Indiana Tribüne, Volume 23, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1899 — Page 3

i, ip Geschlechts., Urin, und Rectum. Rrankheiten. Office: 155 OstMarlttstc. Tel. 941

OssiKundea : 9 bi 10 UZr Lorm.z 2 lil 4 Uhr Dr. Jos. E. Morrow, Geschlechts u. Harnkrankheiten. 20 West Lkzio Straße. Dr. J. B. Kirkpatrick, Behandelt Frauenkranhkitkn und Krankheiten des N ctnms. VSmorrh?iden otjae Messer nad anterifirnng gekeilt. Cfsue: $urne tJuiicirii, 31 Ost Ohio 'Str. Dr. Louis Burekhardt, WillougHby Block, No. 224 Nord Meridian Straße. G?rtchstnd,a: 9-l0U&t soirn. 2-4 Udr Nachm. eonnUg : 910 Uhr l'oroi. Ofsiee'elevboa 1S3, reu und alt. ohz: 4'.7 Capital kaut, ,h. Telephon L2i3,r, und alt. Die alte schottische Nheumatisllttls Kur. Ueber 40 Jahre im Gebrauche. Zu haben dki Ferdinand Miiller, slp?tkker, Ecks Ost und Wshirgtonstr. OTTO DEPPERMANN, cxxtsdjcv Zayn-Arzt Majestic Gebäude. stimmet No. 207. r.G.G.Wfaff tjat seine Office nuij dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., trfte Staae. verlegt. fftceStunden : Bon 2 bit 4 Ulzr Nackmittag Telerlzo: Office 292 Wohnung 03. Die Wohnung befindet sich wie bither : lb37 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, 2 6 Sst Z?.cSnrty Ltr. Sprechstunden : S ö'.S 9 Uhr Vorm. ; bis 3 i lzr Nachm.; 8 liS 9 vhk WendS. ' Telephon 1446. vrechftd,n: ?cnt33lmti VormittazI. Dle Office von Dr. H. VmK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Qhio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. gz Nord Pennsylvania Str. Sa wird auf Aunsch angewandt. WALTER FKMZ, Zayn-Arzt, No. 90 Ost Marlet Srraße. Sofstn lock. immer 43, Ose,.Stund: 9 6U 12 .. 1 bt 5 . .7 bi, 9 Xbcnbi. Sotag vn 10 Uhr B. dt, Uhr m ?72WzT 1' "XtÄAvj liHü zjh.y&t ' i.wi y i. V VCii? L tt p BMGÄ RIPANS TABUIES Are intcnde J for chTMrcn, ladlts an4 all who prcser a rn et! leine dlsguiscd as con fectionery. 7 bey "may now bc had (put tin In Tin Coxes. scventy-twö jn a box). price, twenty-sive cents or sive boxes for onedollar, Ary drugisiwuigincni if you instst. and they may alivays ... it . :.- ootainea oy reimmngiac yu TheRipans. Cheirycal aiö'" ?Öfi " T' & Bpnocss'jiftM ;1 in. rii kKa43 50 YEARS vTr EXPERIENCE V ' f - sT Traoc Marks O-ir ' Designs nl 4 CnsvRIfiHTS &C. -.it - Anrn ensllng rtetch traicklf asecrtain our utui . r"-v".,i 2 Tcienlific Umerican. A 'Ä'JÄ! JÄ K,' SSSfiSifÄMSi "BoWbrlf MUNfl & Go.36tB",I,,waV- 6W j QrK "'älüAti onSTea F . - Adolpla Frey,' (014 rrtcflcm Slgät.) Sotary MUc, Translator Corre3pondent etc No. 970 West Walnnt St.

F

SJ

WZ

-m?rsl

. V

rr3t!

J2J

jmu

f

V.

T

Xtha Blsia Lt. Qa.

Z,vei Pflichten.

