Indiana Tribüne, Volume 23, Number 70, Indianapolis, Marion County, 27 November 1899 — Page 1

o A n rlr V0 rf A Ti A G -1 . V ! W V W ':J V W 6 Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Telephon 1171z Indianapolis, Zndiano. Montag, öen 27. November 1899. Jahrgang 33, 9!o. 70

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Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Dierstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 50 Grad, niedrigste 32 Grad. DerWahlflreit in Kentucky. Frankfort, Ky, 26. Nov. Die Führer der Demokraten behaupten jetzt, daß Goebel den Streit um die Ekwählung zum Gouvernör nicht vor die Legislatur bringen wird, falls er von der staatlichen Wahlbehörde, die am nächsten Samstag hier zusammentritt, die Bescheinung alö Erwählter nicht erhalten sollte. Die Leute, welche die Interessen deS republikanischen Kandidaten Taylor wahrnehmen, bezweifeln diese Erklärung jedoch, da Goebel selbst nie etwaS Derartiges hat verlauten lassen. Gestern war der letzte Termin, um etwaige Wahlbeanstandungen von Mitgliedern der Legislatur anzumelden, und die Thatsache, daß gegen die Erwählung von 10 Mitgliedern der Assembly und drei Mitgliedern deS SenateS, sämmtlich Republikaner, Einwände angemeldet worden find, nimmt man alS einen Beweis dafür an, daß die Demokraten Vorkebrungen treffen, um in der Legislatur eine sichere Mehrheit zu haben. Senator Goebel erhielt heute durch die Ankunft fast aller Candidaten auf dem demokratische Ticket und der Mitglieder des Central-ComiteS Unterstützung und alle diese werden hier bleiben, biS die Entscheidung gefallen ist. Wie eS heißt, werden Tausende von Leuten auö dem Staat hierher kommen, wenn die Wahlbehörde in Sitzung sein wird. Gouverneur Bradley läßt daS Staatöarsenal bestandig bewachen, verweigert aber aus alle Fragen über seine Stellungnahme die Auskunft. Die Maßnahmen, welche der GeneralAdjutant Collier trifft, muthmaßlich auf Befehl deS GouvernörS, scheinen jedoch darauf zu deuten, daß ein energischeö Vorgehen beabsichtigt wird, und alle anderen Anzeichen deuten daraus, daß, wenn die endgültige Entscheidung fällt, Unruhen zu erwarten sind. .- Die EhicagoerKriegervere i n e bekommen deS Kaisers Fahne. Chicago, 26. Nov. 3n Gegenwart von etwa 2000 Deutschen überreichte der deutsche Botschafter, Herr vonHolleben, hier heute den vereinigten deutsch - amerikanischen Krieger-Ber-einen von Chicago eine hon dem deutschen Kaiser gestiftete Fahne. Bei der Ueberreichung der Fahne sagte der Botschafter: Ich bringe Ihnen die Grüße deS deutschen Kaisers. Er hat mich beaustragt, Ihnen die Fahne zu überbringen, nach welcher Sie seit so lange verlangten, mit dem Ersuchen, daß die Fahne von dem einen Verein zu dem anderen übergehen und ein Jahr in den Händen eines jeden bleiben soll. Sie sei ein Zeichen der huldvollen Gunst deS Kaisers und seiner Freundlichkeit and Liebe, welche er Ihnen bewahrt, und welche Sie sich durch die Ihrem Lande geleisteten Dienste verdient ha ben, sür welches viele von Ihnen ge fochten und auf dem Schlachtfelde ge blutet haben. Sie ist ein Symbol der deutschen Treue und Mannhaftigkeit. Sie ist ein Symbol der deutsche SoldatenEhre. Die Ver. Staaten find mit Deutschland durch Bande der Ab stammung 'und intime Freundschaft verbunden. Ich bitte Sie, diese Fahne als ein Symbol der nationalen Einig keit hinzunehmen. Als die Fahne entfaltet wurde, erhob sich die Menge der Anwesenden, und brach in minutenlange Hochrufe auS, während die deutsche Rational Hymne intonirt wurde. Der deutsche Botschafter brachte dann ein dreifaches Hoch auf den deutschen Kaiser aus, in welches mit Enthusiasmus eingestimm wurde. Dann erhob sich das ganze Publikum und sang dS Star Spangled Banner. Die Feier fand in der SüdseiteTurnhalle statt. Beim Schluß der Feier wurde die nachstehende Depesche an den deutschen Kaiser in Sandringham, in England abgesandt:

