Indiana Tribüne, Volume 23, Number 63, Indianapolis, Marion County, 20 November 1899 — Page 2
Znsians Tribüne. Erschtwl Täglich nm Smnttzzv
Die tägliche Trioone" ?o?Ut durch den Xr4 J et per Woche, die Sontaga.rridK'I (ent per Woche, etd .uf grat li ent ,d St , XRantt. Per P,ft nierhalb 3U pegeschtck. im ,radthln2 V H jqtCffU. 10 Qüd VlsbSMS etrsJs Indianapolis, Ind., 20. November '99 Jeukx.Avcnteuer im Gebirge. Einen seltenen Jlarnpf auf Leben und Tod mit dem Feuerdämon in freier Natur hatten unlängst zwei Clifornier auf dem Berg Palomar im County San Diego zu bestehen, und dieser Kampf wurde ihnen nicht aufgedrängt, sondern sie beschworen ihn aus Schaulust herauf, deren Befried!gunz schließlich darin gipfelte, daß I unmittelbar daran waren, gegenseitig gen Selbstmord zu begehen. Die Helden dieses merkwürdigen Abenteuers sind zwei junge Leute Namens Heylmann und Fletcher. Sie unternahmen einen, auf mehrere Wochen berechneten Fluß-Ausslug in's Gebirge und wollten Edelmetall suchen. Nachdem sie einen Burro mit der Ausrüstung und dem nöthigen Proviant vollgepackt, traten sie den Glückszug an. Ohne besonderen Unfall erreichten sie das Doane's-Thal, an der südlichen Seite des PalomarBerges. Dort fanden sie eine Gesellschaft in einem Helt-Lager und ließen bei ihr einen Thell der Aufrüstung zurück, worauf sie sammt ihrem Burro über Thäler und Schluchten bergaufwärts strebten. Um dieser Zeit wütheten auf der anderen Seite des Berges heftige Waldbrände, welche immer weiter an den Gipfel herauf kamen. An dem Morgen, als die Beiden am HooiacootCanyon, schon hoch oben, Lager bezogen hatten, boten die Flammen einen großartig-furchtbaren Anblick, wie sie an den gewaltigen Fichtenbäumen 100 Fuß oder mehr hinaus schössen und mit Donnerprasseln von Baum zu Baurn und durch das dichte Unterholz sprangen; eine dicke Rauchwolke krönte die Flammenmasse, die wie ein stürmgepeitschtes Meer tobte. Nie hatten die Beiden ein solches Schauspiel gesehen, und mächtig regte sich in ihnen der Dang, es von einem recht erhabenen Standpunkt aus zu gemeßen. Sle faßten daher den Entschluß, direct den Gipfel hinauf zu klettern; es war ein etwaö bedenkliches Wagniß, doch hielten sie es nicht für wahrscrinlich, daß das Feuer auch über denGipfel herüber kommen werde. Als leidenschaftliche Jäger rechneten sie auch darauf, daß die Flammen vieles Wild auS dem Gebüsch scheuchen würden, und sie hielten daher ihre Büchsen bereit, um gelegentlich einen herüberfliehenden Hirsch oder einen Berglöwen zur Strecke zu bringen; den Burro ließen sie angebunden an ihrem letzten Lagerplatz zurück, nebst den Zelten und Borräthen. Das Gebüsch war so dicht, daß sie meist auf Händn und Knien vorwärts kriechen mußten. Manchmal schauten sie vorsichtig nach dem feurigcn Feinde aus; aber der schien noch immer ein gutes Stück entfernt zu sein. Da plötzlich, als sie sich wieder einmal ausrichteten, machten sie eine gräßliche Entdeckung: sie waren von einem Flammenkreis vollständig umzingelt ! Der veränderte Wind hatte Feuerbrände hoch über ihre Köpse hinweg herübergetragen und das ganze Buschwerk unter ihnen entzündet! Noch war die unverbrannte Fläche, auf der sie standen oder vielmehr gesangen waren, ziemlich groß, vielleicht 150 Fuß im Durchmesser, aber sie wurde von Augenblick zu Augenblick kleiner. Je näher die Flammen kamen, desto gewaltiger wurde die Hitze, und der Rauch war beinahe zum Ersticken! Bon allen Seiten brauste das Flammenmeer näher und näher heran und mußte bald diese kleine Insel verschlingen. Die Abenteurer sahen absolut keine Möglichkeit mehr, zu entkommen. So unerträglich wurde die Hitze, daß sie ihr Gesicht bedecken mußten, um keine Brandblasen zu bekommen, und vor dem Rauch konnten sie schon fast nichts mehr sehen. Verzweiflung überwältigte sie, und Heylmann schrie seinem Kameraden durch die Rauchwolken hindurch zu: Komm', wir wollen lieber einander erschießen, als uns verbrennen zu lassen! Lange halt' ich das nicht mehr aus, und verloren sind wir ja doch.