Indiana Tribüne, Volume 23, Number 62, Indianapolis, Marion County, 19 November 1899 — Page 10
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Am Hochz itstage. Von Olga.Roebler.Weigelt. ' Endlich war er herangekommen, der langersehnte Tag, der sie Beide vereinen sollte. Klopfenden Herzens hatte sie ihm ntgegngsehen, und als sie nun, ganz in weiße, weiche Seide gehüllt, den bräutlichen Schmuck im Haar, an seiner Seite durch's geöffnete
Zkirchenportal schritt, da sah sie Nichts von der gasfenden Menge, die sich dichter zusammendrängte, um nur ja die Braut genau zu sehen, hörte Nichts von dem brausenden Orgelspiel, das bei ihrem Eintritt in die Kirche intonirte, da überkam es sie wie ein süßer Traum, der sie Alles um sie her vergessen ließ, nur das Eine nicht, daß sie nun sein" werde, sein Weib" auf ewig. Und auch ihn, den stattlichen Mann, ergriff die Weihe der Stunde mächtig, leicht war es ihm nicht geworden, sie zu erringen. Als nach ruhe- und rastlosen Jahren sie ihm endlich begegnet war,, für die sein Herz höher schlug, in deren Hände er sein Glüö Vertrauensvoll legen wollte, da hatte das neidische Schicksal sich erhoben und ihm den Preis im Kampfe streitig zu machen gesucht.. Nur der Liebe war es gelungen, den Sieg davonzutragen, und nur der Liebe wollten sie fortan sich weihen. Was Gott zusammenfügt, das soll der Mensch nicht scheiden," so hatte der Priester seine Rede geschlossen und dabei ihre Hände ineinandergelegt. Sie hatten Beide wohl n'kcht viel von derselben gehört. Die Gedanken stürmten und wogten zu mächtig in ihnen, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. Alles schlössen sie ein. und an der Zukunft, die so verheißend vor ihnen lag, blieben sie haften. Dann kamen die Gratulltionen von allen Seiten. Das Volk verlief sich und die Wagen rollten wieder davon. Alles, was nun folgte, war eine Fortsetzung des schonen Traumes, der sie nun schon seit Stunden gefangen hielt. Das lange Hochzensomer mit - seinen unzähligen Toasten, seiner lebhaften, animirten Unterhaltung, endlich der Abschied von den Eltern. Nun war auch dieser vorüber und sie stand bereits in Reisetoileite am geöffneten Fenster .ihres bisherigen kleinen Stubchens. Bon drüben der tonte Musik und helles Gläserklingen, welches ihr verrieth, daß ihre Abwesenbeit nicht störend empfunden wurde. Die welche, laue Lust der Sommernacht wehte zu ihr h-rauf, unten harrte schon der Wagen, der sie und ihren jungen Gatten in einen wenige Stunden entfernten, redend gelegenen kleinen Eurort. bringen sollte, der vom Lärm und Treibet, der Welt noch Nichts wußte und mit seiner malerischen Lage, seinen lauschigen Platzen sich so recht zum Aufenthalt für die ersten Wochen ihrer jungen Ehe eignete. Noch einmal schaute sie sich im langbewohnten. liebgewonnenen'Stübchen um, galt es. doch, letzt Abschied zu nehmen von Allem, was sie an ihre Mädchenzeit erinnerte.. Einem weichen Gefühl nachgebend, stützte sie den Kopf in die Hände da öffnete sich die Thür und mit ausgebreiteten Armen, hoch erhobenen Hauptes und mit vor Glück und Stolz strahlenden Augen stand Er" an der. Schwelle.' -.Jubelnd flog sie in seine Arme und Alles, was sie hinter sich ließ, war. in diesem Augenblicke vergessen. An seiner Seite blühte das Glück. Heller schmetterte die Nachtigall ihr Lied in die blühende