Indiana Tribüne, Volume 23, Number 61, Indianapolis, Marion County, 18 November 1899 — Page 2

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' Ni'lZ üiir :.;;t: 'iitfr- ?e'?: turch tr trlfts J 'vt.v ? Jo.. iJ'.e d?nt2zS.TNdü'k r r ca-j.tt. rti iuUsr 15 EentS ilw i it; yt ttj.-. per AU&tTfcalt . ,5 t.-r't- l 5r?.tffcUA P frr ':el. crri to iv$ n?KötMÄ Lnstzz inbi'anäcciiS, Ind., 18. November '99 WAt l!ttd neue !t?!:!riltcr. 1:5 ist eine löchst eigene Thitsach?, fojj di' eulischcn 2cric und Whigs, d. h. IScrtjacaiiw xint Liberale, die augenbliälick) allerdings mit Aus i;.it;i::e t:3 rabkalcn Flügels der liberalen Partei ihre Freude am Rautm in Güb.:rüa haben, auch schon y,,rrv, yt--rt lr,-, ifjr S -i -i M? m f- r iii'Tltnn i.Kl J.'.il..t tKUuvvll l!vlWUltildlics cn 1 Äioe' ' Ausdrücke Tory" und S-Jjig", die über zweihundert Jahre in der parlamentarischen Kampsbahn das Feld behauptet haben, sind zwar, und das gilt namentlich von der VeZiehung Wbig", nicht mehr so gebräuchlich wie früher, da die neuzeitis.en Benennungen conservativ" uno liberal" mit ihnen in Wettbewerb atreten sind, aber ihr Geist ist jedenfalls voll znrückceblieben, oder besser c.efaflt, er hat wicdcr mit neuer Kraft Llüth- getrieben, nachdem er während dcr Herrsch .ist d:Z Manchesterthums und des verschN'Oinn:enen Gladstonismus nur ein v-e'.lümmertes Dasein geführt hatte. EZ steh! geschichtlich fest, daß die beiden Leeiebnunaen ungefähr zu derselben 5.eit, d. h. um das Jahr 1680, c-nfiauchten, aber welche von ihnen das ?echt der Erstgeburt für sich in Anspruch nehmen kann, darüber sind sich die Gelehrten nicht ganz einig. ('inbildunareiche Wortforscher haben für das Wort Tory" allerlei Ableitun,':n und Bedeutungen entdeckt. C? seif 5 nach einer Autorität von dem keltischen Taobh-righ (des KLnigs Partei), nach einer anderen von Thuath-righ (Anhänger des Königs) und nach einer dritten von Tar-a-ri" (sloinrn, 0 5i,ön:z) herkommen. Aber das find nur gelehrte Spielereien. Eine viel verlängere Autorität dagegen ist der bekannte Philosoph und Geschichtchreiber, Mr. Ptdt); er erklärt, da) Tory" ursprünglich einen irischen Räuber oder Raubritter bedeutet. Und Zwar würd:n die Raubritter Tories cenar.nt. Y:il sie den Angefallenen zuriefen Tore! d. h. Stehe und liefeie zuz" Auf eine politische Partei wurde das Wort ,'Tory" zuerst rn Irland in der Zeit der Königin Elisabeth angewandt und wurde dann später während der englischen Verfassungsi'ämpfe unter Karl II. von den Liberalen auf ihre Gegner übertragen. Ob sie das nun thaten, weil irgend eine Ähnlichkeit zwischen der Hofpartei und den irischen J!aubrittern bestand, oder ob sie es nur thaten, um sich für die ihnen vielleicht schon vorher von der Hofpartei beigelegte, ebenso wenig schmeichelhafte Bezeichnung zu rächen, muß dahingestellt bleiben, da sich, wie das ja gelvöynlich der Fall ist, sehr schwer nachweisen läßt, auf welcher Seite zuerst geschimpft wurde. Natürlich giebt es für Whig" auch wieder allerlei phantasievolle Erklärungen. üluz der älteren knüpft daran an. daß v. hij;" u. A. auch sauere Milch bedeutet und daß das Wort zuerst auf eine religiöse Secte in Schottland angewandt wurde, deren Mitglieder ihre Versammlungen im Freien aus dem Felde hielten und als gewöhnlich; Nahrung sauere Milch genossen. Tefoe behauptet, daß der Herzog von ?.onmouth sich einem scharfen Tadel seitens des Hofes aussetzte, weil er nach der Schlacht bei Lothwell Äridge zu gelinde gegen die schottischen Whigs verfuhr, uni Lord Landerdale soll rem König Karl II. erklärt haben, daß der Herzog im Herzen selbst ein Whig sei. Infolge dieser Bemerkung, so wenigstens bemerkt Defoe, bürgerte sich das Wort sofort am Hofe ein, und die Freunde und Anhänger des Herzozs von Monmouih wuü:n fortan als ,Whigs" bezeichnet. Diese Benennung sollen dann die Tories sich für den parlamentarischen Gebrauch angeeignet haben, um damit auf die Strenge. Herbheit Sauertöpfigkeit der Grundsätze ihrer Gegner hinzu.