Indiana Tribüne, Volume 23, Number 68, Indianapolis, Marion County, 25 November 1899 — Page 2
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'Itfö'iS' TdgÜÄ .Ulf ' -V, - ;lc tSaliche Itl52ue'' fcfl? lurch den ii j gentb per Woche, die 69ntag3.,Xtt6aJ 4tS per Ische. Leid iu?tme IS in S EentS per Ver PoJ ufcnhalb . JUd JWft ilitiUaj V v Ja fii 13 C&S MshaMZ Tttsd Zndianavolik, Znd., 25. November '99 Die Telegraphenlinle (zapsiadt Kairo. Aus den amtlichen Nachrichten üb die iwnlafrif arische Telegraphenlinie Capstadt - Kairo ist zu ersehen, daß Bau und betrieb d'escZ großartigen Unternehmens sich in fr'ichsm Fortgange befinden. Die Oberleitung des Baues der Linie ist in die Hände des Verwaltungschefs in Salisbury lRhsdesia) übergegangen. Die .Hauptlinie ist im Laufe des Jahres 1893 bis nach Karonga in Rhodesia am Nordende des Njafsa - Sees vorgerückt. 2r neue Weg vonUmtali an der Grenze Mit Nhodesia und Portugiefisch - Ostafrika nach Tete am Zambesi hat sich für die Anlage der Telegraphenlinie als sehr geeignet erwiesen. Letztere durchschneidet das Portugiese sche Colonialgebiet so ziemlich an seiner schmalsten Stell?, um sodann wieder auf das Gebiet von Nhodesia, das sich in meinem Zipfel vom Südende des Njassa - Sees bis gegen den Zambesi hin keilförmig in das portugiesische Ostafrika hinein erstreckt, überzutreten. Die Telegraphenlinie läuft hier von Chiromo am Shirefluß über Chickwawa, Blantyre, Zomba, Fort Johnstcn an das Südende des Njassa-'Sees, um von dort an dessen Westufer über Kota Kota und Nkata Bay den äugendlicklichen Endpunkt Karonga zu erreichen. Bon Karonga soll die Linie der 'XÄcenze zwischen Nhodesia undDeutschOftasrika entlang nach Abercorn am Südende des Tanganjika - Sees weiiergebaut werden. Diese 340 Kilometer lange Strecke war im verflossenen Frühjahr bereits nahezu ausgebaut. 53 ist also jetzt der Zeitpunkt gekominen, die Bauarbeiten, den zwischen der deutschen Reichsregierung und Cecil Rhodes getroffenen Vereinbarungen gemäß, in das Gebiet von DeutschOstafrika auszudehnen, wo die Telegraphenlinie dem Ostufer des Tangan.'jika - Sees entlang und dann unmittelbar längs der Westgrenze der deutschen Colonie gegen den Congostaa! geführt werden soll bis zur Erreichung von Britisch - Ostafrika. An den obengenannten Orten Chiromo, Chikwawa, Wlantyre, Zomba, Fort Johnston. Kota Kota, Nkata Bay und Karonga, ferner in Jnyanga, Liwandi und Ruenya hat die transafrikanische Telegraphen - Gesellschaft im Jahre 1893 Telegraphenstationen eingerichtet. Seit dem 19. April 1893 ist der telegraphische Verkehr zwischen der Capstadt und ien obigen, tief im Innern Afrikas gelegenen Orten nach und nach eröffnet und bisher ohne Störung aufrecht erhalten worden. Es ist auch der Anfchluß der Transafrika - Linie an das Staatstekegraphennetz in Portugiesisch - Ostafrika hergestellt, dessen Stationen im Laufe des Jahres 1893 seitens der rührigen Portugiesischen Colonialregierung um 22 darunter z. B. Tete am Zambesi vermehrt worden sind. Die Gebühr für ein gewöhnliches Telegramm von 10 Worten von Capstadt nach dem 4262 Kilometer entfernten Karonga (der äußersten z.Z. ' erreichbaren Station der TransafrikaLinie) beträgt 