Indiana Tribüne, Volume 23, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1899 — Page 1

& I . n vc s rlC rlC O0 f kS I ft 4V V O W O O W kL y W V U W 4) Office : No. 18 Göb Qlabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana Dienstag, öen 7 November J899. Jahrgang 3. No. 50

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rotiiers,

Lditorielles. Der Cleveland ..Wächter und Anzeiger" schreibt über den verstorbenen Ot:omar Mergenthaler, den Elsinder der Setzmaschine : Wie eS beibt. starb er an einem Lungenleiden. Wir möchten sagen, er at .s...., An er ein Langenleiden hatte, so war eö eher eine olaeersckeinuna all die I.' M V V Ul lt V Ul LllAli. UJlilill eigentliche Krankheit. Thatsache ist, ... n u.f.. k.: I nem Buche über seine schamlose Ueber- ' ' ' I uuo vix 2i(iu(uiuui(. wie ii in ici vortheilung durch besagte Eonsortium zeigt, sich über diesen an ihm. dem Erfiiftc-. verüblen Betrug ,u Tode Zegerte. &t sonnt, I.vhdem seine ' Slsindnng ihm immer noch genug ein brachte, um ohne Sorgen leben ni so. ,n ra,h,r h.rsm.t.,.UaMern Pferd. daS den Hafer derVM.t.. Vtl UiUIIKtlh I diente, von etlichen LuzuSrossen, die nie den Pflug gezogen, der Safer weg ' - - - . gesreien weroen ivule . . . . llomari I .rn . c.r ) i i-jr.i I zicrucniuuict 0 irauiiats ffliaiai.i

v u ' r i (.WHI j.d, gewesen ist. being, . , I . Iug viiiiumuiiij ; xiun luync vic i Zlfinder durch eine Nationalgabe ab und dann atbt man die Ktkinduna. ohe Patentschutz, sofort zur allgeI . ,t . - . . I meinen Ausnutzung oer oncurrenz, u 0 1 prei, . Wir glauben sicher, daß Ottom,r Mergenthaler untek'einem solchen Systeme heute noch zu den Lebenden zahlen wurde. i Statt kick in dem Gedanken, dab die :...Xi f.! fa.m.m V X.Cr I rucqi elnev meines uno enja m8

Öaj flj Ai(ffal 0(t meisten armenlhier tagende 29. Tagsahung deS Chi- " ' I I

von Spekulanten, die auch nicht denlgen, und

geringsten Theil daran hatten, al Unternehmergewinn" müheloö in den Schooß fallen sollte, zu verzehren, hätte er sich bei einer National-E,sin-der. Prämie sicherlich in dem ganz ! MbnB gidake. in der nationalen Ruhmeshalle neben Jenen einen Platz! einzunehmen, die der Menschheit die Mt:tttplaqt dichter gemacht haben, 'kboben aeküblt. bätte er. aust in Vollendung, ein langes, glückv ü i . izmn,n i ci7.v., IIU)t IVtll HIMII tVlItlfcll IIIVII i mit unserem Patentgesetzschwindel, der! an sich ein Unsinn ist, aber noch nicht einmal daö wirkliche Verdienst, sondern nur dessen schamlose EScamoteure fckubt!" I . Der Wächter und Anzeiger" hat! darin ia vollständia Reckt, und auck da .... , . . . I

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abgesehen davon, daß eS zur AuSbeutung deS Publikums führt, auch schon deshalb aus einer großen Ungerechtig-! keit, weil keine Eifindung daS Werk deS betreffenden E,nnderS allein ist. Alle Diejenigen, welche die Lösung eines Problems versucht haben, wenn auch vergeblich, haben Theil an der schließlichen Lösung desselben. Eine Erfindung ist nicht daS Refultat der ausschließlichen Arbeit dessen, der am Ende auf den richtigen Sedanken geräth, sondern daö Resultat der Gesammtarbeit Aller, welche an der Lösung eineS Problems mit oder obne I Erfolg gearbeitet haben. Ja mehr noch, welch technischer Fortschritt, welch riesiger Auswand menschlicher GeisteSkeakt mußte sckon dem Gedan?en vorauSaeben. eine Sckriftse Maschine herstellen zu wollen. Daß w w dann bloß der entschädigt werden soll.

tefx,tr dem Gebäude, an dem sa Skele'ku? . m.knw s'.'.s... k.ä

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gearbeitet haben, schließlich den letzten Stein einfügt, ist nicht richtig und nicht gerecht. Aber wenn nur wenigsten? dieser die ganze Entschädigung bekäme ! Der

