Indiana Tribüne, Volume 23, Number 59, Indianapolis, Marion County, 16 November 1899 — Page 1
& H AOr 'TW s A O U A A rfl M rs m i n Sv & i i l W W W a fiH.S W 4 L T4r M vy r Office : No. 18 Gab Mabama Otraßo. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana. Donnerstag, öen J6. November 1699. Jahrgang 33 No. 59
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Wechsel, Creditbriese und PoftanweiEditonelles. Consolidatio.i, Combination, Conzentration, oder wie man sonst die Erscheinung nennen will, welche in allen Zweigen dtS geschäftlichen Verkehrö an Stelle deö Wettbewerbes tritt, kaum irgendwo hat sie sich fo geltend gemacht, wie auf dem Gebiete des Eisenbahnwesens. Die kleinen Linien find nach und nach alle von großen Stammlinien absorbirt worden und so wurden einige wenige Systeme geschassen, welche den Verkehr von Ozean zu Ozean vermitteln. Damit ist aber die Tendenz in der Richtung der Consolidation noch nicht esriedigt. Wie aus Chicago berich. et wird, ist eine Anzabl von Großkapitslisten mit dem Plane beschäftigt, ie größten Eisenbahnsysteme deS San des in ein einziges zusammenzuschmieen. Zur Zeit besteht eine Combination, welche aus der Verschmelzung der Baltimore und Ohio Bahn mit den Interessen. der Illinois Central, der Union Pacific und der Oregon Bahn hervorgegangen ist. Dieselbe kontrollirt eine direkte Verkehrslinie von der Atlantischen Küste bis nach der Pacisic Küste und dort anschließender Dampserverbindung, zwei Linien nach dem Golf von Mexiko, nämlich die Illinois Central bis New Orleans und die Alton, KanfaS City. Pittoburg und Golfbahn nach Port Arthur, so: zahlreiche Zrveiglinien im Südwesten und Südosten, durch welche die Verbindung mit den Plätzen der südatlantischen Küste hergestellt wird. Dazu sollen nun die von den VanderbiltS controllirten Stammbahnen hinzutreten, sowie die der Pennfyl. vania Company. Es soll nicht die Absicht sein, nur eine Verständigung, respektive bindende Abmachung über Trankportraten zu Stande zu bringen Versuche in dieser Richtung find ja nicht neu sondern thatsächlich eine gemeinschaftliche Eigenthümerschast zu organisiren. Als hauptsächliche Befürworter des Plane? werden für die östlichen Interessen Pierpont Morgan und George Gould genannt. Der Erstere hat sich wiederholt dahin ausgesprochen, daß eine derartige Consolidation daö einzige Mittel sei, der Einmischung der Rezierung in die Geschäfte der Bahnen entgegen zu treten. Daö Verbot deS PoolenS z. B. würde wirkungslos sein einer einzigen Gesellschaft gegenüber, für welche daS Wort Mitbewerb nicht besteht. Durch die einheitliche Leitung eines einzigen Systems, daS über mehr alS die Hälfte der Meilenzahl sammtlicher Stammbahnen in den Ver. Staaten verfügt, wäre die Concurrevz so gut wie ausgeschlossen. Das Publikum wäre dann natürlich einem solchen Riesenmonopol auf Gnade und Ungnade preisgegeben. Allerdings würde zuerst versucht werden, dem Publikum plausibel zu machen, diß durch Kostenersparniß im Betriebe Herabsetzung der Fahr- und Frachtpreise ermöglicht würde, aber solche Herabsetzungen find nicht Art der Monopole. Im Gegentheil AuSbeut ung deS Publikums durch Erhöhung tier Raten ist weit wahrscheinlicher. Trotz alledem ist eine solche Combi Nation mit Freuden zu begrüßen. Sie bringt uns der Lösung des Problem
immer näher. Wenn alle Eisenbahnen einer einzigen Gesellschaft gehörten, würde unseres ErachtenS die Uebernähme derselben durch die Regierung zur unabweisbaren Nothwendigkeit.
