Indiana Tribüne, Volume 23, Number 58, Indianapolis, Marion County, 15 November 1899 — Page 2

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ite toaltobe .Tribüne- foflet durch den Xtf g lentft oct Godjt, bte SonntagrrtbSe" r pes (3ott Octbc ,usxr lSnt lr Jenti rifS. Ptx P, utzerhalb . Ud- 0H t ttbtJiffcT V V o tfttt iit 5&i GlatdVA ld ana olti 15 November '99 Die Voercn'Kriegfühxuttg In N. I. Hcfmeyr's Buch Sie Buren" jindöii wir eine Uebersetzung des IctiiqitZ. den der Feldcornet Stephanus inoo über die Erstürmung des cajuba-Hügels durch die Beeren eriantt t)at. er Bericht ist so bezeichnend filr die Kriegführung der Voeren, dag von lyn yier unverkürzt folgen !a,en: AlZ wir an jenem Sonntag Morgen merkten, daß die Engländer auf dem Gipfel des Majuba angekommen seien, entstand eine große Bestürzung im Lager. Alles war in Ausregung. Ich dachte bei mir: wenn wir die England nicht sogleich vom Gipfel vertreiben und ihnen erst Zeit lassen, sich zu verschanzen und Kanonen hinaufzuschössen, so sind wir verloren. Es war keine Zeit noch Möglichkeit vorHanden, einen Kriegsrath zu berusen. Ich besteige mein Pferd und jage im salopp an den Fuß des Berges. In größerer und geringerer Entfernung Zehe ich auch andere Männer daherjagen. Ich rufe und winke mit dem Hut; dann galoppiren wir bis dicht an den ersten Afzet" (Felsenvorsprung an dem nördlichen Abhang des Majuba), lassen unsere Pferde in einer Kluft zurück und werfen uns hinter kern ersten Vorsprung nieder. Wir waren unserer zwölf, aber wir sahen noch immer Leute zu zweien oder dreien von allen Seiten dahergejagt kommen. Ich rufe und winke 'mit dem Hut, daß sie alle unter den Vorsprung sich versammeln. Als wir endlich 40 bis 50 Mann tat! waren, sahen wir uns nach Officieren um. Da waren nur der .Commandant Ferreira aus Neuschottland und ich; ich war damals erst beigeordneter Feldcornet. Da sprach ich zu ihnen: Eine innere Stimme sagt mir, daß wir den Gipfel nehmen müs-

sen, sonst sind wir verloren." Sie antworteten alle, daß dies auch lyre ir r Meinung sei. Weiter sagte ich: Wir müssen hier einander schwören, daß

avir den Gipfel nehmen oder fallen." .Einstimmig riefen sie: Wir werden - alle dir folgen und zusammen den Gipsel nehmen, oder fallen." Darauf I T I I t lagie :cy: unier uott roiro uns helfen, und wir werden siegen, denn wir können nicht anders. Es gibt nur eine Möglichkeit, den Gipfel zu nehmen. Wir müssen uns m zwei Haufen theilen; der eine Haufe muß direct zum Gipfel aussteigen von einem Vorsprang zum andern, und der andere iuß die kleinere Anhöhe dort, links von dem höchsten Gipfel, zu nehmen suchen. Es kann dann immer der

eine durch scharfes Feuern den Aufstieg des andern decken." Ich fragte Fer?eira, welchen Haufen er anführen aoolle, er erklärte, die kleine Anhöhe nehmen zu wollen. Wir theilten dann foie Mannschaft; meiner Schätzung nach waren wir jetzt 7080 Mann stark. Ich befahl sodann meinen Leuken: Ein Tleil von euch muß mit mir hinaufkletterr: bis an den zweiten Vorsprung, der .ndere Theil bleibt hier zurück, um auf die Engländer zu schießen, wenn? f:i sich zu weit hervorwagen und uns hindern wollen, den Vorsprung zu erreichen. Die Engländer beschossen uns schon jetzt aus der - Höhe. Es kamen noch immer Leute. . die theils zu Ferreira, theils zu meiner Truppe stießen. Aber von jetzt an hatte ich kaum mehr Zeit, mich umzusehen. (Die beigeordneten Feldcornets D. I. R. Malan und Stephanus Trichardt waren auch unter den Stürmern von Majuba. Der Verf.) Ich hatte genug thun, meine Leute anzufeuern und ihnen weiter zu helfen, damit ihnen keine Zeit blieb, den Muth zu verlieren. Wir erreichten den zweiten Vorsprung in ziemlich kurzerZeit und ohne Verlust. Erst später wurde einer un- - :. serer Leute Johannes Vekker, getödtet. Als wir uns hinter dem zweiten Klippenrand befanden, ruhten wir ein wenig und warteten, bis unsere Hinkerleute zu uns stoßen konnten. Wir sahen jetzt, daß Ferreira bereits im Gefecht war, die Engländer hatten auch lt kleine Anhöhe besetzt. Glücklicherweise konnte wie die Engländer im Rücken beschießen, während Ferreira von vorn auf sie schoß. Als sie von

