Indiana Tribüne, Volume 23, Number 53, Indianapolis, Marion County, 10 November 1899 — Page 2
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au Snttodttct Siüü&c. V'iV tV;-i r r--tztiit Ir.Säne" fj'''ci f. t i Ct A; i i?oi.t b i;',,i:x'.5'J.,t I:. $?:;:&- ef2tf UZcst: er. !T-. )- .... V.:U fit l-V'.K.iiMiZ hx lj 5-? ä'Hfl'f t C 8f " VTSSS 6 t. SafcisnaccliB, 3n., 10 November '99 GitiiUTi:)? Tr.ippcll. J"N Napoleon I. stammt der Ar.Zspruch: 2:e cgliZe Infanterie ist b:2 f d:r SEZ-cIt ; es ist nur ein Glück, da si: so ircniz zahlreich ist." Das eilt j'.'vCJ; tc.i tcsL,an:,:nen ii:n, als fca 3!fä.V:n:&eji: r.cch t-i: HaupttZi7.'is."r:.:'r:r :;f:nic:i: war, worin di? cr0Iij Trup'?cn verr.i'öze ihrer Süclpih, Jähi-nit und Tapferkeit r.Jir.ir.ilid; in der T:s".'.sire H:rv?rragendeZ leisteten. a-5 moderne Gefecht b:cj2n terir.nst in cr;;er n:te eine li'.igeTtüjje Lbt.u'jlMlbunot der Snfanteviftjn jIs 5;üt:r. und große LeleglichZeit laii-er Schiinlinicn auch in schn?i?ic ücläre. 2:r englische Infant?ris: ::t euer nach dieser tichtu?i t:n 2tu:p:;; der großen FistlJndmächi: nselj. Er ist schwerfällig und wird bis auf den heutigen Tag noch az viel in geschienen ZZornvn g?d::ll:", wie der ossicielle Uui)rud für fc: cr.. . i'. -bilduuz lautet. sbio ist di: ttisa e Führung mehr in dr Ven:'O,un7. .'schlosscner Formc:tior.en entwieiter Linien oder Colonr.:n c:üi, cAZ im Ansehen von lecken r.:crfi:n::;i, gebildtt aus üi-euft''-:.rn'..:N. d'e heutzutage ciilfölUßli die Zx&xx beä FeuergefechtZ' sind. Diese nach europäischen Begriffen mit aus der öt der Zelt stunde L:ck-!Zauiidunz der englifchen Jnsanter:,' entspricht sedcch insofern b:r:':i:3 iren lnililürifch Bedürfnissen Eniland's, a!Z dessen Käinpst j3 Uinziz schließlich gegen k2l5wilde Völker cemört werden. Gegen diese feinde, schlecht bewaffnet und schlecht stt'ührt, a?nüate die enzlische ijecti! rolltoinwen. Aber gerade in ,V:m Kriege gegen die SSceren haben es die Engländer mit einem ganz anders gearteten L'gner ?u thun, und es bleibt abzuwarten, cb sich ihre rel-mentäre Kampfweise ct:tz diesen eind U träfet cder nicht. Die militärischen Kreise in Cuicp neigen wehr der letzteren Auffassung zu. Was die englische davalleri: angeht, so dürfte diese an sich eine brillante Truppe im südafrikanischen Kriege keine besondere Ncllc spielen. Allein schcn we-en des Pserdematerials. das. europäische? Herkunft, an die climatischen Verhältnisse Südzfrika's nicht gehöhnt ist und ersabrunzsinäßig dort bald 'versagt. Auch bieten die eigenortigenGelandeverhältnisse namentlich in Natal Ulr.t aiinsti-en Chancen für di: tactische Verwendung von größern Ccidallerlemaffen. Im Si-cberheits-, ErkundiaunZZ- und Aufklärungsdicnst steht aber ohne Zweifel die englisch: Cirallri: erheblich hinter der L?isiun.issähi7,keit der Teeren zurück, die ja sämmtlich beritten sind und außerdem eine rmfcrcrdentüch: Findigkeit und ein srltenes Orientirungsvermögen mit großer Neitfertigkeit vereinigen. Die Feldartillerie d:r Engländer hat sich von jeher im Gefegt durch groß: Kaltblütigkeit und gutes Schießen herroraetban. Ihr Geschützmaterial steht jedoch ballistisch hinter dem der Jceren zurück, die mit den neuesten Modellen von Krupp und Le Creuzot ausgerüstet sind. Di: technischen Truppen sind sehr scrgfältiI auebildet. Da aber im Ganzen nur einige Compagnien davon in Südafrika auftreten