Indiana Tribüne, Volume 23, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1899 — Page 1
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Editorisllss
Und nun sind sie wü'h-nd und sehr schlecht aus ihn zu sprechen. Nämlich auf Devky llnd die Wüthenden, das find Die, welche ihm ein HauS ge schenkt haben. Sie schimpfen aus Dewey, und die welche nichts dazu bezahlt haben, schimpfen noch mehr, weil es sie gar nichts angeht. Die Sache ist nämlich die, wie der bekannte Rentier auS Pinneberg sagt : Dewey hat daS HauS, daS ihm seine Lerehrer, welche sich die Nation" nennen, geschenkt haben, wleoer weggeschenkt und zwar seiner ohnedieS schon reichen Frau. Diese hat eS spater dem Sohne DeweyS überschrieben. 3a. meinen sie jeht, dasür haben wir ihm daS HauS doch nicht geschenkt ! 3a, wofür haben sie eS ihm denn geschenkt? SS liegt allerdings gerade nicht viel Pietät darin, ein Geschenk gleich weiter zu geben, aber haben denn Alle, welche ein paar Dollar beisteuerten erwartet, daß Dewey sie, leben extra, in sein Herz schließe und anbete? Daß Dewey daS Geschenk von der praktischen und nicht von der idealen Seite ansah, daS geht doch wahihaftig d,e Dollarzahler rnchtS an. Der Idealismus ist sonst nicht die Stärke der Amerikaner ! Aber jstzt ist? nichts mehr mit Oewey. AuS dem Idol der Gebe? ist er ein ganz gewöhnlicher Sterblicher geworden. Sie transitgloriamundi ! Aber der Sohn hat nun doch das HauS. Wenn eS noch eines Beweises bedürfte, daß wir noch lange nicht Soldaten genug auf den Philippinen "uw mit der Er. oberung von Luzon noch lange nicht die Philippinen erobert h'ben werden, bann haben wir ihn in der Nachricht, baß eine Faktioa der Insurgenten die Stadt Zamboanga aus der Insel Mindanoa dem im Hasen liegenden amerikanischen Kriegsschiffe übergeben habe, baß eS aber vorläufig gar nicht in der Abficht deS Gen. OtiS gewesen sei, Besitz von Zamboanga zu nehmen und daß ihm die Sache nur Verlegenheit bereite, weil er die Stadt doch nun mit t. t L "fT Gruppen besetzen müsse. Mindanoa ist die zweitgrößte Insel ber Philippinen, nicht sehr viel kleiner als Luzon und Zamboango ist die bedeutendste Stadt auf der Insel. Sie liegt am Ende einer großen Landzunge, so daß ihr Besitz höchstens den Besitz dieser Landzunge, aber keine? Theile? der übrigen Insel sichert. Der Fall zeigt, daß wir nicht eine Ortschaft halten können, ohne eine Besatzung zurückzulassen, selbst nicht Stadt, die an der Küste liegt, und I 1 ' daß wir dafür nicht genug Soldaten dort haben. Aber wir stecken in der Geschichte einmal drin und auf nichts sind die Worte Schiller : ES ist der Fluch der bösen That, daß sie sortzeugend BöseS muß gebären", mehr anwendbar, alö auf unseren philippinischen Krieg. Wird Lord SaliSbury. wird Mr. Ehamderlain, werden die ParlamentsMitglieder und Sir Alfred Milner kämpfen, die den Krieg heraufbefchworen haben? Nein! Werden ibre Söhne, ihre Brüder, ihre Verwandten in den Krieg ziehen? Nein! Werden die englischen Journalisten mitkäm pfen? Nein! Ganz ander? bei unö! Nicht weniger als sieben Söhne unfe reS Präsidenten (Krüger) und nicht veniger als 50 seiner Enkel werden hinausziehen und mit ihren Flinten ihr Vaterland vertheidigen. General ZoubertS Söhne werden ihrem Vater zur Seite stehen. Jan Koch wird mit 3 Söhnen in du Schlackt neben Ebenso greifen alle Mitglieder unserer Regierung zu den Waffen, ebenso neh menalle Mitglieder deS VolkSraadS an dem Kriege theil. Auf der ganzen Gefechtölinie werden die ersten gami lien Transvaal? neben einfachen Bür gern kämpfen; denn in den Buren staaten entscheiden die Herrschenden nicht nur auch darüber, ob Krieg sein soll, sie ziehen selbst mit in die Schlacht ""V" , Transvaal Standard and Digger Newö", 23. Sept. lööö ) 1 In einem Kampfe zwischen einem sür seine Unabhangikeit selbst kam pfenden Volke, mag dasselbe im Uebri I ' ' : r , . . r . . . n gen sei, wle eS wolle, und elnem Hee von Söldlingen, zwischen Leuten, die I um HauS und Heim, mit einer Rotte
Miethsoldaten kämpfen, werden du Sympathieen Aller auf Seite der Ersteren sein, nur nicht die der Mie-ther.
