Indiana Tribüne, Volume 23, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1899 — Page 2

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U tZgttch .Xtttaae" kostet dch den Xrlj'.i J ?tt pr lOoch. die ontaalrrtb2"l frntfl per kSoch. Bett ras atmn 15 Sctttl ,d tS ffenif n Rostt, V P,ft atT$Ö K 9tfc ,zchi Im CTK5llcn t Jezr. cm! 10 SÄ5 VZSbSWÄ gSttfet Indianapolis, Ind., 3. November '99. Die Ueberwindung der Pest. Die Geschichte der Pestepidemieen scheint in medicinischer Hinsicht an eintm großen Abschnitt angelangt zu sein. (5in Bericht der aus Frankreich nach Oporto entsandten Commission, die die Wirksamkeit der ' bisherigen Jmpsmittel gegen die Pest feststellen sollte, bringt , die Kunde mit sich, daß sich das vom Pasteur - Institut hergestellte '..Antipestserum in glänzender Weise bewährt hat. Der Bericht ist nicht nur von , dem ausgezeichneten Physiologen Calmette, dem Director des Pasteur - Instituts in Lille und Leiter der französischen Mission nach Oporto, und seinem Begleiter Dr. SaIimbeni vom Pasteur - Institut in Pa ris unterzeichnet, sondern auch von einer Reihe portugiesischer, spanischer und auswärtiger Aerzte. Die auf An regung des Ministerpräsidenten ernannte Commission hat mit Unterstützung der unterzeichneten ausländischtn Aerzte Versuche unternommen, um den vorbeugenden therapeutischen Wrth des Antipestserums des Pariser Pasteur ' Instituts und den vorbeugenden Werth verschiedener Flüssigkeiten von Impfculturen zu untersuchen, die nach der Methode Ferran-Haffkine bereitet und zur Anwendung in Portugal vorgeschlagen sind. Die Versuche der vorbeugenden Wirkung desSrumS sind an Mäusen und Affen gemacht worden. Mäuse, tte mit 0,02 Kubikcentimcter, und Affen, die mit 2 Kubikcentimeter zuvor geimpft worden waren, zeigten eine völligeWiderstandskraft gegen die Krankheit und keine sichtliche Störung ihrer Gesundheit, SEin man ihnen 24 oder 48 Stunden nach dem Serum eine Dosis von Pest gift einimpfte, die unter anderen Umständen in 36 Stunden für die Mäuse und in 5 Tagen für die Affen unbedingt tödtlich sein würde. WaZ dieHeilroirkung betrifft, so widerstanden alle Mäuse, die mit einer sicher in 36 Stunden todtuchen Dosis von Pestcultur geimpft worden waren, dem Gifte, wenn sie innerhalb 14 Stunden nach der . Ansteckung mit 0.25 Kubik centimeter Serum unter .die Haut gelrnpst' wurden. Die Commission der sucht jetzt an Affen, welche Dosen von Serum je nach der Länge der seit der Ansteckung verstrichenen Zeit und je nach der Schwere der Krankhettssymp tarne 'in den einzelnen Fällen anzuwen den seien. Aber schon jetzt zieht die .Commission auf Grund ihrer Versuche im Laboratorium und der klinischen Anwendung ' .im Krankenhause den Schluß, daß das Antipestserum eine unbestreitbar vorbeugende Wirkung und ein auffallende Heilwirkung im Falle . geeigneter Anwendung besitzt und daß es deshalb für die Behand lung der Pest unbedingt angenommen toerden muß. Unter die Haut vonKran Ua geimpft hat dieses Serum sogar in sehr starken täglichen Dosen (40 bis 00 Kubikcentimeter) keinerlei nachtheiligen Einfluß ausgeübt. In gewissen Fällen verzögerten Einschreitens . oder sehr schwerer Erkrankung oder bei einem starken Hautausschlag. der die Ausnahme des Serums durch die Haut verhindert, ist es zweckmäßig, das Serum direct in die Adern (Venen) einzuführen. Man kann sehr leicht 20 Kuolkcentlmeter auf einmal in d Venen eines Kranken einspritzen, wenn man die nöthigen Vorsichtsmaßregeln beobachtet. SU'i leichten Fällen von Beulenpest, die gleich nach dem Ausbruch zur Behandluna kommen, sind 20 Kubikcentimeter auf einmal unter i)ie Haut der rechten oder linken Weiche einzuimpfen und diese Jmectlon ieden Tag zu wiederholen, bis die Temperatut des. Kranken auf den normalen Stand gefallen ist: kleine tägliche Do sen von 1O Kubikcentimeter wiederholt rnanwenn sich von neuem eine Nei gung zur. Temperatursteigerung zeigt. In schweren Erlrankungsfallen ml sehr, hohem Fieber wird es immer gerathen sein, sofort am ersten Tage 40 Kubikcentimeter auf einmal unter die Haut zu geben, diese- Einspritzung am nächsten Tage zu wiederholen uno ml bnehmenden