Indiana Tribüne, Volume 23, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1899 — Page 2

FudZsns Tribüne.

Erschcinr Xciii) unö SöM Die tägliche Tribüne'' !oße durch nXxfau J et pr Woch, die Vo,ntazS,T.rtbae'I Ltl Pkr lLoche. Leid uftrora IS Seats d ffcntf htx Stauet. Vtv V!, tufterhaift StM rkgecht ix orHdii , V hk. Cfttos 13 Vüö 55lsöaa gäfsfa Indianapolis, Ind., 24. November '99 mnt sonderbare 5:r.5lage. I Eine ganz außergewöhnliche Angelegenheit beschäftigt gegenwärtig das Wiener Landesgericht in Strafsachen. Ein hübsches, junges Mädchen im AlUz von 26 Jahren befindet sich in gerichtlicher Untersuchung wegen Entführung eines jungen Mannes von 22 Jahren. So unglaublich diese romantische Affaire such klingt, sie ist buchftäblich wahr. Der Held derselben ist der Sohn eines höheren Staatsbeamten Namens Ludwig 23., der bis vor Kurzem noch Zögling des Wiener sürsterzbischöflichen Alumnates und zum Geistlichen bestimmt war. Durch inen jener Zufälle, welche Menschen schicksale beeinflussen, hatte der junge Alumne in einer befreundeten Familie die Klavierlehrerin Fräulein Marie v. Sch., Tochter eines höheren Verkehrsbeamten, kennen gelernt, und von dieser Stunde ib änderte er seine LebensPläne. Er entdeckte dem Director des Alumnats, dem durch Herzens- und Geisteseigenschaften gleich ausgezeichrieten Professor Dr. Laurenz Müllner. sein Geheimniß und gestand ihm seine Liebe zu dem Mädchen. Professor Müllner erkannte die Offenheit dieses Vorganges cn und ließ dem Zögling uch ein Zeugniß ausstellen, daß er das Alumnat freiwillig, in Ehren und nur deshalb verlasse, weil er zu dem priesterlichen Berufe keine Neigung fühle. Mit diesem Zeugnisse trat der Sohn vor seine Eltern, welcke, überrascht von dem Wandel der Dinge, den Entschluß des Sohnes, einen anderen Beruf zu ergreifen, picht billigen konnten. Kurze Zeit darauf verließ der junge B. das elterliche Haus. Er trat als Rechnungspraktikant in ein Amt, wo er Vormittags beschäftigt war, während er Nachmittags bei einem Ingenieur als Zeichner gegen ein Monatsgehalt von 60 Gulden thätig war. Er bewohnte ein möblirtes Eabinet in dem Stadtthcil Landstraße. Der Vater sah sich durch verschiedene Umstände ver anlaßt, Schritte zu unternehmen, damit diese Selbstständigkeit seines Sohnes, der die Beziehungen zu dem Mao chn fortsetzte, unterbrochen und er der vaterlichen Gewalt wieder unterstellt werde. Das diesbezüglich angerufene Bezirksgericht gab dem Ansuchen des Vaters Folge und trug dem jungen Manne auf, in das elterliche Haus zu rückzukehren. Ein Recurs gegen die Entscheidung des Bezirksgerichtes, den der junge B. durch einen Advokaten err t r r . yooen yalie, wuroe avscylagig oeicyleden, worauf er wohl in das elterliche HauS zurückkehrte, aber seine Beziehungen zu dem Mädchen fortsetzte. Es wurde nun auch der Versuch gemacht. auf Fräulein Marie v. Sch. ernzuwir ten, und es wurde ihr polizeilicherseits nahegelegt, daß Ludwig B. minderjah rig sei, der Gewalt der Eltern unter stehe, daher ai,ch angehalten werden könne, bei ihnen zu wohnen, nicht aber. wie dies tbatiäcklick der foill war. nur nachtsüber zu Hause zu weilen, am Tage'jedoch sich auswärts aufzuhalten. Indeß, wer kann gegen die starke Zu Neigung zweier junger Leute mit Erfolg ankämpfen! Weder die Mahnungen der Eltern, noch die gerichtlichen Entscheidungen, noch die polizeilichen Interventionen fruchteten. Und so schritt der Vater zu dem letzten Mittel: Er erstattete gegen Marie v. Sch. eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Entführung seines minderjährigen Sohnes. Er definirte in seiner Anzeige dieses Vorgehen mit dem Hinweise, daß die von Marie v. Sch. her beigeführte Entfremdung zwischen Vate? und Sohn den Thatbestand einer Entführung darstelle. Auf den Ausaanq dieser gewiß originellen strafge richtlichen Untersuchung darf man wohl gespannt sein. Ladysmith. Die von den Boeren cernirte Stadt Ladysmith sieht zur Zeit im Vorderarund der allgemeinen Aufmerksam keit und deshalb erscheint eine Beschreibunq der