Indiana Tribüne, Volume 23, Number 48, Indianapolis, Marion County, 5 November 1899 — Page 1

5 o rlC sVT rlC d vo ks rf? M N .t Vy y w v W W V s,5 i.' Office : No. 18 Süd Alabama strafte. Telephon 1171 Jahrgang 3 Indianapolis, Zndiano Sonntcg, ten 5 November 1899. No. 18

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Ver. Staaten stehen 34.253 Mann, auf Porto Rico 3368, Hubst 11.187, auf den Philippinen 32. 315, auf dem

Wege dehm find 17.099 Mann, in Alaska 499. auf Han?aii 466. ViS 1. Dezember sollen aus den Philippinen 66,426 Mann sein. Er wird stimmen. Washington. 4. Novbk. Prä. sidknt McKin'kY wird am Moatag Abend noch Cantoa, O. abreisen, um zu ftlmmen. Wollen nicht mehr zahlen Vrazil, Znd, 4. Nov. Die Seudrndesitzer hiben eine Versamm lung gehabt und beschlossen, die von den Kohlengiädern verlangte LohnerYöhuag nicht zu bemilltgen. WiebeiunS. gt. W ay ne, 4 Nov. Den Hotel?. Geschäftsleuten und Fabrikanten wurde heute angekündigt, baß vom 15. öS. an SkaturgaS nur noch für Woh-,-Käufer geliefert wird, da der Vorrath nzch'.äßt. Wie Soldaten behandelt wurden. San Francisco, 4. Nov. Oer sensationellste Bericht einer mili. tirlschen Untersuchung ist eu5 dem Huup q laitier deS Gen. Shzfter naed Äajhlngkon gegangen. Er bezieht nch auf die B.h lndlung der auf den (rankportscd ssen Tartar" und Wem pzrl" am 10 Okioöer zurückebkochten Soldaten. Schmerer Tadel wird auS g;lp ochen gezen Mjgr Rlfier. den Ä-zt deS zmanzigstm Kinfoft Frei m llkgen Regiments, das auf dem Zu taz'4 zurückkam. Auch andere Offiziere werden sehr, getadelt. Drei Soldaten, die mit diesen Schaffen zu rückkamen, starben drei Tage nach ihrer Ankunft. ES befanden stch ungefähr vierzig kranke Soldaten auf dem Schffe,' von denen die melsten an Dysenterie litten Tope ka, KaS., 4. Nov. Mjar Nafler, der General bei zwanzigsten Regiments sagt, die Leute wurden so gut behandelt, wie eS möglich war. Oie Sch ff: htttcn nicht genügend Raum für die Mannschaften und an Hospitalraumenund -Facililäten fehlte es gänzlich. Aus Deutschland. Berlin, 4. Nov. Der russische Kaiser wird am nachstrn Mittwoch in PotSeam eintreffen. Als sehr bezeich, nend ftedt man die Thatsache an, daß oer russische Minister deS Aeußeren, G?as Muranje. weliter sich aus der Heimreise von Paris noch St. VeterSbürg b, findet, zur gleichen Z:it in PolSdam einlassen wird, und in in glaubt nicht, daß der Krieg in Süd. Afrika von den Besprechungen auSgeschlössen werden wird, welche in der, ie man annimmt, wichtigen politt schen Cor serenz zwischen dem russischen Kaiser und seinem Minister und dem deutschen Kaiser stat.stlden wird. DaS Kölnische Tageblatt, bringt heute die aus einer Prioa'qaelle stam menbe Meldung, daß in Ratal die Pest auSgebrochen ist. und daß man BesorgNisse für die Gesundheit der britischen Soldaten hegt, welche alS Verstärkung demnächst dort eintrffea werden. AuS amtlicher Quelle wird wiedkrum bestätigt, daß die Samoaka.ze durch die Tdeilung der Inseln unter die drer Mächte, Deutschland, ' Großbritannien und die Vereinigten Staaten geiSit w:rden wird, wenn gewisse deutsche Zeitungen, unter ihnen der Hamburger Gorrespondet, dieS auch leugnen.. Die Erneuerung rollenden Materials der rr.'uhlschen Staatleisenbahnea wird i auSgedihntem Maße vorgenommen. Auiee der großen Beftell uag von LoclMZtioea. welche der Eiseabahaminlster vor Kurzemgemacht hat, Haler j'tzt auch einen 'Eontrakt für die Lieferung von 8.000 neuen grachtvagen abgeschlrss:,-von denen ein großer Theil schon vor Ablauf deS j tzigea MonatS geliefert werden wird. Der Bericht über die Einfuhr auS den Vereinigten Staaten nach Deut land während deS JahreS 1893 ergiebt daß dieselbe in drei wahren an Werth si fast verdoppelt hat. Während die

