Indiana Tribüne, Volume 23, Number 52, Indianapolis, Marion County, 9 November 1899 — Page 1

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Editorielles. A. M. Dewey. ein Vetter de Admiral Devty. ist Spezialagent deS United State Departement of Labor" und wurde als solcher nach oeur d'Alene gesandt, um die dortigen Arbeiterverhältnisse zu untersuchen. In einer Arbeiterversammluvg hielt er eine Rede, worin er unter Anderem sagte : Ich erkläre mich als Sozialist. Ich glaube an die Verstaatlichung aller Industrieen. D',S ConcurrenzSystem ist zum Fluch für die Arbeiter geworden. ES giebt keine andere Hoffnung für eine Besserung unserer sozialen Zußäade, als die Errichtung einer sozialistlschen Gesellschaftsordnung." Phil. Tagbl. , Man würde einen Fehler begehen, wollte man den Ausfall der vorg steigen Wahlen, der im Ganzen den. Republikanern günstig war, als von großer Vorbedeutung für die Präfidentenwahl im nächsten Jahre an sehen. Eine Nationalwahl ist doch immerhin etwas anderes als eine StaatSwahl, bei welch letzterer die großen politischen Fragen nicht direkt zum AuStrag gebracht werden. . Trotz alledem muß man zugeben, daß die Administration vollauf Ursache hat, mit dem Ausfall der Wahl zu. frieden zu fein. Unter keinen Umständen zeigt derselbe, daß die Mehrheit deS Volkes anti-imperial,stisch gesinnt ist. Keinesfalls wird daS Resultat dieser Wahl die Regierung veranlassen, von ihrer bisher beobachteten Politik abzugeben. ES ist daS bedauerlich, aber eS ist nicht überraschend. Rationaler Dünkel, Größenwahn und Loyalitätsschwinsel üben aus die Masse immer einen grotzen Einfluß auS. Indeß, wie gesagt, einen bestimmten Schluß aus die Gesinnung deS Volkes kann man auS dem vorgestrigen Resultat nicht ziehen. ES maa bei der Wahl im nächsten Jahre ganz anders kommen. Aber besonderen Trost kann öer Gegner der Expansionspolitik auS dem Resultat auch nicht schössen, wenigstens nicht, so weit die Wahlen im Staate New Jork in Frage kommen. 3n Ohio freilich liegt die Sache eigenthümlich. Die Zahl der Stimmen, welche aus JoneS sielen, ist bei Weitem größer als die Majorität ?!ash'S, deS republikanischen Kandidaten. ES ist aber mit nemllcher Venimmtheit anzunehmen, daß nahezu Alle, welche für JoneS stimmten, Gegner der Expansionspolitik find. JoneS war ein gänzlich unabhängiger Kandidat. Seine Ansichten sind mehr oder weniger sozialistischer Tendenz und er nennt sich auch gescheut So zialist. In diesem Kampfe vertrat er hauptsächlich die Idee der Befreiung vom Parteijoche. Er hat über hunderttausend Stimmen bekommen, eine respektable, ja bedeutuogSrolle Zahl. SS wird gesagt, daß ihm mehr Stimmen auS den Reihen der Demokraten, als auS den Reihen der Republikaner zusielen. Gleichviel, wie das ist, eS waren jedenfalls Stimmen unabhängig und fortschrittlich Denkender. Wie sich nun das Resultat gestellt hätte, wenn JoneS nicht Kandidat ge wesen wäre und wie sich die auf JoneS gefallenen Stiramen daS nächste Mal