Stadt und ihrer Bewohner. die einer derselben in einem Londoner Blatte gibt, wohl der Wiedergab? werth. Es heißt dort: Wir sind nicht bloß sehr gesund, sondern auch sehr fromm. Es mag wenige Städte von 4000 Einwohnern geben, die so viele Ändachtsstätten haben wie wir. Jede religiöse Secte hat ihre Kirche oder Capelle, von den Deutsch-Reformirten einer ziemlich kleinen Gemeinde bis zu den beträchtlich vertretenen Methodisten. Sogar die Heilsarmee hat sich bei - uns niedergelassen. Man pflegt über die Wichtigthuerei kleiner Provinzstädte au lachen, aber Ladysmith ist die drittgrößte Stadt in Naial und besitzt außer einem Rathhaus. fca sich sehen lassen kann, eine Anzahl ftattttch gcbauterSchulen, Volksbiblioiheken uno ein Gefängniß. Natllrlich, die Stadt als Stadt ist nicht sehr sehenswerth. Sie ist ein wenig staubig, ein wenig zerzaust,' besitzt aber einen hübschen Marktplatz und breite Straßen. Die schwachen Seiten unserer Stadt sind: Wasserleitung rnb Beleuchtung, die vielen Fremden schon zu spitzen Bemerkungen über unsere ländlicheZurückgebliebenheit Anlaß gegeben haben. Lange Zeit war Ladysmith der Endpunkt der Eisenbahnlinie von Durban, während der Haupteinwanderungen nach dem Transvaal machten viele Hauseigentümer im Transvaal, die Reisende beherbergten, glanzende Geschäfte und unsere Güter Lnagazine waren damals mit Gepäck im

Nach Karlsbad gehen

ist heutzutage nicht nothwenbig. Karlsbad kommt zu uns, oder wenigstens dessen Gesundhcit erzeugender Theil. DaS Karlsbader Sprudelwasser und Sprudelsalz enthält die ganze Heilkrast, welche den Platz seit JahrHunderten so berühmt gemacht hat, d. h., wenn Sie den echten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen werthloscn Nachahmungen, welche als verbessertes ("lniprovecr ) oder künstliches" Karlsbader Salz verkauft werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Seidlitzpulver, die von gewissenlosen Händlern deS größeren VerdiensteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur daS echte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf leder Flasche davon ist der NamenSzug der .EiSner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New York," zu sehen. Schreibe um Pamphlet. Werth von dkeren Tausenden von Pfunden überfüllt. Das ist jetzt an ders geworden. Wl? sind letzt nur m Durckaanasstation der Hauptlinie nack Pretoria; allerdings yaven wir nocy die .weialinie nach Harrismith im , . " Qranje-Kreistaat. durch welche unsere Station em wenig medr Gewicht erbält. Das Sauvtinteresse nimmt heute jedenfalls die militärische Bedeutung von Ladvsmitb für sich ,n Anspruch. In den Tagen des ersten Transvaalkneaes hatten wir lner Truppen und der Ort eignete sich in jeder Beziehung zu GarmsonsZwecZen. Aber die (solda ten zogen schließlich ab und erst im Jahre 1897 schlug wieder das bekannte Geräusch der Pfeifen und Trommeln an unser Ohr. In diesem Jahre laaerte eine arößere Truppenabtheilung zwei Meilen westlich von der Stadt in der Nähe der Wasserwerke. Wir waren sehr froh, sie zu sehen, und thaten unser Bestes, um ihren Aufenthalt angenehm zu machen. Schon vamals foracken wir über verschiedeneGerüchte. die in der Luft schwirrten, aber niemals dachten wir. dak es so weit kommen könnte, wie es ietzt steht. Wurch Nersckanzunaen rinas um die Stadt ist Ladysmith genügend geschützt. Die mil.'iärische Position der Stadt ist tn den letzten zwei Jahren durch erfahrene ??ackleute aenau studirt worden und es gibt auf Meilen hinaus keinen Hügel, kein Plätzchen, dessen Verwertyvarleu Für VertbeidiaunasZwecke nicht sorg sam in Betracht gezogen worden wäre. Die Gefahr, daß der Ort uberrumvelt werden könnte, ist vollständig ausaeschlossen. Es aibt keine Schlupf- ---..'