Indiana Tribüne, Volume 23, Number 59, Indianapolis, Marion County, 16 November 1899 — Page 2

Znviana Arivüne. Erschew! Täglich Mi ZsnZ It tSattche.Trtbäne kostet durch Un Xrla-r J ijtnti per Woche, die Sontag'..rribSe'k wt pe, Boche td afsmai 15 t , Cent! 9xVlott. yer Poft uierhalb . U ,AZschi t SuafilUn2 V X' 4t. Cmni 10 C0 Nlass

Sadianavottö, Ind., 16. 9!ovember '99 DeS Papstes Jischerrlug. '"Vor Kurzem wurde 'aus Rom berichtet, im Vatikan habe nicht geringe Nufregung geherrscht, indem der Papst den ffischerring verloren habe. Der heilige Vater sei in seinem Studirzimmer eingeschlafen und der Fischerring seinem abgemagerten Finger entglitten. Ein Lakai habe ihn gesunden und ihn dem Papste wiedergegeben und als Belohnung fünfzehn Lire erhalten. Schon mehrmals seien die Päpste aller Werthsachen beraubt worden, sogar der Ringe, die sie am Finger hatten. Pius VI. im Jahre 1798 und Pius VII. im Jahre' 1809; bereits dem Papste Sixtus V. habe einmal ein Diener den Fischerring gestohlen. Es scheint, man macht sich eine falsch? Vorstellung von txm päpstlichen Fischerring. Der Fischerring ist gar kein Ring, sondern ein Petschaft ode ein metallner Siegelstempel; mit dem Amethystringe,- den der Papst wie jeder Bischof, als Verm'ählter der Kirche Christi, wirklich am Finger trägt, keineswegs zu verwechseln. Das letztere ist der Hirtenring, der Anncau Pastoral, jenes dagegen der Aiineau du Peclieur oder Anulo Piscatorio. Das Siegel ist freilich rund und ringförmig, aber viel zu schwer und groß, um an einem Fingerringe angebracht zu werden, von einem Durchmesser von beiläufig 9 Zentimeter. Es ist doppelt; der eine Srempel enthält die Köpfe der Apostel Petrus und Paulus, der. andere den Namen des regierenden Papstes; jene? wird auf den Avers, dieser auf den Revers des päpstlichen Siegels gedrückt, das wie eine Medaille aussieht. Von Petrus, dem alten Fischer, rührt die Bezeichnung her. Der erste Papst, der den Fischerring brauchte oder, wie es heißt, ein Breve unter dem Fischerringe (Otto l'anello pescatorio) gab. war Clemens IV., der am 7. März 1265 in Perugia, gleich nach seiner Weihe, einen Brief an seinen Neffen Gilles le Gros damit siegelte. Seitdem wurde das Siegel geheimen Correspondenzen, seit Calixtus III. (1455) allen Breven und Bullen, vermittelst eines Bindfadens angehängt alle Siegel wurden bekanntlich ursprünglich den Urkunden angehängt, auch die sogenannte Goldene Bulle, das goldene Majest'ätZsiegel der deutschen Kaiser und Könige. Siegelabdrücke auf das Vavier selbst in Wachs, Oblaten oder Siegellack sind etwas viel Späteres. Der Fischerring ist einRest des Mittelalters, wie so vieles im Vatikan. denn je primitiver die Zustände, je weniger Mittel vorhanden sind, eine Urkunde zu legalisiren. eine desto bedeutsamere Rolle spielt das Siegel. Daö den päpstlichen Bullen angehängte Siegel besteht aus Blei; es wird bei Erlassen mit einer Schnur aus grauem Hanf, bei Gnadensachen aus gelber und rother Seide angehängt. Schon daraus kann man sich abnehmen, wie eine Petschaft. das in Blei abgedrückt werden soll, wohl an den abgemagerten Fingern Leos XIII. passen würde. Der fischerring wird vielmehr von dem Kammermeister unter besonderem Verschluß gehalten, beim Tode des Papsies von dem Cardinal - Kämmerling nebst den übrigen Jnsignien in Empfang genommen und in der ersten der zehn folgenden Congregationen des heiligen Collegiums zerbrochen. : . Zur russischen Kalenderreform Die zu Ostern begonnenen Berathungen der Commission, welche sich mit den Versuchen, eine Uebereinstimmung des Julianischen mit tcrn Gregorian'.schen Kalender herbeizuführen, zu befassen hatte, haben zu keinem Erfolge geführt. Die Nothwendigkeit, diese Uebereinstimmung zu bewerkstelligen, war von der Akademie der Wissenschaften schon zur Zit Kaiser Nikolaus' I. in einer Eingabe an den Zaren dargelegt worden und von einem Vor schlage über daö für die Reform anzuwendende System begleitet worden. Eine solche Reform mußte jetzt um so dringlicher erscheinen, als die Differenz zwischen den beiden Kalendern vom 29. Februar deS Jahres 1900 fchon 13 Tage, statt wie bisher 12, betragen wird. Trotz alledem konnte aber die von der Astronomischen Gesellschaft eingesetzte besondere Commission, die unter dem Vorsitz des Professors Glasenapp ihren Arbeiten oblag, nicht zu tn allgemein gewünschten Resultat gelangen. Die Commission erklärte es für unmöglich, eine Uebereinstimmung zwischen den Daten der Feiertage nach hm beiden Kalendern zu erzielen. Sie hat sich darauf beschränkt, auf dieNothwendigkeit hmzuwelsen, vatz wenig- . stens die Daten der beiden Zeitrechnungen (des alten und neuen Stils) auf allen öffentlichen und privaten Aktenstücken miteinander angeführt werden. : Gemeinsam in den Tod aegangm sind m Berlin der verheiratete 29 Jahre alte Mechaniker Dröse und dessen Geliebte, die 26jährige frühere Cigarrenarbeiterin und jetzige Glanzplätterin Therese Rückfluß. Dröse bat in der in der Weydingertirnht 9 aeleaenen Wobnuna . der Rückfließ mit deren Einverständniß diese selbst erschossen und sich darauf . rr . v cm v r rmim ivctl braune i ven xmno iv schwer verletzt, daß keine Aussicht auf

