Indiana Tribüne, Volume 23, Number 60, Indianapolis, Marion County, 17 November 1899 — Page 1
0 A M (W S W rC P US iA 4V ii i i a i i i V O W V w ij s&j y y w feV ä v , , Office : No. 18 Güb Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana. Zreitag, öen 7. November (899. Jahrgang 33 No. G0
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CUrtTi OZear C. Schindler. r"nstaz wlUlU . früh um 1 Uhr. im Älter von 4i Zahnn. Die Zeich ist Camstag Vormittag im Trauer haus. 1703 Ost 10. EtraLt auSz:steZt. Die Ven dlgung findet Samstag, den IS. November, achn-.ittag 2 Uhr, xrioat statt. Die trauernden Sinterbliebenl. ,,,, .,.,,, m,r yipif
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Editorielles.
Von Südafrika fehlen seit einiger Zeit zuverlässige Berichte ganz. lich. Die Buren belagern Ladysmith, Kimberly und Maseking und die Verbindung mit diesen Städten ist abgeschnitten. Die Berichte, welche deröffentlicht werden, sind meist werthloö. Daß der Burensührer Ioubert gefallen, ist vorläusiz nicht mehr als bloßeS Gerücht. Jedenfalls find die Briten hart bedrängt und so lange die Ver fiärkungen auS England nicht eintref fen, dürfte sich die Situation wenig ändern. . Die Ruhe und die Ordnung, welche bei der Rettung der Passagiere des brennenden Dampfers Patria herrschte, legt glänzende Zeugniß für die Disziplin und die Tüchtigkeit der Bemannung deutscher Schisse ab Derartige sollte sich eigentlich von selbst verstehen, eS ist aber erw-.hnenS-werth, weil die abscheulichen Vorgange bei dem Untergange deS französischen DampferS Bourgozne und eines engllfchen Dampfet, dessen Name unS augenblicklich nicht in Erinnerung ist, noch in Jedermanns Gedächtniß find Wahrscheinlich, um den Deutschen wie der einmal einen Hieb mit bekannter britischer Liebenswürdigkeit zu versehen, und um Amerika eine Schmeichelei zu sagen, wurde telegraphirt, daß die Mannschaft gröhtentheilS auS Amerikanern bestand. ES ist etwas ganz NeueS, daß Amerika den deutfchen Schissen Mannschaften liefert. Durch däS Drängen der NewS" hat die Grand Jury angefangen, sich mit der Straßenbahnsache zu befchäfigen. WaS wird dabei herauSkome m f & V men : T)le meisten Zeugen roerven nichts mitzutheilen haben, als Eeüchte, Vermuthungen. An Greif. barem wird eS voraussichtlich gänzlich ehlen. Und wenn auch A sagt B habe so gesagt, dann wird B kommen und sagen er habe nicht so gesagt. Wenn derartige Spitzbübereien stattgefunden haben, dann pflegen Dieenigen, welche daran betheil'gt find, S nicht an die große Glocke zu hängen und solche Spitzbübereien kommen nur an den Tag, wenn die Spitzbuben uner sich uneinig werden. Eine Untersuchung, welche nothwendiger Weise resultatlos verlaufen muß, kann nur die Wirkung haben, daß die durch die Gerüchte Beschuldigten auf die resultatlose Untersuchung alS Beweis ihrer Schuldlofigkeit hindeuten önnen. Die ganze Sache hat keinen vernünftigen Zweck. Einen höchst bemerkenSwerthen Artikel hatte kürzlich die New Fork kribune" über die Trusts gebracht. BemerkenSwerth allerdings nur deShalb, weil er in der Tribune" stand. Zm Uebrigen find die darin dargelegten Anschauungen nicht besonders merkwürdig. Aber daß die N. I. Tribune" auf den Gedanken kommt, daß die Sozialiften im Recht find, das gehört sicherlich zu den bemerkenswerthen Dingen. Die Tribune" sagt nämlich : Die