen amizienooeijedoch im Centrum der Linie aufrecht Haupt ein. den ganzen Betrag für . , rer 1. fj. rt l r . r? . - -

stehen. !)cocy meyr: zx rannic, incu i icnnoocn saznaps elnzuyanoein; meitot ein Sirsch. in den Engpaß zurück, stens jedoch brachte er Tabak, Salz.

seinen Leuten mit einer Handbewegung gebietend, in ihrer gedeckten Lage zu hUihm. eilte auf den verwundeten schwarzen Sergeanten zu, hob ihn auf die Schulter und taumelte die 150 v k.! sCvwwVrt itvitrf Mros nllll? vivuimuuvw jutuu durch ine beständige Füsilade hindurch! Wunderbarerweise erreichte er nverlekt sein Eommando wieder. Für Yhh beroische That erhielt er eine Eh.nmedaille, die er auch an der Brust !trug, als er ieazs jayiz wam "" Nordwesien seinen Tod fand. Auch der jetzige Obergeneral Miles '.bielt die Ehrenmedaille, die er heute A . f'rf.jt. r' r titr iträat. anianiiaz einer surrqno n az- !' " n n- or-. OT-.I iuna üi VDtzyi o s oi. cew yoxizx tttm:gm - Regiments, mt einem

Segen Magen leiden, N7agcncatc:rrh, Dyspcxsia empfehlen Prof. Zicmssen, Gcamain t;c, ledert, kcube, Lwald und die bedeutendsten Aerzte Lnrcpa's und Zlmerika's das natürliche Karlsbader Wasser. Dr. knstiz schreibt in seinem IVcxti über die Karlsbader CneUen iine folgt : l'ci chronischen Unterlcibsbcschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres und ciilfachcres Heilmittel, als die Karlsbader Quellen." Man bütc sich ror Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Zvasscr haben das Siege! der tadtgcmcinde Karlsbad, sowie die Namcnsuntcrschrift von Lisncr & Wen dclson Co., New l?orf, auf dem halse einer jeden Flasche. lvcacn Gebrauchsanweisung und weite rcn Informationen wende man sicb an ncr & Mendelson Co., Agenten, New Ijoif. Scharmützel im Ma! 1863. als er sich zur einzigen Zielscheibe für den Feind machte, während er beständig seine Leute anfeuerte. Er wurde übrigen? dabei so schwer verwundet, daß man längere Zeit an seiner Genesung zweifelte. Aehnlich zeichnete sich Lieute nant Frank D. Balwin im Feldzuge gegen die Nez Perces - Indianer gegen Ende der 70er Jahre aus. als er. anfänglich ganz allein, eine eisbedeckte Anhöhe hinanstürmte; sine Leute folgten ihm bald, aber das ganze Feuer des Feindes richtete sich auf ihn. Doch er schien gegen die Kugeln gefeit zu fein. Er hatte übrigens schon früher eine Auszeichnung für besondere Tapferkeit auf dem Scklacbtfelde erkalten.