gwri WOCliCil IJCUtl jvytil li sich schleunigst zurück, denn die Anhöhe bot wenig Deckung. Während wir so Ferreira halfen, die Anhöhe zu neh- . . men, waren unsere Hintermänner zu unö gestoßen, und ihrer waren wieder mehr geworden, da stets Leute nachkamen. Ich gab also wieder denselben Wefehl, daß ein Theil der Leute zulückbleiben und die Engländer durch fortwährendes Feuern zwingen soll, sich hinter dem obersten Vorsprung zu halten, den wir jetzt zu nehmen versu-V-chen mußten. Ich sah. daß wir dort Y harte Arbeit finden würden, denn dort fanden wir Brust an Brust mit den )ngländern, und es hieß siegen oder fallen. So war es auch. Als wir uS dem mittelsten Klippenrand hervortraten, beschossen uns die Engländer heftig. Aber zum Glück hatten Ferreira und seine Truppe die kleine Anhöhe bereits erklommen, und so konnten sie unZ wieder Luft machen. So halfen wir uns gegenseitig. Ich sah, daß unser Gott uns half, und sagte das auch meinen Leuteck, und wir faßten von Neuem Muth. Aber glaubt mir, von nun an ging es heiß her. Wir mußten aus dem Bauch durch das hohe 3ra hinaufkriechen von einem Felsen,?and zum andern. Je näher wir kom,en, um so heißer wird das Gefecht.

?"21m fiif -- ii a 'f '.J7lchyax und Ferreira

Frlinische ßrfcryrungcn über den cvrauch dS Cnrlsbndor WnsforS. Vroskffor Hlawazft hat durch Ninische ??pkri mtnU dargethan ?arksbad,r Wass,r. ob zu f)aut oder n der Quelle gebraucht, genau die näm liche Wirkung ausübt und seine Heilkraft durch den Pxport i keiner 33, if einbüßt. In kaltem Zu stunde genommen, ist die ?Si?kng die nämliche, di? Temperatur M Wassers kann jedoch nach Belieben durch Wärmen erhöht wrrdrn d hängt dicS ganz Von der Neigung dcZ atikiNen ab. Bewegung ist eZ ron den auptersordernissen für Tiejenigen. dcrcn Leiden vornehmlich durch die sifcend Lebensart verursacht wurde. Angeinefiene MuskelthZtigkeit fördert die Absonderung d,Z ?,trsetzungsfloffcS, der sich an verschiedenen Heilen Iti Körpers infolge deS vielen EihenS angesammelt. Bewegung, d. t. Spazierengehen ,c.. soll aber mäbig und dem Veflndeu Iti tetrenenden Vatieuten an gemesjen sein. Man hüte pch vor Nachahmungen. Tag eckte ZSasser wird unter Aussicht der Ctadt ssarlsbad i Flaschen gefüllt: es trägt daS Ctadtsiegel und die Unterschrift von EISNER k MENDELSON CO., Alleinige Agenten. Rcm Aork, am talse jeder F lasch Varnphlct frei zugesandt.