Kapitalisten und die Kapitäne der 3ndustrie haben sich daran gemacht zu zeigen, daß die Sozialisten im Recht, stnd. Nachdem Jahrhunderte hindurök sie Konkurrenz die besten Resultate erzeugt hat, stürzen Tausende von Kapitalisten und Arbeitgebern aus ihren Geschäften, übergeben ihre Anlagen einer Gesellschaft und bemühen sich zu zeigen, daß den individuellen and den allgemeinen Interessen am Besten durch Centralisirung gedient sei. Wenn diese Theorie richtig ist, folgt dann nicht von selbst daraus, daß die Gesellschaft als Ganze? am Besten thäte Besitz von den Anlagen zu nehmen, die Geschäfte zu führen und für sich den Vortheil der billigen Produk tion zu führen ? Wenn die moderne Combination beweist, daß die Konkurrenz nicht mehr ein Segen, sondern ein Fluch ist, daß der individuelle Kampf nicht länger nothig ist, um die besten Erfindungen und deren Anwendung hervorzurufen. daß die Riesencorporationen billiger, ökonomischer und vortheilhaftcr arbei ten, alS individuelle Eigenthümer, daß sowohl Arbeitgeber, wie Arbeiter und Consumenten durch Ausschluß der Konkurrenz gewinnen, dann hat der Sozialist in der That bloß die logische Lol-
lendung der Reise zu verlangen. ES liegt kein Verstand darin, den großen Korporationen zu gestatten, die Gesellschaft zu schädigen und auszuplündern.
! wenn die Gesellschaft selbst sich die Anlagen aneignen, die Arbeit leiten und Vortheile und Nachtheile selbst tragen kann." Die N. A Tribune" hat Recht. ES lieat kein Verstand darin. Aber daS haben Andere schon längst einge sehen und schon längst ausgesprochen Aber eS ist nun einmal so, daß die treibende Kraft in der Entwicklung der Dinge nicht derVerstand ist, sondern d!e Nothwendigkeit und daS Interesse. ES geht damit, wie eS mit der Ent Wicklung in der Natur geht. In taufenden natürlichen Erscheinung: liegt auch kein Verstand. Innerhalb der menschlichen Gesell schaft ist der Jnteressenstreit ein viel zu heftiger, alS daß immer daS Verständige geschehe. DaS Verständige wird sogar in den meisten Fällen nicht eher anerkannt, alS bis eS sich durch die Nothwendigkeit geltend gemacht und eingeführt hat. Dann ist eS aber auch möglich, daß eS für die Zeit nicht ein mal mehr daöVerftändige ist, sondern sich bereits in daS Unverständige verwandelt hat. ES ist leider eine Thatsache, daß in dem waS sein sollte, meist mehr Verstand liegt, alS in dem waS i st. DaS allezeit Verständige kann nur da ohne Kampf durchdringen, wo die Interessen die gleichen sind und wo Klasseninteressen nicht daS Unverftän dige zu erhalten suchen, wie daS jetzt der Fall ist. ES liegt kein Verstand in den gegenwältigen Zuständen, daS ist wahr. ES ist aber auch nicht derVerstand, sondern daS Klasseninteresse, daS sie aufrecht zu erhalten bestrebt ist. ArchlMWeii. Wetterbericht. Regen heute Nacht, kühleres, schö nes Wetter am Samstag Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 61 Grad, niedrigste 45 Grad. Wird unterhandelt? Washington, D. E., 16. Nov. Präsident McKinley hat General OtiS die Ordre zukommen lassen, dem 3nsurgentenführer Aguinaldo gewisse Forderungen und Vorschläge vorzulegen, über deren Inhalt einstweilen von Seiten der Militärbehörden daS strengste Geheimniß bewahrt wird. General OtiS hat die betreffende Depesche an Gen. MeArthur weiterbefördert mit dem Ersuchen, sie in Aguinaldo'S Hände