-- Wetterbericht. Wolkiges Wetter und Regenschauer heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 53 Grad, niedrigste 52 Grad. Vom B u r e k r i e g. L o n d o n, 21. Nov. Auch in den heutigen Depeschen auS Südafrika ist von den angeblichen großen Siegender Briten bei Ladysmith oom Donnerstag und Mittwoch voriger Woche nicht mehr die Rede, sondern eö wird au?drücklich gasagt, daß am Dienst ig Abend ein falscher Alarm geschlagen worden sei, und daß daS Bombardement am Donnerstag und Freitag schwach war und wenig Schaden anrichtete, während die Garnison ganz unthätig blieb. AuS den Umständen geht hervor, daß die Buren versucht haben, daS n ördliche Ende von Ladysmith zu erreichen, daß daS wohlgezielte Gewehr- und Mazim-Feuer der Briten sie aber daran hinderte, dieö zu erreichen. Später fielen die Briten den Buren in die Flanke und veranlaßten sie dadurch zum Rückzüge. Wie bedeutend diese Aktion war, läßt sich nicht beurtheilen. Die Spezialdepeschen auS Estcourt bestehen darauf, daß die Buren schwere Verluste erlitten haben und die Briten sehr geringe. Da die britischen Depeschen so schmeichelhaft für sie wie möglich gehalten werden, so ist kein Grund abzusehen, warum ein für sie so günstiges Ereigniß in den amtlichen Mittheilungen unterdrückt werden sollte, und die Sache erscheint unwahrscheinlich, solange eine amtlich beflätigende Mittheilung ausbleibt. Die Depeschen auS Ladysmith berichten übrigen?, daß die Garnison reichlich Munition besitzt, so daß in dieser Beziehung nichts zu fürchten ist Der Kaiser in England. Win d s o r, 21. Nov. Der Werth deS massiven goldenen Services, velcheS heute Abend bei dem Bankett benutzt wurde, wird auf 2,000.000 Pfund Sterling geschätzt. Die Königin empsing ihre Gäste in der King? Guard Ehamber, welche beühmt durch ihre Gobelin-Teppiche ist. Die Königin saß an der Mitle der Tafel dem Prinzen von WaleS gegenüber, zu ihrer Rechten der Kaiser WilHelm, auf der Linken der Herzog von Eonnaught. Frau Ehoate hatte den echsten Platz nächst dem italienischen Botschafter inne. Die Kaiserin Augusta saß zu? Rechten deS Prinzen von WaleS und auf dieser Seite nahm Botschafter Ehoate den sechsten Platz nächst der Prinzessin Albert von Anhalt ein. Die Toaste waren sehr formel. Der Prinz von WaleS erhob sich zuerst und sagte: Auf befehl der Königin, auf daS Wohl deS deutschen Kaisers und der Kaiserin!" Darauf folgte die deutsche Nationalhymne. Dann erhob Kaiser Wilhelm sein GlaS mit den ein fachen Worten: Auf daS Wohl der Königin!", woraus die englische Na tlonalhymne intonirt wurde. Da heute ihr Geburtstag war, Zo brachte der Prinz von WaleS auch da? Wohl der Kaiserin Friedrich auS, und die deutsche Nationalhymne wurde nochmalS angestimmt. Vorboten künftigen ZusammenbruchS. Budapest, 20. Nov. Allgemein herrscht in der ungarischen Hauptstadt daS Gefühl, daß der Umstand, daß die Delegationen, welche die Quota zu bestimmen haben, nach welcher die beiden NtichShälften zu den gemeinsamen Ausgaben der Dual-Monarchie beizusteuern haben, keine Einigung erzielt haben, ein Vorbote für die endgiltige Trennung der beiden Reichöhälften ist. Nachdem die Delegationen in Wien vergeblich verhandelt hatten, vertagten sie sich nach Budapest. Bisher hat Oesterreich 68 und Ungarn 32 Prozent gezahlt und von österreichischer Seite wurde jetzt verlangt, daß die Quota Ungarn'S auf 38 Prozent erhöht wer den solle, während Ungarn sich zu HSch ste? 33 Prozent verstehen sollte.