Fall Mergenthaler, welcher zeigt, daß der Erfinder daS Wenigste bekomm ist typisch für die weitaus größte Zahl nützlicher Eifi?,dungen. 3m Prinzip aber liegt darin kein Unterschied von dem galle jede? einzelnen Lohnarbei ter. Die Arbeit wird beutwtaae vom Kapital ausgebeutet. Ob eS die Arbeit deS Handwerkers, deS Chemikers, des ZngenieueS, oder deS EifinderS ist, eS ist immer dasselbe. Daran wird sich, so lange die heutige GesellschaftSOrganisation besteht, lassen. wenig ändern ArchlNchrilhlell. Wetterberich t. 3m Allgemeinen schöne? Wetter heute Nacht und Mittwoch; wärmer heute Nacht. Höchste Temperatur in nerbalb der letzten 24 Stunden 51 Grad, niedrigste 35 Grad. Bestätigte Hiobsbotschaft Wa hrnglon. B. e. Nov. Eine Kabel-Depesche an die Jsthmuß karal. Kommission bestätigt die gestrige Z:itungS.Nachricht, daß zwei Mitglie r einer jetzt in Nikaragua thätigen VermessungS . Expedition ertrunken Rad; Die Umgekommenen sind die Ingenieure Frank B. Elarke von Ful. ion ' die Arbeiten leitete und iv CollingS Mimmack Nodman V0N Wa!blNat0N. B. Dlk Be - p' an die Kommission kam von3nrrr n tr r t . tv . ge,eur l.uer, yes oer Dermeungs. leiten in Nikaragua und enthält nur " " " nann. "nindenSIromschneilendeSMachuca. o ....... & r r r r MI. Z -M.. M. k. M. T T . m . . River ertrunken und ihre Leichen noch aufgefunden sind. Auch zwei eingeborene Arbeiter Haben in den Wüthen deö Machuca den Tod ge- .. v . K h t CfsT CT i h jvv. it cag'.e Tu.nbezi.k, nahm die folgen iqnelvigen, von Iacov Ingeni. t r i. Hm Sp! ......k..!,.,. w. Bvuu Huiiiviiiiuut Nesoluttonen sa einstimmig an: In Anbetracht, daß die Büraer unserer Schwester.Nepubliken Tran. . -f ..v ct.:n..i v x. i:. ai ü ranic'cjrcinaai ouraj v,e Piraten- und Raubpolitik Englands gezwungen wurden, die Waffen zu ergreisen und zum dritten l'fale ihre ureigen uno lyre iqn? errungenen Heimstätten gegen diese Nation von hrtlififA WXi1n H0fiaiX tVV,,,,iM" wttnMönn z vhiivi ?n Anbetracht, daß England die sen Krieg ohne den geringsten Schein von Recht systematisch probozirt hatte, um die Gold- und Diamantengruben Südafrika's zu eontrolliren; ferner And.Irach,, a England, um diesen ruchlosen Raub auszuführen. alle Hebel in Bewegung setzte, um daS hkldermüthige Volk dieser Republiken, bissen Muth. Standhöstigkeit und FreiheitSliebe die Bewunderung aller fnrt;r slifinntn ttl,m,n,, d 0 1' w..... Welt erregt, auszurotten, und 3n Anbetracht, daß wir mit Bedauern und Entrüstung die Handlung. weise unserer eigenen Nationa!-Re-gierung in diesem Heldenkampf der - - Buren beobachtet haben, indem die selbe nicht den geringsten Versuck ae macht hat, UM die infam geplante Ver:it..u. i:.r. a l., a a . t. .. 1 1 : .. zu verhindern; deshalb sei eS Beschlossen, daß wir die Raubund Schandpolitik Englands aus der Tiefe unseres Herzens verdammen; daß wir in dem gegen die Buren aeführten Krieg eineS der größten Verbrechen aller Zeiten erblicken, und daß wir ous'S Innigste mit der hart bedrohten Bevölkerung der zwei Mu ster - Republiken sympathisiern, und serner : Daß wir in dem Benehmen der amerikanischen Maulesel, welche den Engländern bei Ladysmith einen verderblichen Streich gespielt habe! ehr echt amerikanische Gesinnung kennen, als unsere gegenwärtige Administration bisher in dieser Tra fiödie bewiesen bat." Unsere Schlachthäuser. i ca a o. 6. Nodbr. Dr. VoSm t 7 v

deutschen EentralbureauS fürHandelSVerträge und Edmnnd Wirth, ein großer Fabrikant und Präsident der HandelSkammer in Brandenburg, besuchten heute die hiesigen Schlachthäuser