Roman von H anS Richter. (Jortfetzung.) Abgespannt an Geist und Körper ging er dann noch zu Gerhard hinüber, der gegen seinen Willen hierher transportirt worden war und ihn mit einem Dutzend erlesenster Schwadronsflüche empfing. Hast du ie ein derartiges bundsaemeines Pech für möglich gehalten! Fällt der verd. . . Gaul von einer Ku- , gel, die ihm kaum das Leder aufreißt, und ich mit ihm, als sei ich ein alter, steifer Bock. Geschieht mir ja ganz reckt, wrum bin icö so langsam und ungeschickt.aber wochenlang hier krumm ? ... .ftr... i r.l 1t liegen zu milden, yois oer icufcu um rasend zu werden ists. Wäre es noch der Arm, den man in die Binde hängen kann. Ober nun und ich hatte mich so gefreut. Hoffentlich bist du bald im Stande, dich nach R. . . oder doch nach einer Privatwohnung bringen zu lassen, be merkte Rudolf, nachdem er den Bruder getröstet. Na die Pflege ist hier eigentlich arokartia aoer du siebst mich nicht gern hier? Offen gestanden, nein! Um Gerhards Lippen zuckte ein Lacheln. Geht andern Hausgenossen auch nickt besser, aber ein vaar Taae werdet ihr euch doch gedulden müssen. Dein Schwiegervater gerieth schier aus oem äuscken. als er vernahm, dak Mein Unfall sich ereignet, als es galt, sein Eigenthum zu schützen. Am liebsten bätte er mick aanz und aar in Goldpa Pier eingewickelt. Auch deine Frau Gemahnn hat mich berett mit einem e sucke beebrt. sebr liebenswürdig und wahrhaftig. Rudolf ich hätts nie geglaubt, sehr vornehm. Bitte, ou nimmst mir das doch nicht übel. Durchaus nicht. Ich freue mich, daß du dich trotz deiner fatalen Lage verbältninmäbig wohl zu befinden scheinst. Mir ist zu Muthe, als könnte ich gleich den verwünschten Gaul zusam menreiten, daß ihm das Bocken auf immer vergeh!. Nur manchmal zwicns tllcktia er bin ein wenia die Lippen zusammen und deutete auf das in GipZ verpackte Bern. Sonst, mein neoer. es ist wirklich fabelhaft, wie man sich in manchen Menschen täuschen kann bin ick mit Bralin viel zufriedener, als ich je vorher gedacht hätte. Mein Rittmeister hat mir sehr viel (Äutes uno Sckönes von den Wissowskis erzähl!. Aber daß er mich nach der JosephinenHütte schickte, anstatt nach Wodltz natürlick aus Rücksicht auf dich ärgert mich doch teuselsmäßig. Glücklicher du konntest m Dodltz den vttu ter und Helden agiren. Rudolf wandte sich ab, um die verrätberische Röthe zu verbergen, die ihm jäh ins Antlitz schoß. Ich hätte dir diese Rolle wirklich gern überlassen, sagte er bitter, sie war nichts weniger als dankbar. Der Lieutenant drehte selbstgefällig läckelnd seinen blonden Scknurrbart. Ja, mein Lieber, in solchen Situationen spielt ihr Ehemänner immer eine klägliche Rolle. Ist za auch gar nicht anders möglich. Was soll denn eine reizende junge Wittwe mit dir anfangen, wenn sie den fatalen Ring an deiner Rechten sieht etwa dir dank und liebeglühend an den Busen sinken? Das sind Thorheiten. Gerhard Rudolfs Stimme klang gereizt. Nein, mein lieber Sohn, Wahrheitcn, die dir aber nicht bitter zu schmecken brauchen. Wer gleich dir gefesselt ist. bat den Verlust seiner 5?reibeit doch wabrlick nicbt zu bereuen. Deine Frau ist einfach reizend wie ich das nur so übersehen kennte? Na, und demeHauslichkeit h a bonne heure c5 muß doch etwas verteufelt Angenehmes sein um eine Million. Allerdings, erwiderte Rudolf mit unverhehltem Höhne. Wenn du mir alles, worum du mich denelveit, aoneqmen willst, ick aeö dirs mit tause?.r Freuden umsonst und mache noch eir guteS Geschäft dabei. Äver zeroricr dir nicht den Kopf darüber. . Es ist Zeit, daß ich dir Ruhe gönne. In ein paar Stunden komme ich wieder. Er drückte die Hand des Bruder5 und schritt eilig hinaus, ohne eine AntWort abzuwarten. Im Vorsaale blieb er tlefathmend stehen, verlegen und unentschlossen. Wissowski hatte ihm deutlich genug gesagt, daß auch Rose seinetwegen die ganze Nacht kein Auge geschlossen und jedenfalls begierig sei, seine Erlebnisse aus seinem eigenen Munde zu vernehmen er hatte laut auflachen können ob dieses Hohn?Z! Ihr von seiner kläglichen Rolle in Dobitz berichten! DaS längere Zweifeln und Zögern wurde ihm erspart, denn Rose stieg soeben die Treppe von de? Küche herauf, ein wenig zusammenzuckend, als sie ihn erblickte. Doch sofort verschwand das feine Roth wieder, das jäh ihre Ww.gw gefärbt hätte, und der sto ckende Fuß hob sich zum Weiterschrei. t:n. Nur mit einem leickten Neiaen deS Köpfchens, auf dessen schwerer, blonder 5)aartulle ein öaubcken sak. der m endlick scblanken Gestalt einen neuen Reiz des Hausmütterlichen verleihend. erwiderte sie Nuvoiss lLrug. süci er aber sieben blieb, wandte sie sich zurück und sprach in leisem festem Tone: Zch hatte dich erwartet, wir haben mitemander zusprechen. Bitte! Er öffnete die Thür zu dem nächsten leeren Zimmer. Sie schritt bis zum Fenster vor und stellte sich daneben auf, hoch emporge, reckt. da3 Haupt stolz im Nacken, die llrne über der unruhig wogenre.iBrust gekreuzt. Es war keine Spur von Pose in ihr, dennoch erschien sie in diesem Augenblick mit der Würde und Strenge des RichteramteZ umkleidet. DaZ löüchterue Mädchen, die verkannte, ftc