f MWachichlen. Wetterbericdt. Wärmere? wolkige Wetter und möglicherweise Regenschauer heute Nacht; Regenschauer Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden. 52 Grad, niedrigste 47 Grad. Die Goldreserve. Washington, D. C., 15. Nov. Der verfügbare Baarvorrath deS Schatzamts beträgt nach dem heutigen Ausweis 5291,021,194, wovon 5255, 424,324 auf die Goldreserve kommt. , ,, Ein Vatermord. N e w I o r k, 14. Nov. Der 20 jährige Zahntechniker George Schan erschoß heute Morgen seinen 57 Jahre alten Vater George Schan in dessen öobnunz No. 1125 Park Ave. Die Blutthat ereignete sich während der alte Mann noch im Bette lag. Nach einem kurzen Streite richtete sich der Vater im Bette auf. als blitzschnell der Sohn einen Revolver zog und zwei Schüsse auf ihn abgab. Die Kugeln drangen in die rechte Schläfe, und der Tod trat fast augenblicklich ein. Der Mörder wurde verhaftet. Der Erschossene war Gerichtsdiener bei der Supreme Court. Die Mutter deS Mörders starb vor 1 Iahren und sie soll ein bedeutendes Vermögen hinterlassen haben, daS zwischen ihrem Gatten, und ihren beiden Söhnen vertheilt werden sollte. Der Erschossene verheirathete sich zum zweiten Male und soll sich dann geweigert haben, daS Testament seiner ersten Frau eröffnen zu lassen, und hieraus sollen zwischen Vater und Sohn wiederholte Streitigkeiten hervorgerufen worden sein. Der Mörder verlangte, daß ihm daS Crbtheil seiner Mutter auögefolgt werde und forderte stetö Geld von seinem Vater, dabei erklärend, er werde eS nie gestatten, daß seine Stiefmutter von dem Gelde erhalte. Heute Morgen erschien George zu früher Stunde im Hause seines Vaterö, der noch im Bette lag. Die Stiefmutter befand sich in einem Nebenz,mmer. er oyn oestano aus )et nem Recht und forderte Geld. Der Streit nahm an Heftigkeit zu, und als der Vater in drohender Weise sich im Bette aufrichtete, schoß ihn der Sohn nieder. Der Laus deS Revolver? war lo nahe am Kopfe des Alten, daß das Pulver sein Gesicht verbrannte. Nach vollbrachter That legte der Sohn die Mordwaffe ruhig auf einen Tisch, nährend die Mutter in das Zimmer stürzte und sich schreiend über die Leiche warf. Der junge Mörder weigerte sich, irgendwelche Angaben zu machen. ,, Stephanie muß vielleicht Wittwe bleiben. Rom, 14. Nov. Die Heiräth der Kronprinzesfin-Wittve Stephanie mit dem Grasen Elemer Lovyay ist nun mehr als fraglich geworden. Aus Veranlassung des Kaiser Franz Joseph hat der Papst intervenirt und bewirkt, daß die für diesen Monat in London in Aussicht genommene Trauung bis zum nächsten Februar verschoben werde, da die Tochter der Braut, die Erzherzogin Elisabeth, im nächsten Jahre großjährig wird. Bleiben der Kaiser und der Papst maßgebend, so wird auS Stephanie'S Heirath überhaupt nichts ,, Hier giebt eS auch Harmlose". Stockholm, 14. Nov. Ein colossaler Spielerskandal droht viele Kreise der schwedischen Gesellschaft zu compromittiren. Der wegen Wechselsälschung und Hazardspiel Hauptangeklagte ist ein Offizier, der erklärte, er habe mehrere hundert Mitschuldige. Daraufhin ist eine umfassende Unter suchung angeordnet worden. ,, Die Beulenpest. Trieft, 15. Novbr. Infolge eines Falles von Beulenpest an Bord eines türkischen Dampfers, der tödtlich verlief, find jetzt alle Schiffe auö Häfen des Mittelmeerek der Quarantäne un tervorsen.
