Indiana Tribüne, Volume 23, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1899 — Page 2

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Die tZglte .Tribüne- !oUt duch den Trift Z gctft pr Woch. M ernaawXirt9u' fet p, Woche, Beide lüsterne IS Tt da Eentl ?itft. Per V1 tuSerhttt StkK fz.schi 0T9ti)lua M VT Mt. CTP in Sd ZVlsdSV Cj6$s Andianapoliö, Ind., 22. November '99 Llußenhandel der Transvaal Nepubllk. . ' DaZ erhöhte Interesse, das Vw Transvaal - Republik gegenwärtig fift sich in Anspruch nimmt, läßt es wünschenswerth erscheinen, einigen Ausschluß über die handelspolitische Bedeu tung dieses Landes zu erhalten. Diefern Bedürfniß entspricht das soeben erschienene erste Heft der Berichte übcr Handel und Jrfritfri". Zwar ist. wie bemerkt wird, die Statistik noch sehr mangelhaft; sie berücksichtigt fast nur die Einfuhr und auch diese nur unvollkommen. Immerhin kann man sich auf Grund des vorliegenden Materials eine ungefähre Vorstellung von der wirthschaftlichen Bedeutung des Landes, namentlich als Absatzgebiet machen. Die Einfuhr nimmt stark ab. Sie hatte 1896 mit 14.09 Mill. Pfd. Ster!. den Höchststand erreicht, sank im darausfolgenden Jahre auf 13.56 Mill. Pfd. Sterl. und 1898 angeblich auf 10.63 Millionen Pfd. Sterl. Der Transvaal, der selbst keine Küste hat, empfängt seine Güter über Natal, die Capcolonie und die Delagoabai, sowie aus dem Oranje - Freistaat. Läßt man aus obiger Gesammtziffer die für die Regierung bestimmten Güter (z. B. Dynamit und andire Sprengstoffe, Waffen und Munition) soie Eisenbahnmaterial und Geldmünzen außer Betracht und zerlegt die übrigen Einfuhrwaaren nach ihrer Herkunft, so lattt von den 1897 noch verbleibenden Gütern im Werthe von 11,72 Mill. Pfd. Sterl. nicht weniger als 7.30 Mill. Pfd. Sterl. aus Europa und nur 0.50 Mill. Pfd. Sterl. aus anderen Ländern, während der Rest auf südafrikanische Staaten entfällt. Von der 1897er Einfuhr entfielen 162.140 Pfd. Sterl. auf Dynamit (1896 629.842 Pfd. Sterl.). auf Waffen und Munition für 1896 und 1897 zusammengenommen 0.50 Mill. Pfd. Sterl. Deutschland allein soll in 1897 43 T. Waffen und 272 T. Munition geliefert haben. Auf Eisenbahnmaterial entfallen 869.443 Pfd. Sterl. (1896 631.939 Pfd. Sterl.). davon auf Europa 797.838 Pfd. Sterl. (569.456 Pfd. Sterl.) Sehr stark ist auch die Maschinen - Einfuhr, doch zeigt sich gegen 1896 ein Rückgang derselben um rund 328,000 Pfd. Sterl., hauptsächlich infolge der Abnahme der Erschließung neuer Minen. Im Gegensatz dazu hat sich die Einfuhr von Nahrungsmitteln (Butter, Vieh. Getreide, Mehl, Spezereiwaaren etc.) erheblich gesteigert; sie bezifferte sich 1895 auf 1.47 Mill. Pfd. Ster.. 1896 auf 2,20 Mill. Pfd. Sterl. und 1897 auf 2,33 Mill. Pfd. Sterl. Diese starke Zunahme der Rahrungsmittel Einsuhr von 1895 auf 1896 erklärt sich aus der Aufhebung des Zuschlagözolles. der bis 1896 auf der Einfuhr von Nahrungsmitteln zum Schutze der einheimischen Erzeugung gelegen hatte. Allerdings ist bei dem Klima und der Bodenbeschaffenheit des Transvaals eine so erhebliche Em fuhr von Nahrungsmitteln anormal: die auf langer Gewohnheit beruhende Vorliebe der Farmer für die Viehzucht und die in den letzten Jahren aufgetre tenen Plagen, wie Heuschrecken, Dürre, Rinderpest, mögen die Erklärung bieten. Xtz die Aussuhr Transvaals zis fernmäßig beherrschende Artikel ist Gold, dessen Produktion sich von 6000 Pfd. Sterl. in 1885 auf 8.569.555 Pfd. Sterl. in 1895 und 11.476,260 Pfd. Sterl. in 1897 erhöht hat. Die Ausfuhr