- Jawohl," schrie Fletch:r gellend zurück, sofort, mach' dich bereit." Da, in diesem Augenblick des hochs!en Grausens, sandte daS gütige Geshick einen schwachen Hosfnungsstrahl. Bei seinem letzten Hin- und Herrennen bemerkte Heylmann etwas, das ihm entgangen war: einen dünnen Pfad, welcher den Bergrücken hinab führte. Zwar schössen die Flammen weiter unten von beiden Seiten auch über diesen Pfad; aber immerhin konnte man es vielleicht hier versuchen, durch sie hindurchzuspringen, was in dem dichken Buschwerk allenthalben unmöglich war. Es war ein letzter Strohhalm zur Rettung, aber da galt kein Besinnen mehr, Tod oder Freiheit! Sie banden sich hastig den Rock über ten Kopf, nur eine kleine Oeffnung -für das Auge lassend, und rannten dann pfeilschnell den schmalenPfad abwärts, Heylmann voraus. Als sie der verhängnißvollen Stelle näher kamen, wurden sie von der Hitze fast geröstet, was sie erst recht zu rasenderEile trieb. Jetzt hatte Heylmann dieFlammenlinie erreicht und stürzte sich mitten hindurch. In einem Augenblick war Alles vorüber. Wahrscheinlich rettete ihm sein Segeltuch-Anzug das Leben, obgleich derselbe ganz braun gesengt wurde und an einer oder zwei Stellen brannte. Sein Kamerad war nich! ganz so glücklich. Er strauchelte über einen ßtlijickt. Myte der Lan'e &nz
Natürliches
Karlsbader Wasser wirkt gelinde abführend, theils indem es die rvurmförmige Bewegung des Darmkanäles beschleunigt, theils die in demselben vorhan denen Stoffe, zähen Schleim und Galle, verdünnt, vertrocknete Kotqmassen mecha nisch auflöst, die Zlbsonderung der varm sZfte anregt, vermehrt. Für keber und Nierenleiden. INagenkatarrh, Bile und Lile Pigment hat es sich als ein Spcciftnim er. wiesen, das bei regelrechtem Gebranch un bedingt Heilung tzcrbeifükzrt. EISNER & I.1ENDELS0N CO., Alleinige Agenten, View York. nach uf den brennenden Boden, feine Hände erlitten garstige Brandwunden.' und die Flinte brach in Stücke. Aber im Nu war er auf den Beinen und aus den Flammen heraus! Es war die höchste Zeit gewesen, denn keine drei Minuten darnach war jene ganze Fläche von den Flammen verschlungen. Der Feuerdämon sandte ihnen seinen Abschiedsgruß, indem ein riesiaer brennender Fichtenbaum hart neben ihnen krachend nieder stürzte, und noch eine Menge Feuer brände sie umflog; wunderbarerweise ließ dieser Feuerregen'ste unversehrt. Als sie ihre Lagerstätte aufsuchten, fanden sie nur noch einen Aschenhaufen vor, und ihr Burro war spurlos verschwunden. Zum Glück hatten sie unten, bei der Gesellschaft im Doane'sThal, Kleide? genug zurückgelassen, um sich wieder in menschenwürdigen Zustand versetzen zu können. Aber gleißendeMetalle suchten sie nicht mehr. Batterien alö Verdauungöhelfer. Während eineStheils der Glaube, dak Bacterien die Verursacher nicht blos die Begleiter einer Reihe von Krankheiten seien, theilweise wieder wackelia wtrd. lernt man andererselts bt Bacterien in ganz erstaunlicher Vielartiakeit und Vielseitiakett kennen Schon lange hat man die Ansicht aufqeaeben, daß alle Gattungen Bac terien etwas mit Krankheiten zu thun haben müßten; aber eö greift auch immer mehr die Vermuthung um sich, daß bei Weitem die Mehrheit der Bactenen Gattungen positiv nützliche, gesund heitsfördernde oder sonstwie hochwich tige Zwecke erfülle. Und es werden immer mehr Beispiele hierfür bekannt. So hat man in neuerer Zeit gefun den, daß eine Gattung Mlcroben die Aufnahme von Stickstoff aus der Atmosphäre durch das Erdreich fördert und so die Ernährung von Pflanzen wesentlich unterstutzt. Eine andereGattuna verleiht einer Sand-Flltrlr-Vor-richtung die Fähigkeit, das Wasser von Unreinigkeiten, welche unmittelbar die Gesundheit schädigen, zu befreien; wieder eine andere bewerkstelligt die EntWicklung des charakteristischen Ge schmacks auserlesener Käse - Sorten oder der Blume von Weinen; abermalern eine andere leistet bti der Her richtung des Tabaks sehr werthvolltt. Beistand, u. s. w. Aon besonderem Interesse aber ist eine Classe Bacterien. auf welche die gelehrte Welt erst ganz kürzlich aus merksam geworden ist. Man wußte zwar schon seit gerau mer Zeit, daß im Mund, im Hals, in den Eingeweiden und anderen Orga nen unseres Systems, sowie auch eines großen Theiles der Thierwelt, harmlose Bacterien Hausen, und daß der sogenannte Colon - Bacillus, welcher mit dem Trinkwasser in den Körper gelangen kann, an sich so wenig gefürchtet zu werden braucht, wie etwa die KäseMilben, und nur in Begleitung von Typhus - Bacillen einen bedenklichen Character erhält. Nunmehr aber hat man durch künstliche Züchtungen und Versuche mit denselben auch die Ueberzeugung gewonnen, daß gewisse Micro den - Keimthierchen, die sich unter nor malen Verhältnissen stets im Magen ansiedeln, ganz ähnliche Eigenschaften besitzen, wie der, aus Speicheldrüsen ausgesonderte Saft, und daher einen wichtigen Antheil am VerdauungsProceß haben. Von mindestens zwei Gattungen will man dies jetzt bestimmt wissen. Sogar eine Art Arbeitsthei-lung-ist dabei bemerkbar. Denn eine Gattung soll speciell die Verdauung von Starkestossen, eine andere die von Fleisch und Eiweiß - Sloffen herbei