demüthigte Frau' waren verschwunden, an ihrer Stelle stand das beleidigte Weib. Du befandest dich gestern, während der Angriff auf die Josephinen Hütte erfolgte, in Dobitz? begann sie mit einer seltsam hart klingenden Stimme. Allerdings. Es war mir gesagt worden, daß nur dort ernstliche Unruhen zu befürchten und Frau von RudowZ Beamte bereits geflohen seien. Auch Froben ist dort gewesen, wie du wohl ebenfalls vernommen hast. Ja, er hatte sein Wort gegeben, über dich zu wachen, und wußte im voraus, wo er dir sicher begegnen würde. Mehr noch der Ton als die Worte selbst ließ Rudolf emporzucken. Wenn du einen Vorwurf gegen mich zu erheben hast, so bitte ich. ihn genauer zu präcisiren. Ich habe gethan, was ich für meine Pflicht hielt. Nicht nur einer Freundin eures eigenen Hauses, sondern überhaupt der unbeschützten, alleinstehenden Frau gegenüber. Für jede andere würde ich in gleicher

Welse eingetreten sem. Als ich die Jo sephinenhütte verließ, bestand für dies noch keine sichtbare Gefahr. Da höre ich wieder "dein beliebtes Schlagwort Pflicht", klang es von den blaßrothen Frauenlippen spöttisch zurück. Mit dieser Flagae deckst du alles, und ich würde mich wahrlich nicht mehr bemühen, dir zu widersprechen, wäre es nicht mein fester Entsclzluß. dich fortan jeder Pflicht gegen mich zu entheben. Was ich dir vorausgesagt, werde ich nun erfüllen. Der Vater ist so weit hergestellt, daß nichts mehr für ihn zu befürchten ist. Meiner bedarf er nicht. Du aber, das weiß ich, bist nicht nur ihm. sondern noch mehr den armen, irregeführten und unterdrücktenBergleuten unentbehrlich. Was du an mir gefehlt, kann mich nicht verhindern, deinem öffentlichen Wirken Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Es soll und wird der ganzen Gegend zum Segen gereichen. Für uns beide aber ist dieses Haus zu klein, du mußt bleiben um einer Pflicht willen, die auch ich freudig anerkenne, darum gehe ich. Es wird dir ein leichtes sein, wegen dieses böswilligen Verlassens die Ehescheidung durchzusetzen. Ich habe mich bereits danach erkundigt und werde deine Absicht nach Möglichkeit unterstützen. Habe ich dir nicht bereits gesagt, daß ich diese Absicht nicht hege? rief Rudolf erregt, daß meine Ueberzeugung es mir verbietet das heilige Band der Ehe zu trennen, wie du es vorschlägst. Wenn wir gefehlt, werden wir die Sühne zu tragen haben und Und schnitt ihm die junge Frau scharf das Wort ab. die Heiligkeit der Ehe dadurch ehren, daß wir sie in heimlichem Wünschen und Sehnen brechen? Rose du ? Ich ? Hoheitsvoll richtete sie sich empor. Der breit zum Fenster hereinfluthende Sonnenschein wo) einen Strahlenkranz vm ihr blondes Haupt. Eine hcrbe, unnahbare Reinheit throa.'e auf ihren anmuthigen Zügen. Ware es der Fall, wahrlich, ich würde es dir gestehen. Mit Wollust, denn ich wüfc t, es wäre doch ein Pil in d:i:l seibz:. süchtiges, hochüthiges Hcrz. Abe: noch hat mich kein Begehren berührt. Wie sollte es auch! Was ich von edler. starker Männlichkeit aetraumt, die nur das Weib zur Liebe entflammt, das ist so jämmerlich in Schmutz und Staut zusammengebrochen, daß ich wirklich nicht nach neuen Enttäuschungen Verlangen trage. Ja, ich glaubte an ein unlösliches, heiliges Band, Herzen und Korper bis tu die Ewigkeit hrnern verbindend; ich war bereit, alles dem Manne meiner Wahl hinzugeben, m!i ihm zu kämpfen, zu dulden, wenn e sein mußte zu sterben. in ihm. ir dir wollte ich aufgehen, meines Selbs mich entäußern, um nur dein zu sein Du warst meine Hoffnung, nein G au be, mein Gott, an den ich Mich brunsti.) klammern wollte in seligen und trübem Stunden. . . Die erhobene Frauenstimme war zu einem heißen, wilden Flüstern herabgesunken, die schlanken, zuckenden Händ? preßten sich krampfhaft verschlungen gegen das hochschlagende Herz. . . Mit einem hastigen Schritt trat Rudolf dicht an sie heran. Es sah aus, als wollte er ihre Hand sajsen, doch scheu wich sie zurück. iv:c zur thätlichen Abwehr zuckt; ihre Rechte e.-or. lfforlsesuna folgt.) Karl Schurz's Rede gegen Expansion. (Fortsetzung und Schlub) Uebersicht derArgumente. Obgleich ich das Thema durchaus -licht erschöpft, sondern nur einige ßbaseii erläutert habe, glaube ich ge.iug gesagt zu haben, um zu z:izen, das. :le Politik der Eroberuiig vom stanopunkt der politischen Moral aus eine verbrecherische Aggression und in Anbetraft lbres verrätherischen Eharakters eine doppelt verbrecherische ist. Vom Standpunkt der materiellen In teressen aus ist sie ein Fehlgriff, ein , , ?... e.t.i ?tc '-rvfi: veroreazerliazer üegisrw em emianiges Verbrechen. Ich habe an Ihren Verstand mit gesunden Argumenten appellirt, ohne leidenschaftlich zu werden oder voreingenommen zu sein. Sollten wir nicht unsere Opponenten ersuchen, diese Argumente, wenn es ihnen moalick ist. zu beantworten und zwar mit gleich gesunder Begründung, anstatt uns mit dem wilden Geschrei .Verratb-. .Manael an VatriotiS mus" und waö sonst noch zu attackiren? Oder fühlen sie wirklich, daß ihreSache auf so schwachen Füßen steh:, indem sie zu ihrer Unterstützung nur zu nebeihaften Phrasen ihre Zuflucht nehmen müssen. . In Betracht zu ziehen sind auch die Leute mit der Phrase göttliche B