an sonstigen Waaren ist mit insgesammt 500.000 Pfd. Sterl. wohl überschätzt; hiervon ging für etwa 160.000 Pfd. Sterl. nach Natal."Jrgendwie genaue Ziffern über die Ausfuhr fehlen vollständig. Die Handels bilanz der Südafrikanischen Republik ist sonach eine passive und das Bild welcyes das Beryattniß von Ein- und Ausfuhr bietet, um so ungünstiger, als die Aussuhr fast allem aus der Goldproduction beruht. Eine neue und, wie behauptet wird, erfolgreiche Industrie ist der Kaffeebau. Der Roman der Förflerötocht. Auf dem Turf, im Theater und auf dem Corso von Wien lenkte in den letzten Monaten eine Dame durch ihre Schönheit und den Luxus ihrer Toiletten besondere Ausmerksamkei! auf sich. Die Dame, die sich Sophie Gräsin Cabriany nannte, befindet sich seit einigen Tagen in Haft, da sie als eine Hochstaplerin entlarvt wurde, die ihren Aufenthalt in der österreichischen Kaiserstadt zu mehrfachen Betrügereien benützt und sich auch fälschlich den Titel Gräfin Cabriany beigelegt hat. Die falsche Gräsin Cabriany wohnte 'längere Zeit in der Strohgasse und zuletzt in der Marokkanergasse. Ihr Heim war von gediegenster Eleganz; die aus mehreren Piöcen bestehende Wohnung war prächtig eingerichtet: 'reichgeschnitzte Möbel, schwere Teppiche, kostbare Spiegel, Vorhänge und Portieren von schwerer Seide, Gemälde, Luster und eine Fülle werthvoller Nippes schmückten das Heim der Hochstaplerin, die eine blendende Erscheinung von hoher Gestalt, voll Grazie in den Bewegungen, mit einem jugendfrischen, pikanten Gesichte war. Ueber ihr persönlichen Verhältnisse sprach die Gräfin stets nur mit ZurückHaltung und mit Ausdrücken des Kummers. Sie deutete an, . daß sie aus adeligem Hause stamme, im Alter von 17 Jahren sie zählt jetzt 33 Jahre den Grafen Cabriany kenn

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Warnung. Ta8 Publikum wird vor gewissenlosen Handlcrn gewarnt, die gewöhnliche MiNlbcrsalz. oder eine Mischung von ge wohnlichem Seidlitz Pulver als Karlkda der Sal;, 2pnidcl.Salz", Deutsches (German) Salz", Künstliches Karlsbader Salz, und unter vielen anderen Beichunngen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß diese eben sa gut seien Nie die echten Produkte von Karlsbad, welche direkt au? den wellde rühmten Quellen genommen werden. Dies, beruht nur auf einer Täuschung deö Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Handler an diesen Fäl schungen macht. Jede Flasche des echt importirten Wasser und Sprudelsalzes muß obiges Stadtsicgel, sowie die Unterschrift der Agenten -EiSner & Mcndelson Co., New York." auf jeder Ett kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadtrath : Karlsbad. und lieben aelernt habe, daß aber ihre Eltern der ehelichen Verbindung widerstrebt haben. Sie sei dann mit dem Grafen entflohen, habe ihn ,n Paris geheirathet. nach einigen Monaten aber sei ste von lhrem Manne verlassen wor den und lebe jetzt von dem Erträgniß nicht besonders ergiebiger Kohlengruben, die sie von Verwandten geerbt, sowie emer Monatsapanaae von öW Gulden, die ihr ihrGatte ausgeworfen. Gegenwartig sei das Scheidungsverfahren im Zuge, nach dessen Erledigung ihr eine Abfertigung von 50.000 Gulden aewik sei. Diese Mittheilungen bewirkten, daß sie bei einer großen Zahl von Geschäftsleuten Credit sanv, den ste nun in ausgicbigem Maße in Ansvruck nahm. Ihre Opfer waren Kaufleute der verschiedensten Branchen, Juweliere, Möbel-, Teppichhändler, Marchandes des rnodes usw., usw. Sie häufte Schulden auf Schulden; drängende Gläubiger