Indiana Tribüne, Volume 23, Number 56, Indianapolis, Marion County, 13 November 1899 — Page 2

X

V l v - M k i

IJ.v'Ä-WV tH-mmmt

stX' 4 V 4 ' t;.i .i;: - - . ".ft V , .. uf :f r :3 v V;',4t i to . t .' - v ". . :. - r X ti ;-'.'' v -.'' . : 's f .'!;:; i 'Vi-.-'Kji h ?? T .? v , X 1i c!.' s". --'. er .v.t U i V . -'i i - t 2n:ifir.2;clt. r.i., 13. ?.otc:nfcer 'S) '. f. O 1 S 4.. 4" O W.lv,'.! .- lii.W.l'I cy schc : . . j N , v ' k;iiu , . . . rr t filFTi .1 i' ..iKvau 4w. - --,,,(,,': "ist-'- . v.jJ.i..vv'waiiJuiii tr- ä UU J V. -.kV .... 7" r"r i ' ai '- l . . I . ; .' v v v. J J l Viii rv'iTf 'o? A.l.l: vi K., iVlVLT.7 z'viiiz C 1 11 i.1 Ct TT ?n s C ', o Vr i'flf ' , - - w 1 . . . c . . t ' - t - u vv-W (5bi!e v..U j Uw .k t W 4y fc 4 V fr r " f.? Vr ' r!" Ptt . . . v.y i, , 4v .iUi.tll V 4 - . iw ileer.-, r. r : n r : tr'' pf'r, frwvp ti. i fct t.--O-rj ;c:i :'..cr. ircr.en und nit i ; r lauern roh gezimert:r einstöckizr Häubchen cu3 Qregoner y M i- s-"- c'Zf'- u v f iuiv.U.ip.j, u.tii .iU,;I uC.JuUliuJ cu galsani filiern Gifcn bestehen, somit ihrer allgemeinen i:ngech!acr ien Ph'.?si?zs5!'.e u:ib ihrem Mangel cn Gomrcr! erinnern dicscP.ätz: jedenfiH3 t:r an i:n:r?nir.iui; towns", rbnohl sie nalürün in manchen Einzelheiten den Kirneuehen Lerhältnisjen tiefer 5Iezi?nen anepat nd. or .i:em aeer s-nd die Lcn?oqner Ci-i rro-, t- t"T ; i LvjJii.ii crl---y t l V '1 Uy.kii i.JiiU;.l 1 -ji-imut' ' ciTrn f'avlMrl U..v j j V j....' U.Wll. um einen fr '.- :ren .imf um 5 ja; ii-r-'" tr-rr v-,T 3't u. l ; j i ..tr w ;i, Ui.J i::.;en cntcs,lo":n und auf 2:3 g:ptl Cirije i2:n:c? I;.iten diesen "x- r'r !'T ,lz :Mi:'s--i-" rf-s-i'li i -J i.s.1 t.tä Ji..i.J....i.. -:f ( t f-, r,,,Tb,,TrpTt J'-il, .V..,V.i ...l Clll...l t'.jUykli.vilvil -. k - ir t-' -i "r V'Tfl ..i.. t.r j,4 u.w, v.r r.t iw.4.y r;r, c::r die cree Mehrheit Hit i.r.:n fcsion cen iii:r.ere:n verlorenen .t.et!n''? c;l".:nr;i und cc-solnl zn?eäl:Z tlU33 vr ' 0--i ü cc:i u :: S" Ti T?1! V"in .ül ;.i . u.U.i ii.ij N i . , " - - i ' r r :Ul U l , - . ... l .l.wi .1 was das j'.cien t.rtni uueh die Gilpe l:rÜ.n.rn:r:i i;t c:::e Url Lergöiu; c':r felil die CrjCl jreich.ien derer, reelr;: nixi.ll) di::n arbeiten, haben i - r-'f-v -- f')TTi'';'t',t va...( b,.. i 1 J 1 t "f f i"'! ttS r I'pt V ; t 4i...4...f U4 l.i.J a.i j Ul".'U.ii, sT'en V" ,-'1 (.'ri; (t"iT f r'1 ? "Tii v.. . l . 1 1 I -1 . i i ,ua t.ilp, s"". V- - .... v - n:r.r.t, so kann ! d.e:, so gebriiueliich es auch ist, doch ! leient irrii .i.-I.che ocstellilnen tr- j YxC-t.. iCaii::::: denkt man sich t5 diesem Ülort cz:ivt Ccenen, auf denen ! ( .-'.T 'v',Yrän&m C.j.k .-v'li LJ Ju t.tJmJliUll wach en, u-b s-ozl-h, Siegel und ' 9 ' G-''- ! :-r. 1 -'1 f ilr d? .4..W...it .1. ' .j lw..l..l.4it. ,11 c - ' 1 1 r i j . r?. n--r ' ' -r in der und in Uru- ,.,... r"T 10 r - , 1 U..(u,. P v,-, vi ter-e t.is wir aüer es ist ni't hier auf bsr w e T-'i i 1 n e n de3 ... 1 uan'crucirir." j-i c -1 , r '1 l I - - . I v . U 4 J l-l-, n, die sich in so r - -- "',T 4..vI.v.(v.I . v . y -. j tv.l der 0,.I- -r r-4vj. - -S-t V -l i.r vergeht nein unter Pampa eine 1 i . I ii i-v.w w ij i.vw t iyjjy.'i.iiV( ':- f. s-i3 c h.'r' c.ne 1 1.1 W"?er, mit r.:i-,ie3 cls I" ""' tr - S i'"S t n t . .t V,b..V i.4l c-- ist so heiß, da man die der Snne (-ri:..ic; iii dcr ui seyen kann, r. iniiich in den atmosphärischen Schwingungen und den Feiiamorzana-CTr--(i;?rnl n": -r -'yr-S-, 1rnt? fc' i. Jt;iCl;ti vt. i wi.i.iuj IUlC i. ö?'r'","'i "v f" v ?cs 1? .Vi? i , 1. . : n.) ..-.l I v v fckcjta CU' fffT?',iS " ' -"'l -1"r s -f- t r iHvU.kiJ uij iiw.:' y 4, V - i W.l'VwU.ykl,i sein; aieer sie beheiuptete sich und wird heute allgenecin, auch auf der Landkarte, siir diese schaurigen Üegenden gebraucht. Yiv.izx dieser abstoßenden Oberfläche jedoch hat die uilur gewaltigen mineralischen Neichthum t; " T A avu4'.vu Ulfe Lernet und 5 a'en Plätze der SalPeter - Regionen sind im wesentlichen gleich. Zu den schon oben hervorehobenen (5hara!!erzügen kommt noch, da die Straßen anrordentlich staubig sind, und die Lust stets roll Sand ist, welcher in ds Haar und die Augenbranen, in Chren und Nasenlöcher dringt, ans der nnge schmeckbar ist und Hals und Leerte fortwährend reizt. Erbarmungos sendet die Sonne ihre gliicende '7 'eile nieder, und die weiteÄüstensiiiche strahlt die Hitze wiederum so energisch znriie!, das; auch die ganze 5acht hindurch eine ÄackosenTemperatur herrsche Leim Eintritt der Nacht sieht man einen purpurnen Zcbel wie einen c:h:nt über die erenb finden: c:et derselbe verlier! jede lünstliiische Schönheit, wenn man sindet. di? eZ riietJ alz kle-.der Staub i y--1'"v jr --r ft r",n 1,1, i,. ;.... tii .. I S rr1 t "r r ' 1. 1 i ,: iil . cMtz O C: , Vri ,.v U.. u.ij i.ii u.u.iwii v?a.- . - ,T h - S'TVJ,flr. T,sT V..- (lVfn ..V. -" -j... V .V -t aber am meinen dirin Sranr.t wein und andere s:2'e!g::nizz Getränke terirelen. T'.o.dem hier riejig gem . . t 9 r 1 . senap.t werd tiee:cht me.)r als irgendneo u-n;i t 1 r. e nur sehr wen'a Trunkenheit. Dbne Zweifel verlanit hier schon die Natur eine ungeWöb.nliche 'ge Neimittel, damit daZ System die ermüdende Hin? dieses - - tv-- '?, h'esnh; i . 4 -jj. U....1, iJi.w.iW' llbme, welee beständig eingo athmet werden. mii"en einen mächtigen Durst c:welen. Ein l albes Dunend Hahreenzcno vor dem ru.',.:uc, ein: r ? aiu e r - : stncuen L,-biS!en zum ii.n -r 1 1ls ivi-, lli.i t.....l: gU il iiaoy 4.. sie " -, U' ein und Eordials zum n.er der Zeit noch in lr-h C-t sowie -O 5nr.:ji,,o-,T iJiUi--...v.., i euch o;i e:n tie:ie;er Trnnk Äier, und Llbends wieder biz can-e Schnapspro-cram-', das Alle" zusammen yM V . i -1 r.'ir "i , , t . i w u z , v'-l -U - , Q rili I a f..i2 Ivrt. ... .: ,j i,.- ib.iiw.Uv 1 1 c . ;e Lerö.kerunz vertritt alle Naz.en s?, .r Die 'i'nung ..Salpetebäfen" k-nn a'eieez'all, irrefülzren; tbatsächsind kier die Äerzant - Belegenleiten und d'r gane Handelsoer t b's ? fit ' rr'- '""T1 I 4,....-.. zqz crmieag n 0 n- l i n a G r e en. K . . Dnel" üuilen b.earsen. einer'