Diese Beispiele ließen sich leicht noch vermehren, und es t nicht wahrscheinlich, daß jene Bestimmung so bald abgeschafft werden wird. Gemüthliche Goldgewinnung. Zu den vielen Scenen wilder und aufgeregter Glllcksjagd, welche das Suchen nach Gold-unter den höchstvilisirten" Menschenkindern älterer und neuerer Zeit darbietet, mit ihrem lanUnirnex oeiano io Eorresvondknt. der selber am Bergbau in Eentralamerika in bedeutendem Maße interessirt ist hatte ich auch in 'Jfatu? anzapfen uno oaoei nicht daran denken, sich zu bereichern, sondern sich nur mit ein wenig KleinIn ver viay unsres agcrs z. . befand sich eine Hütte, die von einer echten Eingeborenen - Familie beste- - ' - nr cm f. sti tu.l.. ..V hend aus 'Mann. eio. ronoaler uhu Großmutter und ungefähr einem Dutzend lebendiger Kinder bewohnt wurde. Man kann sagen, daß in dieser Gesellschaft Jeder faulenzte, und der Andere ihn dabei half". mit einer einzigen Ausnayme. uno oas war k Gattin. Diese verbrachte wenigstens nicht ihre ganzeZeit mit süßem Richtthun und Rauchen, sondern ab und zu. vielleicht einmal m ver xuoaze. macoie sie sich mit der Familien - Älechpsanne. l RX.. t.ila &.f.-Ylal vie voryer zum vucn müssen, aus oen veg uuu; emet u. oio - viusroaiqnai c am r- C-L. .Ssoo wV tni.ii :er lauerie z , wi 5lürbißkopfe voll Userschlamm in lyre Pfanne, füllte dieselbe darauf mit Wasser und begann die altbellebte kreisförmige Bewegung des Goldwaschens. zeigie gtoßc ciuiiui bei und konnte beständig einen Strom des Schmutzwassers gleich einem Wasserfall im Kleinen, über dem Rand der Pfanne ipruoczno m,,, ui Wasservorrath ganz allmalig, in , r ' ey . i .rXUw(i tn gielcymanigem emv, Als dies aescheben war. blieben em Paar Eßlöffel voll klaren Sandes aus nr Cf C . C! . . W 4 a vem ooen oer aimc uus, miu lockerte dieselben mit einem dünnen :aocyen iorg,am auseinander uno uc das Stäbchen mit ihrer Zunge, ließ das Goldtheilchen sich an das feuchte Ende anhängen und schob es m einen Federkiel, der an beiden Enden nnt nA. ,,ktkt nVr fTm im rI nvv tbeilcken konnte ihr verloren gehen. - , . p Soweit ich weiß, gewann sie auf solche Weise im Lauf emes Tages bis zu einer Viertel Unze des kostbaren Metalles. Gewöhnlich horte sie auf. wenn sie für ungefähr 2 Dollars Gold gefunden hatte, und gmg gemächlich heim. Dann erhob sich der Herr des Hauses" lässig und pilgerte mit dem Golde nach dem nächsten Laden, welcher 12 engl. Meilen entfernt war. Manchmal I - r . rv Grütze oder auch Kattun nach Hause. Die Goldsucher konnte, nunmehr wie der bis zur nächsten Woche ruhen. Das ist nur ein einziges Beispiel, Ich erfuhr, daß es allein im District j r i i rr jiancQO uiwcne von mgeoorenenFamilien gibt, welche in genau derselUn Weise leben und genießen. Das s.Zkende Metall ist ibnen ein freundli.r Kebilke zur Besckasfuna ibrer aeringfügigen Bedürfnisse, wird aber niemals ihr Herr. - ,m aihrt,hr Diamant, im Weltpost.Verkehr. mM?itm ist -s zt viel bekannt, in wie arokem uuwunvn ituui , I v,nflce htlit mUxt m0st m nuiorti. j Maje heute, Znsere Poö zur Jmvorti'