und ihre Thäti?keit außerdem ohn: nenn'nswerthen Einfluß auf die Kampf.'erh'ältnie ist. so kcmu'en s.e nicht ir ::isr in Betracht. Der Gnst und die Disciplin im englifchen Heere köunin als ausgezeichnet gelten, soweit es sich um ibr Auftreten auf dem dchlachtselde handelt. Dem Engländer ist schon von atur physischer J!u!h eigen, und diese Eigenschaft bildet ohne Zweifel eine der stärksten Seiten d?3 englischen Heeres. Aber andererseits kann di'ses Heer die Schattenseiten einer Sldtruppe nicht verleugnen in moralischer .Hinsicht. So wurden im Jahre nicht w-eniger als 35C0 Mann wegen Fahnenflucht verurtheilt U7.d 12.0s;.? liann wegen Trunkenheit mit clostrafen belegt. Trotzdem d'eh! der Bestrafungen im englischen Heer in den letzten Jahren stetig abgenommen hat, ist sie bei dem relativ geringen Dienststande doch imme? noch zd t qvcß im Vergleich z. V. V s i S - Vrt-f',' C - 1 1 l S . I . . . 1 t i . K Der l'hticr.-itiät näch dienten im Jahre 197 in der regulären Armee 159.475 Engländer. 16.203 Schotten und 25,604 Jrländer. lin? sehwache Seite des englischen Heerwesens hat von jeher das Verpfle-gunzs-und Transportwesen gebildet, sobald besondere Verhältnisse ot auf dem Operationsfeld? selbst Geländeschwierigkeiten die betreffenden militärischen Behörden aus dem üblichen Geleise brachten. Die Schwerfälligkeit und Langsamkeit der jetzigen Mobilrnachung hat dies von Neuem bestätigt und selbst in England zur unzünstigen Kritik herausgefordert. Es kommt hinzu, daß der englisehe Soldat im Frieden sehr gut verpflegt wird und seine militärische Leistungsfähigkeit im Kriege mehr oder weniger aShäNgiz ist ron guter Ernährung. Nach dieser iie5tunz hin sind ihre Gegner in Südcfrika jedenfalls anspruchsloser. Daß die Operationen der Engländer in Südafrika hauptsächlich an die Eisenbahnen gebunden sind, ist bereits hervorg:holen worden. Bis jetzt haben sie du ein großes beschick, ifoe Eisenbahnen zu sichern, nichi bewiesen, trotzdem sie hinlänglichZeit hatten, entsprechende Maßregeln vorzubereiten. . AUeZ in allem ttirfc daZ Urtheil ü5a
itww s.T-cir Wi
Die natürlichen Karlsbader Minrral-Wasser werden bauxtsächlich angewendet gegen Magenleiden, Vyspcxsia. Unterleibs eschwerdeil, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diadetis. Prof. kzlawazck sagt dar, über : was wir positiv roisien, ist, daß die karlsbader U?Zsicr organische Uebergange im 5ystcm im hohen Grade fördern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen e. standtheile fettabsorbirend wirkt und als Atttacid durch den ganzen Organismus, diese wohlthuende Nlirkung dadurch er reicht, daß es gleichzeitig stimulirend ist und den Absonderungsprozeß beschleunigt und chem' vollständig verändert." Man Hute sich vor Nachahmungen. Sas echte Karlsbader Wasser trägt die Unterschrift von i s n e r & 111 c n J c I fön o., alleinige 2!genten, New lZork", auf der lalsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt. die englischen Truppen dahin lauten müssen, dab sie auf dem Schlachtfelds ein sehr ernste? Gegner sind wegen ihrcr großen Standhaftig- und hervorragenden Tapferkeit. Dagegen läßt ihre Gewandtheit im Schützengefecht und ebenso die tactische Führung im modernen Feuergefecht zu wünschen übrig. Das ist übrigens selbst durch englische Berichte über den Verl.uf der letzten großen Herbstübungen bestätigt worden. 2)on oe? Spielwuth.