An den deutschen Kaiser in Sandring

ham, in England. Die zu dem Zweck der Entgegennähme und Einweihung der von Ew. Majkstät geschenkten Fahne versammelten Kriegervereine senden Ihnen Dank und Gruß. Die von dem Kaiser gestiftete Fahne besteht auS milchweißer Seide, in deren Mitte das deutsche Wappen in Schwarz, Weiß und Roth gestickt ist. Kaiser und Zar. B er l in, 26. Novbr. Der Korrespondent der Associirten Presse" hat auS sicherer Quelle erfahren, daß der 3 bei seinem Besuche in Potsdam anfangs gegenüber dem Kaiser unge mein kühl und reservirt gewesen sein Der Grund sei darin gelegen gewesen, daß dem Zaren abfällige Bemerkungen des Kaisers über seine Pantoffelherr lichkeit und seine FriedenskonferenzSpielerei hinterbracht worden sind. In Folge dessel-. wurde auch die Zusammenkunft zwischen den beiden Monarmen wiederholt verschoben und erst die Zarin hat darauf gedrungen, daß der Besuch in Potsdam stattsiade. Da sei eS nun dem Kaiser Wilhelm ein LeichteS gewesen, diese Hinterträgereien auf ihren richtigen Werth zurückzuführen, und da er gegenüber der Zarin alle Seiten seine 5 liebenswürdigen Temperaments entfaltete, konnte er bald den Zaren ganz wieder für sich gewinnen. Der Zar soll sich sogar über daS Samoa - Abkommen aufrichtig gefreut und erklärt haben. daß er gegen ein gutes Einvernehmen zwischen Deutschland und England nichts einzuwenden habe. WaS deS Kaisers persönliche Sympathien in Betreff deS Krieges in Südafrika anbelangt, so kann eS alö auögemacht gelten, daß dieselben England neigen, allein nicht so weit gehen, um einer eventuellen Aanezion der BurenRepubliken durch England ruhig zuzuehen. Kaiser Wilhelm soll sich sehr gut dessen bewußt sein, waö die UnabHSngigkeit der Buren für die deutschen Kolonien in Südwest'.frika bedeute, und insbesondere die provozirende und unaufrichtige Politik Thamberlainö nichts weniger als gebilligt haben. Die Patria". Berlin, 26. Nov. Vor dem Seeamt in Hamburg wurde gestern eine Anzahl Passagiere deS im Kanal in Brand gerathenen Dampfers Paria" vernommen. Die Sache ist durchaus noch nicht völlig aufgeklärt. So hat die Direktion der DampferGesellschaft angedeutet, der Kapitän der Athefia" hätte die Patria" ebenso gut schleppen können, wie eS die fremden Dampfer gethan haben. Auch die ZwischendeckS-Passagiere haben ein Dankschreiben an die Gesellschaft gerichtet, in dem die Kaltblütigkeit und daS vorzügliche Verhalten der Offiziere und Mannschaft anerkannt wird. -m4 Zola und die Arbeiter. P a r i S, 26. Nov. 3n Erinnerung deS muthigen FeldzugeS, den Emile Zola wider die Mächte der Reaktion geführt, haben die Gewerkschaften unter sich eine Subskription veranstaltet, um dem Meister ein Kunstwerk, den Triumph der Wahrheit, darbieten zu können. DieS ist eine in GypS ausgeführte Gruppe, der Künstler ist der talentirte Bildhauer Edouard Baume. Sein Werk stellt die Wahrheit dar, wie dieselbe triumphirend sich von dem Abgrund wegwendet, der.-den Klerikaliömuö und den Militarismus derschlungen hat, also den Priester und den Ossizier. Diese find in die Tiefe gestürzt, sie haben vergeblich versucht sich zu retten. Der Priester sieht zu seinem Gott, der Ossizier klammert sich an die Felsenwand, aber die Wahrheit stoßt sie, unerbittlich und verächtlich zugleich, zurück, während sie ihre klaren Blicke gegen den Horizont richtet, an welchem daö Morgenroth emporsteigt. Am Sockel ist eine silberne Platte befestigt. Man liest darauf die fol genden, durch den Graveur Auguste Malnoue gestochenen, Worte: Ceux du Travail et de la Pensee Les ouvriers syndiques A Emile Zola Bei der Ueberreichung deö Geschenkes sagte Zola unter ander Folgendes: DaS ist ja wunderschön! Ich werde dieses Andenke auf inen guten Platz