Nacht hinein, süßer dufteten die Nachtviolen. geheimnißvoller flüsterte der Zephyr in den Baumkronen und fröhlicher ließ der Postillon sein Horn erschallen, als er mit zwei glücklichen Menschenkindern in die sternhelle Sommernacht hinausfuhr an ihrem Hochzeitstage! . Fünf'Jahre waren vergangen. In einer elegant . eingerichteten. Wohnung war ein in vollster Blüthe seiner Jahre stehender Mann eben damit beschäftigt. die letzte ordnende Hand an den festlich geschmückten Tisch zu legen.' Ein Strahl des Glückes und der Freude verklärte seine wohlwollenden, von der Sonne gebräunten Züge, als er sein Auge noch einmal über die von ihm aufgebauten Herrlichkeiten schweifen ließ. ; , ' : . Sie wird. Freude haben," flüsterte er. aber sie verdient es auch. Sie ist das beste Weib, die sorgsamste Mutter, die es nur geben kann. Nun noch die Kinder, jedes an seinen Platz, dann kann sie kommen! Und er öffnete-die Nebenthür, wo zwei lockige, kleine Krauslöpfe, ei.i Knabe von vkr und ein Mädchen von kaum drei Jahren, schon lange ungeduldig gewartet haben mochten, denn sie stürmten unter lautem Jubel herein und klatschten in d:e Händchen vor Freude. Aber der Vater brachte die kleinen Wildfänge bald zur Ruhe. Beide bekamen einen Blumenstrauß in die Hand und mußten artig und ruhig an jeder Seite des Tisches Posto fassen. .Könnt 3br auch Euere Verschen? Die Kleinen nickten lebhaft. Nun, so wartet geduldig, ich will Mama holen." ' Wenige Augenblicke spater vergaben die Kleinen "ihre Ordre, : ihren Platz nicht zu verlassen und . liefen laut jubelnd der Mama zu, die' am Arme des Vaters das Zimmer betrat, hielten ihr die Blumensträuße entgegen und sagten beide zu gleicyer Zeit voller Eifer ibre Verscken auf. ohne des Zeichens zu achten, das der Vater ihnen gab. Aber sie mußten ihre Sache wohl auch so gut aemackt baben. denn der Mann aoa sie stürmisch an sich und küßte sie'auj die rosigen Mäulchen, dann wandte sie sich. ?bränen im- Auae. dem Gatten zu. Dieser führte sie 'näher zu dem Tische und nun ging es an ein Bewundern. inmitten des rwt Blumen und Früchten zierlich geschmückten Tisches
eryoö sich "ein lunstvölr gemalter Oer
dildchen, die zwei Kinder lebensgetreu darstellend. Wie zwei Engelsköpfchen, so unschuldig und lieblich schauten sie in die Welt hinein. Das Mutterauge erglänzte in Stolz und Liebe und erst nachdem Zug sur Zug der klernen Ge sichter wieder und wieder studirt war, fand es Zeit und Muße, auch den anderen nützlichen und zierlichen Gaben sich zuzuwenden. Alles, was die Liebe erdacht und ersonnen, fand sich vor. und Nichts war da, was nicht wenig stens aus einen früher oder später aus gesprochenen Wunsch Bezug gehabt hätte. Erst zuletzt, siel das Auge der jungen Frau, deren Gestalt sich in den fünf Jahren ihrer Ehe voll entwickelt hatte, auf den Deckel eines kleinen Schmuckkästchens, aus dem ein kleines, aber unendlich anheimelndes Landhaus tn Aquarell gemalt war. Es war jenes im dichten Grün ver steckte Häuschen, wo sie die ersten Wo chen ihrer jungen Ehe verlebt hatten. Die kunstfertige, geübte Hand des Gatten hatte es selbst gemalt. Lange betrachtete sie es, m süßes Sinnen verfunken. Dann legte sie ihren Arm zärtliche um des Gebers Hals, der selig lächelnd zu ihr niederschaute, und umgeben, von dem unschuldsvollen, glücklichen Jauchzen der Kinder