6 Shilling, wovon die Capcolonie 1 Shilling, den Nest von 5 Shillmgen dageaen die Transafrika Gesellschaft bezieht. In Bezug auf die muthmaßliche Vollendung der ganzen Linie und Herftellung der telegraphischen Verbindung der Cavstdt mit Kairo oder Alexan dria hat die Telegraphcnverwaltung der Capcolcnie folgende Berechnungen aufgestellt, die auf den Erfahrungen beruhen, die man seinerzeit bei Erbau ung der Telegraphenlinie von Adelaide nach Port Darwin gemacht hat. Diese große Linie, die unter dem Namen Australian Trans - Continental Line bekannt ist, durchschneidet das austrausche Festland von Norden nach Su den und vermittelt die Hauptmasse des überseeischen Telegramm - Verkehrs mit Australien. Ihre Länge beträgt 3175 Kilometer. Der Bau begann im October 1870 und wurde im August 1872 beendet; hat also noch nicht volle zwei Jahre in Anspruch genommen. Dabei mußte er unter den ungünstigsien Verhältnissen ausgeführt werden. Die Linie läuft nämlich durch eine bis dahin fast völlig unerforschte Gegend mit einer dünnen Bevölkerung. Fast nirgends war offenes Wasser vorhanden, so daß die mit der Auskundung und Erbauung der Linie betrautenColonnen in bestimmten Abschnitten Brunnen graben mußten, um den Wasserbedarf zu decken. Die Schwicrigkeiten der Beförderung des Baumaterials waren ungeheuer. Noch heute können die im Innern des Landes belegenen sechs Telegraphenstationen nur .einmal im Jchre mit Hilfe einer Büf-fel-oder Kameel - Karawane mit Mundvorräthen versehen werden. Die Linie hat seit ihrer Errichtung sehr wenig Betriebsschwierigkeiien verursacht 'und trotz ortwährender Gewitter,stürme und .volkenbruchartiger Regen?aüsse in bt.x Monsun - Periode nur .selten Unterbrechung erlitten. Zieht jnan die rückständigen Arbeiten an der Transafrika - Linie zum Vergleich heran, so ergibt sich, daß die Verhältnisse bei diesem Unternehmen weit günstiger liegen. Die unvollendete Strecke von Karonga bis nach Fa- . schoda, wo die Transafrika - Linie mit der dritten Zone der ägyptischen 'Staatstelegraphen - Linien in Verbindung gesetzt werden soll, mißt ungefähr 3105 Kilometer, ist also etwas kürzer als die australische Linie AdelaidePort Darwin. Ein Stück nördlich p?n Karonga die oben erwähnte
Schlaslostgkeit ist tödtlich in der Folge, falls nicht bei Zcitcn bekämpft. 5chlaf ist absolut nothwendig Aör per und Geist verlangen ihn. wie ein Stück Maschinerie, muß das System gehörige pflege erhalten oder es wird früher oder später zusammen brechen. in Weinglas voll Mann MV Malzertrakt bei Alahlzeiten und vor dem Schlafengehen eingenommen, wird Schlaflosigkeit durch Be feitigung der Ursachen dersel ben bannen. Gesunder, heil samer Scklaf wird dem Ge brauche desselben sicherlich folgen. Johann fjoffs !Nalz. ertrakt ist eine große Stütze der Verdauung, verhilft der Nahrung zu ordentlicher Assi milation, befördert den Stoff. Wechsel und schafft guten Ap petit. Iolzann lZoff's Malzertrakt ist der Pionier und das Vorbild ist seit 1.87 verkauft worden. Hütet Euch vor Nachahmungen, welche nur dem Namen nach Malzextrakte sind und nichts weiter zn ihrer Lmvfelzlnng haben, als ihre Billigkeit. Johann Hoff: Nerv lZor?. Berlin, Paris.