stellen, und eS wird mir vor allen Din-

'gen die gewaltige Rolle, welche daS sonalikiscke Proletariat in seiner über- , ... -wiegenden Mehrheit in diesem Kampf, welchen wir sür die Gerechtigkeit, für die Wahrheit begonnen haben, gespielt hat und noch unentwegt spielt, in'S Gedächtniß zurückrufen! Denn diese Danksagung an Euch ist auch eine Danksagung an die Sozialisten, die eS eigentlich find, welche den Triumph errungen haben! Und ich schätze mich glücklich sagen zu können, wie sehr eö mich freut, zu sehen, daß zwischen Euch den Arbeitern, und unö, den Gelehrten und Dichtern, sich innige Beziehungen anbahnen." Niederlage der Derwische. Kairo, 26. Nov. Lord Cromer, der britische diplomatische Agent, hat folgende Depesche von General Kit chener erhalten : Sieben Meilen südöstlich von Godid stieß Wingate aus die Streitkräfte. Nach einem heftigen Kampfe wurde die Position des Kalifen genommen. Letzterer, der von einer Leibwache von Emirö umgeben war, wurde getödtet, während diese entweder ebenfalls sielen oder gefangen genommen wurden. Nur OSman Digma entkam. Die Derwische erlitten eine vollständige Niederlage. Ihr ganzes Lager wurde genommen und Tausende ergaben sich. Eine große Zahl von grauen und Kindern, sowie viel Rindvieh siel ebenfalls unseren Streitkrästen in die Hände." Sollte der in dieser Depesche erwähnte Kalis der bekannte Oberhäuptling deS Sudans, Abdullah-el-Taischi sein, der den Engländern so diele Schwierigkeiten bereitet hat, kann man wohl behaupten, daß die Macht der Derwische vollständig gebrochen ist. Er war einer der Kalifen der hervorrgendsten Araberftömme, die im Jahre 1882 die Regieruug im Ost-Sudan stürzten und den Despotismus des Mahdi an die Stelle derselben setz en. Abdullah ist schon mehrfach todt gemeldet worden, indessen haben sich die Gerüchte noch immer unrichtig erwiesen. ES waren seine Krieger, die sich bei der Vernichtung von General Hick'S Armee am meisten hervorthaten, und der Mahdi bezeichnete Abdullah vor seinem Tode alS seinen Nachfolger. Er ist seither alS der Nachfolger deS Mahdi angesehen worden. Viel despotischer noch alS dieser, beschränkte er die Machtbefugnisse der anderen Kalifen und machte sich zum AlleinHerrscher im Sudan. Abdullah war etwa 60 Jahre alt und besaß große natürliche Gaben, obwohl er gänzlich ungebildet war. In der Schlacht bei Obdurman am 2. September vorigen Jahreö brachte General Kitchener dem Kalifen eine vernichtende Niederlage bei, indessen gelang eö diesem, mit seinem Harem und OSman Digma, dem berühmtesten General deS Sudans, zu entkommen Manchen Berichten zufolge wurden 10.000 Derwische in dieser Schlacht getödtet, während der Verlust der Eng länder nur 500 Todte und Verwundete war. Da Oöman Digma nicht gefangen genommen worden ist, mag eö noch zu weiteren Schwierigkeiten kommen, da er ohne Zweifel sehr viel Muth und Feldherrntalent hat. OQi??s. Nachrichten. Angekommen in : Southampton: Southwark" von New Jork nach Antwerpen. N e w I o r k : La Normandle" von Havre; St. Paul" von Southampton. Liverpool: Lucania" von New Aork; Penvland" von Philadelphia. London: Europe" von New Sork. Genua: Kaiser Wilhelm II." von New Sork. allerlei. Frau isrnma McCoy in Modesto. Cal., starb an einer Wunde, die ihr ihre 15 - jährige Tochter beigebracht hatte. Dieselbe hatte eine Parlorbiichse ihres Bruders, die sie für nicht geladen hielt, genommen und aus die Mutter angelegt. Die Kugel drang derselben in den Kopf. Die :n so trau riger Weise um's Leben gekommene Frau hinterlaßt ihren Gatten mit sechs Kindern. .