''vertheilen werden, daS läßt sich freilich

nicht sagen. Dagegen läßt sich wohl sagen, daß die republikanische Mehrheit im Staate unter keinen Umständen als eine Gutheißung der Politik der Regierung anzusehen ist. DaS wird freilich die Regierung nicht hindern eft doch zu thun, und bei ihrer Politik vorläuft zu beharren. VrahlMilHlel!. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und wahrscheinlich auch Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 55 Grad, niedrigste 41 Grad. ,, Verheirathet. Washington, D. C., 9. Nov. Admiral Dewey verheirathete sich heute m't Frau Hazen. Unsere chinesische Politik. Washington. D. E., 8. Nov. Die hiesigen Beamten können sich nicht erklären, vaS mit der gtsteigen Londoner Depesche bezüglich der englischamerikanischen Beziehungen in China gemeint sein soll, welche so überraschender Art sein sollen, daß die Publikalion einer Nachricht darübe? von irgend welcher Bedeutung sein würde. Es wird erklärt, daß gegenwärtig nichts von sensationellem Charakter zwischen den Ber. Staaten und England erwogen wird. Die Regierung hat nichts dagegen, daß allgemein bekannt wird, daß sie seit etlichen Monaten wegen der Erhaltung aller unserer Handelsrechte in den chinesischen Häfen verhandelt, aber da die Verhandlungen noch im Ganze find, so find die Beamten nicht geneigt, sich auf die Details einzulassen, aber die Verhandlungen dürften zum Gegenstände eiver2pezialBotschaft deS Präsidenten an den Congreß gemacht werden. ES verlautet, daß die Regierung keine Schwierigkeiten siidet, formell Zusicherungen von den europäischen Mächten in dieser Beziehung zu erlangen, welche der schon gegebenen mündlichen Versprechung entsprechen, daß unter dem Fortbestande der Pachtvertrüge und Concessionen der amerikonische Handel in China nicht beeinträchtigt werden soll. Von Frankreich hat man allerdings noch nichts in dieser Beziehung gehört, und der Botschafter Cambon dürste Instruktionen in dieser Beziehung mitbringen Dem chinesischen Gesandten Wu Ting Fang ist in den letzten Tagen aus seine Erkundizug von Sekretär oss,n erklärt worden, daß die Regierung wünscht, die mehrfach wiederholten informellen Zusicherungen über die unbehinderte Offenhaltung deS ameri' kanischen Handelsverkehrs in China in greisbare schriftliche Form gebracht zu sehen, welche für die Zukunft keinen Zweifel darüber lassen, daß der Handel der Vereinigten Staaten im Orient nicht auf unvorhergesehene Hindernisse stößt. Die chinesischen Behörden sind bei diesem Schritt nicht zu Rathe gezogen worden. Beulenpest in Paraguay. New Jork, 8. Nov. Laut hier eingetrossenen Postnachrichten von A'uncion versuchen medizinische Sschverständige kie Fälle von Beulenpest geheinzuhalten. Dr. Castillo vom Gesundheitsamt und die Doktoren LogeS und DelsiiS kamen in einer Conferenz zu der Ueberzeugung, daß die Epidemie in Asuncion die Beulenpest ist. Die Eingeborenen, sowie die wohlhabenden Klassen werden wenig betroffen. Von 51 Fällen, die zur Kenntniß der paroguayanischen Behörden kamen, fiad 42 tödtlich derlausen. Ein städtisches Pfandhaus. C h i c a g o, 8. Nov. Heute wurde hier im Sinne des Beschlusses der letzten Legislatur daS erste städtische Leihamt eröffaet. Dasselbe beleiht Psänder um den billigen Zinssatz von ein Prozent per Monat, worin schon die AusbewahruvgSgebühr mit inbegrissen ist. Durch diese neue Einrichtung soll den Psandleihanftalten, die bisher sünf bis zehn Prozent per Monat berechnet hatten, daS Handwerk gelegt werden. Am heutigen Eröffnungstage war ein solcher Andrang der Parteien vorhanden, daß an dem pekuniären Erfolg deS . Unternehmens, abgesehen von seinem Humanitären Charakter, nicht gezweiselt werden kaun..