340 Kilometer lange Strecke KarongaAbercorn ist dazu schon beinahe vollendet. Die Gegend, durch welche di? Linie nordwärts zu führen ist, ist reich an Wasser (Flüssen und Seen) und bietet einheimische Arbeitskräste in Fülle dar, so daß viele Schwierigkeiten, die beim Bau der australischen Ueberlandlinie hervortraten, auf afrikanischem Boden ganz wegfallen. Auch die künftige Unterhaltung der Linie dürfte keine unüberwindlichen Schwierigkeiten bieten. Die Aussichten für die Vollendung des großen Werkes in einem Zeitraum von etwa zwei Jahren sind hiernach sehr günstig. Daß man auf Seiten der Baugesellschaft mit diesem Erfolge bereits rechnet, geht daraus hervor, daß die Gesellschaft die capländische Telegraphenverwaltung schon um ihr Gutachten über die voraussichtlichen Betriebs- und Unterhaltungskosten der fertigen Gesammtlinie, über die Punkte, wo Betriebs- und Uebertragungsstationen einzurichten sein werden, und über den Personalbedarf jeder Station angegangen hat. Dieses Gutachten liegt der Gesellschaft bereits vor nebst einem Tarifentwurf und einem Plane über die Eintheilung der Gesammtlinie in eine Anzahl von Betriebsabschnitten, von denen ein jeder einem europäischen Jnspector mit einem Stäbe ausgebildeter Leitungsaufsehe? aus der Zahl der Eingeborenen zu unterstellen wäre. Der Betrieb ist folgendermaßen gedacht. Das Telegraphenamt Capstadt arbeitet jetzt mit Hilfe von zwei Uebertragungsstationen direkt mit dem Telegraphenamte in Salisbury (Nhodesia) auf eine Entfernung von 2625 Kilometer. Dementsprechend mußte das Amt Salisbury ohne Schwierigkeit mit der Station Abercorn am Tanganjika See Entfernung 1871 Kilometer arbeiten können. Wird diese Entfernung zusammengerechnet und von der auf 10.730 Kilometer veranschlagten Gesammtlänge Capstadt - Kairo in Abzug gebracht, so ergibt sich ein Rest von 6130 Kilometer, der in drei Betriebsabschnitte von je 2043 Kilometer zerlegt, die Nothwendigkeit von fünf Uebermittelungsstationen zwischen dem Cap und Kairo begründen wurde. So bald die Linie völlig ausgebaut sein wird, wird sich ohne Zweifel die Noth wendigkeit herausstellen, einen zweiten Draht für den Lokalverkehr von Sta tion zu Station zu ziehen. Diese Arbeit wird indessen in Abschnitten je nach den Bedürfnissen der verkehrörel cheren Plätze ausgeführt werden. ' Unsere Handelsmarine. Nach dem erschienenen Jahresbericht s Naviaatlons - Commlssars Cham berlain hat sich die amerikanische Schisssahrts - Industrie tm abgelaufenen Fiskaljahre einer größeren Prosperität erfreut als in irgend einem früheren Jahre. Die Zahl der Fahrzeuge mit amerikanischem Register war am 30. Juni 1899 22.723 mit einem Brutto - Gehalt von 4.864, 233 2o;i nen. die größte Zahl seit dem Jahre 1865. B der Gesammtzahl der Fahrzeuge waren 21.397 mit 4.015. 992 Tonnen Gehalt im Küstenhandel engagirt, die größte Zahl m der Ge schichte des Landes und ein größerer Tonnengeyalt als der der Kustenfahrzeuge irgend einer anderen Nation. Der Gehalt der Dampfer mit amerikanischem Register war 2.476.011 Tonnen, jedoch blieb die für den Übersee!schen Handel registrirteTonnenzahl gering, und im abgelaufenen Jahre wurden weniger als neun Procent des amerikanischen Imports und Exports durch amerikanische Fahrzeuge vermittelt. der niedrigste Procentsatz in der fft r r i i - t i2ccrncme oes anoe. Während die Zunahme des Tonnen gehalts von auf See aehenden Dam pfern in den abgelaufenen 25 Jahren in vielen fremden Ländern geradezu phänomenal war und in Deutschland nayezu 700 Procent betrug, rn anderen Ländern noch bedeutend mehr, betrua dieselbe in den Ber. Staaten in dem gleichen Zeitraum nur 63 Procent; die Zunahme des Tonnengehalts von ame- ' rikanischen für den übersceifchen an
vei aus vem atlantischen Orean und an der Golfküste registrirten Fahrzeugen sogar nur 38 Procent. I Die Entwickelung von Alaska inner- . halb der letzten Jahre hat allerdings eine rasche Zunahme der Zahl und des