Erhaltung seines Lebens vorhanden t. Das Motiv der That bildet die Un'lichkeit, einander zu heirathen, der F in Rücksicht .auf die Ehe fttäUx sah. Ccn zuXhr;

Anämie ist eine andere Bezeichnung für schlechtes, dünnes vlut. Um sowohl Anänne als auch Zustände zu überwinden, welche stch davon herleiten, daß sich das Blut in schlechter verfas. sung befindet, bedarf es eines mittels das Blut zu bereichern. Johann Hoff's Malzextrakt ist dieses Alittel im wahren Sinne des Nlortes. s schafft reichhaltiges, rothes Blut imd verleiht dem Aörper Kraft und Energie. Dr. P. T. Gllgour von Gin tinnati, schreibt: Ich habe Johann tzoff's Malzextrakt mit aus. gezeichneten Resultaten in Fällen von bartnäckiger Anämie gebraucht, welche sich bei mir und anderen Aerzten Fei ner anderen Lehandlungsweise als zugänglich enviesen. s wird außer dem stets mit großem Genuß getrun ken. . Johann Hoff'S Malzextrakt ist anerkannt als das beste Aräf. tigungs. unb Stärkungsmittel wurde eingeführt in 87. Alle anderen sind Nachahmun. gen. Johann Hoff: New lZork, Berlin, Paris.