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Bei den weiteren Verhandlungen in
Budapest haben, wie verlautet, die Vertreter Oesterreich'S sich bereit erklärt, einen Kompromiß einzugehen und mit einer ungarischen Quota von 35 Prozent zufrieden zu sein, die Ungarn sollen sich aber nach langen DiScussionen dahin ausgesprochen haben, daß sie nicht mehr alö 21 25 Prozent bewilligen könnten. Daraufhin kehrten die Vertreter Oesterreich'S nach Wien zurück, nachdem vorher dem Kaiser und König über den Stand der Verhandlungen Bericht erstattet worden war. Wien. 21. Nov. Die Presse und die Politiker find entrüstet über die Äartnäckiakeit der unaarischen Mitglieder der Delegationen. Die Entscheidung liegt jetzt be; der Krone, wie sie aber auch ausfallen mag, kann diese Entscheidung den Bestimmungen der Versassung zu Folge nur auf 12 Monate gelten. Nach Ablaus dieser Zeit müssen neue Delegationen einen neuen Versuch machen, eine Einigung zu erzielen. Man erwartet, daß der Kronrath den streitigen Betrag theilen und festsetzen wird, daß Ungarn 34.4 und Oesterreich 65 6 Prozent zu den gemeinsamen Reichsausgaben beitragen sollen. Der geringe Betrag, um welchen Ungarn in dieser Entscheidung begünstigt werden wird, wird als ein Zugeständniß im Interesse der Harmonie erachtet werden. Die österreichischen Staatsmänner stimmen dahin überein, daß die Hartväckigkeit Ungarn'S in der Quotenfrage auf den Wunsch der ungarischen Politiker, dem Dualsystem den Todesstoß zu versetzen, zurückzuführen ist. Englands Fleischskandal. Lon don, 21. Nov. Eine hiesige Zeitung veröffentlicht ein ihr von St Vincent zugegangenes Schreiben folgenden Inhalts: Heute beklagte sich jeder der 1600 Soldaten an Bord bei den Offizieren, daß daS ihnen Mittags verabreichte Salzfleisch faul sei. Oberst Paget untersuchte darauf mit den Aerzten und Proviantbeamten das Fleisch, und erklärte dasselbe für faul und ungeeignet zur menschlichen Nahrung. Außerdem ist daS Gewicht falsch. Die je 16 Leuten zustehenden 12 Pfund Fleisch wiegen in vielen Fällen nur 3 Pfund und meisten? weniger als 6 Pfund. Hierunter befanden sich auch viele und große Knochen. DaS Fleisch wurde über Bord geworfen. Schi??sNachrichtOV. Angekommen in : New Aork: Menominee" von London; Kensington" von Antwerpen; Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen. Liverpool: California" von Montreal. Li v orn o : Sork. Victoria" von New V allerlei. 'Im Ä e bi e t e' d e r Äe r e t n i gten Staaten gibt es 30 StäUe und Ortschaften mit dem Namen Berlin, außerdem ein Verlinsville und ein Berlinville; 21 Orte führen den Namen Hamburg. 9 Bremen. 23 Paris. 23 Petersburg und 13 London; nur eine Stadt führt den Namen Wien (im Staat Missouri). 'Ein junger Mann Namens Prentice Drummond wurde auf der ??arm seines Vaters, David Drummond o La Crosse. Wls., von emem wüthenden Stier mit den Hörnern aufgespiebt und unter den Hufen zertreten. Seine Verletzungen sind lebensgefährlich und man konnte ihn nur mit großer Mühe vor dem wüthenden Thiere retten. DieSt. Marys -Episco-palkirche zu Coleswwn, N. I., das äl. teste Gotteshaus im Staate, wurde durch em vermuthlich durch Brandstts ter angelegtes Feuer zerstört. Sie war ln 1676 erbaut worden und ihres Al ters halber von großem historischen Werthe. Man glaubt, daß Diebe das Gebäude zuerst plünderten und dann anzündeten. Der früher in Washington beschäftigte Graveur Emu Blum bürg wurde in Cumberland, Md., des Versuches eines verecherischen An grifss auf das vierahre alte Töchterchen von C. ommerlatt: schuldig be funden. Seinen Anwalt P. C. Barnes bezahlte er mit nachgemachtem Gelde, das er im Gefängniß mit bunter Dinte angefertigt hatte, nämlich einem $100, einem $5 und einem P2-Sllder-Uertl ficat und einer 51-Notz. ..
