Indiana Tribüne, Volume 23, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1899 — Page 9

Dr. J. A, Sutcliffe,

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ZUundervare Sehkraft eines zwölfjährigen Bnnüfii Motto: Es gibt mehr Tinge im Him nel und auf Erden, als un sere Schulweisheit sich träu wen läßt.

Von Dr. W. L. Rosenberg. Wer uns noch vor einem Dezennium gesagt hätte, daß man im Stande sein werde, einen Apparat zu construiren mit dem man dasJnnere einesgeschlossenen Kastens oder das Innere eines Menschen betrachten und erkennen könne, der würde unfehlbar ausgelacht worden sein. Als dann wirklich der deutsche ütUl;zii Dr. Roentgen das unmöglich Schcinende wahr machte, als er durch Experimente mit seinen XStrah!cn den Beweis dafür erbrachte, da war des Staunens kein Ende u. der deutscheProfessor. der seine Entdeckung nicht & la Edison in Millionen umsetzte, sondern sie der ganzen ärztlichen Welt zur Verwendung übergab, über Nacht zu einem großen Entdecker geworden. Jetzt kommt von Boston die Nachricht, daß daselbst ein 12jähriger Knabe, Sohn des wohlbekannten Arztes und Professors an dem dortigen College of Physicians and Surgeons" Dr. Jrnk Brett, den Roentgen'schen X-Strahlen-Apparat durch die Fähigkeit, mit seinen beiden Augen in das Innere des Menschen zu schauen noch übertreffe und unter die größten Wunder des scheidenden Jahrhunderts zu rechnen sei. Beinahe unglaublich und doch versichert uns B. O. Flower, Redakteur des Comina Aae" in einem November - Aufsatze dieser Zeitschrist allen Ernstes, daß keme Mystlstcation vorliege, sondern daß der kleme Leo wirklich diese übernormale Sehkraft besitze, welche ihn befähigt, ohne irgend einen Apparat saqen zu können, m welchem Zustande sich die inneren Organe eines Menschen befinden, ob ein Knochen gebrochen und wie er gebrochen; ob die Leber von einem Cancer durchsetzt oder nur durchfettet sei u. s. w. Es war vor etwi emem Jahre, als Dr. Brett zuerst di? Wahrnehmung machte, daß der Knabe die X-Strah-lensehkraft besaß. Leo war mcht wohl. Er hatte Scharlachfieber gehabt, als er noch kleiner, und sem Magen befand sich seitdem in stetiger Unordnunq. Er assimilirte die Nahrung nicht in gehöriger Weise und erschien kränklich. Da alles Dockern nicht yel fett wollte, so kam dem Vater der Gedanke, die hypnotische Einsprechung (S,i?ge8ti()n) zu versuchen. Das Resultat war überraschend erfolgreich. Der Kleine besserte sich zusehends und ward bald vollkommen gesund. Heute ist er das Bild eines robusten, lebhaften Knaben, der gerne im Freien herumtollt und ein großer Freund des Zweiradsports ist. Kurz, nachdem er der hypnotischen Suggestion unterworfen worden war. überraschte er plötzlich seinen Vater mit den Worten: Papa, ich kann die Knochen tn deinem Körper sehen." Dieses Bekenntniß führte Dr. Brett zu Untersuchungen und Experimenten und gar bald stellte es sich für ihn heraus,, daß wenn der Knabe sich unter dem Einflüsse der Hyvnose befand, er wirklich im Stande war. in und durch den Körper eines Menschen zu sehen, so, als ob wir gewohnlich durch emeFenster cheibe seyen. Aber er sah die Organe nicht unbestimmt, wie wir sie vermittelst des XStrahlen - Apparats sehen, sondern in allen Farben und Schattirungen klar und deutlich, gerade so. wie sie dem Arzt erscheinen, wenn er den Körper vivisecirt. Nicht hypnotisirt sah der Knabe nichts, und da ihm von seinem Vater gleich von Anfang eingeredet (suggerirt) worden war, um einem Mißbrauch vorzubeugen, daß Niemand ihn bnpnotlsiren könne, so glitt auch der Einfluß des Experten in der Hypnose. Dr. Barnes, an dem einmal eingepflanzten Bewußtsein ab. Der Knabe antwortete dem Doctor lachend: Sie können nichts mit mir anfangen. Doctor. Ich kann Ihre Gegenwart fühlen und ich fühle auch, was Sie mit mir zu thun versuchen, aber es hilft nichts." Nun könnte man aus dieser Beschränkung der Beeinflußung (Suggerirung) des Knaben schließen, daß zwischen dem Knaben und dessen Vater eine sogenannte telepathische Verbindung t-estehe, doch da angestellte Versuche am Patienten ergeben haben, daß die Diagnosen Beider nicht übereinstimmten und in fraglichen Fällen der Knabe stets die richtigen Angaben machte, so wird die Telepathie (Fernegefühl) hinfällig. Um dem Leser den Begriff - von der Sehkraft des Knaben anschaulicher u machen, will ich einen Fall, der in Gegenwart des Herrn Flower festgestellt wurde, ausführlich folgen lassen: Ein junger Mann von Fall River, Mass., erschien mit seinem Vater im Consultationszimmer Dr. Bretts mit einem Arm. den der Arzt untersuchen sollte. Dr. Brett rief seinen Sohn von der Straße herein, wo er lustig gespielt. Sofort wurde er hypnotisirt und ihm vom Vater eingeredet, daß er, wenn er seine Augen öffne, den Arm deS Patienten (durch die Kleider) deutlich sehen könne. .Oeffne die Augen Leo!" Leo that, wie befohlen und erklärte, daß er den linken Arm deutlich sehe, den rechten aber nicht. Schön, sagte Dr. Brett; dann wollen wir den Gypverband entfernen Dies geschah und dem Knaben ward befohlen, näher nachzusehen. Er sagte: Ein Theil des Knochens des Oberarms fehlt." Bildet sich ein anderer Knochen. Leo?" Der Knochen wächst an der inneren Seite, weil ich eine Stelle zwischen ' n alten Knochen sehe, die wie Knpel aussieht. An der Außenfeite aber ist eine Stelle, wy kein Knochen i"