stimmunz", welche Da sagen, od' wir tir Rccht oder Unrecht sind, so müßten wir doch die Philippinen nehmen, weil es die göttlich? Bestimmung" so wolle. Diesen Ruf betreffs göttlicher Fügung" haben wir schon früher gehört, als vor einem halben Jahrhundert das

Sclaverei - Element die Annexion von Euba und Central - Amerika forderte, um die Sklaverei - Interessen zu fördern. Der Ruf göttliche Bestimmung" wird hauptsächlich am lautesten von Jenen gebraucht, welche irgend eine schlechte Sache durchsetzen und dieVer-, antwortlichkeit von sich abwälzen wollen. Die göttliche Bestimmung" eines, freien Volkes liegt in dessen einsicktiaen. Willen und seiner moralischen Stärke.! Wenn es göttliche Bestimmung vorschiebt, so ist das kindisch. Dann kommen die Leute, die von der Bürde" reden, die ihre Augen verdrehen und mit melancholischen Mienen erklären, das Eroberungsgeschäst möge zwar ein sehr beschwerliches sein, aber eine geheimnißoolle Vorsehung habe uns die Bürde" aufgeladen, die, so trauriger Natur sie auch sei, von 'uns tragen werden müsse. Diese Bürde" .estehe in der Pflicht, uns der armen Einwohner auf den Philippinen anzunehmen und sie zu unterwerfen, damit wir in gehöriger Weise über sie wachen könnten. Und dann, wenn sie unsere Herrschaft nicht haben wollten, nun dann, je nun. dann müßten sie getödtet werden, was die Bürde zu einer sehr schweren und sehr bedauerlichen mache. Außerdem giebt es noch die Flaggen - Enthusiasten", welche auf dem Todtschießen der um ihre Freiheit kämpfenden Filipinos bestehen, um dieEhre der Sterne und Streifen bewahrt zu sehen. Ich stimme damit Lberein, daß Vle Ehre unserer Flagge geschützt werden muß. Wir haben sie gegen dicjenlgen zu vertheidigen, welche sie zu dem Emblem purer Heuchelei zu machen suchen, durch welche man einen Erobe-rungs-und Unterjochung - Krikg zu einem solchen im Jnterejse der Huma nität und Religion zu verdrehen sucht; zu einem Emblem jener gemeinen Kriegs- und Eroberungslust, welch rücksichtslos Recht und Gerechtigkeit und alle unsere höheren - Ideale mit Füßen tritt; zu einem Emblem impe rialistischen Ehrgeizes, welcher tim Satyre auf den edelsten Tbeil unsere! Geschichte ist und die gißten He'den unserer Vergangenheit zu Heuchlern und Narren stempelt. Das sind die Ge fahren, die unserer Flagge drohen und gegen welche sie geschützt werden muß, und es ist unser Bestreben, ihr diesen Schutz zu geben. Eine traurige Sorte von Patrioten. Und jetzt ein letztes Wort an jene un serer Mitbürger, welche wie wir der Ansicht huldigen, der gegen die Filipinos geführte Krieg sei ungerecht und grausam, und Letzteren sollte die Unabhängigkeit zugestanden werden, die edoch darauf bestehen, daß der einmal begonnene Krieg fortgeführt werde, um die Unterwerfung der Filipinos zu bewerkstelllgen. Ich