Indiana Tribüne, Volume 23, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1899 — Page 1
x 0 AVI ss AA H o N TVO US ii A p m r s m ri r i f N vKy iy iy oa v k V M MS' HG G Onlee: No. 13 Süd Alabama Straße. TeleHhon 1171. Jahrgang 83 Indianapolis, Zndiana Sreitag, ttn 3 November 1899. No.4
Starb Um Connrrflog, da 2. November, NaSmitt?. unser einzige ind Nrse. w lter von drei Oochen nach kurze. Liankheit. Die reerdizunz finde? morgen achmiltag um 2 Uhr crn Trauerhause, 2138 Steivart Str., Lrtghlmood, privat, au Patt. 3l. angernebo'und Tiran. ÜI'SSS Gco. Wer sul .A.XuJv; U 1s IätWSchzö i .? ? . ,-. ciÄ 7 - F tsU , SsiHsnVsftattsV, Off:;: 26 Süd Delawarest?. Ställe , 220, 222, 224, 223, 228 Ost Pearlstr. Telephon 01? . Offen Tag und Nacht. Wkvß ijtpsA Msk. flatl Cchue der. Dirigent. Erstes Saison Konzert Freitag Abend, 3. November. im :: Eiiglisli Opera IIouso! :: .lifttN! ßsltiierfne Blvodg?od, lt. SugkMcTibekh. iaUr.i. ürrt i . (1 0, (1 .00. 75c, 50. ttc. Sa,sgniillkl (teil fut osi:U 93.03. (Tntauf am Cieit'taa ) tu tforotttauf van ilk B llel i,z!t TOiU 04 nö a d: X..ff Ui uzltsh O a paus. Deutscher Kindergarten w Deutschen Hause, unter Leitung Von Vmatie JQrfe. Der Unt. nicht hat bereit? begcnnen. Anrelbunzcn weiden jederzeit entzegcnzenomz:en. ISTE1L ! Bar-, und .Billiard -Uoorn. Gute deutsche Küche. Sinzelns ZNRhlzsitsn wsrdsnssrvirt. . . . Union Trust Co., Office: (edku.de d Gesellschaft) Ro. 118 und 122 Ost Market Str. Jod fr. Vollidah. Vräftdent. trt Stiel, i. Ctci.iiracni unk 4amtilit. H. 8. Kol. etiiftt. (5ounty und Municipal Sich erheitcn nomi. (SeschaftS.Agent in allen Capa. Citaten, jpentll ooer allgew. Interessen werden an Depofiter bezahil für etue bestimmte, übereinge. kommene Zeit. Kapital an dem be stimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art in erfter Klosse ej;U,chaften. Testamente werden ausgefertigt und Loemundschasten und persönliche Vertrauensposten aller Art übernommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge kosten nicht?. u v tt e t Bau- und Spai'-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinS-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Belieben. Ka erkundige sich bei den Beamten: Sllder 8. VZ,tzr. VrSkd'. Loul? Sielken. Lt,P!äftdt. tlrntn Bob, eitretit. arl 6. Lieber. 4tztiftV. Versammlung jeden Samstag Vbenl im Derttscken Jüan Srautliobel. Obst- und Weinpressen. Kupferne und Messingne Linmach - Aessel. Große Auswahl von Wasch Maschinen v" und TyGinriL'nn .&jpo Vonnsgnt Hardwara Co.
l ;V1' Cr'.v'nviai kvv;V5 MMM 'c'S?;W 5tf f-A$'-.:Jt. 'Ti.'ZQipimlS ' .? .'. -l'r:''TVV?i
..- ' -l-i SW
CirclePark
120124 Wäshwgtonftr.
Lditorielles.