führen helfen. Wiederum eine andere scheint die Verdauung von Fettstoffen höchst günstig zu beeinflussen. Etliche Gattungen bedürfen, wie es scheint, em wenig Aufmunterung durchS'äu ren oder Alkali wie es z. B. im Sodawasser reichlich enthalten ist und leisten alsdann Vortreffliches als Aeroauungsyelser. Diese Botschaft sollte den Amerika nern mit ihrer vielen Dyspepsia aarn besonders erwünscht kommen. Man stelle sich vor, welch' colossalen Werth solche Bacterien noch zur Bekämpfuna v r r i ,, j oicjcc logcnannicn amerilanlicyen natlonallranlhelt m systematischer An Wendung erlanaen mögen! Da mag man bald von oer Einführung ganzer Colonien Anti DySpepsia Bacterien natürlich in höchst angenehmer Form m den Magen der Patienten hören, und es mag eine ganz neue Aera für die Heilung von Verdauunas beschwerden anbrechen. Also wieder eine große Hoffnung mehr! Wann kommt die nächste? Uuterseebsote. In jüngster Zeit hat nur Frankreich eine größere Thätigkeit auf dem Gebiete des Baues von Unterseebooten entwickelt. England hat zwar vor längerer Zeit einschlägige Versuche gemacht, daß aber kein einziges Unierseeboot in seinen Flottenlisten zu finden ist und auf keiner eng!isch:n Werft solche gebaut werden, bezeichnet daS Urtbeil. totl&ti die tnaltiiU Mari
über die Bedeutung des UnierseebooteS fällt, und welches von Deutschland, wo man sich von Versuchen fernhielt, durchaus getheilt wird. Auch Italien. Portugal, Schweden und 1!orwcgen haben zwar Unterseeboote, setzen aber auf dieselben keine besonderen Hoff-
nungen. wie denn auch die Untersteboote der Türkei. Griechenlands, Spaniens undord Amerikas in den jungsten Kriea.'n vollkouimen unverwendcl sieben. Dcn Anlas; zu der RührigAt ranlrcicks im Bau von Unter eeblZJtsn ciaben die 1893 in Toulon ab gehaltenen Versuche mit dem derbererten Unterseeboote Gustave 3" das bei völlig ruhiger See gegen ein &rfifotfrfifr' zwei Torvedotreffer erzielte und die Fjchrt von den Hyerischen Inseln bis Toulon unter Wasser zurücklegte. Auf diesen Versuch. Yin wurden sechs Unterseeboote vom Typ Narval" in Bestellung gegeben und für ein siebentes Boot eine Subspription eröffnet. Mit dem Musterboot, das wie die übrigen im kommenden Jahre fertiggestellt werden soll, wird Frankreich also acht Unterieeoooie oes Typs Narval und außerdem noch drei andere Boote verschiedener Typs besitzen. Ueber die Construktion des L. m 1 . . m iEyps ycaroai weroen nun imjc.ycusj. bekannt, die von allgemeinem Interesse sind, so wenig sie auch vielleicht das Urtheil beeinflussen können, das nach vem oben Gesagten über den Werth von Unterseebooten für die Seekriegführung in den meisten Marinen gehegt wird. Der Narval- hat Cigarrenform und sonst das Aussehen eines gewöhnliehen Torpedobootes. 106 Tonnen Wasserverdrängung. 34 Meter Länge und 3.8 Meter Breite. Er ist für ein? Bemannung von 11 Köpfen berechnet. Die Triebkraft ober Wasser wird durch einen Petroleummotor, unter Wasser durch Akkumulatoren, die durch die eigene Dampfmaschine gespeist werden, geliefert. Der Narval" soll ober Wasser in 23 Stunden 252 Seemeilen (bei 12 Seemeilen in der Stunde) oder in 73 Stunden 624 Seemeilen (bei acht Seemeilen in der Stunde), unter Wasser 25 Seemeilen bei einer Geschwindigkeit von 8, oder 7 Seemeilen bei einer Geschwindigkeit von 5 Meilen per Stunde zurücklegen können. Das Innere des Bootes ist in wasserdichte Abtheilungen gegliedert. Einige sind für die Aufnahme des Wasserballastes, der Sicherheitsgewichte, des Luftreservoirs und des Petroleumvorrathes bestimmt. Die Tauchung wird durch ein Horizontalsteuer erleichtert und geregelt und kann bis zu 20 Meter betragen. Die Angriffswaffen bestehen aus zwei Lancirrohren und sechs Torpedos, nach anderen Angaben aus vier neuen Lo.ncirapparaten. System Drzewicki. Letzterer Apparat besteht aus einem an der Sitenwand befestigten Rahmen, in welchem der automobile Fischtorpedo ruht. Wie jedoch die Kriegstechnik den wiederholten Beweis erbracht hat. daß die Erfindung neuer oder die Verbesserung bestehendcrAngriffswasfen stets die unmittelbare Anregung zur Ver. vollkommnung der bestehenden SchutzMittel gegen solckie Waffen gebildet hat. so ist es auch beim Unterseeboot. Man hat gefunden, daß das Unterseeboot. wenn dasselbe nicht- vom Schiffe aus gesehen werden kann, bci Tage vom Ballon aus sicher entdeckt wird, da von letzterem aus das Auge bis aus 30 Meter Tiefe zu sehen vermag. Für die Nacht und bei ruhigem Wetter ist überdies ein Avvarat erfunden worden. der das Geräusch des unter Wasser gehenden Bootes anzeigt. Eine geringe Ortsveränderung