rung von diamanten herhalten muß, und zwar zur gesetzlichen Jmportirrung; denn vom Schmuggel soll hier keine Rede sein. - - Es sind auch erst wenige Jahre her, seit Diamanten, wenigstens in nennenswerthenMengen, bei uns als PostImport zuerst erschienen. Bor demJahr 1L92 waren nur wenige auf solche Art in das Land gekommen. Die Sache ist nämlich einfach die: Alle betreffenden Edelsteine sind ungeschliffene Diamanten, und sie gehen als solche zollfrei ein. Bor dem Jahre 1892 war hierzulande noch keine Diamantschleiferei-Jndustrie in's Dasein getreten, und nur sehr wenige solche Edelsteine wurden ungeschliffen importirt. Sobald jedoch das Dingley'sche Zollgesetz inKraft getreten war. welches die ungeschliffenen Diamanten auf die Liste der zollfreien Artikel setzte, führte man solche in immer großeren Mengen ein.und zwar beinahe ausschließlich durch Vermittelung der Post. Dabei ist es geblieben, und besonders seit 1897 haben sich die Post-Diaman-tensendungen fort und fort vermehrt. In manchen Monaten erreichte ihr Betrag die Höhe von jeweils fast ein Million Dollars. Uebrigens vertheilen sich die Sendungen ziemlich gleichmäßig über das ganze Jahr hin. Es liegt in der Natur der Sache, daß die Kleinheit der Edelsteine diese Art Versendung sehr begünstigt; die Efpreßgesellschaften haben also von dieser Art Importgeschäft (glücklicherweise! mögen Manche ausrufen) so gut wie gar keinen Profit. Bisher hat man diefe ungeschliffenen Diamanten gewöhnlich in Päckchen von etwa sechs Zoll Länge, zwei Zoll Breite und anderthalb Zoll Dicke mit der Post in das Land geschickt. Aber nach dem Inkrafttreten des neuen Pa-cketpost-Abkommens zwischen den Ver. Staaten und Deutschland, welchen noch viel ähnliche Vereinbarungen .folgen dürften, wird man wshl bald auch etwas größere, resp, schwerere Quantitäten auf einmal der Post anvertrauen, obgleich der Werth des Gegenstands und die beschränkte postalische Haftbarkeit wohl immer das jeweilige Quantum'in bescheidenen Grenzen erhalten werden. Die Diamanten werden stets in starker Hülle versandt und gut versiegelt. Ein Päckchen von der genannten Größe ist gewöhnlich ein Halbdutzendmal mit Siegellack eztra verwahrt. Meistens werden die Diaman-ten-Päckchen auch als solche gezeichnet; aber auch ohnedies erkennen viele Postamts - Angestellte in Hafenstädten sie auf den ersten Blick. Wie schon er-