-' . . . . Winkel in der Nahe der Stadt, unv Leute, die herankommen, können au, weiter Entkernuna bereits gesehen werden. Mit einem Wort: Ladysmith ist das Aldershot Natals. Wie Natal britisch wnrde. Die Trekkboeren hatten Natal mit ihrem Blut erkauft; noch heute erinnert die Dorsschaft Weenen (s. deutsch: Weinen) an die Abschlachtung von et wa 000 Boeren und Farbigen, die beim Morgengrauen von den Zulukaffern in ihrem Lager niedergemetzelt wurden. Und noch heute heißt der Fluß, den das Blut von 3000 Zulus roth färbte, nach dem von Pretorius am 16. December 1833 erfochtenen Siege der Vlutfluß. Die von Pretorius in dem als Garten Südafrikas bekannten fruchtbaren Landstrich eingeführte republikanische Regierung war aber den Engländern in der Kapstadt ein Dorn im Auge. An Vorwänden zur EinMischung fehlte es nicht. Auf Veranlassüng der Missionare hatte die brltische Regierung den Bantu - Staaten ihren Schutz zugesagt und suchte die Ausrottung der Zulukasfern dadurch m verhindern, daß man die Treklboeren zwingen wollte, in das britische Gebiet zurückzukehren. Als ein Commando Trekt-Boeren einen zwischen Natal und der Kapcolonie wohnenden Negerhäuptling bestrafte, sandte der Gouverneur Sir George Napier eine Abtheilung Truppen ab. die unter dem Capitän Thomas Smith den letzt als Durban bekannten Hafen Port Natal besetzten. Pretorms beansprucht vergebens das .Recht, ohne britische Einmischung mit seinen Trekk-Boeren in Natal zu leben. Als seine Eini vrame mazis nume. mar cyirie er mi: seinen Boeren gegen die Engländer, die ein beustlgtes Lager bezogen hatten. Sie versuchten, sich durch einen Ausfall Luft zu machen. 130 Rothröcke mit zwei von Ochsen gezogenen Kanonen rückten in einer mondhellen Nacht in waldiger Gegend gegen da Boerenlager. Aber die Boeren waren auf ihrer Hut. Die aus dem Dickicht von unsichtbaren Boeren abgegebenen Schüsse brachten Verwirrung in die Reihen der Englander; die verwundeten Ochsen rissen aus und jagten durch die Reihen der Truppen. 16 Rothrocke wurden getodtet und 31 ver wundet ; Kanonen und Gep'aS fielen in die Hände der Boeren. Pretorms verlangte abermals die Räumung von Natal und gewahrte dem Hauptmann Smith einen viertägigen Waffenstillstand, den dieser aber benutzte, um einen berittenen Voten mit zwei Pser den versehen nach dem 600 Meilen entfernten Grahamstown abzuschicken, wo die nächste britische Garnison lag. Nach Ablauf des Waffenstillstandes fingen die Boeren die Beschießung des englischen Lagers an mit drei kleinen Geschützen, von denen zwei erbeutet waren. Die Engländer litten große Noth und mußten ihre Pferde schlach ten. Getrocknetes Pferdefleisch und Zwieback waren ihre einzige Nahrung. Wasser lieferten die im Xiaget geqrabe ntn Brunnen. PretoriuZ verfügt

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uver 600 Mann, mit Geschützkugeln war er ausgiebig versehen. Das Geschlltzfeuer während der 26 Tage dauernden Belagerung war nicht sehr wirksam ; obschon 651 Kugeln das Lager- erreichten, wurden nur acht Nothröcke getödtet und acht verwundet. Lluch die Boeren hatten nur vier Todte und höchstens zehn Verwundete. Inzwischen hatte der berittene Bote King 0 j . . .r. rn:n t!. nach einem gefahrvollen uiui our? mc von Bantustämmen bewohnten Gebiete Grahamstown glücklich erreicht. Sofort wurde ein Schooner in der Algoa Bucht mit 100 Soldaten beladen und v M ti rv nach Port viatai aogei.ano!. utne Fregatte mit Verstärkungen segelte ebenfalls aus der Simmonsbucht nach demselben Bestimmungsort. Am 25. Juni 1842 fuhr der Schooner, mehren Joote voll Soldaten nach sich schlcp pend, in den inneren Hafen, ohne großen Schaden zu leiden. Die Belagerung wurde aufgehoben ; Pretorius und die meisten Boercn zogen sich über den Drakensbera zurück. Ra tal wurde eine britische Kroncolonie. Und die Alinden werden se ,en. Unter dieser Ueberschrift veröffentlicht die Revue des Revues" einen merkwürdigen Artikel, von dessen Jn halt es sich verlohnt, Kenntniß zu nehmen, trotz der Bedenken, die sich de Ausführungen entgegenstellen. Dr. L. Cze, ein französischer Arzt, macht darin Mittheilung von der Entdeckung eines Arztes in London, des Prosessors Peter Stiens, der eine Methode gefunden haben will, die Blinden sehend zu machen. ES handelt sich dabei Nicht etwa um die Heilung jener nervösen Krankheiten, die