Indiana Tribüne, Volume 23, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1899 — Page 1

x s On As N n OO pft fi M t. Ml 111 I Ai f I r t l N b V k iy w v w f.1 , - i 2yisJ vv r & J i tzw A - v. Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 117h Indianapolis, Zndiana Donnerstag, btt 2. November 1899. Jahrgang 33. No.45

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Lditorielles. Die Sattin des bekannten Schriftsteller und NovellevfchreiberS Robert Louis Stevenson b,siidet sich augenblicklich mit ihrem Sohne Lloyd Oöborne in unserer Stadt. Herr Stevenson ist auf Samoa, wo er mit seiner Familie viele Jahre wohnte, gestorben. Frau Stevenson sowohl, wie Herr Osbourne sprechen sich dahin aus, daß die blutigen Vorgange auf Samoa lediglich durü die Taktlosigkeit der Amerikaner und Englander hervorgerufen wurden, und daß die Deutschen vollständig im Rechte waren. Sie ist namentlich sehr bitter darüber, daß Dörfer zusammengeschossen wurden, in welchen sich wehrlose Frauen und Kinder befanden. Die Newö" ist merkwürdiger Weise hrlich genug, zuzugeben, daß grau Stevenson und Herr OSbourne darin glaubwürdig find und daß wir von dem Samoa-Geschäft wenig Profit und wenig Ehre gehabt haben. DaS Journal" aber kann sich nicht weit überwinden, ein derartiges Zageständniß zu machen. ES meint grau Stevenson und Herr Osbourne müßten im Uarechte sein, denn die gcj meinsedastliche Commission habe die Entscheidung deS Richters ChamberS and daS Verfahren deS Admirals Kautz aufrecht erhalten. Die Logik des Journal" ist nicht richtig. WaS die Commission that, war daS Einzige, waS sie thun konnte. ohne auf'S Neue Blutvergießen hervorzurufen. Sie mußte sich nothwen oiger Weife auf den tat quo stellen Zn der Aufrechterhaltung einer richerlichen Entscheidung höchster Instanz iegt nur die Anerkennung der Macht seS Gerichtshofes, nicht die Anerken nung der Richtigkeit deS Urtheils. Und in der vollendeten Thatsache deS 93erfabrenS deS Admirals Kautz ließ sich lichte ändern. Frau Stevenson sagt, die Vritcn hätten die Amerikaner nur alb Werkz uge (cat's paws) benutzt. Eme solche Anficht verlkjt freilich en tol vkS merrraners u levr. lS daß daß Journal" ihr be, stimmt könnte, aber sie ist d.rum doch richtig. Die Amerikaner haben sich in ihrem Loruriheil gegen Deutschland und ihrer kindischen Schwärmerei für Ävglosachsenthum zu Unüberlegtheiten hinreißen lassen, welche ihnen in der lhat weng Profit und noch venigir Lhre brachten. Nach einem Berichte de Speialeorrespondenten der Chicago Tri dune" ist die Lage auf den Philippinen, wie folgt: Wir halten die Eisenbahn von Manila bis Angeles, fünf Meilen. Wir können ungefähr eine halbe Meile sand zu beiden Seiten deS Bahnge leifeS alS unsere Besitzung behaupten. Auch halten wir die Wagevftraße und etwa eine halbe Meile zu beiden Seiteu del Wegei von San Fernando durch Baeolor und Santa Rit, eine Entfernung von L Meilen, und dann die Strecke von 4 Meilen bis Guaga. Wir besihen auch einen Weg von Ma loloS nach Balinuaga, 11 Meilen in nordwestlicher Richtung. Insgesammt baben wir hier eine Besitzung von elf Quadratmeilen. Wir haben Manila und Umgegend

biS zu den Pumpwerken, fünf Meilen entfernt, und im Umkreise der Stadt besinn wir ein Gebiet von etwa 25 Meilen. Dann halten wir den Weg nach ZmuS, eine Entfernung von IS