wahnt, brauchen diese Diamanten niemals verzollt zu werden ; gleichwohl müssen sie geprust werden. Indeß geschieht dies in der Regel nicht im unmittelbaren Dienste auf dem Postamt. wo die Packchen, wenn Alles vorschriftsmäßig hergegangen ist. überHaupt nicht geöffnet werden; auch das ist ein Privilegium, welches diese RohEdelsteine von andern Postsendungen aus dem Auslande voraus haben. Die Importeure pflegen jedoch die Post-amts-Behorden von derartigen erwarteten Sendungen im Voraus in Kenntniß zu setzen, und es wird dann auf der Post zeitig Ausschau nach denselben gehalten. Was übrigens die Beförderung Sicherheit anbelangt, so werden die Päckchen in den meisten Fällen eingeschrieben, indeß nicht immer; so groß ist das Vertrauen der Jmporteure zu dem Postbeförderungsdienst. Eingeschriebene Päckchen wandern ohne Weiteres in die Registrirungs-Abthei-lung, und der Adressat wird in Kenntniß gesetzt. Wie man sieht, geht bei diesem Importgeschäft alles ungemein ehrlich her! Sleetrisch geheizte Tramwagen. Hört man daS Urtheil mancher Sachverständigen über diesen Gegenstand, so kann man sich wundern, daß wir nicht bereits an vielen ja an allen electrischen Straßenbahnen auch electrisch geheizte Straßenbahnwagen haben. Bald mag dies indeß anders werden, wenn man erst einmal in Straßenbahn - Kreisen allgemein die Ueberzeugung gewinnt, daß diese Heizung nicht nur reinlicher und angenehmer sei, als zede andere, sondern vor Allem auch bedeutend wohlfeiler; denn dieser letztere Gesichtspunkt ist doch in der Regel der ausschlaggebende. Und stets scheint die electrische Straßenbahn - H,izung diese Vorzüge in sich zu verei'iigen. An vielen Straßenbahn - Linien, mit electrischer Betriebskraft, geht bis jetzt ein colossales Quantum electrischer Wärme verloren, und es wird versichert, daß sia) diese Abfallskraft unter allen Umständen zweckmäßig zur Heizung der Waggons verwenden ließe. Von besonderer Wichtigkeit ist auch der Umstand, daß e.lectrische Heizung, richtig betrieben, die beste Controlle über den Temperatur - Grad ermög licht, welcher gleichmäßig und im Ein klang mit der Witterung aufrechterhalten werden kann. Endlich wird auch noch darauf aufmerksam gemacht, daß dieses System es unnöthig mache, einen Waggon schon lange, ehe er laufen soll, zu heizen, und die Straßenbahn sich viele Reparaturdienste dabei spare. Dieses System scheint den naturgemäßen Höhepunkt des electrischen St;aßenbahnverkehrs zu bilden, wenn derselbe außerdem ein unterirdi scher ist. Ein sensationelles G eständniß hat I. F. Mellinger in Fort Wayne, Jnv., abgelegt. Demselben au folge hat er vor achtzehn Jahren ein (stallgebaude in Brand aesteckt. m wel chem . Kinder spielten, . und bei dem Brande fand ein kleines Mädchen sei nen Tod. Mellinger beschuldigte Chas. Suminsky des Verbrechens; und dieser wurde seiner Zeit zu 7 Jahren Zuchtyaus verurteilt. Mellinger saat. das Gewissen habe ihn zu demGeständniß gezwungen, und er habe die Last nickt jlänacr ertragen können.