Der Harmlosen - Proceß gibt dem Eulturhlstoriker Dr. G. Steinhaufen den Anlaß, in einem Aufsatze der Wie ner Zeit" die bekannte Thatsache, daß in dir guten alten Zeit" der Spiclteufel breitere Schichten der EcUsHast als Heute beherrschte, mit einigen !Zeispielen zu belegen. Er schreibt u. A.: Friedrich !1ttcolai machte 1781 die Vemerkung, in Wien sei der Spielgeist cm höchsten in ganz Deutschland stiegen. Durch d Glücksjplele auf den eoouten seien nicht wenige gute Familien ruinirt. Es gehört mit zum guten Ton, sollen von Dukaten aus c:ne Karte zu setzen." Lcrlin stand damals gegen Wien noch sehr zurück. Das gesellige Leben zeigte im (cgensatz zu vem dortigen Wohlleben und den rauschenden Vergnügungen in B:rlin meist einen recht bescveidenen Anstrich, ttoch 1843 konnte man beide Städte durchaus nicht diKnter gleichstellen. Man braucht nur die Liste der Äälle und Gesellschaften anzusetzen," meinte von Sternberg, die in einer Woch: in Wien stattfinden, und sie mit der, die in Berlin im ganzen Jahre gegeben lverden, zu vergleichen"; und 1848 urtheilte Graf Äitzthum: Die gute Stadt Berlin imponirt mir nicht. Es ist eine kleine Stadt arf einer großen Fläche." Entsprechend größer war der Unterschied von Wien im 1L. Jahrhundert. So meint denn auch bezüglich der noblen Pajzion des Spieles unser Gewährsmann Nicolai, daß man in Berlin, so sehr auch daselbst leider das Spielen einreißt, man, gegen W:en oder Paris gerechnet, nocb mäßig daran ja." Immerhin erzählt er doch, daß in Berlin blo da cartengeld, das an die Bedienten gegeben wird, jährlich über 30,X0 Neicysthaler beträgt, täglich nur 50 Spieltische gerechnet. (zs waren übrigens nicyl nur dle Residenzstädte, di: solch: Erscheinung:n aufwiesen. Die gren Handelsnädte, wie Hamburg oder Leipzig, zeigten schon um 1100 ein ähnliches Bild. Bekanntlich war ja auch für die Damen des Nokoko ein Spielchen" schon durch die Mode geboten, und so kann es nicht Wunder nehmen, daß z. B. die Hamburger Wochenschrift er Patriot" in einer fingirten Jahresrechnung eines Hamburger 5taulmannes oon 1703 den Posten enthält: Meiner Frau Spielgeld gegebn WO Mark." Schuppins klagt speciell über hohes Spiel der Hamburger Frauen. Zu Anfang unseres Jahrhunderts hatte die Spielwuth keineswegs abgenommen. Freilich war die Kritik lm Laufe der Zeit immer reger geworden, wie sich das schon in den angeführten Reiseberichten gezeigt hat. Auch die bürgerliche Ehrenfestigkeit nahm mehr und mehr Anstoß an dem Treiben der oberen Zehntausend, wie denn z. B. in Münster die Spielleidenschaft Blüchers, wie Heinrich Bcrghaus erzählt, nicht geringes Mißfallen erregte." Aber diefe Leidenschaft beschränkte sich eben nicht nur auf die Aristokratie. Es ist ein Spiel, nämlich das Kartenspiel," heißt es in den Briefen über die Höflichkeit und den Anstand für Jünglinge der gebildeten Stände, welches unsere Gesellschaften fast ausschließlich beschäftigt." Und wenn wir hören, daß 1792 die Gießener Obrigkeit gegen die ganz unsinnige Spielsucht in den hiesigen Wein- und Bierschänken" vorging, wenn der Domherr Meyer uns unglaubliche Dinge von dem hohen Spiel der Dithmarscher Bauern be richtet, wenn wir auch us kleinen Städten solche Ez:.ravaganzen verneh men, so erschrickt man über den Umfang, in welchem die unselige Leiden schaft damals um sich gegriffen hatte. Die öffentliche Meinung wurde aber allmälig geklärter, und immer schärfer erhoben sich warnende und entrüstete Stimmen. Als sich in Berlin 1806 ein Lieutenant im Regiment Gen d'Armes wegen Spleljchulden erschos sen hatte, klagte die Zeitung für die elegante Welt" heftig über diese Spielwuth der Jugend", die auch don Schurken ausgenutzt werde. Täglich nehme sie mehr uberhand. So man ches Opfer ist diesem Laster schon ge sallen." Dieselbe Zeitschrift enthält in ihrer Kummer vom 16. Mai 18(5 einen Ar tikel: Die Spieltische in GesellschaftZ zimmern", der mit der Einleitung anfcot: Was wurde wohl auZ vielen unserer Gesellschaften werden, wenn den Spieltischen nicht mehr der Rang und der Platz eingeräumt werden sollte, der ihnen bisher zugestanden wurde?" Ohne in einem sehr hohen Grade eaoi M Lu Ieyn." fci&i 5 weiter