Meilen, und zu beiden Seiten einen Landstrich von einer halben Meile. Calamba ist auch unser, sowie mehrere andere Plätze am See, die General Lawton einnahm, ehe er den Befehl zum Rückzug erhielt. Diese Ort schaften find nicht auf dem Landwege, sondern nur per Boot via Laguna de Bat zu erreichen, und wir controlliren nur daS Gebiet auf welchem sie stehen. Unsere ganze Besitzung aus Luzon zu sammengerechnet, umfaßt 117 Quadratmeilen. während diese Insel allein einen Umfang von 42.000 Quadratmeilen hat. Auf den anderen Inseln scheint der Aufstand sich weiter zu verbreiten. Die Insurgenten besitzen Hafenplätze auf Mindaoao, de? zweitgrößten Insel der Philippinen nach Luzon, und diese Insel soll unermeßlich reich an Gold, Silber, Eisen, Kupfer und anderen Mineralien sein und besitzt außerdem wundervolle Hartholz-Wälder. Keine Amerikaner haben sich biS jktzt auf diese Insel gewagt, denn General OtiS hat dorthin keine Truppen geschickt. Eng länder und Deutsche durchziehen die Insel und nehmen alle Gerechtsamen zur Ausbeutung dei Bodenreichthums, die sie kriegen können. Mehrere Ex peditionen sollen zu diesem Zwecke jktzt an der Arbeit sein. General OtiS meldet Zasammen?Sße zwischen Räuberbanden" und amerikanischen Soldaten aus NegroS und Cebu. DaS 79 , 18. und 6 Infanterie-Regiment befinden sich auf diesen Inseln und bekämpfen Räuberbanden," die Verschanzungen anlegen, Ortschaften besetzt halten und nächtliche Angriffe un ternehmen, gerade so wie die Insurgenten aus Luzon. Einem kürzlichen Bericht von Cebu zufolge bedrohten 2000 Räuber" unsere Truppen und ein Zusammenstoß stand bevor." DaS ist eine sehr untröstliche Lage. Denn waS OtiS Räuber zu nennen be liebt, find offenbar Solche, welche sich der amerikanischen Hrnschaft widersetzen. ES wird von Tag zu Tag klarer, daß wir einen sehr bösen Job" unternommen haben, mit dem wir so bald nicht fertig werden, wenn wir ihn nicht abschütteln. MhliMWll Wetterbericht. Drohende Wetter heute Nacht und Freitag, mit Regen dielleicht Schnee geftöber. Höchste Temperatur inner halb der letzten 24 Stunden 69 Grad, niedrigst 37 Grad. Einnahmen und Ausgaben. Washington, 1. Nov. Die vergleichende Ueberficht über die Ein nahmen und Ausgaben der Bundeöregieruvg während deS Monats Oktober dieseö Zahnö giebt, daß die gesammten Elnnekmen $47,533.383 gegen 139 630.161 in der gleichen Periode De BorjadreS betragen haben. Die Ausgaben beliefen sich auf ,4.m.020 gegen $53.982,276 im Oktober deß Vorjahres, wonach der onat einen Ueberschuß von $3.359, 562 hinterläßt. Während der ersten vier Z?onate deS laufenden Fiskaljahres betrugen die Einnahmen $190.900.164 und die Ausgaben $;8t,851,152 so daß ein Ueberschuß für daS Fiskaljahr von $7.049.012 verbleibt. Die Zollein. nahmen 0(9 Monats Oktaber belaufen fich auf $18.807.809 gegen $15,165,234 während desselben Monats deS Vorjahre?. Die Lianenstenera deS letzten MoaatS brachten $26 455.453 gegen $32,356.511 im Oktober 1893. Die Einnahmen aus diversen Quellen beliefen sich im letzten Monat auf $2.270.325 gegen $1.718.300 im Oktober 1893. Die Ausgaben im letzten Monat, welche dem Kriegsdepartement zur Last fielen, betrugen $13.477.395 gegen $22.895.029 im Oktober 1893 und die der Marine $5,120.648 gegen $5,314,667 im Oktober 1893. , ,,, HauSeinsturz in Chicago. C h i e a g o, 1. Nov. 3a Folge un bekannter Ursachen stürzte heute daS sechsstöckige Gebäude No. 139 und 141 in der Westlichen Lake Otr. ein, wobei

auch die benachbarten HSuser stark beschädigt wurden. Der Schaden wird aus $200.000 angegeben. In der ersten Aufregung hieß ek, 40.Personen seien verschüttet