flüsterte sie ihm innig zu: Ich danke Dir von Neuem für all' Deine Liebe und für daö Glück, das Du mir - bereitest immer und heute an unserem Hochzeitstage!" Wieder waren Jahre verflossen. Diesmal finden wir die noch immer fchene, wenn auch nicht mehr gan junge Frau mit trübem Blick in's Leere starrend: ihre Zuge sprechen von tiefer Bitterkeit sie ist allein, ; schon seit Monaten allein. Sie selbst hat den Gatten verlassen. Ja, wie kam es doch, daß sie das vermocht hatte? Ach, richtig. damals hatte es angefangen, das Unglück, das sich seither an sie zu klammern schien, damals beim Tode . des Knaben, der Beider, besonders aber des Vaters Abgott gewesen und den" eine tückische Seuche unbarmherzig dahmgerasst hatte. Ihrer aufopfernden Pflege war eS zwar gelungen, dasMädchen dem Tode zu entreißen, aber er, der kleine, herzige Erich hatte sterben müssen. Nun war es so kahl und leer in den sonst so heiteren, wohnlichen Räumen geworden, aller Scherz, alle Lust war wie ver. bannt. Anstatt sich inniger an einander anzuschließen, hatten die Gatten, zum ersten Male in ihr Ehe, sich ent fremdet. Es war wohl Beider Schuld gewesen. Sie hatte in ihrem bitteren Schmerze allen Trost von ihm erhosst, var reizbar und verschlossen geworden. ohne es zu wissen. Seine weiche Natur bedürfte selbst des Trostes, den er bei ihr nicht fand. Die klaffende Lücke im Hause ließ es ihn immer mehr meiden. da? erweiterte den Riß. So blieb es eine Zeitlang. Dann hatte sie im Willen, sich ihrer Qual zu entreißen, Betäubung und Zerstreuung nach außen gesucht. Das hatte den Bruch herbeigeführt und ihr beiderseitiges Unglück erst vollkommen gemacht. Nach einer aufregenden, heftigenScene, m der es an gegenseltlgen . Vorwürfen nicht fehlte, war sie in Trotz und HalZstarrigkkit von ihm gegangen. Das Mädchen hatte sie mitgenommen. Mit einem Male war ihr die Erkenntnrn gekommen, daß ihr Gatte sie nicht. mehr " n ".ii.r. tp . ueoe, wenigsiens oaiie sie :n vieser ueberzeugung gehandelt, als sie den voreiligen Schritt gethan, den sie so ost schon bitter bereut. Sie hatte zuerst den Gedanken an Scheidung gehabt und in diesem Sinne auch einen an sie gerichteten Brief von seiner Hand beantwortet! Doch heute fühlte sie, daß es ihr an's Leben gehen würde, wenn es wirklich so weit käme. Sle verzehrte sich ja in Angst und Sorge und Liebe um ihn. und doch konnte sie sich zu dem Entschlüsse - noch immer nicht ausrassen, zu dem erlasienen zurückzukehren. Aber auch der einsame Mann in der großen Stadt und der großen leeren Wohnung hatte längst alle Freude am Leben, alle Ruhe seines Herzens verloren, seit sie, sein Weib, so jählings aus seinem Hause geflohen war. Ruhelos schritt er m seinem Zimmer aus und ab. Ach, sie liebte ihn wohl nicht mehr, sonst hätte sie ihn nicht so ohne eigentlich tristigen Grund verlassen könne. Und sein Kind? Sollte er es entbehren? Sollte er es der Mutter net men? Da flüsterte ihm eine Stimme zu: Hil' es Dir wieder Dein Glück! Sei versichert, es kehrt zurück!" Er fuhr sich-mit, der Hand., .