Indiana Tribüne, Volume 23, Number 62, Indianapolis, Marion County, 19 November 1899 — Page 1

o f f rlO i Hü ? v A US A -ft X? ! vy y w v x . K JJ y-ii M V V" c :t -: w . Office : No. 18 Süd Alabama Otraße. Telephon 1171. Jahrgang 3, Indianapolis. Zndiano. Sonntag, öen 19. November 1899. No. 63

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EhamberS r e si g ni rt. Washington, D. E., 18. Nov. Oberrichter ChamberS von Samoa hat der Negierung der Ver. Staaten und den Regierungen von England und Deutschland seine Resignation eingeschickt. . Der Präsident hat die RefigNation bereits angenommen. Lenkbarer Ballon. New Jork, 18. Nov. Eine Depesche an den Herald" von Paris sagt: Herr SantoS-Dumont scheint daS Problem deS lenkbaren Luftballon? gelöst zu haben. Er stieg bei Vangirard auf, fuhr um den Eiffel Thurm herum und dann gegen Westen, trotzdem der Wind aus Südweften kam. Der Ballon hat die Form einer Cigarre und einen Motor, der durch Petroleum getrieben wird. Verdächtig. New Jork, 18. Nov. Der britische Dampfer 3. W. Taylor' von SantoS befindet sich in Quarantaine. Man glaubt, daß sich Pestkranke an Bord befinden. Ein Mann starb am 7. November und der Kapitän und der Koch find krank. Die Symptome deuten auf Beulenpeft. W a S unsere Soldaten stahlen. SanFranciSco, 18. Nov. Die katholische Geistlichkeit dieser Stadt hat entdeckt, daß die hiesigen Pfandläden mit Kirchengeräthschaften von den Philippinen, welche von zurückkehrenden amerikanischen Soldaten versetzt wurden, gefüllt sind. Die zum Theil kostbaren Gewänderund Geräthe wurden zu lächerlich geringen Preisen von den Soldaten hergegeben, bringen letzt aber gute Preise, da Sammler eifrig dahinter her find. Eine Reihe Läden wurde von Geistlichen besucht und eine große Anzahl Gegenstande aufgefunden. Ein Maulheld bestraft. Pari?, 18. Nov. Vor dem Senate, der als Gerichtshof in Sitzung war, wurde heute Deroulede vernom men. Er schimpfte in unpassender Weise auf den Präsidenten der Republik und weigerte sich seine Bemerk ungen zurückzunehmen. Unter einem Gesetze, welche? Strafe aus Beleidigung deS Präsidenten der Republik setzt. wurde er vom Senate zu drei Monaen Gefängniß verurtheilt. - Allerlei au ö Deutschland. Berlin, 18. Nov. Die Reise deS Kaisers nach England beschäftigt die deutsche Presse noch immer in hervorragendem Maße. Man zweifelt jetzt nicht mehr daran, daß daS Kaiserpaar aus der Reise von seinen Söhnen August, Wilhelm und Oökar begleitet werden wird. Alle vernünftigen Zeitungen stimmen jetzt darin überein, daß der Kaiser dadurch, daß er zuerst eine Conferenz mit dem Zaren hatte und dann die Königin Victoria besucht, einen weisen volitischen Zug gemacht hat. Die alldeutscheu und anti-semitischen Zeitungen bleiben zwar bei ihrer Behauptung, daß die Reise deS Kaisers nach England eine Verletzung der NeutralitZtDeutschlandS in dem Kriege in Südafrika sei. Graf Wilhelm Biömarck, der OberPräsident der Provinz Ost-Preußen, hat in eir.er Ansprache an eine Gewerschastöunion erklärt, die einzige Hoffnung für die Besserung der industriellen Verhältnisse Ost-PreußenS beruht darauf, daß die Fabrikanten der Provinz auf eine urisbhzngige Grundläge gestellt würde. Unter den jetzigen Verhältnissen würde ein Nachlassen der deutschen Kohlen-Zusuhr die Industrien sozusagen an Händen und Füßen binden, den englischen und amerikanischen Kohlen - Gesellschaften überliefern. Die Regierung lasse gegenwärtig Versuche mit Torf und auderen Brennstoffen vornehmen, derefl Anwendung, venn sie sich als thunlich erweise, die Fabrikanten ganz unabhängig von einer auswärtigen