Einfuhr im Jahre 1895' einen Werth von 480.000 000 Mark hatte, hatte ste im Jahre 1893 eine solchen von 870.

000.000 Mark. Diese große Zunähme ist besonders auf den vermehrtea Verbrauch von amerikanisch, m Futter. Schmal,. Petroleum. Butter. Talg, Baumwolle, WeizenKleeiamen und anderem amerikanischen Getreide und Saaten zulückzusüdrea. Die Einfuhr amerikanischer Pferde nimmt j-tzl stark ab, da der PreiS für Pferde ,n Amerika selbst steigt. Sm 3ah,e 1893 wurden nur 2.000 Pferde auS den Bereinigten Staaten eingeführt. Die Agrarier haben durch die Erschmerung der Ei, fuhr fremden, be soadetS amerikanische ViedS bewirkt, daß die Einfuhr amerikanischen ft1"' scheS in Kannen stark zuzeaommen hat. Der Lokalanzeiger" meldet, doh dem Buadeörathe gestern von dem Staatssekretär deS NeichSmarineam?eS Lle-Admiral Tiip j die Mittheilung zuging, daß ei neuer Flottenplan ausgearbeitet werde, welcher dem BundeSralhe in Kürze zugehen werde. Admiral Tirp d gab zugleich eine allgemeiae Mittheilung über die atur dieler neuen Plane. Der BundeSralb trat in eine Verhandlung über die Mltthe. lang nicht ein. Unsere Rechte in China. L o n d o n, 4 ?!ov. Sine Sp'z-al-depesche auS Washington versichert. daß kaS dortige Staatsdepartement kürzlich Frankreich. Deutschland und Rußland ersucht hat, schriftliche Za. ncherungen bezüglich der Erhaltung der offenen Thür" in China zu geben, da man sich mit mündlichen Versprechung, n nicht zufrieden geben könne Flllö dieses Verlangen abgewiesen würde, erde Amerika einen Hafen besetz: und gleichfalls eine Eirfluß. spyaee in China begründen. Wenn die Zaficherungen verweigert werden, sagt die Depesche, werden die Ber. Staaten darauf bestehen, daß China buchstäblich den Vertrag iane balt, welcher den Ver. Staaten gleiche Rechte ie den übrigen Mächten zusagt. Daß Chronicle bespricht diese neue Entw ckelung der amer kanischen Polt. tlk und sagt, England sei völlig damit einverstanden, verbreitet sich über die außerordentliche Wichtigkeit de Schrittes und meint, derselbe dürfte die europäische Politik ganz bettächllich beei, flassen. Sympathie für dieBoeren. Pari. 4 Nov. Der Stadtrath nahm heute Resolutionen an. welche den Boeren Sympathie in ihrem Kampfe für ihre Unabhängigkeit uid Be dauern darüber ouisprechen, daß die europäischen Mächte nicht intervenirt haben, um den Consstkt zu verhindern, sowie die H, ff ung, daß der Frieden bald wieder hergestellt sein erbe. SY!tts'5!aSrlSt5W. Angekommen in: New I o r k : Patria von Hambürg. Cherbourg: ürst BiSmarckvon Hamburg nach New Jork. To3 (Tng Durt). Von Crast UZztTL . llnj dann war ncch ein sehr nettec junger Mann öfter in unserer Eesellschast.- berichtete .Irene, die Tags vorher aus Pörtschacy zurückge lehrt war, ihrer' Freundin, wirtlich ein sympathischer Mensch, sag', ich Dir! Fritzi, der hätte Di? auch ge Mlen!" Du bist ja gnz enthusiastlsÄ!" sachte erijzi mit so deutlicher Gpie. daß die zarte Blcn5ine über und über xcik wurde. waS ih: übrigens r.echt gut zu- Vesicht stand. .ein. was Du gleich hkst.Ir'ltzi!" tii sie lachend. Na. na, daö wird nichs so ?h7.t sein! UebrigenZ, wer ist ye,nn d-sseZ T.zut Ideal, wenn man fragen-dars?" Ein Beamter aus dein Ministe r'.uin. glaub' ich Dr. Älein.Doch nicht d:r, lange 5U:!n?" forschte ffritzi. .Ja. er ist ziemlich gick oder auch , lang, wenn Du willst. . . . Uebr'gens fleht tz Qui wie ein Italiener od:x 10 ttwcj.-