Frau Mary S e p t a h. besser

bekannt a!Z Big Mary", die vor zwei Jahren während des Aufruhrs von Latlmer, Pa., eine gewisse Berühmterlangte, indem sie über hundert N!änner verhinderte, während des Streiks an die Arbeit zu acben. und ? die später eine ganze Compagnie Soldaten m Schach hielt, ist an Herzlahmung gestorben. Sie war eine Amazone von Statur und Natur. John N. Nobrnson, der Eigenthümer des Arthur - House m Liberty, Mo., wurde Nachts von einer Anzahl maskirter Männer aus dem Bette geholt und in Nachtkleidern nach einem benachbarten Begräbnißplatz geschleppt, an einen Baum gebunden und mit Ruthen gepeitscht, bis er halb ohnmächtig war. Als er losgebunden töurde, forderte man ihn auf. in Zeit von 50 Tagen das Städtchen zu verlassen, widrigenfalls man die Procedur, die er durchgemacht hätte, wiederholen würde. Seine Züchtigung soll durch das Auftreten von Nobinson's Frau veranlaßt worden sein. Im östlichen Theil von EUis County. Tex.. ereignete sich ein merkwürdiger Unfall, welcher einer Frau das Leben kostete und, zwei Männern schwere Verletzungen beibrachte. Der aus dem westlichen Ufer des Trtnity Flusses eine Sägemühle betreibende Frank Horsey war mit Schweineschlachten beschäftigt, wobei dessenFrau mithalf. Ein Schwein war soeben ge schlachtet und an einem großen Baumast aufgehängt worden, als derselbe brach und die Frau auf den Kopf traf, dieselbe fast augenblicklich tödtend. Einem Manne wurde ein Arm gebrochen und ein anderer wurde in den öiücken getroffen und schwer verletzt. Auf seiner Besitzung in der Nähe von Paris, Ky., ist der Farmer Matthew Howard gestorben. Er war das letzte Mitglied einer 11 Köpfe zählenden Familie, welche die größte in dr Welt war. Auf einander gestellt würd.en sie zusammen eine Höhe von 70 Fuß und einen halben Zoll erreicht haben. Ihr Gesammt-Gewicht betrug 2293 Pfund. Der größte von den Elf maß 6 Fuß und 11j Zoll und der Kleinste 6 Fuß und einen- halben Zoll. Der Verstorbene war 6 Fuß und 6 Zoll groß. Er erreichte ein Alter von 83 Jahren. Sein ganzes Vermögen, ungefähr $200,000, hinterläßt er seinen Neffen und Nichten. Einen neuen Triumph" haben die Vorkämpfer der FrauenEmancipation zu verzeichnen: zwei Re präsentantinnen des Ewig-Weiblichen haben sich als Mondscheinlerinnen" bewährt. Freilich sind sie bei der AusÜbung dieses lichtscheuen Gewerbes von Bundcsbeamten dingfest gemacht worden. Die