verabscheue, doca verstehe ich den Jingo, dessen moralisches Bewußtsein durch berauschende Träume von wilden Abenteuern und Eroberungen erstickt und für welchen Blutvergießen und Verwüstung zum groben Sport geworden ist. Noch mehr verabscheue ich, doch kann ich noch die grausame Logik Derjenigen verstehen, wel che Alles nach Dollars und Cents abwagen und die in ihrer Habsucht kühl lind unbekummcrt über eine abgeichlachtete Bevölkerung hinwegschreiten. Aber ich muß gestehen, daß ich nicht die Gründe Jener zu verstehen vermag, die genügendes moralisches Gefühl beltzen, diesen Krieg als eme verbrecheriche Aggression zu betrachten; die sich eigen müssen, daß jeder Blutstropfen in dem Kriege muthwillig vergossen wurde und jeder Act der Zerstörung eine barbarische Grausamkeit einem unschuldigen Volke gegenüber war, die aber doch darauf drängen, daß mit dem Todten und Verwüsten fortgefahren werden muß, daß unsere braven Soldaten in den Kampf getrieben werden, den sie selbst verwünschen, blos weil der Krieg nun einmal begonnen wor den ist. Das vermag ich Nicht zu der stehen. Vermöaen denn diese Leute nicht einzusehen, daß in einem solchen Kriege. den sie selbst verdammen, die Schande für uns um so großer werden muß, je vollständiger unser Erfolg ist? Nachgiebigkeit keine Schwäche, sonder kluge Politik. Was fürchtet man für die Republik, wenn wir, ehe dieser kriminelle Angriff zu weit gediehen ist, uns auf uns selbst besinnen und einem, um seine Freiheit kämpfenden Volke geben, was ihm zukommt. Wird diese Republik darum wenig mächtig sein? Nein, sie wird so stark wie je, ja noch stärker sein, denn sie wird ihre Kräfte gespart und Feinde zu Freunden gemacht haben. Wird man die Republik weniger achten? Nein mehr, denn sie wird einen falschen Stolz ihrer Ehre geopfert haben! Und eS ist nicht das erste Mal. daß ein starkes Volk die Unterjochung eines schwachen aufgab, wie unS das durch daS nahe liegende Beispiel England's bewiesen wird, welches nach einem siebenjährigen Krieg mit den amerikanischen Colonisten deren Unabhängigkeit anerkannte. England's Beispiel giebt unS eine zweifache Lehre: England wurde nicht geschwächt, sank nicht in der Achtung der Welt durch seine Nachgiebiakeit. sondern es wuchs und wurde stärk??, als zuvor; und zweitens. England würde die Freundschaft der Amerikaner viel schneller wieder gewonnen haben, wenn es deren Unabhängigkeit früher anerkannt hätte, ehe es durch schmachvolle Niederlagen dazu gezwungen schien. Wollen sich unsere Freunde, die für die Unabbangigielt der Philippinen sind, nichtsdestoweniger aber daö fortgesetzte Abschlachten derer, die dafür kämpfen, indossiren, dies zu Herzen nehmen? Einige' behaupten, daß eS sich hier darum handele, eine der unangenehmen 'Pflichten des Patriotismus zu ctfiil