Blindheit zur Folge haben, bei denen das Sehorgan intact bleibt und nur die Verbindung zwischen dem Auge und Gehirn wieder herzustellen wäre. Professor StienS will dem Gehirn jedes Bild ..direct übermitteln, und zwar nicht durch das Auge, sondern durch einen künstlichen Apparat, so daß das Auge vollständig zerstört sem kann und doch elneHerstellung des Sehvermögens möglich wäre; er könnte daher nicht nur die wieder sehend machen, die das Augen licht verloren, sondern auch jene, die es nie besessen haben. Diese Behauptung hat natürlich in der medizinischen und wissenschaftlichen Welt Londons, in der Professor Stiens, ein geborener Russe, seit Langem ansässig ist, die größte Aufmerksamkeit erregt. Dr. L. Caze hat Professor Shens aufgesucht und berichtet nun über seine Beobach" tungen in dem erwähnten Aufsatze. .Ich wurde, erzahlt er, in in kleines schwarzes Zimmer geführt und bei Professor Stiens verband mir die Au gen so fest, daß ich vollkommen blind war. Ich horte ihn umhergehen, ern Streichholz anzünden, die Lampe an stecken, aber ich bemerkte trotz memec Anstrengung nicht den geringsten Lichtstrahl. In diesem Augenblicke fühlte ich, daß Stiens mir seinen Apparat um die Schlafe legte, und sofort bemerkt-: ich die Gegenstande in meiner unmlt telbaren Nähe in einem unbestimmten Licht. Schließlich sah ich deutlich ein Hand vor meinen Augen und konnte die erhobenen drei Finger zählen. Allmalig wurde das Licht starker, ich un terschied die Möbel im Zimmer. Es enthielt zwei Tische und acht Stühle. Ich hatte die Empfindung, daß ich be der Fortsetzung des Experiments meine gewohnte Sehfahigkeit wiedererlangen wurde. Gleichzeitig hatte ich die Em pfindung eines schwachen elektrischen Stromes an den Schlafen, dann aber wurde der Apparat plötzlich entfernt ich befand mich wieder m vollkommen ster Dunkelheit. Das Experiment war zu Ende... Ob ich daraus schließen soll, daß Professor Stiens Blinde se hend machen kann, weiß ich selbst nicht, Thatsache ist, daß ich trotz angespannter Aufmerksamkeit nichts entdecken konnte, und daß meine College, die gleichfalls den Apparat versucht haben sich die Resultate desselben ebenfalls mchts erklaren können. Vorläuft.weigert sich Professor Stiens, da noch viele Verbesserungen an dem Appara zu machen wären, das Geheimniß seiner außerordentlichen Entdeckung be rann: zu machen, tzr hat mir nur die Prinzipien bezeichnet, auf deren sie beruht. Der Mensch sieht nicht mi seinen Augen, sondern mit dem Ge Hirn Das Auge dient dazu, die Bilder aufzunehmen, die der Sehnerv dem Sitz der Wahrnehmung übermittelt Wenn also irgend ein Bild dem Ge Hirn ohne Mitwirkung der Augen übermittelt werden könnte, so kann der Blinde es ebensogut wahrnehmen, wie der Sehende. Darauf beruht der Apparat. Das Bild wird nicht von i rv i r t oer nenyaul, ionoern von einem Schirm aufgefangen, und dem Gehirn durch einen elektrischen Strom über mittelt. Der Apparat beruht also au demselben Prinzip wie das Telephon Er wird also nicht nur Blinoe sehend machen, sondern auch das Bild au jede Entfernung übertragen. Man kennt den Bss desAuges. das einer Dunkelkammer zu vergleichen ist, mi einem Loch, der Pupille, und der Linse unv cmem schirm, der cekyaut. um das Bild aufzunehmen. Unser Auge giebt uns aber nur umgekehrte Bilder, die das Gehirn in normale Bilder verwandelt Daraus ersieht man. wie übertrieben der Antheil ist, den man dem Auge beim Sehen zuschreibt. In Augenblicken tiefer Anspannung der geistigen Kräfte können wir einen Gegenstand immer fiziren, ohne ihn zu bemerken. Das Bild wird genau au der Netzhaut festgehalten, aber das mi anderen Dingen beschäftigte Gehirn nimmt es nicht an und infolge dessen enstirt das Bild nicht. Nach Profes sor Stiens besitzt auch der Blinde alle zum Sehen nothwendigen Organe von denLeitungsorganen bis zum Seh centrum im Gehirn, nur das Auge selbst nicht, das nach seiner Meinung reiano am wenig nen wlchlig unv am leichtesten zu ergänzen ist. Die beste 5 Cent diaattt in btt m iiiui m Statt: NuSo's Lo2fe2os.