wußte sie durch immer neue Erzählungen von den Geldsummen, die ihr von da und dort sicher zugehen müßten, zum Warten zu bewegen. Größere Bestellungen, die sie im Modesalon der Frau Wilhelmine Seitz in der Maximilianstraße gemacht hatte, führten zur Constatirung der methodisch durchgeführten Schwindeleien der Gräfin". Gräsin Eabriany war in diesem Salon eines Tages mit dem Grafen St. erschienen und hatte, während dieser von ihr entfernt Bestellungen machte, ihn Frau Seitz gegenüber als ihren Onkel bezeichnet. Frau Seitz kannte den Grafen, glaubte den Angaben der Eabriany und lieferte ihr Toiletten im Werthe von 2000 Gulden. Als nun die Gräfin nie zahlte und Frau Seitz erfuhr, daß Graf St. nicht der Onkel der Schwindlerin sei, erstattete ste die Strafanzeige. Daraufhin wurden ErHebungen eingeleitet, die zur Verhastung der Gräfin Eabriany führten. Es wurde ermittelt, daß alle Angaben, welche sie über ihr Vorleben gemacht hat, erdichtet waren. Ein Grafengeschlecht Eabriany existirt nicht; sie war nie verheirathet. Letzteres gab sie erst zu, nachdem die Polizei aus Anfragen von allen Pariser Pfarrämtern die Auskunft erhalten hatte, daß die Trauung eines Grafen Eabriany in keinem Register verzeichnet sei. Nun sah sich die Gräfin" zu einem vollen Geständnisse veranlaßt. Sie legitimirte sich als Julie Hampel, die Tochter eines Försters aus Ilau. In jungen Jahren sei sie in die Welt hinausgezogen und habe ein höchst abenteuerliches Leben geführt. JuLe Hampel ist von ungewöhnlicher Intelligenz, sie spricht deutsch, polnisch, französisch, englisch und italienisch. Sie wird sich wegenFalschmeldung. Betruges, Meineides (durch falsches Zeugniß bei einem Manifestationseid) und Vagabondage zu verantworten haben. Die GerichtsVerhandlung gegen die Hochstaplerin dürfte im Laufe des Monats December geführt werden. Kadi.Justiz. Der folgende Hergang spielt sich in einem marokkanischen Hafenorte an der Nordwestküste Afrikas ab. Dem erkrankten Araber Abdullah wird von seinem Arzte ein magenstärkendes wei. ßes Pulver verordnet, das er sich aus der Osficin eine Drogisten verschlsfen soll. Der' Patient kauft das Arcanum, nimmt es, 5loransprüche murmelnd, nach Vorschrift ein und thut bald daraus seinen letzten Athemzug. Die Eltern und Freund Abdullahs stürmen den Laden des Spezereihändlers und schleppen ihn unter der Anschuldigung, dem Verstorbenen Gist verabsolgt zu haben, cor den Kadi. Diesem liegt in seinem Molem-Fa-natismus der Gedanke weltenfern, durch Sachverständige Licht in die An gelegenheit bringen zu lassen; er stellt sie einfach Allah" anheim oder, mit anderen Worten, giebt dem unglücklichen Verkäufer auf. eine gleiche Dosis des nxißen Pulvers einzunehmen, das für Abdullah von so unheilvoller Wirkung gewesen. Gehst du dabei zu Grunde," so motivirt der weise Richter seinen Orakelspruch, dann hast du nur deine gerechte Strafe erhalten, kommst du jedoch mit dem Leben davon, so liegt es zu Tage, daß Allah" sich deiner Unschuld angenommen hat." Gehorsam wiegt der Drogenhändler das gleiche Quantum Pulver für sich ab, schluckt es mit Todesverachtung hinunter und befindet sich nicht iin geringsten schlechter danach. Bei der nächsten Gerichtssitzung erscheint er dann wieder vor dem Kadi, der ihn mit folgender Urtheilsverkllndigung entläßt: Du bist glänzend gerechtfertigt. zieh in Frieden heim und möge Mohammed dich geleiten! Abdullahs Angehörigen aber wird für ihre fal sche Anklage" eine Bastonnade von 60 Streichen au die Fußsohlen zu Theil.