'er b'nntvlen n?'er der Stadt.' ren .eryunert . rer Borraly zu t'Ai v-z 't m:t einem krästiaen' beschränkt ist. Die etwas' Aermeren, un-en besa-enZt. Der änliche La-' welche aber gleichfalls sich etwas Beter iz. ni-ch weniger ali SO Jahre alt londeres leisten wollen. babn Vek vory

DWSetes.

linier al'cn Nlütcln geaen Znckcr?ran?. bei: ii': 5artöi'.id das beste und Hat sich i'il dcü i:,ci,':cn Fällen ben'ädrt. 1'. 3. 5 crgen, p.oflsior dcr Medizin an der Iviiue? Unircr, "tät, sagt in seinem dc rilbii.t::i VÜcxYc über Diabetes Mcllitus : Von allen Nliltc'n aeaen dieses Leiden, die in meiner !a:l.i;ahr?gen j?raris gebraucht und nac'.' den vielen 'Lr;'erimcnten, die ich foivoiil ivic Cayasitaten als Angcr.Flcckles, ilaivazcf ivti ilndc emat, verdient " i ulader lir"cr cn erster Stell? genannt Tret e ,,.,Ue w-.iirteu ili tcriiSicii stimmen mit ! ; d, .11 '.;':!, -'.j "i'c.IftJCir UMi;c; ' ' T-.' etc- orc d.'?- iVtc :oäSit. ,S V.: a:'c r e'-r ayre ci ic reZ? ;,.,r,!-' -ti .'.(cui "leiden behafteter per so':-!.' .-.1 aiiclt nu) mit ntcrcfse feine eVithuMcn in i'cng auf 2cduzin:ng des ? itcrccaltcs teebatet. Die Erfahrung lehrte fr.ich.tctö in allen Fällen otzne Aus I'?n? e'::s ;cfeninq bemerkbar rvar, die tsie.iub v,.q dem 6ibrnr.ch des Wassers und stldft dann zeigte, wenn keine strenge Dtinnrrrz eilten wurde." . Iilan 'Aii: sich r?r !1c:chabmnriaen. Das ccbte Karlsbader Ivasicr trägt den Ra,ne::5züa rsn Lisner Sc Hlcndcl. so n Co , alleinige Zigenten, New IZork", aus der elZsetilette. pamxblcte werden frei zugesandt. Südafrikanifch'e Ztäbtf. Crinige Städte Südafrikas, die jetzt mehr genannt werden, schildert der Standard" vom englischen Standpunkte. aseling ist eine hübsche kleine Pbbt nu dr iiirtiMtisl - Wnsin und . 1

einen acht teilen von der Transvaal- Dainenjäclchen von WasserwieselGrenze entfernt. (?s ist das Haupt-! oder Zobelpelz stehen ebenfalls hoch im quartier der Grenzpolizei von Bctschu- Range; sie und gegenwärtig recht selten er.2l2.1d. Der hier wohnende und der geworden, wie man aber Hort, bringen uns freundlich gesinnte, obgleich wathj die Kürschner in dieser 'Saison wieder kr!ee?5i'Wi7.e Srnm der Varolona; neue zu mxüi. Smd solche Jacken