M, bc ist wirtlich klvsslsch!" Wie. Du kenrst ihn?" forschte jetz: Irene, nicht ohne Unbehagen. Gewiß, er war ju "vergangenes Jahr mit Pcps und mir zusammen in Jschl. weißt Du...Nun, und was sst Du zu ihm?" Ach, er ist ein ganz netter Gesell schafter, aber ein Egoist durch und durch." - Nein, da beurtheilst Du ibn falsch, im Gegentheil, ör ist so edel, fr selbst.

. las. so idealistisch, möchte ich sagen.DaZ behaupttt tz von sich, c&tt übrigens laß unH nachsehen!" , Mit. diesen Writm schritt Friki m ihrem Schreibtisch, schloß die Lade auf und holte ein-dickleibiges Buch h:rvor. Es w2: in grünern Saffianleder gebunden und hatte feinciselirte Bronze beschläge. Ja, der gute Pzpa, dem war nichts zu thiu:r für sein Rochier chen! ssritzi schlug also ihr Tagebuch auf. ungefähr wie ein Geschäftsmann, dr dieses oder jenes Krnto prüfen will, und begann daraus zu lesen: Jschl. den 24. August. Heute lern t:n wir einen gewissen Dr. Alfred Klein kennen. Papa lachte mehrmals sehr herzlich über einige Schnurren, die er zum Lesten gab. Er ist nicht übel, aber der erste Eindruck scheint der beste zu sein. Posirt. wie wnn er dafür bezahlt wäre, dabei schlecht gepflegte Hände, fcrtr!" Na. was Du - alleZ bemerkt hast! Daö ist ja gar nicht wähl!" protestiite Irene weinerlich. Warf nur. rnein SchaK, wir sind noch nicht fertig! Du weißt, ich trage Tag für Tag zanz gewissenhaft ein.. . Also höre zu: Jschl. d:n 21. August. Wir waren wieder mit diesem Dr. Rlt'm beisammen. . Er war heute we nig:r geistreich. Wahrscheinlich dürfte sein erster Verrath schon erschöpft sein. Dafür zeigte er nicht übel Lust mit mir anzubandeln.Was. cr hat mit Dir angeban delt?!" erkundigte sich Irene mit inem schmerzlichen Zuöen in ihrem Minder gestcht. . - . Beruhige Dich, er wollte nur -! " lachte Zsritzi selbstbewußt Und schcb ihren ganz allerliebsten Zeigefinger noch ein Stückchen hinunter über oie eng beschriebene Seite, um fortzufah ren: Jschl. den 30. August. DerSom, mer geht zu End. Auch Dr. Klein ist abgereist. Ein aöz?schmackterDutz:nd mensch ir.it Byronlächeln. Uebrigens erzählte mir Frau Professor D.. daß si? ihn von den Künstterabenden kennt. Zu ihrem Mann hat er einmal Z'sazt: Wenn ich wirklich so dumm bin und Heirathe, will ich wenigstens