--weisen. Tiefe und andere Deutungen haben indeß einer mehr neuzeitigen Platz gemack't. die das Wort ..Whig" mit dem schottischen vviiisram" in Verbindung bringt. Wie der Bischof Burnet darlegt, war vliiam" ein Ausruf, mit dem man in Schottland die Pferde antrieb; man nannte daher einen Fuhrmann oder Kutscher auch whig gmere" oder abgekürzt einfach vhi". Seit dem vom Marquis von Argyle geleiteten Aufstand, der unter dem ?!amen Whiiamore's Inroad (Whiagamors Strch'zug) bekannt ist. wurden nun, so werden wir von dem gcnanntenTischof belehrt, alle Diejeniaen. die sich dem Hofe widerfetzten, vercchtlich als ..Whigs" bezeichnet. Diese letztere Behauptung wird indeß von der neuesten Forschung auch verworfen, aber sie hat zu weiterem Nacl' suchen unter Anknüpfung an das Wort whi-im" Anlaß gegeben, und man hat entdeckt, daß wliiggarn" eine Eorruption von uliam" ist. roelches einen ganz besonders eingerichteten Packfattel bedeutet, in dem die schottischen Freibeuter die geraubten Kostbarkeiten zu verwahren pflegten. Wlrinnior" oder abgekürzt whiß bedeutete also ursprünglich einen gemeinen Vacksattel-Näuber. Was den Ade! der Abkunft betrifft. . können also die neuzeitigen Whigs und Tories einander die Hand reichen. Die auf das Näubertbum bezüglichen Ehlentitel, di: ihre Vorfahren einander ziUn, treffen noch vollkommen zu. "tes Plraenthums ist noch ' ""'teht er cZ besser, sich

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unter dem Mantel der Heuchelei ZU verbergen. Die zwei feindlichen Bruder, teo britischen Parlaments liegen sonst ein.ander erhitzt in den Haaren, aber wenn es etwas zu rauben giebt, da stehen sie fein brüderlich zusammen, um im N:men der Civilisation den unnmeßlichen britischen Packsattel mit Beute zu füllen. Gewohnheit uns Thätigkeit. Experimente über die Bedeutung der (Lctvohnheit für die menschliche Thätigkeit hat Professor Johnson am Pjychologischen Laboratorium der ale-Uni-versität in New Hären angestellt und ülxr deren Ergebniß an die Science" berichtet. Die Besuche sind sehr eigenartig und scheinen Iheilroeise nicht lehr glücklich gewählt, einiges davon ist ader doch von allgemeinem Interesse. Der gleiche Zlvect der meisten Versuche wa: die Beobachtung des Einflusses, den die Gewohnheit auf die Vervollkommnung einer bestimmten willkürlichen Muske'. -bewegung auszuüben vermag. Zunächst sollten die Versuchspersonen vv.i einem Finger hintereinander die Svitzen eines gleichseitigen Dreiecks berurV ren. und es sollte festgestellt werden, l.iwieweit die Wiederholung diestr Uebung an einem Tage und von-To. zu Tag die Fertigkeit beschleunige?: würde. Es stellte sich heraus, daß sich diese Dreiecksbewegung der Hand sowohl an Schnelligkeit als an vtegilmäßigkeit in der ersten Zeit der Versuche am meisten vervollkommnete, nämlich am zweiten Tage um 20 Procent, am neunten nur noch um 5 Procent, und zwar nahm die Schnelligkeit der Bewegung in höherem Grade zu als die Regelmäßigkeit. Wer von den Lesern diese Uebung selbst versuchen will, wird erkennen, daß die dazu erforderliche Muskelbewegung gar nicht so einfach ist und daher sehr wohl der Vervollkommnung durch Gewohnheit bedarf. Eine zweite Art von Versuchen bezog sich auf das Zeichnen von Kreisen aus freier Hand, und zwar sollte ein möglichst genauer Kreis von bestimmter Größe gezeichnet werden. Als Vorbild diente ein mit dem Cirkel gezogener Kreis von G Centimeter Durchmesser. Zunächst wurde ermittelt, daß die besten Ergebnisse zu erzielen