kann ::nZ von Nutzen werden. Von afekinz aus gehen regelmäßig Züg: n.2ch den Gclbrcifcern von alman: und dem Marieoii-a!e, letzteres mit sehe criragl;i;-n l;ouand;aen Farmen. ! Weiset ing bezieht von dort viele L: j l jiiäinitiel. (5in paar Meilen nördlich leern 'aselinz, auch an der Bahn. Itec;::i ri:r:.tiiaor.r.a, mit britischer Bes'ung, und 'ilsai Pothlugo, von wo ü2r. I2'7.'ijc'.: uch Transvaal einsiel. Lrijburg, etwa hundert Meilen südlich an der Eenjn. nach Capetown gelegen, war die Hauptstadt von idetschuaneiland bis zur Einverleibung dieser llcirnie. Tees Land ist bergig und keehl: Lrurz seleezt fehlt jeder Reiz. es hatte aber, solange eZ Endstation der Ös 5., ?.lii:ak''t i suii. .vuv, '---u -wJt-wiv.i.-k. l-ircreev. etwa 220 teilen südlich . . V r. V. t "' t ' ? ? ' fN i "i I U .1 j.i' --tk. k . Die Veoölkco rungljthl betrug bei der letzten Zahlung i,CC0, darunter etwa die Hälfte lelei' e. E5 hat Hotels, Hospital, Saneitcrium. eine steidlische Vibliothek. die beste in Südafrika u. s. w. Gewisserinnren als Lorstadt von Kimberley ist eaeons'ield ;,n betrachten. Kimberlcu toird den lereren sicher eine harte Nus zu knacn aeben. Es wird von den North Laneeeshires, Volunieers und Engineer, zusammen 2M Mann mii Kanonen und.axinewehren, vertheidigt, und die Stein- und Schuttmassen und Gräben bei den Minen bilden na türliche Zeefestiaunen. i..o"derricr. Hovetown und rangerioer sind kleine Orte an der Lahn zwischen Kimberlcy und den Linien, die lüolich nach Eapetown resp Port Elizeibeth sühren. An der Spitz' de3 Dreiers. 5C0 Meilen von Eapi town, liegt die wichtige Station d Aar. rJ-.zn in der Epeolcnie gelegen sind Eolcberg undiLurgherZdorp, nicht toeit vom Orangefiu. Eoleberg, de. lI?ebnrtZ.rt Krüger's, hat etwa 200, Einwohner; diecthuliebrücke über r--.--r"j iii , p, Tr.. 4.v.l ..i v il: j i. liÖ QUß ICIug. Uliweil Norih, eine bedeutende Grenzstadt mit X0 3ÖC0 Einwohnern, liegt dem Freistaate gegenüber, am anderen User dc) Orangeslusses, über de:'. die 830 lan:e Frre-Ärüeke führt. Dir: gefährdeten Städte im Norden von Natal liefen in dem Dreieck, da wo die Labn von Durban nach Transvaal r. ' f .vv l .. en Paz von Laings-Nel V rr'-i laiu.iU, . .:s. . 1 .k'.v.t. Gharl:?ir:rrr, die nördlichste Stad oon reit.-!, hntte als Endstation grö hiro , 4 l?ek c; ; r rt iA j Nlebt weit davoi Ti,-j'r 9; T s i t s ,i ., uO .'-vriitii vii ni Füste des Drake-Ge .le, eine sehr gesund Ovirltel:;-:;-: n tilT'"'tiibt :.!. M mit eiita 2CC0 Einwoh n:-r:t. tit bjduteivrnlr oeoeutenoe jlcs;lcuhr.r!c:ru. Die KoHlenseld?' cv streben sich ;5 nach Transvaal un' süd'stli na5: Gleneoz und Dundec leinen ,7eine"ädten in Nital, dere? Neneen a'nf si'ottische Ansiedler denten L.'dysrniih. so genannt nach der Frai des Eapon.'eerneurZ Sir 5)arr' Tmith. ist eine Stadt von 200 bi" CCOO Einwohnern, 23 Meilen von vufc des Drachen-Gebirges entfernt. U:i5 der 'cl'.. kodcZu-l!. l!cr da glaubte, daß unsere fashiona5elste Gesellschaft sich in der Wah ihrer Pelz - iU-eidungSstückc naö Schönheit und Dauerhaftigkeit richtet der wäre sehr auf dem Holzwez. L.elmehr greift aneh auf d.esenr Gebiete., und h:i uns ganz besonders, imme: i7xl'i die Sucht nr- sich, etwas auszu l'uehen, das nicht nur theuer, sondern womöglich überhaupt schwer zu betörnmen izt, -also j.denfalls nicht zu dem Gewöhnlichen- gehört, darum den !Les'.i,er tUt die Besitzerin ton dem ordinären Volk unterscheidet. Natürlich hat diese excluste S:ppsHzft nicht gerade Lust, sich twas Haßliches und leicht .'.uinirbares zuzulegen, in StU l:n so wenig wie in anderen Schaus.üeken; doch sind diese Niietsichten nicht d: L i f 1 1 rv'T V..4 I W, . .4. Vit. V i. Der V-3 rom sogenannten Silberfuebs stet für diesen iliter als Modeurtilcl der öderen zehntausend ol,enan. oder sagen wir lieber der obe-

on easeüna an der n gelegen, ist langen i-en V,lUr,Vill,.ü r-7.:f:.,,...r.fi v.-r -:vint?n . ' i llchen Schafspelz. Nach der Meinung

rvt y 1 1 & m

ZNondike -'FuchZ zu tragen. Dagegen sind Nobben - Pelze weniger vornehm geworden, besonders seit ihre Nachahmung so vorzüglich gelingt. Was die Pelze von Silberfüchsen anbelangt, so erfüllen sie jenes Bedürfnib" nach Ausschlieblichkeit sicherlich in hervorragendem Mahe; denn ihre Seltenheit ist noch größer als ihre 2heuerkeit! Dies gilt wenigstens von allen den besseren oder feineren Pelzen dieser Gattung, und als unlängst bei einem unserer bedeuiendsten Ziürschner Jemaii'j ein Scitenstück tiuti derartigen Loa mit ilcpf un'o Schwa.iz. nebst cu-tseehendem Uiusf haben wollte, die er in der Hanl: vole gesehen hatte, erklärte dr Kürschner derselbe, welcher das Prachtstück geliefert hatte: ..Sie verlangen Unmögliches; um kein Geld könnte ich ein Seitenstück dazu auftreibcn!" Joa und Muff zusammen haben 400 Dollars gekostet, und ein Duplikat hierzu würde vielleicht von irgend einem närrischen Liebhaber noch bedeutend höher bezahlt werden, nxnn es zu kriegen wäre. Es ist weicher brauner, beinahe in's Schwarze übergehender Pelz, und die langen hellen Haare sind nicht weiß, sondern silbergrau und thatsächlich glänzend, man möchte fast leuchtend" sagen. Aber der Pelz hält keineswegs so lang, wie amerikanischer Zobel, ist im Ganzen mindestens nicht schöner und kostet mehr als doppelt so viel doch das spielt Alles keine Nolle. wenn es sich