Ein neuer Staat. Während das Weiterbestehen der südafrikanischen Boerenrepubliken als unabhängige Staaten auf das Schwerste bedroht erscheint, ist inSüdAmerika ein neues Staatswesen entstanden, das sich die Republik Acre nennt. Der Gründer dieser Republik ist ein Abenteurer Namens Rodriquez Aries, der eine höchst wechselvolle Vergangenheit hinter sich hat. Bankbeamter in Spanien, Theater-Manager in den Vereinigten Staaten, GeschäftsUnternehmer in Paris, kam Aries schließlich nach Buenos Ayres, wo er ein Maklergeschäft gründete. Dort wurde seine Aufmerksamkeit auf ungeheure Landstriche trn Innern des Kontinents gelenkt, welche thatsächlich als Niemandes Land" gelten können, wiewohl ihr Besitz von mehreren Republiken beansprucht wird. Bei Gründung seiner Republik ging Aries nach Analogie der südamerikanischen Dictatoren zu Werke, indem er aus gleichgesinnten Genossen einen Ministerrath bildete und sich selbst zum Präsidenten proclamirte. Sein" Gebiet nannte er Acre nach dem Namen eines Nebenflusses des Amazonenstromes, der durch dasselbe strömt. Die neugebackene Republik umfaßt ca. 200.000 Quadratmeilen mit 50.000 lZinwohnern und ihre Hauptstadt itablirte Aries in dem kleinen Orte Antimairc. Daß dieses Gebiet sowohl von Brasilien wie von Bolivia beansprucht wird, kümmert den Präsidenten" Aries und seine Minister herzlich wenig. Das in Frage kommende Land oder wenigstens ein Theil desselben wurde vor nicht langer Zeit von der bolivianischen Regierung einem tyan keesyndicat überlassen, das dortselbst Eisenbahnen bauen und dafür das Recht zur Ausbeutung der reichen Na turschätze erhalten. Allxin das Proiect blieb ein leerer Buchstabe, da die Yankees das Besitzrecht der Republik Bolivia anzweifelten. Der Hauptreichthum des Landes besteht in der Guttapercha - Produktion, von welcher Aries eine Abgabe zu erheben gedenkt. Der Handel mit diesem Artikel an Ort und Stelle ist überaus gewinnbringend, allein der Aufenthalt m den giftige Fiebermiasmen ausbrütenden Tropenwäldern ist für Weiße überaus gefährlich. Ob die neue Republik sich behaupten wird, oder der Präsident Aries mit seinen Genossen das Fieberland verlassen wird, sobald er seine Taschen mit den Ertragen der Gutta-percha-Steuer gefüllt hat. kann nur die Zukunft lehren. Vergessen darf man nicht, daß auch andere Republiken. welche heute in hoher Blüthe stehen, in ähnlicher Weise entstanden, wie beispielsweise die Boerenrepubliken. die heute mit der Waffe in der Hand gegen die Engländer, ihre Erbfeinde, für ihre Freiheit kämpfen müssen. ic Vorren ln gaffen. Iohiineöburg im Oktober. Die seit itoatc-n bestehende kritisch? lat spi'rte sich im Anfang der letzten utocn durch die energisch auszesüc,rtc 'canahme der Rezieruna. ausgeZehntes Eommandiren der Staats Zurghers vorzunehmen, derart zu. daj: oamlt das Signal zu sluchartiaemAuf bruch und überhasteter Abreise eines. großen Theils der britischen Uitlanders - Bevölkerung gegeben war. Der Aufbruch beider geht zu gleicher Zeit vor sich. Die Mobilmachung beherrichl natürlich die Lage. Die Bauern, die schon vor Monaten gewarnt waren, fia bereit zu hallen, waren im Stande. schon wenige Stunden nach dem Befehl der Feldcornets in vorzüglicher Aus ri r.tfc f r i r.lu iung setomama naz in ver weit 5er Bahnhöfe zu sammeln. Unter den Bauern sieht man präch. tige Typen. Jedes Alter, von 16 Iah. ren Jungen, die mitunter tvtnk größer sind, als der Mauser. bis über 60, bejahrte Männer im weißem wallenden Bart, sind vertreten: Ein Volk in Waffen. Uniformen sieht man nie. Jeder Bauer erscheint in seiner alten, abgetragenen, aber dauerhaften Feldbekleidung, deren ursprüngliche Farbe oft nicht mehr feststellbar ist. Der einzige Schmuck der Krieger sind it

ie Waffen. Alle Gewehre sind neuesten 5-? ffj?

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Vorrichtung entweder Martini-, Hen-ry-oder Mauser-Gewehr oder -Cara-biner. Die mitgeführten Revolver sind die elegantesten Waffen, die ich je gesehen. Jeder Bauer führt im Gürtel.