mein be auemes Leben haben! Ach. diele Herren sind köstlich! Und sie glauben, man merkt den Schacher nicht einmal! Wahrlich, der beste Tagelöhner ist mehr Gentleman!" Wt Du, Fritzi. Du entwickelst Ansichten!" meinte die Blcr.dine ge kränkt, indem sie ihrem glühendheißen Gesicht mit dem Taslientuck frisch, Luft zufächelte.. Und was hast Du schließlich von Deiner Ueberlegenheit! Alles zerpflückst Du. a?es zerfaserst Du. bis nichts ffbug bleibt, nichts für Dich und niis für die Anderen!" Fritzi blick.e die Freundin mit-gro-ßen Augen an. Sie kam ihr PlotzliH so ganz anders vor; doch bevor sie,' noch recht fragen konnte, woher' und wetzhalb diese energische' Abwehr," hatje Irene sich schon 'erhob'en und sagte: , ' EZ ist hier so warm, oder ist wir nur so warm? Ich muß auch gehen. Du kennst ja me.ine Mama, wie sie ist alio Adieu!" . ' Jn?ei flüchtige 5lüsse nach Frauen art auf Fritzi's Wangen, und die gra ziöse Gestalt schlüpfte von bannen und die Thür quietschte hinter ih; zu. Es war ein Mißton. LJeLhalb? Irene war osfinbar gekränkt fort Mangen. mährend Fritzi noch immer ihr Tagebuch auf dem Schooke liegen batte und mechanisch darin' bläiterU. Sie hatte viele, viele Seiten z'urückge schlagen, und plötzlich stieß sie auf den Namen Jr:ne. Mit einer Art von Aeugierde verschlangen ihre' Blicke, was sie'vor drei Jahren selbst geschr!,, ben' hatte: Iren:!-Ein .seltsamer Name! Meine neue Freundin heißt so. Papa hat sie mir zugeführl, weil es bei unZ so entsetzlich einsam zugeht, seitdem die arme Mama todt ist. scheint ein herzensgutes Geschöpf zu sein und kam mir gleich so liebevoll lntgegen. Da? Puldtt yat ü n.a,: er funden, ober waö liegt daran, wenn sie iru und gut ist? 'Las Gute bleibt d'ch immer das Beste am Menschen, sagte Papa, als wir über sie sprachen." Während Fritzi diese letzten Worte laS. wurde sie von einer seltsamen Veichheit ergrissen. An ihrer Seele zog in raschem Bilderjluge vorüber, was zwischen dem Damals und dem Heute lag. und immer tauchte Irene els anhängliche, theilnahmsvolle Freundin auf. Ein: plötzliche Reue erfaßte sie, daß sie das herzensgute Geschöpf gekränkt ljrte. Freilich, roaS hatte sie denn verbrochen i Daß sie über diesen einfältigen Dr. Klein ein v:n'2 hergefallen w.r. das ionnte eS