, 1 r 1 1 UM eine Ylanlat tzancell. rings mit den dunklen Schwänzen des Wasserwies-els verbrämt und silberverschnürt, so erreichen sie den Gipfel der Vornehmheit innerhalb ihres Kreises. Sehr gesucht sind Geldbeutel auch lange Tolmans von Säuglingslämmerwolle und Wasserwiesel - Pelz. Man stellt jetzt auch lange Damcnmäntcl aus Wasserwieselpelz er, bei denen die dunklen Streifen nicht', wie gewöhnlich, von oben nach unten, sondern vielmehr ringsum laufen. Das mag nicht sehr natürlich aussehen, aber eö ist ungemein vornehm, besonders wenr noch altmodische Silber - Ornamente dazukommen. Endlich möqen unter den theuren und selteneren Pelz - Modestüöen d'1 deinen anq o:e anieuragcn (lioflnKÜes) au Sauglmgslammcr- ' , r l r ' I wolle und Chinchilla erwähnt sem. Mit ff.jr.u. sT.VAM . ser Saison auch die Mantelkrägen mancher Liebhaberinnen kann es gar nichts Hübscheres geben, und sicher ist, das, nichts schneller ruinirt wird! Doch das soll ja überhaup: das Loos des Schönen auf der Erde" sein. Tudlichcs tt?mmsingerParadlev. Immer größer wird die Za1i)l der Länder, mit denen unsere Regierung Ausliescrungs - Verträge abschließt, und die einzigen Culturländer von irgend welcher Tedeutung, welche unserem flüchtigen Gaunerthum noch heute eine unbeschränkte Zufluchtsstätte bieten, sind die südamerikanifchen Republiken Chile, Vclivia. Peru und Paraguay. Auch in der Argentinischen Nepublik hockt eine grcsze Langfinger-Co-lonie aus den Ver. Staaten; aber dieselbe wird wenigstens keinen weiteren Zuwachs erfahren, da jüngst unser Gesandte? Buchanan einen diesbezüglichen Auslieferungs - Vertrag verhandelt hat. Wahrscheinlich wird bald auch Peru aus der obigen Liste schwinden. Dagegen dürften die anderen genannten" Nedubliken noch längere Zeit für unsere Defraudanten u. s. w. das bleiben, was Canada früher so lange Zeit gewesen war. Ueber die betreffenden Verhältnisse inChile schreibt neuerdings ein Correspondent: Es ist jammerschade, daß die amerikanischcn Colonien, sowohl in Valparaiso wie in der Hauptstadt Santiago zu so großem Theil aus jenen Gentlemen" besteht, die sich nur in Ermanaelung eines Auslieserungs - Vertrages hier eingenistet haben. Der amerikanische Gesandte und. unsere Consuln erhalten beinahe mit jeder Post Voli'ei - Eireulare und Vbotoarapbien solcherFlüchüinge; aber sie können nicht als Polizei - Agenten sungiren, und es wäre sogut wie zwecklos, wrnn sie die Jnhaftnahme irgend welcher Verdächtigen veranlagten. Die einzige möJliche Manier, einen solchen Flüchtling hlcr dingfest zu macheis, besieht darin, daß man ihn an Vord irgend eines amerikanischen Schiffes lockt. Natürlich ist das gleichbedeutend mit einer Entführung, und nur in sehr seltenen Ausnahme - Fällen ist Solches versucht worden. Für gewöhnlich nehmen unsere diplomatischen Vertreter überhaupt keinen Vermerk von Steckbriefer, und kümmern sich nur um direete Anfragen, die von irgend einer achtbaren Seite kommen. Doch verwahren sie die ihnen zugesandtenPhotographieen meistens längere Zeit; gelegentlich könnten dieselben ja immerhin zu allerlei Auskunfts - Zwecken nützlich werden. 'Diese krummfingere Gesellschaft schädigt entschieden hier die Interessen des Amerikanerthums überhaupt, geschäftliche und andere, und schon darum wäre ein Auslieferungs - Vertrag dringend zu wünschen. Äie die VerHältnisse jetzt sind, wird Zeder Fremde, welcher von den Ver. Staaten hierher kommt und nicht schon früher hier bekannt war oder gute Empfehkungs Briefe mitbringt, sehr vorsichtig und mißtrauisch empfangen und behandelt. Trotzdem wird übrigens die chilenische Gesellschaft noch oft genug getäuscht. Unlängst wieder strikt man sich über den Nuf eines Amerikaners, der seit zwei Jahren hier Geschäfte trieb und mit derTochter eines der hervorragend sten Mitglieder der deutschen Colonie verlobt war. Die Hochzeit fand schließlich statt und war ein alän,;endes aeselliaes Ereiauiö. chtx wäürcnd fcai

Paar sich noch auf der Hochzeitsreise befand, kamen böse Dinge an den Tag. der Geschäftstheilhaber des jungen Mannes kniff aus und entleibte sich, und Letzterer selbst muß sich jetzt auf verschiedene Schwindel- und Fälschungsttagen verantworten! Berttichwngsproceö für Bahn, sieiienen.