Bandelier und ost in lederner Westc zahlreiche Runden von Munition mit sich. Die Pferde sind ausgesuchte Thiere des zähen, afrikanischen Steppen schlags. durch die Jagd vorzüglich dressirt und gut beim Feuern stehend. Viele derselben sind ohne Eisen oder nur theilweise beschlagen. Der in jetziger Jahreszeit häufig niederaehende Regen macht den Boden weich und gieb! den Thieren, die außerdem nicht verwöhnt sind, hinreichende frische GrasNahrung auf der bis vor kurzem noch todten, dürr?n Steppe. Die Gepäckbelaftung ist bei der Anspruchslosigkeit des Boercn und seiner Gewöhnung an die Unbilden der Witterung nur sehr gering. Das Sammeln der Streitkrafte gebt bei dem teinperameniosen Wesen der Boeren mit außerordentlicher Ruhe vor sich. Einige wenige Familienvater sind von Frau oder Tochter begleitet, und das Begrüßen der Verwandten ist das Einzige dem Stelldichein ein geringe Bewegung verleihende Moment. Die Stimmung der Boeren ist gelassen und zuversichtlich; ihr musterhaftes Betragen setzt sich oft zu der nervösen Unrube und der schlecht verhehlten Furchi mancher Uitlanders vor dem breitschultilgen, sonnverbrannten, mannhaften Sohne des Landes in wohlthuenden Gegensatz. Auf den Hauptbahnstationen des Witwatersrandes, nämlich Johannesbürg in der Mitte, Boksburg im Osten und Krügersdorp im Westen, herrscht fieberhafte Thätigkeit, e Nederland - Zuid - AfrikanischeSpoorweg - Marschappij istStaatseigenthum geworden; Beförderung von Eivil-Per-sonen und -Gütern geschieht ohne Berantwortung der Bahnverwaltung. Es herrscht großer Mangel an Personenwagen. Kohlen- und Güterwagen mit mangelhafter oder gar keiner Sitzgelegenheit werden gestürn.t und mit Fahrkarten 1. Classe (hier der povulärsten Classe) bezahlt. Truppen-, Ambulan-zen-, Pferde-, Treckwagen - TransPorte u. f. w. werden mit großer Schnelligkeit und Umsicht per Bahn an die Grenze geschasst. Ein Zug nach dem andern rollt hinaus an die Betschuana-land-und an die Zululandgrenze. Die Beförderung von Civil - Personen nach der Ostküste oder dem Kapland aeschieht von Station Braamfontain, einer Vorstadt von Johannes bürg, aus. Die Scenen dort sind oft sehr erregter Natur. Die FahrkartenBureaux am Bahnhof und in der Stadt sind vom frühesten Morgen an von einer schiebenden, drängenden Menge belagert. Die Unmenge von Hindus (Kulis). Kaffern und Hottentotten, Chinesen und Bastarden dieser Nassen dränaen sich zu den nach englischem Territorium abfahrenden, für dieses Publikum reseroirten Zügen mit offenen Kohlen wagen oder Lowries. Durch den massenhaften Wea?u dieser fast ausschließlich in der Industrie verwandten Farbigen werden die Gruben wohl zum Einstellen des Betriebes gezwungen werden; einige sahen sich dazu schon vor Wochen veranlaßt. Bon den hier zurückbleibenden wenigen Weißen wird dieser Auszug nicht ungern gesehen, da die Menge der Schwarzen nach dem Verringern der Polizeistärke schwer in Schach zu galten sein würde. In Pretoria steht man der EntWickelung der Dinge mit boerenartiger Gelassenheit entgegen. In Boksburg und Krügersdorp herrscht ebenfalls Ruhe, was wohl dem Vorherrschen besonnener deutscher und holländischer Elemente zuzuschreiben ist. In der Goldstadt Johannesburg dagegen hat sich die große, durch dieEnergie einer in dieser Richtung unterschätzten Regierung hervorgerufene Aufrezung noch nicht zu legen vermocht. Die großen Modemagazine mit ihren eleganten, großstädtischen Auslagen. Juwelierläden und eine Menge anderer Etablissements haben die Front ihrer Häuser bis über den ersten Stock hinauf mit Balken, Brettern und Wellblech verbarrikadirt. Privathäuser, deren Bewohner sich auf englischem Gebiet sicherer halten, folgen diesem Beispiele. In Johannesburg fürchtet man Ausschreitungen von Seiten dunkler Charaktere aller Nationen, deren die Goldstadt zahlreiche beherbergt. Nach Erklärung von Martial Law sollcn alle notorischen zweifelhaften Personen des Landes verwiesen werden. Freiwilligen . Corps aus der Mitte angesehener Auslander sind in der Bildung begriffen, um die Ordnung in der sehr geräumig angelegten Stadt aufrecht zu erhalten. Die Sicherheit und das Eigenthum der llilfar.ber ä - Bevölkerung erscheint gesichkrt. Deutsche Lokal'Vdachvkchten. kssen-Darm'tNt. Mainz. Der Wein . Commissar Kutermann hat sich von derEisenbahnbrücke in den Rhein gestürzt. Seligenstadt. Feuer kam in der Hofraithe des Landwirths Franz Horn aus. welches, durch den herrschenden Wind angefacht, sich rapid auf die mit Erntevorräthen gefüllte Scheune mittheilte und von dieser weiterspringend binnen kürzester Zeit die Scheunen des I. Kleeblatt und Friedrich Jöckel und zum Theil auch dessen Wohnhaus in ein riesiges Flammenmeer verwandelte. Bei der Gewalt des Feuers konnte kaum das Vieh aus den Ställen gerettet werden. Nach großen Anstrengungen der Feuerwehr gelang es schließlich, das Feuer auf das ergriffene Terrai? einzschränken. Vilbel. Im nahen Petterweil feierte der Lehrer Kredel sein 50jäbrices Dienstjubiläum. Dem Jubilar