Ueber die Zatt'xl der Buren lesen wir in einem Wechselblatt : Besonder? merkwürdig ist, nach der Beschreibung eine? militärischen Fach manneö. die Schnelligkeit und Eewandtheit, mit der die Buren sich un bemerkt aus einer Stellung in die andere zu begeben wissen, um dann un Versehens das Feuer aus einer Rich tung her zu eröffnen, wo man sie am wenigsten Vermuthet. Diese raschen Stellungswechsel geschehen außer Schußweite und stets zu Pferde Wenn die Buren absteigen, um zu kämpfen, so lassen sie ihre Pferde ungefähr 500 JardS hinter sich. Die Thiere find daran gewöhnt, ohne besondere Ausficht stehen zu bleiben. und diese Art der Ausbildung Von Mann und Pferd für taktische Zwecke Verleiht den Burenden Charakter einer berittenen Infanterie, die ibreS Eleicten sucht. DaS heißt, sie können als vorzügliche Reiter mit großer Schnelligkeit einen Punkt erreichen, den sie angreifen oder vertheidigen wollen Sie steigen alsdann ab und kämpfen in der oben beschriebenen Weise. Ein etwaiger Rückzug bietet für sie keine Schwierigkeiten, ebensowenig die Nothwendigkeit, an einem anderen Punkte deö GefechtSfeldeS überraschend angreisend aufzutreten. Sie vereinigen mit einem Worte die Schnelligkeit de Kavalleristen mit der Feuerleistung deS Infanteristen. , aiser Wilhelm laßt nicht nach; er will eine große Flotte haben. Und von seinem Standpunkte aus hat er nicht Unrecht. Wer heutzutage eine Weltmachtftellung einnehmen will, muß eine große Kriegtflstte haben. Ohne Schiffe ist man in der Weltpolitik" einflußlos. Die Dingen haben sich in der lehten Zeit ganz gewaltig geändert. Ein europäischer Krieg scheint einstweilen nicht wahrscheinlich zu sein. Keine europaiche Macht will ihn, jede fürchtet ihn Die Franzosen haben, wie eS scheint. öle Revanche-Idee ausgegeben, die Beziehungen zwischen Frankreich und Oeutschland find bessere geworden und ein Krieg zwischen beiden Ländern gehört im Augenblick zu den unwahrcheinlichsten Dingen der Welt. Segen öen diplomatischen Einfluß Rußlands im Süden Europas scheint sich Niemand besonders auflehnen zu wollen and Rußland scheint sich damit zu bezaugen. Die europäischen Staaten beschäsigen sich augenblicklich wenig mit europäischer Politik, desto mehr mit ener Weltpolitik, welche daral gerichet ist. alle vcn Wilden und Halbwiloen, von Barbaren und Halbbarbaren bewohnten Länder einzuheimsen oder in ihre Interessensphäre zu bringen, uiie der KunftauSdruck lautet. Wobei natürlich jeder europäische Staat so viel wie möglich für sich abzubekommen sucht. Daß die Ver. Staaten sich aeuerdingS ebenfalls an diesem liebiichen Streit betheiligen, sei nur nebenbei erwähnt. Für die Europäer liegen die Streitobjekte zum größten Theil in Ästen, wo eS sich um die allmähliche Zersplitterung und Auftheilung von ihina handelt und in Afrika, wo England ganz Südafrika und Deuschland einen entsprechenden Brocken haben ivill und wo Beide zusammen Portugal hinausschmeißen möcktcn. . Aber ohne Flotte kann man da nicht mitthun. Und da diese Weltpolitik" doch schließlich den Zweck hat, Absatz. gebiete für die beimische Industrie einerseits zu schaffen, anderseits aber öand und Leute in den Kolonien aus zubeuten und dem überflüssigen Kapi kal Gelegenheit zur Anlage zu geben, wird sich die deutsche Lourgeofie so peh a peh, wie der Sachse sagt, aus die Seite deS Kaisers hinüberschlängeln. Die Agrarier werden sich wohl nicht so leicht dareinfinden, aber man wird sie wohl irgendwie absiaden.und dok Zen trum ist ja immer zu Gegenleistungen bereit. Der Kaiser wird seine Flotte be kommen, wir zweifeln nicht daran. Er hat Ausdauer und dak deutsche Vürgerlhum kein Rückgrat. That ict tlea it. Wetterbericht. Schnee heute Nacht; Samstag drohendes Wetter; fortgesetzt kühl. Höchste ' ' . " ' Temperatur innerhalb der letzten 24 vtunde 43 Grab, niebrigfle 34 Grad.