Die Frage, wohin all' der Stahl kommt, wetcher in den Schienen einer großen Eisenbahn steclt, ist nicht so kurzerhand zu beantworten. Es ist richtig, daß riele abgelegte Schienen noch zu manchen anderen Zwecken herhalten müssen, z. V. auch in der moderneu Bautätigkeit; andere erscheinen auch bei dem Trödler als altes Eisen wieder; auch laufen manche Schienenwagen an Bergwerken, Gehöften u. f. w. auf ehemaligen Schienen regulärer Eisenbahnen; und eine beschränkte Anzahl ausrangirter Vahnschienen mag auch einfach verkommen, wenigstens an manchen abgelegeneren und weniger ökonomisch verwalteten Linien. Aber damit ist die Frage uocy immer nicht erschöpft. Ein nicht geringer Theil des Lahnschienen - Materials wird durch die beständige und wuchtige Reibung der Näder, unter der Last schwerer Züge, einfach zu ganz feinem Staub zermalmt, der sich in kleineren Quautitäten beinah: gar nicht wahrnehmen läßt. An manchen viel benutzten und besonders von schweren Zügen befahrenen Bahnlinien ist diejer VernichtungsProceß ein sehr bedeutender, und der Schienenverbrauch daher ein . ungeWohnlich großer. Ud an Biegungen des Geleises ist jene Reibung und Zermalmung durchschnittlich 45 Procent größer, als an geraden Geleise - Streäen. Auch an Anstiegen vergrößert sie sich natürlich. Und die Räder scheuern nicht blos die Schienen ab, sondern auch umgekehrt, so da sich auch von den Rädern viel Staub ablöst. An den Eisenbahnen unseres ganzen Landes sind schon Millionen Tonnen Stahl auf solche Weise zu Staub zermalmt worden, und immer mehr haust sich der Stahl- und Eisenstaub an den wichtigeren Linien entlang an, je mehr sich der Dampfbahnen - Verkehr steigert. Daß elektrische Bahnen die Schienen weniger aufreiben würden, wenn sie dieselbe Arbeit zu bewältigen hätten, bliebe noch zu beweisen. Mit der Zeit werden die Bahnbetten aller bedeutenderen Eisenbahnen, sowie ein Theil des benachbarten Grund und Bodens, ganz mit dem Metallstaub gesättigt, welcher dtoch diesen Zermalrnungsproceß entsteht. Theils sinkt dieser Staub der Schienen und Räder in die Vallastirung ein, theiN wird er mit dem Luftstrom zur Seite gefegt, welchen die rasch dahinsausenden Züge hervorrufen. Auf alle Fälle gehen diese, im Ganzen gewaltigen Mengen Stahlund Eisenstaub verloren, für immer verloren, so vollständig, wie derMeteorstaub, welcher auf den Ocean niederfällt. Es wird wohl niemals ein Mittel gefunden werden, diese Art Abfälle wiederzugewinnen und nutzbar zu machen, so findig auch unsere Zeit auf diesem Gebiete geworden ist. Hier sehen wir ein Beispiel unwiderruflicher, völliger Vernichtung, soweit der Haushalt der Menschheit in Betracht kommt. ?rancc5co's Von Vincenzo LinarcS. Meister Francesco war ein Mann vom alten Schlag, eitel Lieb und Güte, mit lachendem Antlitz, freunolicher Rede, Vater von fünf hindern. Mädchcn und Jungens. Er wohnte so wird erzählt in Vittoria. war ein kleiner Freiherr, wie die Schotten sagen würden, doch hier zu Lande nannte man ihn Meister Francesco, eingedenk dessen, daß cr seiner Zeit der höflichste aller Schuhmacher gewesen. Er hatte sich mit seinem Gewerbe ein Vermögen gemacht, besaß ein Haus, Felder und Güter, lebte von dem Seinigen und mit den Seinigen, und sein Herz wie sein Geldbeutel gehörten aller Welt. Er verheirathete die Söhne und Töchter, nahm die Schwiegersöhne und Schwiegertöchter zu sich m's Haus und vertheiltrsein Hab und Gut unter sie. Kurz, Meister Fran ccsco war ein Bild des Ueberflusses und der Fröhlichkeit und glich inmitten seiner Kinder, KindeIkinder, Scheviegersöhne und Schwiegertöchter dem Jakob mit seiner zahlreichen Familie. So lange Geld im Leute! klingelte. war er geachtet, verehrt und geliebt, aber allgemach wurde der Beutel lcer. Der gute Mann gericth vor lautei Hochzeitsfeiern, Festlichkeiten.Namenstagen, Geschenkemachen in schlimme Lage. Jetet ä.kderte sich die Scene, jetzt war er läppisch, der Alte, schwatzhaft, ein Teufelsbraten. Unter dem Vorwande, er schnarche zu laut in der Nacht, wiesen sie ihm eine elende 5.ammer neben der Küche an, mit der Ausred?, es seien ihrer so viele bei Tisch hielten sie ihn von iz.-., Mahlzeiten fern. Er war kaum gedntdet, kaum gehört, von Wenigen beachtet, von den ungezogenen Enkeln schlecht behandelt. Armer Meister Franc s'o! War as r.u . der Dank für so vic! Liebe, so viel Wohlthaten? Diese Mißzch!..ng von den Kindern) denen er Haus und HoZ und Alle? hingegeben? Ueber diesen Dingen grübelte er eines Tages. Nicht, daß Ihr am Ende meint, er sei ein Einfaltspinsel, ein Dummkopf gewesen; er befaß einen hellen, gesunden Verstand mit sammt seinen 0 Jahren. An Rache dachte er nicht, denn dazu wäre er nicht fähig gewesen, aber er sann nach, wie sich's machen ließe Oh, ich hab's ich hab's", sagte er endlich und begab sich eilends zu eiuem Freunde (ein Herr, dessen Namen die Geschichte verschweigt). Ihr könnt mir einen großen Gcfallen thun, wenn Ihr wolltet." Ich bin bereit," erwiderte der Freund. Wenn Ihr mich nämlich für einen ehrlichen Mann baltet."