Tonnengehalts von Küsten - Fahrzeugen mit amerikanischem Register im Stillen Ocean zur Folge gehabt. Jedoch ist dies ein schlechter Trost gegenüber der Thatsache, daß die Ber. Staaten, was den Tonnengehalt von auf See gehenden Dampfern betrifft, in den abgelaufenen 20 Jahren vom zweiten Platze, unmittelbar nach Großbritannien, den sie früher einnahmen, auf den vierten Platz zurückgedrängt worden sind, hinter Deutschland und Frankreich, und wenn nur im überseeischen Handel engagirte Dampfer in Betracht gezogen werden, sogar hinter Norwegen und Spanien. Chamberlain legt dar, was andere ! Nationen durch geeignete Gesetzgebung zur Hebung ihrer Handelsmarine gethan haben und zeigt, daß im letzten Jahre europäische Nationen und Japan für diesen Zweck sichs $26,000,000 kosten ließen, wahrend die Ber. Staaten nur 5998.211 dafür aufgewendet haben. Für ihre Dampferlinien nach Chma und Japan haben fremde' Nationen in demselben Jahre $5.000.000. die Ber. Staaten weniger als $49,000 aufgewendet. , ,, , Gepumpte Juwelen. Seit mehreren Monaten befindet sich die Gemahlin des Prinzen Philipp von Sachsen - Coburg, Prinzessin Louise, in der Prioatheilanstalt Lindenhof bei Dresden. Mit dieser Internirung scheinen indeß die Affairen, in deren Mittelpunkt die Prinzessin in den letzten Jahren stand, noch keinesWegs beigelegt, und wohl für einige Zeit hinaus werden sich die Gerichte mit den finanziellen Angelegenheiten der Prinzessin zu beschäftigen haben. Ihr Gemahl, Prinz Philipp, hat die Bezahlung von etwa sechs Millionen Francs übernommen, aber in dieser Schuldensumme befinden sich auch noch Posten, die aus Transaktionen herrühren, deren rechtlicher Charakter noch der Klarstellung bedarf. Einen dieser Posten bildet ein Betrag von 392.000 Francs, den der Pariser Juwelier Hartock als Bezahlung für Schmuck verlangt, den er, wie er behauptet.Ende 1897 durch Vermittelung des damali-. gen Oberlieutenants Geza MatassichKeglevich der Prinzessin Louise geliefert hat. Dieser Jnwelcnkauf war schon einmal Gegenstand einer gerichtlichen Verhandlung auf französischem Boden. Beim Auchtpolizeigerichte in Nizza ha der JuweTker gegen die Prinzessin eine Vetrugsaazeige erstattet und er gab in der Verhandlung Folgendes an: Ende 1897 damals weilte die Prinzessin an der französischen Riviera sei in der Filiale Hartoks in Nizza Oberlieutenant Matassich erschienen und habe angeblich im Austrage der Prinzessin Pretiosen zusammen um den Preis von 392.000 Francs ausgewählt. Es waren verschiedene Diademe, Brochen. Armbänder und Ringe etc. mit schönen Steinen, die, wie Herr Matassich sagte, die Prinzessin als Geschenk für ihre Tochter bestimmt hatte, die damals Braut war. Der Schmuck wurde thatsächlich HerrnMatassich übergeben, der schließlich vereinbarte, daß oie Prinzessin in einem nicht allzu fernen Termin BeZahlung leisten sollte. Als die Zahlung nicht erfolgte und Hartok überdies erfuhr, daß ein Theil des Schmuckes im Werthe von 200.000 Francs kurz nach der Lieferung in Wien um 27.000 Gulden und der Rest in England verpfändet worden war, erstattete er die erwähnte Anzeige. Der Gerichtssenat stellte unter Anderem an den Kläger die Frage, ob er Wechsel der Prinzessin besitze, welche aus diesem Geschäfte ihren Ursprung hätten, und der Juwelier hat diese Frage mit Nein beantwortet. Die Verhandlung, die in Abwesenheit der Prinzessin durchgeführt wurde, endete mit dem Freispruche. Das Zuchtpolizeigericht erklärte, daß nach der dargestellten Sachläge die Prinzessin der Affaire in strafrechtlichem Sinne vollständig ferne stehe, und wenn ein Verbrechen vorliege, dieses nur Herrn MatassichKeglevich treffen könne. So standen die Dinge, als vor einigen Monaten der Juwelier Hartok beim Wiener Hofmarschallamte gegen die Prinzessin Louise die Wechselklage jmucto zweier Acrepte mit ihrer Unterschrift, und zwar eines auf 200.000 Francs und ein zweites auf 192.000 Francs lautend. einbrachte. Das Hofmarschallamt erklärte sich für nicht zuständig. Darauf wandte sich der Juwelier an das Wiener Handelsgericht. Auch hier