len: Wer waren die wahren Patrioten in England während der amerikanischen Revolution, König George und Lord North, die auf der Unterwerfung bestanden, oder Lord Ehatham und Edmund Vurke, welche amerikanische Rechte und Freiheit vertraten? Wer waren die wahren Patrioten in Frankreich, als man jüngst einen unschuldigen Mann, um die Ehre derArmce zu retten, opfern wollte. die, welche darauf bestanden, daß das einmal begangene Verbrechen an Dreyfus nicht gut gemacht werde, oder jene, welche selbst das Odium des Verrathe nicht scheuten und alles daran setzten, um die französische Republik auf den Pfad des Rechtes und der Ehrlichkeit zurückzuführen? Wer sind heute die Patrioten in Amerika? jene, welche daraus dringen, daß eine verbrecherische Bahn, einmal eingeschlagen, weiter verfolgt werden müßte, oder jene, welche allen demagogischen Schmähungen ungeachtet, mit aller Macht danach streben, die die Flagge und die Republik wieder zu iem zu machen, was sie waren, ein Hort für Gerechtigkeit, Freiheit und wahre Civilisation; die sich bestreben, die Amerikaner über alle Nationen der Erde zu erheben, als ein Volk, das ein Gewissen hat und diesem gehorcht. . Das Land hat jüngst den Admiral Dewey mit Recht als einen nationalen Helden gefeiert. Wer aber sind des Admirals wahre Freunde, die, welche seine großen Thaten dadurch entheiligen möchten, daß sie dieselben zu dem Ausgangspunkt für einen kriminellen Krieg machen und damit eine schmachvolle Verderben bringende Epoche für die Republik einleiten? Alle die. welche Deweys tapfere Thzten als einen wahren Triumph in einem ehrlichen Krieg für Freiheit und Menschlichkeit in Ui Zukunft glänzen sehen möchten, wie es unzweifelhaft Deweys eigener Wunsch ist, müßten bitter beklagen, wenn dieser Sieg in Verbindung mit einem verrätherischen UnterjochunzSkampf gebracht würde. Das große Schluß-Plai-d o.y e r. Ich weiß, daß die Imperialisten erklären werben, ich hätte für Aguinaldo und die Filipinos gegen unsere Republik plaidirt. Nein, nicht nur für die Filipinos, obgleich ich als einer derjenigen, welche in dem Kampfe für freie und ehrliche Regierung grau geworden sind, mich niemals schämen würde, für Freiheit und Unabhängigkeit einzutreten, selbst wenn sich das Banner in farbigen und schwachen Händen befindet. Aber ich trete für mehr ein, ich plaidire für amerikanische Ehre und Selbstachtung, für amerikanische Interessen, amerikanische Demokratie und für die Sache des amerikanischen Volkes gegen eine Verwaltung unserer öffentlichen Angelegenheiten, welche muthwilligc7 Weise das Land in einen verderblichen Krieg stürzte, der durch einen skandalösen Vertrauensbruch einem für seine Freiheit kämpfenden mit uns verbündeten Volke gegenüber Schande auf die Republik geladen; ich plaidire gegen eine Administration, die in systemati scher Weise die Oeffentlichkeit durch fabrizirte falsche Nachrichten zu täuschen und irre zu leiten versuchte, die einen Schlag gegen das Fundament unserer konstitutionellen Regierung durch eine Usurpation der Kriegsgewalt führte; welche aus den großen Prinzipien und hohen Idealen, die immer der Leitstern der Republik sein sollten, ein fredleS Spiel trieb, und welche, wenn ihr nicht bei Zeiten Einhalt gethan wird, diese Regierung deö Volkes, für das Volk und durch da5 Volk in eine imperialistische umwandein wird, die sie in cynischer Weise republikanische nennt; ein: Regierung, bei welcher die laute Anbetung arro ganter Macht die Stimme des Rechte! übertönen wird; eine Regierung. bic dem Volke die schwere Bürde des demoralisirenden Militarismus auferlegen und die durch die unskrupulöse Habsucht des führenden Geistes in eine Politik wilder und blutiger Abenteuer