1öute man nÄmen, iet Z gar nicht möglich, etwas aus den GesellschaftZfälen verabschieden zu wollen, was mit jedem altadelichen Stammbaume die riguröseste Ahnenprobe aushält." Und ironisch meint der Verfasser: Es ist schon der Mühe werth, daß man einige Blicke auf die gesellschaftlichen Zirkel, wie sie nun einmal sind, wirft, und man wird dann eingestehen müssen, daß die Spieltische manchen feinen, gewandten Mann oft aus dieser oder zer.er .Verlegenheit retten und dccß chnt Spieltisch: manche liebenswürdige Wirthin ihren Freunden und Freun binnen mehrere feine Aufmerksamkeit gar nicht bezeigen könnte." Bon jeher sorirte das Hazardspiel in den Lädern. Schon QU'Z dem 16. Jahrhundert läßt sich eine bezeichnende Stimme aus d-em Briefwechsel des R''ienbi.rzer Kaufmanns Balthäsar Paumgartner anführen. Aus dem Wildbad bei Lucca schreibt er 1594 seiner Gattin: Allhie in diesem Wildbad gibt es kein andere Kurweil denn große Spiel, da man zu 500 in 600 Eronen aus ein Mal und gar liederlichem geringem Spiel verspielt, zu welchem ob ich schon gut. Gelegenheit hab all Tag hinzugehen und zuzusehen, wie ich dann für die Langweil wohl thue, so machts mir doch keine Lust. Des Seufzens und Klagens bei denen, so verspielen, kein Ende nicht ist. Mein Punschgesell (H)!elg:nosse etwa in unserem Teutsch") auch noch nichts gewonnen, sondern den ersten Tag, so hin gangen, 500 Eronen verspielt hat; vermeint immerzu, sich wieder erholen wolle, und stetlgs noch mehr hinnach dazu verspielt. Ich glaub' fi, daß (er) vor Spielen schier weder essen noch schlafen könne, dann sobald wir zu Mittag gegesscn, sich den nächsten zu seinen Spielgesellen, die ihm doch fast allwcgcn abgewinnen, befindet. Schade für ihn, denn sechs Kinder hat. Bekennt wohl, thue Unrecht, müsse nachlassen, und kann sich doch darnach nit enthalten." D!:se alte natürliche und berechtigte Klage wird nu auch bei Schilderungen des Bäderlebcns zu Ansang unseres Jahrhunderts erholen. hZZanzerzuge.
In den Nochrichten über die Operationen auf dem Kriegsschauplatz in Südafrika ist mehrfach von der ÄerWendung von Panzerzügen die Rede gewesen. Solche Panzerzüge sind nichts Neues, denn schon im Kriege 187071 haben die Franzosen bei der Telagcrung von Paris gepanzerte Esenbahnwagen. mit .wei bis drei Ge schützen armirt. bei ihren Ausfällen gegen die deutschen Truppen verwen det. Dieselben wurden aber von dem Granatfeuer der deutschen Artillerie meist so wirksam beschossen, daß sie bald zurückfuhren. Der Panzer dieser Eisenbahnwagen, welch: von Locomotiven gezogen wurdcn, war meist zu schwach: auch hatten dieselben keine Panzerschutzdecke und waren daher dem Shrapnelfeuer sehr ausgesetzt. Neuerdings hat man in Frankreich Versuche mit der Moulin'schen beweglichen Panzerbattcrie gemacht, die aber sehr zweifelhaft aufgefallen sein sollen, sodaß sie nur im Festungskrieg Verwendung findet. Diese Panzerbattcrie besteht aus einem neunachsigen Eisenbahnwagen, dessen Vorderwand und Decke gepanzert sind. Der Wagen dient zur Aufnahme von drei 15.6 Centimetcr de Lange - Kanonen, welche in besonderen Lafetten durch Scharten des Vorderpa-.zers feuern. Die Batterie läuft auf Schienen hinter einer gleisförmigcn Trustwehr und kann nach belicb'gen Punkten der Festung schnell hinbewegt werden. In Deutschland hat man in den letzten Jahren mehrfach Versuche bei den großen Manöoern mit fahrbaren Panzerlaffetten des leichten 3,7 Centim. Geschützes angestellt; doch ist man zu dem Resultat gelangt, daß sie sich mehr für e n Posttionsgeschütz eignen und d!e Geschosse eine genügende ' Tragweite und Durchschlagskraft kaum erwarten lassen. Ueber die Eonstruktion des englischen Panzerzuges. welcher mit Geschützen armirt war und zwischen Milford und Kimberley durch Aufreißcn der Schienen von den Boeren zum Entgleisen gebracht oder durch Dynamit in die Luft gesprengt sein soll, liegen bis jetzt noch keine näheren Nachrichten vor. Doch läßt sich annehmen, daß diese Gefchützwagen und die Locomotive mit starkem Panzerschutz ähnlich wie die Monlin'sche bewegliche Panzerbattcrie von allen Seiten umgeben und mit Schießscharten versehen waren. Ob die Feldartillerie der Boeren diese Panzerwagen, wenn sie zum Feuern auf der Bahn Halt machen, mit