gab es einen Zuständigkeitsstreit, der aber jetzt vom Oberlandesgericht zu Gunsten des Klägers entschieden worden ist. Das Öberlandesgericht hat einen Zahlungsbefehl gegen die Prinzefsin von Coburg erlassen, und über diesen Zahlungsbefehl findet demnächst vor dem Wiener Handelsgericht eine Verhandlung statt, bei welcher der Vertreter der .Prinzessin die Einwendungen, die er eventuell gegen die Zahlungspflicht in merito zu machen hat, erheben wird. Der Theil des Schmuckes, der in England verpfändet wurde, ist bereits zur Hereinbringung des Pfandschillings veräußert worden, da die Zinsen nicht bezahlt wurden. Aus Hamburgs Vorposten. Auf der hamburgischen Nordseeinsel Neuwerk erhebt sich em uralter verwltterterThurm, ein 40 Meter hoher, vierkantiger Mauerklotz, der in seiner Bauart durchaus mit den sog. Normannenthürmen" im südlichen England übereinstimmt. Er dient jetzt als Leuchtthurm. Erbaut wurde er vor nunmehr 600 Jahren von Hamburg zum Zwecke der Abwehr der Seeräuberei und des Strandraubes. Er bildet also ein ehrwürdiges Denkmal und gehört zu den redenden Sieinen-, zu : ZeuLen der Entwickelungsgeschichte
Hämourgs. 'oer yania unv Des norowestlichenDeutschlands. Wurde er doch im selben Jahre erbaut, als Lübeck an die Spitze der dudeschen Hense" trat. Und vor 600 Jahren, am 1. November 1299, erhielt Hamburg von den Herzogen Sachsens, Engerns undWestfalens die Erlaubniß, aus Neuwerk einen Thurm zu bauen, zum Nutzen der Schifffahrt und nach ihrem Gefallen". Der Bau wurde auch unmittelbar darauf in Angriff genommen; die Obergeschosse wurden freilich zunächst ?us Holz ausgeführt, und erst als sie um 1380 das Opfer einer gewaltigen Feuersbrunst wurden, in Stein ausgeführt. Der ungeheure. 8 Meter hohe, thür- und fensterlose Würfel des Unterbaues aber ist noch vorhanden, wie er 1299 aufgeführt wurde. Hamburgs Bestreben war seit je darauf gerichtet gewesen, den Strom, der ih'.,. den Zugang zum Meere er-
öffnete. in seinem ganzen Un--terlaufe seinem Einflüsse zu unterwerfen. Kaiser Rothbart hatte durch einen Freibrief von 1189 den Hamburgern die freie Fahrt auf dem Strome gewahrleistet. Aber lang war die Fahrt vom Meere bis zum Hafen und vielfach die Gefahr, welche des Schiffers und des Kaufmanns auf derselben wartete. Wohl wurden stets vonNeuem Verträge mit den Uferanwohnern, den Dltmarsen. den Hadlern und den Wurstfriesen abgeschlossen, aber ebenso oft auch wurden diese Vertrage gebrochen. Besondes gefährlich wurde den Seefahrern die Landspitze Hadelns, welche jetzt das Amt Ritzebüttel bildet, und die derselben vorgelagerte Insel Neuwerk, die ihrer Lage im Wattenmeere wegen ihren Bewohnern eine stete Versuchung zum Seeraube und zum Mißbrauche des Strandrechtes war. Hamburg suchte deshalb hier festen Fuß zu fassen. Das Vorhaben gelang. Zunächst brachte es Anrechte auf Neuwerk in seinen Besitz; 1286 gestatteten die Herzöge von Sachsen der Stadt die Errichtung einer Feuerbaake der erste Versuch, den Schiffern nächtliche Wegweiser zu errichten! und dreizehn Jahre später ließen sie den Bau einer Festung, eben des Thurmes, zu. der den ersten festen Stützpunkt für die Ueberwachung und Regelung der Schifffahrt an der Mündung der Elbe bildete, und 1309 kam die ganze Insel in hamburgischen Besitz. Der Thurm wurde einem Hauptmann unterstellt, als welcher ein hamburgischer RathsHerr fungirte; mit 10 tüchtigen Mannern sollte er den Thurm bewachen. Die Wichtigkeit, die man diesem VorPosten an der Elbmündung beimaß, offenbart sich in der Bestimmung des Rathes, daß der Hauptmann nur zweimal im Jahre auf 8 Tage nach Hambürg kommen durfte. Manchen Sturm hat der wetterfeste Bau ausgehalten, Kriegs- und Wetterstürme, obwohl er schon nach hundert Jahren von seiner Bedeutung viel einbüßte, da die Hamburger 1393 Ritzebüttel erstürmten und nun auch auf dem festenLande Fuß faßten. Im Jahr?Z813 wollten die Franzosen den alten Bau sprengen; seine enorm dicken Mauern so dick, daß ganze Gemächer in ihnen ausgehauen werden konnten