waren, wenn in einer Sitzung nicht mehr als 10 Kresse nacheinander gezogen wurden. Die Ergebnisse zeigten, daß mit der rechten Hand die meisten Versuchs Personen in der Glätte der Kurve bei jeder einzeln-n Uebung und von Tag zu Tag Fortschritte machten, während mit der linken Hand die Erfolge wechselnd waren. Während aber die Glätte der Kurve zunahm, geriethen die 5lreise nicht in der gewünschten Größe. Dabei verhielten sich die ver schiedenen Personen verschieden: bei den Einen wurden die Kreise während ein und derselben Uebung und von Tag zu Tag immer kleiner, bei Anderen wurden sie während einer Uebung größer, von einem Tag bis zum anderen ober kleiner, schließlich gab es auch eine Gruppe von Personen, die die Größe des Musterkreises dauernd ungefähr richtig trafen. Der Grund dieser Ver schiedenheit war in einer verschiedenen Veranlagung der Person zu suchen, indem die ersteren beiden Gruppen ihr Augenmerk mehr auf die glatte Rundung deZ Kreises als auf seine Größe richteten, während s bei der dritten Gruppe gerade umgekehrt war. Diese Proben ergaben übrigens ein wichtiges pädagogisches Princip: daß nämlich eine kurze, oft wiederholte Uebung für die schnelle Entwickelung einer genauen uskelbewegung zu einem bestimmte Zwecke die besten Erfolge erzielt,. wäh; rend eine lang ausgedehnte Uebung im Schreiben, Zeichnen etc. als eine Verschwendung von Zeit und Kraft erscheint. Es wird dadurch nicht nur die Neigung zur Unaufmerksamkeit bestärkt, sondern auch jede falsch: An Wendung gewinnt einen sicheren Pla in der Kette der unbewußten Gedächtnißthätigkeit un hindert dadurch du Entwickelung der genauen, dem Zwecke am besten entsprechende?! Muskelbewegung. Die interessantesten Versuch: von Professor Johnson bezogen sich auf die Bedeutung der Gewohnheit für die Abschätzung der Zeit. Die Ergebnisse führten zu folgenden Schlüssen: Ein gegebener Zeitraum wird von verschiedenen Personen mit und ohne Uebung selbstverständlich verschieden geschätzt. Wird der Schätzungsversuch mit einem gleichbleibenden Zeitraum mehrmals wiederholt, sl7neigen die Einen zu einer dauernd wachsenden Überschätzung, die Anderen zu einer ebenso dauernd zunehmenden Untcrschätzung des Zeit raumes. Die mehr oder weniger richtige Taze für die-Zeit ist ein versönlicher Factor. der einmal von der Natur der betreffenden Person, ob sie ein impulsives oder ruhiges Temperament besitzt und von der Fixirung derAufmerksamkeit abhängt, die entweder mehr auf die empfindsame oder mehr auf die motorische Bethätigung gerichtet sein kann. Es ist nun ein sehr interessantes Ergebniß jener Versuche, daß die Leute, die mehr zu einer Bethätigung durch korNrliz Uebung r.ecen. inn

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Zeitraum geoomich zu kurz schätzen, während ihn die mehr zu geistiger Thätigkeit Neigenden zu lang angeben. Wenn man neben eine Person ein Instrument stellt, z. B. einMetronom, das durchwein gewisses Geräusch bestimmte Zeitabstände regelmäßig angibt, und wenn man dann von der Versuchsperson verlangt, die entsprechenden Zitntervallen ebensaüo anzilgeven. p zeigt sich, dxlß jede Person ihren eigenen konstanten Fehler bei einer derartigen Zeitabschätzung besitzt, und zwar werden die Meisten das Intervall zu kurz angcben. d. h. sie werden mit ihrem Zeichen dem Metronom zuvorkommen. Bei fortgesetzter Uebung wird dieser Fehler immer geringer werden, dann wild e: positiv.' d. h. die Jeit wird zu lange geschätzt und die Schätzung b!-.'iüi hinier d:m Metronom zurück. Wenn ein und daZ selbe Zcitint??vall angegeben werden soll, ch.'