Indiana Tribüne, Volume 23, Number 60, Indianapolis, Marion County, 17 November 1899 — Page 2

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InQrcu Tast'.lZ) und -" V A Die tägliche. Tribune- kost durch den Irl,-. , qCcKtl pr Woche, die eonntaaS.3:rtSflw" itt per Ooche. Beide isr, 15 Seut d 0 8cxt p Etoatt. Per voft tu stillt K fUd ptgechi t Tttiln2 V 51. ' CT7Ui 18 SKd VklndSH G, 3r.tisina5Pli, 17 torrtnher 'W Llndree's Uillergang. In der Londoner Times" veroffentlicht der Contreadmiral H. Campion einen Abschnitt aus einem Briefe aus Fort Churchill, dem nördlichen Posten der Hudson Bai-Gesellschaft, isorin vielleicht Nachricht vom Schicksale Andr6e's enthalten ist. Der Brief ist von einem Neffen des Admiial Campion. A. D. Alston, der Fort Churchill seit fünf Jahren verwaltet und die Sprache der Eskimos versieht, verfaßt. Die mitgetheilte Stelle lautet: Sie werden vielleicht erstaunt sein, zu hören, daß die Andröe'sche Expedition im hiesigen Norden untergegangen ist. Zu Anfang dieses Frühjähr kam ein Eskimo Namens Old Donalds Son mit einigen anderen Eskimos in unser Magazin, um Einkaufe zu machen. Nachdem sie damit fertig waren, gingen sie alle aus dem Magazin hinaus mit Ausnahme von Old Donalds Son, welcher fragte, ob der Ballon aufgestiegen sei, da letzten Sommer im Norden zwei weiße Manner getödtet worden seien, und man glaubte, daß diese von dem Ballon kamen. Ich schenkte dieser Geschichte nicht viel Beachtung, berichtete sie aber pflichtgemäß an Dr. Milne im Fort Fort. Später jedoch kamen zwei andere Eskimos, Stockby und sein Bruder, und diese brachten Nachrichten, welche sehr wenig Zweifel darüber obwalten lassen, daß die Andröe'sche Expedition hier in: Norden zu Grunde geganzen ist. Ctockby's Bruder begegnöte, als er vergangenen Sommer auf Moschusochsen "jagte, vier weißen Männern, weiche Hirsche schössen. Einige EsttLuS, welche- hinzukamen, sahen die Hirsche nicht und glaubten, di weißen Männer schössen auf sie. Darauf nahmen sie ihre Pfeile und Bogen und erschossen zwei der Weifcm, wobei sie den einen sofort tödteten. Die anderen beiden liefen fort und wurden von den Eskimos verfolgt, ob sie entkommen sind, over nicht, weiß man nicht. Stockby's Bruder sah die beiden armen Menschen daliegen, die Pfeile steckten in ihnen. Der eine war ein Mann in mittlerem Lebensalter, der kurz, breit und stämmig war. Der andere war ein junger Mann. Der ältere trag einen Knickerboker - Anzug mit gestreiften Strümpfen, der andere hatte einen Tuchanzug an, und beide trugen Mützen mit Blechmarken. Die Eskimos wollten haben, daß Stockby's Bruder mit ihnen zurückgehe, da ein großes rundes Ding, voll von Tabak, Kleidungsstücken, Munition u. s. w. im Norden läge, er ging aber nicht mit. Er brachte jedoch zwei Wolfsfell-Tep-piche mit und einen Theil eines Eski-mo-Anzuges, wie er im hohen Norden getragen wird, nur um zu zeigen, daß er so weit gewesen war, wie er sagte. Ich habe dies dem Commissär gemelUlm Die ttatlontn auf Reisen. Eine bemerkenswerthe Charakteristik der .Völker auf Reisen giebt Eduard Guyer in seinem Werk Das HotelWesen der Gegenwart". Sehr schlecht kommt darin der Deutsche fort. Er ist unterwegs ein unruhiger Geist, der vor lauter Unschlüssigkeit und Fragen keinem rechten Genuß kommt". Er will alles sehen", kritisirt alles mit lauter Stimme und wird auf der ganzen Welt nichts so recht und gut finden als in Berlin. Nur der Süddeutsche und der Oesterreicher zeigen sich gemüthlicher. Der Engländer nimmt seine geegflte Lebensweise überall mit sich und weicht nur in den dringendsten Fällen davon ab". Ohne gehörige Vefriedigunz seiner nationalen Gewöhnheiten hat er keinen Genuß, die Natur, di: Sehenswürdigkeiten u. s. w. komfür ihn erst in zweiter Linie. Dem Engländer ähnelt der Holländer, der aber in Bezug auf die Logis noch mehr Ansprüche macht, ein Feind des Treppensteigens, ist, von den Hoteliers jedoch wegen seiner