spotteten indeß ihrer Versuche. Dauernde Bedeutung behielt der 15 Fahnen" hohe Thurm als Leuchtthurm. Jetzt ist auf ihm eine Kuppel aufgebaut, die einen Leuchtapparat neuester Art enthält. Welch' ein Abstand gegen die primitiden Feuerblüfen der alten Zeit! Es scheint übrigens, als solle der alteBau nach langer, langer Pause auch als Wachtthurm noch einmal wieder zur Geltung kommen;,denn im Verfolg der deutschen Küstenbefestigungspläne soll die Absicht bestehen, ihn mit einer aus Matrosenartilleristen gebildeten WachMannschaft zu belegen. Neues aus Natur und Heilkunde. Dünger und Kehricht. Die unschädliche Beseitigung de Kehrichts und der Küchenabfälle bilde m der heutigen Zeit für die großen Städte eine der brennendsten Fragen. deren endgültige Lösung noch nicht hei ieigesührt ist. Nicht jede Stadtverwal tung ist so glücklich wie diejenige von London, welche diesen Stoffen so viel Kohle beigemischt findet, daß sie mii Nutzen zur Verbrennung schreiten kann. Abgesehen davon, daß hierdurch auch viele nutzbringende Stoffe zerstört werden, wird für die in manchen Städten erforderliche Hinzufügung von Brennstoffen das Verfahren auch recht kostspielig. In Saint Ouen. wo man die mit den letztgenannten Uebelstanden behafteten Abfalle von Paris verarbeitet, hat man nach der Revue Industrielle em Verfahren ln Anwen dung gebracht, das die Abfallstoffe di rect zu Dünger verarbeitet und sich gut bewahrt hat. Die aus der Stadt kom inenden Abfallstoffe werden in die ne ben der Fabrik angebrachten Gräben geschüttet, von dort werden sie zur Verarbeitung mit Schaufeln auf honznntale Transportbänder gebracht; wahrend des Transportes werden sie von solchen Stössen, die Nicht zerklei nert werden können und noch anderwei tig verwendbar sind, wie Eisentheile, Blechbüchsen, Flaschenarmaturen u. f. 1ü. gereinigt. Von den Transportbän dern gelangen sie mittels.einer HebeVorrichtung zu den Zerkleinerunasmafchinen. Die Zerkleinerungsmaschine liefert stündlich 25 Tonnen Dünger, für den die Nachfrage so stark ist, daß die Fabrik voll beschäftigt ist. Asphaltdämpfe und Veget a t i o n. Bei dem löblichen Bestreben, die Straßen der Städte so viel wie möglich mit Bäumen zu bepflanzen und andererseits recht viel Asphaltpflaster zu verwenden, ist die Frage von Wichtigkeit, ob Asphaltdämpfe den Pflanzen schädlich sind. Lange war dies strittig; genauere Versuche, die gelegentlich eines Streitfalles der Sachverständige Professor Sorauer anstellte, haoen nun gelehrt, daß die Frage allerdings zu bejahen UL Ewaewuiülte .Pflanzen
wurden 7n einem fest'versa)lossenen'Ge wächshause mehrere Stunden lang den Dämpfen auZzefetzt. Die Mehrzahl der
Pflanzen kam nach drei Stunden, anscheinend, ohne Schaden genommen zu haben, wieder ins Freie; aber nach einem bis drei Tagen stellten sich charakteristische Veränderungen namentlich bei Rosen, Erdbeeren undRoßkastanien ein; das Laub dieser Gewächse zeigte eine ganz eigenartige Schwarzfärbung, die von den Beschädigungen durch andere Dämpfe oder Rauchgase völlig abweichend war; andere Pflanzen wieder zeigten eine weißliche Verfärbung. Jedenfalls ist hiernach die Asphaltirung mit Pflanzen besetzter Straßen stets mit Vorsicht auszuführen. Hörweite.Die größte Entfernung, auf die hin die Menschenstimme je gehört worden ist. beträgt, so wunderbar das klingt, 20 Meilen. Das war in dem Grand Cauon von Colorado, wo n Mann den Namen Bob" an dem einen Ende laut ausrief und an dem andern deutlich verstanden wurde. Lieutenant Foster, Theilnehmer an Parrys dritter Nordpolezpedition, fand, daß er mit einem Manne auf der anderen Seite des Hafens Bowen auf eine Entfernung von 2 Kilometern sprechen konnte. Sir John Franklin erklärte ebenfalls, daß er sich beqtem auf 1 Kilometer weit mit anderen unterhalten habe. Dr. Joung berichtet, daß bei Gibraltar die menschliche Stimme 16 Kilometer weit hörbar gewesen sei. Der Schall wird vom Wasser besonders kräftig fortgeleitet. Bei Versuchen im Genfer See schätzte Colladon die Vernehmbarkeit