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4 u v 41 1 u in i u .ui i i u o au Shamokin, Pa., neulich in der Pennsylvania - Zeche an die Arbeit ging, ' hatte er sechs Stücke Dynamit in seincn Stiefelschäften stecken. Durch die Lufterschütterung einer Sprengladung explodirte das Dynamit und er wurde in Stücke gerissen. Der Verstorbene war 2G Jahre alt und led:g. In Fort Dodge, Ja., versuchte die neun Jahre alte Lavinia Fitzgerald üi das Schulhaus durch ein Fenster einzusteigen, um einige Bücher zu holen. Das halboffene schwere Fenster stürzte auf sie herab, klemmte ihren Hals ein und erwürgte sie. Die Leiche blieb hängen und wurde erst am ande?n Morgen gefunden. Von der Hinterlassenschaft des jüngst in New Fork verstorbenen 5lrösus Cornelius Vanderbilt erhebt der Staat New Nork über $1,200,000 und Onkel Sam über $2.700.000 an Steuer. Diese beiden Summen sind dreimal so viel als die von dem Verstorbenen für wohlthätige 'weüe ausaeiekten Vermächtnisse. Der Mülleraehilfe Alois Linet in Benisch. (Mähren), unterkielt seit länaerer Äeit mit einem hübschen Mädchen ein Liebesverhältniß und war entschlossen, es zu heirathen. sobald er emen einträglichen Pojlen bekäme. Er arbeitete zuletzt ve: oem reichen Müller Franz Dotzka. und sein Herr hatte Gelegenheit, die Gelicvle Linets kennen zu lernen unv i,tcq in ne zu verlieben. Er bot ihr seine Hand an, und sie zögerte nicht, sie anzunehmen. Es dauerte nicht lange, und die Hochzeit wurde gefeiert. Linet beschloß, an seinem Herrn, der ihm die Geliebte weggefischt hatte. Rache zu nebmen. Er lauerte ihm. mit einem Messer und einer Pistole bewaffnet, rn einem Hinterhalt auf unv ver,etzle iym einen Stick in die Brust. Der MülZer stürzte nieder und schrie um Hilfe; da schoß sich Linet eine Kugel in den Hals und war sofort eine Leiche. Der herbeigerufene Arzt konnte nur seinen Tod constatiren. während der Müller in Bälde wiederhergestellt sein dürfte." ?!nNoubairfanddleser Taae ein Stiergefecht eigner .Art statt. In der Arena gab es keine berittenen Picadores u.ld keine Spieße schleudernden BanderMeroö, jonvcrn nur ocardenmänner". zu deren angenehmen Pflichten es gehört, den übermüthig umbertrabenden Stier in liebenswürdigster Weise zu necken. Dics geschieht. innern die Leute, die außerordentliche w u , Gewandtheit und Geistesgegenwart besitzen müssen, eine buntfarbige, mit ei- j ner kleinen Nadelspitze versehene Cocarde dem in voller Carriere befind!!chen Thier zwischen die Hörner werfen. so daß sie in dem Fell stecken bleibt. Noch größere Geschicklichleit erfordert es. diese Rosette wicver aozurelen und über den Stier hlnwe?zusprmgen. sobald er angrifksbereit heranstürmt. Zuletzt erscheint der Matador" in der Arena, und nachdem auch er seine Mcisterschast im Voltlgircn gezeigt hat, führt er mit einem langen Speer". an dessen Spitze eine lose befestigte Cocarde prangt, den kunstgerechten Stoß nach dem Genick des den Kopf zur Erde senkenden Stieres aus. Dieser Stoß verwundet den Vierfüßler aber durchaus nicht, sondern bewirkt nur. daß die Cocarde in dem F'ell sitzen bleibt, und zwar genau die Stelle bezeichnet, in die der Degen des wirklichen Toreadors hätte eindringen müssen, um den Tod herbeizuführen. Ein seltenes Fest 7eierte die 80jährige Dienstmagd Antje van Dettum in Emden. Seit 70 Iahren dient dieselbe in einer Familie. Am 18. Octolxr 1829 trat sie als lOjähriges Mädchen bei dem früheren Maler Vissering in Stellung und war 15 Jahre hindurch in dessen Haushalt die Maqd. um alsdann der Tochter des Hauses bei deren Verheirathung mit dem Aktuar Fr. L. van Oosterloo im Jahre 1844 in den jungen Hausstand zu folgen. Hier diente sie treu und brav 24 Jahre, theilte die Freuden und Leiden der Familie als die ihrigen und folgte im Jahre-1807 der Tochter des Aktuars Fr. L. Oosterloo. der Frau Gerhardine Janssen. ui deren Haus halt, mit welcher die hochbetagte treue Dienstmagd im Jahre 1895 zu deren Sohn, Hatto Janssen, übersiedelte. Schon lange Jahre hindurch wurde sie mehr als die Freundin des Hauses be trachtet, der nichts mehr am Herzen lag. als das Wohl der Familie, von der fünf Geschlechter ihrer Sorge und Liebe anvertraut waren. Oliver N. Henry, welcher kürzlich von Geschworenen einen Cent Schadenersatz zugesprochen erhalten hatte, hat Antrag auf ein neue? Ver fahren gestellt. Sollte ihm dasselbe verweigert werden will er appelliren. CZJ Die Polizei befindet sich im Besitz von 3 Rindshäuten und von 4 Schweinehäuten, welche wahrscheinlich gestohlen sind und wünscht, daß der Eigenthümer sich so bald wie möglich melde. .