gelangen zu lassen. Der Umstand, daß gerade Gen. MeArthur hiermit betraut wird, läßt darauf schließen, daß der Rebellenführer nicht über die nordöstliche GebirgSlinie hinweg entwischt ist, sondern sich noch in der mittleren Region Lazon'S befindet, südlich deS TruppenCordons, den Lawton, Wheaton und Joung von Langayen Golf quer über die Insel gezogen haben. Der Ausenthalt Aguinaldo'S und seiner Armee ist indessen immer noch Gegenstand vager Vermuthungen. General OtiS will in Erfahrung gebracht haben, daß der Rebellensührer kürzlich seine Hauptstadt von Tarlac nach Baymboog verlegt und diesen Schritt mit der ungesunden Lage deS ersteren OrteS begründet habe. Die Berge-Arbeiten am gestrandeten Kreuzer Charlefton," mit deren Leitung wahrscheinlich Marine-Kon-Srukteur Lieut. Hobson betraut werden wird, werden sich auf die Sicherung der we'thvollsten Stücke der Armirung und Ausrüstung beschränken müssen. IM AuS Manila. Wash in g ton, 16. Nov. Gene, ral OtiS machte über die Lage deS amerikanischen Vormarsches zur Einfangung AguinaldoS folgende Mit theilung: M a n i l a, 16. Nov. 3n den letzten 36 Stunden find 4 Zoll Regen ge fallen, und im Norden dauert der Regen noch fort. LawtonS Telegraph linie reicht nicht über San Jose hinauS. In der letzten Depesche vom Abend deS 14. berichtete er über die Erbeutung großer Vorräthe nördlich und östlich von San NicholaS und daß un sere Truppen von Humiogan und Tayuga westlich nach Urdaneta vor-
t v: or.s fliK.H tnl ien. arotvli ijui iciujuujc wiuiv, Proviant und Fourage in San Jfidro und Cabanatuan, aber ist außer Stande, sie weiter fortzuschaffen. MaeArthur hat die Bahn zwischen Bambam und Tarlac in Betrieb welche fünf Meilen lang ist. Die Bahn südlich von Bamban wird repa rirt, die entfernten Schienen wurden nördlich von Tarlac gefunden. Mac Arthur sendet vier Bataillone und einen Troop Kavallerie heute gegen Gerona vor. Vormarsch von Aliaga bei Victoria, fünf Meilen nördlich von Tarlac. (Gez) OtiS. Moritz Busch todt. L ei p zi p,16.Nov. Moritz Busch der Versasser einer Menge Bücher un! Schriften über den Fürsten BiSmarck ist hier heute gestorben. Ein Vertrauensvotum. Paris, 16. Nov. Die Deputirtenkammer ertheilte heute der Regierung mit 340 gegen 216 Stimmen ein Vertrauensvotum. P i c q u a r t läßt nicht locker. Paris, 16. Nov. Col. Picquart, welcher die ihm zu Theil gewordene Amnestie zurückweift, um gegen seine korrupten Ankläger im Generalstab weiter vorgehen zu können, hat die Negierung schriftlich aufgefordert, ge gen General Gonse und M. Gribelin wegen ihrer meineidigen Aussagen beim DreyfuS - Prozeß eine Untersuchung einzuleiten. Picquart behauptet, die Schuld der beiden Genannten nachweisen zu können und somit ihre Unglaubwürdigkeit in Bezug aus ihre Aussagen über Picquart selbst. Die Wahlrechtsbewegung in Belgien. Brüssel, 16 Nov. Die sozialdemokratische Opposition hat in ganz unerwarteter Weise beschlossen, die bisher geübte parlamentarische Obstruktion gegen die Wahl-Reformvor-läge deS Ministeriums De Smet de Naeyer aufzugeben. Infolge dessen konnte die Generaldebatte geschlossen werden und die Abstimmung über den Artikel 1 deS Gesetzentwurfes, welcher ür die Parlamentöwahlen in Belgien daS System der Vertretung der Minderheiten einführt, erfolgen. Mit 76 gegen 66 Stimmen wurde Artikel 1 von der Kammer