Auf Ersuchen des Vaters zeigte Leo

dann die Lage, indem er die Stelle oerubrte. Aufgefordert., zeicknete er dann den Knochen und der Vater des Patienten erklärte, daß diese Angaben genau mit der Ansicht des hervorragen den Chirurgen McVurney, der den Arm im Roosevelt - Hospital in New Nork untersuchte übereinstimmten. Leo wurde dann ersucht, zu sagen, ob er noch mehr sehe. Er besah sich den Arm sehr aufmerksam, von der Schulter herab, indem er seine Blicke wie ein Mikroskopiker. concentrirte. Er saß etwa 3 4 Fuß von dem Patienten. Endlich sagte er: Ich sehe Löcher. aber ich sehe sonst nichts." Dr. Brett erwiderte: Sieh weiter", aber Leo blieb dabei; er sehe nur Löcher. Im Einverständniß mit dem Vater des Patienten, theilte Dr. Brett dem Kna ben dann mit, daß des jungen Mannes Arm vor etwa einem Jahre durch etwa 600 Schrotkilgeln beinahe abge schössen worden war, und forderte dann Leo wiederholt auf, nachzusehen, ob er noch eine Schrotkugel entdecke. Wieder concentrirte der Knabe seine Blicke auf den Arm und wieder versetzte er, daß er nur Locher sehe. Auf Verlangen zeigte er die Stelle, wo die Löcher ihm erschiuien, und der Vater des Patienten erklärte, daß es in der That die Stelle sei, wo die Schrotkugeln seien. Der Knabe ward dann gefragt, ob er noch andere Löcher sehe und er zeigte auf eine andere Stelle. Wie viele?" Drei!" Auch das war correct. Die X-Strahlen hatten dort drei Schrotkugeln gezeizt, wo der Knabe nur Löcher sah. Dr. Brett fragte sodann, wieviele Löcher nahe dem lochen seien, den er gezeigt habe. Antwort: Eine große Anzahl." 15, 20, 0 oder 100?" Ich möchte sagen mindestens 15," sagte der Knabe und auch einige etwas von dem Knochen entfernt." Der Vater des Patienten erklärte, daß die X-Strahlen etwa 20 Schrotkugeln in der Gegend, die der Knabe bezeichnete, constatirt hätten. Alle Aussagen des Knaben wurden bestimmt und ohne Zögern gemacht; auch blieb er fest dabei, daß ihm die Schrotkugeln wie Löcher erschienen und ließ sich durch Nichts von dieser Angabe abbringen. Nach der Examination ward er von der Hypnose befreit, und als er wieder in seinen normalen Zustand zurückgebracht worden. war er im Stande, über das Gesehene in sehr vernünftiger Weise zu sprechen. ohne indeß anders als gewöhnlich sehen zu können. Das Experiment ergab den unznlfelhasten Eindruck, daß das Sehen des Knaben m noch unaufgeklärte? Weise, wenn hypnotisirt, eine ausgedehntere Eigenschaft annimmt. oder das Auge genügend empfindlich für die Licht - Vibrationen wird, um Gegenstände zu durchdringen. Die Thatsache, daß die Schrotkugeln wie Löcher erscheinen, und einen Lichtesfekt geben, als blicke man durch die Löcher