chen es den Engländern so warm, da sie nicht wagen, hervorzukommen un uns gehörig auf's Korn zu nehmen. Endlich erreichten wir den obersten Rand; der Gipfel ist oben flach und mit einer Reihe von Klippen besetzt. Wir kämpfen Mann gegen Mann, aber, so zu sagen, ohne einander sehen zu können. Manchmal smd die Eng länder an einer Site der Klippe und unsere Leute an der andern; manchmal können wir die Läufe ihrer Gewehre sehen, und es ist mir noch immer ein Räthsel, daß keiner unserer Leute hier gefallen ist. Jetzt ziehen sich die Engländer zurück, und ihr Schießen hört auf. Bald jedoch höre ich an dem Gewehrfeuer, daß Ferreira den Gipfcl auf der andern Seite erstürmt und mitten im Gefecht ist. Nun, dachte ich. ist es Zeit, und ich erhob den Kopf über einen Felsblock, um zum Gipfel hinaufzusehen; ich erschrak, als ich die Menge der Engländer da oben erblickte. Ich bückte mich wieder 'vorsichtig hinter den Felsen und sah erst jetzt, wie gcring die Zahl meiner Leute und wie zerstreut sie mir gefolgt, waren. Ja, weiß Gott, in dem Augenblick sank mir 'der Muth. Ich dachte: die Engländer kommen und nehmen uns alle gefangen. Auch wußte ich, daß sie uns mit dem Bajonett angreifen würden, wenn es zum Aeußersten käme. Ich will aicht leugnen, daß ich mich damals einer Lüge schuldig machte; ich hoffe, der liebe Gott hat sie mir verziehen. Ich schwang meinen Hut und rief laut: Kttls, heran! Schnell, die Engländer fliehen!" Da stürmen die Kerls zwischen den Klippen hervor, die hintersten kommen im Sturmschritt daher, wir stürmen hinauf; ich glaube, wir waren ungefähr 40 oder 50 Mann und die Engländer etwa 30-40 Schritte von uns entfernt. Wir feuere auf sie, so stark wir können, denn sie waren vollständig ohne Schutz, während wir immerhin noch etwas D:ckung hatten. Sie gehen mit den Bajonetten auf uns los, aber wir werfen sie zweimal zurück. Grade als die Engländer zum dritten Male auf uns anstürmen, erscheint Ferreira und fällt ihnen in den Rücken. In diesem kritischen Momente höre ich von einer dritten Seite schießen; Stephanus Trichardt und D. Malan sind herangekommen mit ihrem Häuflein und jetzt bekommen die Engländer von drei Seiten Feuer. Dabei ist. wie ich glaube, auf feindlicher Seite Eolley gefallen. Jetzt können sich die Engländer niast mehr halten; es wird ihnen zu heiß, und sie fliehen auf der andern Seite den Berg hinab." lZ Männer in I Jahren. Diesen seltenen Ehcrecord zu haben, rühmt sich die kalifornische Schönheit, Elemcntine Ruiz. eine Spanerin von Geburt. Merkwürdig bei diesem Record ist es, daß gerade die No. 13. also die Unglückszahl, das lang ersehnte Glück gebracht hat. Das erste Kapitel dieses sonderbaren Romans spielt vor drel Jahren in Santa Barbara, wo Elementine Ruiz bei ihren Eltern mit elf Geschwistern in ärmlichen Verhält nissen lebte. Elementine war damals ein frisches schönes Mädchen von siebzehn Jahren, ein spanischer Typus, mit dunklen Augen und schwarzem Haar und von stolzer Haltung. Ihre Schönheit war weit und breit in der Runde bekannt; trotz ihrer Jugend war die Zahl ihrer Verehrer eine Legion. Elementine wollte aber von ihren ländlichen Bewerbern nichts wissen, und sie gab erSt nach, als ein russischer Edelmann, Graf Tolfskow. der schon im besten Mannesalter stand, als sie noch in der Wiege lag, sich um sie beward. Ihre Familie beaünstiate natllr lich den Freier, der in der einen Hand die Grafenkrone und in der anderen große Reichthümer hielt, und bald willigte auch das Mädchen ein. AberFrühling und Spätherbst passen nicht zu sammen und nach einigen Wochen sehr zweifelhaften Glückes ging die Gräfin nach Los Angeles und brachte, was dort bekanntlich nicht schwer fällt, eine Scheidung zu Wege. Ein Mädchen, das in zwei Monaten umworben, verheirathet und geschieden ist, scheut natürlich auch vor weiteren Versuchen nicht zurück. Ihr zweiter Bewerber war ebenfalls adlig, aber er hatte noch keine grauen Haare aufzuweisen. Nach wenigen Wochen wurde aus der Gräfin Tolfskow eine Baronin Baldry. Zum zweiten Male erwies sich nun die Schöne als wankelmüthig: als ihr Gemahl darauf bestand, die Flitterwochen am Meeresstrande zuzubringen, verließ ihn die junge Frau, die sich vor der Seekrankheit fürchtete, ging ruhig nach Santa Barbara zurück und ließ den untröstlichen Baron allein. Ihr nächster Gatte war John Wilbur, der Sohn eines kalifornischen Millionärs, der ihr wenigstens die Aussicht aus großen Reichthum eröffnete. Einige Monate lebte sie glücklich mit ihm. aber als die Familie ihres Gatten ihre Geschichte erfahren hatte, und nun Uncwailit zwilSeu den Gtzltjbttn icttu