genehmigt. Dieses Resultat läßt mit Bestimmtheit voraussetzen, daß der ganze Regierung?entwurf angenommen werden dürfte und daß Belgien demnächst mit dem Proportionalvahl-Shstem einen Veruch machen werde. Och!ff5.5!aHriyten. Angekommen in : Queenötown: Canadian" von Boston nach Liverpool. New S o r l : Geo,gie" von Liverpool; Majeftic" von Liverpool; Manitou" von London; Westernland" von Antwerpen; Werra" von Neapel; Saale" von Bremen. Genua: Victoria" von New Aork. - Liverpool: Cufic" von New Sork; Belgenland" von Philadelphia. Cherbourg: Kaiser Friedrich" von New Aork nach Southampton. allerlei. DiezufälligeEntladung kiner Flinte in den Händen des 14 Jahre Llten Merlin Strait. risultirte in dem augenblicklichen Tode seines 12 - jährigen Bruders Miller Stratt in Chamberlain. S. D. Die Knaben befanden sich allein im Hause, als der ältere Junge, einige Prairiehühner in der Nähe des Hause gewahrend, eine Flinte zur Hand nahm und dieselbe laden wollte, nicht ahnend, daß sie bereits geladen war. Plötzlich krachte der Schuß und die Kugel drang dcm dabei stehenden jüngeren Bruder in das Genick, seinen Tod augenblicklich herbeiführend. vtay Noland in Winston, Ks., hatte gegen den früheren CountyRichter Thorpe wegen Verläumdung eine Klage anhängig gemacht, und die leiden Männer hatten deshalb einen fürchterlichen Haß aufeinander. Sie trafen sich in Winston auf der Straße und nach einigen Worten begann Noland auf Thorpe zu feuern. Zwei Kugeln trafen den Richter und eine dritte einen Zuschauer Namens William Rose. Die Verledunaen i)er beiden
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Männer sind sehr schwer' und man'hzt nur wenig Hoffnunq, Rose am Leben zu erhalten. Roland stellte sich der Polizei. Im County-Gefängniß
zu Kasper, Ind., starb jLnqst ein gewisser Helvershorn. der besckiuldiat war. am Abend des 2. September den eger Richard Pendlcton in Huntingbürg erschossen zu haben, der aber auf seinem Sterbebette erklärte, daß nicht er. sondern ein gewisser Eharles Head oen todtllchen Schuß abgefeuert habe. Infolge dessen haben die Großgeschworenen eine genaue Untersuchung veranuaitet und Head sowohl als Ed. azouioers in Huntingburg verhaften lassen. Sheriff Castruv hat dieselbe vollzogen und beide nach der Jail in Kasper gebracht. Cs ist zweifellos festgestellt, daß Head. Shoulders und Helvershorn während derThat beisammen waren, doch bebauvten die beiden ersteren übereinstimmend, daß letzterer oen Revolver gebraucht habe. Sie ge hören angesehenen Familien an und die Theilnahme für denselben ist allgemein. FürSträflinge, die gerne ihre Freiheit wieder erlangen möchten, empfiehlt sich ein neues bequemes Verfahren, welches George 5xsaacs. ein an Zuchthausstrafe auf Lebenszeit verurtyeuter Morder, hier mit Erfolg ange. wendet hat. Der Mann verschaffte fich mit Hilfe auter Freunde ein aefälscktes Begnadigungs - Dekret, das in gehönger fronn mit Staatssiegel und Unterschriften versehen war. Das Dokumuit wurde dann von einem Manne mit wichtiger Amtsmiene, der sick als Jsaac's Rechtsbeistand zu erkennen gab. den Zuchthausbehörden in Austin. Texas, vorgelegt, die zwar überrascht, aber nichts Äoses ahnend, den Mörder in Freiheit setzten. Erst fünf Wochen später erfuhr zufällig Gouverneur Sayers von der vermeintlichen Begnadigung, die er nie angeordnet hatte. Er ließ sich das betreffende Dokument vorlegen, und die Fälschung ward schnell erkannt. 