t wutnit ijrviÄ

Dafür halte ich Euch." Ihr sollt mir nur auf einen einzigen Tag 4C0 Unzen in Silber leihen, nicht zum Verbrauchen, blos, um sie zu zeigen." Hier sehe ich meine Leser schon spöttisch lächeln und eine Weigerung erwarten, doch Meister Francesco war arm. freilich, aber ein Ehrenmann und der Freund kannte ihn durch und durch. Damit hat's keine Schwierigkeit," sagte er. hier ist das Geld," Meister Francesco war bereits wieder zu Hause in seiner Kammer, und rachdem er den Riegel vorgeschoben, begann er mit dem Gelde zu rumoren. Habt Ii?r. freundliche Lejer. scyon mal eine Schaar Hühner laufen sehen, wenn die Hausfrau ruft, die ihnen das Futter bringt? Geradeso lief Alles im Hause zusammen beim Klänge des Geldes, durch die Schlüssellöcher, durch die Ritzen der Bretterwände guckten sie und sahen die schönen Münzen, wie sie auf dem Tische rollten ujib daneben Meister Francesco, der damit herumhantirte wie ein Lankkassirer am Zahltag. Mittlerweile steckte er sie wieder in den Sack, verschloß denselben in eine große Kiste, die unter seinem Bette stand, und ging hinaus. Werdet Ihr es glauben? Draußen fand er eine andere Welt: Seine Kinder voller Ehrerbietung, die Enkel küßten ihm die Hände, die Schwiegersöyne und Schwiegertöchter fragten nach seinem Befinden, als ob sie ihn weiß 'Gott wie lange nicht mehr gesehen. Heute saß er mit Allen zu Tische, Trinksprüche wurden auf ihn ausgebracht. Und wie am heutigen Tage, so war es an den folgenden Tagen, so war es Monate, so war es lange schöne Jahre hindurch. Und von Zeit zu Zeit ging er zu seinem Freunde, wiederholte das Manöver mit dem Gelde und sagte hie und da zu den Seinen: Kinder, habt keine Angst, nach meinem Tode wird jene dort Alles besorgen." Dabei zeigte er auf die Kiste unter dem Bette. Endlich war dieser Augenblick gekommen, wie er für mich, für Euch Alle kommen muß, und er hauchte, gehegt und gepflegt, in den Armen seiner Kinder seine Seele aus. Hier weinte eines, dort weinte eines, doch als man den Todten aus dem Hause getragen, fiel Groß und Klein über die Kiste her, wie einst Griechen und Trojaner über den Leichnam Hektor's. Die Kiste wurde geöffnet ein Schrei und Alle's. ließ die Ä'rme sinken. Was glaubt Ihr wohl was drinnen war? Gold und Silber und kostbares Geschmeide? Oh nein! Ein derber, knorriger Stock war's, mit einem Zet!el dran, aus dem geschrieben stand: Möge dieser Sloek dazu diesen, thörichte Väter durch znbläu.ni, die st& zu ihren Lebzeiten all' ihres VesieZ zu Gunsten ihrer 5linder,l entäußcrn. Das ist mein Vermächin'ß." 2!e Licd:i,,6,t;.,,zc.dce Teutsche,,. Die beiden Lieblinastänz: der Deutschen sind der Walzer und die Polka. Der Wa'.zer ist der ältere und hat im Laufe der Zeiten mancherlei Wandlungen erlebt. Seine Heimath ist das lustige Schwabeuland; er wurde dort im drei Viertcltalt getanzt, hieß Dreher" und war besonders in bürgerlichen und bäuerischen Kreisen beliebt. Im 16. Jahrhundert erhielt er den Namen Ländler" oder Langaus", weil er jetzt nur auf dem Lande getanzt wurde, während man an den Höfen und in den Städten ausländische T!?nze, wie die Gagliarde. Passacaglia und Volta bevorzugte. In dem 17. und 18. Jahrhundert kamen mit den französischen Sitten auch die französischen Tänze zur Geltung, die graziöfen Franaisen, Menuetts und Gavotten. und etwas später die Eontretän,ze und Anglaisen. Erst am Ende des 1. Jahrhunderts, als die Deutschen sich von dem französischen Einflusse befreiten, kam.'n die deutschen Tänze wieder in Ausnahme. Oesterreich machte damit den Anfang, seitdem ein auf der Bühne getanzter Walzer in der Mariin'sch-n Oper Una coso rara in Wien Entzücken erregt hatte. Das Landvolk tanzte seine Walzer nach den Melodien: 's ist mir alles eins, ob ich Geld hab' oder keins, und Ach, du lieber Augustin, alles ist hin. In den Städten wurden der Austerlltz-, Triangel- und Prinz Louis - Walzer zur Begleitung gespielt. In der Zeit der Romantik verwandelte der Ländler sich in den sentimentalen Walzer. Der Pole Michael Cleophas Ogins schrieb derartige schwärmerische Tänze, mit denen er großen Beifall errang, besonders mit seiner Todtenpolonaise. Einige Schubert'sche Tänze haben auch den sentimentalen Charakter, besonders der Sehnsuchtswalzer, der von drei Dichtern mit Texten versehen und so übe:all gesungen wurde. Seissiger schrieb ebenfalls schmachtende Tänze, z. B. Douze Vals.es pour le Pianoforte; große Berühmtheit erlangte seinWehmuthswalzer, der nach dem Tode Webers unter der BeZeichnung La dernifcre pens6e de Weber erschien. Dieses Meisters packender Aufforderung zum Tanze ist es zu verdanken, daß endlich aus dem Walzer ein feuriger Tanz wurde. Bedeutende Componisten dieses Genres waren Länner. Gungl, Johann Strauß und seine Söhne. Diese letzteren, besonders der jüngst verstorbene Hofballmusikdirector Johann Strauß, schufen wahreKunstwerke voll sprühenden Lebens; gewöhnlich stellten sie mehrere kleine Tänze zusammen, denen sie eine Einleitung und eine Coda gaben. Strauß' Rosen aus dem Süden, seine Myrthen blüthen und vor Allem sein Walzer An der schönen Donau haben einen Siegeszug durch die Welt genommen. Einige Componisten, wie Chopin, Brahms. Liszt und Saint Saens idealiürten den Waker. indem sie sein,

:-amrs?-r

6St. InACt MARk

4ffe XV&yj) i!fj

cFcscl-Sporh

tmzkk&,

-jSj .A f) 'U,MiiZbil!il!SS

have proved decidedljr benefrcial in my family," said a clergyman from Rhode Island. " For years I was troubled by excessively severe attacks os indigestion. Many times I hav been from four to ten days with no evacuation of bowels whatever, and thepain and sense of heaviness has been most intense. I saw an ad of ' Ripans labules ' in a magazine that comes to my study (the HomiUtic üevieiv), ana secured a supply and began taking them aecording to directions given. I shortly began to have füll, regulär and painless evacuations ; rny sleep became sweeter and more resting, appetite increased, and within a few weeks the trouble entirely lest me, and no relapse has taken place and none is anticipated. I regard myself as having been entirely cured by 'Ripans Tabules," Since then my mother has been cured of a similar trouble and by the same means. and I sincerely hope the time will come when every fainiiy in the land will learn the ralue of Ripans Tabules."

fforrc für künstlerisch Höhere Stitcte benutzten. Die Polka entstammt dem musikalischen Böhmen und verdankt ihre Eutstehung einem sanqesfrohen. einfachen Mädchen. Der Prager Musiklehrer Josef Neruda brachte den Sommer des Jahres 1836 in dem Dörfchen Elbekosteletz zu und entzückte dort die Dorfjuxend durch sein Geigenspiel. Eines Abends sah er im mondüberstrahlten Garten eine der Mägde die hübsche Krescrnz tanzen. Dazu sang sie ein: selbsterfundene Melodie im zwei Bierteltakt. Die halb leidenschaftliche, halb melancholische Weise gefiel dem Lauschenden so gut, daß er sie sofort nieverschrieb. Nach Prag zurückgekehrt, machte er den neuen Tanz bekannt: derselbe fand viel Beifall und erhielt wegen seines Halbschrittes nach dem böhmischen Worte pullca, die Hälftk. den Namen Polka. Im Jahre 1840 tanzte darnach der Tanzlehrer Nab aus Prag diese Polka mit großem Er folg auf dem Odeontheater in Paris, worauf sie bald in allen fran?Lsifchen Ballsälen üblich wurde und sich von dort über alle Länder Europas und Amerikas verbreitete. Die erste Polka, die im Musikalienhandel erschien, wa von dem Lehrer Franz Hilmar aus Kopidlno componirt; er fand unzählige Nachfolger. M Ein schlauer Tiencr. Baron und Baronin N. fahren nach einem Nachbargut. Hinten auf dem Dienersitz sitzt der eben erst engagirtk Diener in funkelnagelneuer Livree. Unterwegs bricht ein furchtbares Wetter los. Starker Nezen mit Hagel fällt. Da über dem Dienersitz kein Dach ist. gibt die gnädige Frau dem Diener ih ren Schirm. Bei Ankunft auf dem Gute steigt der Bediente pudelnaß, mi! verdorbener Livree, cb. Der Kopf thu. ihm weh von den Hagelkörnern. Aul die verwunderte Frage der Herrschaft, warum er den Schirm nicht aufgemacht habe, antwortet er treuherzig: Hab' angst gehabt, daß er Löchel kriegt!" -- Stürbe: ist sein eigener Herr, der auch sein eigener Knecht sein kann. Aufregende Lectüre. (Aus einem Zeitungsbericht.) Ein merkwürdiger &rfall wird uns aus dem Städichen Schreckenhausen berichtct. Ein dort auf Sommerfrische weilender Herr badete im Flüßchen und kam dabei um seine Kleider, die ihm gestohlen wurden. Auf seine Hilferufe kamen die Einwohner herbei. Kaum betraten dieselben den kleinen Landungssteg. so breichen sie alle zusammen in ein helles Gelächter aus. Ein-Amateurphotograph, der sich zufällig dort befand, ging sofort unter allgemeiner Heiterkeit daran, die Scene zu photographiren. Gurer Fang. Fräulein A.: Du bist also neulich mit dem Doctor zum Angeln gegangen? Hast Du denn auch etwas gefangen?Fräulein B.: Gewiß den Doc'orl- . . . Die Ueberbleibsel eineZ gigantischen Thieres aus der Urzeit sind bei Tesuque, New Mexico, dessen Classification den Gelehrten Kopfzerbrechen verursacht, gefunden worden. Höchst merkwürdig ist das Maul der urweltlichen Bestie, denn -dasselbe besteht aus 20 Knochenschichten, von denen eine jede, mit 12 Zähnen versehen