verlies) sie ihr Haus und entlief ' mit den reichen John Harper. Es schien zunächst, als ob über diesem abenteuerlichen Leben endlich die Sonne desGlücks aufgehen sollte, aber auch diesmal war es nicht von Dauer. Der Gatte erkrankte nämlich und starb, und die junge Wittwe bewies nun für eine

kurze Zeit, daß die Trauer ihr ebenso gut zu Gesicht stand wie das Hochzeitliche Gewand. Ihr fünfter Gemahl war ein nüchterner Geschäftsmann aus Albany. der mit seinem schönen und launenhaften Weibchen wenig Gemeinsames hatte, und auch diese Ehe fand ein frühzeitiges Ende. Ihr nächstes Wagniß war W. S. Hank, ein Farmer aus Texas, der ebenfalls nicht die Fähigkeit besaß, das anspruchsvolle Dämchen glücklich zu machen. Er machte für kurze Zeit einem berufsmäßigen Sportmann und Spieler Platz. No. 8 war Charles Williams, ein südafrikanischer Landmann, ihm folgte Capitän Ellis, ein Juwelier Namens Charles Emery. ein Tambour aus San Francisco ?l. S. Krump und der Barbier Charles Klett. Eine Atmosphäre von Scheeren und Seifenschaum war natürlich zu prosaisch für eine so romantisch angelegte Dame und so fand auch die zwölfte Ehe einen jähen Abschluß. Ihr letzter Gemahl, der sich augenblicklich noch im Amt befindet, ist CharlesCoto, mit dem sie friedlich und glücklich auf einer Farm lebt, wo Menschen beinahe so selten sind wie schwarze Schwäne. Es scheint also, daß die heirathslustige Dame jetzt in den Ruhestand zu treten beabsichtigt. Wenigstens betheuert, sie selbst, daß sie nun zufrieden gestellt ist und nach zwölf mißglückten Eheexperimenten in No. 13 endlich den Gatten ihres Herzens gefunden hat. - . . i Canoes für Oceansahrt. Manche haben schon gezweifelt, daß die Indianer jemals auf ihren Canoes über das Weltmeer oder auch über die ganze Ausdehnung unserer großen Binnenseen hätten gelangen können. Diese Zweifel können aber gehoben werden durch einen Blick auf die riesigen Canoes, welche noch heutigen Tages von Indianern des Nordwestens, weniger in den Ver. Staaten, als drüben in British - Columbia, für Meerfahrten hergerichtet und benutzt werden. Die Indianer von Fort Rupert und der Westküste der Insel Vancouver. d. h., die vermögenden unter ihnen, besitzen etwa 20 solche gewaltige Canoes, jedes aus einem einzigen gehöhlten Baumstamm bestehend, und die größten dieser Baumstamm - Boote können je über 100 Personen halten. Eine ganze Flotte solcher könnte also sehr wohl Tausende gleichzeitig befördern, wenn sie nicht etwa durch Sturm auseinander gerathen. Von Fort Rupert bis hinab nach Seattle. Wash. (Fort Rupert liegt am äußersten nördlichen Ende der JnselVancouver) ist unlängst das zweitgrößte der Canoes in achtzehn Tagen gefahren; bei einigermaßen gutem Wind aber können die Canoes ganz gut 100 Meilen im Tag auf dem Meere zurücklegen und würden daher für jene Strecke, welche nicht ganz 1000 Meilen lang ist. nur acht bis zehn Tage gebrauchen. Es läßt sich darnach ermessen, daß sie immerhin noch etwas schneller, als unsere altmodischen Segelschiffe, über einen ganzen Ocean hinüber gelangen könnten, wenn die Umstände nicht zu ungünstig sind. Das letzterwähnte Canoe wurde erst im verflossenenSommer hergestellt, aus einem mächtigen Cedarbaumstamm; es ist etwa 55 Fuß lang und 7 bis 8 Fut) breit. Allemal werden sehr gediegene Bäume, die ohne irgend welche verfaulten Th?ile oder Knorrenlöcher sind, für diesen Zweck ausgewählt, und ein solches Canoe ist heute unter Brüdern drei- bis vierhundert Dollars werth. Gewöhnlich werden die Canoes an derselben Stelle angefertigt, wo der Baum gefällt worden ist, und dann in das Wasser geschoben. In den ersten Ansiedler - Tagen hatten Kriegs - Canoes dieser nördlichen Indianer großen Schrecken für die weißen Ansiedler. Und welche Bedeutung mögen sie bfi früheren Wanderungen von Rothhäuten über das Meer nach unseren westlichen Gestaden gehabt haben? ßuroxmschc Rundschau. ?kki,'n ?rarlknkara. Gr. Lichterfelde. Wegen zahlreicher Wechselfälschungen wird der 40jährige Maurermeister Louis Demming von der Staatsanwaltschaft steckbrieflich verfolgt. Erschossen hat sich der 25jährige Obergärtner Albert Müller, der in der großen Landschaftsgärtnere! von Rohlfs angestellt war. G u b e n. Der Rechnungsrath Anders beging die seltene Feier seines 60jährigen Dienstjubiläums. Trotz seiner 80 Jahre ist der Jubilar noch vollkommen rüstig. P e i tz. Rechnungsrath Heindrichs trat mit Ablauf einer 50jährigen Amtsthätigkeit in den Ruhestand. P r e n z l a u. Von der Strafkammer wurde der Amtsgerichtsrath Dethier wegen Vergehens im Amte zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Er hatte in zahlreichen Fällen Willkürliche Aenderungen an Protokollen vorgenommen. N a u e n. An Blutvergiftung gestorben ist der Gasarberter August Schmidt, welcher bereits 25 Jahre an der Gasanstalt beschäftigt war. Schmidt hatte sich beim Sortiren von Koaks und Schlacke leicht an einem Finger geritzt, ohne der geringfügigen Verletzung weitere Beachtung zu schenken. Treptow. Dem Besitzer des Neuen Eierhäuschcn- bei Treptow, Ferdinand Müller, ist die Rettungsmedaille verliehen worden rmiuzOVpmkkll. Königsberg. Wegen Wechselsälschung verurteilte die hiesigeStrafkammer den früheren Amtsschreiber Otto QWUxt. cxltl