5lnzwisch?n ist ?lsaacs. der Mörder, längst über alle Berge. . . törn2zaadunfallbat dem reichen Austernhändler Peter de Graff auS West Sayville, L. I.. das Leben gekostet. Herr De Graff war mit seinem langjährigen Freunde Wm. Nudolph und mehreren anderen Bekannten ganz zeitig Morgens aufaebrocken. um be! Zeiten auf dem ?kaadarund einzutreffen. Die Herren wurde von den mitgenommenen Fuhrern auf einem Wege, der durch die ??arm Eavitän 5ta" cob Ockers' läuft, in kurzen Zwischenstanden postirt. und gegen 10 UhrBormittags begann das Treiben. Herr De Graff laa vielleicht fünf oder secks Schritt von Herrn Rudolph entfernt glatt aus dem Boden, die Büchse im Anschlag, als plötzlich ein feister Bock auf den Weg heraustrat. De Graff druckte zuerst ab und da er getroffen zu haben glaubte, sprang er mit einem numphschrel auf und wollte auf den Nehbock zu. Im selben Auaenblick drückte sein Freund ab und De Graff. dem der größte Theil der Rehposten in die Schädeldecke gefahren war. brach lautlos zusammen, während der Rebbock in mächtigen Sprüngen dcs Weite uckte. Der 35 Ia'b real re Sandarbeite? Boehme in Gornau bei Zschoppau gerieth mit dem gleichaltrigen Waldaufseher Arnold in Streit, rn dessen verlaus Boeyme ein Bett ergriff und seinen Gegner tödtlich verletzte. Der Tochter Arnolds, die dem Vater zu Hilfe eilte, spaltete der Unmensch den Schädel. Am Auskommen beider Personen wird gezweifelt. Der Mörder wurde verhaftet. Di italienische Reaieruna will es durchsetzen, dak alle Völker Europas, wenn möglich alle civillsirten Nationen der Welt, am 31. Dezember 1900 eineVolksz'ähluna veranstalten. Man könnte allerdings den Ansang des neuen Jahrhunderts nicht besser seiern, aber wir glauben doch, daß sich dem schonen Plane unuberwindlich Schwierigkeiten entgegenstellen würden. ?kn Sckmiedefeld bei Stolpen hat sich ein entsetzliches Familiendrama ereianet. Man, fand rxn Maurer undWirthschaftsbesitzer Herm. Winter erbanqt aus dem Heuboden, sein Frau erwürgt im Bette, die beiden Kinder im Alter von einem starre und vier Jahren mit eingeschlagenen Kopsen gleichfalls aus dem Boden. Keines gab mehr ein Lebenszeichen von sich. Da die Frau gegen Abend Personen, die der tyr waren, ausgesorderl hatte, sie zu verlassen, um allem zu sein, nimmt man an. dak sie erst die Kinder und dann sich selbst getödtet und daß Wmter, der spater vom Felde kam. aus Jttenwmluna über das Ge schehene sich ebenfalls das Leben feW sYl I i rwnrmen yar. aue nyeiiigien todt sind, wird wohl schwerlich jemals das Dunkel, welches die grausige That umgiebt, gelichtet werden Winter galt .(3 rr'v cw n' i uiö uuuc( tfumuiciiixuct uuv luiii ger, fleißiger Arbeiter. Kürzlich wurde in Wien der Nriseuraehilfe Theodor Härzl un ter Vergiftungserscheinungen aufgefunden und in das Svital aebracht. Wie sich nun herausstellt, ist Härzl das eL-C- . ? i.t:rYi. : jpcc eine nimyiuiuiyni, zu gciuircu frevelhaften Scherzes geworden, den sich einiae Kameraden mit ihm erlaubt kaben.rwar mit drei College in