genügt dann, um dem Unterseeboot das Ziel zu nehmen oder es zum Auftauchen behufs neuer Orientirung zu zwingen, wobei es sich jedoch selbst zeigt und Angriffen aussetzt. Man darf hiernach und trod t . . .. r. j cv ... : j oer uoer comanailmcn in muuuuu; auf das neue Unterseeboot gerichteten Hoffnungen die Behauptung ausspreeben, dak Unterseeboote trotz aller Veröesserung eine Aenderung der Seetaktik von Grund aus nicht yerbeizusuyren und den Bau eiaentlicher Schlachtschiffe keineswegs entbehrlich zu machen vermögen. Die Rächerin ihrer Ehre. Das Kreisgericht in Serajewo hat ein noch nicht 18 Jahre altes bosnisches Mädchen Namens Milka Minkovic von der furchtbaren Anklage deZ Meuchclmordes freigesprochen, obgleich sie den Mord eingestand. Das Madchen, die Tochter der Bauersleute Minkovic in Dzimrija, das zu Hause keine Henne konnte todten sehen und bei jeder Schlachtung weglief, hatte einen Vcann ermordet, der es unter fürchterlichen Drohungen gezwungen hatte, ihm aus dem Elternhause zu folgen, der es seiner Ehre beraubt hatte und es in die Fremde schleppen wollte. Jovo Stica. em verheiratheter, fahriger Mann, Vater von mehrten Kindern, diente im Hause Minkovic als Knecht. Eines Tages forderte er Milka auf, mit ihm aus dem Walde Holz zu holen. Milka kehrte Tags darauf allein av dem Walde heim; Stica blieb von diesem Tage an verschollen. Als die Familie des Abwesenden die Anzeige von dem Verschwinden ihres Vaters erstattete. wurde durch die Erhebungen der Ver dacht erweckt, dak (stica bei Seite ge schafft worden sei, und zwar wendete sich der Verdacht gegen Milka's Vater Milan und Bruder Risto. Als die Gendarmen erschienen und die beiden Männer verhaften und fesseln wollten, schrie Milka entsetzt auf: Bindet um Gotteswillen nicht Milan und Risto! Ich will Euch Alles sagen!" Und nun legte sie vor den Gendarmen das Geständniß ab, daß sie, ganz allein sie. den Knecht ermordet habe, daß Vater und Bruder unschuldig seien. Sie gestand, daß der Knecht sie in den Wald lockte, um sie über die nahe Grenze nach . If mm mm . dreien zu enlsuyren. Als t ich wel ger!e, weiter zu gehen, zog Stica sein Mejser und drohte, ihr Hände und Nase abzuschneiden. Nachdem Milka Minkcvic, durch dii Srohuncen. deö Rrzfr
les gezwungen, mit lym ixn ganzen Tag durch die Wälder der serbischen j AI i a in flninKrl Vrrt r m.rfift I
VlCiljt QU yni'uiivm vi. timuytv ?lovo Stica. als es dämmerte, aus einer kleinen Lichtung Halt und zündete. ein Feuer an, bei dem . er elnschlles. Voll Verzweiflung safz VJliUa neven dem Fürchterlichen; ihr schauderte vor dem Manne, der sie aus dem Vaterbause entführt hatte und sie zwlnaen wollte, mit ihm nach Serbien zu gehen und dort sein Weib zu werden voll Abscheu gedachte sie der Zärtlichkeiten, mit denen er ne wahrend des ganzen Weges gequält hatte. Sie mußte sich befreien! Leise zoa sie ihm das Ättsser aus dem Gürtel, schlich sich hinter ihn und durchschnitt ihm mit einem Schnitt, so wie er schlafend dalag, den Hals. Stica sprang auf und ergriff sie bei der rechten Hand, sie aber riß sich los und er taumelte in das Gestrüpp. Sie stürzte in den Wald hinaus, noch lanae aesolat von dem Sockeln des Sterbenden, das furchtbar in die Nacht hinausllang. Bis zum Morgen blieb Milka im Walde, da sie nicht wußte, in welcher Richtung ihr Dorf liege. Beim Morgengrauen begann sie den Heimweg zu suchen und gelangte schließlich nach Hause. Einige Wochen nach diesem Geständnisse fanden ForstHüter im Urwalde nahe der serbischen Grenze die Leiche des Ermordeten. Die Angeklagte Milka Minkovic ist ein geradezu schon zu nennendes Madch:n. Sie wiederholte ihr früheres Geständniß. Präs.: Hattest Du mcht sl:ehen können, ohne Stica zu ermorden?" Angekl.: Nein er schlief zwar, aber bei dem ersten Schritte, den ich gemacht hätte, wäre er durch das Krachen der dürren Zweige am Boden erwacht." Die Angeklagte gab im Verlaufe des Verhöres an. daß sie nach ihrer Heimkunft ihrer Mutter das furchtbare Erlebniß gestanden habe sonst wußte Niemand davon bis zu dem Augenblick, da sie selbst die That öffentlich bekannte. Die Zeugen stellten übereinstimmend dem Mädchen das allerbeste Zeugniß aus. während sie ebenso übereinstimmend erklärten, Jovo Stica sei ein verworfener, sittenloser Mensch und ein leidenschaftlicher Mädchenjäger gewesen. Besonderes Interesse riefen die Aussagen der beiden ärztlichen Sachverständigen, Dr. Wodgnsti und Dr. Grünhut hervor. Die Beiden erklärten, Milka Minkovic habe Zweifellos unter dem Eindrucke überwältigender seelischer Affecte impulsiv gehandelt. Der Gerichtshof