eine in Tilsit wegen mehrerer Wechselfälschungen gegen ihn verhängte Gefängnißstrafe von zehn Monaten derbüßt, zu einem Jahre Gefängniß. Durch Einsturz eines Theils des Bernsteinwerks Palmnicken, das sich jetzt in siscalischer Verwaltung befindet, ist ein Schaden von etwa 60.000 Mark entstanden. Da der Einsturz Nachts erfolgte, sind Menschenleben nicht zu beklagen. A n g e r b u r g. Unter dem Verixicht der Brandstiftung wurde der Schneider Nachmllller verhaftet und in das Untersuchungs-Gefängniß nach Lyck abgeführt. D r e n g f u r t. In der Nähe der Stadt wurde der Arbeiter Liedtke aus Jäglack mit schweren Stichwunden und zerschlagenem Unterkiefer bewußtlos auf dem Felde gefunden. Er ist von einigen anderen Leuten derart zugerichtet und dann seinem Schicksal überlassen worden. ttlZvzWkÜpreuttn. Schwe tz. Käthner Gustav Knopp aus Lianno wurde todt auf dem Eisenbahnkörper unweit Falkenhorst ausgefunden. Der Kopf war vom Rumpfe getrennt, eine Hand abgefahren, die Wirbelsäule zerbrochen. Knopp kehrte von einer Festlichkeit in Falkenhorst zurück und hatte den Bahndamm aus dem Heimwege nach Lianno benutzt. Er hinterläßt eine Frau mit sechs Kindern. T h o r n. Besitzer Johann Behnke aus Kokotzko, welcher sich gegen ein Mädchen unter 16 Jahren vergangen hat, erhielt drei Monate Gefängniß. T u ch e l. Die Familie des Käthners Link zu Abbau Dzidno ist von einem Unglücksfall betroffen worden. In einem unbewachten Augenblick begab sich das 5jährige Töchterchen an den eisernen Ofen und spielte mit dem Feuer. Das Kind erlitt so entsetzliche Brandwunden, daß es alsbald starb.