Dosen in den folgenden Tagen fortzufahren, biS alle Fieber fcheinungen verschwunden sind. TieEr fahrung zelgk,"däß m einer ansteckenden Krankheit wie der Pest die Mikroben die m den Saften des Organismus cxr culiren, nicht auf einmal verfchwinde, sie können z. B. in den Nervenkno ten ode? in. den Lymphdrüsen überdau e?n und.Don da aus eine neue Vergif tung des ganzen Körpers herbeiführen Oenn ste nicht vollständig vernichte werden. Der Verlauf der Temperatur und das Allgemeinbefinden des Kran ken geben. den .Anhalt zur Beurtheilung ttz Dosen, die taglich anzuwenden sind DleCommission rechnet auf einen wirk samen und unmittelbaren Schutz aller Personen, die sich.nner vorbeugenden Impfung mit etwa 6 Kubikcentimeter Antlpestserum unterwerfen. Die Dauer er so erworbenen Widerstandsfähig UM kennt man noch nicht genau, abe nach dem Studium über die Sera im allgemeinen ist zu schießen, daß sie et xsa 25 Tage dauert. ' Nun folgen die ebenfalls sehr werth Dollen Erfahrungen der Commission mit der Anwendung der activen ImPfung .dnrc Culturen von Pestbacil len, die auf 70 Grad C. erwärmt wur !den. gibt nach den in Indien ausge führten und durch die deutsche Com Mission von 1897 controlirten Erper! menten bei Thieren und wahrscheinlich iuch bei Menschen em osuerhaster

Warnung, Das Publikum wird vor gewissenlosen Händlern gewarnt, die gewöhnliches Glaubersalz, oder eine Mischung von ge wöhnlichem Seidlitz. Pulver als Karlsba der Salz-, Sprixdel.Sal;, Deutsche (Gennan) Salz-, Künstliche Karlsbader Salz-, und unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, daß diese eben so gut- seien wie die echten Produkte von Karlsbad, welchedirett ans den weltbe rühmten Quellen genommen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deS Publikum des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an diesen Fal schungen macht. Jede Flasche deS echt importirten Wasser? und Sprudelsalzes muß obiges Stadtsiegel, sowie die'Unterschrift der Agenten -Eigner & Mendelson Co., New Fork,- auf jeder Eti. kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadttath: Karlsbad. minuii nui, uvbt vitv 1 1rntmiR Xfil Ttr f?TT4 Ti.4 Inrtni samer ein, erst nach 8 bis 12 Tagen. Auch in Oporto ist die Anwendung mehrerer Proben solcher Culturen voraeschlaaen worden, und die Commission hat Experimente damit begonnen, jedoch werden noch einige Monate daruber vergehen, ehe die Untersuchungen abaescblossen sein werden. Nach, den bisherigen Erfahrungen bringt die - V Impfung mit solchen Culturen auem f i r i r- rr rt r? '1 eme isesayr nrn siq. vjs gai nämlich herausgestellt, daß Thiere, die mit einer solchen Cultur und dann mit einer unter gewöhnlichen Umständen nicht tödtlichen Dosis von Pestgift geimpft worden waren, stets starben, während die mit dem Gift allein geimpften rn einem Falle von drei am Leben blieben. Die Erklärung dieser zunächst merkwürdig erscheinenden Thatsache ist sehr einfach. Durch die active Impfung mit erhitzten Culturen. stellt sich die Immunität wie gesagt erst langsam ein. Ehe dies aber geschehen ist, ist der Organismus mit einer kleinen Menge von Pestglst behaftet, das sich erst in den dazu geeigneten Zellen umwandeln muß, um die Widersiandsfählgkeit gegen die Krankheit hervorzubringen. Wenn nun schon vor der Vollendung dieser Reaction eine Ansteckung mit Pestgift hinzutritt, so wird die Wirkung eine schlimmere sein, da bereits eine geringe Ansteckung vorhanden war, die sich noch nicht zu einer heilsamen Wirkung hatte umbilden können. Daraus folgt, daß wahrend ei ner Pestevidemie die Impfung mitCul turen wahrscheinlich gefahrlich . sein wurde, da die geimpften Personen viel leicht schon von der Pest befallen sein könnten. Nun hat aber die Commission ein Mittel gefunden, dieser Gefahr vorzubeugen, nämlich durch d:e Anwen dunz einer Mischung jener Jmpfcultu ren und des Antipestserums zu gleichen Mengen. Zwei ZUcause wurden mit ei ner solchen Mischung, zwei andere nur mit der Jmpfcultur ohne Serum, ge impft,. während noch zwei andere zur Controle blieben. Am selben Tage wurden alle sechs Mäuse mit emer Na del gestochen, die in eine sehr verdünnte Cultur