W-V

K-te-är-eK N

? gltbt kaun, ein Vergnüg. km Freie wobei man sich nicht leicht eine ZZcrrcnllLNg oder Vnctschung zuziehen könnte. (? giebt keine verrenk nngen und Quetschungen die nicht prompt gehellt werden könnten durch den Gebrauch von

c flr m c. SU nVv 5"' M Fora. "The Sea Level Honte'' TO New York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. M.E Jngallö. Präsident. E. O. VZeCormikk. Vn.chr.dir?tor. Warren I. Lynch, fft. Eenl. Pass. & Ticket gt. S. Vl.Bronson. . G. D. 8. Die populäre tft die bette Linie nach fl I A - . Vier Züge! rsnff ci.Min4l.nrtl ( 7 11 L?V " 3 35. Im 12 55 .Mit nttftlit ctro . ... lltOOCTt k 5Sdendt 18 40 816 7 238b: Äflßt triPe litt tln S 3 303m 7 558m öugiuirre cer n4Wlm 4S7ym Täglich au.gen Sonntag. Die neucfte verdesserlSestibule Wugen, Wngner öchiRfwngsn elegante Parlor-Wagku und Tßwagev. Lokal.Scklafwsee 8S0bend bereit. in Jndianapeii fteht nn Verläßt Cdicago 2 45 Morgens. Zeit ch 9 5 Lbendk benätzt werden Sann jede' 5 West Washington Strah Untcn Bahnhof, afj.chu Tilket.Oksices Fett v. ainhos und 22. Strahl. 5 r a n k I. R e e d, Eenl. Pass. Slaept. W. H. VicD o e l. Bicr'Präs. und Senk. O?gr. j) a . . o a c 1 1, xratncäccnacct. Cinemnatt Züge ! c. H. & . n. E. Abfahrt Zndienapolii öfahrk 3 458m , 8VSBm . I0 4SBM , j 45m , 4 4SM 7 00 Dayton Züge, C. H. Abfahrt Indianapolis bsahrr 8sm . I0 45M Ankunft Cincinnali nkunft 7 3?m m 11 iQHm i K SSM , 6 0..lc: . 7 45.im 10 50m & D. R. R. Ankunft Dayton Nnkunft 12 03XM . 2 25.!rn 6 0rtin 7 m , 11 00 4S.!m 4 45M 7 00 Toledo 6 Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Znd'plS: Toledo: Detroit Abfahrt 10 45 8m nk'ft 6 4SNm nk'ft84Mm 7 00m . 4M,Sm . löBm ) genommen Eonntagl. Tilket-Okkien t Union Stattn tmfc No. 25 West Washington Straße, Ecke ixcmtan. ,-r .ii frn.W yrirli bnjf mMi by Jrho k. Coodwia,! roy.X.V vi u.-k f r n. ti!ri yoa my bi makc tu h, tmt mc r.i tch Jna quick - hoVr to r f roro i t :t4aytt rmt, and mut u , on. Both ail $t. junjrt( America, yoa ran comm.nra at bot. , pimc alt enr tim..or uar. momanta on iUi work. AU ia n.w. Crrat j M hf. , trtrj wortar. H atart yoo, faniULii -erythinr. EA8II.T, SPEkMLY ln.f

3 Vct

i V

L

m.