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Cchlaclsclder-Testamcttte. Jeder britische Soldat soll, bevor er in's Feld zieht, sein Testament machen und die Neaicrunq hat zu dicsemAwccke

für die geeigneten Formulare gesorgt.! ä aibt drei Arten: Dls erste und emfach ste Formular ist zum Gebrauch ncs Soldaten bestimmt, der sein gan?es 5ib und Gut einer Person vermaen will. Das zweite ist für solche, die ein oder ir.ohrcre Leaate aussetzen und dn Nest einer oder mehreren Personen hinterlassen. Das dritte ist für veryelrathete Soldaten, die ihr Besitztyum unter Frauen und Kinder so vertheilen, wie das Gesetz es vorschreibt. Jcdcr Nekru! bekommt diese Formulare in dem seltsamen, läwglilhen kleinen Bande, der officiell pocket Unlger", Börsenbuch" heißt, allgemein aber unter dem Namen srnnll lok", kleines Buch, bekannt ist. Meistens vernach lässigt aber der Soldat diese Pflicht. Ein englisches Blatt erzählt aber eine Reihe von Beispielen, in denen schwer verwundete Soldaten, die noch lange lebend -auf dem Schlachtfelde lagen, ohne aufgefunden zu werden, zu merkwürdigen Mitteln gegriffen haben, um ihren letzten Willen mitzutheilen. So sind mit Flintenkugeln geschriebene Testamente nicht ungewöhnlich. Die bleiernen Martini Henri - Projectile wurden oft zu diesem Zwecke benutzt, was bei den neuen, nickelplattirtenLee-Met-ford Projectilen nicht mehr möglich ist. In dem Sudanseldzug 1884 fand man nach der Schlacht bei El-Teb ein mit dieser eigenartigen Feder geschriebenes Testament an der Innenseite der Klappe einer Munitionstasche. Ein anderer, tödtlich verwundeter Soldat hatte noch so viel Kraft gehabt, mit einer Kugel die Worte: Alles meiner Frau" zu kritzeln. Beide Documente wurden vom Kricgsamt als giltig anerkannt. Solche Schlachtfelder-Testa-mente werden oft erst nach langer Zeit entdeckt. In Delhi fand man in einer alten Bajonettscheide den letzten Willen eines Mannes aufgezeichnet, der bei einer Meuterei gefallen war. Häufig führt eine gelegentliche Bemerkung eines Freundes oder Verwandten zur Entdeckung des Testamentes. Vor seiner Abreise sagte er mir, daß sein Testament in der Oelflasche stecke," sagte weinend die Braut eines bei Abu Klea gefallenen jungen Soldaten. Dir Beamte versprach ihr, nachforschen zu lassen, und richtig fand man auch in der Flasche, die Oel für das Gewehr enthalten sollte, das Testament. Das neue Gewehr enthält im Schaft einen kleinen Raum, der mit Vorliebe zur Deponirung des letzten Willens gebraucht wird; im letzten Afrika-Feld-zuge sind 50 Procent der Testamente dort gefunden worden. Der Grund, weshalb der Soldat gerade das Gewehr dazu ausersieht, ist klar; er hat es bis zum letzten Augenblicke bei sich und weiß, daß man zuerst danach greifen wird, wenn die Träger zu den Leichen und Verwundeten kommen. Im Schaft des alten Martini Henri - GeWehrs war kein solcher Raum, aber wenn zwei Schrauben gelockert waren, konnte das kostbare Stückchen Papier auch sicher untergebracht werken, so daß man früher, wenn sich in der Kleidung des Soldaten dasTestament nicht fand, die beiden Schrauben löste und nachsah. Schlachtfelder - Testamente werden auch häufig mit Blut geschrieben. In Afghanistan fand man ein Testament, das mitBlut auf einen Felfen geschrieben war. Ein anderes entdeckte man auf den Alabasterwänden des Sommerpalastes des Kaisers von China, als dieser von den vereinigten britischen und französischen Truppen gestürmt wurde. Auch Testamente, die mit Nägel auf die Sohlen der Commißstiefel, auf Bajonettscheiden und auf die rauhe Seite des Riemenzeuges eingeritzt sind, wurden aufgefunden und anerkannt. Man könnte nun meinen, daß diese Mühe ziemlich umsonst ist, da der Soldat nicht viel Werthvolles hinterläßt. Aber zunächst ist sein Sold von $15, dann die als Schlachtgeld" bekannten Geschenke bei einem glücklichen Kriege, die $25 bis $75 betragen. Fällt ein Soldat im Kriege, so haben natürlich seine Verwandten, wenn sie auffindbar sind, oder Jemand, den er bezeichnet, Anspruch darauf. Dazu kommt noch der rückständige Sold und manchmal nicht unbedeutende Ersparnisse. In den Uneingeforderten Bilanzen der Soldaten" findet man häufig kleine Vermögen bis $1000 aufgeführt, für die ein rechtmäßiger Erbe nicht zu finden war. EnropaZschc Rundschau. Tiilir? Srrnrenkvnk Berlin. Der Drehorgelspieler Friedrich Haase und Frau, Arndtstr. 