treuen Kundschaft sehr geschätzt wird. Der Franzose wirft infolge seiner souveränen Verachtung aller geographischen Kenntnisse Staaten, Berge, Seen und Flüsse bunt durcheinander und weiß selten, wo er sich befindet, und nie, wohin die Neise geht; er hat jedoch Humor dabei und sieht hauptsächlich auf gute, d. h. lustige Gesellschaft. Er kommt in alle möglichen Verlegenheiten, zieht sich aber mit einem Scherz aus jeder Klemme und amüsirt sich dabei vortrefflich. Der Amerikaner erscheint stets mit der Bleifeder. Ohne Bleifeder kein Amerikaner", alle Verhältnisse werden bei demselben ausgerechnet und in Zahlen ausgedrückt. Er kümmert sich um alles, fragt viel und oft sehr treffend, befolgt gewöhnlich das Gegentheil der erhaltenen Rathschläge und ist glücklich über einen Vortheil, den er seiner eigenen Schlauheit zu verdanken glaubt. Rllcksichtslosigseit gegen andere zeichnet ihn aus. Seine Hauptmahlzeit ist das Frühstück, das seine einzige Sorge bildet. Der Russe reist meist in größeren Familien und selten rasch. Er zahlt entweder sehr gut oder sehr schlecht. So beliebt die ersten russischen Familien deshalb in den Hotels sind, so ansprechend ihr höfliches Benehmen und der schöne Ton in der Familie, so bilden die Russen der zweiten Kategorie mir ihrenBegriffen von Ordnung und Reinlichkeit den Schrecken der Wirthe. Die Jtaliener sind auf Reisen sehr lustig, aber doch von gewisser Ruhe. Sie lassen sich gern belehren, haben aber, wie die Franzosen, wenig Sinn für Natur-chör.heitm.

Das cchtö imporiirte

Karlsbader ZIlittcral'Zvall'cr. Das natürliche Mittel für die Heilung reu Leber- und Nieren-Leiden, gastrischem Katarrfy und allen Arankhcitcn des lila acns, chronischen Entzündungen der Litt geweide, Diabetes, ettleibiakcit, Gicht, Nheui.latismus und lzartlcibizkeit. i EiSliEa & UEH0ELS0 CO., Allcittifle Vtnttn, New Jork. Necrutcttattwc? b ina in (!?Lla!!. Bei der Necrutenl-lZiwerbunz in England spielen sich häufig Scenen ab, die der Komik nicht entbehren. Sobald sich ein Kriegsaerücht verbreitet, haben die rekrutirenden Sergeanten alle Hände voll zu !hun. Junge und ältere Männer, die sonst nicht im Traum daran denken würden, fcch in die Armee aufnehmen zu lassen, bekommen dann plötzlich den Einfall, ihrem Lande und der Queen zu dienen. Die Gründe, aus denen sie den schneilen, meist nur zu bald bereuten Entschluß fassen, sind manchmal recht sonderber. So fand ein in London wohlbekan.::?r Eity-Kaufmann dieser Tage einen Zettel auf seinem Pult liegen mit folgendem Inhalt: Sir, ich bin wie gewöhnlich zum Lunch gegangen, aber ich werde nicht wieder in Jh? Comptoir zurückkehren. Da Sie meiner Bitte um Gehaltserhöhung noch immer kein Gehör geschenkt haben, bin ich entschlossen, meine Dienste der Köniain zur f.rnuna iu .stellen, .n der Armee wde ich sicher auf meyr Anerkennung rechnen können. I. S." Die Unterschrift war die eines anfielligen jungen Schreibers, den der Kaufmann nicht gern missen wollte. Er eilte daher in großer Bestürzung zu dem nahen Recruten-Untersuchungs-Bureau; doch kam er schon zu spät, der kampflustige Jüngling hatte bereits die Schwelle überschritten. Drei Tage später erschien dieser aber sehr kleinlaut bei seinem im Stich geladenen Prinzipal und gestand, daß man ihn nicht angenommen habe, weil er an krampfadern am rechten Bein leide. Da er reuig um Wiederaufnahme bat, wurde ihm verziehen, und der enttäuschte Recrut tröstet sich nun damit, daß die Feder schließlich doch mächtiger ist. als das Schwert. Mit recht gemischten Gefühlen mochte ein Sergeant über die Antwort eines jungen Farmers nachgedacht haben, den er kürzlich anzuwerben das Glück hatte. Der Unteroffizier kam gerade dazu, als der Mann die außen an der Kaserne angebrachten bunten Tafeln mit äugenscheinlichem Interesse betrachtete. . Er trat zu ihm und eine Viertelstunde später saßen die Beiden plaudernd bei Whisky und Selters in der nächsten