und waren erstaunt und erfreut über die dort herrschende Sauberkeit der Methoden. Sie gaben zu, daß die hiesigen InspektionSmethoden besser seien, als die Deutschen, weil trichinöses Fleisch dort aus den Markt gebracht werden darf, nachdem eS gekocht ist, während eS hier als menschliche Nahrung absolut Verworfkn wird. Dr. Rekow ist einer der Führer der Reichspartei und für die Einsuhr fremder Produkte nach Deutschland und ist besonders ein Seg ner der agr rischen Politik deS AuS schlusseS amerikanischen Fleisches. ,, Trust gegen Trust. Pit tS bur g. 6 Nov. Die nicht zum Trust gehörenden Fensterglas Fabrikanten haben hier in geheimer Berathung den Entschluß gesaßt, Trust mit Trust zu bekämpfen. Nach Muster ihrer Konkurrenten wollen sie ihre GeschäftSinteressen zu einem großen Ganzen vereinigen. Mit einem Kapital von $15.000,000 soll das Unterneh men in Betrieb gesttzt werden. 3a einer binnen weniger Tage in Chicago flallnnvenvtn oulammenrunst werden die unabhängigen FensterglasFabrikanten daS geplante Combine zu Stande bringen. " D i e heutigenWahlen. E h i c a g o, 6. November. Wahlen werden heute in zwölf Staaten abgehalten. Ohio, 3owa, Kentucky. Misissippi, Maryland und Massachusetts wählen einen Gouverneur und andere Staatsbeamte; NebraSka einen Richter deS SupremegerichteS und zwei Regenen der Staats - Universität; South Dakota drei Richter des Supremege richteS; Pennsylvania einen Schatz meister und einen Richter deS SupremegerichteS und deS Superior.Gerichte, und New Sork, New Jersey und Virginia eine Legislatur. Fünf Tickets sind in Ohio, fünf in Zowa, sechs in Kentucky, zwei in Misfissippi, drei in NebraSka, zwei in South Dakota, drei in Maryland, ünf in Pennsylvania und fünf in Massachusetts aufgestellt. - 3n KansaS und Colorado find Eountybeamte zu wählen und stadtische Wahlen finden in San Francisco, Salt Lake Eity, New Orleans und Detroit statt und außer einem Sheriff und etlichen 3ustizbeamten im größeren New Sork, werben MayorSwahlen in etlichen anderen Städten deS Staates New Jork abgehalten. Vice. Präsident Sobart. Paterson.L.Nov. ZndemZustände deS Vice-Präsidenten Hobart ist heute keine Aenderung zu eonftatiren, abgesehen davon, daß er wieder etwas schwächer geworden ist. Während eine großen Theils der Nacht fand er Schlaf. Ein amtliches Bulletin wurde heute über den Zustand deS Vice-Präsidenten nicht ausgegeben, da keine wesentliche Veränderungen darin eingetreten find. Wie die Dinge stehen, ergiebt sich darauS, daß der Patient bei Beginn seiner Krankheit 200 Pfund wog und seit dem 75 Pfund verloren hat. Gegen tschechische Radau brüder. B e r l in, 6. Nov. Von Linz in Oberöfterreich sind fünf Bataillone Infanterie mit scharfen Patronen und strikten Instruktionen hinsichtlich deren Verwendung zum Sicherheitsdienst nach Böhmen beordert worden, um den Tschechenmob, derinfolge der Aufhe bung der Badeni'schen Sprachev-Ver ordnung allenthalben grobe Ezcesse ge gen Deutsche und 3uden" begeht, im Zrum zu halten. iHii llnS ganz egal. Berlin, C. Nov. Wenn auch nicht mehr in diesem, so doch im näch sten Jahrhundert, nämlich im Jahre 1900, wird die Vermahlung der Erzherzogin Stefanie von Oesterreich, der Wittwe deS Kronprinzen Rudolf, mit dem ungarischen Magnatensohne und Hoskavalier Grafen Slemer Lonyay yat finden, nämlich dann, wenn die Erzherzogin Stefanie ihre nunmehr 16jährige Tochter, die Erzherzogin Elisabeth, unter die Haube gebracht haben wird. Diese Erzherzogin ist

trotz ihrer 3ugend bereits mit dem 22jährigen Herzog Ulrich von Württemberg, Lieutenant im Ulanen. Regiment König Wilhelm I. (2. württembergischeS) No. 20in LudwigSburg, dem