25, feierten ihre diamantene Hochzeit m Kreise von 4 Kindern, 27 Enkeln und 8 Urenkeln. Spurlos ttv schwunden ist in Wien eine junge Beilinerin, die siebzehnjährige Elsa Reichardt. welche zum Besuch ihrei Schwester daselbst weilte. Eine tapfere That vollführte der früher bei Gelegenheit poetischer Processe viel genannte Staatsanwalt Romen. Er warj sich in der Passauerstraße einem durch gehenden Gespann in die Zügel und rettete dadurch denKutscher ausLebens: gefahr. Ein vornehmer Hochstapler wird gegenwärtig von der Berliner Kriminalpolizei verfolgt. Derselbe nennt sich bald Freiherr v. Kampwitz, bald Lothar v. Pfeil. Schauspieler Ehrenstein u. s. w. Seine Specialität sind Hotelschwindeleien. Geh. Commercienrath Veit hat aus Veranlassung des Jubiläums der Firma Robert Warschauer und Comp., der derselbe sei 50 Jahren angehört, der ReuterStiftung eine Summe von 15.000 Mark überwiesen. Der Setzer Albert Fahland aas Moabit sollte nach Königsberg reisen, um dort seiner Dienstpflicht zu genügen. Aus Furcht vor dem Soldatenleben ertränkte er sich im Schisffahriscanal bei Plötzensee. Diebe drangen io die im üinterhause

Kaiser Straße '29 '1. Etae belegene Wohnung der städtischen Lehrerin Frl. Worrma'nn ein und stahlen 10.000 Mark in Werthpapieren, sowie Silbergeräth und Schmucksachen im Werthe von oOOO Mark. Durch einen Sturz

vom Dache ihres eigenen Hauses. Holzmarkstraße 30, hat sich die 48 Jahre alte Grundbesitzerin Wittwe Johanna Jllgner getödtet. Frau Jllgner verlor im vergangenen Sommer plötzlich ihren Mann durch den Tod und zeigte seitdem ein aufgeregtes Wesen. Aus Furcht vor Strafe hat sich der acht Jahre alte Sohn des Architekten Fiebig. Friesenstraße 5, im Landwehrcanal ertrankt. Von einem Omnibus überfahren ließ sich der 56 Jahre alte Schlosser Wilhelm Ulsch aus derPlantagenstraße 42. Erschossen hat sich der Rentier L. Ehrenberg, Marsilius Str. 18. in seiner Wohnung. Ehrenberg soll die Handlung in einem Anfall geistiger Umnachtung begangen haben, .rvlwz Ostpreußen. L y ck. Eine Feuersbrunst wüthete bei dem Besitzer Geier in Wischniewen. Dort standen fast zu gleicher Zeit das Wohnhaus und die drei Wirthschaftsgebäude in Flammen, was auf Brandstiftung schließen läßt. Der Besitzer erlitt bei den Rettungsversuchen so schwere Brandwunden, daß seine UeVerführung in das hiesige Kreislazareth nothwendig wurde. M e m e l. Sein 60 - jähriges Ehejubiläum feierte das emeritirte Lehrer Urbscheit'sche Ehepaar. Urbscheit. der 50 Jahre im Amt gewesen ist. ist 87, seine Gattin 85 Jahre alt. Pop pendorf. Besitzer Karl Zier ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Sein Besitztum ist seit etwa 200 Iahren immer in den Besitz des ältesten Sohnes übergegangen. Auch jetzt hat es der älteste Sohn übernommen. S o l d a u. Der Schneidermeister Friedrich Lodwig aus Tauensee. Kreis Osterode, hat sich der hiesigen Polizeibehörde gestellt, mit der Angabe, daß er wegen Körperverletzung, Diebstahls und Unterschlagung seit dem Vorjahre von Elberfeld aus steckbrieflich verfolgt werde und vergeblich versucht habe, die russische Grenze zu überschreiten. Er wurde dem Bericht überliefert. ?:rlirzWcstpreußen. D a n z i g. Die StadtverordnetenVersammlung genehmigte die Erbauung eines neuenKrankenhauses für drei Millionen Mars. Am Herzschlage starb imAlter von 42 Jahren der langjährige Kapellmeister des 1. Leibhusaren - Regiments, Heinrich Lehmann. Er war ein Sohn des Stadtmusikers Lehmann in Landsberg an der Warte. D t. - E y l a u. Buchdruckereibesitzer Oscar Bärthold hat sein 50 - jährig.'s Buchdrucker - Jubiläum gefeiert. E l b i n g. Arzt Dr. Plenio, ein