Kohlenzufuhr machen werde. Die russische Admiralität hat so

eber ein neues Schlachtschiff beim Germania - Schiffsbauhos in Kiel bestellt. . Der Freiherr Major von Reitzenstein, welcher dem Stäbe deö im Elsaß garnisonirendln 15 ArmeecorpS

angehörte, hat, ta ihm ein Urlaub behufS Eintritt in die Armee von TranSvaal verweigert wurde, seinen Abschied genommen und ist bereits nach Südafrika abgereist. Die Presse deS Reichslandes enthält viele Warnungen vor britischen Werbern, welche angeblich ganz Deutschland überschwemmen, um dort Rekruten zu werben. Ginige derselben sollen auch in Elsaß. Lothriogen ihr Wesen treiben. Sie haben eS besovderS auf Leute abgesehen, welche ihrer Dienstzeit im deutschen Heere genügt haben. Der bekannte Schriftsteller Moritz Busch, welcher lange in der Umgebung deS alten BiSmarck gelebt und mehrere, seinerzeit vielgelefene Bücher über denselben geschrieben, auch eine Reihe Reisewerke, politische und kulturgeschichtliche Schriften versaßt hat, ist gestorben. Der PsarramtS-Kandidat Blumhardt, der neulich in Göppingen eine sozialistische Rede hielt, ist vom württembergischen Kirchen - Confistorium veranlaßt oder gezwungen worden, aus seine Qualifikation alS Pfarrer zu verzichten. DaS schadet ihm soweit praktisch nicht, alS er pfarramtlich nicht thätig ist, sondern eine Badeanstalt hält. Aber eS verschließt ihm die geistliche Carriere, soweit die württembergisch - protestantische Staatökirche in Betracht kommt. Ulcinc Zjcilmittcl großer Kunst ler. Vor mir liegt eine alte Theaterverordnung des bekannten Wiener Theat?rdirectors Karl, der bei Strafe von 0 100 Fl. das Trinken. Schnupfen, Sprechen un Jlucyen wayreno oei Spielpausen auf der Bühne verbietet." So eigenthümlich diese Verordnung erscheint, so hat sie doch noch heute eine aroht Bedeutuna: denn die Künstler benutzen heute wie früher die Zwischenund Spielpausen oft zu ganz merrwürdigen Verrichtungen. Ich kenne z. V. einen ganz vortrefflichen ezoenspieler an einer großen 5)ofbühne. der als Marauis Vosa in der großen Scene mit König Philipp bei den Worten Philipps: Ihr seid elnProtestant" voll Grazie mit der rechnen Hand nach der linken Seite, an der das Schwert haftet, fährt, wo in dem Gürtel verborgen sein Täschchen mit Schnupftabat ruht; dort angelangt, fahren die drei Finger in 'den Behälter, um eine Prise zu holen. Schiller schreibt vor. dak sich der Marquis Posa nach 'den Worten des Königs einen Auaen blick bedenkt . Dieses Bedenken suyrt der Darsteller famos derart aus. daß er sich etwas seitwärts wendend mit der rechten Hand, welche den Tabak sicher hält, am Herzen vorbei rasch aufwärts gegen die 5ase fährt; und verschwunden ist 'die Prise in den beiden Nasenflügeln, worauf Marquis Posa mit freudig stolzer Miene dem König antwortet: Jhr Glaube, Sire, ist auch i?er meinige! Der Mimte Heldenspieler ist stolz auf diese Schnupftabak - Nuance rtd behauptet, daß er dem Schnupftabak seine stimmliche Kraft und Ausdauer verdankte; Wenn er auf der Bühne eine Prise nehme, so werde sein Organ sofort hell und klar, und er könne die aufregendste Scene ohne jede Ermüdung zu Ende spielen. Medicine? müssen über dieses Mittesnicht den Kopf schütteln; die Kunstler leisten' ja n bizarren Eigenthümlichkeiten bekanntlich Großes, namentlich in den Stimmverbesserungsm'itt'eln und dergleichen, die meist während der Vorstellung in denZwischenakten. theilweise aber auch in den Spielpausen auf der Vühne in höchst geschickter, dem Laien kaum auffallender Weise eingenommen werden. Bei den Heilmitteln der Künstler herrscht keine Regel; jeder vählt sich, was ihm am meisten zusagt; Das dem Einen wohlbekommt, ist dem Andern schädlich, ein Beweis, daß diesen Mitteln keine specifische Wirkungskraft innewohnt. Freilich schwört jeder Künstler auf das seine. Namentlich die Tenöre haben die wunderbarsten Praktiken erfunde. Jean de Reszke treibt vor der Vorstellung, nachdem er bereits angekleidet und geschminkt ist, wie auch bei jedem Zwischenakt Gymnastik. Zuerst ungleichseitiges Tiefathmen". Er hält, indem ec z. B. singt: O Leonore. Du meine Lust!" die flache Hand unter