überdie. beiße Stirne. Was wollte er iyr.sagen? Wie würde sie. ihn .empfangen? Da wahrhaftig, das war ein Finaerzeig des HimmelN Heute war er hatte es in seinem Schmerze fast ganz vergessen ihr . Hochzeitstag! k Ja, das war der rechte Augenblick. -i v Als wenige' Stunden später ein blei- , im , L. I 1 Her Atann . zageno uno icyeu mu gramdurchfurchten Zügen und bittenden, leisen Worten irf das abseits -der Stadt gelegene, bescheidene. Stübchen trat, . in dem eine ' abgehärmte, 'zarte Frauengestalt noch immer ' bei zunehmender Dunkelheit in's 'Leere' starrte und wohl an ein. vergangenes Glück' dachte, da hatte er nicht umsonst gebejen, da 'war. sie anleine Brust gesunjen und alles Äeh, alle QuaZ hatte sich an seinem Herzen von ihr losgerungen, Die Gatten. verstände. sich wieder, si? hatten 'sich von Neuem gesunden, waren wiederum, vereint an . ihrem Hochzeitstage! " ; r . :.' . : . ; z . Unaufhaltsam, unbarmherzig schreib tet die Zeit! Und markig pägt sie ihr Bild denen, die sie mit ihrem FlügelI schlage berührt, auf. Ob wir ibr' auch
zurufen: Verschone mich!" cd foir auch flehen: Vernichte nicht meine
Jugend,' mein Gluck!? ..sie ist .gegen. Ultenschenlaute wub und gehorcht Xttner Macht, bis ihr nichtGottes Stimme zurufen.wird: Stehe still!" So sehen wir zwei alte, gebrechliche Menschen an einem Sommertage unter dem Laubdach einer Buche sitzend. Ihre Hände ruhen ineinander und ihre Blicke sind der immer mehr und mehr sinkenden Sonne zugewendet. Es hätte Niemand mehr in ihnen das junge, lebensfrohe Paar erkannt, wel ches vor langen Jahren, Glück und Wonne, im Herzen, hinaus m die blu hende Sommernacht fuhr, die Zeit hatte eben auch ihnen mit ehernem Grissel ihr Bildniß aufgeprägt. Und doch blühte und prangte auch i srrr l c w r . 9 4. yeuie ue oraugen, oocy sang wie oamals die Nachtigall ihr schmelzendes, sehnsüchtiges Lied, in den Aether hinein und kosend strich der Zephyr über Blumen und Halme. Neben den beiden Alten liegt ein Gebetbuch und in diesem, wiederum ein ganz vertrocknetes Myrthenzweiglein und ein Endchen emstmals.wohl weißer, jetzt stark vergilbter Seide. Sie schauten es Beide lange, lange an, dann rollten, unaufhaltsam ' die Thränen über ihre eingefallenen. Wangen ' Das ist Alles vorbei," sagten sie. lange' vorbei, die Jugend, das Glück, der Schmerz und die Freude. Ehre und Ansehen. Alles Alles zog an uns vorüber gleich Schattenbildern. . Sie Iießen Nichts, Nichts zurück, als die'Erinnerung. , EineS aber vermochtest Du uns nicht zu entreißen, o Zeit. daS ist die Liebe, die unS Gott in unsere Herzen gelegt, die wir gepflegt und'erhalten haben bis heute. - Wir bringen sie mit vor Deinen Thron und legen sie an Deineii Stufen alS Deine auSgeliehene Gabe wieder nieder, o. nimm sie auf' und weihe , sie auf's Neue und gieb sie uns zurück für die Ewigkeit!"' . So '.beteten die beiden Alten , und Gott lohnte ihre Liebe' Einheller,' leuchtender Strahl , glitt .noch'einmal von dem Auge des Einen in. das-des Anderen. Dann küßte der Todeöengel Beide, und weil sie ihre Liebe einander so treu bewahrt hatten, .durften sie auch km Tode vereint seht;' Sie waren beim Strahl der untergehenden Sonn die noch einmal die ganze Landschaft in ein Gluthmeer tauchte, zusammen' ent. schlafen. Es war ihr Hochzeltstag geWesen! : . ; . ' ' . Natals hlutfitttinl t$ - Wohl auf keinem Stücke Erde' ist 1 so kurzer Zeit . soviel Menschenblut geflossen, alö in- der britischen Colonie Natal, .jenem schmalen Ländstrsch, .der von der Küste., mit.ihrem. halbtröpi-. schen- Clima in Terrassen, ansteigt , bis zu dem rauheren Drakensberg mit seinen zahlreichen Pässen. . Ueber. 