ZZerbstsonntag. Von Vnnie Latt FelSberg. Meine Gnädige, einen Sonntag .so herrlich wie dieser, auf der Eisenbahn zu verbringen, ist Sünde." Die Eisenbahn kennt aber keine Sonntagsruhe!" lachte sie. Zum Sonntagsvergnügen macht sie wohl doppelte Anstrengung, aber Fernreisen sollten Sonntags ganz rbleiben. Bitte, bitte, unterbrechen Sie Ihre Fahrt und bleiben Sie heute, den

Sonntag in Berlin. Lächelnd schüttelte sie das Haupt. Werden Sie so dringend erwartet?" .Jawohl!" Von einem Gatten?" Sie erröthete und schüttelte wieder den Kopf. Nun al o. Bleiben Sie in Berlin und gestatten Sie mir. Ihnen 'die Neichshauptstadt im herbstlichen Sonnenglanz zu zeigen." Sie hatten die Nachtfahrt zusammen in einem Eoup6 2. Klasse zurückgelegt. Nun grüßte ein sonniger, köstlicher Herbstmorgen zu ihnen herein. Seit mehreren Stünden waren sie allein in ihrem Abtheil. Eine lebhafte,- vielseitige Unterhaltung hatte sie einander so nahe aebracht, daß ihnen die Trennung schwer wurde. Jetzt im Tageslicht sah er ganz deutlich, daß sie nicht mehr sehr jung war. Auch schön war sie nicht, aber ihr wohllautendes Organ, ihr lebhafter Geist, ihr seiner Takt zogen ihn mächtig an. Zwei dunkle, geheimnißvolle Augen thaten das Ihre, um ihn vollends zu bestricken. Er war kein Don Juan. Reine Frauen übten ihren Zauber auf ihn aus. In ihrem ganzen Wesen -lag zenes Unbestimmbare, das einer Frau eigen ist, die sich ihre Reinheit bewahrt in ihrem Thun und Denken. Sie letzt verlassen zu müssen, dunkle ihm ein Verlust. Wer erwartet Sie denn zu Hause, meine Gnädige?" Meine Eltern, em achtzigmhriger Vater und eine um wenige Jahre jüngere Mutter, beide leidend, meiner Pflege bedürftig." Ein? traurige Aufgabe." Eine liebe Pflicht. Meine letzte Reise für lange Zeit war diese Herbstfahrt in's Gebirge.' Noch ein tiefes Athemholen in frischer Gottesluft und fröhlicher Freiheit, dann wieder zurück zur strengen Arbeit und Pflicht. Mit heute ist mein Urlaub abgelaufen. Auch ich trete morgen wieder mein Amt an. Aber heute, der letzte Tag. der Sonntag, soll mir ein besonderer Feiertag sein." Ein bedeutsamer Blick senkte sich in ihre lächelnden Augen. Leise Röthe stieg in ihren Wangen auf. und ihre Wimpern senkten sich. 7 Beide schwiegen eine Weile. SonnenbeschienenerWald und keuchtende Seeen huschten an ihnen vorüber. Sehen Sie, wie schön unser Berlin ist mit dieser Umgebung von ernsten Kiefernwäldern und den lachenden, glitzernden Wassern. Das möchte ich ihnen so gern zeigen. Bitte, bitte, treten Sie auch erst morgen Ihr Amt wieder an bei Ihren Eltern. Genießen Sie noch einen köstlichen Tag der Freiheit." Wenn Sie so schön bitten, kann man kaum widerstehen." Widerstehen Sie nicht, meine Gna dige, ich verbürge mich mit meiner Ehre dafür, daß Sce es nicht bereuen sollen." Wie dringend, ernst, beschwörend eö von seinen Lippen kam. Sie zögerte. Wenn sie blieb, wenn sie seinen Bitten nachgab, was sollte er dann von ihr denken! Sie werden mich für leichtfertig halten, wenn ich " Er ließ sie nicht beenden. Niemals!" betheuerte er mit strahl lendem Blick. Seine blauen Augen blickten so offen, so klar und treuherzig zu ihr hinüber, daß sie nicht widerstehen konnte. Es ist sehr incorrect von mir gehandelt aber " Nun. so seien Sie einmal incorrect, mein gnädiges Fräulein. Ich achte und ebre Sle deshalb doppelt." Nun huschten die Häuser der Vororte schon an ihnen vorüber. . Galant war er ihr behilflich, sich zum Aussteigen zu rüsten. Eine glückliche Verklärung lag plötzlich auf seinen Zügen. Seine Empfindung für sie, die so plötzlich erwacht, wurde von ihr erwidert. sonst blieb sie nicht, sonst hätte sie ihn spröde, kurz abgewiesen. Nicht lange darauf saßen sie in einem vornehmen Hotel an einem kleinen, wohlgedeckten Frühstückstisch im Speisesaal. Ihre Befangenheit wich jetzt einer fröhlichen Stimmung. Man hielt sie für ein junges Ehepaar auf der Hochzeitsreise. So 'glückstrahlend sahen sie auch Beide aus. Nur zuweilen wurde sie ernst und dachte, daß es doch sehr, sehr leichtsinnig von ihr sei, mit ' einem fremden Herrn so vertraulich zusammen zu sein. Als er dann bat, daß sie sein Gast sein möge, wehrte sie förmlich ängstlich ab und beglich ihre eigene Rechnung. Nur unter dieser Bedingung bleibe ich, sonst reise ich mit dem nächsten Zug." Lachend zeigte sie dann ein letztes Zwanzigmarlstuck. Das kann draufgehev, bitte, richten Sie unsere Ausgaben danach em. Sie zog ein kleines Notizbuch hervor und registrirte gewissenhaft: Berlin. Frühstück 1 Mark Lächelnd sah er ihr zu. Haben Sie Ihre ganze Reise hier T. "c? - . verccynei, gnaoiges rauiems Jawohl, mein Herr! O. ich habe hhr b-rfrfitnfnhfrifsft npUhi Nav "7 i v,, xy v ! war sehr großmüthig, er hat meine Reisebörse sehr gut bestellt. Bis auf t dies letzte Goldstück habe ich alles ge pisse.nbzft ausaeaeben!" .