Granaten oder Sharpnels sicher beschießen kann, ist fast zu bezweifeln, da die Panzerplatten hinreichend stark sein werden, um von den Geschossen der Feldartillerie nicht durchbohrt zu werden. Nur brisante Geschosse aus gezogenen Feldhaubitzen resp. Mörsern werden vielleicht die Panzer der Wagen durchschlagen, doch sind die Dynamitgeschosse. welche die Amerikaner in der Schlacht bei Santiago gegen die Spanier auö ihrer Dynamitkanone abfeuerten, vielleicht noch wirksame?. Räch Ansicht von Sachverständigen sind fahrbare Panzerüge. mit Schnell. feuerkanonen oder Mitrailleusen armirt, nur auf einer Gürtelbahn in Festungen zu verwenden, da man hier die Schienen sehr schwer wird aufrei. ßen tonnen ; bei einer großen Eisenbahn wie die von Kapstadt nach Mafeking ist das Celeis, wenn es nicht durch starke TruppendetachementS gut bewacht werden kann, derZerstörung sehr leicht ausgesetzt, und es werden die Englander sich dies wohl für künftige Fälle zur Lehre nehmen. In Metz und Straßburg sollen mit fahrbaren Panzerzügen ebenfalls Versuche gemacht worden und es sollen die Resultate mit den Schnellfeuerkanot"$rt Yrt1rf in Vrn rtVinniTfn 5IN i iv.tuy ui v.ui y .jukjwu vuvjvu ' nuffrr? sff frnS 3?rristsfi ifinfttrr Vte .tV fallen fein. Auch bei AmienZ am 27. November 18W operirten drk.LrauLolen rntt er
new'P'anzerzuge gegen die angreifenden deutschen Truppen, und zwar geschah das in recht wenig schöner Weise. Die Schlacht, die bereits in vollem Gange war, stand für die Franzosen nicht gut. Da dampfte auf einem der von der Stadt quer über das Gefechtsfeld führenden Schienenwege plötzlich ttne Locomotive nebst einem angehängien Wagen langsam heran. Die deutschen Batterien richteten sofort ihre Geschütze auf diesen wundersamen Eztrazug. feuerten aber nicht, als sie auf der Locomative an hoher Flaggenstange die Fahne mit dem rothen Kreuz wehen sahen. Es schien mithin ein Sanitätszug zu sein, der Verwundete vom Schlachtfeld holen sollte. Noch einige Hundert Schritt fuhr der Zug vorwärts, dann hielt er und zwar in einem mehrere Fuß tief eingeschnittenen Hohlweg, der stark mit französischer Infanterie besetzt schien. Nur wenige Minuten vergingen, da blitzten plötzlich an eben dieser Haltestelle, an welcher bis dahin kein einziges Geschütz gestanden, Kanonenschüsse auf. Die Geschütze warm in dem gepanzerten Waggon von den Franzosen erst dorthin gebracht worden. Daß dies unter dem Schutz der Genfer Flagge geschehen, sagten wir bereits. Selbstverständliche eröffneten nunmehr auch die deutschen Batterien ihr Feuer auf diesen falschen" Sanitätszug, der sich den auch sehr schnell wieder aus dem Staube machte und nach AmienS zurückdampste. Vom Jnlandc.
I n D i x o n, K y., st a r b a n d cn Folgen eines vor ca. 4 Jahren erlittenen Bisses eines tollen Hundes der Postmeister A. W. Mooney an der Wasserscheu. Frau Olive Sweetzer in Guthrie, O. T., hatte $3.040 n die Erde vergraben, da sie denBanken nicht traute. Als sie neulich ihrenSchatz aus graben wollte, war derselbe verschwunden. j i , j!U$ 292Jahrealtgewordenlst $ia: Ähoebe Williams in New Bed. ford, Mass., die dieserTage aus demLeben geschieden ist. Ihr Vater hatte das ungewöhnlich hohe Alter von 110 Iahren erreicht. AufderSeminole-Reser-vation in den Everglades von Florida lebt heute noch die Äutter deö berühmten Ceminolenhäuptlings Oöieola. Die beinahe 100 Jahre alte Greisin wird von dem Stamme wie.eine Heilige verehrt. .A u s eine c i g e n t h ii m l i ch c Weise ist der im D'.enste der New Vrker Firma Makestedt und Co. stehende 23 Jahre alte Kutscher Edward Dour um's Leben gekommen. Derselbe war mit einer Fuhre Dachschindeln unterwegS und passirte die Beawood Are. in New Nochelle. Die Straße ist ziemlich steil und die Schindeln, auf denen Dour saß. begannen zu rutschen. Vergcblich waren seine Versuche, sie aufzuhalten, und einige der herunterfallenden Schindeln trafen die Pferde, welche vor Schreck durchgingen. Jetzt stürzte der ganze Rest der Ladung nach vorn über und Dour flog in hohem Bogen herunter. Er gerieth beim Fall unter die Hufe der Pferd; und wurde von seinem eigenen Wagen überfahren. Als hinzukommende Leute den Mann aushoben, war er todt. Sein Körper