.e daß ein Metro nom dabei ist. so zeigt eö sich stets, das', die angegebenen Intervalle immer kleiner werden. Diese Ergebnisse lassen sich ja nicht gerade in weitem Umfangc verwerthen, aber sie o,eben immerhirgewisse psychologische Eigenheiten bei Menschen wieder, die ein: allgemeirn Bedeutung besinn. Gold- ttilö 2ia:ttai,kctt:nitte:l. Während die britischen Truppen im Süden des dunklen Cxdtheils im blutigen Kampfe mit 'den'Boeren begriffen sind, veröffentl.cht eine Londoner Zeitschrift einen interessanten Artikel über die Gold- und Diamantenminen, urderentwillen der Krieg entbrannt ist. In den Zeiten Iahren so erzählt de: Verfasser der Plauderei sind x; Südafrika zahlreichere und größer,Vermögen in crstauniich kurzer Zeit zusammengebracht worden, als in irgen! einer anderen goldreichen Gegend der Welt. Alaska mit einbegriffen. Und tl dürften im Schocße afrikanischer Erde noch genügend Neichthümer vorhanden sein, um Hunderte von Spekulanten zu Millionären zu machen. Die Minen de Rand erstrecken sich viele Meilen hin und versehen sechzig- bis f.ebzigtausend Leute mit beständiger Arbeit. Die be rühmten Witmatersrand - Minen, di man fast als die reichsten der Welt be trachtet, befinden sich in einem wahren Goldbasin. das eine Fläche von 130 englischen Meilen Länge und entsprechender Breite umfaßt. Eine Strecke von 12 Meilen dieses Bodens soll Gold im Werthe von 400,000.000 Pf' St enthalten. Der ersie Mann, der sein Glück in Südafrika machte, gelangte in wenigen Minuten in den Besitz eines colossalen Vermögens. Mr. Barney Barnato besaß, als er das erste Mal den Fuß auf afrikanischen Boden setzte. kaum Geld genug, um seine Hotelrech nung zu bezahlen. Nach Verlauf von drei Jahren verkaufte er einige Minen für 115.000 Pf. St. und bald war er der reichste Millionär in Südafrika Die t Bcers - Minen" zahlen Dividenden in Hohe von 1.376.800 Pf. St im Jahre, und das riefenhafte Vermögen, das ihr Besitzer bereits aus ihnen herausgezogen hat. zählt nach, vielen Millionen. Die vier De Beersfchen Diamantenminen haben eine Ausdehnung von uz Acres uno in einem Jahre wurden ihnen nicht weniger als drei Millionen Wagenladungen sögenannten ..blauen Bodens" entnommen Es gewährt einen seltsamen Anblick. die Kaffern mit ihreit Spitzäxten arbeiten zu sehen. Sie hauen das hart: blaue Erdreich los. häufen es auf und fahren es dann aus das freie Feld hinaus, wo es monatelang im Regen weichen mutz, ehe es in die Diamanten mühlen ceöracht wird. Diese drei Mil lionen Ladungen enthielten Diamanten im Werthe von 3.500.000 Pf. St. Mr. I. Nobinson. der sich als 19 - jährige Jüngling zufällig im Land: befand. als man dort Gold entdeckte, etablite sich ohne Zögern und kaufte für 700i ps. St. im Wltwatersrand - Gebiet ein Stück Land, das im Verhältniß zu jemer geringen Ausdehnung heute die goldhaltigste Mine auf oer ganzen Erde ist. Man wird sich einen Begriff davon machen können, mit welchen, fabelhaften Summen die südafrikanischen Krösusse umgehen, wenn man er. fährt, daß vor einiger Zeit ein einzelner Iheck'über 5.500.000 Pf. St. ausgeschrieben wurde. Mit d'e'em netten Ppierchen, dessen Facsimile heute noch in Kimberley verkauft wird, zahlte die De Beers - Company für den Aktivbestand der Besitzer der Kimberley-Diamanten mine. Die Gehälter und Löhne, die die verschiedenen Gesellschaften an ihr.' Beamten und Arbeiter auszahlen, belaufen sich in jedem Jahre weit über 4 Mill. Pf. St. Der Ertrag derDlamantenminen während der letzten 30 Jahre wird auf 100 Mill. Pf. St. geschätzt. Daß in Florida S ch weine mehr gelten, als Menschenleben, erhellt aus einem Urtheil, das jüngst im County Manatee gefällt wurde. Vor Gericht standen zwei Mörder und von diesen kam der Eine mit zwei und der Andere mit sechs Monaten Gefängniß davon, während zwei Schweiaediebe zu einem bzw. zwei Jahr ttrurtheilt f,.. '

Qitte Eisenbahn auf den Montblanc.