worden, später aber stellte sich herauö, daß nur der Besitze der New, England Mills. F S. Hanson, erschlagen wurde. Vermißt werden ein Buchhalter, Henry Hillon, und der Angestellte Joseph Doctor. Zwei Personen wurden verletzt. Man will wissen, daß die Katastrophe durch eine Exslosioa in dem Laden de Samenhäadler S. F. Leonard entstan den ist. aber andere Leute sagen, die Mauern seien ohne besonderen Anlaß eingestürzt. ,, , Deutschland und Transvaal. Berlin, 1. Nos. Die Neuesten Nachrichten" sagen in einem äugenscheinlich inspirirten Artikel: Deutschland hat nicht die Abficht, Frankreich durch Intervention in Tranövaal in die Hände zu spielen. ES beabsichtigt eine absolute Neutralität zu bewahren. In Beantwortung deS antisemiti schen und alldeutschen Entrüstung? schreiS über Die beabsichtigte Reise deS Kaisers nach Sagland sagt daS Blatt: Obgleich Deutsche individuell die Politik Englands mißbilligen mögen, müssen die Handlungen deS Kaisers doch von den Interessen Deutschlands diktirt werben, welche ihm nicht gestatten, unnöthige Feindseligkeit in England zu erregen. ES würde ein großer Fehlgriff sein, die deutschen Interessen in Südafrika durch eine einseitige Haltung zn Präjudiziren in Anbetracht der künftigen Reorganisa tion der dort'gen politischen Lage. Zadem haben die große Landmacht und die große Seemacht allen Grund, in Einigkeit und Harmonie zu eooperiren. ' IIH DeSKaiserSFtottenplSne Berlin, I. Nov. Sturm herrscht im Wasserkessel. Die Ankündigung. daß der Kaiser entschlossen sei, eine Niesenflotte durchzusetzen, hat allge meine Aufregung hervorgerufen. So leicht wird eS nicht gehen, aber daß e wenigstens etwas von dem erreicht, waö er anstrebt, kann voraus als gesichert angesehen weiden. Noch hat er den Widerstand deS BundeSrath sowohl als des Reichskanzlers zu überwinden. Hohenlohe hat die letzte große FlottenLorlage mit dem Argument vertheidigt, daß man mit weiteren Forderungen für die nächsten sechs Jahre nicht kommen werde." Er ist nicht gewillt sich zum Lügner machen zu lassen. Der BundeSrath leistet gleichfalls Widerstand, besonders Bayern und Wärt' temberg, deren Zukunft nur dann auf dem Wasser liegt, wenn man den Lodensee etwa zur Endstation der deutschen Schiffsabrt machen will. Aber der Kaiser hofft diesen Wider stand zu überwinden und die Lorlage vor den Reichstag zu bringen. Die Centrumöblätter prophezeien einen yarknaaigen .Zlvernano oee Reichstags gegen sie und die NatiovalZeitung- meint sogar, daß vielleicht eine Auflösung dek Reichstags nothwendig werden könnte. Die Volfische Z'itung" weist daraus hin, daß der Staatssekretär deö ReichS-MarineamtS Contre - Admiral Tirpitz am 30. Januar d. I. im Reichs tage ausdrücklich versichert habe, die maßgebenden Kreise hätten die festeste Absicht, die durch daS glottevgesetz gezogenen Grenzen einzuhalten, und Niemand beabsichtige, einen neuen Flotlenplan vorzubereiten. Die demokratische Berliner BolkSzeitung" ruft entstzt auS : Achtundvierzig neue Sch'ffe l Nieder mit dem Flottenplan l" Eine sehr wichtige Frage bleibt natürlich die Deckung der Kosten der Sch'ffSbauten. I dieser Beziehung wird behauptet, Ftnanzminlfter Dr. von Miquel hoffe nach Erhöhung der Getreidezölle auf einen Mehrertrag von 60 Millionen Mark pro Jahr und möchte den Mittelland. Canal in den Wirren, welche die neue Marinevor läge vermuthlich mit sich bringen werde. begraben. Die Erhöhung der Ge treidezölle ist also beschlossene Sache. DaS wird den FlottenenthusiaSmuS etwaS beeinträchtigen. . , , ,,, , Wie man Richter gefügig macht. O erlin, 1. Nov. Landgerichtsdirekter Denso und LandgerichtSralh