war fürchterlich zugerichtet. Dour war rerheirathet und hirterläßt ein: Frau und sechs unmündige Kinder. Eine für K r a n k e n u n t e rstutzungs - Vereine höchst wichtigeEntscheidung ist von dem Obergericht des Staates Rhode Island abgegeben worden. Ein gewisser Robillard, Mitglied eines Unterstlltzungs - Vereins, war irrsinnig geworden. Nach den Vereins.esetzcn wurde Mitgliedern. die krank, verunglückt oder geistesgestört waren.' $5 per Woche Krankengeld bezahlt. Nachdem man Nobillard, oder dessen Psleger, geraume Zeit hindurch das Krankengeld bezahlt hatte, änderte der Verein seine Statuten dahin um, daß das Wort geistesgestört" ausgestrichen wurde, so daß nach den veränderten Statuten nur Kranke und Verunglückte zu Kr.-nken-geld berechtigt waren. Dann weigerten sich die Vereinsbeamten, dem irrsinnigen Mitgliede weitere Unterstützung zu gewähren. Seine Pfleger verklagten darauf den Verein auf vier Jahre Krankengelder. Das 'Gerich', hat ihnen denn auch den ganzen geforderien Betrag zugesprochen und dieses Urtheil ist vom Obergerichte bestätigt worden. Abgesehen von anderen, in Betracht kommenden Fragen sagt das Obergericht hat das Ausstreichen des Wortes .geistesgestört nichts mit derSache zu thun, so lange Kranke zur Unterstützung berechtigt bleiben. Denn Irrsinn sei, eine Krankheit und da Kranke zu Krankengeld berechtig! seien, so sei es auch ein Irrsinniger. Einen schlimmen, freilich nicht unverdienten R'infall hat L-wis N. Cushman, ein Verleger von Newton, Mass.. in New York gehabt. Ei ist Gaunern in die Hände gefallen, dik eS verstanden, ihm $5(XX) abzunehmen Er war auf Grund eines Inserat' nach New gcrk gekommen und in Astor House mit einem gewissen Mor. aan zusammengetroffen. Dieser hatt' ihm erzählt, er habe drei Angestellte der Western Union Telegraph Eom vany zu Verbündeten und diese wür den die Depeschen vom Rennplatz 15 Minuten lang zurückhalten und die Namen der gewinnenden Pferde ver rathen, so dah noch schnell darauf gesetzt werden könne. Morgan erklärte weiter, er habe nicht genügendGeld, um die Gelegenheit auszunutzen, weshalb er sich nach einem Manne mit Geld umgesehen. Er ging mit Cushman in einen Poolroom" und zeigte ihm, wie man im Handumdrehen. WO gewinnen könnte Die Sache leuchtete Cushman ein. Er traf seine neue Bekanntschaft am nächsten Tage wieder, und als die geheime Nachricht eintraf, daß ?ree Lauce" -gewonnen habe, eilte GrlSmyr wkeder in den . Poolroom
uno setzte $3X0 gegen $5000 aus Free ancc". Dieser Poolroom" war indessen nur ein von den Schwindlern geschaffenes Blendwerk. Sobald die $5000 eingezahlt waren, verschwänden die Leute im Poolroom" und Cushman war der Geleimte. Ein t r a u r i g e s V i l d von demPlan eines liebenden" Vaters, sich seines eigenen Kindes zu entledigen, wurde .'den Einwanderungsbehörden bei der Ankunft des 14 - jährigen Markus Rendelstern, der mit der Patrla" in New Jork eintraf, enthüllt. Der Junge ist der Sohn eines Bankiers in Podwolszeska, Galizien. Der Kleine war schon am 21. Januar d. I. mit der Pennsylvania" hierher gekommen, war damals mit etwasGeld versehen und war seinem hier wohnhaften Onkel Abraham Gelber überwiesen worden. Ein paar Wochen später hatte die Polizei den Jungen obdachlos und heimathslos angetroffen und man hatte ihn nach der Bärge Office zurückgebracht. Der Onkel war von dem Auffinden des Jungen in Kenntniß gesetzt worden, hatte sich auch auf der Bärge Office eingefunden und dort erklärt, der Junge sei faul und tauge nichts und deshalb habe er ihn aus dem Hause gejagt. Da sich obendrein zeigte, daß der arme Junge lungenkrank war. so schickten ihn die EinWanderungsbehörden am 21. April mit der Pretoria" wieder nach seiner Heimath zurück. Bei seiner zweiten Ankunft wurde er von den Einwänderungs - Jnspectoren sofort wieder, kannt und in der Bärge Office festgehalten. Bald darauf stellte sich dort ein Agent ein. um den Jungen abzuholen. Auf näheres Befragen gestand dieser Ehrenmann ein, er habe von einem in Hamburg wohnhaften Agenten Instruction erhalten, den Jungen nach dem Westen zu bringen. In AnbeZracht dieser Umstände wird der der Knabe wieder an seinen Vater zurückgeschickt werden. iiln Vom Auslande.