AmMachrichlek, D i e P H i lip p i n 0 - E 0 mMission. Wasbinkiton. 2. Nov. Die
Philippino-Kommission hat dem Prä fidenten einen vorläusizen Berich übergeben, welcher im Auszug verössenllicht wurde. Der Bericht enthäl eine Geschichte der Ausstände auf jenen Inseln, speziell der Letzteren. Die Eommissäre sprechen die An ficht aus, daß die FilippinoS gute Bürger machen, aber noch nicht zur Selbst regierung fähig find. Falls sich die Ver. Staaten zurückziehen würden, wäre Anarchie die un auSbleibliche Folge. Funfton contra Jreland. Kansa Eity. Mo.. 2 Novbr Line Spezialdepesche an den Star aus Albuquerque, N M., meldet : General Frederick Funston, welcher sich mit dem ausgemusterten 20. KansaS'er Regi ment auf dem Wege nach Hause be findet, hat seine Anwälte in Topeka, leed, Ware & Gleed, telegraphisch angewiesen, gegen den Erzbischof Ireland von St. Paul eine Klage wegen krimineller Berläumdung anzustrengen, welche sich auf eine Aeußerung stützen soll, die der Erzbischof kürzlich in einem Interview gemacht haben soll. General Funston hat seine Anwälte ebenfalls angewiesen, gegen den Monitor." eine katholische Zeitung in San Francifco, welche die Aeußerung abgedruckt hat, ine Kriminal- und eine CivilKlage einzuleiten. In einem Interview, welches vor Kurzem mit dem Erzbischof Jreland in Chicag? erschien, wird demselben in den Mund gelegt, er habe den General Funston beschuldigt, katholische Kirchen auf den Philippinen geplündert zu haben. Die Anschuldigungen, welche der Erzbischof geäußert haben soll, wurden von dem Redakteur deS Monitor" gemacht bald nachdem daS KansaS'er Regiment in San Francisco gelandet war. Der Monitor" erklärte, eS sei behauptet worden, daß General Funston aut einer gewissen katholischen Kirche auf den Philippinen zwei prachtvolle Kelche genommen und sie seiner Frau geschickt habe. In dem betreffenden Interview in Chicago soll der Erzbischos Jreland den General Funston aufgefordert haben, die Wahrheit der Angaben deS Artikels in Abrede zu stellen und den Redakteur deS Monitor" ixl verklagen, widrigenfalls daö Publikum widerwillig gezwungen sein würde, ihn der verbrecherischen Handlungen schuldig zu halten, deren er angeschuldigt sei. Topeka, KaS., 1. Rov. Herr E. S. Gleed, Senior der Firma Gleed, Ware & Gleed, erklärt, er habe keinen Auftrag von dem General Funfton erhalten, eine Klage gegen den Erzbischof Jreland einzuleiten, sondern sei nur angegangen worden, festzustellen, ob Erzbischof Jreland die ihm in den Mund gelegten Aeußerungen wirklich gethan hat. St. Paul, Minn., 1. Nov. Erzbischos Jreland war von der Nachricht, daß General Funston eine VerläumdungSklage gegen ihn anstrengen wolle, arg überrascht. Er sagte, er habe durchaus keine Anschuldigungen gegen den General erhoben, sondern nur gesagt, er sei der Meinung, daß dem General Unrecht gethan worden sei und dieser die gegen ihn erhobenen Anfchuldigungen widerlegen sollte. , ,, , Hobart muß sterben. Paterson, 2. Nov. Vice-Prä-fident Hobart liegt im Sterben. Sein Arzt Dr. Newton erklärte heute, wahrscheinlich werde 'die Katastrophe nicht während der Nacht eintreten, aber mehr a!S zwei Tage giebt er ihm nicht zu leben. Hobart leidet an Bright'S N'.eren-Keankheit. Washington, D. 2. Nov. Man wußte hier schon lange, daß eS mit Hobart schlecht stehe, und jetzt, da eS dem Ende mit ihm zugeht, wird bereitS Ausschau gehalten nach einem passenden BicevrSfibentschastS-Kandi-daten für die nächste Wahl. Sin Soldat soll eS womöglich sein; in P Sinie h.. m. an Rs.. ,. . m 5 . tr n velt. den ouvernör von New L'?.'
gedacht, der ja ein großer Held aus uuzrden. damit die Familie daö .SterEuba aevelen sein soll, außerdem diel- beneid" mz Tilauia der Söuldenlast
I ' r . sacher Millionär ist. Aber ttoosevelt . ' will nicht. Er spekulirt daraus, yrä-
fidentschaftS-Kandidat nach dem zweiten Termin McKinley'S zu werden.