Queck die bisher der 4. Strafkammer deS Landgerichtes Berlin 1. angehörten, find durch Verfügung des LandgerichtSpräfldenten vom 1. Januar nächsten SayreS ab einer Civilkammer

verwiegn woroen. s ,ft vres eine Maßregelung, die mit dem Proztsse gegen den Vorwärts" wegen Belei ' t . . rm m ... digung der sächsischen Justizbehörden in Verbindung steht. . (Der Vor. warte hatte seiner Zeit in einem Seitartikel daS . Urtheil de Dresdener SchaargerichtS in dem Löbtauer Land friedevSbruch-Prozrß kritifirt und unter Anderem.behavptet, daß daS DreSdener OberlandeSgericht, der HSedste sächsische Gerichtshof, in seiner Spruchorz 'S oft ohne Umschweife die Sozialdemokkaten als minderen Rechts erklärt habe." Wegen dieser Bemerk ung wurde gegen den Redacteur deS Vorwärts" August Iaeobey Anklage wegen Beleidigung erhoben, doch erfolgte die Freisprechung, weil daS Gericht der Anficht war, daß dem Angeklagten der Bewe.S der Wahrheit seiner Behauptung gelungen war. In die sem Prozrsse führte der Landgericht, direetor Denso den Vorsitz und LandgerichtSrath Queck war Rrferent.) Die Wahl in der Schweiz Bern, 1. Nov. Die Wahl für den Rationalrath, welche am Sonntag stattfand, ' hat, wie zu erwarten war, einen entschiedenen Sieg der Radikalen alS Resultat gehabt. Von den 147 Mitgliedern deS Nationalraths sind 29 katholische Covservative und 118 Radikale. Deroulede'S Prozeß. Paris, 1. Nov. DaS JuftruktisnS Comite" deS Senats, welcher als oberster Gerichtshof sitzt, h,t entschie den, daß Herr Deroulede nicht aus die Aiklage, den Versuch gemacht zu haben, die bestehende Regierung zu stürzen, prozesftrt werben rann, sondern nur audie Anklage, sich mit den Royaliften. m ein Cemplot ingelassen zu haben. Vom Standpunkt der französischen Gerichtsordnung ist dieser Unterschied ziemlich wichtig und die Nationalisten und Aoti-Republikaner betrachten sie allgemein für einen Sieg. Herr de Boisandre, einer der Redakteure der Libre Parole, deö auSgesprechendsten OrganS der Gegner der Regierung in Pl.riS, sagt darüber : Wir frohlocken nicht über den ersten Triumph, denn wir haben von Anfang an behauptet, daß die Anklage keine stichhaltige Grundlage hat. 3e veiter der Prozeß fortschreitet, desto schwächer wird die Sache der Anklage werden und schließlich in einem vollständigen Fiakco endigen. Diese Anficht ist jedenfalls zu eztrem, eS läßt sich aber nicht leugnen, daß die obige Entscheidung ein schwerer Schlag für daS Ministerium ist. Freude in Frankreich. London, 1. Nov. Im Ausland, besonders in Frankreich, gab man fich durchaus keine Mühe, seine Besriedigung über die bklllsche Niederlage zu verbergen. Zu Paris benützte man jedes Mittel, um die Nachricht schnell zu verbreiten. Die würdevolleren geisargen schlugen einen .chtuvgSoollen und sympathischen Ton an, die Mehrzabl wußte fich onr Freude aber nicht zu fassen. Der Redakteur der Patrie hing die Fabnen TranSvaal's und deS Orarje Freistaates auS den Fenstern der Redaktion. Die Presse sagt einen allgemeinen Ausstand de? Bevölkerung holländischer Abstammung in SüdAfrika voraus, der Soir deutet versteckt sein Bedauern darüber an, daß Frankreich in der gaschoda-Frage nicht eine andere Haltung angenommen habe und der Eourier de Soir sv richt die Ansicht auS, daß daS kontinentale Europa ein Schiedsgericht vorschlagen werde. SeS Guyot im Sieele steht mit seiner Unterstützung Großbritanniens gegen Transvaal fast ganz allein. c?Ql?7A. Nachritte. Angekommen in : London : Mevominee" von New Sork. Liverpool: WaeSland" von Philadelphia. R e w S o r k : Kaiser Wilhelm der Zweite" von Neapel. Qneenstown: Majeftie" von New öork.

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