des PestbacilluS von Oporto getaucht worden war. Die beiden Thiere, die nur mit der Jmpfcultur be handelt worden waren, starben zuerst, von den. beiden nur mit dem Pestgift gestochenen starb eines am 31. Tage, während das andere leben blieb, die beiden mit der Mischung, geimpften Mäuse widerstanden gänzlich und zeig ten überhaupt keine Krankheitserschei nung. Die Mischung von Antipestse rum und Jmpfcultur hat also die auSgezeichnetste Wirkung, indem sich die Widerstandsfähigkeit geaen die An steckung sofort einstellt und wahrscheinlich länger andauert. Die allersicherste Schutzimpfung gegen die Pest würde danach auf die Welse erreicht werden. daß eine Person zuerst mit Serum und dann zwei Tage darauf mit erhitzter Jmpfcultur geimpft wurde. Die Com Mission entscheidet sich auf Grund all ihrer Erfahrungen dahin, daß alle Be wohner eines Pestherdes oder von des len cacyoarschast zwangsweise einer Schutzimpfung mit Antipestserum oder c m ? ' , mii cen gemiiazien naccinen unierrocrr fen werden müssen. Falls Serum nich vorhanden ist, kar.n man auch d'eJmpfculturen allein verwenden, jedoch muß dann vnt einer sehr kleinen Menge be gönnen und erst später mit einer stär keren Dosis nachgeimpft werden. Die Impfung von Kindern kann mit der Halste der für sie Erwachsenen borge schriebenen Dosen geschehen. ' solche Maßnahmen müssen fcii Verein mit den allgemelnenMaßregel',(Desintection und Jsolirung der angesteckten Häuser beziehungsweise Stadtviertel) in allen Fallen zu einer Unterdrückung de Krankheit in sehr kurzer Zeit genügen Die Commission ist der Ansicht, daß allen m emem. angesteckten Bezirk woh nenden Personen, die sich 'der Schutz impfung unterwerfen, ohne Gefahr ge stattet werden kann, außerhalb frei zu vasslren,. natürlich nach den gewöhnn chen Desinfectionsmaßregeln. ES be steht keine Gefahr - einer - Ansteckung durch sie, wenn sie em Jmpszeugniß aufweisen können, laut dessen sie vor mehr als 48 und vor weniger als 15 Tagen geimpft worden sind. Eine solch Maßregel wird zweifellos dazu beitra gen, die strenge und die schwierige Durchführung der Quarantäne Vor schriften beträchtlich zu erleichtern. Nach diesen Schlußsätzen muß man an nehmen, daß die Commission in der That schon jetzt die Impfung mit den vorhandenen Mitteln alö einen unbe dingten Schutz vor der Pesterkrankung ansteht. In einigen Angaben, die Dr Calmette dem Pariser ProgreS ' Me dical- zugestellt hat, wird die Pest in Oporto als gefährlicher daraestellt als die in Bombay; ein Stich mit einer in daö Blut eineS.Pepkranken ode? in eine Culturflusslgkelt getauchten Nadel ae j nüate um Mule ünd hatten sofgrt

zu tooten. Die Pest in Oporto kommt fast ausschließlich unter den armen Classen vor, jedoch sind seit einigen Tagen auch Dienstboten und Angestellte in besseren Hausern von der Krankheit ergriffen worden. Man begreift be! einem Besuche der Stadt, daß die Ar-

men leichter eine Beute der Geißel wer den. Es gibt zwei durch und durch verfeuchte Stadtviertel, die an den Hafen grenzen, der Staottyeil Fönte Tounna und das Zollviertel; in ersterem erschien die Pest zu Anfang. Diese beiden Stadtviertel sind schmutziger als die schmutzigstenAraberstädte; es gibt keine Straßen, sondern nur krumme, gründ- . . -e cm f Jt. .!. 10 e, uneoene 55ge, in oenen ncy quc und da Kloaken finden, die die Schmutzwässer und alle organischen Abfälle in sich aufnehmen. Die kleinen und schmutzigen Hauser beherbergen stets eine ganze Zahl von Familien, die mit ihren Hausthieren, Schweinen, Kaninchen und ihrem Geflügel zusammenwohnen. In den Hausern und m den Straßen wimmelt es von Ratten. und diese sowie das ihnen anhaftende Ungeziefer sind bekanntlich die Hauptrager der Pestvermittlung. Um oie Pest aus Oporto verschwinden zu machen, mußte man und diesen Vor schlag hat Prof. Calmette geradezu bei den Behörden vorgebracht Arbeiter häuser in einem ganz anderen Stadtviertel erbauen, die Wohnungen oer beiden verseuchten Stadtviertel raumen, die Einwohnerschaft emer Jsolirung und Behandlung unterziehen und die inficirten Häuserviertel niederbrennen. Man wurde dabei sogar noch euren Vortheil erzielen, da der