und vill sich diese Aussicht nicht durch fai k,d.utunalas- Nieevräfidentsckaft verderben. So ist man denn aus Fred, rsnl ge.auen, ver inuji nu( r. " o . i r. v .... . .. x leine aierv. Ivnvern uue, um General aus den Philippinen ist. Man wird im Verlauf deS FeldzugeS sicherlich von verschiedenen Siegen Grant'S hören, die natürlich Voraussetzung für eine erfolgreiche Kandidatur find. ". Sie wollen nicht mehr. Berlin, 2. Novbr. Sowohl die Mutual, wie die i?quitable Life Insurance Co. von New Lork habender Regierung mitgetheilt, daß sie die Ab ficht, wieder um Zulassung in Preußen einzukommen, ausgegeben haben. . , . Eine Proklamation Aguin a l d o S. M a n i l a, 2. Nov. Aguinaldo hat an feine Soldaten eine Proklamation erlassen, worin er sagt, daß der ameri kanische Eongnß im Dezember zu sammentritt und daß eS für die Sol daten nothwendig ist, sich so zu betragen, daß der Eongreß sie für Freiheit würdig erachte. Der Kongreß habe zu entscheiden, ob die imperialistische Politik und die blutige Arbeit fortgesetzt werden sollen, oder nicht. Der Krieg in Afrika. So n d o n, 8. Nov. Sensationelle Gerüchte über die Situation in Natal waren letzte Nacht in Umlauf, haben aber bis jetzt noch keine Bestätigung gefunden. Eine Depesche ist jedoch eingelaufen, in weicher oer ouvernor von scarai mittheilt, daß seit Donnerstag Nachmittag jede Verbindung mitLadvsmiih abgeschnitten ist. General 3. Kock, welcher in der Schlacht von ElandSlaagte verwundet wurde, starb tm Hospital zu Laevmith. Man befürchtet hier sehr, daß General White sich nicht halten können wird. biö die Truppen von England ankommen. Das Publikum ist sehr aufgebracht darüber, daß die Regierung nicht in allen Dingen die volle Wahrheit veröffentliche und man befürchtet sehr, daß die Niederlage am Montag schlimmer war, alS die Berichte besagen. , ' HtffS-SkaSriÄzeN. Angekommen in : 'Q u e e n S t o w k! : New Sagland" von Boston. Liverpool: Mojeftic" von Newgork. Hamburg: Palatia" von New Sork. Newgork: Areadian" von Glasgow. London: Ckmbrian" von Boston. allerlei. Ein Paß auf dem White ottee Clisf in LeSlie County. Ky., war jüngst der Schauplatz einer furchtbaren Tragöde. vLif te:a jqmaien Gebirgspfade betritt. n sich zwcl jun ge Männer, Name.Z Daid Töarner und Abner Wli?,. d'.e mU einander ödtlick, verfeindet waren. Keiner wollte dem Anderen ausweichen und da keiner -bewaffnet war. versuchten sie einander, in den gähnenden Abgrund herabzudrängen. Warrnr'L Vater, der Augenzeuge des Nencontre war, flehte sie vergebens an. von einander abzulasien. Es kam zu einem wüthenden Rmgkampf und in diesem gelang es Warner, seinen Gegner allm'alig an den Rand des Abgrunds zu drängen. Schließlich sank Warner in die Knie und im Fallen packte er seinen Gegner, worauf beide in oie 80 Fuß tiefe Schlucht stürzten. Waltz wurde sofort getödtet, während Warner, der auf ihn gefallen war, unversehrt davonkam. Sein eigenes und das Leben seines 21 Jahre alten Sohnes hat der Farmer Joseph Haigh. der unweit von Donnelly, Minn., ansässig war, geopfert, um der übrigen Familie oie Summe von. $2000 zu verschaffen. Seine Farm war mit einer Hypothek von 52000 belastet, und diese Schuld hatte ihm viel Sorge gemacht. Vor Kurzem trat sein Sohn dem Orden der Modern Woodmen" bei und ließ sein i r rn.A . tttrrrr . W n uajciiu xju iuui uil hju.ui uui ui wahnsinnige Idee, den Sohn zu er- . ' . " tnt Tt , ' verwenden konnte. Er selbst war be, m4 4! TTkAI. Cffii ..neÄ
Rcür.er.