Trieft, 15. Novbr. Der Kapitän
deS österreichischen Lloyd - DampferS Bernice," welcher auS SantoS hierher bestimmt ist, berichtet von den Kap Verde-3nseln unter dem 5 Nov., daß an Bord seines SchisseS die Pest auögebrochen ist, und daß von den Erkrankten schon drei Personen gestorben find. Opo r t o, 15. Nov. Gestern wurden hier fünf neue Erkrankungen an der Beulenpeft gemeldet und ein Todeöfall in Folge der Seuche. Könia Karl besuchte gestern das Pesthospital. Lissabon, 15. Nov. Dr. Ca maropestna, der Arzt des bakteriologi schen Instituts, ist hier an der Pest gestorben, welche er sich bei der BeHandlung von Patienten zugezogen hatte. . Dampfer Patria in Flamm e n. London, 15. Nov Der ham-burg-amerikanische Dampser Patria. Kapitain Fröhlich, welcher am 4. November von New Jork nach Hamburg abging und gestern den Lizard pasfirte, steht in der Nähe von Dover in Flamrw -v ? m a. u .1 men. Alle laglere nno gerener und bereits in Dover angelangt. Nach Dem, was man von den Passagieren hört, welche meistens Amerikaner waren, die zu Besuch nach Europa gingen, wurden sie am Mittwoch Morgen um 6 Uhr geweckt und an Deck beordert. Dann wurde ihnen mitgetheilt, daß ein gefährliches Feuer an Bord auSgebrochen sei, und zwar in der allgemeinen Ladung, daß die Mannschaft nicht im Stande sei, desselben Herr zu werden, und daß der Kapitain es für rathsam halte, daß sie die'Boote' bestiegen. Um diese Zeit wurde ersichtlich, daß daS Feuer sich unter der Ladung weit verbreitet hatte. Rauch und Flammen schlugen mit überwältigender Macht auf und verursachten die ernsteste Besorgniß. Die Mannschaft arbeitete nach der Aussage der Passagiere auS Leibeskräften, um die Flammen zu unterdrücken, aber die große Menge von Leinsamen, welche sich in der Ladung befand, und daS darin enthaltene Oel ließen die Sache als hoffnungslos erscheinen. ES entstand große Aufregung unter den grauen und Kindern, aber daS gute Beispiel, welches der Kapitain Fröhlich und die Mannschaft gaben, wirkten sehr beruhigend auf die Passagiere im Allgemeinen. Die Boote wurden ordnungsmäßig ausgesetzt, und die Mannschaft arbeitete wie nach der Schnur. Die Sicherheit der Frauen und Kinder war bei Allen der erste Gedanke. Da daö Feuer um diese Zeit schon die meisten Habseligkeiten der Passagiere vernichtet hatte, o mußten sie in die Boote steigen, wie sie an Deck gekommen waren, und in sehr leichter Bekleidung. Eine rührende Scene spielte sich ab, als die Männer sich von ihren grauen und Kindern trennten. Obgleich sich Alle? unter den schwierigften Umständen vollzog, so entstand, Dank der Kaltblütigkeit deS KapitanS und der Mannschaft, keine Panik, und alle Passagiere wurden in den Booten untergebracht und in zwei Fischerbooten, welche aus der Gegend von Jarmouth stammen und in Sicht gekommen waren. Gerade als dies geschehen war, tauchte ein großer Dampfer am Horizont aus, der alsbald auf daö brennende Schiff zuhielt. Es war die Ceres, welche zuerst ein Boot absandte und dann alle Passagiere der Patria an Bord nahm. Die Ceres erbot sich auch, den Kapitän Fröhlich und seine Leute an Bord zu nehmen, aber derselbe fühlte sich verpflichtet, an Bord zu bleiben, solange noch irgend welche Aussicht war, da? Schiff zu retten, obgleich dies wegen der immer steigenden H'tze äußerst gefährlich und alle Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden war, daß es noch eine lange Zeit brennen werde. Die Mannschaft der Patria" soll hauptsächlich aus Amerikanern bestehen. Wahrsche inlich nichts daran. L o n d o v, 16. Nov. Eine uvverbürgte Nachricht von Kapstadt meldet, daß Ionbert ter Oberbefehlshaber der Ourea i Kavpfe gefallen sei.
Ochi?7s.57aÄrlStn. Angekommen in : Boston: Ultonia" von LiverPool.