Grund und Boden dieser Stadtviertel, die in der Nähe des Hafens liegen, einen höheren Werth erhalten wurden und zum Bau von Docks dienen könnten. Nach Calmette beträgt die Zahl der angemelde ten Pestfälle etzt 2-4 täalich. die wirkliche Zahl der Erkrankungen soll aber viel hoher sein, well die meisten der Erkrankten sterben und begraben werden, ohne einen Arzt gesehen zu haden. Lökar Baumann. Der verdiente Afrikaforscber. dessen Name auf den Karten vielkack als Bahnbrecher verzeichnet ist. ist in seiner Vaterstadt Wien im Alter von erst 35 Jahren semen Leiden erlegen.. Baumann war von ause aus Geoaravb. Ohne, sich an einen festen Studiengang zu vlnven, horte er m Wien Borlesuntten über Geschichte und Geographie, dann übte er sich auf dem militärischgeographischen Institut im Aufnehmen von Karten ein. um dann woblauSaerüstet Zluerst in 1883 in Montenearo praktische Forschungen zu betreiben. as :ayr 1885 brachte ihn zuerst nach Afrika, und war als ' Mitalied der österreichischen Expedition, die den irngo erforschte. Mit Ehavanne nichte er zuerst Aufnahmen am untern Congo, dann mtr oder weniger auf sich allein angewiesen mehr stromaufwärts. Diese Arbeiten bildeten die Grundlage für die späteren ftotfckun gen ver Belgier. Die Oesterreicher mochten indeß Ursache gehabt haben, mit dem Verhalten der conaostaatlicben . . . Behörden nicht zufrieden zu sein. Baumann besuchte aus der Heimreise die bis dahin wenig bekannte, erst in den letzten Jahren von Spanien dank fremder Anreauna und fremdem Kapital wirthschaftlick ausgebeutete 5lnlel Fernando Poo; eine Schrift, die er über diese Insel veröffentlichte, wurde als arundleaend betrachtet. ?lm 5labre 1983 begann er mit Prof. Hans Meyn die Forschungen m Deutsch-Ostafrrka. denen er hauptsächlich semen Ruf ver d-inkt. Bei der Erforschung Usamba ras, des heutigen Vflanzunasaebietes gerieth er in die Hände deö AraberHäuptlings Buschln: durch ein Lose aeld wurde er aus der Gefangenschaft befreit. Nachdem er im folgenden ?lahre abermals Karten im montene arinischen Gebirge aufgenommen hatte setzte er 1890. diesmal im Auftrage der Deutsch - Ostasrikaniscken Gesellschaft.- die Erforschung Üsambaras scrt,' reiste nls.zum Kulmandscharo und. unternahm die Vorstudien zu der Ersenbahn von Tanga nach Korogwe Nach einem weiteren Aufenthalt in Eu ropa übernahm er 1892 die . Leitung emer von der deutschen AntlsklavereiGesellschaft ausgesandten Expedition die von Tanga aus durch die Massal, steppe nach dem Victoria Nvanza aoa: von dieser Reise brachte er die ersten zuverlässigen Nachrichten über. das Konigreich Ruanda.'sodaß Graf Götzen auf seine Mittheilungen hin seine Erforschung dieses Landes unternehmen konnte. Aus dieser Reise errelchteBau mann auch die Quelle des gegenwärtiz. im wesentlichen .erkannten Kaqena flusses: Im Jahre 1893 bereifte er im auftrage der ostasrikanischen' Zucker Vereinigung den Unterlauf deS Pan gani. dann erforsclte er die deutsch w m L . oslairttanisazen In em. Aus allen seinen Reisen machte Baumann Aufnah men. die der Erschließung deS deut schen Schutzgebietes zugute kamen und den heutigen Forschern als Leitfaden dienen. Auch ,selne-Bucher und die zahlreichen ' Abhandlungen. die er in . itrjt r ir?i.s! . pf , u.eograplnill)en Zeiiillzrislen verossenl' lichte, werden in Fachkreisen geschätzt Im Jahre 1896 ernannte die österrei chische Regierung ihn-zum Honorar Consul in Aannbar. Tn dieser Stel, lung zeigten sich bei ihm die' ersten Spuren der verheerenden Krankheit die ihn nun hinweggerafft hat: er der öffentlichte in der Wiener" Zeit" eine Schilderung der deutschen'Verwaltuna OstafrikaS, die er. wohl 'humoristisch aufgefaßt wissen wollte, die aber, doch ohne Frage zu weit ging und als i;:.t:a ra.rx..f uuiuiiiuy uii4ticuyiciiiyic . -üctyui digung wirkte. Seine Regierung rie ihn von seinem Posten ab und alöbald wurde Gehirnerweichung oet ihm isest gestellt; dieser ist er auch. erlegen. - , - -s Auf 250.000 .Köpfe belauft sich. der. neuesten Statistik zufolge, die Jndlaneroevolkerung unseres Landes ; dieselbe vertheilt sich auf nicht wenige? ai cov toiarnnic

DaS Monte - ilaxlo des Nordens.