Leben cjjfast, un nicht dem Henler au verfallen. Haigh brachte sein schreck. ttches Voihaben zur Ausführung, in-
dem er dem Sohne hinterrücks eine La i 3 Vlei durch den Kopf schoß. Neden der Leiche todtete sich der alte 'Mann durch einen Schuk in das öer I . ... ' u . lL s s ck e i n t s a N l 5 nh im Zuchthaus in Trtnton, N. I.. eine Wahnsinn Epidemie ausgebrochen sei, wodurch sich die Ueberführung von sichs Opfern nach dem Jrrenasyl in ertt.. 1 s rnr 1 - ujiviiu Ptllius rioiyweilolg rnaqic. Emge der Sträflinge befinden sich in sHliminem Zustand, während andere kNmger schwer befallen sind. Der erste ereignete sich bei Robert Quayle, vtii Huoson County, der wegen Mor. ci3 einen Termin von 20 Jahren abzöniachen hat. V.uayle befindet sich seit Auaust im Gefängniß, wurde ader cL r . - .. . . . Diner age nacy dem Äjyl udersi't. Viele Insassen fürchteten Quayle, der frei seit einigen Tagen beständig mit Tddtschlaaen bedrohte. Die vom Wahnsinn Befallenen sind: Negers, von Bergen County; Joseph Vtnnar. von Essex County; JameZ Surrav, von Hudson County. und Anna Schwttnshelm, von . Hudson County, die nach Morriö Plains gebracht wurden. Jerome Kick, von Ssnterdom County, wur'de im städti schen Asyl aufgenommen. Won einem verheerenden Feer wurde die Zuchtfarm derPferdeb'Hdler Gideon & Daly in Holmdell, I., heimgesucht. Die Flammen vrcyen in dem Stuten Stalle aus und batten, ehe sie entdeckt wurden, derartig an Ausdehnung gewonnen, daß daS Gebäude gänzlich eingeäschert wurde. Es befanden sich 22 Stuten und sechs Fohlen in dem Stalle und Obgleich die Bediensteten Alles versuchten. um die werthvollen Thiere zu ret. ten, hatten sie dennoch keinen Erfolg. DaZ Gewieher der dem Feuertode geweihten Thiere war schrecklich mit anMhoren. Als die Angestellten der Firma einsahen, daß an dem brennenden Stalle nichts mehr zu retten war, richteten sie ihr Augenmerk auf die an, deren Gebäude und verhinderten eine Weitere AuZdehnuna des FeuerS. Der Verlust für die Mrma ist ein schwerer iiiCx wird auf $75,000 geschätzt. Die CntstehungZursache deS VrandeS ist unbekannt. Sechszehn Rennvferve wurden gerettet. Eines der verb'rannten Pferde war $5000 werth. Ein Theil des Kreises MörS. die sogenannte VSnninghard, wird seit Monaten durch eine Einbrecherbande unsicher gemacht. Die Führn der Bande sind der 28jährige frübere Schmiedegeselle Johann Gerhard Goß aus Menzlerheld-?. der 36jährige Heizer Peter MathiaS Panhuysen aus Straelen und der 29jahrige Schmied Franz KovperZ auS Serelen Tron mancherlei AnstrengunGflt ist eS bisher nicht gelungen, der steckbrieflich verfolgten Burschen hab. haft zu werden. Der früher D i r t o r der Eisenbahn MoSkau-ArchangelZk. Nlkisor Arcdbaszeff. wurde nach einem langen Verhöre vor dem UntersuchungSrichter in Haft genommen. ES handelt sich um nicht weniger als 17 Mill. Rubel, welche der fallirte Moskauer Millionär Mamontoff als Verwaltungsrathspräsident deS genannten Bahnnetzes der Eisenbahncasse entnommen und in seine Fabrikunterneh. mungen gesteckt hat. Director Arcybaszeff wird der Mitschuld an dieser colossalen Defraudation Mamontoffs anttkat. Kürzlich entstandRachtS um 1 Uhr in der Aura Spritvereoelungs Actien Gesellschaft, welch in Abo am Aura-Flusse in Fin. land belegen ist. durch Entzündung ' von übermäßig angesammel tenSpirituSdämpfen ein großes Feuer, welches bald die ganze Fabrik in einen