Englische Soldatenfrauen.

Es wird gerade jetzt in England nicht nur für die Wittwen und Waisen der auf dem fernen Kriegsschauplatz in Afrika gefallenen Soldaten Geld gesammelt; auch für die zurückgeblieben nen Soldatenfrauen und deren Kin der wird auf Veranlassung des Höchstcommandirenden Lord Wolselcy Sorge getragen in einer Weise, wie sie seit Menschengedenken in England Nicht vorgekommen ist. Mit der englischen Soldatenfrau hat es folgende Bewandtniß: Zur Zeit des langen Dientes im Heer waren die meisten Soldaenfrauen wirklich bedauernswerthe Geschöpfe. Nur wenigen Soldaten wurde das Heirathcn erlaubt. Der Oberst des Regiments gab die Erlaubniß und dann hatte die Frau, wenn nicht eine gesicherte, so doch eine lcgalisirte Existenz. Sie schlief mit ihrem Mann im selben Zimmer, wie die andern Soldaten, in einem Winkel, der durch einen Vorhang dürftig von den Betten der unverheiratheten Krieger abgetrennt war. Hier wurden oft ihre Kinder geboren, wenn ihr Mann nicht die Mittel besaß, für sie während der Niederkunft außerhalb der Kaserne ein Zimmer zu miethen. Frauen, die mu Erlaubniß gehelrathe hatten, wurden on the strength" des Regiments gestellt, und erhielten, wenn die Truppen marschirten, sur die Reise gewisse Vorrechte auf dem Gepäckwagen und beim Nachtquartier. Viel bedauernswerther war jedoch die Frau, die ohne Erlaub niß einen Soldaten gcheirathet hatte. Sie durfte nicht einmal, wie die anerkannte Soldatenfrau, die Kaserne betreten, oder durch Waschen für dieSoldaten Geld verdienen. Marschirte das Regiment, so zottelte sie zu Fuß hintendrsln; es ist vorgekommen, daßSoldatenfrauen von Lrighton bis nach Edmburg liefen und sich den Lebensrmterhalt erbettelten. In einem über diesen Gegenstand verfaßten Aufsatz berechnet Archibald Forbes, daß es in früheren Zeiten sechsmal so viel Nicht anerkannte Soldatenfrauen gab. als solche, die sich on the ftrength" des Regiments befanden. Der Königin Viktona erst gelang es, rn den verthierenden Zuständen, wie sie in den Kasernen des englischen Söldnerheeres am Anfang ihrer Regierung herrschten, Wandel zu schaffen. Sie setzte es durch, daß verheirathete Soldaten abgesonderteZimmer erhielten, obschon es nicht immer möglich war, jeder Familie einen Raum zu verschaffen. Ost mußten mehrere verheirathete Paare ein Zim' mehr theilen. Selbst Unterofficiere, die jetzt beinahe ohne Ausnahme verheirathet und gut logirt sind, waren vor Zeiten nicht sehr gut gestellt. Mit der Einführung des kurzen, d. h. siebenjährigen Militärdienstes, den man dem Lord Cardwell in Gladstone's Verwaltung verdankt, traten neue VerHältnisse ein. Es gibt jetzt nicht mehr so viele Soldatenfrauen, die ohne Erlaubniß des Obersten heirathen. Die Leute warten gewöhnlich, bis der Kriegsdienst zu Ende ist. In der Artillerie und Cavallerie dürfen 4 Procent und in der Infanterie 3 Procent heirathen. Wenn nach Ablauf des siebenten Jahres der Soldat in die Re serve übertritt, und ihm eine guteStelle verschafft wird, so heirathet er aewöhnlich sofort. Da wohl über 20.000 Mann Reservisten nach Sudafrika verschifft worden sind, wird für deren zu rückgebliebene Frauen in großartiaer Weise vom Publikum gesorgt. Bilder in den Schulen. Georges Leygues, der französische Minister des öffentlichen Unterrichtes und der schönen Künste, hat durch Erlaß an sämmtliche Prasekten des Lan des angeordnet, daß die Schulräume mit schönen landschaftlichen Bildern und den Bildnissen hervorragender Männer des Vaterlandes geschmückt werden sollen. 