fällte nun in der That, wie bereits berichtet, ein freisprechendes Urtheil, da er annahm, die Angeklagte habe die That unter unwiderstehlichem Zwange verübt. Zlnter den Kindern Ismael. Skizze aus dem Beduinenleben von 23. L. Thilenius. Laß uns heimtrciben, sagte Jrsched, es ist der vierte Tag, daß sie kein Was. scr sehen; sie fressen nicht mehr vor Durst. Und so war es. In dem schmalen Wadi. das unter den sengenden Strahlen der Sonne Arabiens glühte wie ein feuriger Schlund, drängten sich Hun derte von Kamelen. Indes nur we nige weideten von den spärlichen, zun dcrtrockenen Futterpflanzen, höchstens ein paar alte Hengste mit mächtigen, gelben Eckzähnen und mit einem bitter' bösen Ausdruck in ihren umrgründlichen. dunklen Augen rupften hier und da einen Ratamstengel ab, bloß um der Herde zu zeigen, daß sie noch nicht durstig wären. Am schlimmsten stand es freilich um die Aeran, die jungen Saug kameele deö letzten Frühjahrs. Denen war alle Lust an ihren possirlich steifen Sprüngen verleidet, und sie nmstanden klagend die Milchkamelinnen. Aber die stießen sie zurück, denn ihnen hatten die Hirten hölzerne Kübel um die Euter gelegt; mußte doch in dieser Zeit sommer licher Noth und Dürre mit jedem Tropfen Milch gegeizt werden. Ten ersten Anspruch auf den kostbaren Trank hat dann in jedem schwarzen Zelt das saugende Fohlen, der Stolz und die Hoffnung des Wüstensohns, darauf erst die Menschen und zuletzt das ttameljunge. Die Herde gehörte Schammarbedui. nen, Schammar von der Aschiret" Abdah, einem stolzen Stamme, der die ge fürchteten Naschidcn, die Raubfürstcn von Hayl, zu den Seinen zählt. Ober. Haupt des Zweigs ist Scheikh Hi.'is Jbn Gabril; seine Zelte standen, dreihundert an der Zahl, bei Esch'Schabit sah, fünf Tagereisen südwestlich von Meschhad Ali. Mitten in der Wüste liegt dort ein halbes Dutzend Brunnen voll bittre. Wassers, das den Beduinen über den langen, schweren Sommer hinweghilft. Aber bald ist in der Nähe solcher stehenden Lager alles Futter ab geweidet. Dann werden die Tausende von Kamelen in einzelne Herden ge theilt, und eine jede folgt mit ein bis zwei Hirten tagelang weidend dem Laufe der Wadis, bis der Durst sie zur Rückkehr zwingt. Einen solchen Trupp hüteten Jrsched und Maqbul. Die Thiere gehörten freilich nicht ihnen, denn wer ein paar Hundert Kopf Kamele sein eigen nennt, der gibt sich nicht mit dem beschwerlichen Dienste deS Hirten ab. TaS sind arme Teufel, die für zehn Maria-Theresien thaler, einen Monat, ein Kopftuch und ein Baumwollenhemd jährlich tagaus tagein mit dem Vieh in die Wüste hin ausziehen, in der glühenden SommerHitze und in der eisigen Kälte des Win ters. V aqbul bezog nicht einmal die sen dürftigen Lohn, war er doch ein Negersklave und gehörte ebenso wie die Mehrzahl der Kamele dem Scheikh HigriS zu eigen. Der junge Jrsched war zwar srei, sogar eines Scheikhs Sohn, aber, wie die Beduinen sagen, die Welt tanzte ihm nicht. Er war ein Waise, und arm, blutarm. Er besaß nichts als die Kleider auf seinem Leibe, und die waren in Fetzen, dazu eine län ge Lanze und seines Vaters Schwert. Freilich gehörte ihm noch eine vierjährU ge Reitkamelstute, namens el-Hubejbah d. i. das kleine Schätzchen. Aber die war ihm für kein Geld feil, denn sie stammte vom edelsten Blute der Scherarat, die die besten Reitthiere Arabiens Züchten. Sie war .die chnellüe. auö
oauernne uno folgsamste Stute, die je gesattelt wurde. Dabei war ihr Rücken fo wcich, daß ihr Reiter beim schärfsten Trabe eine Schale voll Wasser hätte trinken können, ohne auch nur einen Trvpicn zu verschütten. So bestieg
nun Jrsched die Hubcjbah und stimmte ' i A C M 4 A Al ft 3 uuiui uiii ciu uuuuiui yuiiiiiiiumi un. Alsbald reihten sich sämmtliche Kamele in einer endlosen gelben Reihe hinter ihn. Maqbul aber schwang sich auf das leltc und beschloß den Zug. So zogen sie v'cle Stunden dahin, indem Jrsched in5' seiner Üavcn Stimme im mer wieder denselben Vers sang, während Maqvul dröhnend den Kehrreim wiederholte. Als dann die Sonne nur noch eine Spccreslange hoch am Himmcl stand, da erblickten sie von ferne das Laer. Sie sahen die langen Reihen der schivarzcn Ziegcnhaarzelte. sahen den bläulichen Rauch der Feuer, auf denen die Weiber den nie wechselnden Abendrcis kochten, sahen dann die dunklen Haufen des Kleiuvichs, wie sie mit niedergebundencn Köpfen vor jedem Zelt standen. Näher kommend hörten sie das Bellen der Hunde, das fröhliche Wiehern der Fohlen und die hallenden Zurufe der Männer, die mit Schöpflcdern Wasser aus den Brunnen zogen und in flache Lehmbcckcn gössen, aus