Zempelburg. Beim Dreschen gerieth der Arbeiter Lüdtke von hier mit der Hand in den Dreschkasten, wobei diese so gequetscht wurde, daß dem Lüdtke' der Arm abgenommen werden muß. ?lltivz Sommern. Stettin. Capitän Jancke. Führer des Dampfers Curonia". feiert ein in Schifferkreisen . seltenes Jubiläum. Er hat seine 500ste Reise von Stettin nach Libau gemacht. Capitän Jancke hat während dieser ganzen Zeit in ' vielen Gefahren stets sein Schiff glücklich in den Hafen geführt. Aus der Oder zog man die Leiche des Segelmachers Elias Grönblom. Belgrad. Zugführer Schuld, ein alter verdienter Beamter aus Star, gard, wurde kurz vor der Einfahrt in Belgard'aus seinem Wagen auf unerklärliche Weise heraus geschleudert. Der Verletzte erlitt eine Gehirnerschlltterung, wurde auch noch lebend in das hiesige Krankenhaus übergeführt, ist aber bald darauf verstorben. B e l k o w. Bei einem Feuer sind drei Bauernhöfe und das Armenhaus zerstört worden. Ein Theil der Kirche, insbesondere der Thurm, wurde stark beschädigt. fxit'm CcllckrrZg-Holstein. Neu Münster. Nach längerem Leiden ist der Direktor des Progymnasiums. Dr. Spangenberg, gestorben. O t t e n d o r f. Während eines Tanzvergnügens beim Gastwirth Holst entstand auf dem Heuboden über dem Saal ein Feuer, das sehr rasch sich weiter ausbreitete und das ganze Gewese in Brand setzte. Die Kinder des Wirths konnten nur mit genauer Noth aus dem Hause geschafft werden. P i n n e b e r g. Die Eheleute Ploth und Frau hierselbst feierten ihre goldene Hochzeit. Aus Anlaß derselben wurde ihnen die silberne Ehejubiläumsmedaille verliehen. T o m b ü l l. Der 5)ofbesitzerssohn Matzen, welcher von einem rohen Burschen auf dem Markte zu Gravenstein einen tiefen Messerstich in den Leib erhielt, ist in dem Kreiskrankenhause seiner Verletzung erlegen. Vrrdinz Schlesien. B r e 8 l a u. Der gesammte Vorstand der hiesigen Weberinnung hatte sich wegen Untreue, begangen durch widerrechtliche Vertheilung von Innungsvermögen an die Mitglieder, vcr der hiesigen Strafkammer zu verantWorten. Obermeister Brauner und Jnnungsmeister Werner erhielten je iz Jahre, Obermeister Hillebrand und Jnnungsmeister Breuer je 1 Jahr Gefängniß. alle vier Verurtheilten wurden sofort verhaftet. B e u t h e n. General - Direktor Erbs von der Gräfl. Schaffgotsch'schen Verwaltung ist im Alter von 35 Iahren in Folge einer Operation auf Gallensteine. er er sich in Halberstadt unterziehen mußte, gestorben. G o t t e s b e r g. Ihren 20. Geburtstag erkor sich die Dienstmagd Anna Heider zum Todestage. Sie Übergoß ihre Kleider mit Petroleum und steckte sie dann in Brand. Hausbewohner fanden das Mädchen in der Waschküche als verkohlte Leiche vor. Die Mutter der Unglücklichen befindet sich schon seit ca. 10 Jahr?n in einer Irrenanstalt; sie hat s. Z. ihr iz Jahre altes Kind auf schreckliche Weise um's Leben gebracht. Provinz Posen. M o g i l n o. Schneidermeister Rüdiger war in seinem Laden damit beschäftigt, ein Packet zu öffnen, wurde aber durch das Eintreten einer Person daran verhindert. In demselben Augenblick nahm die fünfjährige Tochter des Rüdiger das Messer und schnitt das Packet auf. rutschte aber dabei so unglücklich aus, daß ihr das Messer in ein Auge drang. Die Verletzte mußte in eine Bromberger Augenklinik gebracht werden. Krone a. Br. Töpfermeister Gill von hier wurde in der Forst bei Krone todt aufgefunden. Die Leiche lehnte neben einem Sumpfe an einem Baume und wies äußere Verletzungen nicht auf. Vom Tode wurde der 57jährige Conditoreibesitzer Gustav