Aus dem berühmten b:llj!schen Seebad Ostende wird geschrieben: Wenn der 2hurm zu Babel hier erbaut wor den wäre, hätte man kein größeres Durcheinander fremder Zungen antrefsen tonnen, als es gegenwartig btt i Fall ist. Jede Nationalität der Well ede Rasse, iede Farbe. leder Rang is vertreten, und alle suchen einander in der Entfaltung von Luzus undEleganz zu Lberbieten.Ostende ist jetzt das anerannte .Monte Carlo des Nordens und darf getrost mit dem Paradies des Mittelmeeres" rivalisiren. Herzöge und Grafen. Fürsten und Lords findet man ebenso wie schwere, transatlantische Millionäre in reichster Auswahl vor. Die Mehrzahl der Besucher setzt sich aus Engländern und Amerikanern zusammen, Deutsche und Russen kommen in dritter und vierter Linie. An den Nachmittagen kan man im Kursaal eine wahre Ausstellung kostbarer und extravaganter Sommer-Toüetten bewundern. Die Pracht der Abends zur Schau getragenen Juwelen laßt sich überhaupt nicht beschreiben. Manche der überseeischen Beautös schleppt auf Kopf und Schultern em kolossales Vermogen mit sich herum. Heirathslustigen Männern muß die Wahl angesichts so vieler interessanter und reicher Frauen aus aller. Herren Länder in der That nicht leicht fallen. Bald ist es. eine zier liche Creolin mit fchwermüthigen. dunklen Sammetaugen, bald eine schlanke Britin, mit wundervollem Teint und aristokratisch geschnittenen Zügen, die alle Blicke aus sich lenkt. Man vertreibt sich die Zeit nicht nur mu Promenlren, Firnen und Ganzen, sondern wie in Monte-Carlo übt auch hier das Spiel augenblicklich die größte Anziehungskraft aus. D:e goldene" Jugend Europas drängt sich um die grünen Tische in familiärer Gemeinschaft mit Viehhändlern aus Chicago. wahrend das weibliche Element des allerneuesten Pariser Typ allen dem Edelmanne vom reinsten Wasser wie dem protzigen Parvenu in ' gleich liebenswürdiger Weise zu schmeicheln sucht. Die feschenSchönen verlieren und gewinnen an oer Seite ihrer Kavaliere, melslentheils aber sind sie nach einem beim Jeu verbrachten Abend in der La ge, ein neues Stück ihrer werthoollen Sammlung herrlicher Juwelen hinzu zufügen, mit denen sie. ihre Bewundi' rer, blenden und bezaubern. Die luxuriösen Zimmer des Spiel-Klubs Cercle des Etrangers" sind stets gefüllt mit einer gemischten Gesellschaft. Neulinge, Gelegznhelts. und Gewobn heitsspieler. Männer in mittlerem Alter mit einem bestimmten System, leichtsinnige, junge Offiziere, blasirte Aristokraten, verwegene Abenteurer, alte Frauen, verführerische Wittwen und lunge Madchen mit wahren Ma donnengesichtern sieht man hier für den Moment in einem gemein! amen Tin teresse vereinigt. In Ostende wird fast noch höher gespielt als in MonteCarlo. Zum Glück für manchen Reisenden, der nicht in der Äermügenslzge ist, größere Summen zu riskiren. und der doch zu schwach sei wurde. derV.'i suchung zu widerstehen, verbieict ein vor Kurzem vom belgischen Parlament herausgegebenes Gesek aur dasStrelia fle. Jemand zum Spiel zuzulassen, der nicht nach vielen zu erledigmdcnFormalitäten zum Mitglied des SpieltlubS erwählt worden ist. Em nur für meni ge Tage in Oflende weilender Fremeer findet daher nicht einmal Geleacnbeit. die Spielzimmer überhaupt zu sehen. Wie hoch, sich aber trotz dieser scharfen Maßregeln die Einnahmen' belaufen mögen, die der Fremden-Zirkel" und i . nn , I S I .r oer Privai-Nluo des ttursaales" er zielen.' ergibt sich schon-aus dem Umstände, daß die Verwaltung des einen L l . .. . . mit oes. anveren niuos für jedes einzelneMitglied einen Aufnahmeöetrag von 100 Francs an die Stadt zahlt, dem Mitglieds selbst aber nur 16 Francs abnimmt. Der Cercle des Etranaers" entrichtet an die städtische Verwaltung eine jährliche Steuer von 1.700.000 Francs, sein Ueberschuß dürste, aber mindestens veben Millionen Francs im Jahre betragen. Vom Jnlaude. Eine Herrn Peter Ander. son gehörende Dresch-Maschme explo dirte auf ' einer 12 Meilen ' südöstlich von Britton, S. D., gelegenen Farm, wobei vier Personen, darunter Geo. B. Gullickson und C. Ahlstrom, getödtet würden; die anderen zwei Getodteten waren Neger. Eme weitere Person wurde schwer verlebt. Ein ehemaliger Arbeiter der vier Meilen von Weatherford, Ok lahoma. wohnenden Frau Nievar, Na mens Jy.e'Holliday. wurde vom Sohne der Frau durch einen Flintenschuß