einzigen großen, feurigen Mantel eingehüllt hatte. Mehrere Arbeiter sprangen auL den Fenstern, ohn zu Schaden zu kommen. Ein Brandwsxector dagegen, ro-lcher auf einen Speicher gesprungen war, zog sich schlxre Der. letzungen zu. Schließlich mußt die Hähne deS Reservoirs geöffnet werden, und 5000 Liter Sprit flössen in den Aura-Fluß. Jndemherrlichgelegenen Städtchen Lellagio am Eom See trug sich ein erschütterndes Ehedrl.ma zu. Der Antiquar FranceSco Eolli hegte den Argwohn, daß er von seiner Frau betrogen wurde, und beschloß, sie niederzuschießen. Er kaufte einen Revolver, und als er nach Hause zurückkehrte, fand er außer seiner Frau auch deren Bruder und Schnxster bei ihr vor. DaS hinderte ihn aber nicht, den Revolver vorzuziehen, der Frau einen Pack Briefe ihres Liebhabers in daS Gesicht zu schleudern und sie durch einen Schuß in's Heiz niederzustrecken. Dann lief der Unglückliche auf die Straße und machte auch seinem Leben durch einen Schuß in den Mund ein Ende. DaS ganze Drama vollzog sich so schnell, daß gar nicht bemerkt vorden war, wie die Schwester der Ermordeten vor Schreck zum Fenster heroussprang und mit gebrochenen Glirn vom Platz getragen werden mußte. Die Frau des Antiquars war 0uv4t Ul Uliu yu"c cui JüCivaiiuiK m tm eiebfalls verbeiratbten ' ' . : 24 Jahre cii und hatte ein Verhältniß
Chronische Dhsehsia
knrirt. Ltt.ach iwtjMii dreibkaiäbrkgem Leiden an DyZ Vliwu it mi. H. E. Dugdale. die Frau cinj frorninentet rf5äft3ma.,nf4 ton Varsa. R. V : Seit L3 Jahren litt tch fvrtwidreuv an Tyspepst, und schwachem Ma, Qtn. Tie leichteste Nahrung er,eugte Beschwer den. verursachte heftige Schmer, en und Formt-, rrm von 0oi. Cinerle, wie sorgfältig ich meine Ttät wahrte, ich litt quälende Schmerzen ach dem Effen. Ich wurde von vielen Aerzten behan delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne bau ernde Adhse. Bor ,wct Jahren bezan ich Tr. 2?!ilkZ' Nervku und Lcbkr'Pillea und NTrvtne iu ehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich iesscrung ein und ich war bald im Stande ,u essen, wak mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich dalte dieselben stet! vorrlthig und ein ein,tge Dosil vertreibt irgendwelche alte Shmtitome. ?r MIs m,..., werden hniA oTi v i VSWJWT Apsthekei verkauft unter einer vositiscn Garantie: die erste glcfche uStzt oder da? Geld dird zurücker stattet. Buch über die Srankheite de HerzenZ und der Nerven irrt. Adresse: tzc Vs .wr- .wm . .? VlUiQW 13 liIorv!nsZ W" - BA.tAMA l r IlMIkUI C9 ' . 71 v, neaitn vv D 5. Lt i l e , M d i e a l 5 .. Eln)t. Ind. Du rcffeinen bayertschen und einen Orts-Polizeibeamten wurde der von der Staatsanwaltschaft Kaiscrslautern steckbrieflich verfolgte 25jährige Pflasterer Peter Senn aus Fellbmgert, der iir. Verdachte steht, in der Nacht zum 13. Sept. in die katholische Kirche zu Ebernburg eingebrochen zu sein, in Kreuznach festgenom men. Man fand bei ihm zwn scharfgeladene Revolver, 60 Patronen und einen scharfgeschliffenen Dolch: ferner entdeckte man in seinen Taschen außer einer Anzahl goldener vtinge und Schmucksachen, die Summe von 3370 Mark m baarem Gelde, aus zwei Tausend-, zwölf Hundertmarkscheinen und Goldstücken bestehend. Selbstverständlich vermochte sich Senn über den rechtmäßigen Erwerb dieser Schätze in sei erweise auszuweisen, doch fehlt emstweilen jeder Anhaltspunkt, woher sie stammen. Ein mit dem