Kneipe. Mit der ganzen ihm zu Gebot stehenden Ueberredunaskunst schilderte der Sergeant das Soldatenleben in den glühendsten Farben. Er wies darauf hin. daß es Tommy" nie an gutem Essen und Trinken fehlen, daß er stets reichlich mit Taschengeld versehen sein, und, last but not least, daß er in seiner schneidigen Uniform überall die Bewunderung bei jungen Mädchen erregen und fo viele Liedschaften haben werde, wie er nur wolle. Da unterbrach ihn der ZuHörer mit einer ungeduldigen Handbewegung und fagte ärgerlich: Ach, schweigen Sie! Ich weiß das Alles nnd mir liegt daran gar nichts. Ich w'll ja nur dienen, um von dem Weil fortzukommen, das ich vor einem Jahr geheirathet habc. Also her mit dem Geld (jeder angeworbene Recrut erhält einen Schilling als Handgeld) und God save the Queen!"" Derselbe Sergeant hatte bei einer anderen Gelegenheit eine ziemlich unangenehme Erfahrung machen müssen. Es war ihm gelungen, bei einer Jahrmarktsseier einen großen stämmigen Burschen zur Annahme des Shillings zu veranlassen. Der junge Mensch war stark angeheitert und gestand dem Unteroffizier ganz offen, daß er so schnell als möglich aus der Gegend fort möchte, weil er sich mit seiner Liebsten erzürnt habe. Stolz auf seinen prächtigen Fang schritt der Recrutenwerber mit dem stattlichen Jüngling die Straße entlang. Da trat ihnen plötzlich ein hochgewachsenes, rothhaariges Mädchen in den Weg und forderte den Burschen auf, mitzukommen. Der Unteroffizier bedeutete der energisch austrctenden Schönen, daß der junge Mann nicht mehr ihr. sondern der Königin gehöre. Das zst nicht wahr!" rief die erzürnte Maid. Er hat versprochen. mich i'ber vier Wochen zu heirathen und sein Wort muß er halten. Wenn Sie ihn beschwatzen konnten, so war es nur. weil Mick betrunken ist. Sie att: sollen einen Denkzettel haben!" Damit riß sie dem Sergeanten Ihrer Majestät die Mütze ab und zerkratzte ihm das Gesicht mit ihren Nägeln. Ein dazwischen tretender Polizist vermochte erst nach vieler Mühe, die beiden Männer vor weiteren Handgreiflichkeiten der jungen Furie zu retten. JeiblkHe Tvlone in ZZrattkreich. Wie die französische Regierung sich Nachrichten auf dem gewöhnlichen Wege" zu verschaffen pflegt, wurde oährend des Dreyfus - Prozesses in Sennes ausführlich erörtert. Einer der Zgen sprach seine persönliche Abnttgung segen die Verwendung von Frauen zu Zwecken der Spionage aus. Sehr mit Unrecht; denn wie aus den Memoiren der französischen Polizisten zu ersehen ist, haben gerade die weiblichen Spione der Regierung oft die wichtigsten Documente geliefert. Der ehemalige Geheimpolizist Eriselli, der sich des besonderen Vertrauens Napoleons III. erfreute, erzählt jetzt die sinnreiche Art auf welche er hinter alle Geheimnisse der russischen Politik kam. Der rusiiföt Qtlasüit

in Paris. Graf Kisselew. ein 70jähriger Greis, ließ alle aus Petersburg gelangenden Nachrichten an seine Freundin, die GräfinGordonne. adressinn. Für diese Dienstleistung empfing die genannte Dame ein Jahresgehalt von 10,000 Francs, während deren Gatte, dem die Redaction des Petersburger Hofjournals oblag, 15. 000 Francs bezog. Dem Geheimpolizisien llr.isclli gelang es, die Gunst dieser Dame zu erringen und, indem er ihr versprach, sie über wichtige politische Ereignisse seines Ressorts zu informiren. brachte er sie dazu, die für den russischen Botschafter bestimmten Einkäufe zunächst ihm zu behändigen. Criselli eilte mit ihnen geradcnwegs zu Napoleon III., woselbst die Briefe in dem schwarzen Kabinet von dem Postbureauchef Tilberg. einem Meister seines Faches, geöffnet, vom Kaiser gelesen und eine Stunde später an die Gräfin Gardonne zurückgegeben wurden, die es nicht glauben konnte, daß die Briefe geöffnet waren, so wenig war eine Spur hiervon zu finden. Die der Gräfin im Austausch gelieferten französischen Geheimnisse waren natllrlich für denZweck fabricirte. Nichtsdestoweniger hielt sie der damalige