Die Samoa-Angelegenh eit. grmmS sein Bild i.r Osfizier.'casino Berlin, 8. Nov. Heute Morgen deZ genannten N,gim?n!s besudelt wurde hier offiziell mitgetheilt, daß ein 'worden sei. Die Blätter fcas?n weiEinverständniß zwischen England und ter, welche Sühne dafür erfolgt resp Deutschland in der Samoa-Angelegen- j wie es andernfalls mozlich sei, daß der

heit erzielt worden sei. Dasselbe be - darf noch der Zustimmung der Ver. Staatea., - - Darnach tritt England alle ' seine Rechte auf den Samoa Inseln an Deutschland ab. Dagegen tritt Deutschland seine Rechte auf die Tonga Inseln und zwei der Salomon Inseln an England ab. Die Ver. Staaten behalten die kleine Insel Tutuila. Außerdem wurde, ein Abkommen betrisss der Theilung der sogenannten neutralen Zone im Hi'.terlande deS deutkchkn TogalandeS und der briti schen Goltküste getroffen. Auch wird Deutschland seine erkraterritoriale KerichtSbarkeit in Sansibar aufgeben, sobald andere Nationen sie aufgeben. Ein weiterer Punkt der Abmachung ist, daß die Entschädigungsansprüche, welche auS den Unruhen in Samoa hervorgingen, einem Schiedsgerichte unterbreitet werden sollen. Die Ansichten in der Presse übit diese Abmachung find verschiedener Art. Der Börsenkurier ist nicht zufrieden damit, daß die Amerikaner Tutuila behalten, weil gerade die Anwesenheit der Amerikaner stets die Ursache der Reibungen war. Washington. 8. Nobbr. Das' Staatsdepartement hat noch keine ossi zielle Mittheilung über die Abmachung zwischen Deutschland uad England Wenn dieselbe den telegraphischen Mittheilungen der Presse entspricht, wird man von hier auö nichts dagegen einzuwenden haben. .- Der neue Flottenplan. Berlin, 8 Nov. ES gewinnt immer mehr den Anschein, daß der neue Flottenplan der Regierung schließlich die Zustimmung deö Reichstages erhalten wird, wenn ihm auch zunächst von verschiedenen Seiten Opposition gemacht werden wird. So sträuben sich die Agrarier und Klerikalen noch gegen die geplante Flottcnversiärkung und wollen sich vorläufig aus eine ErWeiterung deS Sixennatö, zu einem Sekecennat, d. h. auf eine Festlegung deö FlottenplantS für sechszehn statt für sechs Jzhre, nicht einlassen. Inzwischen machen die Freunde einer weiteren Flottenverstärkung eisrigPropzganda für die neuen Pläne der Re qlerung. Die Münchener Post" veröffent'.icht ein vertrauliches Circular von V Schweinbura, dem Redacteur dcr Berliner Politischen Nachrichten" und Sekretär deS Präsidenten des deutschen FlottenvereinS, Fürsten zu Wied, in welchem angeregt wird, überall Kundgebungen zu Gunsten der neuen Ztottenpläne ,u veranstalten. vies Circular hat viel töseS Blut hervorgerufen. Die Nationalzeitung" erklärt eine derartige Propaganda für verwelfl ch und der Vorwärts" fährt, wie gewöhnlich, grobes Geschütz auf. Ein von der Großindustrie gedungener Agent", sagt daS sozialdemokratische Blatt, hat die Unverschämtheit, die Nation in den Dienst seiner Austraggeber stellen zu wollen. Die userlosen" Flottenpläne sind grober Unsug" und werden Deutschland schließlich zu ein:? HanS DampfKataftrophe führen." Auf die durch die Presse gegangene Meldung, der europäische diplomatische Vertreter deS Transvaal,- Dr. LeydS, sei der Ansicht, die Zusammenkunft zwischen dem Zaren und dem Kaiser Wilhelm in Potsdam gelte auSschließlich der TranSvaal-Frage, wird von offiziöser Seite erklärt, daß Dr. Leydö sich in dieser Beziehung gänzlich im Irrthum btsinde. Die TransvaalFrage werde vielleicht berührt werden, da sich Gras Murawjew, der russische Minister deö Auswärtigen, der den Zaren begleitet, und Graf von Bülow, der Staatssekretär deS Berliner Auöwältigen Amte?, jedenfalls über die allgemeine politische Lage unterhalten werden. Eine Anspielung der Londoner St. JameS Gazette" veranlaßt verschiedene Berliner Blatter, die Frage aufzuwersen, ob der Kaiser, der an daS kürzlich nach Südafrika abgegangene Rohal Dragoner-Regiment, ' dessen Chef er ist, eine Glückwunschdepesche richtete, erfahren habe, daß in Folge seines nach dem Jameson-Einfall an den Präsidenten Krüger gesandten Tele-

,aiser Chef des Regiments geblieben.