wurde aus diesem Anlaß vom Großd!: stiren rzz'z-lt

kreuz Philipps des Großmüthigen verliehen. Vaverz München. Beim Abspringen von einem Wagen der elektrischen Straßen-

bahn wurde der Kaufmann Loosbach ' , .... . - 1 . so schwer verletzt, daß er starb. Anaelberg. Die Kinder des Schmiedemeisters Harrer dahier zündeten auf dem Felde ein Feuer an. Ein vierjähriges Mädchen kam dem Feuer zu nahe, die Kleider fingen Feuer und bald stand das Kind lichterloh in Flammen. Nach kurzer Zeit starb das Kind. A n s b a ch. Aus dem hiesigen, neuerbauten Militärgefängniß sind die Ulanen Dorn und Groß entwichen. Augsburg. Auf der Baustelle der mechanischen Weberei von Kahn & rnold stürzte das Eisen Grippe einer dreistöckigen Wolltrockenhalle ein. Erschlagen wurde der Schlosser Anton Berchtold aus Nördlingen. während die Schlosser Friedr. Hubel. Xaver Feucht und Edelmann erheblich verletzt wurden. Deggendorf. Wegen Unterschlagung im Amte wurde der frühere Bürgermeister und Bäckermeister Josef Loibl von Ruhmannsfelden zu l Jahren Gefängniß verurtheilt. G e m ü n d e n. Auf der Straße in Wernfeld wurde der dortige .76 - jährige Bauer Schnackig von der zur Seite schnellenden Wagendeichsel in die Magengegend getroffen und zu Boden geschleudert. Er starb nach kurzer Zeit unter schrecklichen Schmerzen. Jnaolstadt. Zwischen Treuchtlingen und Pappenheim wurde die Frau des Amtsgehilfen Roth in Treuchtlingen von einem Zuge überfahren und lebensgefährlich verletzt. Kempten. Der Postaspirant Dietrich wurde bei einem nächtlichen Kassendiebstahl ertappt und den Behörden ausgeliefert. Bon einem Zuge überfahren und schwer verletzt wurde der Hilfsbremser Mathias Unterlandstatter auf der Station Hergatz. Hai dha usen. Bei dem Einstürz eines Balkons in der Maximilians - Brauerei wurde der Arbeiter Ferdinand Karl erschlagen. Landshut. Der Hochwasserschaden beträgt nach den Gutachten einer Schätzungs - Commission 143.143 Mark, wovon cmf die Privaten 122.568 Mark und auf die Stadtgemeinde 20.575 Mark treffen. Württemberz. H e i l b r o n n. Nach dreitägiger Verhandlung verurtheilte das Schwurgericht den Raubmörder Franz Vogl von Hebelsbach zum Tode. Vogl hatte Ende Mai die 23 Jahre alte Lehrerin Gretha Gilbert von Schluchtern, eine Lehrerstochter, zwischen den eine Viertelstunde entfernten Ortschaften Groß gartach und Schluchtern auf einer sonst stark frequentirten Landstraße am hellen Tage in der Absicht, sie zu berauben, durch einen Schnitt in den Hals getödtet. H a u e r z. Zum neunten Mal