treiben wird, eine Politik die immer verhängnißvoll für die Demokratie war. Ich vertrete die Sache deö amerikanifchen Volkes gegen all' dieses und spreche hier meine unumwundene Ueberzeugung aus. daß wenn man die Verwaltung unserer Angelegenheiten dem Volke zur Aburtheilunz durch ein Votum unterbreitete, sie durch eine überwältigende Mehrheit mißbilligt werden würde. Ich bin der vollen Ueberzeugung, daß unser amerikanisches Volk sich als einsichtig genug erweisen wird, um den großen Unterschied zu verstehen zwischen der Ausdehnung unserer Republick über angrenzens, von gleicher Bevölkerung besiedelten Territoriums, wenn solches in friedlicher und ehrenhafter Weise erlangt werden kann und dem Imperialismus, welcher, die Hände ausstreckt nach fremden Landen, um diese als unterthänige Provinzen zu regieren. Unser Volk"ist zu intelligent um nicht zu begreifen, daß unser erster Schritt aus der Bahn des Imperialiömus eine Verleugnung ..der Grundprinzipien der Demokratie war, dem Fehlschlag und Schande folgte; es ist zu aufgeklärt, um nicht zu verstehen, daß eine Monarchie solche thun und doch eine starke Monarchie bleiben mag, wahrend eine Demokratie, wenn sie e thut, keine Demokratie bleibt: es ist rc weise, um nicht den falschen Stolz, den gefahrlichen Ehrgeiz, oder die selbst süchtigen Pläne zu entdecken, die sich sr ost hinter dem betrügerischen Rufe des After - Patriotismus verstecken: Un ser Land, ob recht oder Unrecht!" EZ wird nicht verfehlen zu erkennen, daß unsere Wurde, unsere freien Jnstltu turnen, der Friede und die Wohlfahrt dieser und kommender Generationen von Amerikanern nur dann gesichert sem werden, wenn wir zu dem Stichwort des wahren Patriotismus halten: Unser Land, wenn recht, bleibe eö recht, wenn unr-t. werde es reckt! , ,, , Mucho'S Cigarrevladen befindet sich in No. 299 Oft Washington Qtt.

Taucrnde Vkaschinenschist.

Oesters hat man schon geklagt, daß die Tintcn, mit denen man in unseren Tagen schreibt, bei Weitem nicht so haltbar seien, wie die in früherer Zeit, und das mit ihnen Geschriebene verhältnißmäßia bald verbleiche und verderbe, während frühere wichtige Schriftstücke virle Jahrhundert überdauert hätten. In dieser Beziehung ist es von Interesse. daß gerade die moderne Zeit auch wiederum einige Abhilfe zu bringen scheint. Bisherige vergleichende Versuche hären ergeben, daß die, von der Schreibn'.aschine gelieferte Schrift, resp, das dabei benutzte Fluidum. ganz bedeutend haltbarer ist, als die bloße Handschrift, wenigstens die heutige. Man hat dies durch Anwendung aller möglichen Säuren . in einigen Fällen sehr überzeugend festgestellt. Lisher war dieser Umstand noch nicht als besonderer Vorzug der Schreibemaschine angerechnet worden. Sollte diese, die sich immer ausschließlicher die handelsgeschäftliche Welt erobert, auch bestimmt sein, künftighin wichtige, für sehr langes Leben bestimmte Actenstücke in's Dasein zu fordern und der Staatsmänner Vertraute erst recht zu werden? Ein Kellereinsturz ereignete - sich in einem Neubau in der Landsb.erger Straße iu Berlin. Dabei wurden zwei Arbeiter versckütt-t und getödtet. Die Arbeiter waren bei der Unterkellerung des Hofes beschäf tigt und warfen Erde von unten auf einen bereits fertigen Theil des Kellergewölbes. Durch die Belastung brach dieses zusammen und begrub die Arbeiter Dobermann und Maretzky unter sich. Die herbeigerufene Feuer wehr hatte bei den Rettungsarbeiten mit gronen chwierlgienen zu kampfen. da eiserne Träaer. Balken. Mauerwerk und Erde über den Verschütteten lagen. Letztere wurden endlich als Leichen aufgefunden. Der eine war erstickt, dem andern hatte ein eiserner Träger Kopf und Schultern zercrmettert. Bei einem Fußballspiel ist in Delphas, Kans.. der 19 Jahre alte Ger:: Thursto.: i.m's Leben gekommen. Wenn Bit ein PIA-IQ kaufen wollen, so suchen Sie eö dort m kaufen, wo Sie die größten Vortheile erlangen. Aber wie können Sie dieses auksinden, ohne diele Mühe und langes hin und hersuchen? Ganz einfach: Verlangen Sie von nnS Beschreibung und Preis deö PlANQ. Außer diesen PianoS haben wir auch eine vollfländige Auöwahl von billigeren Pianok. Wir find gerne bereit Ihnen Smpsch. lungen auS Indianapolis und anderen Statten Jadiana's zu geben. Iks John Church Comp'ny, Cincinnati. Ohio. MA CitMsm an ftsuaais2& R I BAß FIXTURE&, DRAIN BOARDS! y ANDAU Tin, xmet Brass, ssoppör, I nickai ond oll Kltcnen end Plotod UtonoIIOo e?fnn Wonrt. Mnrh?A. colaln, EtCo j CEORCE WM. HOFFMAFi S Ad Kutfeetartr &&4 Fr9ritau ß w w ww w 3t i 20 ETW.H.TO STJ.D.AMMM. K THE BAR-KEEPERS' FRIEHD. I !525E25Z5S2535ZSE525ZS25SZ2ar f A CCOÜOV , Zum Verkauf in Apotheke 55 Centt ver Vfund. t VI Da Deuikck.Amettkanisöie I IGchlsburcau 1 Öotoriat von H.MARCK WORTE, 532 Vinc St., Cincinnati, 0., ist anerkannt baS Liteste, weitverbreitefte und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man Vertrauensvoll in seine öänd legen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie du größte vollmachts-Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht? kenntnib prompt und gewissenhaft nledigt werden. DifftziaLifi vermisster Erben. k öhtUch U lUfni BUttt mmurt. ) i 1 f i ü 1 ii