tüchtiger Ehirurg, Mitglied der Stadtverordenten - Versammlung, mußte wegen Geistesumnachtung in eine Jrren - Heilanstalt gebracht werden. H e u b u d e. Die Eigenthümer Gräske'schen Eheleute feierten das 50jährige Ehejubiläum. Restaurateur Kroll, Inhaber eines bekannten Vergnügungs - Etablissements, welcher vor Kurzem einen Droschenkutscher, von dem er sich übervortheilt glaubte, mit Stockhieben so mißhandelte, daß der Kutscher gestorben ist. wurde verhastet. Kart. Haus.. Rechtsanwalt und Notar Justizrath Kapff. einer der ältesten Anwälte Westpreußens, ist ae storben. Kapff stand dicht vor seinem 50 - lahngen Dlenstjubilaum. fl ulirj Tknirnern. Greifswald. Im Potthäger Walde wurde die stark verweste Leiche des früheren Restaurateurs Mildebrath. der seit Wochen vermißt wurde, aufgefunden. Sein 50jä'hriges Vü'rgerjubiläum feierte Schneidermeister Beer Hierselbst. Köslin. Rentier Ludwig von Boltenstern Hierselbst feierte mit seiner Gemahlin das Fest der goldenen Hochzeit. Neide Ehegatten erfreuen sich ei ner seltenen geistigen und körperlichen Frische. Schivelbeln. Durch daS wiederholte Abkratzen eines Pickels auf dem Beine zog sich kürzlich der 18jährige Sohn der Bauer Urban'schen Fa.milie in Rienow eine Blutvergiftung zu. Der Unglückliche wurde nach Bethanien bei Stettin überführt, wo ihm das Bein abgenommen wurde; nach zweiwochentlichem Leiden ist nun aber doch der Tod eingetreten. S t a r g a r d. Dem Pensionaten Bahnmeister Matthes ist aus Anlaß der goldenen Hochzeit die Ehejubiläumsmedaille verliehen worden. 'ttdlnz Eülttrrig-HMein. Schleswig. Sein SOjähriges Stistungssest feierte der hiesige Gesangverein. A l t o n a. Der hiesigen CriminalPolizei ist eS gelungen, die Urheber der zahlreichen in den letzten Wochen verübten Bodeneinbrüche zu verhaften. ES sind die beiden Brüder Lütgens, bisher unbestrafte junge Kaufleute. Im Hause Bahnstraße 67 entstand eine Acetylen Gas - Explosion dadurch daß der Arbeiter Schäcke sich einem mit Carbid gefüllten Faß mit einem bren nenden Licht näherte. Die Flammen schlugen dem Manne in's Gesicht, so daß er schreckliche Brandwunden davontrirg und auf einem Auge erblindete. Man befürchtet, daß er auch au) dem zweiten Auge erblinden wird. Vrodmz Schlesien. H a y n a u. Dachdeckermeister Gutsche ist den Verletzungen, welche er in Folge eines Sturzes von der Leiier erlitten hatte, erlegen. Hirschberg. Vom Zuge überfahren und auf der Stelle getödtet wurde auf dem Bahnhofe zu Alt-Kem-nitz die einzige Tochter des vor Kurzem daselbst verstorbenen Bauerngutsbesitzers W. Hinke. N e i s s e. Bauerngutsbesitzer Titze in Schmolitz hat. auf seine Frau einen Mordversuch gemacht und dieselbe schwer verwundet, worauf er sich selbst tödtete. Der Mann war aeistesgestört. . : ScheiHelwid. immcimanh

Kaiser geriet!) mit seiner E'yefräü ih Streit. Der Mann ergriff eine Kaffeekanne und schlug die Frail auf den Kopf, so daß sie sofort todt zusammenbrach. ü,'rcv!nz Posen. Posen. Der Fiscus beansprucht den inländischen Nachlaß, einen Werth von mehreren Millionen, des kürzlich verstorbenen Majorathsherrn Grafen Raczynsli, den ein entfernter angeblicher Verwandter auch beansprucht. Der Notar Orgler von hier ist zum VerWalter des Majorats Obersitzko deshalb eingesetzt. Fordon. Im Hause des Herrn Hampe jr. brach Feuer aus; der Dachstuhl wurde vernichtet. G n e s e n. Arbeiter Vincent Grabaveryk wurde mit vier Monaten Gefängniß wegen Majestätsbeleidigung bestraft. K r o t o s ch i n. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Lehrer Kaeser aus Kochalle bei Zduny wegen Ueberschreitung des Züchtigungsrechtes in acht Fällen zu 15 Tagen Gefängniß und 500 Mark Buße. Beantragt waren 6z Monate Gefängniß und 1000 Mark Buße. Intm ClMen. G L r s b a ch. Auf dem Bahnkörper der Görsbach fand man den Leichnam des Landwirths L. Zimmermann mit abgetrennten Kopfe vor. Zimmermann hat sich, wie er in einem nachgelasse-