2er Minister hat dabei einen doppelten Zweck im Auge: er will mit Hilfe der Bilder einerseits dem Vaterlandsbegriff, der den ganzen Unterricht durchdringen und beherrschen soll, eine greifbare Gestalt geben; denn je besser man sein Vaterland kennt, um so lieber wird man ihm dienen". Andererseits will er in den Schülern in einer der jugendlichen Auffassung entsprechenden Weise schon frühzeitig lsejchmacr und Smn sur das Schone wecken und entwickeln. Diese Idee ist übrigens nicht von heute schon der Athener Spensippos, Platons Neffe. schmückte, wie Montaigue erzählt, seine Schule mit den Bildern der Flora, der Grazien und der Göttin der Freude, offenbar um den Jünglingen, die seine Vorlesungen horten, die heitere Vor stellung einzuflößen, daß die Philosophie mchts Trockenes und Abstoßendes an sich habe, sondern daß sie auf ange nehme Weise zur Weisheit und Tugend führe. Im 16. Jahrhundert wünschte Montaigue selbst, daß man das Beispiel des Spensippos nachahmen möchte. Er hegte tiefe Abneigung gegen seine griesgrämigen College, die wahre Kerkermeister ihrer Schuler wa ren und deren Schulzimmer mit blu .-w c I ms mm gen Auelvenrulyen' vei.aet waren; er war von dem Wunsche beseelt, daß man mit der Aufklarung auch der Heiterkeit und Milde in den Schulen Eingang verschaffen möchte, und schlug vor, man solle schöne Bilder der Musen und Nymphen an den Schulwanden aus hängen. Vom JulmSe. Die größte Körperlänge unter allen Milizsoldaten im Staate Massachusetts hat Lieutenant Valen tine S. Gilson in Boston; derplbe mißt nlcoi weniger ai v gug j(W. JmKlosterzuLoretto. Ky., ist Schwester Generosa, die älteste Nonne in den Vereinigten Staaten, im Alter von 95 Jahren auö dem Leben geschieden. Der Familienname der Dahingeschiedenen war Mattingly. - Der Farmer Truels Braaten in Sunny Brook Township, bei Fergus Falls, Minn., wurde von ei ntm wtk,nd,n !?,' Annnffl nd 4 ww ww fT 9 W" mm ww 1

lödtlich verletzt. Äraaten war 50 Jahre alt. Unweit K o k o m o, Ind., wurde in einer Rauferei, die entstand, als Orin Springer und Fred. Smith trotz des Verbotes des Besitzers auf der Farm des letztern jagten, Springer getödtet und Vusby an der Schulter

verwundet. In mysteriöser Weise ist der reiche Getreidehändler John T. Alvey aus Richmond. Va., verschjj?unden. Der Mann begab sich zu einem Advocaten, dictirte demselben sein Testament und ist seitdem nicht mehr geleben worden. Kegeln ist lange Zeit ein vernachlässigter Svort gewesen, aber das ist vorbei. ES giebt heute weniger sportliche Vergnügungen, die populärer sind. Am zweiten Dienstag im Januar nächsten Jahres tagt in Baltimore der American Bowling Cvngreß," eine Delegaten - Vereinigung, die 180.000 Kegler repräsentirt. Diese 180.000 Kegler sind über den ganzen Osten zerstreut. In New York. Boston, Brooklyn, Buffalo, Cincinnati. Chicago, in FallRiver, Niagara Falls, Lowell, Providence, Newport. Ky., und Columbus. O., überall findet man Mitglieder dieser gewaltigen Verein!gung. die noch keine sechs Jahre besteht und in absehbarer Zeit die KegelClubs des ganzen Landes unter einen Hut gebracht haben dürfte. Das spricht wohl besser, als alles Andere für die rapide Ausbreitung des Kegelsports. Nachdem es 81 Tage überfällig gewesen war, ist das amerikanische Schiff Cyrus W. Wakefield" nach 221tägiger Fahrt von New York in den Hafen von San Francisco eingelaufen. In Rhederkreisen war das Schiff schon lange als verloren benachtet worden, und es wurde befürchtet, daß es in der Südsee mit Mann und Maus untergegangen sei. Noch einen Tag vor der Ankunft wurden zwanzig Procent Rückversicherung bezahlt. Das Schiff stand bei seinem Eintreffen in San Francisco unter dem Commando des Capitäns Chapman, der dasselbe an den Südseeinseln übernommen hatte, da der bisherige Capitän auf der Fahrt ermordet worden war und das Schiff dkshalb nach den FaulklandInseln