Mit dem Bau einer Eisenbahn auf den Montblanc scheint es ernst werden zu wollen. Die Jungfrau - Bahn läßt den Franzosen keine Ruhe: sie wollen dem Montblanc von der zu ihremLande gehörigen Seite aus mit einem Schienenwege auf den Leib rücken. An Plänen für eine solche Bahn hat es in den letzten Jahren nicht gefehlt; aber man konnte nicht recht an ihre Aussühruna alauben, da sie zum Theil dem Gebiete der Phantasie, angehörten. Es sei nur an das Proiekt erinnert, die aanze Spitze des Montblanc mit einem Hunderte von Metern tiefen Schacht zu durchsenken und die Passagiere mu einem Aufzuge hinauf und herunter zu befördern. Jetzt sind aber Sachverständige ersten Ranges an der Arbeit, um die Grundlagen für das außerordentliche Werk festzustellen, darunter I. Vallot, der Direktor des Meteorologischen Observatoriums auf dem Montblanc, der Ingenieur Henry Vallot, der Naturforscher Deveret aus Parts, der Mineraloge Osfret und der Mediziner Lepine aus Lyon. Diese Gelehrten haben sich vereinigt,' um die zahlreichen Fragen der Geologie, Physiologie und Technik zu lösen, deren Beantwortung eine Vorbedingung für die Ausarbeitungen jedes besonnenen Planes sein müßte. Sie sind über die Möglichkeit des Baues eins geworden. Fabre hat den Verlauf des Schienenweges festgestellt und der obersten Behörde des Departemcnts Hoch-Savoyen übergeben. Die Bahn soll von OucheZ, einer der drei französischen Gemeinden, die ein Eiaenthumsrecht an den höchsten Berg Europas yaben, ihren Äusgang nehmen und geht zunächst einemTunnk! durch harten Fels aufwärts. Auf diesem Theil wird der Betrieb der einer Zahnradbahn sein; als treibende Krast wird Elektricität benutzt werden. Die Arve, die am Fuße des Montblanc mit einer sehr bedeutenden Geschwindigkeit strömt, liefert die nöthigeKraft. Sie führt zu jeder Jahreszeit viel Wasser und ist schon beim Platze Chedde zum Betriebe einer Fabrik für chlorsaures Kali benutzt worden. Etwas weiter oberhalb, bei Chatelard, wird ein weiteres Kraftwerk für die Eisenbahn Fayet - Chamounix unter Verwerthung eines Wasserfalles von 40 Metern und zur Erzeugung von 3000 Pferdekräften angelegt. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die Arve auch für die MontblancBahn die nöthige Elektricität zu liefern vermag. Im Ganzen wird die Bahn eine Länge von 11 Kilometern erhalten und 12 Stationen aufweisen. Von der Bahn aus werden die Reisenden bequem das wundervolle Panorama genießen können. Eine Station wird u. A. der Gipfel des Gouter auf den Rochers des Bosses erhalten, von wo Ausflüge in die interessantesten Theile des Montblanc unternommen werden können. Der Endbahnhof soll auf die PetitNochers Nouges zu liegen kommen und besondere Einrichtungen erhalten, um die Reisenden vor den unbehaglichen Einflüssen des geringen Luftdrucks und der strengen Temperatur zu schützen. Osm 3ttltt3 Ein trauriger Unglücksfall ereignete sich in Wllliamstown. Ky. James K. Porter und Henry Cram. ein junger Rechtsanwalt, kehrten müde von der Jagd zurück, und um ihren Weg ein wenig abzukürzen, wollten sie in der Nähe der Stadt über einen Zaun klettern. Cram war gerade über den Zaun, als Porters Gewehr sich entlud. Porter hatte sein Gewehr durch den Zaun gesteckt, mit der Mündung auf ihn gerichtet. Der Hahn hatte sich an einem Draht festgesetzt, und alö Porter ihn losmachen wollte, entlud sich das Gewehr. Die Kugel traf der unglücklichen Mann in den Hals und riß beinahe den ganzen Kopf ab. Porter, der erst 23 Jah:e alt war, starb aus der Stelle. Als ein Sonderling kann der drei Meilen von Kokomo, Ind.. wohnhafte Farmer Wm. Johnson be zeichnet werden. Derselbe ist als der pferdlofe" Farmer im ganzen County bekannt. Johnson bearbeitet nämlich schon seit 30 Jahren einGrundstück von 6 Acres ganz allein, ohne Hilfe eines Pferdes oder irgend eines anderen Thieres. Er