innerhalb weniger Wochen wurde hier Feuer gelegt, und zwar in. der Scheuer des Müllers Mohr, die Nachts niederbrannte. Die Bewohner sind in großir Aufregung. o ch m ö s s i n g e n. Bei der Schultheißenwahl wurde Oekonom Anton Glatthaar. Sohn des seitherigen Schultheißen, gewählt. Rosen fel d. Der 50 Jahre alte, verheirathete Oekonom und Wirth Trick im Rosenfelder Thal stürzte in seiner Scheuer so unglücklich ab, d nach wenigen Augenblicken der Tod eintrat. Schwalldorf. Dem Bauern K. Sträub wurden in seiner Wohnung 800 Mk. gestohlen. S p ö ck. Größtentheils durch Feuer zerstört wurde das Wohn- und Werkstattgebäude des Schmieds Uebel. Tettnang. Im Weiher des Müllers Hegele hier fand man die Leiche des vermißten Fabrikarbeiters August Locher. Der Verstorbene, der offenbar den Tod selbst suchte, hinterläßt eine arme Familie mit 7 Kindern. . Ulm. Vom Schwurgericht wurde der Postbote Paul Holzmann von Zwiefalten wegen Unterschlagung zweier Postanweisungen mit zusammen 230 Mark zu 1 Monaten Gefängniß verurtheilt. Beweggrund: Noth, wer er mit seinem Gehalt von 780 Marl seine Familie nicht habe ernähren können. Baden. Karlsruhe. Im städtischen Krankenhause starb der Bremser WilHelm Kammerer, der am Bahnhof zu Neulußheim verunglückte. Beim Abbruch eines Hauses stürzte eine Giebelwand ein und verschüttete die Linkenheimer Taglöhner A. Fötzner, Vater von 4 Kindern, urid K. F. Metz. Vater von 7 Kindern. Fötzner erlitt 2 complizirte Knochenbrüche, vollständige Skalpirung des Hinterkopfes mit starker Gehirnerschütterung und Metz eine 5 Cm. lange, bis auf den Schädelknochen gehende Wunde, verbunden mit Gehirnerschütterung. Baden-Baden. Aufseben erregt der räthselhafte Selbstmord deL seit 3 Wochen verheiratheten Installateurs Jul. Fehnenberger, der in der besten Familien- und Bermögensverh'ältnissen lebte. Die kurz vor de. That an die Eltern niedergeschriebene: Briefe klären das Dunkel der Thai nicht auf. Durlach. Als ein Materialzuo von Durmersheim' nach dem Rangirbahnhof Karlsruhe die Station Beiertheim passirte, wurden der 32jährige I. Höfele, Vater von 3 Kindern, und de 48jährige G. Stößer. Vater von 5 Kindern, beide aus Oetigheim, aus dem im Zuge befindlichen Packwagen geschleudert. Höfele war sofort todt; Stößer erlitt schwere innere Verletzungen und Wunden am Kopfe. Griesheim. .Abends wurde die 22jährige Marie Dietrich von Griesheim, welche nach etwa 3jähriger AbWesenheit im auswärtigen Dienst zu ihren Eltern zurückkehren wollte, von cr-:'lzc" L:iz:-z rrb rM !