zurückfuhr. Es hieß anfangs, der erste Steuermann sei für den Tod des Capitäns verantwortlich, doch konnte ihm dies durch die Untersuchung Nicht nachgewiesen werden. DurcheingraßlicheSVorkommniß sind die Wohlthaten der na turwidrigen Prohibitionsgesetze wieder einmal d oculos demonstrirt worden. In Raleigh County, W. Va., verspürten mehrere junge Leute Appetit nach einem starken Tropfen und da sie keinen Schnaps erhalten konnten, kauften sie in dem Laden von Cyrus Sauffers mehrere Flaschen sogenannte Zimmetessenz, die sie leerten. Am folgenden Tage waren Wood Hutchinson und Frank Mankin todt, während Jerry McGrady und Ed. Smith so schwer vergiftet waren, daß sie kaum mit dem Leben davonkommen durften. Eine mehrfache Blutthat wurde bei einem hier in der Nähe von Caruthersville, Mo., abgehaltenen Campmeeting verübt. Charles Pearman, welcher aus irgend einem Grunde über eine Familie Namens Poe in Zorn gerathen war, trat mit einer doppelläufigen Flinte vor das Zelt der Poe s und feuerte beide Laufe ab. Von der aus neun Personen bestehenden Fa milie traf und verwundete er sieben gefährlich. Ein kleines Kind starb au genblicklich, eines ist seither gestorben und die Mutter kann nicht mit dem Le ben davonkommen. Pearman entkam über den Missi sippi und suchte Zu flucht in den Wäldern von Tennessce. Er wurde verfolgt und eingefangen und ist zetzt hier im Gefängniß. Pearman ist ungefähr 21 Jabre alt. Vom Auslande. Zwischen G e i s l i n g e n und Deggingen wurde der in der württemb. Metallwaarenfabrik beschäftigte Glasschleifer Georg Porzelt von Ried mühl (Niederbayern) ermordet aufgefunden. Die durch 12 Messerstiche verletzte Leiche war m die Fils geworfen worden. Als der That verdächtig wurden vier Brüder Danqel von Deg ainaen verhaftet. Als Motiv wird Eifersucht anaenommen. I n D a n z i g erschoß der 51jahiize SchifsSMmermann Carl Hollnau. welcher seit einiger Zeit von seiner Frau geschieden war. aus Rachesemen Schwiegervater, den Schiffszimmermann Stein. Dieser war seiner Tochter, in deren Wohnung Hollnau gedrungen war. wo er sie mit geladenem Revolver bedrohte, zu Hilfe geeilt. Als der fluchtende Hollnau von einem Schutzmann verfolgt wurde. feuerte er auf diesen, fehlte und erschoß iick dann selbst au? schätz Strane. Geradezu z)itsetzlich ist der unmenschliche Mord, welchen der 20jährige Stationsschreiber der EisenbahnSahlroth aus Ronneby an seinem Schulkameraden, dem Vorsteher einer kleinen Bahnstation bei KarlSIrona, verübte, um sich in den Besitz von - 320 Kronen zu setzen. Als der Mörder sein Opfer mit Knüppel und Rasirmesser angriff, sprang der so bedrohte und schon schwer verwundete Stationsvorsteher zum Fenster hinaus . i iw i . r . e . i ? i . f i uno oer Moroer Ivsorr yinieroer. rog herzzerreißender Bitten wüthete der Mörder weiter gegen sein Opfer und ahm schließlich einen großen Feldstein, um damit seinem ehemaligen Schulkameraden vollständig den Garaus zu machen. , Der alsbald nach der That verhaftete Mörder benimmt sich äußerst ruhig. Großes Aufsehen eiregt die Verhaftung deS Chefs und Leiters der Buntvapierfabrik Neuer u. Co. in Leipzig. Außer Wechselverbindlichkeiten in Höhe von über 500,000 M., für welche Berliner, Leipziger und ein Plauener Bankhaus engagirt sind, baben sich Waaren,, Maschinen- etc. Schulden für über eine halbe Million fxxaiiteitttüL so. dah wehr als eine

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" I am 24 years old nd was raised in the country, but have lived here about two years," said the conductor on an Indianapolis electric street car. " In this business," continued he, " it is catch as catch can in getting one's meals, and this irregulär treatment of my stomach sinally gave me trouble. About six months ago I was at my worst. Everything I ate distressed me. I went to two different physicians but got no relief. Then I tried patent raedicines, but, instead of improving I grew worse. Finally I bought some