russische Kanzler Graf Nesselrode für so wichtig, daß er der Vermittlerin ein Collier im Werthe von 12.000 Mark sandte mit der Weisung, die kostbare Bekanntschaft der Geheimakten bestens zu cultiviren. Freilich kamen durch diese Jndiscretionen zwei große Diplomaten hart aneinander. Der französische Gesandte in Rußland, Herr Castelbajar, und der französische Minister der Auswärtigen Angelegenheiten, Herr Drouyn de L'huis; denn Napoleon III. wußte stets einige Tage, ehe sein Minister sie erfuhr, die wichtigsten . Vorgänge. Schließlich sahen sich die Beiden genothigt, ihre Demission zu geben. Diese Spionage wurde fortgesetzt, bis der Graf Kisselew nach Rußland zurückkehrte und die Gräfin mit sich nahm. Ein anderer Gewährsmann, ver Chef des Sicherheitsbureaus, Mr. Claude, erzählt in seinen sechsbändigen Memoiren auch unter Anderem, daß er eines Tages mit einer merkwürdigen Angelegenheit betraut wurde. In einem wenig bevölkerten Theile von Paris fand man eines Morgens eine vollständig unbekleidete Dame in bewußtlosem Zustand auf der Straße l:egen. Man brachte sie zu sich und erst nach langen Recherchen fand Mr. Claude die Spur des Thäters. Die Dame gestand ihm, mit einem jungen Officier in einem Restaurant ein tete-ä-tetc gehabt zu haben, konnte sich der weiteren Vorgänge aber nicht erinnern. Ein abgerissener Uniformknöpf, den Claude neben der Bewußtlosen auffand, führte zu dem Ergebniß. daß die Dame, welche der Polizei als eine Spionin Napoleons III. bekannt war, von Pierri, einem Anhänger Mazzinis, und einem französischen Officier, einem Helfershelfer Pierris, aus Rache in einen Hinterhalt gelockt, dort betäubt, entkleidet und ihres Haarschmuckes vollständig beraubt worden war. Die Spionin wollte es zunächst nicht glauben, daß ihr Liebhaber an dem Attentate betheiligt sei, aber der abgerissene Uniformknopf mußte sie schließlich zur Ueberzeugung bringen. Acht Tage später wurde Mr. Claude zu Madame X. zu Gaste gebeten. Bei seinem Eintritte in ihren Salon fand er daselbst den Proteetor der Dame, den Marschall St. Arnaud. und den jungen Officier, auf welchen sich sein Verdacht gelenkt hatte. Während des Dejeuners zog die Dame plötzlich eine Reitpeitsche hervor und hieb dem Officier damit derart über das Gesicht, daß sofort das Blut aus dem Munde lief. Hierauf nahm Mr. Claude den Geprügelten in Empfang. Er wurde nach dem Gefängniß Cherche Midi gebracht und dann zur Deportation verurtheilt. Vor seiner Abreise erbat sich Madame X. die Erlaubniß, mit ihrem kinstigen Geliebten in seiner Zelle ein Abschiedsmahl einzunehmen. Es wurde ihr gewährt. Des anderen Tages fand man den jungen Officier leblos hingestreckt in der Zelle; er habe sich vergiftet" hieß es in dem amtlichen Bericht. Diese Madame . war übrigens in der Lage, dem Sicherheitschef Mr. Claude von dem beabsichtigten Vombenattentat Orsinis eine Warnung zugehen zu lassen, die dieser nicht beachtete. Man sieht daraus, daß die weiblichen Spione unter Umständen große Dienste leisten können. In ihrem in Auteuil befindlichen Hause wohnte die schöne Herzogin Castiglione, von der Griselli erzählt, daß sie den Kaiser fo sehr für sich zu entflammen verstand, daß er ihr eineu Besuch abstattete. Die schöne Gräfin, war ebenfalls, wie man später erfuhr, eine Agentin des. unerbittlichen Mazzini. Napoleon III. nahm zur Vorsich! Griselli und seinen Leibcorsen Zambo zu diesem Besuche mit. In dem Augenblicke, als Napoleon durch den dunklen Corridor des Hauses schritt, stürzte aus einer Nische eine dunkle Gestalt auf ihn zu. Doch im Nu hatte sich Z?mbo auf sie geworfen und stieß den Attentäter mit seinem Dolche nieder. Die Herzogin wollte erst Napo leon glauben machen, der Ermordete sei nur der Geliebte ihrer Zofe gewesen, welcher sich im Vorzimmer verbergen wollte. Aber da man bei der Leiche einen vergifteten Dolch fand, mußte die Herzogin bald darauf Frankreich verlassen. 15 Stunden im Ballon.