die linke Acyselyöyle un'd stemmt sie kräftig gegen die Rippen, worauf er mit der freigelassenen Hand über den Kopf hinweg das linke Ohr faßt und dabei in Absätzen tief athmend: O Leonore Du meine Lust !" jubelt. In den Zwischenakten fährt Jean in der Gymnastik fort und macht immer O Leonore. Du meine Lust- singend

Beinwerfen rückwärts und seitwärts", indem er dabei tief athmet. Sein Bruder Eduarde de Reszke hält nun vom Beinwerfen gar nichts, hingegen ist er ein entschiedener Anhänger der Rumpfbeugen seitwärts, vor- und rückwärts" in den Zwischenakten, wot rn M vet er nacy ?eoer 'umptoeuauna ein halbes Glas Sect mit Porter gemischt trinkt. Van Dyck läßt sich im Zwischenakt von seinem Diener mit lauwarmem Wasser abreiben und singt dabei a ha a ha a ha a"; inzwischen ruft er stärker reiben Du kitzelst ja." Der Diener reibt stärker, und van Dyk beginnt wieder zu singen t cl co cu ciiii"? dieses ciiii" hält der Sänger so lange aus, bis sein Diener mit der Reiberei fertig ist. Durch dieses Mittel behauptet van Dyck gegen jede Indisposition gefeit zu sein. Der Tenorist Labatt verzehrte in den Zwischenakten Salzgurken, um seine Stimme aufzufrischen. Sontheim begnügte sich mit einer Prise Tabak und einem Glaö Limonade. Wachtel verschluckte ein mit Zucker geschlagenes Eidotter. Walter trank eine Tasse schwarzen Kaffee. Niemann ein Glas Champagner, Tichatschek nahm warmen Bordeaux mit Zimmtrinde, Zucker und Eitronensaft zubereitet. Der Tenor Ferenczy rauchte während des ganzen AbendS, so lange kr wchf auf dcj Bühne beschäftigt war. Nachbaur kaute Bonbons, der Bariton Robinson trank Meth. Formes Porter.Beck hingegen nahm gar nichts, enthielt sich aber dafür des Redens, und das ist wohl das Vernünftigste. Faure (Paris) ging noch weiter und blieb an den Tagen, an welchen er singen sollte, bis Abends im Bette, empfing niemand, rauchte und sprach nicht Dex .Bassist Z)rexler. rauchte türkischen Tabak und Irans warmes Eierb5 dazu. ' Der Bassist Dr. Schmidt ahm je nach Umständen Kaffee oder Thee. Limonade oder Meth. In den Pausen schnupfte er eine Prise Tabak, aß Aepfel, Pflaumen oder blos ein Stück trockenes Brot. Maurel. der große Maurel, behauptet, heiser zu werden, wenn er nicht in jedem Zwischenakt mindestens drei Eigaretten