Gauner zusammenreisendeS Frauenzimmer auS Frankfurt a. M. wurde in einerWirthjcyas: evensauZ festgeiwmmen. Gegen den ebemaliaen Schatzmeister von Glasgow. Dr. James Colquhoun, , fand dieser Tage die Schlußverhandlung statt: derselbe FV,., . Z i vane öieieimgicu von ou,UW Psunv Sterling veruntreut. Der Zuhörerräum war überfüllt, zumeist mit den Opfern d:s Angeklagten. Dieser selbst zeigte sich äußerst ruhig und sorglos. Sein Vertheidiger konnte nicht viel vorbringen, da Eolquhoun seine Unerschlagungen usw. zugegeben hatte. Der Vorsitzende des Gerichtshofes sagte, er könne keine leichte Strafe fälen tn Anbetracht der Summe und der angen Zeit, durch die sich die Verunreuungen erstreckt hätten; er verurheilte Colquhoun zu fünf Jahren Zuchthaus. Das Uriheil wurde mit autem Beifall, Pfeifen und Zischen, gegen den Angeklagten gerichtet, :ufgenommen. Vor dem GerichtZgebäude wartete eine aufgeregte Menge, die den Verbrecher mit lautem Tumult empfing. Aber die Polizei entführte Colquhoun der wuthenden Menge in we nigen Sekunden in einem Cao. Sal,flu ß tritt oft auf bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Aörperlbeile. Hood'S Sarsopariüa, der große Vlutreiniger heilt Salzfluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit u. kurirenKopfweh. 25. Der CJ ew tore (Stall tt 1853.) "ML..,.. Butterick Muster ! Einen 810 Anzug für 5.98. Eine Partie von 50 Damenanzügen auk blauem und schwarzem öheviot Serge ; mit Tastet Seide gefütterte Jacken und Röcke, in jeder Hinficht up to-date." Sin guter $10 Anzug und ein Bargain zu $5,98. Zweiter Stock. ,n I,
MMR) . . pr Pl 'Zv wP WL M
Y S
km!
m
B
mm
mm
' , Wm iXMs) ; r
x5r
l groß. ibraut und Setzt in vielen Wirthschaften an versorgt. I Flaschm : v Indianapolis INDIANAPOLIS
n r a,
?
Souvenicr Theelöffel zu 81.00, echt Silber.
ür hochzeits-Geschenke,
Echt silberne Schaalen von auswärts. Echt silberne Messer, Gabeln und Löffel.
Hübsche Muster, viele Muster nur
Libbh's geschliffenes Glas in allen Formen. Neue Vasen von Böhmen.
Tnfel-Servics von $16.50
Oharles Mayer i Oo., 29 & 31 .'est Wawinaton Str.
i p ü
No. 10 Nord Pennsylvania Str. Geld - Anleihen.
uzr
$100 viö $1000 und aufwärts. Raten ; reelle Bedienung.
FrierenSienichtdiefenWinter,
ondern kaufen Sie einen von Hartmavnö Oefen. Die größte Aukwabl in der Stadt. Wir verkaufen alle Oefen zum alten Preise big zum 1. Sept.
und bewahren dieselben für Sie aus biö sie gebraucht werden. Wir ersparenIhnen SS Prozent.
GB&B. L. HAESMAmr,
HanS'AuSstatter. 317
$ Square östlicb vom Vourtbouse.
Die vefte Ivc Cigarre
mit feinstem, importirlkm Havana FlUer." ÖD'G&jmJZS' Fabrikant.
Deutschs
Feuer-Verstcherungsgeseüschast
von TTim CiHiLcaTio
anptofsi : 71 Süd Delavare Str., Indianapolis, 'nd-
Die äUefte versicherungk-Selellschaft
Oolid l 0itrl OMig I
Capital0100900O.
OerZÄnt ancZ gegen QaS.Lttlostou und Etnr' Schad e,!l
1Av6?v Ltoln. Vräfident. Loronz Ochmldt, Ccttct&r. Oswald CoidoDticliorCclWUT,
Di? Nachfrage nach unsrem
Würzburger Bier
lg aus vcai und Import, rtem Hopfen ksmmt dem besten Vier derWelt gleich. Zzpf andere auf Verlangen damit Yi ireiving Oo. reelle Waare und rechte Preise. ufwärts. 'AßEN lmt Abzahlung nach Belieben'; uiedkieste und 319 OS Washington Ctrabe. Xelkpbon 1724. mit 44j2hrige ehrkuhafttn tstsude Aktiva: $393,7 87. öl) Theodor Reyer, Catpirlsttt . Arnguat Döpper. . - epejial-.uud.etaätL.Vnt
im.