nen Zettel angiebt, wegen andauernder Kränklichkeit vom Zuge überfahren lassen. 5) a l l e. Im Duell erschossen wurde der Referendar Waetjen aus Halchter (Braunschweig). Der Gutsbesitzer Reservelieutenant Hochheim ausSchafstädt. der den Landwirth Bezold. seinen Jugendfreund, durch seine Arbeiter in der rohesten Weise mißhandeln ließ, wurde zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Weißenfels. Der Gefreite Soldner von der ersten Eskadron des Husaren - Regiments kam im Galopp vom Exerzierplatz geritten. In der Nähe der Armeebäckerei stürzte das Pferd derart gegen einen Baum, daß es das Genick brach. Der Reiter wurde bewußtlos in das Garnisonlazarett gebracht, wo er schwer darnieder liegt. L'lrdinz Hannover. H a n n o v e r. Der Journalist Wil-helm-Hanstein ist gestorben. Im Alter von 73 Jahren ist in Linden der Senator Stephanus gestorben. B o ck e n e m. Das circa zweijährige Söhnchen des Schuhmachers Hofsmeiste? Hierselbst fiel beim Spiel in den Mühlgraben und konnte erst kurz vor der Schleuse aus dem Wasser gezogen werden; trotz sofortiger ärztlicher Hilfe verstarb es bald darauf. Goslar. Der Fuhrherr August Theuerkauf fiel von seinem Wagen, gerieth unter die Räder und wurde getödtet. In der Feldmark Lengde brannte eine dem dortigen GemeindeVorsteher gehörige Dieme nieder. Kirchdorf.. Von Wegelagerern überfallen und beraubt wurde derViehHändler August Hugo. Lehe. Der Knecht Koop wurde von seinem Wagen übergefahren und getödtet. Provinz Westfalen. Hagen. Die große Eisenwaarenund Vlechfabrik von Alfred WinkhauS im nahen Oeckinghausen ist niedergebrannt. H e m e r. Innerhalb weniger Tage ereigneten sich hier vier Unfälle, bei denen die betreffenden Personen erhebliche .Verletzungen erlitten. Die Arbeiter Arndt und Schmerbcck sowie Frau Gräve wurden von Radfahrern umgerannt und das Söhnchen des Kaufmanns Rademacher von einem Wagen überfahren. Horst. Durch einen großen Brand wurde das Manufakturwaaren- und Aussteuergeschäft von L. Biber in Schutt undTrllmmer verwandelt. Von den großen Waarenvorräthen konnte trotz zeitigem Eingreifen der Feuerwehr nur wenig gerettet worden. I s e r l o h n. Professor Danz, der älteste Oberlehrer Westfalens, beging sein 50jähriges Amtsjubiläum; in den nächsten Tagen erreicht derselbe sein 77. Lebensjahr. Seit 1873 ist Danz hier thätig. Nkcinpravinu Köln. Auf der Strecke StolbergHammer sprang der Bremser Frantz während der Fahrt vom Zuge. Er wurde überfahren und sofort g:tödtet. Aachen. Justizrath Heinrich Junker ist infolge eines Schlaganfalles gestorben. Der Verstorbene war Mitglied des Vorstandes und des Ehrengerichts der rheinischen Anwaltskammer. Bonn,. Der Fabrikarbeiter Franz August Wegener aus Trier, der an der 8jährigen Agnes Hommelsheim einen Lustmord verübte und außerdem noch Sittlichkeitsverbrechen an kleinenMädchen begangen hatte, wurde zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und außerdem zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Koblenz. Der frühere Amisrichte? in Neunkirchen Flohr, welcher sich vor einiger Zeit als Nechtsanwalt hier niedergelassen, aber keine Praxis gefunden hatte, hat sich im Rhein ertränkt. Provinz Hessen-Nassaa. Frankfurt. Der Gefangenenaufseher und Vorführer Meißner wurde unter dem Verdachte, Gesängenen Mittheilungen von Freunden zugesteckt zu haben, in Haft genommen. Der Friseurgehilfe Bernh. Haubeil schoß in der Eschenheimer Anlage, nahe am Kirchner - Denkmal, auf seine Geliebte Charlotte Jungmann, die Tochter eines Schuhmachers, und dann aus sich. Man brachte Beide inS BürgerHospital. Er ist dort gestorben; das Mädchen wurde nur leicht verletzt. Homburg. Maschinist Zeus vom Frankfurter Hotel Natronal" venrnglückte, als er mit dem Fahrrad den steilen Berg vom Hardtwald zum Sckwcdknvfand hinunterfuhr. Er ver-

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Unordnungen der Lcbcr sind die Ursache von Anreinem W5nt Wkan rtQuUvt tit Leber durch den cdrauch von Dr. AnZ-ast KöniZ's Damburgcr Tropkcn und das Blut wird ercknigt und die Gesund hett i.der hergesteUt.