'einen dieser Passe kam vor . mehr alö sechzig Jahren. Peter, Retief, der Führer und Befehlshaber der hollandischen Voeren, die aus der Eapcolonie getrekkt hatten, und begab sich mit wenigen Begleitern.zu Dingan, dem Herrscher , der Zulükaffern, der in. seinem Kraal in Umlnugunhlovu - Hof . hielt." Retief wurde freundlich . aufgenommen; erfüllte die von Dingan an die Abtrejung von Natal geknüpfte Bedingung, und gegen tausend Wagen kamen über den DrakenSberg- in langer Linie, da bt Loer vo dem ihnen verheißenen Land Besitz nehmen wollten.' Als aber Retief mit ungefähr 1000 Häuptern Vieh, dem Preis für Natal,' bei Dingan erschien, wurde er nach, einem freundlichen Empfaug mit seinen Begleitern auf Geheim Dingan's ergriffen und ermordet. .. Nicht ein einziger Boer oder Hottentot'entkam; selbst der-eng-lische Dolmetscher wurde ' getödtet. Dann machten sich 10,000 Zulükaffern auf. und märschirteri. nach dem elf Tagereisen entfernten ersten.Boetenlager, überfielen .,es hei Tagesanbruch und ermordeten alle Ansiedler; . 41' weiße Männer. 56 weiße Frauen. 185 weiße Kinder und ungefähr 259 Sclaven kamett in dem fürchterlichen Gemetzel um. All: Boeren in den weiter entfernt liegenden Lagern würden dasselbe' Loos getheilt haben, wenn nicht im Augenblick des Ueberfalls ' ein im Viehkraal beschäftigter junger Boer. sich .aus' ein ngesattelteS Pferd geworfenund. die andern Lager zeitig gewarnt hätte.A!s die Zulükaffern anstürmten, war aueS zu ihrem - Empfava bereit; ihre, Angriffe wurden abgeschlagen und 3000 Negerleichen umgaben daSBoerenlager: Später im Jahre 1833 machten. Potgieter und Uys an der Spitze von 147 Boeren einen Angriff, . auf. Dingan's Kraal. Die von. Uys , geführte. Abtheilung bildete die Vorhut; sie.gecieth in ! einen Hinterhalt -in '. einer. Berg schlucht, wo. sie von einer Uebermacht angegriffen wurde. .Ihr .Befehlshaber und s ein ISjahriger Sohn . nebst : 10 Boeren wurden getödtei... Der Rest entkam mit Verlust allen GepäckS. Noch schlimmer erging eS einig -Tagt spater einer Abtheilung don .17. Englandern die mit - ungefähr ' 1500 Schwarzen,, von denen 300 mit Musketen bewaff. et waren, gegen die Zulükaffern- mär." fchirten. Auch sie geriethen jenseits deS TugelaflusseS in inen Hinterhalt.. Ueber . 7000 Feinde . umringten" das kleine Heer; ' der erste Angriff, wurde abgeschlagen; , aber eine zur Äerst kung herangerückte, Schaar . durchbrach die Reihen .der.Engländer und - ihrer Hilfstruppen. ' Ein Theil wurde bis auf den letzten, Mann , niedergemetzelt von den' andern entkamen nur wenige.' Dreizehn Engländer über tauf end schwarze ' Mannschasteiv' -und' ; 3000 Zulükaffern bedeckten .das Schlachtfeld.' Erst im Januar 1840, 'als der Halbbruder Dingan's Panda sschzüm' Häuptling eines. Theil der Zulukaffern auswarf, wurde deren Macht völ i lig -gebrochen. Der'Boerencommandant