Von den Wundern einer 15 - stündlgen Ballonfahrt berichtete der franzö' fische Luftschiffer Hermite vor der Pariser Academie der Wissenschaften. Er stieg mit einem Begleiter gegen halb 7 Uhr Abends von den Gaswerken von St. Denis auf, erreichte eine Höhe von 4700 Metern und kam nach 15 Stunden und 8 Minuten in einer Entfernung von 655 Kilometer bei heftigem Sturme an der Rhonemündung zur Erde. Der Aallos taüi ttzen Naunliu-

halt von 1950 Kubikmetern. Außer verschiedenen Instrumenten und Apparaten war Ballast nlitgenommen. der zum Theil in Papier bestand, nämlich in 10,000 Fragebogen, die vorher in bestimmter Weise geordnet und numerirt waren und während der Fahrt in festgesetzten Zw.'schenräumen ausgestreut wurden. Viele dieser Fragebogen wurden nachher durch die Post an Hermite eingesandt und haben sich dadurch als ein sehr werthvolles Mittel erwiesen, um mit Genauigkeit die Flugrich-

: tung des Ballons und seine Geschwindigkeit während der ganzen Fahrt und jedes einzelnen Theiles derselben genau festzustellen. Beim Aufstieg war der Himmel sehr bcölkt; der Ballon flog beständig in südöstlicher Richtung und war von Wolken umgeben. Nur in seltenen klaren Momenten wurde die Erdoberfläche sichtbar. Der Mondschein brachte einige merkwürdige Erscheinungen hervor, zunächst erschien d.'n Luftreisenden gegen 8 Uhr Abends zur Linken und unter ihnen ein deutlieher Regenbogen, der aber keine Farbe zeigte, sodann wurde mehrmals der Schatten des Ballons sichtbar, der sich auf den Wolken abzeichnete und von einer kleinen, ebenfalls farblosen Aureole umgeben war. Die Feuchtigkeit nahm, dem allgemeinen Gesetz widersprechend, eine Zeit lang mit der Höhe zu und reichte den Sättigungspunkt in 2800 Meter Höhe. In der größten erreichten Höhe von 4700 Metern zeigte das Thermometer kurz vor Eintritt der Morgendämmerung 6 Grad C. über tom Gefrierpunkt. Während der Dämmerung nahm der Ballon eine Richtung gerade nach Süden ein, die Schnelligkeit des neuen Luftstromes wuchs beständig und nahm schließlich den Character eines furchtbaren Sturmes an. In 2500 Meter Höhe etwas südlich von Chalons an der Saone umhüllte ein: Wolke in Gestalt eines Trichters den Ballon, um den sie sich wie in einem Wirbel herumdrehte, so daß sogar das Gleichgewicht des Luftschiffes in bedenklicher Weise erschllttert wurde, während man sonst bekanntlich im Ballon von der Bewegung der Luft nichts fpürt. Der Ballon mußte in eine Art von Wirbelsturm gerathen sein, der sich an der Grenze zweier Luftströmungen entwickelt hatte. Nach einer vorübergehenden Senkung stieg das Fahrzeug wieder in höhere Regionen und überholte die Wolken in 3800 Meter Höhe. Nun gewahrten die Luftschiffer das wunderbare Schauspiel eines Meeres von wellenförmigen Wolken unter sich, aus denen im Hintergründe die Hauptgipfel der Alpen herausragten, der Mont Blanc diente lange zur Orientirung. In 4100 Meter zog der Ballon durch eine Wolke von durchsichtigem Eis, aus mikroskopischen Krystallen bestehend, die sich mit einem eiaentbümlichen Knistern auf alle Theile des Ballons und auf seine In fassen niedersetzten. Das Bild der Sonne wurde zetzt von dem Wolken meer wie von einem Spiegel blendend zurückgeworfen. Nunmehr ging die Reise über dem unken Rhoneufer ent lang, die Wolken lösten sich nach und nach über dem Flusse aus und warfen sich, vom Sturme gejagt, aus das Ge birge. Unter den Luftschiffern öffnete sich nun ein heller Abgrund, auf dessen Grunde die Ortschaften mit Blitzesschnelle vorüberzogen. Als dasMeer am südlichen Horizont austauchte, war sei ne Zeit mehr zu verlieren, und bei fort dauerndem Sturm und nach einigen fürchterlichen Stoßen gelang schließlich die Landung in der Landschaft Cran, nur wenige Kilometer vom Meeres strande entfernt. Während der Fahrt wurden einige gute Photographien auf genommen. Uebrigens hatte der Ballon genau die Richtung