beiden weiblichen Mondscheinler sind Elisabeth Wertz und ihre Tochter Rebecca Glaßner in Passaic, N. I. In dem von ihnen bewohnten Haufe war der zweite Stock als Whiskyfabrik eingerichtet. In einem Zimmer war ein Destillir - Apparat mit einer Capacität von hundert Gallonen und eine eben so große Quantität Schnaps, in einem andern Zimmer waren 1000 Gallonen Maische. Die Herren E.Ruckdeschel und Ernst Meyer von der Firma Ernst Fr. Weißflog in Gera. Deutschland, sind in Passaic. N. I.. eingetroffen, um dort eine Fabrik von feinen Kammgarn - Kleiderstoffen zu errichten. Die Betreffenden haben bereits Grund und Boden angekauft und es 'soll mit dem Bau der neuen Fabrik sobald wie möglich begonnen werden. Die Firma Ernst Fr. Weißflog ist eine der ältesten in der Teztil - Industrie Deutschland's und der hohe amerikanische Einfuhrzoll auf KammgarnKleiderstoffe hat die Firma veranlaßt, in diesem Lande eine Filiale zu eröffnen. Die projektirte Fabrik wird den Namen Gera Mills" führen. Auf der Patton Ranch im San Fernando Thale. Cal.. hat der Arbeiter Thomas Wilson auf sonderbare Weise sein Leben eingebüßt. Wilson, der erst seit fünf Wochen dort arbettete, litt an epileptischen Anfällen. Neulich Abends arbeitete er in einer Scheune, in welcher ein großer, in zwei Abiheilungen getheilter Trog stand, in deren einer sich eineLLsung vonKupferVitriol befand, in welche der Weizen, ehe er gesäet wurde, getränkt wird. Wilson stand auf dem Trog mit gespreizten Beinen und muß in dieser Stellung in einem epileptischen Anfalle so gestürzt sein, daß er quer über die Scheidewand zu- liegen kam und der Kopf in die Kupfervitriollösung tauchte. In dieser Lage wurde er todt aufgefunden. Da Niemand den Unfall bemerkt hatte, ist der Unglückliche im 5tupfervitriol ertrunken. Der Bauer Marko Tomasch e v i c in Djakovar in Slavonien spannte seine hübsche, junge Frau Manda wiederholt mit noch einem Pferde vor seinen Wagen, schwang sich auf den Kutschenbock und schlug unbarmherzig mit der Peitsche auf das arme Weib los, um sie zu zwingen, mit dem Rosse um die Wette zu laufen. Das gepeinigte Frauenzimmer brach bwuktlos auf der Straße zusammen. Der barbarische Vorgarn wurde von einer patrouillirenden GendarmerieAbtheilung bemerkt, welche den Unmenschen verhaftete und dem Strafgerichte einlieferte. Der Bauer behauptet nun, er habe seine Frau wegen ihrer helichn Untreue bestraft.