niedergestreckt, als er in-- betrunkenem n ' i, 9 w fVi. 1 . .1 uiiance in oas zgau ucc icyicicii cm zubringen versuchte. - Der junge Nie var stellte sich nach begangener That freiwillig den Behörden. James'A. Rappe. Vii f tii her emmal nach dem uncampmer.l oer G. A. R. in Einclnnati von Mari nette WiS., zu Fuß auswanderte und per Rad' zum letzten Encämpment nach Philadelphia fuhr, will von Marinette nach Chicago' zum "nächsten Encampmenl zu Fuß mit einem Schubkarren reisen.' ' Aus dem Narren will er allerHand Utenrnien mit ncd sudren. D u x ch t in 'in i m N e w I e r sey Chancery Gericht anhängig ge machten Prozeß ' . sind' . eigenthümlich Fa'milienverhältnisse on's Licht gekom men.-ein blindeö, ZungeS Mädchen, daZ durch fein Mißgeschick eine wahreGold grübe für die Familie' wird, mit der Zugabe, daß. die, Geschwister sich jetzt um VaS Vermögen streiten. Vor Iahren wanderte die Familie Fischer aus Deutschland nachden Ver.Staaten au und ließ' sich tn der Nähe von Hoboken nieder. Der Vater-starb bald darau mit Hmterlassung einer. blinden. Frau, die vor zehn Jahren' starb.- und viei Kindern. Clara, die vollständig erblin. bet wär; Catharina, aus einem Auge erblindet, und zwei Söhnen, Joseph und Henry." Um die ??amtlie vor Notb

zu schützen, wurde gebbttelt. Die älteste Tochter Catharine besorgte den Haus, halt und alle Geldangelegenheiten, und die beiden Söhne bettelten, oder, vielmehr die blinde Clara bettelte,-'von ihren beNen Brüdern geleitet, die, sobald

sie alt (..enuci zum Arbeiten waren, abwechselnd die blinde Schwester 'führten und an die Arbeit gingen. Im Ganzen wurde auf diese Weise ein Vermögen von $20,000 zusammengespart, und alZ die älteste Tochter als selbsttändiqe Verwalterin des Vermögens die Hälfte einer Baustelle an ihren in Union Hill wohnenden Bruder Henry übertrug, betrat ihr anderer Bruder Joseph, der an Jane Str. in West Ho r r n i . . ooie an a m 1 1, oen niaaervcg, mezm er geltend machte, daß das erbettelte Vermögen als ein Trustsond u Gunsten der blinden Schwester anzusehen ei und nicht auf ein anderes Mitnuco der ssamilie übertragen werden dürfe. Als Warnunq für alle Gummikk.uer sollte daö traurigeSchic!sal des Frl. Lett Stutsman m Goshen. , Ind.. dienen. Die junge Dame fröhnle fast unablässig der mchts weniger als schonen Gewohnheit des Gummikauens. bis sie vor einigen Tcigen bemerkte, daß durch eine Muskelcontrakiion ihr linker Mundwinkel nach dem Ohre gezogen wurde. Das Uebel verschlimmerte . sich zusehends und ein Arzt constatirte eine Lähmung der Muskeln des Mundes, die durch das unugesehte Bewegen der Kinnbacken !).'rrorgerufen ist. Daß Frl. Stutsl.ntt geheilt werden kann, wird bezweifelt. F a st zu gleicher Minute haben bie'i:i4 !ei 2ra?e" vom Nord'utschen L'.ct.'d und 5caiser Friedrich" von der -amburq'America Linie von Hoboken aus die Hmreise angetreten und deshalb w:rd ancnommcn, oa; die beiden Occan - Windhunde eincn Wettlauf über den Ocean machen ocxden. Auf den Ausaang der Fahrt ist man gespannt, da man glaubt, daß die Trave', obivol'l nur mit einer Schraube ausgerüstet, beinahe ebenso schnell naca Southampton kommen werde, wie der Kaiser Friedrich-, der ursprünglich als Schnelldampfer füi den Nordd. Lloyd" gebaut wurde und zwei Schrauben hat. AusdemHint'erhalt erschoß See Seok in Bakerssield, Cal., seinen Vetter und Partner Gee Duck. Letz terer sckuldete ' ihm - eine bedeutende Geldsumme.und da er dieselbe nicht be zahlen konnte, verlangte Gee Seok. daß er ihm seine Frau überlassen sollte. Dies wurde verweigert und Seok schwor ibm Rache, die er auch zur Aus. sührung brachte. Der Mörder entfloh. nackdem er sich davon überzeugt hatte. daß sein Opfer wirklich todt sei. und ist biö jetzt noch nicht erngesangen wor den.' vom Anslaude. Ter Wildhüter Werner dürrer ron Melthal m Obwalden und se'.n Sohn Joseph sind auf der Alp iuoui am Fuße des Niederfeldes von ild.'rern erschossen worden Leide ;r::rden mil durchschossenen Ro pfen aus" der Alpe aufgefunden. Als d e r 50 ?l a b r e alte ??l:hra.ann Mattkies aus Crieben be Schwert elr.cit Mann über den Strom kuhr, jil sein elfjähriger Sohn, der ebenfalls in dem äbrboot sich befand. über Bo:d. Matthies sprang ihm nach, um ihn zu retten, versank jedoch sofort ln in z.Ut und ertrank, wayrend sein Sohn von dem Fahrgast ge rettet