rauchen und eine Flasche Sect trinken kann. Henriette Sontag aß in den Zwischenakten Sardinen. Mo. dame de Sparre frank warmes Wasser. Frau Adeline Patti trinkt betanntljch Sodawassex und Madame Nilsson einige Flaschen Bier. Frau Nordica nimmt ?hee mtf Champagner, darin Eiweiß von frischen Eiern. Wenn Frau Nordica die Isolde singt, genießt sie nach dem ca. anderthalb Stunden langen ersten Akt, in welchem sie fast ununterbrochen beschäftigt ist, eine halLe Flasche Sect mit zwei Eiweiß, vor dem Liebestod Jsoldens kommt die andere halbe Flasche Sect an die Reihe, diesmal ohne Eiweiß. Nach Schluß der Vorstellung, wMd Entkleidens. trinkj Frau Nordica. um sich zu temperiren, kalten Thee.' 'Marcella Cembrich ißt an den Tagen, an welchen sie singt, fast gar nichts und trinkt während der Zwischenakte kalje. Thtt sn.it gutem Eogn.qe, Ein englischer Kehlkopfarzt stellte fest, daß die Hälfte der Sänger alkoholische Getränke, unmittelbqr. vor. und nach dem Singen zu sich nimmt, so huldigs hi? h'älftf derselben, dem. Tabakraucher!, lvohel di? Pfeife. dk.n Vorzug vor. 'Cigarren und Cigqr.r.ten erhält. Doch sind nur sehr wenig von den Berehrern diese? öethen Genüsse der Ansicht, daß der Gebrauch der Stimme dadurch gefordert werde. Die große Sängerin Malibran zog häufig ihre Kraft aus der Porterkanne; bei anstrengenden Rollen liebte sie die sonderbare Mischung von Kaffee, weißem Burgunder oder Rum und Zucker. Die große Sängerin hatte immer ihr. Fläschchen" in der hasche und ez lani, po?,' daß si wa'hren.d ftnfcj großen ö!edesduettes sich, währerch der Partner sang, umdrehte und einen kräftigen Schluck that. Sie start im 23. Jahre in Folge eines Sturzes vom Pferde; andere behaupten in Folge ihrerTrunksucht. Uebereinstimmung herrscht über den Satz, daß ein vollerBauch schlecht singt, und daß Sänger vor dem Auftreten eine dreistündige Verdauung hinter sich traben sollen. Dem ZfanZ mit runßligeni Wggen huldigt 'elke'Hnzätzl Künstle? und Künstlerinnen, Ftf, Ternina a. B. hungert am Tage, ge. nießt wet Stunden vor der Vorstel lung ein Stückchen kaltes Huhn und in den Zwischenakten guten Ungarwein, gewöhnlich bei schweren Wagnerdramen zwei Flaschen und eine Flasche bei leichten Spielopern. Die Melba hüpft tm 5Zwiscbenakt in ibrer Garderobe aus