3m Deutschen Tkeater in Berlin is rnu von ozogen'ö Komödie Ein Gaiispiel" vollständig durchgefallen. Berlin hat das schönste Sommer weiter. ES siaden sogar Konzerte im Freien statt. Hu Ein Verstaatlichungsplan. Berlin. 8 Nov. Die Vosfifche Zeitung" regt den Gedanken an, den Kkiegsschifföau und die Kanonengießerei zu verstaatlichen, tamit die beständige Flottenvermebrung nicht Ein zelre übermäßig bereichere. Dabei weist fie auf die riesigen Prcsite hin, die der Betrieb der Krupp'schen Etablis sementS, zu denen ja auch die für den B?u großer Linienschlffe speziell hergerichtete Germania Werft in (Saarden bei Kiel gehört, für den Besitzer abwirft. Schon j.tzt versteuere der Kanonenköaig Krupp ein IahreSeinkommen von 8 Millionen Mark und dies z:uze entschieden von der ungesunden Entwicklung deS großindustrikllen Betriebs, denn daraus entwickle sich ein Monopol, daS allenfalls dem Reich, unter keinen Umständtn aber einem Cinzelnen oder einer Corporation zugute kommen solle. .- Vom Burenkriege. QueenStown, Kapkolonie, 5. November. ES wird berichtet, daß die Buren die Etormberg Spruit.Brücke gesprengt haben, da eine furchtbare (?plosion auS der Richtung der Brücke vernommen worden ist, Sstco urt, Natal, ö. Nov. Der Brigade. General Wolfe-Murray hat durch einen Läufer wichtige Nachrichten auö Ladhsmith erhalten, deren Inhalt aber noch nicht bekanntgegeben worden ist. Der Panzerzug, welcher nach Colenso abgesanct worden war, um die Bahn wieder zu repariren, ist zurückgekehrt und berichtet, daß er über Colevso vorgegangen ist, welches ganz unbeschädigt gefunden wurde. Auch von einer Plünderung ist keine Rede gewesen. Die Buren sollen innerhalb eineö Umkreises von 20 Meilen von der Stadt nicht zu fiidcn sein. General French ist mit dem lttzten Zage von Lacysmith entkommen und begiett sich nach Kapstadt, um das Kommando über die Kavallerie daselbst zu übernehmen. DaS Grenzer-Regiment ist hier am Freitag eingetroffen. Unterinspektor Petley von der Polizei von Natal sagt, seir e Leute, welche nur eine Abtheilung der ÄeerdigunS-Mann-ichasten bildete, hätten 64 Personen zur letzien Ruke bestattet, welche bei Tulana Hill gefallen find. London. 3 Ncv. Im KriegSdepartement ist eine wesentliche Erliichterung in Folge d,r Meldung von den bedeutenden britische Erfolgen bei Ladysmith nicht zu verkennen, zu mal die Nachricht von der Aikur.ft der ersten Truppentransporte für Ge neral Buller damit zusammentrifft. Man glaubt, daß fortan der Stand der englischen Sache sich nur bessern kann, und der Beschluß, weitere 10.000 Mann nach Südafrika abzusenden, wird allgemein belobt, namentlich weil man nach den unabhängigen Berichten nicht daran zweifeln kann, daß die Buren entschlossen find, sich aus daö Aeußerste zur Wehre zu setzen. Die Nachiicht von dem neuen großen Siege, welche gestern Abend im Um laus war. hat sich roch nicht bestätigt. Cchtttö'StachrichiZW. Angekommen in : Liverpool: Sylvania" von Boston und Camiroman" von Montreal. Glasgow': gurnessia" von New Jork. Bremen: Kaiser Wilh:lm der Große" von New Jork. P l Y m o u t h : Pretoria" von New Jgrk nach Hamburg. QueenStown: Teutonic" von NewSork. . N e w S o r k : Oceani." von LiderPool. Salzsluß tritt oft aus

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