pflanzt allerlei Feld- und Gartenfrüchte, und bringt sie zum Verkauf auf einem Schiebkarren zum Markte. Er hat auf diefe Weise mit seinem Fuhrwerk in den dreißig Iahren eine Strecke von 168.000 Meilen zurückgelegt. Als Knabe wurde er einmal von einem Pferde geschlagen, und seitdem will er nichts mehr von .uatbieren rissen. Ich wette 25.00. ich kann mehr essenals Ihr Hund." sagte William H'rmann zu Edward Nepivoda. dem Besitzer einer Hall: an Spring Str. in West Hoboken. Nepiooda. der die Leistungsfähigkeit seines Köter? kannte, acceptirie die Wette, die in sei ner Halle zur Entscheidung angesetzt war. Der Hund war da. Nepivoda mit seinen $25, zwei Schüsseln mit je zehn Paar Frankfurtern, aber nur Hermann fehlte. Robert Noache, dir ebenfalls seines gesegneten Appetits weaen bekannt ist und der auch $25.00 nicht so ganz verachtete, offerirte sich als Subslitut. Gesagt gethan. Eine Schüssel Frankfurter wurde ihm vorgesetzt, dem Hunde die andere. Jetzt begann der Freßcontest zum Vergnügen der Anwesenden, die sich eingefunden hatten. Nachdem der Hund sechs PaarFrankfurter verschlungen, schnüffclte er noch einmal an dem Teller herum. machte Kehrt und ließ zum Trotze seines Herrn die übrigen Paar unberührt auf dem Teller liegen. Roache aber ließ sich nicht stören und verzehrte scheinbar mit großem Appetit seine Würste, bis alle zehn Paar aufgegessen waren.' Er hatte die Wette gewonnen und erhielt seine wohl verdienten 25 Dollars - '

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Angethan mit dem . - 9 1tbenkranz und ihrem Vrauikleid wurde die 24 Jahre alte Christine Duerr von ihrem Gatten Charles in dem schlafzimmcr ihl.'r Wohnung. No. 053 Ost 39. Sir,, fzlatlufh. N. F.. leblos aufgefunden. In ihrer Hand hielt die Todte eiae Phiole, aus welcher ein scharfer Gcruch drang. Im Fläschchen hatte sich Karbolsäure befunden und der Inhalt war von der Frau in selbstmörderischer Absicht geleert worden. Die That ist ein psychologisches Räthsel. Das Paar war vor einigen Wochen cetraut worden und lebte im schönsten Glück. Als der Gatte t.c Todte erüliäte. wurde er fast wahnsinnig vor Schn'.erz. Vor einer Stunde hatte er sie in bester Gesundheit derlassen und bei seinem Abschied hatte sie ihn herzlich geküßt und gebeten, noch vor Eintritt der Dunkelheit nachHause zurückzukehren, da sie sich fürchte, wie sie scherzend zu ihm sagte. Seine Schreckensrufe wurden von Nachbarn gehört und nachdem dieselben sich vvn dem Unglück überzeugt, riefen sie einen Arzt vom Kinas County Hospital herbei. doch konnte derselbe vie entflohenen Lebensgeister nicht mehr in die )ülle zurückrufen. Ihre Adoptiveltern. 5?rr Charles Schuler und Frau, aus No. 856 Ost 35. Str.. sind der Ansicht, daß die junge Frau in ihrer Einsamkeit melancholisch geworden sei. Eine halbe Stunde vor ihrem Tode sang rte -in fAmtrmiitfciaes Lied unD der Nackibarin Emilie Van Len. welche sie zufheitern wollte.sagte scherzend, sie werde von Eifersucht geplagt. vom USISNV. ' Die alte OrdenSstadt Neuenburg an der Weichsel ist von ciner schweren Feuersbrunst heimgesucht worden. Fünf Gebäude wurden von dem Feuer, das in einem Stalle entstanden war. vernichtet. Durch Flugfeuer wurde der hölzerne Dachreiter der evangelischen Kirche entzündet. Die Feuerwehr versuchte zwar, trotz des erstickenden Qualms und des dichten Funkenregens die Kirche zu retten, aber ihre Geräthe reichten dazu nicht aus. Leitern und Schläuche waren zu kurz, um den Dachreiter zs erreichen, und so griffen die Flammen immer weiter um sich. Bald war die Kirche ein Flammenmeer. Es gelang nur aus dem Innern einen Kronleuchter, das Taufdecken, das Altargeräth und ein Altarbild, sowie das Rathsgestühl zu retien; alles Andere verbrannte, auch der Altar, die Orgel, die Empore und das übrige Gestühl. Die Glocken schmolzen in der Gluth und