Chronische DhDepsia kurirt. C 0$ naheu dreigigjäbrigem feiten au TvZ. If pepj.a schreibt MrS. H. E. Dugdale. die tl,K prominenten Wrfdjanimannel von ZSarsaw. N. P.: .Seit 23 Jahren litt ich sortwabrend an Tyspepsia unv schwachem Ma, gen. Tie leichteste Nahrung erzeugte Bcschivcr, den. verursachte lustige Cchmerjcn und Formirung von Gas. .Einerlei wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Effkn. Ich wurde von vielen Aerzten bchzndelt und versuchte zahlreiche Mittel ohne danernde Adlnlse. Bor zwei Jahren begann ich Tr. MileS' Nerven, und kberPiUen vnd Nervine zu nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Besserung ein und ich war bald im Stande ,u essen. waS mir beliebte, ohne iible Felgen. Ich halte dieselben ftctZ vorröthig und eine einzige Dosis vertreibt irgendwelche alt, Symptome. r. 2KIIC9 'lllskl werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder da! Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankbeiten deZ Herzens und der Ner srei. HUr. IWo' lYIiles' 3 h Nervine 3 p Restores k, MaotlvV WMIfctl W Wn.iiV D r. Ä l . , M e d , k a l. 1 ,.. Elkhart. Ind. ein Mrrysyaus uno schllclich :n eine Kaffeeschanke gegangen und hatte überall stark getrunken. In der Kaffeeschänke amüsirten sich die Collegen Härzl's damit, diesem in d:n Thee allerhand Sachen, wie Salz, Pfeffer usw. zu mischen, was der bereits bezechte Friseur- ahnungslos, wiewohl mit süßsaurem Gesicht. in die Kehle goß. Nicht genug an dem, schabten die Drei spater von Zündhölzchen den Phosphor herab und schütteten auch diesen dem Harz! rn eme Schale Thee. Härzl trank den vergifteten Thee, aus und bekam alsbald die Folgen zu spüren. Gegen die leichtfertigen Cumpane ist die Strafamtshandlunz eingeleitet. I n Verona starb dieser Tage im größten Elend der 85 Jahre alte Schauspieler Antonis Papadopoli, der einst als Charakterdarsteller eme Zierde der italienischen Bühne war. In seinen guten Tagen verdiente er ungeheure Summen, die er mit schönen Weibern verliederte. Bor 20 Jahren hatte er sich vom Theater zurückgezogen, aber da ihm sofort das Nothwendigste fehlte, mußte er immer wieder aus dem Dunkel hervortreten und m Wohlthätigkeitsvorstellungen, die zu seinen Gunsten veranstaltet wurden. mitwirken. So war noch vor einigen Wochen von ihm viel die Rede. Da er auch nicht einStückchen Brod sein eigen nannte, sollte er wieder einmal ossentlich austreten, und um das Mitleid des Publikums künstlich zu erregen, verÜbte er einen frommen Betrug und gab sich für einen Hundertzahrigen aus. Aber auch diese harmlose Fälschung der Gburtsununde nutzte ihm wenig, und die Noth wurde immer größer. Als Sarah Bernhardt von diesem Elend hörte, schickte sie dem alten Collegen 600 Francs. Adcr die Hilfe kam zu spät. Fabrik-Inspektor McAbee hat Nachricht erhalten, daß in derschiedenen Fabriken deS Staates Kinder unter 14 Jahren beschäftigt wer den. So z.B. in der Muncie Glaö Fabrik. Er trifft bereit? geeignete schritte dagegen. Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entsteht durch ;u viel Saure im Blut. Hood'S Sa?saparilla heilt RhematiSmuS. So od'S Pillen sind die beste Abfuhr- und Leber-Medizinen für Hamiliengebraukb. 25c. Der jWew york tre lEtadllrt 1853.) W!..,,. Butterick Muster I Ein weiterer Samstag für Splelwaaren. Wir haben die Preise noch nie so beschnitten wie gegenwärtig und thun eö nur um unser ganzes Lager zu räumen und Raum für die neuesten Sachen zu machen. Preise von 1c bis $2 98. DaS so viel bedeutet wie 10c am Dollar. NeueS Basement. m m m mm
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