deren edcm fünfzig Kamele auf einmal trinken können. Da rief Jrsched seiner Stute zu und schlug ihr die Fersen leicht in die Flanken; er ritt nämlich, wie nur Beduinen zu reiten verstehen. ohne Halster und ohne Sattel, hinter dem Höiser des Thiers sitzend. Und die Kame'.in begann zu laufen, schnel lcr und immer schneller mit vorgestrcck tem Hals und niedergebeugtem Kopf, wahrend der riesige Leib hin- und herschwankte wie ein Boot auf hober See. Die ganze Herde folgte im Galopp dem Leitthier, sodaß die Beduinen vcr wundei t vor ihre Zelte traten, fast wähnend, ein feindlicher Raubzug stürze sich auf das Lager. Zumal da Jrsched voll fröhlicher Bosheit fortwäh. rend 'schrie: O, ihr feinde! Datei wirbelte er drohend die lange Lanze, sein Kopftuch war ihm hinabgeglitten, und sein langes, zu beiden Seiten des Kopfes kn zierliche Zöpfe geflochtenes Haar flatterte im Winde. (5s war ein prachtvoller Junge, vom Scheitel bis zur Sohle ohne Fehl wie Absalom. Tle Stammesaenoiicn lächelten beifäl lig, wie er vorüberstob, und mancher Graubart seufzte bei sich: Hätte mir doch der Herr einen Sohn gegeben wie dtejen! Als aber die wilde Jagd an dem großen Weiherzelt des Higris vorbeibrauste, da ward von drinnen ein 'vteinchen an des kühnen Reiters Schulter geworfen, und eine helle Mädchenstimme sang lachend die Anfangsworte des alten Beduinenliedes: O du, du Reiter des edlen Kamelhengstes... Ueber Jrscheds bräunliche Züge ergoß sich ein tiefes Äoth, denn die Sängerin war Higris junge Tochter Fuhedah, zu deutsch: die kleine Pantherin, seine Herzallerliebste. Ihr -Batcr aber wollte keinen Habe nichts zum t?idam und begünstigte des guten Anmasch Werben um sie; der war zwar häßlich wie die Nacht, doch die Welt.war ihm weit, und er hatte Her den und Silber in Hülle und Fülle. In jener Nacht aber brannten die Zcltfeuer bis zum srübcn Morgen. war ein Kommen und Gehen im Lager und ein Summen wie in einem aufgestörten Wespennest. Ali Jbn Migrad, der Bertraute und Bote deS AmircS Jbn Raschid, war von Hayl gekommen. um Higris Mannen zu einem Raubzua gegen die Otebah zu entbieten. Und wenn der Amir befühlt, so ist es nicht rathsam zu säumen. So rüsteten denn die Weiber die Reisekost, die Männer setzten Masten und Reitzeug instand, und vor Tagesgrauen waren 180 Dromedare mit je zwei Reitern und 90 am Seil nachgeführten Pferden bereit, ins Feld zu ziehen. Um Mitternacht hatte HiariS ein geheimes Zwiegespräch mit Ammasch; dann rief er Jrsched beiseite und sagte: Sohn Sauds, um deines zur Barmherzigkeit eingegangenen Baters willen warst du mir immer lieb wie mein Augapfel, sonderlich da du schon fix jungen Jahren ein tapferer Degen geworden bist. (s wäre daher eine Schande, müßtest du bei den Weibern bleiben, derweil wir, so Gott will, zu reicher Beute ausziehen. Ich gebe dir meine rothe Stute. Alle Beute, die du auf ihr gewinnst, sei dein. Eroberst du dir aber ein Pferd, so magst du er reichen, was dir am theuersten ist, denn ein edles Roß ist eine geziemende Morgengabe für eines Scheikhs Tochter." Dem Jüngling entging die Arglist dieser Worte, er dankte HigriS m:t Thränen in den Augen. Dann eilte er fort, der Geliebten sein großes Glück zu verkünden. Er lief zu einem Felsen, der, einen Stcinwurf vom Lager entfernt. einsam in die Nacht emp'orraate. dort stieß er sieben Mal dcn Schrei der Eule aus. Was sie sprachen, als das Mädchen gekommen war? Sie wuß ten es selber kaum, sie sahen nur ihre Liebe und ihr Glück. Der Nacht tühler Hauch wehte leise über ihren Häuptern, und der Mond goß seinen silbernen Schein über die schweigende Wüste; in jener Stunde ward ihnen die Welt vollkommen. Niemand sah sie, als sie den Zelten wieder zuschlichen. Nur Ammasch hatte auf der Lauer gelegen, den Eifersucbt nicht schlafen ließ. Er lachte em zor niges Lachen und murmelte: Was thut's, es ist das letzte Mal ! ttoch ehe das Gelb der aufgehenden Sonne am Himmel erschien, brach der Raubzug auf. Es vergingen Tage und Wochen, das Leben im Lager ging sei ! nen einförmigen Gang weiter, die we-j nigen zulückgedllkbcnen Männer rauchten und schliefen den lieben, langen Tag. die Weiber webten Zelttüchcr, holten Wasser nnd thaten den Löwen antheil aller Arbeit wie zuvor. Es war alles wie früher, nur stiller, und eine gewisse Spannung lag auf dcn Gcmüthern. Olt spähte man von den' Felsen nach Wegfahrern, die Kunde brächten. Endlich kam ein Brief von Higris. Niemand verstand zu lesen und der Bote wußte wenig, denn da Schreiben war schon durch viele Händ, gegangen, ehe eS an ihn kam. Tu ritten sie ei Tagereisen weit zu de?