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seinen Gästen verabschiedet hatte, erlitt er einen Schlaganfall und starb nach wenigen Minuten. Gutzke erfreute sich großer Beliclthcit. L a b i s ch i n. Zieqelei Arbeiter WladiSlaus Rolka stürzte stch in trunkenem Zustande, nachdem er sich bis , W. t L k Y I I . C . aus S Joemo cniticioet yalle, von oem Geländer der Schleusenbrücke in die Nene. Der Aufforderung eines Polizisten, sich aus dem Wasser zu entsernen. leistete er keine Folge, schwamm vielmehr längere Zcit singend und lärmend im Wasser umher. Ehe jedoch Kähne herbeigeschafft waren, ging Rolka. unter und konnte alsdann nur noch als Leiche aus dem Wasser gezogen werden. l::ttm Säulen. V i t t e r f e l d. Dem Arbeiter 5!aundorf im nahen Siegelsdorf wurde ein Kind geboren, dessen Kopf vollständig dem eines Hasen gleicht; besonders ausgeprägt sind die löffelartigen langen Ohren, auch ist das Gesicht zum Theil behaart. Das unglückliche Geschöpf, welches sich am Leben befindet. soll der Klinik zu Halle zugeführt werden. Eckartsberg a. Die Stadt beabsichtigt. die Eckartsburg vom Staat anzukaufen und sie zu Restaurationszwecken dienstbar zu machen. Der Kostenaufwand beziffert sich auf 18.000 Mark. Erfurt. Nachdem der unverheirathete Arbeiter Albert Cornelius in einem Restaurant am Friedrich WilHelmsplatz gezecht hatte, zog er plötzlich sein Taschenmesser und stieß sich die Klinge in die linke Brustseite. Im Armen-Hospital machte der 73jährige Einwohner Bernhard Fischer seinem Leben dadurch ein Ende, daß er sich an der Bettstelle erhängte. ledivz Hannover. G r. - S o l s ch e n. Nach langem Kranksem verstarb unser Gemeinderorsteher K. Pape. Nicht weniger als 38 Jahre hat er an der Spitze unserer Gemeinde gestanden. Leer. Ertrunken ist im Esklumer Sielticf die 21jährige Eta Groeneveld. Das Mädchen wollte Wasser schöpfen, glitt dabei aus und stürzte in das Tief. L e h e. Verschwunden ist hier Genosse" Schmidt. Vertrauensmann der sozialdemokratischen Gewerkschaft.Mitglied der Preßcommission der Volksstimme" und Vorsitzender des Holzarbeiterverbandes. M e l l e. Die sogenannte Ausmühle wurde durch Feuer vollständig eingeäschert. Der Brand entstand in der mit Heu gefüllten Scheune. Bei dem starken Winde wurden auch das Wohnhaus und der daneben liegende Schuppen ein Raub der Flammen. lnm Westfalen. Münster. Durch den Brand der Pianoforte-Fabrik derGebrüder Knake sind zahlreiche Arbeiter beschäftigungslos geworden. Das Feuer hat die Wertstätte vollständig zerstört. Die Fabrik war erst kürzlich bedeutend erweitert worden. Der Inhaber vefand sich zur Zeit des Brandes auf einer Reise in England. B e ck u m. Der kaum 18jähriae. hier kürzlich zugezegene Arbeiter Kirsch mißhandelte die Frau Raszat. bei der er in Logis wur. mit einer Feuerzange derartig, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. In Arrest gebracht, versuchte sich tfe? rohe Patron zu erhängen; ein neben ihm befindlicher Gefangener machte jedoch Lärm, und so konnte der Lebensmüde noch rechtzeitig aus der Schlinge befreit werden. B e l l e r s e n. Das Wohnhaus des Landwirths Ahlenmeier ist niedergebrannt. Nteinvrovm. E l b e r f e l d. Notariatsgehilfe Fischer, welcher dem Notar Rueter 17,000 Mark entwendete und flüchtig wurde, hatte sich in Batavia dem deutschen Consul gestellt, nachdem ihm bei einer Ruderpartie eine Brieftasche mit 10.000 V!ark in's Meer gefallen war. Jetzt wurde Fischer hier wieder eingeliefert. Wegen Herausforderung zum Zweikampfe mit tödtlichen Wasfen verurtheilte die hiesige Strafkammer den Kaufmann Richard Roß von Solingen zu 2 Monaten Festung. Koblenz. Der Kaufmann August Baunach. welcher bei dem Fabrikanten Willens in Wallersheim als Buchhalter beschäftigt war, wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Unterschlagungen und Fälschungen im Betrage" von 9000 M. zu 1 Jahr Gesänqniß verurtheitt. M.-G l a d b a ch. Auf der Landstraße bei Anrath wurde dev hiesige Schreinermeisterst Oberem in derNacht von drei Unbekannten überfallen und schwer verletzt. Am folgenden Tag starb er. Die Ursache des Ueberfalls ist unaufgeklärt. Provinz Hessen-Nassau. Kassel. Das Fest der goldenen Hochzeit begingen Rentier Jonas Kugelmann und Frau. Der Königliche Provinzialsteuerdirector a. D. Wirklieher Geheimer Oberfinanzrath Albert Schmidt ist hier gestorben E s ch w e g e. Der von hier gebllrtige. 20 Jahre alte Electrotechniker Willy Laun, welcher in Berlin in einer Fabrik sür elektrische Installationen beschäftigt war, kam dort in den Kurzschluß einer Starkstromleitung und wurde sofort getödtet. Laun war der einzige Sohn und die Stütze seiner hier lebenden Mutter, einer Wittwe. Frankfurt. Georg Nees beging , das 40mhrige Jubiläum als Angestellter der Theehandlung W. Schmidt. Maler Voltz, der in der Stiftstraße beim Abnehmen eines Schildes von der Leiter stürzte und sich eine Gehirnerschütterung zuzog, ist in Folge der erlittenen Verletzungen gestorben. Mitteldeutsche Staaten. I l m e n a u. An der eine Stunde von hier entfernten Steinwand wurde der 39 - jährige Arbeiter Adolf Hübscher mit zerschmettertem Schädel todt aufgefunden. Der Verunglückte hatte sich in den Wald begeben, um Tannen zapen zu suchen. -