jüngsten Sohne deö Philipp Aleanrer von Württemberg (katholische Linie) verlobt und die Vermählung des jun gen PaareS soll baldmöglichst gefeiert werden. a I o r Esterhazy ve rurtheilt. Pari. 6 Nov. Mayor Esterhazy, der muthmaßliche Verfasser deö BordereauS, auf welches hin der Hauptmann Alfred DrehfuS derurtheilt wurde, wurde heute in contumaciam auf die Beschuldigung, seinen Vetter Christian beschwindelt zu haben, zu drei Jahren Zuchthaus und einer Geldbüße von 50 Francs derurtheilt. Er wurde auch schuldig erkannt, dem erwähnten Vetter 35,000 Franks zu ersetzm. , OchissD-NachriStKn. Angekommen in New Sork: La Champagne", von Havre; Thingvalla", von Stettin; Hesperia", von Neapel; Kaiser griedricy" von Hamburg, Southampton und Cherbourg. Cherbourg: Kaiser Wilhelm der Große", von New Äsrk für Southampton. Gibraltar: Aller" von New Sork. Antwerpen: Kenfington", von Skew Sork. allerlei. Ein eigenartiger Liebesbecher soll dem Admiral Schley zum Andenken an die Schlacht von Santiago von Baltimorer Verehrern gc widmet werden. Unter den Geaenständen, welche aus dem gestrandeten spanischen Kreuzer Christobal Colon" gerettet wurden, befand sich auch eine Geldtiste. gefüllt mit spanischen Silbermunzen. Die it wurde seiner Zeit nach Washington gebracht und nebst Inhalt vom Flotten - Departement an eine hiesige Firma, welche mit Curiositäten handelt, verkauft. Verehrer des Admirals haben nun diese Münzen erstanden, wollen dieselben einschmelzen und aus dem Metall einen Pokal anfertigen lassen, welcher zwei wichtigeEreignisse in der Carriere Schley's. die Schlacht von Santiago und die Auffindung des Generals Greeley im arktischen Meere, in bildlicher Darstellung aufweisen soll. AufderRlickkehrvonder Jagd am Ryesee wurde der Farmer Samuel Adams unweit von Portchcster. N. ?).. von einer Wildkatze angegriffen und schlimm zugerichtet. Wäh rend er unter den Bäumen dahinschritt, hörte er plötzlich wildes Fauchen in den Zweigen und einen Augenblick später sprang eine Wildkatze herab. Adams duckte sich und die Bestie kam dicht vor ihm aus den Erdboden. Sofort stürzten sich seine 5)unde auf das Thier.abks dasselbe entledigte sich ihrer in wenigen Minuten und ging dann auf Adams selbst los. Die Katze verbiß sich in sei-, nem Halse und nur mit Noth und Mühe vermochte er sie von sich abzu schütteln, worauf er ihr eine Ladung Schrot in den Leib jagte. Trotzdem ging die Bestie abermals zum Angriff über und erst durch wiederholte Schläge mit dem Gewehrkolben wurde sie todt in den Sand gestreckt. Adams yat in dem Rencontre schwere Wunden davongetragen. In Wahea, Minn., ist der katholische Geistliche P. McCabe. welcher seiner Zeit dem bekannten Fenier und Poeten John Boyle O'Reilly zur Flucht aus britischer Gefangenschaft verhalf. aus dem Leben geschieden. O'Neillv ward Anfangs der sechziger Jahre, weil er unter den irländischen Regimentern Propaganda, für die Fenier machte, verhastet, des Hochverraths schuldig befunden und schließlich in ein australisches Gefängniß gesteckt, dessen' Caplan Pater McCabe war. Diesem gestand O'Reilly seinen Fluchtplan und der Priester bot seine Hilfe an. In einer dunklen Nacht des Jayres 1869 vertauschten die beiden ihre Kleider und O'Reilly entkam, mit dem Priestergewand angethan, in einem offenen Boote ohne alle Lebensmittel auf's Meer, wo ihn nach drei Tagen ein amerikanischer Walfischfänger auf, nahm, der ihn nach Liverpool brachte. Bon dorf floh O'Reilly nach den Ver. Staaten. Pater McCabe erkläre den tIefangnißbeamten. O'Neilly habe ihn überfallen und ihn aezwunaen. mit I ihm die Kleider zu wechseln. Als die j LJabrheit ruckbar wurde, muhte auch j der Priester schleunigst nach den Ver. Staaten entfliehen. Er erhielt vom damaligen Bischof Jreland die Diöcese ' Wahea. die er seit 13 Jahren verwaltet hat. - '

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