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Uibtt, sann sich darauf verlassen, daß ?Vagen und Lcber nicht in Ordnung sind. ?r. August König's Hamburger Tropfen reguliren die Lei et und reinigen den Magen.
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. iimueii uyn i-iiii'eiiiüt). Tort lager'? riii 2(;r.u;vcncr z!a::'.cihänd!cr, der U5 ihnen vor. Ter Zug war geglückt, große 'cute an Pferden, Vieh und Hdusgeratl) ihnen zugefallen. Jrsched allein hatte auf Higris rother Stute zwei Pferde gewannen. Mit dem neuen !ond N'ürcn sie zurück. Am dritten agc des neuen Mondes kamen sie wir. lich. Mit schrillem Judelgefchrei zogen ihnen die Weiber entgegen und holten sie ein. Ta gab es ein Begrüßen und ein Fragen und ein bewundern der teilte. In jedem Zelt watd ein Lamm geschlachtet, und die Hcrdfcuer loderten. Nur fünf Zelte blieben dunkel, statt fröhlichen Lachens tönten aus ihnen die düstern Laute der Todtenklage. Am herzzerreißendsten aber war das Weh der alten Mutter Jrscheds. Währenddes erzählte Higris. vor dessen Zelt drei erbeutete Pferde standen, zum fünften Male, wie der Jüngling von einer Lanze durchbohrt vom Pferd gesunken wäre, nachdem er Wunder der Tapferkeit verrichtet und zwei Hengste erbeutet hätte. Taß er selbst plötzlich zurückgewichen war und den Knaben im Stich gelaffen hatte, verschwieg er. Fuhedah, die vom Weiberabtheil aus alles mit anhörte, sprach kein Wort. Als sie beim Einzug der Krieger verge bens nach Jrsched ausgeblickt und dann ihr Schicksal gehört hatte, war der lichte Tag um sie Finsterniß geworden. Sie weinte nicht und klagte nicht, doch redete sie nie wieder zu ihrem Vater, obschon sie still und folgsam war. Als die ersten Winterstürme heulend über den Steinhaufen auf Jrscheds Grab im Otebahland dahinbrausten, führte Ammasch die kleine Pantherin" als sein Weib heim. Drei hiesige junge F i scher aus Nikolaiken machten sich auf dem Schimonkersee mit einem Jagdgewehr zu schaffen. Nachdem zwei von ihnen Zielübungen veranstaltet hatten, verlangte auch der dritte junge Mann. Gustav Sage, welcher 25 Jahre alt war und in nächster Zeit Hochzeit machen wollte, das Gewehr. Nachdem es ihm kaum ausgehändigt war, faßte er den Gewehrlauf mit beiden Händen, richtete die Mündung auf seine Brust und sagte zu den anderen: Seht mal zu, ich werde es so thun, als andere, die sich todtschießen." Darauf berührte er mit der rechten Fußspitz? den Abzug des Gewehres, der Schuß krachte und der junge Mann lag entseelt niedergestreckt. Er war der einzige Bruder von 7 Geschwistern und der Stolz seiner Eltern. WennZweisichstreiten, freut sich der Dritte, wie folgender Vorfall lehrt., der aus Wien berichtet wird: Der Erdarbeiter Georg Zadkovic war betrunken und wollte sich im Wirthshaus des Franz Stika weiterbetrinken. Der Wirth hält aber auf Anstand und warf den Gast zur Thür hinaus. Darauf geriethen Beide in Streit. Dem Gastwirth wurde Uhr, Kette und Hut entrissen, der Erdarbeiter erhielt hierfür eine Tracht Prügel. Im Kampfe entfielen Zadkovic Uhr. Kette und Hut des Wirthes. Ein Dritter hob die Gegenstände vorsichtig auf und verschwand. Der Wirth hat blaue Fleckenrhlten, der Gast gleichfalls. Letzterer wird sich außerdem vor Gericht verantworten müssen. Nur der Dritte blieb ungehauen und erfreut sich des ungestörten Besitzes ton Uhr, Kette und Hui.