eines Durchschlags, zeigt, daß hier ein Unterschied zwischen dem Gesichtsvermögen des Knaben und den X-Strah-len bestehen, da Blei sehr dicht und unter den X-Strahlen sehr deutlich ist, wahrend su? den Knaben sich die Erscheinung eines Loches ergab. Daß ganz besondere atmosphärische Zustände für das besondere Sehen des Knaben vorherrschen müssen, ergiebt sich wenn wir erfahren, daß der Knabe an stürmischen und regnerischen Tagen trotz Suggestion nicht sehen kann, und als Entschuldigung vorschützt, daß Nicht genug Licht in der Luft sei, um den Gegenstand zu beleuchten. Für ihn sind Holz, dicks Papier. Glas und viele Metalle nicht zugänglich. Durch eine Uhr mit goldenem Deckel konnte er die Schrift auf der Innenseite sehen, aber Nicht angeben, was sie besage, da sie altmodisch war. Von anderen Fällen, die Leo consto. jirte. will ich noch einige, um das Jntö, resse deö Lesers zu befriedigen, lnge ben. Von emem kleinen Kinde, dai ein Centstllck verschluckt haben sollte. sagte er, daß er unter dem Ausgang des Magens eine Fleischmasse sehe. Die Postmortem Untersuchung bestätigte die Angabe. . I Emem Herrn aus Stomngton. Mass., sagte er. daß er drei Gewächse im Unterleibe habe, eines auf der rechten, eines auf der linken und eines in der Mitte, und daß sie durch Fasern untereinander verbunden seien. Und auf weiteres Befragen: daß .man sie nicht ausschneiden könne, da man sonst Blutgesäße durchschneiden müsse, auch daß man die Fasern nicht entfernen könne, da sie durch das Fleisch wie Vaumwurzeln gingen. Der Matrone des Union General Hospitals sagte er, daß sie in der linken Lunge ein Loch habe, das aussehe. als habe eine Maus daran herumge knabbert, und es weiß und brüchig an den Rändern sei. Die Frau starb an acuter Tuberculosis. Einer anderen Frau, hse einen ZZeberkrehs haben sollte, sagte er, daß ihre Leber weiß sei mit braunen Streifen und daß das Weiße wie Talg ausseht. Die Frau lebte noch im Verlause eineö Jahres und hatte wirklich Leberverfettung. Wie Dr. Brett sagt, strengt den Knaben das Diagnosiren ebenso an. wie Jemand, der eine halbe Stunde Hch gesägt hat. und er benutzt daher seine Gabe nicht länger als eine halbe Stunde und nicht öfters als wie einmal die Woche. Eine Verstärkung seiner wunderbaren Sehkraft ist innerhalb des letzten Jahres trotz der Uebung nicht eingetreten; nur kann er in gewissen Fällen durch Suggestion angehalten werden, einen Körpertheil genauer zu betrachten. Im Uebrigen war er schon früh ein abnormaler Knabe, so normal er auch sonst erscheint. Noch gan jung Pflegte er plötzlich in der Nach; aufzuwachen und etwas zu sehen, was ihn erschreckte. Man glaubte zuerst an Geister, biz