I

flKncikUI nUCB. Addraaratcti V NtXkän -Wiai

lfcucrÄ

m-8M6

4 Pensvl,ania und Stattet 5 Enqiiliz Derntatt 6ltift und ?!en, ftott 7 Vtodlc und SCitchtaan 8 Nem Jersey und Massachusetts . Pine und Siort 10 Market und Pine liBermontundEa ... 12 ?io. 8 Eprttzenhau, Maff. ve. nahe rollt 1. Delamare und Wainut 14 Ne Jersey und gort Wayne ve 13 M .ffacdusertS und Sornell ve 15 Aih und 11. Etraße. 17 Unr Bl Ud 12. 6.T M Uolumbia und Naiott Tve lg in tNand ve uns Pra . 21 I.'ir.m Et Joe 'ennivlanta no vim nr.ll'.S.r . ..,..,. ?5?o. Sp-ize hau. 15. nd Jllt jj: femaic ,ve und St. Siarr 7 ;HmDi3 undMickigan 2S Pennsylv.nlO und 1. sir 2 Senate w ve ud 13. tr 3 1 Vto. 1 prienhau.. Ind. ve uahe Vlichtg LZ Meridian und Wainut 'A lltlifovnta und Bermor.t 35 Zilatt und ke York M ndiena Ave und St. Elair L7City HvspltZt L -il(iZ uns .koth 'Michl?-n und Agne . 41 .to. S?riy?nhauS, WaMnzto nah veft 42 kiscnoors und Lc'htngtou 4:i CTUJouri nr d Skem Vork 45 Me.tSlsn und iznylnzrou JineiSundLK'o 47 vi:oi ?enue und aiytnaro 4. znsanS 'ivrrdsu m 4S S.rc.?n 'an-tlle, Wc Wsiiato etc 51 Ns. 10 psi&enSaaS, 3w no VltXTW "ir.riS und loatstr.a Lt We't ud . o-1& ci2i:ftun2:c(.crtg t! Senate 8iDrae ane Catoea 67 iVetttr. un6 8tcg . H Sio. h L.x.i5cn5au5, Madison . ji'titiicn Flatrate tindDunlai . . 61 .'o. 2 S iZeu und ÖcUertin. tl5 ah 3 Peicivania und Merr.2 C: ttlitocvc u-d McUar.y 64Caf. und2Rflany 5 y:tn L rsey un, Merrill 6r . iraUta 8Itenuf u d radsha E i,t u-.d .c'pcct t'. -Jting Und H'g l N,. iiC?ri..nl,2u?, Birg. venaheH 2 15c ur.d i"cor--.ia '.CederundEiZZ i Renten nr-d Eka-g-a 5 SißlifSj SIcenite uub Pine 7h ibn ur,d BateS . . 18 No. 3 SpriL.nhau, Vrcspect nahe httth ?S !lezer llvcnue und Sbeil,y 1 Market und Nen, Jerj -9 K2 .'shlngton und Delaware Z Äa hington und lia i H em rk und Davldso b5Taut-,tumilennstait ncr. Staaten Arsenal 7 Washington und Oriental sJsrauenNeformatorium i No. 13 Episenhau. Vtaryland nahe ITlertd i-2 'tcridtan uns eorgt ö.V'Zerivian und Evu h bl Pennsylvania und Lsnlstan LZ i'.ir.'inia ivei'.ue und Alabama 9: vluvtquavtier V7lörand Ho:rl v. Uapit'l Llvenne u?d Ohi 123 -so. 19 Spritzenhaus, 16. ud Ksl I2t LladamaunoiS 125 Central Lvenue und 15 lß)inbc. unb 15 127 rookstde Ave und Juviter 12. (Zentral Avenue und 17 12. Telaware und 1 131 '.idarnaund 11 132 Neaesontatne und 17 1.H4 Co '.ege Lvenue und 20 123 Delaware und 13 1? Alabama und ..orth 137 :?w,an und 19 1LZ College Ave und 'A 139 (iotnci Aveune und IZ 141 Landes und 19 112 idland Avenne und 10 143 Terumkeh und 10 145 ito Jersey uns 22 l.SAivordund 17 147 o . 2 Tprttzenhaul. HUlstde ve. und U l43(oene venue und 22 I4S ilollege venue ud 27 12P.rk Lvenue und 153 s E & Western ab unk 22. Ctr 154 Namsey Lvenue nd 10 15. tougbton und Newma 157 Atla, und Pike 153 Bloyd und Pawpaw 15 21 Sprttzenhau. rightd 1.2 Arden und Depot 16Zrightoodund25 164 Sjioyd und Rural löi Keystone Ave und Et. Slatr Ll2l5apltolAveund 17 213 Pennsylvania und Vkichlaan 2l4JlltniSund20 25 Senate Live und 21 216 Pennsylvania und 22 217 Meridian und IS 2igCapttlveund2S 2i9roadway und 10 231 Jlltnoi und VicClean 2Z4 No. 14 Spritzenhau, eood und M 2S5lltno,undL3 2MAnnettaundL0 p7 vto.v Epritzinhan.. Ude nd Nader. ''SllocllLadderWortt 23SIsabelunS27 2tl ,'.. rldian und24 2 West 23. un d eit R L12 West und Walnut l3 West und 12 . 3i4Howa,dundlS - 2i5Torberund Pac - lS Eapttolve und 10 317 .torthmeftern ve und kl L18 Förster ve und Gent J LZSllanalund 10 L2lkcrcaltneWorkI 824 Vermont und Lynn L25 LZitma.ik , ,, 1$ A?0 Spritzenhaus, Haughvtll V !i.lilliigan un vdime v L2 Micytgan und Uoncord xjt t und BicJntyre 2Misiourt und Maryland m Otto und fljfcffourt Is llavitol ve und störet 16 L.'k ssouri und entucky ve ZI Denare ve und Wisd'ngto -1 P unv S RundhauS. West Washingt, 23 crr n.Äsyl 124 M:l- y Ave und I D 13 R R 45 83aibtncton und Harris 4 No. 18 Spritzenhaus, West Oashingt t27 O.iver undZtrch 8Ot,verund Okaooh 429.io,dy.eundSork 431L.dlky ve und Morri 42 River ve und Morrt 4t4Rlvervenueund Wooddur . Z!iSHardingundtqR 1 46Harding und Oliver 4j7 19 Spritzenhau,. PlyttU und Hardi, Howard und William 4.9tockzard 451 L?eis,.er und Miller ' 452Lomard und i ee 42 Morrt und Kappes 45g i?amb,rt und Belmont 4ö7 L.ordyke 3c Marrnon gabrik 7 "IM rrzjl uno vl ay 5i3 KetuayAve und MerrUl l.MerriSundUnto '.IS Illinois und anla bi7 Morri und Dakota !!8 MorriS und Lhurch si9(.apitolAvendMcCtttU Z2l Meridian und Palmer u s.Zine uvd Lord 5ZlS?adtsonVvernb Lincoln V23 Meridian und Belt R ö27 Earlo und o 5g Meridian und rtzona 229 Meridian uad Raymond -s 2 Mckkernan und Douabert : 3 dastund Lincoln 'i4i.astundBeecher 15 Wriabt und Sander ; iV ' J . ( vr 4 ö!7 McUarty und Beatt, I L!em .tseo und Birainta 4 i lruce un Proect . 713 (. izlish ve und Laurel 7 t Olive und ottage ve .z IiöSheidyundBeecher ' 7!L Etate venue und Oraug , 7IS Orange und Laurel A i 719 rarth und Sottage v . 1 71 Lefinoton und Laurel . st etcher ve und E,ruc 1 7.4 Srae ve und Pleaianr " 7.5 Proipecr und Pleasant v 7.6 Orange und Harlan y 72?LlbertynndMeee X 7.9 oble und outh - "P" 312 o. 15EpritzenhauZ 813 Market und Noble 9'4 Ohto un Hiahland v .15 M,chian und Htghland KV 8IS Market und Arsenal 21 l'an Sandle Shops 8-3 W i coit und Vermont ..'4 'sdtna'n und Stare ve 825 Madden Lounge Fabrik 826 Tu cr und Dorley gabrik 8.7 ai tngton und eville i N,. i, prttzenhau. etUeahOashist 83i Eourbeastern und Woodftd W2 Washington und Tearborn Speital-Eignale. Erste 2 Schlage, zweiter lttm. Zweite 2 chiäae. dritter vlarrn.. Dritte zwei Schläge, vierter Hera. 1-2-1. steuer ans und Schlauch uf,etlt. L SchlLae. wenig'? Wasserdruck. S-S, mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. Lake Erio & Western R.R. Mail und Sxpreß. 7 00m

M.n te UMVSD -Jfi'6ff?U

2 40?. VS7Z Uizzm MX

u. Mtectoan Cittt llr. l nm eru und Toledo Expreß l jos vr undtmltz aecorn. . xxreö .. .. 7CC3

i! !'

'S li y . 1 ' S')

( l -