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A LOAD OF DEMONS. The miseries of dyspepsia and bii iousness are like a load oi demons. Each misery has a dlücrent name, but they all belong to one fiendish family. And they all travel together. No uso trying to get rid of any one of them by itself ; you can't shake öS a single passenger. The only vay 1s to cut the traces and quit the whole load at once. Headache, nervousness, constipation, mental Depression, diziiness, dullness, lassitude, catarrh, skin eruptions, liver complaint and a hundred other complaints are all caused either by a disordered stomach or duggish liver orbowels. Put these three great life-supporting functions in regulär condition and all the horrible Symptoms will disappear together. That is wbat Ripans Tabules do. That is hy they completely eure every form ar.-,l Symptom of biliousness and Indigestion. They eure the severest long-standing cases vhich have been pronounced " in curable." They eure after everything eise has faNed. They eure so that you stay cured. The most skeptical people, whose sufferings had caused them to lose all faith in medicine, have been cured and convinced by RIPAHS TctDULES. There is no other remedy for dyspepsia and constipation so absolutely perfect and eertain in its action. They are roore than a mere relief. They impart new organic strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They are the prescription of a regulär physician ; and are recommended by the most skillful doctors in the vorld, as perfectly mild and hannless, yet absolutely eertain in their effect. They are specially valuable as a regnlator and preventive for people of sedentary occupations, particularly women. The pre t dan w of dy-p-pet and oonrt1oB 1 that they PO weaken nd potaon the entire System that it is laid open to nerioua. often fatal, dlbeape. Kipan Tabule lnrure a cengtant nipplr c( f ure blcod and aTigroroui eoDrtitution to resist dnoppr- , illneMu IX you are drag-glna- a load of rtis-e , tfoublea, KII'AN 1A&ULLS WILL VUT TUC TUACtl. M EGÜB,. "The Sea Level Honte'' -TO New York, Double Daily Service, Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. Sft. E. JngallS. Präsident. E. C. McCormtck. Bnkthrsdirtktor. Warren ct. Lhnch. fft. Gl. Paff. & Tiktgt. H. Vk.Bronson, . S.P. . Die populäre 1 1 ; 1 1 )JM'nultMMLfe-l'Hfc tft die deke Linie nach 8 tfl I A . Bier Züge! Sdtanapli, rn ku.stt.,iea ju " gS,. .r.ff,. ,i.r .!.... jUF ZM Täglich ankgen Sonntag?. Die neuesten verbesserten Vestibüle OSngen, Wngner Schlnfwngen elegante Varlor Wagen nnd Sßwagen. Lokal'Lchlafmaae t Jndtanapolik steht un 8 8 Abend berett. VeriSfzt Shicago 2 45 Morgen, an jeder ütt nach v so Adenv benutzt werde. 25 West Washington Strafe Tilket'OsKceS Union Bahnhos, Mafsachu. ia" l1"9 fett, ve. Bahnhof u,d 22. Straszi. ffraukJ. Reed, enl. Pass. Agent. W.H.McDoel, Bice.Präs. und Genl. Mgr. Eha. H. Rockwell, Trafftc.Manager. Cincmnati Züge! C.H.&RR. R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 45Bm . 8 05BM , 10 458 . 2 45NM , 4 4KNM . 7 voStM Dayton Züge, Abfahrt Indianapolis Abfahrt 8 058 , 10 458rn , 24SN , 4 45N , 7 00N Ankunft Cincinnati Klnft 7 80BM , 1120BM . 225Nm , vONm . 7 45m . 10m C. H. & D. R. R. Ankunft Dayton Ankunft 12vVm . 2 25NM tiff)lv& 7 55NM 11 OQVlm m m Toledo Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Ind'plö : Toledo : Detroit Abfahrt 10 45 8m nk'ft 'S 4Nm Ar'ftS40Nm , 7 00 4 09801 , 6155 ) LIgeome Bonntag. Ticket-Offien : Union Station und No. 26 West Washington Straße, Ecke Meridian. f 8WXI.M jmt U Mti mA b Johl K tiood in,l roy ,. Vl ork irr orn. Kt.il yoa tnmj Bot B.k. . nach, bmt i ca. lach y oa quick y how toaara ttmliu atf t u Urt, and mor ujca ob. Butn mim, 11 1.. laarir wartet Abmiw. yom rrna onmra Bt kB, r irrn all rour tiiu,or epara nouina oiiirtc Ui work. AU ia nw. Cratt 6Clt fot ry workar. Wa atart to, faraUhtn' Mrrtbina. EAtltT. 6FELDILX huws räirriCUbävIt MUMW.
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Prospect nahe Ehelbtz 7g slett:er Avenue und Sheldv H Market und e Jersey H Washington und Delaware 2 Washington und Uaft 4 New i)txl und Davidson 5 Taudftummen'Lnstalt . H er. Staaten Ursenat fi Washington und Ortental S !rauenNeformatrtum . vi ko. 15 Spitzenhauö. Maryland nahe vkntd vz B?eridan und Georat $3 Vlerioian nnd Sou'h 4 Pennsylvania und Louisiana vz Virginia Avenue und Alabama 03 Hauptquartier 7rand Hotel S3 llavitl Avenue und Qbio 123 iko. 18 Sprivenhans, 16. und sh 124 Alabama und IS 125 uentral Avenne und li 12vandeund 15 127 rookside Ave und Jupiter 128 Central Avenue und 17 129 Delaware und 1 131 Alabama und 11 132 Bellefontatne und 17 l4 College Blvenue und 20 135 Delaware und 13 138 Alabama und North 137 Nwman und 19 1L College Av und 14 133 Cornell Avenue und 12 141 Landes und 19 142 vighland Avenue und 10 148 Tecumseh und 1 14K tew Jersey uno 22 ItSAlvordund 17 147 No. 2 Evrihenhau. Htllflde ve. und 14S Cllege venne und 22 14 College Avenue und 27 152 Pirk Avenue und 22 158 E öd Western Bah nnd 22. Str 154 Ramseq Avenue und 10 15 Stoughton und NewmN 157 tla und Pike 158 Blovd und Vawpaw lü 21 Sprttzenhau. Brtght,d 12 Urden und Depot 16ÄBrightwoodund2S 164lovdundRural 1 Keykone Ave und St. Clatr 212 Capitel Ave und 17 213 Pennsylvania und Mtchtgan 214 Illinois und 20 215 Senate Av und 21 21 Pennsylvania und 22 217 Meridian und 1 2lCapttlveund2S 21 roadway und 1 !ZlJlltnotudv!cElean 234 No. 14 Epritzenhau. Senood und 25Jlltnvl und 3 2Jti Slnnetta und 80 ??'p"kenhau.UdeSundad,r. SUveKLadder WorkS 29 Lsabel und 7 Stl2kkrtdianund24 2WrftU.undBeltRK LI2 West und Walnut LiS West und 12 Si4Howard und I LlS Torbet und Paca siuapttolAveundia 817 Northwener ve uud 21 18 Borster ve und Gent J LiS Canal und is LSl Eerealine Work . 24 Vermont und i?vn LZSPikmarikundSranbview ' t t&'JP Sprttzenhau. 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