unmöglich gewesen sein! Läqerli'ch: Wie oft hatten sie ikre Annüten aam

freimüthig über andere junge Männer ausgetauicht! Nein, sie mugte sie an einer geheimen Wunde geriet haben. ohne daß sie es wellte cd:r wute. Und daö mußte in's Neine gebracht w:rden. Gleich, sofort! Das war Fritzi's Art. Sie kleidete sich also rasch um und verständigte di: alte HauZH'älterin, daß sie bald wieder da sein würde, falls Papa inzwischen käme. Fritzi war eine pikante Erscheinung, und die Männer drebt'n Ti um. wie sie in i'hrem raschen, anmuthigen Gang I die Straße hinaüeilte; aber Fritzi ! merkte eZ nicht. Sie wac aanz ccn dem Gedanken beseelt, mit Jreiie Frieden zu schließen, we7.n sie ihr wirk l:ch weh gethan hzrcn sollte. Mit d.esem echten, warmen Gefühl im H:rzen langte si: rcr dem eleganten Hause an, wo Irene wohnte, und klingelte vor d:r pompösen Einzangsthür. Es dauerte eine Meile, bis gwfsnet wurde. Ach. das gnädige Fräulein! meinte das Mädchen mit d:r Betonung d:s Erstaunens. Wissen d:7.n schcn daZ gnädige Fräu!:in?Ja. was ist d:nn g?scheh:n?" fragte Fritz! betroffen, abcr im selben Augenblick stürzte ihr auch schon Irene entgegen und fiel ihr halb weinend, halb lachend um d:n Hais. Frii. ;ch bin gcr? auß:r zCi dente Äir. cer einer Bi:rt:ls!u.t::. . Was ist d:nn los?Was? Ich ha' mich t:zlcW. Ich bin so glücklich!" Du? Mit rrem?" Mit we:."? Du sracst noch! Du kennst ja meinen lieben Alfred!" Was? Mit diesem Dr. tftön, de? gesagt hat. we:-n er jemals so dumm ist, zu heira-hcn, sz will cr wenig siens. . . ." ' Abe'r'geh'. Fritze! Wie k.-nnst Du so häßlich reden!" siel ibr Ttuzt zürnend in's Wort. Ich hab' ihn ja gefragt, cb das wahr ist. Keine Spur, er djnkt nicht an's Geld, aber er kann doch nichts dafür, daß wir reich sind!" o Als Fritzi wieder in ihr Zimmer trat, fiel ihr erster Blick auf das Ta gebuch, waches offen auf dem Schreib tisch lag. Mit einer ungeduldigen Be wegung griff sie nach de? Feder und schrieb: Heute war ein ereignißreicher Sag. . . ,M Sie vollendete den Satz nicht, fcn d?rn strich ihn mehrmals durch und schrieb daneben: Meine Freundin Irene war eine Gans, ist eine und wird immer eine bleiben. Heute h:t sie sich verlobt." Sie klappte das Buch ärgerlich zu. stützte beide Arme darauf und bettete ihr erhitztes Gesich dazwischen und weinte, wein im Erbarmen. D e r K a u i :n a n n David Vh:rsich in Trieft. Bruder des dIrtien Staattanwalts, hat Nachts seine 2?jäbrZge Gattin mit zwei NevJlv:?.-. schüssen in die linke Schläfe und in dieBrust getödtet und dann sich selbst durch einen Schuß in, die r?ch!e Schlaf: das Lcb?n genm:n. Nachbar?, er.vtf v r ... .P- . ' m-.. icn, zroncjen vem. iizepaar Vusig Eifersuchtsscenzn stattgefundn haben.'' Uns der Eisenbvhnk VX$ zwischen Langewvsen und Zetren entgleiste kurz da? Langewicstn in einer Eurre. rin: rnit eisernen Bahnschw.:ll:n lade.-.z scz. BahnmeisterLov?y. Der Wagen kippte um und zwei aus dmselben'bcfindlicho Arbeiter. Hu!mann ::nd 5c'öhler, wurU unter den Schnellen bearben. Durch in d:r Näh: beschiistigistädtische Arbeiter wurden die Lrunglückten bewußtlos und schwer verletzt her vorgezogen; sis wurden in das BeziltlrankenhauS in Gehren gebracht. Di?e Pttletzungen des einen sina lebisgefährlich JnJerlindersurteder2l) Jahr; alt: Uhrmacher Hermc-nn MaTnZe eus Altona sein- 17 Jahre cltc Geliebte Bertha Albrecht cxlü Orüel in Mecklenburg-Schwerin zu er morden. Die Albrecht war aus Ham bürg nach Berlin gekommen, während , Mahnte, in Hamburg ein: Gefangruft -I pro.se Cfjen ines schan einrnal aus sie . versuchten Mordes verbüßte und nahm ' in der Patsdamerstraß: Dienst. Da selbst lauert: Mahnte dein Mädchen eus und wollte es zwingen, mit ihm kine gemeinsam: Wohnung zu nehmen. Mabnk: wollt: dem Mädchen den Hals durchschneiden, die Albrecht wehrte sich aber und erhielt einen Schnitt durch die Mundwinkel. Auf di: Hilferufe d:r Albrecht herbeieilend: Maurer naZ run den Aitcni'd!:.1 Rbeumatismuim Nucken, in den Schüttern. Hüften. Aenkeln. Clbogen oder Handaelenk entstebt durch tu viel Saure rn Blut. Hood'ö 2asaparilla heilt RhematiSmuS.

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