eingeschlagen, die am Morgen der Abfahrt von dem meteoroloqischen Centralbüreau als die wahrscheinlichste angegeben worden war. Vom Jnlande. JnelfCountiesdeZStaates Iowa sind Vertreterinnen des Ewig Weiblichen Superintendenten der öffentlichen Schulen. In der -Wohnung ihrer Enkelin, Frau Jacob Scbiffour von Milloale, Pa., feierte Frau Mary Spitzner ihren 101. Geburtstag. Frau Spitzner ist eine geborene Oesterreicherin. In H a r p s w e l l, M e., c o p ulirte dieser Tage der greise Rev. Elijah Kellogg ein Paar, der vor länger als einem halben Jahrhundert auch die Großeltern der Braut ehelich verbunden hatte. Unweit von Cumberland, Wis.. beabsichtigen 100 Deutsche, die sich christliche Socialisien nennen, eine Cooperativ-Colonie zu gründen. 4000 Acres Land haben die Leute zu diesem Zwecke bereits erworben. Bei dem von Hilfsmarschall Fox in El Reno, Oklahoma, unternommenen Versuche, den Viehzüchter C. P. Hopkins zu verhaften, kam es zwischen ihnen zu einer Schießerei, in welcher beide getödtet wurden. .D a s ä l t e st e v e r h e i r a t h e t e Ehepaar . in den Vereinigten Staaten zu sein, beanspruchen Herr und Frau Adam Dayett in Wilmington, Tel.. die dieser Tage ihren 68.' Hochzeitstag feierten. Herr Dayett zählt 90 Jahre, während seine Frau um 4 Jahre jün ger ist.' Große Anlage zu einem Don Juan scheint der 17 Jahre alte Luther Smithson in Pricersburg. Ky., zu haben. Trotzdem er den Kinderschuhen kaum entwachsen ist, verheirathete sich der Junge vor einiger Zeit und, damit nicht genug, brannte er kürzlich mit seiner 13 Jahre alten Schwägerin Pearl Ward durch. Während das vier Jahre alte Kind des Farmers Spenskia bei Millheim unweit Brenham, Tex., auf einem großen Ameisenhaufen spielte, brach derselbe zusammen und bevor man dem Kinde zu Hülfe eilen konnte, wurde dasselbe von Ita Taulerrde

gierigen rothen Ameisen derart zerbissen, daß es nach kurzem Zeit den Geist aufgab. Unweit von seiner Ranch bei Filmore. Wyo., hat S. A. Aggers die 130 Fuß langen und 18 Zoll dicken Ueberrcste einer Urschlange gefunden. Um seinen Fund vor Zerstörung durch unbervikne .Hände zu schützen, hat Agers sich für das Stück Land, wo derselbe ruht, einen Bergbau - Claim gesichert. Rothe Ameisen haben ein 4 Jahre altes Kind des Farmers G. D. Spenskia in Millheim. Texas, zu Tode gebissen. Das Kind stand auf dem Ameisenhaufen, letzterer stürzte zusammen und in wenigen Minuten war es mit Myriaden von Ameisen bedeckt. Innerhalb 2 Stünden war das Kind ein L-icke. Das ilcphaiitenhaus in der Mnazerie des New Yorker Centralparkö war neulich der Schauplatz einer eigenthümlichen Scene. Eine noch junge und passabel hübsche, elegant gekleidete Dame kletterte plötzlich über das etwa drei Fuß hohe eiserne Außengeländer vor dem ElephantenKäfig, schlüpfte dann durch eine der fast mannsbrciien Eisenstangen des eigentlichen dreiteiligen Käfigs in den ersten hinein, überhäufte den dort befindlichen Dickhäuter mit Liebkosungen und Küssen auf seinen Rüssel und führte sich überhaupt in einer Weise auf. daß maii sah. man habe es mit einer Irrsinnigen zu thun. Man brachte die Unzlüllliche. welche sich Lily Gilleite nannt?, aber Angabe ihrer Adresse verweigerte, erst nach der Polizeistation im Arsenalg:bäude und dann nach dem Bellvue - Hospital. In einem Handtäschchen, welches sie bei ihrer Verhaftung fortwarf, fand man einen Brief, aufgegeben in Tclluredo, Col., und adressirt an Frau Vutz. 250 West 37. Str. Sie sagte im Stationshaus, sie liebe Elephanten mehr wie Männer und glaube, daß die Elephanten dieses Gefühl erwiderten. Daö Städtchen Gloucester, N. I.. wird immer berühmter, feine Wirthe immer erfinderischer. Neben der Wirthschaft an der Ecke von Market Straße und West Jersey Ave. stand bis vor Kurzem eine kleine Kirche, in welcher Nev. Snyder predigte. Dieser Tage nun brannte das Kirchlein nieder, und die kleine Gemeinde wußte