man aus den Gedanken Zam, daß es das Skelett sein möchte, welches der

Vater. Dr. Brett, in einem Cablnet eingeschlossen hatte. Man entfernte es und die Nervontat des Knaben verschwand. Als man es versuchsweise zurückbrachte, kehrte auch die Angst des Kindes zurück, doch wußte man nicht den inneren Zusammenhang. Die wunderbare Sehkraft des Knaben ist selbstverständlich gegenwärtig Gegenstand der lebhaftesten Discussion und Kritik der Aerzte und Fachleute und wich ie nach dem Verständniß der Hypnose verschieden beurtheilt. Wenn man aber weiß, daß unter dem Einsluß der Hypnose ein besonders veranlaates Individuum nachweislich ganz besondere ElA:nschaften entwickelt. Elqenschaften. die sich dem gewöhnlichen Erfahrungskreise entziehen, so darf man wohl der Versicherung Flowers und Bretts glauben, daß hier jeder Betrug ausgeschlossen ist. Auch für die X-Strahlen hat man noch keine ganz plausible Erklärung, und doch sind sie etwas Positives. Ich selbst habe bei Experimenten mit einer hypnotisirten Person insofern eine mit dem Brett-Fall analoge Erfahrung gemacht, als der Betreffende im Stande war, die auf dem Rücjen von undurchsichtigen Karten vorher im Geheimen von unbetheuigten gemachten Merk male anzugeben, was nur, da alles Rathen ausgeschlossen war, vermittelst einer besonderen Sehkraft möglich war. o sehr wunderbar daher die Gabe des Knaben Brett erscheinen mag, so sehr gerathen ist es doch anderseits Nicht voreilig abweisend zu urtheilen, sondern überzeugt zu sein, daß wir es hier mit emem Phänomen zu thun haben, dessen Losung erst eben in Angriff genommen wird und daS um Nichts wunderbarer ist, als der Spürsinn gewlsser Hunde. Der fremde Herr. Schauplatz: Ein Caf6 auf der Ringstraße in Wien. Stunde: Fünf Uhr Nachmittags. Im Spielzimmer ist nur mehr eine Tarokpartle vorhanden. Theilhaber der Partie sind zwei Kaufleute und ein junger Arzt. Die Partie ist sehr lustig. Der Lustigste ist der junge Arzt. Er hat zwei Tage vorher emen zweljahngenBrautstand beendet, indem er die Verlobung rückgängig machte. Und darüber reißt er selbst die frechsten Witze. Der Marqueur (tritt ein): Herr Doctor mochten hinauskommen. Der Doctor: Wer wünscht mich zu sprechen? Der Marqueur: Ein fremder Herr. Der Doctor: Bitten Sie ihn, einzutreten. Der Marqueur (ab). Der fremde Herr (tritt ein): Herr Doctor Soundso?" Der Doctor: Bin ich! Der fremde Herr: Darf ich Sie um eine kurze Unterredung bitten? Der Doctor: Als Arzt? -Der fremde Herr: Nein! Der Doctor: Mit wem habe ich daZ Vergnügen? Der fremde Herr (nennt seinen Namen). Der Doctor (erbleicht. Er hat den :n Prag wohnenden Bruder seiner gewesenen Braut vor sich. Er faßt sich aber und sagt herausfordernd): Sagen Sie mir hier, was Sie mir mltzuthellen haben. Der fremde Herr: Es wird Ihnen vielleicht unangenehm sein? DerDoctor (geringschätzig): Nur zu! Der fremde Herr (versetzt dem Doctor eine furchtbare Ohrfeige, verneigt sich und sagt): Das ist Alles, was ich Ihnen mitzutheilen hatte. - Gedächtnis; und Uebung. Als Lord Macaulan (der berühmte Geschichtsschreiber) als nabe einst mjt seinem Vater einen Besuch bet emer befreundeten Dame machte, unterhielt ten slck die Erwachsenen sehr lebhaft und achteten nicht auf den Jungen. Dieser blätterte indessen in einem Buche, einer Gedichtsammlung, die neden schönen Albums aus dem Tisch im Parlor lag. und fand ein Gedicht, das ihn lebhaft interessirte. Es enthielt etwa 40 Strophen, die zehn Seiten ausfüllten, und als der Vater aufbrach der Besuch hatte ungefähr 20 Minuten gewahrt hatte der Sohn jedes Wort des Gedichtes so vollkommen auswendig gelernt, daß er es noch nach langen Jahren, obwohl er es niemals w::der gelesen hatte, hersagen konnte, ohne auch nur ein einziges Wort zu verfehlen. Als er dann seinen Posten als Generalzahlmeister des cv ' ' r '. cv W l r . . . . H V. Alttlonigs von noicn öujguw uuu über Dublin in seine Heimath zurückkebrte. konnte das Schiff dort nicht landen, weil ebenEbbe eingetreten war. und so blieb den Passagieren nlchts übrig, als so geduldig 'sie konnten, secks Stunden zu warten, angesichts der nahen üste. Da hüllte sich Lord Macaulay in semen Mantel und suchte den einsamsten Platz auf am Steuer, und nun begann er Wort für Wort vom ersten Buche an Miltons Verlörenes Varadies aus semem Gedächtniß zu recitiren. ein Buch nach dem anderen. und so vergingen m die stun den in der angenehmsten Weise. Es wäre hieraus derSchluß zu ziehen, daß sein Gedächtniß bis an sein hohes Alter ücb unaschwächt erhalten bat. und es ist bekannt, daß er es stets geübt hat. Aha! Schmkrendirektor: .Wollt Ihr mitspielen am Sonntag als germanischer Krieger? Wir geben die Schlacht im Teutoburgerwalde". Dafür kriegt Ihr ein Maß Bier irnd ein feines Cigarrl!" Woll, woll. möcht schon mitthuan, aber im Ernst

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