wurde. DerMaschinengastauf dem Schiffe Wien". Ferdinand Nie der, Sohn des Burgermeisters von Stell im Moelltyale, erlitt bn einer Uebungsfahrt beiPolaew: Quetschung zweier Finger und fiel bei Anlegung des Verbandes in Obnmacht. Der Arzt rief nach der Cognacflasche, anstatt welcher ibm aber eine ftlaich mit Carbolsä'ure gereicht wurde. Rieder trank daraus und starb bald daraus. Mit einem Teschln erschoß stch August Culessa. der I4jähriae Hütejunge des Bauern Wöllnitz In ttrauendorf. Als er sich :m Hause un beobachtet glaubte, nahm er auö iintx Kassette 60 Mark und machte vami verschiedene Einkäufe. Der Verdach lenkte ficfr Zunächst auf einen Anderen. svater oettand der Knabe seine Schuld ein und beging dann aus Furcht vor Strafe den Selbstmord. Wegen zahlreicher ra ffinirter Schwindeleien wurde maazen der Kaufmann Schiemann aus Potsdam verhaftet. Der Biedermann hatte eine Tournee durch diegrönlaole Deutschlands unternommen und hierbei auf Grund gefälschter Atteste, die ' . ' . A . I 6n c 8 ?.abnar,t. Mo caravo. Apouze ter etc. bezeichneten, eine Bettelei im Groken entrirt. ' U meinen .Studenten. ulk anZzukübren. sekten die beiden Schüler der technischen Staatslehran stalten in Chemnitz. Nickel und Claise aus Limbach, eme Scheune rn Brano, in der ein Handwerköbuische nächtigte. Dieser ist durch die??lammen umgekommen. Die beiden Techniker wurden jeder zu 1 Jahr 6 Monaten Gesangniv vom Geschworenengericht verurtlzetlr. , Einen Verein ohne Gleichen zu besitzen, darf sich daö be, iQtiiu genoell gelegene Dorf Bladmu ruy men. Der Manoel an einem dorr an säßigen Barbier hat mehrere daselbst nzobnbafte erren deranlant. einen Rasirverein ,u aründen. JedeS Mit glied ist verpflichtet, einmal in der j fcr r . l. !ti irnii.fi.k.. ... R I iwocye Die uorigen xiaigucuci gu tuji ren. Einen Doppelselbstmord beging auf der nahe gelegenen Rabenmsel berHalle a. S. ein LiebeSpaar .Die Leichen wurden, von den Fluthen der Saale fortgeschwemmt und konnten nicht : gefunden werden. An einem. . am Ufer zurückgelassenen Stock var ein Zettel befestigt, nach sen Inhalt beide freiwillig den Tod ge uchi habend. Wer Name des scanne st Gustav Laue auö Möckern bei Leipi L Btr " . . 111. 1. fls . ig, oer oer .oeruziiiweie wmm rrmtiiit,' oMritz,' auö Leipzig).

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uys: "I couldnt recommrad this remedy as neartily as I do if I dida't believe In it. I tn not rauch of a meaicinc taker. I am opposed to medicine, on principle. There ouht to be 50 need cf medicin just os there oujht to be no poverty but there is. li people lived njht they would be well. Sunshine, air, exercise, fun, good food plenty and not too inuch are the best medicines, the naiural ones; but mca are tied to thelr desks, and womea to their home cares. and both are tied to fashIon. Civilized existence ia artisicial and needa artisicial resilator. I recommend Ripans Tabales and Uke tbera rayseif. I know they are both harmless and effective. (I know what they are nade of.) They are the best remedy I know anvthin about for headachea, or Indigestion, or biliousness, er any sort of slusrgishness In tbe System. And they are in the handlest possible shape to carry in the pocket."

Gin schwarzer Üteeru1 befindet sich unter dem für das Leiö-Grknadier-Negiment König Friedrich Wilhelm III. No. 8 in Frankfurt a. O. bestimmten Ersatz. Der junge Mann, Namens Kongo, der in Afrila geboren ist, aber von seinem fünften Lebensjähre an in Deutschland lebt war bis vor Kurzem Diener in einer adeligen Familie, die ihn seinerzeit als Kind in Tunis auf. dem Sclavenmarkt getauft und mit hierher gebracht hat. Der Schwarze, welcher große Neigung zum Soldatenstande zeigt, hat sich freiwillig bei dem achten Regiment gemeldet und wird von seiner früheren Herrschaft während seiner Dienstzeit unterstütit werden. . juci Schutzmann Andreas Taut von Neustadt a. A., ein früherer Schreinergehilfe. wurde vor etwa drei Jahren in Nürnberg angestellt und war als ein äußerst solider und verwendbarer Mensch bekannt, der sich bald nach seiner Anstellung mit der Schwester ei nes anderen Schutzmannes verheirathete. Das Ehepaar führte ein sehr glückliches Leben, bis Taut vor einigen Monaten mit Frau eines Baumeisters bekannt wurde und zu ihr in intime Beziehungen trat. Um seiner