Instrument so auf den Kopf geschlagen, daß das Mädchen mehrere Wunden d.iv)ntrug und blutüberströmt nach Hause kam. Der Strolch mußte von dem Mädchen ablassen, weil ein

Fubrnerk herbei kam. Als der That . i . i... ip:vi.:.. cvr.Q veroaailla ivuroe oer .uiiai uc v,rvy Baumann von Griesheim verhaftet. H a g e l b e r g. Auf dem BauernHof des Landwirths I. Lang spielten einige Knaben mit Streichhölzern. Die Folge war, daß die Scheune in Brand gerieth. Mit rasender Geschwindigkeit theilte sich das Feuer den übrigen Gebäuden mit. die sämmtlich eingeäschert tourden. Hü finden. Die Wittwe des verstorbenen Bürgermeisters Faller. welche dem Krankenhause zur Anschaffung von chirurgischen Instrumenten im Frühjahr 1000 Mark übergab, hat der Gemeinde 10.000 Mark zur Errichtung einer Kleinkinderschule angeboten. Nheinpsal P irma sen s. Mehrere Burschen feuerten ein Pulverrohr ab, wobei das Pulverrohr zerplatzte und die ganze Ladunq dem 16 Jahre alten Franz Wiebelskiefer in's Gesicht und in den Unterle b fuhr, so daß er sofort schrecklich verstümmelt in's Hospital verbracht werden mußte. Rexheim. Hier versuchte der Landwirth Johann Forst nach vorausgegangenem Streit seinen Schwiegersöhn zu erschießen, und als dieser Versuch mißlang, tödtete er sich selbst durch zwei Revolverschüsse. V h o d t. Hier wurde der 59jayr. Winzer Fritz Baumann von dem 46 Jahre alten Winzer Philipp Kemps. der Vater von neun Kindern ist, erstochen. Beide lebten schon längere Zeit inFeindseligkcit und bewohnen gemeinsam ein Anwesen. S t e i n w e i l e r. Hier ist der na-tionul-liberale Reichtstags - Abgeordnete Karl Gander. Vertreter desWahlkreises Bergzabern - Germersheim, gestorben. , Elsaß-Lothringen. Straßburg. Nachts wurde auf dem Fort Molkte auf einem militärisehen Wachtposten vom Infanterieregiment No. 132 ein Schrotschuß abgegeben. der den Wachtposten leicht verletzte. Der Thäter ist. unbekannt. B o l l w e i l e r. Der nach Unterschlagung von Kassengeldern flüchtig gewordene Staticn-assistent Bachmerer ist in Paris aufgegriffen worden. B. hat außerdem verschiedene Urkundenfälschungen verübt. MecNenburz. C r i v i tz. Dem Gericksdiener und Gefangenwärter am hiesigen Amtsgericht, Carl Sprengel, war es vergönnt, die 50. Wiederkehr des Tages zu feiern, an dem er vor nunmehr 50 Jahren' in Großherzogliche Dienste trat. Der Her-zog-Rezent verlieh dem Jubilar die silberne Verdicnst-Medaille mit der Inschrift: Oc.n redlien Manne und dem qutcn Bürger." G u st r o w. Als Abends der 43 Jahre alte Johann Wiechmann sich vom Kat'rcrel aus über die Promenade nach der Plauerstraße begeben wollte, um dort ihm aufgetragene Dienstverrichtunzen zu besorgen, gerieth er in der Dunkelhcit bei dem im Kattrepel befindlichen Waschstcg zu nahe arr die Nebel, stürzte ins Wasser und ertrank. Das Schwurgericht verurtheilte die unverehelichte Karoline Schulz aus Gülzow weaen Kindestödtung zu 4 Jahren Zuchthaus. Oldenburg. (To w e ch t. Das Haus de GastWirthes Kreye ist gänzlich niederge brannt. Das Feuer griff mit solcher Schnelligkeit um sich, daß fast alles Mobilar verbrannte. Außerdem sind 1 Pferd. 5 Kühe und 15 Schweine in den Flammen umgekommen. Essen. Im Älter von 81 Jahren starb Pfarrer Möhlmann an Altersschwäche. Schvttz. A a r b e r g. In Spins brannte das Baukrnhaus d:s Bcndicht BUrzi zum größten Theil nieder. Das versicherte Mobiliar des Pächters. Gemeindeweibel Joh. Bürge', konnte gerettet werden. A m r i s w e i l. Ein zehnjähriger Sohn des Herrn Würger zum Schwert- ritt auf einem Pferd, welches vor einem Wagen gespannt war. Als das Thier nicht recht gehen wollte, gab der Knab: ihm einen Schlag, worauf das Pferd einen Seitensprung that und ibn abwarf. Roß und Wagen gingen über den Knaben hinweg und er erlitt einen doppelten Arm- uad einen Beinbruch. Basel. Hier verunglückte auf schreckliche Weise Baumeister Markter. indem er in einem Neubau rücklings die Treppe hinunter fiel. Er erlitt einen Schäbeldruch und sonstige schwere Verletzungen, die den sofortigen Tod des Verunglückten zur Folge hatten. Bern. Gestorben ist, 60 Jahre alt. der früher viel genannte Oberst Richard Challandes, der vor kurzem dem bernischen Landesmuseum eine werthvolle PZaffensammlung im Werthe von 100.000 Fr. und dem naturhistorischen Museum eine werthvolle Geweihsammlung geschenkt hat. B i r w : n k e n. In der Nähe von Birwins.en verunglückte der 65jährige Landwirth Heinrich Oswald von Altishausm. Als Mitglied des GesangVereins Kemmenthal hatte er mit letzterem einen Ausflug nach Köpplishaus per Fuhrwerk mitgemacht und fiel dann auf dcr Heimfahrt bei erstgenanntem Dorfe so unglücklich vom Wagen, diß er an den Folgen der erlittenen Verletzungen starb. C h a u x-d e F o n d s. Der. hiesige VäckermeisterHochschneider hat auf eine Frau Bison aus einem Revolver drei Schrotschllsse abgegeben und die Frau so schrrer verletzt, daß man beide Augen als verloren betrachtet. Die Frau soll ein Quantum Brot und ihren Miethzins im Hause des Bäckers schuldig geblieben sein. OMkSUaz,. nCTTl xxw,'"t 2 577-?