DieAllianceJsraelite Universelle" in Paris hat die Universalerben der Baronin Hirsch auf AusZahlung des Legats von 10 Millionen Francs verklagt, da die Erben die Auszahlung verweigern. Dieses Legat wurde eigentlich der Jewish Colonization Association" vermacht, aber mit der Bestimmung, daß die Zinsen von d!eser Gesellschaft an die Alliance" zrft Erhaltung der jüdischen Schulen im Orient abzuführen sind. Die Erben hben nun erklärt, daß dieses eine Gesetzesumgehung sri, weshalb sie das Legat nicht auszahlen wollen. UnterdenGrundbuchsalten de: mährischen Stadt Prerau wurde das langzesuchte Testament des berühmten Pädagogen Johann Amoö ComeniuZ aufgefunden. Comenius, der 1670 gestorben ist, war durch meh. rere Jahre Rektor der damals berühm. ten lateinischen Schule der böhmischmährischen Brüder zu Prerau. Aus dem Testament geht unter Anderem hervor, daß die Frau des berühmten Pädagogen nicht, wie man allgemein annahm, auZ der sogenannten Slo wakei, sondern aus Hohenstadt in Mähren stammte. In einem Gehölze unterhalb Opcina fanden zwei Knaben den Leichnam eineZ Mannes, der auf schreckliche Weise den Tod gesucht hatte. Er hatte seine Kleider mit Petroleum getränkt und dann angezündet, so daß einige Körperiheile vollständig verbrannten, andere unoerlehrt blieben, auch das Gesicht. Der 'Unglückliche mochte etwa 23 Jahre alt sein. Man fand noch die Petroleumflasche, sowie Fragmente eines deutsch verfaßten Briefes, in welchem sich der Name Joseph Zernitz vorfindet. Es ist noch unbestimmt, ob dies der Name des SelbstMörders ist. Z m Ä a g n o von Santo Stefano auf der Insel Ventotene ist ein zu lebenslänglicher Zuchthaus strafe verurtheilter Verbrecher infolge Mißhandlungen von Seiten der Gefangenauffeber gestorben. Es handelt sich um den Gattenmörder Vincenzo Corelli, der in SantoStefano zunächst sieben Jahre Einzelhaft zu virbüßen hatte. Infolge eines Streites mit dem Aufseherpersonal wurde er von der. Wärtern Passarini und Balestro festgehalten und schwer verwundet. Ein Wärter hielt ihm den Mund zu, während der andere ihn prügelte. Tags darauf war Corelli todt. Da der Stabsarzt der in Ventotene garnisonirenden Compagnie nicht die Todesursache feststellen konnte, schritt man zur Autopsie. Es zeigte si-z. daß der Körper Corelli's zahlreiche Verletzungen auswies, doch ist er wahrscheinlich nicht infolge dieser Wunden gestorben, sondern hat den Erstickungstod erlitten. Die Behörden haben bereits eine Untersuchung eingeleitet, und die beiden Wärter wurden in Haft genommen. Der Bauer Hermann Köpsch aus Groß-Lesten i. M. befand sich mit seiner Familie auf der Fahrt nach Dahlwitz. Kurz vor dem Ziel lösie sich plötzlich der Scheeraum, und der schwere Kastenwagen stürzte von der ca. fünf Meter hohen Chausseeböschung hinab.- Sämmtlicbe Insassen lagen so unglücklich unter dem Gefährt, daß sie sich nicht zu erheben vermochten. Nach geraumer Zeit kamen zwei Nadfahrer vorüber,' - die von Zossen Hilfe herbeiholten und die Verunglückten aus ihrer traurigen Lage befreiten. Frau Köpsch war der Brustkasten ein. gedrückt worden, so daß alle Wiederbelebungsversuche erfolglos blieben; ihrem Manne waren beide Arme gcbro chen. und die derheirathete Tochter batte mit ihren beiden Töchtern gleich, sallö schwere Verletzungen davongetragen. Nur der jüngste Sohn des Köpsch war mit dem bloßen Schrecken davon, gekommen. )Zn die Unglücksstelle pas. sirender Arzt ließ die Verletzten nach dem Zossener Krankenhause überfüh' ren. ., Vor der Strafkammer fci Dortmund stand der 17jährige StuöstturAbrl? j&etoitö Koben
5. Wer an
Kid, tan flch daraus verlassen, daß Magen und Lcber nicht k Ordnung sind. Dr.InZnst Sönig's Hamburger Tropfen lluliren die Llder und reknkgen den Mögen.