Ein zerrüttetes Nervensystem

Schließlich Herzbeschwerden. esundhtit wicdekheraestellt durch Dr. MileS'S Nervwe. err Edward Hardv, der joviale Mana. $3 ger des grobem Stores der Shepperd Co. VG zuBrareville. Jll.. ichreit t: Sch war nie einen Tag krank in meinem Leben. diS 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlassung. dafc ich meine CteLe nicht versehen konnte und zu medi ,?niren ansangen muhte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerzte und einen in Joliet. der keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fterden. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angft auS. Konnte weder essen, noch schlafen und ruh?n. eS schien als könne ich nicht exiftiren. Nach jerlauf von sechS lonaten war ich nur ein Schatten und zuletzt wurde mein Her, eraris, sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechs öd" acht Flaschen von Tr. Milej' ervine, die wir von Ansang an Linderung drackte und mich schließlich kurirte. Der größte Segen meines Lebens. Dr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erfte Flasche nützt oder da3 Geld wird zurückerstattet. ?nch übe? die Krankheiten des HerzevS und der Nerven srei. Adresse: SK so ttUosNervlnoi Restoro v? i, Health v lUv D r. i l 5 M k d i c a l E 0.. Elkbart. Jd. Deutscher Kindergarten im Deutschen Hause, unter Leitung von Vlmalie Best. Der Unterricht hat bereits begonnen. Anmeldungen werden jederzeit entgegengenommen. I n a t s b u r g w o I l t e die t3astwirthin Bühlcr in den Keller hinabsteigen, um neuen Wein heraufzuholen. Das Licht ging plötzlich aus, und nachdem die Frau noch einen Hilferuf ausgestoben hatte, sank sie von den Gährungsgasen betäubt zu Boden. Der Schutzmann Mittmann hörte das Hilferufen und stieg unverzüglich in den Keller hinab. Er kam ebenfalls nicht mehr zum Vorschein. Aehnlich erging es noch vier anderen Männern, welche den Verunglückten zur Hilfe eilen wollten. Nachdem nun die Luft ? I. . V . . , . in oem euer geremigr war, würben nach einiger Zeit die Verunglückten herausgeschafft. Den Aerzten gelang es dann, die Wirthin und .die vier zuletzt in ben Keller hinabgestiegenen Männer in's Leben zurückzurufen, während bei dem Schutzmanne, der ungefähr eine Stunde im Keller gelegen hatte, alle Wiederbelebungsversuche ersolglos waren. JnHtdemünden an der Werra ist neulich ein mit vier franzöfischen Luftschiffern besetzter Ballon landet. Wie die Herren, Mitglieder des Airo-Clubs in Paris, erzählten, wären sie in Paris aufgestiegen, erreichten bald eine Höhe von 3000 Me ter. wurden aber vom Sturm mit jolcher Geschwindigkeit ostwärts gelneden, daß sie sich nicht mehr orientlren konnten. Da außerdem eine dichte S?ebelschicht die Erde bedeckte und der Sturm ein unbeschreibliches Getöse verursachte, glaubten sie sich über dem Meere zu befinden Sie wollten sich darüber vergewissern, gingen tiefer und beschlossen, als sie festen Boden unier sich sahen, au landen. Die Herren waren von oem Entgegenkommen der Landleute in Hedemünden, die ihnen beim Verpacken des Ballons halfen, angenehm überrascht. .Nachdem sie sich vom Ortsvorstand' ihre Lan düng hatten bescheinigen lassen, fuhren sie am selben Abend nach Paris zurück. Dieser Tage wollten zwei Bürger aus Foca an der bosnischtnontenegrinischenGrenze eineNeise antreten, bei der sie der Weg längs des .Cordons" (Grenze) geführt hätte. Der Eine der Beiden, SpasoDragovic, war ein angesehener Kaufmann aus Foca; er wollte nach Trebinje in der Herzegowina; der Andere, Jovo Toschovic, ist bei einer Luchhandlungssirmä in Ragusa in Condition er war nach Foca gekommen, um . seine Stellungspflicht zu erfüllen und hatte nun die Absicht, wieder nach Ragusa zurückzukehren. Früh Morgens braben die Beiden auf; . mitten im Walde sahen sie sich plötzlich von einer Schaar montenegrinischer Räuber umringt. Ein wilder Kampf entspann sich, der mit dem Siege der Räuber endete. Dragovic wurde getödtet, To schovic aber schwer verwundet; nach dem die Wegelagerer ihre Opfer beraubt hatten, flüchteten sie über die Grenze wieder nach Montenegro zurück. nln Salzsluß tritt oft auf bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile. Hood'ö Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. mmmmtm Hood'S yillen virken vorzüglich nach der Mahlzeit n. kurirenKopfveh. 25.

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