Alt allen Jahreszeiten könn, wkr an Ifjemnattemnö u.

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An Iowa editor was compclled by a serious siege of dyspepsu to kave office work and seck relief by travel. Rest and Charge belped him, " but," he relates, " I could sind no real relief from the awful fits of Indigestion, which still overtook me at times, until one day a druggist, at Tacoma, in the State of Washington, recommended me to try

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I did so, and in less than twenty-four hours could feel a marked change for the better, and from that day to this I have used thefn with commendable results whenever I have feit my old ailment beginning to get in Its vo.k."

ist in seiner Woynung' Uttelöorserstrake No. 57, err Johann Meister gestorben. Der Greis war unter dem Namen Tivoli - Mucki" allgemein besannt. Unter dem begründeten Verdacht, in zahlreichen Fällen Betrügereien und Dicbstähle verübt zu haben, wurde von der Wiener Kriminalpolizei die aus Frankfurt a. O. gebürtige Schriftstellerin' Louise Busch verhaftet und dem Landesgerichtsgefängniß eingeliefert. Die Schwindlerin trat als Gräfin Barnitow, Frau von Klockow und Baronin Begolis auf. Der 17jährige Musterzeichner Richard Kraft wurde im 5teller des Hauses No. 1 der Lerchengasse in der Josephstadt beim Scheibenschießen mit Flaubertgewehrn von seinem Freunde, dem Galanteriearbeite? Alois Koller, durch Zufall angeschossen und starb bald darauf. Der Taglöhner Franz Schilling, Donaufeld. Untere Ziegelofengasse No. 8 wohnhaft, hat sich erhängt. Die Ursache des Selbstmordes ist nicht festgestellt. Während des Abladens von Ochsen und Kühen auf dem CentralViehhof wurde eine Kuh wild und spießte den bei der Abladung. beschäftigten Treiber Joseph Schmidt aus. Dem Unglücklichen wurve der ganze Bauch aufgeschlitzt, so daß. ihm die Gedärme lose heraushingen. Bevor noch ärztliche Hilfe zur Hand war, war Schmidt bereits todt. Der Bürger von Wien und gewesene Gastwirth Johann Sieberth und seine Gattin Frau Äloisia Sieberth, geborene Puchwein, feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Baden. Der älteste Schulmann des Vadener Bezirkes, Herr Johann Schmied, welcher durch 40 Jahre in Alland und Raisenmarkt als Schulleiter wirkte, ist im Alter von 69 Iahren gestorben. Kapudar. Bei einem Brande, dem 60 Gebäude zum Opfer sielen, fanden drei Kinder in den Flammen den Tod. Mcmburz. Rümelingen. Beim Einlaufen eines Zuges im h sigen Bahrhzf wurde der 32jährige Barrierwärter Michel Duren überfahren und auf der Stelle getödtet. Differdingen. Der unweit Oberkorn von einem Eisenbahnzuge überfahren Unternehmer Chr. Brasseur ist in Folge der erlittenen Verletzungen gestorben. Wegen versuchten Gat ten- und Kindesmordes ist der 32jährige Kaufmann und Drogist Friedrich Knobel in Berlin, aus Glatz (Schlesien) gebürtig, verhaftet worden. Knobel hatte kn dem Medicinalwaarenzeschüft von Alexander. Neue Friedrichstraße 48, wo er in Stellung war, eine 18jährige hübsche Collegin kennen gelernt. Der heißblütige Mann, dem dk Ehe langweilig zu werden begann.faßteine tiefe Neigung zu dem Mädchen und er beschloß, seine Frau und sein dreijähriges Töchterchen durchGift aus dem Wege zu räumen. Dem Kakao, den Frau und Kind trinken sollten, mischte er eine Menge Cocain bei. Als die Frau den Kakao kostete, stellten sich Erbrechen und Lähmungserscheinungen ein. Der z.u Rathe gezogene Arzt stellte fest, daß der Kakao soviel Gift enthielt, um mehrere Personen zu todten. Knobel, der bereits vor einiger Zeit einen ähnlichen Vergiftungsver such gemacht hat, beschuldigte seine Schwiegermutter, die Frau des Rentiers Röseler aus Landsberg a. 22., yz i w-..-'-- .

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