einer untergetauchten Klingel auf etwa 100 Kilometer. Franklin behauptete, das Aneinandcrreiben von zwei Steinen im Wasser 800 Meter weit gehört zu haben. Dicht über dem Wasser oder einer Eisfläche wird der Schall mit großer Kraft und Klarheit fortgeleitet. Dr. Hutton erzählt, daß er an einer ruhigen Stelle der Themse bei Chelsea eine Person auf 42 Meter Entfernung deutlich vorlesen hörte, während das auf dem Lande höchstens bis 23 Meter weit möglich ist. Profes. sor Tyndall beobachtete, im Gegentheil auf dem Montblanc, daß ein Pistolenschuß nicht stärker schallte, als ein aus der Flasche springender Champagnerpfropfen. Personen in einer Ballongondel können Laute von der Erde aus noch weit länger hören, als sie sich den Leuten unten vernehmbar machen können. Sehweite. Wie weit man mit bloßen Augen sehen kann, hängt von der Höhe des Beobachters und, soweit irdische Gegenstände in Frage kommen, auch von deren Höhe ab, eigentlich auch noch von dem geographischen Punkte der Beob achtung, weil die Erde nicht überall gleich rund ist. Bei mittlerer Erdkrum mung sieht ein Mann von gew'öhlicher Große vom Seestrande aus einen Ge genstand auf dem Meere nur 5ü Kilometer weit; überragte das Object die Meeresfläche um 15 Meter, so würde es schon 15 Kilometer weit sichtbar werden. Von 16 17 Meter Höhe auZ reicht der Blick ebensoviele Kilometer weit (immer über das Meer hinaus Vom höchsten Berge der Erde (Moum Everest, 8840 Meter) könnte man gut 320 Kilometer weit sehen. Die Höhe (des Standpunktes) jn Metern mit 9 multiplicirt, ergiebt annähernd die Entfernung in Kilometern, bis zu der man einen GeenZ!and sei en kam. Nah dem wolkenlosen Himmel hinauf ist die Sehweite ja nahezu unbegrenzt, denn wir erkennen ja das Licht der Sterne, die Millionen und Billionen Meilen von uns entfert sind. Kahlköpse. Zwei Epidemicen ron Kahlköpfigküit, welche geeignet sind, die noch immer von den meisten Aerzten bekämpft! Auffassung der Kahlköpfiglelt als einer ansteckenden Krankheit zu stutzen, be schreibt der Bostoner Arzt, Dr. Bowen. neuerdings in einem Fachblatt. Te: einem 11 - jährigen Mädchen, welches acht Jahre lang in einem Mädchernn stitut wohnte, wurden eines Tages verschieoene kahle Stellen auf dem be haarten Kopf gefunden. Nach einigen Wochen zeigte sich dieselbe Erscheinung bei einem zweiten Mädchen, und nach vier Monaten waren von, 69 Insassin nen 63 von demselben Uebel in größ:rer oder geringerer Ausdehnung befallen. Nach weiteren zwei Monaten begannen in allen Fällen die Haare wieder zu wachsen, und nach einem halben Jahre konnten nur noch ganz vereinzelte kahle Stellen gefunden werden. Das junge Mädchen, bei welchem das Leiden zuerst entdeckt worden war. verließ das Institut, ob völlig hergestellt, konnte nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Sechs Jahre nach der ersten Epidemie fand es, jetzt im Alter vdn 17 Jahren, wieder Aufnahme in das Institut. Jn der Zwischenzeit waren seit jener ersten Epidemie keinerlei Erkrankungen der Kopfhaut beobachtet worden. Dagegen wurden vier bis sechs Wochen nach dem Wiedereintritt, des Mädchens von neuem deutliche Zeichen von Kahlköpfigkeit bei einem der Kinder gefunden, und etwa virr Monate später hatten bereits 26 von 45 Kindern kahle Flecke von genau derselben Beschaffenheit wie damals zur Zeit d:r ersten Epidemie. Der Nachweis besonderer Bacillen, auf deren Schuldconto dieses entstellende Uebel zu schreiben ist. gelang nicht. Mlll VX'm S Hl uj i e eines G o ttesdienstes in der Christlichen Kirche zu Germantown bei Maysville. Ky.. fiel ein großer Candelaber mit lautem Krach, gerade als die Menschen die Kirche verließen, auf den Boden. Der Candelaber war mitPetroleum gefüllt, und in einem Augenblick war das ganze Innere der Kirche ein Flammenmeer, und es entstand eine Panik. Ehe das Feuer gelöscht werden konnte, hztte es $500 Schaden angerichtet,' von dem nichts durch Versicherung gedeckt ist. Es ist das zweite Mal, daß dieser Candelaber .heruntergefallen ist.