Was wollten Sie mit dem letzten Goldstück machen?" Ein Glückslos kaufen." lächelte sie, und ein Schelmenblitz leuchtete in ihren Augen auf. Wie sie jetzt neben ihm schritt, so chic

und einfach elegant, die großen Augen weit geöffnet, um all die neuen mdrucke aufzunehmen in ihre seele. rne sich ihr boten, da bereute er nicht, sie zum Bleiben aufgefordert zu haben. Sein Värenführeramt, das ihm so oft schwer geworden, begeisterte ihn immer mehr. Zu Fuß werden wir nicht weit kommen. bitte." Nun stiegen sie in eine Droschke, und hinter ibnen stand Freund Amor und spann seine Fäden zu einem unzerreißbaren Netz. Jeden Blick fmq der Schelm aus und verstrickte ihn zu einer Masche sei nes Machwerks, das er lm Eisenbahncoup6 begonnen und nun zu Ende führen wollte. Unter dem Geläut der Kirchenglocken fuhren sie durch die sonnigen Straßen der Neichshauptstadt, m denen es begann von Menschen im Sonntagsstaat zu wimmeln. Das ist Berlin am Sonntag. In der Woche sieht es ganz anders aus. Das ist das hastende, arbeitende Äcrlin, heute strebt es hinaus in's Freie." Wollen wir Nicht m das Museum r fragte sie. als sie dort vorüberfuhren. Nicht heute. Die Zeit ist zu kurz. Wie er das sagte. Es war. als ob sie noch oft so zusammen sitzen würden, so zusammengehörig wie jetzt. Sie erschauerte unter dem Ton uno mied seinen Blick. Es war, als ob er Besitz von ihr ergriffen, als ob nur sein Wille gelten würde von heute an, als ob sie ganz willenlos ihm ergeben sei. Es beschlich sie eine Angst. Sie schalt sich, daß sie doch recht unvorsichtig war; sie hatte ihm doch widerstreben sollen und ihre Reise fortsetzen. Aber es war so verlockend, ihm zu folgen! Zu Hause erwartete sie ein eintöniges Leben, ein Pflichtdasein ohne Licht und Sonne. Es war wie ein langsamesZugrabegelelten, so ernst und traurig ein Eindämmen aller Lebenslust, aller Lebenskraft. Wie schön lag die Welt um sie. Mit trunkenem Blick schwelgte sie in den Herrlichkeiten, der stolzen Schönheit Berlins. Wie beneidenswerth Sie sind, hier leben zu können." Sie beneidete ihn wirklich. Wie kräftig, frisch und männlich er neben ihr saß! Voll Thatkraft und Lebensmuth! Sie seufzte unwillkürlich. Wenn sie ein Mann wäre! dachte sie dabei, nicht in beengende, häusliche Fesseln gebannt. Ihre Brust hob sich, und Lebensfülle strömte durch alle ihre Glieder, ihr Blick weitete sich sehnsuchtsvoll. Er sah heimlich von der Seite zu ihr herüber. Jede Linie ihres Gesichts prägte er sich ein. er würde sie nie vergessen. Nun brach er das Schweigen, das sie beide umfing, in welchem eifriger denn je zuvor Amor feine Maschen knüpfte. Sie gehörte nicht zu den schwatzenden Frauen; das gefiel ihm. Sie sprach nur, wenn sie etwas zu sagen hatte. Nun noch ein gutes Dier und dann hinaus in's Grüne! Das heißt, wenn Sie nichtnüde sind." Nicht eine Spur." Nach der Nachtfahrt wäre es kein Wunder." Sie sind es." Meine Lebensgeister waren nie reger als heute, an diesem wunderbaren Tag. der ohne Ende sein sollte!" Ein Geständniß. wie sie es glühender nicht wünschen konnte, so heiß, so begehrend drang es an ihr Ohr. Sie saßen mitten unter den Gästen und doch so allein, so weltverloren, so selbstvergessen, so berauscht eines von des Andern Nähe. Sie erschrak. Gestern hatte sie ihn noch nicht gekannt, morgen würde sie nur die Erinnerung haben.' Für ihn ein Abenteuer, für sie alles alles ein Leben füllend! ' Aengstlicher zog sie sich in sich zurück. Was sollte ihn auch länger fesseln? Jung war sie nicht mehr, auch nicht schön, dachte sie, und niemals hatte sie sich glühender gewünscht, schön und begehrenswerth zu sein als heute, begehrenswerth für immer, nicht nur für heute, für einen Tag. einen sonnendurchleuchteten Herbstsonntag! Sicher war er jünger als sie. er sah so aus, so mitten in vollster Mannesblühte und sie schon halb verblüht Nun lächelte sie doch mitten in ihren skeptischen Gedanken. Er Iah sie an. strahlend, glücklich. Wie dankbar ich Ihnen bin," sprach er. Nicht wahr, Sie bereuen nicht?" Sie schüttelte wieder lächelnd das Haupt in einer Art. die ihm wohl gefiel, die ihn all die winzigen Fältchen vergessen ließ, die um ihre Augen sich zogen, deren Blicke ihre ganze Seele zeigten. ' Fröhlich zogen sie hinaus in's Freie, mitten im Volksgewühl, sie beide, festhaltend aneinander, verbunden durch ein Band, das Amo? gewebt in geschäftiger Eile. Sie bewunderte die weiten, silberstrahlenden Seeflächen, in denen der dunkle Wald sich spiegelte wie eine kokette Schöne, die ein buntes Gewand sich angelegt, die Welt zu bezaubern, ehe sie Abschied nahm. Dann schritten sie auf Waldespsa - t den und athmeten köstlich, leicht die reine Herbstluft. Goldener Blätterregen fiel auf sie herab und bestreute ihre Pfade glänzend, rothgolden, leuchtend wie mit Blumensternen. Wie schön ist der Herbst!" jubelte sie. So habe ich es nie empfunden wie heute!" Ein dankbarer, strahlender Blick traf ihn. Er erwiderte ihn so beredt, daß sie erbebend ihren Blick senkte und rascher vorausschritt. , ' Kübn wollte er ibr folacn. sie an der