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5Zd . v K tm Zahre. ttHXrS. Mary Le wiS. Frau eines pronü ZßJi ncntcn ffarmers uns wohld.kimtt untcr w allen Bewohnern xube Bclinont. N. schreibt: Seit 27 JahrkA litt ich f?rtwädrknd an nervöser Erschlaffung und bezahlte rok Geldsummen für Toktoren und angczcilZte ?'!iltel ohne Abhilfe. Vor drei Jal?n wu,de'mciu $a stand beängstigend, der acringstc ,'ärm regte mich und machte mich nervös. Ich k.'nnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher Anfall und wurde allmahlig schlimmer. Ich begann Tr. MileS' Restorative erviiie und Nerven, und Leber-Pillen zu gebrauchen. Anfangs schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nachts besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler: nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meines Alters es erwarten kann. Gott segne Tr. Miles' Ncrvine. Tr. Aliles' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft nter einer positiven Garantie: die erste Flasche nUtzt oder das Geld wird zurllckerstattet. Buch über die Krankheiten des Herzens und der Nerven frei. Adresse: M'ö iiC M?Ut 'U IfV m l g.Pfcrvinof Kostores v Hz, Keolth V Omi D r. M i l , S M e d i k a l 0.. Elkchart. Ind. tBO Senator Beberidge winde gestern kurz vor seiner Abreise nach Washington telegraphisch benachrichigt, daß er an da? Senatökomite ernannt worden sei, welche? der Beerdigung deS Vice-Präfidenten Hobart beiwohnen soll. (B3 Der Sicherheitörath bestrafte gestern den Feuerwehrmann Ezra Hamilton wegen Insubordination gegen Capt. Quinn mit sünfzeyntägigem Gehaltsabzug und Capt. Quinn erhielt einen tüchtigen Rüffel wegen schnöddriger Redensarten einem Untergebenen gegenüber. tDCT Ein Arbeiter des CofsinFletcherschen Fleisch. Versandtgeschäfts Andrew BurnS, wurde gestern in einem Streit von einem Unbekannten derart mit einem Stuhle über den Kopf gechlagen, daß der Arzt zwanzig Stiche machen mußte, um die Wunde zuzunähen. fiC Die Großgeschworenen derkörten gestern Nachmittag Exstadtrath Frank S. Clark, Major W. 3. Richards, früherer Miteigenthümer der News" und Andere. Gestern Abend hieß e?, daß einer der Gioßgefchwoenen sich weiteren Untersuchungen gegenüber ablehnend verhalten soll StaatSanwalt Pugh verneint dies. ES lohnt sich, Hood'S Saraparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, DipherltlS oder Fieber. HoodS Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c. WO" Die Straßenverbesseruvgen deö ZahreS 1899 haben den Bürgern im Ganzen 5261.885 61 gekostet und zwar Holzpflaster $169,103 52, Asphalt $40,568 25, Backstein $37,190.98 und zum zweiten Mal aSphaltirte Straßen $15,022.86. Die Meilenzahl der neu gepflasterten Straßen beträgt 6 Da von Holzpflasterung 3 28 Metten, M & - - - m Bactjteln 202, Akphalr 0 97, zum zweiten Male aöphaltirt 0 18 Meilen. Der - Work tore w il lStablirt 1853.) Butterick Muster ! Vergessen sie unseren großen verkauf von Haushaltungs - Sachen nicht, der im neuen Basement abgehalten wird, um Raum für die Weih nachtösachen zu schassen. Deshalb verkaufen wir auch zu solch erstaunlich billigen Preisen. m s.
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