nicht, wo der Gottesdienst abgehalten werden sollte. Da kam Chas. L. Tiffann. der Besitzer einer Wirthschast, zu Hilfe. Der spekulative Wirth offerirte das neben dem Schankzimmer gelegene Gastzimmer zur Abhaltung des Gottesdienstes. Zu seiner groß:n Freude wurde seine Offerte angenommen. Während nun im Gastzimmer gepredigt wurde, wurde in dem nur durch eine spanische W?nd getrennten Schankzimmer ein gutes Geschäft gemacht. Als der Gottesdienst zu Ende war. machte der Wirth die Gemeinde darauf aufmerksam, daß jetzt die Zeit sei, Eins zu trinken", und lud den Predige? zu einem Glase ein. Rev. Snyder sagte darauf, daß er selbst nicht trinke, aber nichts dagegen einzuwenden habe, wenn Andere trinken. Von irgend einer Seite wurde Tiffany des Verkaufs von geistigen Getränken am Sonntag angeklagt. Er hofft jedoch, daß ihm die Gemeinde, welcher er sein Haus zur Verfügung gestellt hatte, aus dem Scklamassel helfen werde.

m Vom Auslande. Unter dem Verdacht, einen Giftmordversuch an ihrem Vater verübt zu haben, sind in Jserlohn die geschiedene Ehefrau Wiggers und die Ehefrau Neideck verhaftet worden. Die That soll geschehen sein, um in den Besitz einer von der Mutter herrührenden Erbschaft von 20.000 Mark zu gelangen. Auf dem Polizeiamt in Sprottau erschien der Arbeiter Valentin Tokarz aus Sojkowo, Galizien, und meldete, von Gewissensbissen gequält, daß er in Hermsdorf, Kreis Görlitz, die unverehelichte Katharina Volassa in der; Wohnung wegen verschmähter Liebe erstochen habe. Tokarz wurde sofort verhaftet. 'Zu So l o t h u r n erschoß der in Concurs befindliche ehemalige Fabrikant Zimmerli seinen 18-jähri-gen Stiefsohn, einen Gymnasiasten. Nach der That versuchte Zimmerli. sich selbst zu erschießen, allein die Kugel ging fehl, und nun vergiftete er sich mittels Schwefelsäure. Zimmerli litt an Verfolgungswahn. Erschosj en hat sich der Arbeiter Hundstein in Witienberge, der seine Frau ermorden wollte. Die Büchse, mit der er den Selbstmord verübte, hielt er noch in der Hand, als - seine Leiche gefunden wurde, bundstein feuerte erst auf seine Frau, von der er getrennt lebte. 3 Schüsse ab und verwundete sie schwer, aber nicht lebensgefährlich,- darauf richtete er die Mordwaffe aeaen sicd. Zu einem Juw'elier in eer Rue de la Paix in Paris kam dieser Tage ein Herr von distinguirtem Ueußeren, der sich zahlreiche werthvolle Schmuckgegenstände vorlegen ließ und bei deren Auswahl sehr schwer zu befriedigen war. Während der Verkäuser aus dem Innern seiner Schränke immer neue Pretiosen an's Tageslicht beförderte, fuhr er erschreckt zusammen, als sein feiner" Kunde einen markdurchdringenden Schmerzensschrei ertönen ließ. Der Herr Graf" hatte einen unbewachten Augenblick be, nutzt, um eine kostbare Vroche in sei ner Mundhöhle verschwinden zu lassen, wobei ihn jetzt die in den Kehlkopf gedrurigene Nadel in wahre Todesangst versetzte. Man geleitete ihn in die nächste Apotheke, in der es erst . nach langem Bemühen glückte, ts verschluckten Objectes wieder habhaft zu werden. Graf Cernizon. so nennt sich der Erfinder dieses neuen, Trecks, behauptet zwar, er habe nur die Güte seiner Zähne an dem spröden Metall versuchen wollen, diese Ausred: fand jedoch bei der Behörde keinen Glauben, sie ai. sich vielmehr auch durch dje

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Mjr stornach had got into sach a fix I could not digrst rny yictuala at all ; everything I ate I threw up, with great pains in rny ehest and bowcls. I tried several doctors, who did ine no good. At last, alter spending about $75, a friend advised me to try Ripans Tabules. I coramenced taking them anj soon I could eat almost anything, and I had the satisfaction of knovring that what I eat ' would stay with me I am grateful for such a medicine, and I - hope before many years it will have place in the house of every family in these United States."