ben FiMhen immer a a a a q sin

geno aus und nieder. Dies soll das

beste Mittel sein die Stimme rein zu erhalten, namentlich wenn man dabei guten, alten Cognac trinkt, wie die Melba. Emma Ermes setzt sich in den Zwischenpausen in ihrer Garderobe nieder, läßt sich von ihrem Manne die Schuhe und Strümpfe von den Füßen ziehen und auf die Fußsohlen klopfen. Diese Procedur verbannt so behauptet die Primadonna jedes Angstgefühl, erhält die Stnme frei, und der Anisliqueur. von dem die Sängerin immer einige Gläschen, auch nach jeder großen Arie, nimmt, verleiht dem Organ Metall und nie versiegende Kraft. So die Könige und Königinnen der Oper. Die Helden des Schauspiels haben ganz andere Gesundheits- und Stimmverbesserungs - Marotten. Bei ihnen kommen zu den Heilmitteln immer noch kleine Angewohnheiten und Aberglauben hinzu. Im- Schauspiel werden mit Vorliebe die Zwischenpau sen auf der Bühne und hinter den Coulissen auf nützliche und angenehme Art, entweder aus Gesundheitsrücksichten oder leider aus Gewohnheit, zu einer eigenartigen Bewegung benutzt, die der Laie als Nuance und wunderbar angebrachtes Spiel bewundert, die aber. in 'der Nähe besehen, nichts weiter als ein geschicktes Manöver ist. um unauf, fällig der Nase eine Prise oder dem Munde eine Erfrischung zuzuführen. Sarah Bernhardt behauptet steif und fest, daß ste. sobald ein Corsetk ihren mehr als schlanken Leib umpanzere, sofort von einer Heiserkeit befallen werde. Das Blut dränge sich ihr dann dermaßen gegen den Hals, daß sie nicht jm Stande sei, irgend einen Satz, so wie sie sich denselben gedacht, zu sprechen. Daher spielt Madame Bernhardt seit Jahren ohne Corset. nur mit einem den Leib fest umschließenden Tricotleibchen. Sarah Bernhardt saugt zur Anfeuchtuna der Keble in den Zwischenpausen Blutorangen aus. Die wut lleot die utzlgkeiten nicht und benutzt lieber eine kalte Limonade ohne Zucker qls .Mnchtungsmittel. Eine Herühmtg englisch? Tragödin kann kaum erwarten, bis sich der Zwischenaktvorhana, senkt, dann stürzt sie in die Garderobe, läßt sich völlig entkleiden und wirst sich zur Lüftung" wie sie es nennt auf die Ottomane, wo sie nur mit einem leichten Tuch bedeckt. vls zum Zeichen des Insplcienten. dak der nächste Akt bald beainne. liefen bleibt; dann schlürft sie eine Flasche Porter, mit Sect und Eigzlb durcheinander gequirlt.. Uttd betritt die Bühne mit himmlischer Kraft und reinster klimme. Eine aroke Anzabl von ltalienik'chen und auch bekannte deutsche Sängerinuen bilden sich ein. nicht singen zu können, wenn jie ein Hemd auf dem Leibe tragen. Sie finden, dak dieses harmlose Kleidungsstück den Glanz uno oie cyonyeit der Stimme beernträchtiat. ebenso wie ein Tevvick, auk dem Boden der Bühne, auf welcher sie auftreten. Clara Ziealer verschmäht es nickt. wenn sie als Medea ihre Kinder ermojfca ein Bonbon zu lutschen. Und devor Charlotte Walter als Messalinc Nagend an der Leiche des geltedten Marcus niedersank. t.rak sie "so gern cm Schlückchen, dss fast das Maß einer richtig Ungarweinflasche erreichte. .TT. 4 .1 .rnL. ? X 1 C , . aiuuucn gar mcgi, wie oer ungar.? wein den .Stimmbändern" wrltku sie bekommen Kraft und Elasticität und eine Ausdauer, di? für gut zwei Mes t.tllr t!.....lXl i.tf..l. " n. . juiiiicii vintciu , pslcgie 'oie unftleiin entschuldiaend m fao.cn: LolaBeetü stinkt, um ihre Stimme zu stärken, wie Eingeweihte mittheilen. MeerrettigSyrup. et in neuerer 5Zeit bei den Sängern und Schauspielern sehr bewoi gewordenes, auch medizinisch bewährteö Mittel. Eine große Anzahl von Künstlern das ist ein tfnfnna bewährtes Mittel gebraucht im Zwischenakt Wasser in Vausen liaukur. weise genommen. Welches Heilmittel der Künstler nun wohl das richttat sein maa? ßs wäre schwierig, das zu sagen;. .denn das anlegende Mittel deS Herrn Kainz oder Baumeister, der auk fiWnrt würde Herr Rittner einfach abscheuucy finden, und Frau Herzog m Berlin würd wahrscheinlich das von ibrer Sandes. Collegin Frau Sedlmeier in Wien adoptirte Thee mit Eigelb und Bordeaux gemengt für s?hr schlecht erklären. Auf alle FZlk: An Heilmittel mun man glauben, und de? Glaube des stllnftker war und ist immer vou besonderer Art. tllM'n .i.i i Wenn Ihr ein auteö Mittel haben wollt, Euer Blut zu reinigen, die Nerven in stärken und die Constitution zu kräftigen, braucht Hood'ö arsaparlua. Gebraucht nur Hood'S. Hood'S Pillen heile Brechreiz Kopfschmerze auS dem Magen und

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