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The relief was immediate. I began to improve with the sirst dose, and I thinlc I am cured now, but I lceep the remedy handy. I have recommended the Tabules to a number of persons, for X beliere in them,"

pTtllion Matt in Frage kommen. Neuer hat die ganze Buntpapierbranche Deutschlands durch Schleuderconcurrenz arg geschädigt, durch Abgabe der Waaren unter dem Fabrikationspreis, aber selbstverständlich große Umsätze erzielt, so daß das Fabriketablissement in ..den fünf Jahren mehrfach vergrößert werden mußte. Eine voll ständig geheime, falsche Buchführung war eingerichtet, um die Commanditisten irre zu führen. Einen Bergelohn in höhe von $37,500 hat das Admiralitätsgericht in London dem englischen Dampfer Kintuck" zuerkannt, der im Sommer dieses Jahres den auf der heimreise begriffenen Dampfer Tanlienfels" aus Bremen mit unbrauchbar gewordener Maschine in tn Hafen von Colombo einschleppte. Nach dem Urtheilsspruch erhalten von der genannten Summe die Eigenthümer ixs Fintuck" $30,000 und der Führer des Letzteren $2500. während die restirenden $5000 unter die Mannschaft des Dampfers zur Bertheilung gelangen. Die Zuerkennung eines so außergewöhnlich hohen Hilfslohnes für geleistete Dienste rechtfertigt sich dadurch, daß der gerettete Dampfer Tannenfels" einschließlich seiner Ladung einen Wertb von über eine Million Dollars reöräieniirte. Ein blutiges Eifersuchtsdrama spielte sich in einem Düsfeldorfer Specialitätentheater ab. Dort tritt seit einiger Zeit das DamentromPeter - Corps Lyra" auf, zu dem auch die 20jährige Bertha Lüpke aus OstPreußen gehört. Das Mädchen stand in Beziehungen zu .dem Schauspieler Friedrich Kühn, der bei einer in Schwelm gastirenden Theatertruppe engagirt ist. Kühn war nun nach Düsseldorf gekommen, um seine Geliebte zu bewegen, mit ihm nach Schwelm zu gehen, was letztere jedoch rundweg ablehnte. Als bald darauf die weißgekleideten Mitglieder der Lyra" das Concertlokal betraten, stürzte sich Kühn auf die Geliebte und stieß ihr ein langes Dolchmesser mehrere Male in die Brust und den Hals, hierauf ergriff der Attentäter dieFlucht und rettete sich schließlich vor MißHandlungen des empörten Publikums in 'das Polizeibureau, wo er sich selbst stellte. Die Schwerverletzte wurde nach dem Carmelitessen - Kloster gebracht; an ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Die große Brücke zwischen Galata und Stambul. auf der vor einigen Wochen der Sohn des Eroßveziers Djavid - Bey meuchlings erschossen wurde, war abermals der Schauplatz eines blutigen Dramas. Der türkische Gendarm Djawer hatte sich vor etwa zwanzig Tagen von seiner Frau getrennt. Bon Eifersucht geplagt, lauerte er seiner ehemaligen Lebensgefährtin auf der großen Brücke auf. und als die Frau Mittags ahnungslos die Brücke passirte. trat ihr Djawer entgegen und forderte sie auf. wieder zu ihm zurückzukehren. Da die Frau dies entschieden ablebnte, zog Djawer seinen Revolver und tödtcte sie auf der Stelle durch einen Schuß in's Herz. Eine zweite Kugel jagte Djawer sich selbst in den Kopf und war sofort eine Leiche. Die Aufregung, welche dieser Vorfall hervorrief, Pflanzte sich in die umliegenden Stadttheile fort und legte sich erst, als man erfuhr, daß die Schießerei auf der Brücke von dem Schlußakt eines türkischen Eifersuchtdramaö herrührte.

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