Southampton: St. Paul" von New Jork. Neapel: Auguste Victoria" von NewSork. Queenstown: Belgenland" von Philadelphia. Hamburg: Brazilia" von New vorr. Antwerpen: Nederland" von Phllabelphia. London: Marquette" von New Vork. allerlei. Im Monat October sin o ln Trenton. N. I.. 155 neue Gesellschaften incorporirt und dafür an Geoühren $43,577 eingenommen worden. Achtzehn dieser Gesellschaften hatten ein Capital von mehr als $2.000.000. Die größten Gesellschaften sind die ,Plttsburg Coal Co.", Capital $64,. 000.000, die Philadelphia Electric ko.", Capital $25,000.000. die a vana Traction Co.-, Capital $10.000.000, die Alaska Jndustrial Co.". Capltal $10.000.000. die Continental Automobile Co.". Capital $8.000.000, die Porcelaln ??aced Vrick Co.. Capital $6.000.000 und die Manhattan Light and Heat Co.". Capital von $8,000.000. Aller Voraussicht nach werden die Meuchelmörder, welche in den ??amilienfehden in Clay County, cti?., eine blutigeRolle spielen, von dem Arme der strafenden Gerechtiakeit nicht ereilt werden, da Furcht vor Nache den vor Gericht geladenen Zeugen den Mund verschließt. Zu dem Prozesse von lames und Wlllard Philpot und Alex. Fischer, die Jas. Collins ermordet haben sollen, war als Hauptzeuge die Frau des ermordeten Mannes, Frau Sarah Collins, geladen worden. aber aus Furcht erschien sie nicht im Gericht. Als sie erfuhr, daß einBenchwarrant gegen sie erwirkt worden war, und daß sie gezwungen werden würde, in Manchester alles Das zu erzählen, was sie von der Ermordung ihres Gatten wüßte, machte sie mit Gift ihrem Leben ein Ende. Andere Fälle, die auf die Fehde Bezug haben, mußten von Tag zu Tag verschoben werden, weil die vorgeladenen Zeugen nicht erschienen waren, da die Fehdchelden ihnen mit dem Tode gedroht hatten, falls sie aussagen würden. Der Landkaufladen von Charles fluch in Doniphan, 5 Meilen nördlich von Atchinson, Kan., wurde von zwei maskirten Räubern ausgeplündert, fluch und ein junger Mann Namens Andrew Brown versuchten Widerstand zu leisten, aber vergebens; ersterer wurde leicht verwundet und rettete sich durch die Flucht, während Vrown todt auf dem Platze blieb. Ein starkes Aufgebot mit Bluthunden folgte der Fährte der Räuber am folgendenTage und entdeckte gegen Abend ihr Versteck auf einer Insel in derNähc von Atchinson. Als die Verfolger auf der Insel zu landen versuchten, wurden sie von den hinter dichtem Gebüsch verborgenen Räubern mit wohlgezielten Fl'iltenschüssen empfangen und blutig abgewiesen. Der Polizist Robert Dickeron wurde getödtet, Polizeichef Seip, Sheriff Hartman und Chas. James von Doniphan sind verwundet. Mehrere hundert Männer sind bewaffnet ausgezogen, um die Räuber zu fangen. Als der älteste Prediger in den Vereinigten Staaten wird allgemein Reo. John Naille in Trappe. Montgomery County. Pa.. angesehen, der am 18. Februar 1801 nahe Westminster. Md.. geboren wurde und sich somit in seinem 99. Lebensjahre be findet. Sein Vater kam aus Deutschland und war ein Bauer, war aber mit der De Nailles Familie von Frankreich verwandt, General Lafayette war mit einer Nichte von Duc de Nailles getraut. John Naille hatte schon in seiner Jugend ein Verlangen für das Predigeramt. die Armuth seines Äaters und die Thatsache, daß sich kein reformirtes theologisches Seminar in den Ver. Staaten befand, verhinderten seine Vorbereitung und er war bereits 40 Jahre alt. alß er ordinirt wurde. Er predigte dann 40 Jahre lang - in Lancaster in der deutschen und englischen Sprache, bis er das Predigeramt im Jahre 1831 niederlegte. In 1824 wurde er mit Miß Sarah A. Ernst getraut, als sie erst 17 Jahre alt war. Sie lebten 64 Jahre lang glücklich beisammen und erzogen vier flinder. wovon zwei noch am Leben sind. Frau Naille starb im Alter von 80 Jahren. Nev. Naille erfreut sich noch eines bemerkenswerthen Wohlseins. Es lohnt sich, Hood's Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, Diphteritis oder Fieber. Hood Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. S5e.
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