bevorstehenden Entlassung zuvorzukommen, kündigte Taut seinen Dienst und verließ hierauf seine Frau mit ihrem einjährigen Kinde. Nach seiner Enthebung vom Dienst wollten Taut und die Vaumeistersehefrau gemeinsam eine Wohnung nehmen..' Die Frau packte ihre Sachen zusammen, wobei ihr Galan Taut ihr behilflich war. Ter von seiner Wohnung abwesende Baumeister wurde von diesem Sachverhalt benachrichtigt und begab sich sofort nach Hause, wo es zwischen den beiden Männern zu einem furchtbaren Austritt kam, der damit endete, daß der Baumeister plötzlich ein Messer zog und es dem Schutzmanne mehrmals in den Leib stieß. Lebensgefährlich verletzt wurde der Schutzmann in's Spital gebracht, wo er Tags darauf starb. In C.hignolo Po beiPa via verliebte sich vor zwei Jahren die 30jährige Schuhmacherstochter Giuseppina Rossi.in einen jungen Mann aus demselben Dorfe. Der Vater des Mädchens wollte aber von diesem Liebesverhältniß nichts wissen. Bald darauf verschwand Giuseppina und wurde nicht mehr gesehen. .Eines Tages verbreitete sich, das . Gerücht, daß das Mädchen im Hause des Vaters sei und nicht auf die Straße gehen dürfe. Die Strenge deS Waters schien, in Anbetracht des Alters der Giuseppina. etwas übertrieben zu sein; die Klatschweiber des Dorfes munkelten allerlei über angebliche FolSen'der verbotenen Li.be, ablr man wugte nichts G:wiffes. Inzwischen war das Gerücht von der Einsparung auch der Polizei zu h-e.i gekommen, und auf Befehl der Staats, anwaltschaft wurde dieser Tage die Wohnung desSchuhmch.rL durchsucht In einem dunklen Winkel der Bodentammer bot sich den. Polizisten- ein furchtbarer Anblick dar.. Auf einem Vettchen.lag die einst so blühende Giuseppina, zu einem Gerippe abgemagert, stumm und blödsinnig infolge der langen Einzelhaft, der Dunkelheit und der Entbehrungen,? die .ihr unmenschlicher Vater ihr auferlegt hatte. ,DaZ Mädchen, da.;' zwu Jahre in diesem Boden kerker zugebracht hatte,' war so schwach, daß eZ sich nicht vom Bette erheben könnte. - Der ' unnatürliche Vater ist merkwürdigerweise bis: jetzt noch nicht rsyam.worven. . .

?s giebt kaun, ein Vergnüge km Freie wobei man sich nicht leicht eine Verrenkung oder Vuelschung zuziehen könnte. ? giebt keine verrenk vngen und Quetschungen die nicht prompt geheilt werde könnten durch de Gebrauch

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WasStngto s&QI OtR 42 dt ifenootf und ttja'diraton 43 STltisoun un d New feorf 4 Meridian nnd W UhlNAtcn 4ZSlN0,S und Qt, 0 ... 47 (Sipitol Avenue und Washtngt SinganK Vsrkdsu m , 49 trc&en obnSifle. We fWnfltoaCtt 61 No. 10 Sprttzendauö. Jtno uns rerr e IUtnoiS und Loutftuna Lt Weit und k-v' th i4 .1 UN" McSarty Ui Senate Slvenue und Garben d? Aierid'an und Na 5g No. 4 SpritzenkauS. Madison u. vrH Ti ilDiXitnn 91 n.n 11 nnh Vula 61 No.S Hikea und Settertjou. it6 ahe! 02 i:e tnictDanli und JietTta t3 Deicware uil McUari 5 .,A Jersey und Merrill irgr.iia venue ud Sradsha LSEin u.- d Ptvvrct 6 - tling und tfl l R i. 11 SpriLrnbsu?, tStrg. ve 2tLa1 und eor ,ia l mebat nndSim l Htnron ur b eorß'a vEaglish Slccuue und Pin i8-s-(.lltinb5ßatea - '8 No. Spritzenkau, Prspect nahe hsUtz 9 n selber Slcenue unb hetry 1 iilarfct ud i!em Jer' 2 Washington nd Drlamar Z Wa'hii'.gton und (5a t 4 Nem f)xl und Davidson 5 Xaut-Hummen.aunalt fl ,er. Staaten Örlr al 7 Washington und Ortental g Jrauen.Rekormarortum H No. 13 Sptvenhau. M ardland atj VUxtH vz RrTictan un Oeotcta S3Werietatunbetu n Vennsvivanta und Lvuistana vz Virginia venue und Ät.adam 9g t,uptqu',ter 97 Ärano Hoiel 98 iptt-l venne u.d Ohlo 123 to. lö Spiit)enl)aKi, 16. und ttfl 121 iTlabatnaune 13 125 Zentral SIcenas und 15 123 0int)esupb 15 127 rookstd Vve ttnb Juvittr 12S Eenrral Avenue un 17 ISSDelamare und 1 121 Hibaixtannb 11 1S1 eliekontatne nd 17 M So lege venue ad 2S ti unb ractZartTi 1S5 rtiaroarc und 13 18 VÜlabaraa und SkoNy 137?l'mman und IS Itt College re und 14 IS Uornel Lvenue nd U 141 fjanbcS unb 19 142 lgblanduvenne und 10 l4STecumsedund 10 145 tn Jersey uno 82 14?llvorbnnd 17 U7 tfo. 2 Sprtvenhänl. SiLftde ve. und U l4gSlleae venue und tt I9 (College venue und tt ISi P ,rk Avenue unb Si issLSck Weftern ad nd N. Ltr 15t Ramley U,'.nut nnd 10 1SS Srougbton mb Slewma 15T Lltlak nd Wke 1! 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