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Nah i d. Auch der Schneidermeister E. Schöler ist in Concurs gerathen. Es ist dies der 13. Concurs, den der Zusammenbruch des Vorschuß - Vereins nach sich zog. M o ck e r n. In den hiesigen WaldRevieren wurden im Frühjahr vorigen Jahres versuchsweise Murmelthiere ausgesetzt. Die Thierchen scheinen sich trotz der veränderten Lebensverhältnisse gut zu acclimatisiren. S ch e r n b e r g. Der Bürgermeister und Postagent Louis Sickel ist unter dem Verdacht, Wechselfälschungen begangen zu haben, verhaftet worden. Vor einigen Tagen war ein Geldbrief aus der von ihm verwalteten Postagentur in Verlust gerathen; derselbe fand sich später.' die Geschäftsrevision hat aber eine ganze Anzahl Qrdnungswidrigkeiten, darunterWechselfälschungen entdeckt. S t a d t i l m. Der Wiederaufbau des alten Stadtilmer Schlosses ist dieser Tage beendet worden. Ter Neubau ist zeitgemäß ausgeführt und bildet eine Zierde für die ganze Stadt. T e n n e b e r g. 'Aus dem hiesigen Gerichtsgefängniß ist der Premierlieutenant a. D. Alfred v. 5)aacke aus Groß - Tabarz entwichen, über den die Untersuchungshaft wegen S'ttlichkeitsVerbrechens, verhängt war. Er wird nunmehr steckbrieflich verfolgt. 2dd)ti. Dresden. Der Landschaftsmaler und vormals langjährige Zeichenlehrer am hiesigen Annen - Realgymnasium, Gustav Täubert, feierte mit seiner Gattin die goldene Hochzeit. Seit 50 Jahren ist der Arbeiter Carl Heinrich Schmidt ohne Unterbrechung bei der Chocoladenfabrik von Jordan und Timäus beschäftigt. Aus diesem Anlaß wurde der Jubilar mit Gratulationen und Geschenken aller Art von seinen Chefs und Collegen bedacht, sowie durch die Verleihung des Allgemeinen Ehrenzeichens ausgezeichnet. Geheimer Sanitätsrath Dr. Jdeler aus Dresden, welcher in Berlin zu Besuch weilte, hatte dort das Unglück, von einer Droschke übersahen zu werden. Der 70 Jahre alte Herr erlitt einen Knöchelbruch des einen Fußes und wurde seinem Wunsche gemäß nach der Königlichen Klinik in der Ziegelstraßc gebracht, an welcher Anstalt er selbst früher als Assistenzarzt thätig gewesen ist. V e n n e w i tz. Der 66 Jahre alte Hausbesitzer Wilhelm Iahn war mit Obstpflücken beschäftigt. Plötzlich brach die Leiter und Iahn stürzte herunter. Der Verunalllckte war sofort todt. V e r t e l s d o r f. Die kleine Tochter des Arbeiters Kunze wurde von ihrer Mutter beauftragt. Wäschestücke in den Kessel zu legen. Dabei kam die Kleine der offenen Feuerthüre des Ofens zu nahe und. die Kleider des Kindes geriethen in Brand. Das bedauernswerthe Kind trug schwere Brandwunden davon. V e i e r s d o r f. Goldene Hochzeit feierte der Hausbesitzer August Köhler mit seiner Gattin. B o r n a. Der auf dem Bahnhof siationirte 5chirrmeister Welz, welchem von einem Güterzuge ein Bein und ein Arm abgefahren wurden, ist gestorben. B r i e ß n i tz. Durch die Explosion des Gasolin Apparats im hiesigen Gasthof hat der daselbst als Hauödiener beschäftigte verheirathete Kresse erhebliche Brandwunden im Gesicht und anöden Händen erlitten..

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