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nrunsr uns vgcmg ver veriqiedenen Zinn bahrüge im Union Depot. Jndianavoli. Vandalia. bgcmg Postzug... 7 05 Zb Expreß.... II 55 Nm Erpreß 12 35 S.'m Acmodation 7 2." Nm Erpreß 4 00 9irn Erpreß 7 15 Jn Ankunft Expreß .... 3 20 2h i eiprep 4 45 Accomodation 10 00 Vm Expreß 2 25 S?m Schnellzug 7 05 T m SccomadcÜcn SchneUpostzug 8 20 91m Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. öouis. Indianapolis und Cleveland Division. Abaang Erpreß. 4 25 preß KiiHsn' Expreß l(ifom Limited Expreß 4 25 S ra V 2.z s.m nkunft Expreß 3 10 3ltr Expreß 10 35 Pm Limited Erpreß 9 45 Vm Expreß 6 0)Nm Expreß 11 3? Nm Ct. LouiS Division. Lögana Expreß... 7 30 5m . Limitsd Expreß 11 45 Pm Expreß.... 11 20 Kni Expreß, täglich 4 30Nm nrunft Expreß täglich 5 40 Pm Expreß.. 10 30 ?m Limited Expreß 4 06Nm CIP"S 10 Vm Chicago und Cwcinnatt Diviston öftllch Abgang Schnellzug 3 45 51m ccomodatlou tsztt, 7 00?m Accomodation 10 50 Pm Postzug 2 45 Nm Accomsd. snur Sonntags). Accomodation .... 6 21 II, Ankunft-Rushville Accomodation. PosNug 11 4C 5?rn Jnd'plb Acc. (nur So?vkt,). Accomodation 11 50 Trn ccomodatien 6 40 Ab Schnellzug 11 V5 Nm Lhicago und cincinnati Diviston westiiq Abgang Accomodation 7 45 5m Scbnell.Post 11 45 T nt Lafazette Accomadation 5 15 Nm Schnellzug 12 05 Am Ankunft Schnellzug 8 30 Vm asazette ccoMviMoz ... 1 4 Schnellpost 2 35Nm Vccomodation 545 fixn Peoria Division deßlich. Abgang Sxpreß. 7 25 Bm Expreß 11 45 Nm Danville VcuuudAtion 4 35 Nm ervrek ;.. 11 15 N n Antft-Ervreß 3 30rn ' " Danvill Accnodat!on. . : . 10 20 2?tn Expreß.......;... ....... 2 42 Ezpreß..... 16 Nm ' ' Peoria Division öftlich. . Abgang Expreß 5 10 95m ccomodlon Expreß.:... 3 20 Km Ankunft Expreß 11 35 m Aceomoranon Expreß..... 10 40 Nm PiMl'urg, Cineinnatt, Chicago und St. Louit. JndtanapoUt Dtstfton, Abgang Expreß 4 00Nm . r... c.a mr v .1! rr 1 r v .iiuiioua 3&czoiaoGO.iwnQ. . ' in Erpreß.... 3 35 2m ! Schnellpostzug No. 14 8 25 Vu ' expreß 7 10 Nm Ankunft cyneuzug , 9 00 Nm :5tf"ß. 12 25 Nm Accomodatton 3 4 Nm Expreß 6 60Ntr ; Expreß 10 00 Nm .Chicago Diviften via okomo. Abgang Expreß 11 35 Z?m Ervrek llsiSrn Ankunft Expreß 3 45 Nn: Erpreß- 3 2j$tn LouiöviVe Division. Abgang Expreß 3 15 trn i:oulSvme AccsNooauon. . . 8 1 5 im Schnellzug 3 3üNnt Accomodation 4(.0Nrn Ankunft Accomodation 10 00 ?m Schnellzug . . 11 30 Vm W firmriffiiirk tL A VWlkWVW pr Spezia! täglich 12 25 ihn Eineinnati, Hamilto und Dayton, Abgang MaU L25Vm Abgang Expreß 3 5, im Cmclnnatl A:crnrolut ?n . . 10 Art Vm Expreß...... 7t7 Ab Expreß 4 45 Nm Erpreß :.. 2 45Nm Aunst Accomodation 12 45 Vm Exprez 11 45Vm Expre , 3 29 )im Expre i 10 35 7t jx Expreß.. . 6 60 m Ankunft MaU 7 50 N Cineinnati.WabasH und Michigan Abgang Expreß .... 6 35m ....11 16 VA .... 450NM .... 8 25LM - . Expreß ' ' Er?rrß Ankunft Expreß Expreß erpreß 3 10 Nm 8 46Nm ; Jndianapolik und Vineennek. Abgang Expreß 1...:.. 8151m 1 ÄincenneS Accoodatro, .. 4 20 Nm Onkmft Lincenn?Z Accomsd2t onlO 40 m , Expreß 4 50Nm Chicago, Sndianapoliö und Louitdille. Nonon oute. TickebOfsice: 25 Weft Washington Str. Ldgang Chicago Nacht'Zxp. S..12 55 ZZm uyicago Fast au, S.... 7vO Lm Ehicago xpreß (v:a I D & 51.: jll bO Vm Chicago Vestibüle, P. Expreß, nur SonntagS' 11 50 Sm Chicago Vestibüle, täglich ausgenommen Sonntags, DP........ 3 35Nm Nonon Accommodation... 4 0031m Ankunft Chicago Nacht'Exp. S. S 30 Vo uyicago Fast ais, S.... 7 55 Chicago xpreß (vm I D & CJ.. ....... r2 40Nrn Chicago Vestibüle, P. Expreß, nur Sonntags 4 37 Nrn Chicago Vestibüle, täglich , uZaenommea Sonntag?, ' ö - ' r?ono Accommodation... tlO 00 Lm -Täglich; S-Schlafvagen: P-P2r-lorwagen; D-Eßwagen; t-ausge nommen Sonntags.
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