stürzten mit dem Dachgebält in das Innere der Kirche. Die Behörden von Sachalin sind durch die Flucht von hundert Sträflingen, welche zur Abbüßung ihrer Strafen nach Sachalin verschickt wurden, in große Beunruhigung versetzt worden. Hundert Sträflinge waren in der Nähe der Wladimirow'schen Steinkohlengruben damit beschäftigt, Balken für das Kronressort zu Flößen zu binden. Als die Arbeit an der Küste des tatarischen Golfes beendet war, bestiegen die Deportirten die Flö ße, um mit Hilfe von angebrachten Segeln über den Golf auf die sibirisch: Küste hinüberzufahren. Die Breite des Golfes ist an dieser Stelle ungefähr 100 Werst. Die Flüchtlinge landeten in der Nähe von Decastri, wo sie spurlos verschwanden. Vierzig von den Flüchtlingen sind mit Waffen versehen, welche sie ihren Wächtern weggenommen haben. Eine aus ChabarowSk beHufs Ergreifung der Flüchtlinge entsendete Soldatenabtheilung mußte unverrichteter Dinge zurückkehren. - Durch die Heldenthat eines Bergmannes, welche ihm selbst das Leben kostete, ist einer großen Anzahl von Bergleuten das Leben gerettet worden. In einem seit längerer Zeit verlassenen Schacht in Llanelly in Schottland arbeiteten ungefähr dreißig Bergleute, darunter Edward Williams. Dieser bemerkte plötzlich, wie das Wasser in den Schacht drang und von Sekunde zu Sekunde höher stieg. Ohne seine Kaltblütigkeit auch nur einen Augenblick zu verlieren, rief er seinen Kameraden, welche zwanzig Jards von ihm entfernt arbeiteten, zu, sich schleunigst zu retten. Alles eilte zum Fahrstuhl, und als sich dieser eben zu heben begann, stürzte ein wahrer Gießbach in den Schacht, in welchem alle zwanzig Bergarbeiter unfehlbar ertrunken wären. Der unglückliche Williams, welcher zuerst an die Rettung seiner Kameraden und dann an seine eigene gedacht hatte, konnte die Förderschale nicht mehr erreichen. Am nächsten Tage fand man seine Leiche im Wasser. Die geretteten Bergleute haben beschlossen, aus Dankbarkeit ihrem Kameraden ein glänzendes Leoräbniß zu veranstalten. Neulich Abend tönte, plötzlich die Feuecglocn 'n e:n pf'.ilzi schen Dorfe Trulbcn: es braniite in ei-, nem am äußersten Ende des Dorfes gelegenen Antren. Der Vrand war von einem ruchlosen Missethäter gelegt worden, um in der Zeit am anderen Ende des Dorfes einen Diebstahl ausführen zu können. In dem Anwefen der Wittwe Huntler. deren Sohn Feuerwehrcommandant ist. drang de: Brandstifter ein und griff, als er die Wittwe Hunkler noch im Bette vorfand, zu seinem Messer. Mit dem Rufe: Das Geld oder das Leben!" ging er auf die schwache Frau los, die angab, sie habe ke Geld. Als er si? zu würgen begann, gab ihm die Frau den neben dem Bette hängendcnSchlüssel zur Commode. welcher der Bursche 500 Mark entnahm. Hierauf schleifte er, um die, Zeugin seiner That stumm zu machen, die Frau in ein anderes Zimmer und brachte ihr mehrer: Stichwund.n am Halse bei. deren einer die Luftröhre verletzte. Dann entfloh der Thäter. Man vermuthet in ihm den vor einigen Wochen aus dem Pirmasenser Amtsgefängnisse entsprungenen Tagner Hunkler, der die zur Ausführuna der That erforderliche Personen-

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A St. Louis paper lianger and contractor, in cnurneratinp: some of his past troubles, said : " My wife and I swear by Ripans Tabules. Many a morning I have gone to work on a job and had to quit. I can't begin to teil you all the suffering I have gone throuph. I lost my appetite and nearly starved myself in trying to work up a relish sor sood ; but indigestion, dyspepsia, constipation, biliou.eness and headache constantly attended me. I iDok bitters, tonics. pills, but they didn't eure me. My wife had also some trouble vith her stomach and it was a friend of hers who first told her to try