" I had what the doctors ciil Indigestion sald tfce gTOceiynan, "and I suffered siom It day and night. I tried several doctor. tonlc electric treatment, in sact everything that I could Iicar of, but nothing did mc ans rood and l made up my mind there was no he!p sor me onl 10 gria and bear it. Oa day, however, 1 bouht a box of
PMS
and !t seems to me the Crst dese toolc cfTect. I have been takln j tliera ever since whenever occasion arises, whicli is not osten, and l'ieyhave turely worktd wonders wiih me. When I Iook tack n l!.e past and then on my present condltion. it seems o me that I am n new wan. I am enjoying elegant licalüi cow, but I cut say that IUpcns Tabulcs were a Ood-scad."
unter der Anklage, seinen 195!hrlg:n Bruder. Wilhelm erstochen zu haben. Der Angeschuldigte wohnte mit seinen beiden Brüdern bei seiner Mutter, einer Wittwe, die il)r gutes AuZkommen hatte, weil alle drei Söhne vrdienlen. Wilhelm Noberz war jedoch ein Trunkenbold, ein wüster, roher Mensch, der den Seinen nur Kummer und Sorge bereitete, sie bedrohte, mit dem Messer verfolgte u. f. w. Vor einiger Zeit kam Wilhelm. Roberz betrunken nachHanse. Er war in der übelsten Laune und verlangte Geld, um weiter trinken zu lonnen. Als man seinem Willen nicht nachkam, vergriff er sich an seinerMut ter und sprach schwere Drohungen auZ. Eine in der Wohnung anwesende Frau faßte den wüthenden Menschen und riß ihn von der Mutter weg. Gleich nachher stürzte sich der erregte Bursche abermals auf seine Mutter. Nun sprang Heinrich Roberz herbei, riß sein Dolchmesser aus der Tasche und bohrte es seinem Bruder bis ans Heft in den Rücken. Der Gestochene starb bald an Verblutung. Die Strkammer sprach den Angeklagten frei, weil er nur in Furcht und Schrecken über die Grenzen d-er Not5,n?ehr hinauae.aanaen sei. In Rom hat sich kürzlich eine Liga gegen den Mißbrauch des Dolches- gebildet, aber Blutthaten, bei denen der Dolch eine Hauptrolle spielt, haben die Blätter trotzdem noch jeden Tag zu verzeichnen. So starb der städtische Beamte Ferdinands Galli an den Folgen eines Dolchstiches, den er auf der Heimkehr von einem Landausfluge erhalten hatte.. Der arme Galli war auf der Eisenbahn fahrt mit einigen seiner angeheiterten Bekannten In Streit gerathen. Einer von diesen, der Gastwirth Baldieri. hatte nach romischer Sitte den Dolch gezogen, und dem armen Galli einen Stich in die Hüfte versetzt. Der !raurige Vorgang würde kaum viel Staub aufgewirbelt haben.wenn nicht der rohe Dolchheld Präsident der obenerwähnten Liga gegen den Mißbrauch des Dolches" wäre! Die grauenhafte That der beiden Lligner-Schneider-Kinder in Walburgskirchen scheint endlich aufgeklärt zu sein, nachdem nun auch der Vater in Untersuchungshast sitzt (die Mutter wurde schon früher verhaftet). Das ältere der beiden Mädchen hat die That eingestanden. Hienach war der Thatbestand folgender: Schießl. der Vater deö get'ödteten Kindeö. hatte dem Aigner Heu abgekauft und auch das Grummet genommen, während der Verkäufer behauptete, das Letztere sei beim Verkaufe nicht mit. einbeqriffen gewesen. Um sich an Schießl für daZ weggenommeneGrum. met zu rächen, beauftragte er feiv 9jährigeS Mädchen, daS kleine htf Schießlö umzubringen. Die Mutte Horte diesen Auftrag und that nicht! um die Ausführung zu verhindern DaS Mädchen wußte in Begleitung de jüngeren Schwester daS Kind auZ den, Schießl'fchen Laufe unbemerkt wegau hmen und.schluq im nahen Waldt daS noch weiche Kovfchen des armen Geschöpfes mehrmals an einen Stein so daß daS Kin'd n?ch einer Stunde starb. Die Geständnisse deS Mädchens haben aber auch noch Folqendes erge ben: Sowohl der Vater als ihre beiden Brüder, von denen der Eine noch in die Feiertagsschule seht, der Andere bereits daraus entlassen ist. haben mit dem gjahrigen Madchen Blutschande getrieben. . u
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