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An Alabama dnigjjist reports the case cf an old oonfederate soldier who whenbuying SSSS'SSSSSSSSSSSSSst

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For a nelghbor, who lived out by him in the country, told his own story, as follows : " Erer since I was in the army, where I contracted Indigestion and dyspepsia from eating hard tack and tow belly, I have suffered much from those and kindred ailments. A son of mine told me, while home oa a visit over a year ago, to get some Ripans Tabules and take them. I did, and in a very short time I was benefited. I have feit betler. ate more and relished it better than at any time since the war, and am doirig more work novr than I ever expected to da again. I teil you they are the GREATEST AIEDICINE FOR A FELLOW'S STOAIACH I ever saw. We always have them at home, and I always recommend them when a fellow complains about his stomach hurting him."

Hand festhalten und ihr sagen: Xiaft uns zusammen den schönen Herbst genießen, den beginnenden Herbst unseres Lebens." Sonnenuntergang über BaumWipfeln. Abendhimmel, in den bunten Herbsttinten sich widerspiegelnd im stillen, melancholischen Waldsee. Wenn ich allein hier wanderte, dann packte mich die Sehnsucht, so auszuschreiten wie jetzt, so zu Zweien!" Sie antwortete nicht. Morgen würde er wieder allein sein, er und sie. ös packte sie schon jetzt wie Sehnsucht nach diesem Waldwinkel, dem melancholischen See, über dem die Herbstsonne unterging. Nachtdunkel stieg auf. Der Mond begann seine Bahn zu ziehen über all den fröhlichen Menschenkindern, die heimwärts gingen, die Brust geschwellt vom reinen Athem der herbstlichen Natur. Ein stolzes,' reines Glück bewegte die Seelen der Beiden, die ihn ausgekostet in seiner ganzen Herrlichkeit diesen lichtvollen Sonntag im Herbst. Inbrünstig küßte er ihre Hand, ein zwei drei Mal. Auf Wiedersehen sprach sie erglühend, lächelnd aus ihrem Coup6 heraus. Auf baldiges, baldiges Wiedersehen!" erwiderte er dringend und drückte die Hand auf's Herz, wo er ein Kärtchen mit ihrem Namen barg. Ein letzter, glückstrahlender, beseligter Blick. kin stummes Grüßen, ein Zuversichtliches Auf Wiedersehen !- Nassauern. Das gesegnete Ländchen am Rhein wurde bis 1866. wo es seine Selbstständigkeit verlor, von einer Herrscherfamilie regiert, die von Hause aus sehr reich war, und der Herzog Adolf von Nassau, der ein väterliches Regiment führte, machte sich eine Freude daraus, seinen Landeskittdern gelegentlich unter di5 Arme zu greifen. Da das Herzogthum eine eigene Universität nicht hatte. so besuchten die Studenten meist das nahe gelegene hessische Gießen. Herzog. Adolf schloß nun mit der dortigen Universitätsverwaltung einen Vertrag, 'wonach er sich persönlich zur Zahlung der Eollegiengelder für seine studirenden Landessöhne verpflichtete. Sobald dann beim Aufrufen der Name eines Nassauers kam, hieß es: Zahlt nichts, ist ein Nassauer! Mit der Zeit übertrug sich die Bedeutung des Nassauerns" auch auf andere Dinge und erhielt den unangenehmen Beigeschmack des Sichdrückens". 'Aroeller-, wetcye mlt dem Fundamentausgraben für ein neues Wohnhaus des Farmers Jac. Hilgas in Tipton, Ind., beschäftigt waren, stießen auf einen eisernen Topf, der $1000 in Gold enthielt. Es wird vermuthet, daß dieser Schatz von dem verstorbenen Vater des gegenwärtigen Eigenthümers vor vielen Jahren dort ingegraben worden war. Von einem verendenden Hirsch schwer verletzt wurde Charles Sopcr in Bay Shore, L. I. Der Mann hatte das Thier mit einem Schuß niedergestreckt und wollte ihm den Genickfang geben, als es im Todeskampfe mit den Vorderläufen ausschlug. Soper wurde in ie linke Weiche getroffen und erlitt eine bedenkliche Verletzung.

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