Ve siartcd in toejether to täte them. began to feel bully, and my wife is as i Gin schwerer Unfall Hut sich im Winterdelcdrcnr NotH?rbaum zu Hznburg ereignet. Das Schr'ttmacherpaar des professionellen Vicyclefahrers Köcher, Müller-Reck-zeh, kam dort mit seinem Motor so unglücklich zu Fall, das; der Steuermann Müller auf der Stclle todt war; Reckzeh blieb unverletzt und auch Köcher, der hinter seinen Schrittmachern fuhr, ist dank s:in:r Geistesgegenwart ohne Sck.adcn dn'd?n;n?n. in Die Acim-Tücorie. Eine wichtige Entdeckung. Durch Erneuerung des Systems werden fast alle Krankheiten geheilt. s wird in diesen Tagen viel über Pilzr gesprochen und doch ist dies kein müßiges Getede. Das Mikroskop enthüllte die Thatfache, daß viele Krankheiten durch einen besonderen Keim oder Pilz hervorgerufen werden. Ein eingehenderes Studium und ftor: fchungen zum Zwecke der Entdeckung einek Mittels, welches diese Pilze auS dem Ensten: entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu crneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich heraus, daß Dr. Kay's Rcnovator das vollkommenste Heilmittel für alle diefe Krankkeiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bcreichert dasselbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjjüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay's Neno vator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus emem Briefe von Frau E. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha, Neb.: .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay 'S Rcnovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Erippe und es dauerte geraume Aeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; bann trat Malaria e:n uno ich nahm hinreichend Ehinin ein, u den Tod einer Person zu bewirken. Verspätte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Rcnovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatte Echwindelanfälle, und eS war als ob feurige ?!äden und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. .ES freut mich, berichten zu konnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Renovators große'Befserung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Tank Ihrem Ren?vatol gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das beste bestehende Heilmittet, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen fogar alle anderen Mittel vergeblich anaemandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le-der-und Nieren-Krankheite, iVerstopfung, Kopfschmerz, Magenbcschmerden, Geschwüre, Ausschlag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüscnvertrößerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbeschmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abaestumpftheit, Rhsumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqfluß, Beulen, Salzfluß, Skropheln :e. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Eingeweide; er fteiaert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen d.ieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Magen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, auS concentrirten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen cli die flüssigen Arzneien, welch: für dcnselben Preis verkauft werden. Dr. Kay's Renovator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preise und $1. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und scbreibe an die Dr. B. I. Kay Medical o. (Westliche Office), 620 südl. 16. Str., Omaha. Neb.,roorrauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Tiefe Firma veröffentlicht ferner Dr. Kay's Hand Book of Valuable Reeeipts and a Treatise on Diseases," welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zei tung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf Vollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. Czi'tV.tzszitzx ciii us raltrcI

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