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lkldkt, kann sich darauf verlassen, daß Magen und Leber nicht ln Ordnung sind. e?r. Aügujl Koniz'5 Hamburger Tropfen regiillren di Lcder und reinigen den Magen.
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An elderly lady liring at Fordham Ileights. a part os Ifew York City, and who was known to be a warm advocate os Ripana Tabulea sor any casa os liver trouble or Indigestion, Bald toa reporter who visited her sor tbe purpose os learnlng the particu lara os her case: 44 1 bad alwayt employed a physlrian and did so on the last eccasion I had sor one, but at that time obtained. no beneflcial reaulta. I bad never bad any faith in patent medielnes jnt harinfir seen Ripans Tabulea recotemended very blebl in the New York Hrald I concluded to pire them a trial, and I sound they wer jtut what my case demanded. I bare never employed a physician elace, and that meau a saring of $2 a call. A dollar's wortb of IRipaeis .TaWes lastsme a month.and I would not be witbont tbem now if it were my last dollar. At the time of this interview there were presert two daujjhtera whospecially objected to tbeir motber givinfr a testimonial which ehould parade her name in tbe newapapers, but to this tbe eider lady argued : " There may be otber cases juet like min, and l am sure I take great pleasureln recommending the tabules to any one affected as I was. If thetellingaboutmycaseinthepapersenablesEomeotherpersonBimilarly affected to be as greätly beneflted aa I bave been, I see no objection." And tbe daughters, familiär witb ber case and knowinghow earne?tly ehe feit about tbe ne fitsue bad reeeired, f rom Ripans Tabules, decided that tbeir motber was Quite right.
N a ch e i n e m i n P r 0 v i d e n c e, N. I., aus Nom eingetroffenen Briefe ist Antonio Mangano, der auf jener Universität studirt hat und imJuni d. I. die Abschiedsrede Namens der Abiturienten hielt, in Jtc.l'en .gefänglich eingezogen worden, wel er seiner Militärpflicht nicht genügt hatte. Er war als sehr junger Mann nach den Ver. Staaten gekommen, hatte hier seine Ausbildung erhalten und war nach Italien zurückgekehrt, ohne sich st--v k4T ft'l S 4l4 1 1 . Die Aeim-Theorie. Line wichtige Entdeckung. Durch Erneuerung des Cystes verde fast alle ttraulheitkn geheilt. ES wird in diesen Taqen viel über Pilze gesprochen und doch ist dies kein müßiges (erede. Das Mikroskop enthüllte die Thatfache, daß viele Krankheiten durch einen besonderen Keim oder Pilz hervorgerufen wer den. Ein eingehenderes Studium und fto& schlinge zum Zwecke der Entdeckung einek Mittels, welches diese Pilze aus dem Evstcn: entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Llut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich herauS, daß Dr. Kay'S Renovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjungte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay's Neno vator in allen solchen Krankbeiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden Auszug aus einem Briefe von Frau E. A. Adams, . und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit. daß ick aroke Linderuna fand und nun gesund bin. Jn erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria n und ich nahm hinreichend Ehinin ein. um den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige Zäden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu konnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreS NenovatorS große-Vefse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Nenovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen. Er ist das beste bestehende H,ilMittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich anaewandt wurden,vvie: Unverdaulichkeit, Lever und Nieren-Krankhciten, lVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden, Geschwüre, Ausschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindet, Frauenkrankheiten, Drüsenvergrößerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, BerdauungSbeschwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheit, Rheumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salzfluß, Skropheln Zk. Er hat eine wunderbare Wirkung aus den Magen, Leber und Eingeweide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt ngenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, auS eoncentrirten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen cli die flüssigen Arzneien, welche für denselden Preis verkauft werden. Dr. Kay's Ne novator ist nnn be! fast allen Apothekern zu daben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Apotheker denselben Nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. (Westliche Office), 620 südl. 16. Str., Omaha, Neb..worraus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner ,vr. Kay's Hand Book os Valuable Reeeints and a Treatise on Diseases," welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zei tuna Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf Dollars. Man versäume nicht, feine Adresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. .c3 Nttovator ciä uu vakautrsZ
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