jrojjcrrtio.er' Allüren des Herr Ci-'-scn" nieji abhalten lassen-, ihn liutei Schloß und Riegel zu seen. Einerderreichsten Männer Italiens, der Bankier Graf Antonio Cerasi, der mehr als 20 Millionen hinterlassen haben soll, ist vor einigen Tagen im Alter von 90 Jahren in Nom gestorben. Der reiche Mann lebte so einfach und bescheiden wie der ärmste Tagelöhner. Dabei war er sehr freigebig gegen die Armen und war deshalb und wegen seiner patriarchalischen Lebensführung in weiten Kreisen sehr populär. Cerasi liebte ein ruhiges Geschäft; er ließ sich nicht von dem Spekulationsfieber packen, das nach 1870 ganz Nom fortriß, und als dann der große Bau- und Bannrach eintrat, war er einer von den wenigen Bankiers, die mitten in dem allgemeinen Zusammenbruch fest und sicher standen. Begonnen hatte er mit einem Vermögen von nur 100.000 Lire. Eine Heirath und außerordentliche Geschäftstüchtigkeit machten ihn reich. Nach 1843 war er bereits im Stande, dem PapstL Pius IX. eine nach Millionen zählende Summe aus eigenen Mitteln. vorzustrecken. Von seinen 20 Millionen ist ein großer Theil bei Nothschild in London deponirt. Universalerbe dieses Vermögens ist Herr Piccioli, ein Neffe des Verstorbenen, der bis jetzt als Direktor der Bank thätig war. V e i dem Staatsbauamte in Budapest ereignete sich ein sonderbarer Vorfall. Der Diener Nagy war damit betraut worden, 0500 Gulden bei einer Bank, zu beheben, kehrte jedoch in das Amt mit der Angabe zurück, daß das Couvert. in welchem das Geld enthalten war, ihm durch den Wind aus der Hand gerissen und in die Donau getrieben worden sei. Auf der Polizei, welcher der Fall unterbreitet wurde, beharrte Nagy bei seiner Behauptung. Ein findiger GeheimPolizist, welchem die Sache verdächtig vorkam, miethete sich nun in dem Hause, in welchem der Diener wohnte, ein. um Nagy so besser überwachen und beobachten zu können. Bald machte er Bekanntschaft mit Nagy und dessen Familie. Dieser Tage spielte der angebliche Privatbeamte mit dem fünfjährigen Töchtcrchen Nagys. Hierbei blieb das Kleidchen des lindes an einem Nagel hängen, und aus dem Kleidchen fielen zwei Taufendguldmscheine heraus. Der Poilizist drohte nun Nagy mit der Anzeige, wenn er nicht die defraudirte Summe mit ihm theilen würde. Als Nagy auf den Vorschlag einging, lüftete der Polizist sein Jncognito und verhaftete den betrügerischen Diener. Derselbe legte sodann auf der Polizei ein umfassendes Geständniß ab. EindoppeltesJagdunglück ereignete sich in der zu Hohenb-ir-nekow bet Franzburg in Pommern gen w .11 r. ... . . . yorlgen vaioung. Der ayrige vtiu tergutsbesitzer Horst Krause fuhr mit seinem 22jährigen Bruder Rolf, seiner Frau und einer jungen Dame durch den Wald, als ein Rehbock aus dem Gebüsch am Wege hervortrat. Sofort stieg Horst Krause vom Wagen, wobei er sich auf den Lauf seiner Büchse stütz, te; er strauchelte jedoch beim Absteigen, die Flinte entlud sich und die Kugel traf ihn mitten durchs Herz, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. Sein Bruder Rolf wurde von dem Schreck über den Unfall derart ergriffen, daß ihn.Nn Gebirnscklaa ereilte.

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