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A practicing physician in Shelbyville relates that his atten tion was sirst directed to 1-HP-A TABDLES by a brother doctor while on a visit to the National Capital at Washington, D. C, sorne years ago. " 1 sirst used the Tabules rnyself experimentally," says the Illinois doctor, "and derived such benesit srom them that I at once adopted them as a part of my medical armormentarium. They have givengreat satissaction and in one case where the stomaen was infected by karge stomach worms, the Tabules destroyed the worms and expelled them, greatly to my surprise and also to the permanent relief of my patient."

ior die Pedale uni sturzie uoer das Brückengeländer in den tief gelegenen steinigen Bach. Der Verunglückte erlitt so schwere Kopfwunden, daß er in das hiesige Krankenhaus gebracht werden mußte. Wiesbaden. Der Postassistent Grün wurde wegen Unterschlagung verhastet. Er ist geständig. Mitteldeutsche Staaten. Abbenrode. Verhaftet wurden die Gebrüder L. und W. Schramm und W. Marckwardt hier wegen eines in Bad Harzburg verübten Einbruchdiebstahls beim Schlossermeister Warnecke, wobei ein Fahrrad, mehrere dazu gehörige Theilstücke, sowie eine Anzahl Schlüssel und Dietriche gestohlen wurden. Die Verhafteten sind in das Gefängniß zu Braunschweig übergeführt worden. Amelungshorn. Tödtlich überfahren wurde der 11jährige Sohn des Arbeiters Czerwinski. Arnstadt. .Vom Schwurgericht zu Erfurt wurde der Fleischer Leopold Sachse von hier wegen Urkundenfälschling und Betrugs zu einem Jahre Gefängniß verurtheilt. Vraunschweig. Im Teiche des Sanatoriums zu Groß - Lichterfelde bei Berlin hat sich der 30jährige Student der Medizin Emil Frank aus Vraunschweig ertränkt. D e s s a u. In der Wasserstadt kam der Geschirrführer Roye unter die Räder des von ihm geleiteten Wagens. Die Räder gingen ih.n über Brust und Leib. Der bald darauf eingetretene Tod war für den Verunglückten eine Erlösung. nreie StZ)!e. Hamburg. Louis Wolff, der Senior - Chej des bekannten gleichnamigen Bankhauses, ist im Alter von 78 Sahren gestorben. Einer der bekanntesten Hamburger Aerzte. Dr. med. Amsinck, ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Der Arbeiter Karl Fritze, der in der Oelmühle am Billwärder Ausschlag mit Fensterputzen beschäftigt war, stürzte durch eine Luke in die an der Mühle vorbeiflikßende Elbe und ertrank. Bei einer Schlägerei in der Wirthschaft ,Zum Schützenliescl" wurde der Malergehilfe Noother von d?m Brauergehilfen Kretschmer in den Unterleib gestochen und lebensgefährlich verletzt. Ter Thäter entfloh nach vollbrachter Heldenthat", wurde aber bald darauf ergriffen und verhaftet. Bremen. Capitän Geerdes vom Fischdampfer Waterkant" rettete sechs Personen der Mannschaft des norwegischen Schooners Anna" in der Nordste. Im Freihafen wollte der Kaufmann Rudolf Strohmeyer aus Bremerhafen sich an Bord des Dampfers Houston" begeben, Beim Betreten des ' zum Schiffe führenden Steges stolperte er über eine Krahnschiene und stürzte kopfüber in's Bassin. Einige Leute, die den Vorgang von einem in der Nähe stehenden Schuppen aus beobachtet hatten, eilten sofort hinzu und brachten den Verunglückten auf - den Dampfer. Während des Transportes nach dem Krankenhause starb Strohmeyer. Lübeck. Erschossen hat sich der Trompeter H. Dräsell aus Verzweiflung darüber, daß er seinenBeruf nicht mehr ausüben konnte. Dräsell war lungenkrank; er hinterläßt eine Frau mit 2 Kindern Die beste 5 Cent Cigane in Itx Ct alt: Nucho's Losgfellov.

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