8vmFff

ps2SZS!5iseseseses?riS!sass& I ONCE IRIED, GSEO. p i ' y 1 0 afß0if ' sTi"-srf3iiv 1 lsajj ä

.Ui -

R

!WW-MWeij ! von

i CVV . I LjWiOTTHpUI& Pianos und ZNusikalien. Cartin & Lennor, 5-9 Ost Market Lt. Landwirthschaftl.Geräthe u.N)agen Holten Vf. B. Mfg. Co., 339 Ost Wash H. T. Conde ImplernentCo., 27 N- Capitol Ave Bau und Leih.pereine. German-American Bidsr. Ass'n. 154 N. Delaware St International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St. Zuckerwaaren (N)holesale.) Daggett & Co., 18 A7est Georgia St. Riemen und Leder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Co., 135 S.Meridian Ire Cream. Furnas B. W., 212 X. Pennsylvania St Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St ' Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien, fc Taggart B The Parrott & Taggart Bakery, Tel. 80C Bryce's Bakery, 14 Ost South St Schuhe und Stiefel, (Wholesale.) Sendrioks & Cooper, 127 S. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Hendrick8on, Lefler&Ca, 131S.Merid Eisen- und Schmiedewaaren. kayman & Cary Co.. 111 8. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl, Holliday W. J. & Co.. 107 S. Meridian Farben, Gel und Glas. Burdsal & Co., 34 S. Meridian St Indianapolis Palnt & Color Co., 240243 Massachusetts Ave. Rutschen und Reparaturen. Rooolns, Irvin & Co., 32 0. Georgia St. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Co., 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 28 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drug Co., 120 S. Meridian St (Sroceries (Wholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Co., 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Hamess Co., 10 McCrea efen und Heerde. Home Stove Co., 125 S. Meridian St Sagen und Werkzeuge. B. 0. Atkins & Co., 402 410 S. Illinois St TrustCompagnien. Indiana Trost Co. & Safety Vault. - Si - Bndiana DaS SiMsNgZ Sonntags Mail bietet ein, ntezz? Sbffsl Der MsMtsmmtS - Prei, hti tltn Tribüs ist 52e lt9 SonntSFkbWttS c? öeibtt jnsSMttJ 25 per Woch ,edk?gFMSezMoRat. Durch die Pop dnssndt, ???et dak Tageblatt hat SsrmtsgtsZsU. OD jt Sstfo Seih susa TG W Vs2SZ:üz. SS WM WM . X .wWOuOp C3-

Ctifnittc

Eisenbahn - SaSelle nranft und deang der dersch'.edenen Sisea kcchnzüge te, Union 5De?5t, Indiens sUS.

Vandalia. Wgang PosZzuz 7 so Zb Exxretz 11 ?5 Kat Expreß 12 ?5 Nm Aomodation 7 25 Nm Expreß 4 00 fint Expreß 7153ji Ankunft Expreß .... 3 V, , Expreg 4 4" 91aAccomodaen 10(1 ?n Expreß 2 2; m 6chr.c3ju; 7 C5 Zm CCO.Iüvwl'jf T3 ' SchneUpostzug 8 iO Z'.m Sledeland, Ciseinnati, Chicago urd et. Louik. . JndianarsliS und Sleveland DidMon. Absang-Expre.. , 25 ? a 5?reß ci:S?x Expreg luo 2?nLimited Expreß 4 25 ?m Expreß 25 im Ankunft Expreß 3 1 NnExpreß 10 35? Limited Expreß 9 4?S3m Erpreß 6 0)c;n ff? 113)5!m t. LsuiS Divifirn. Wgana Expreß 7 30?m Limitvd Expß II 45 Vm Expreß II 20 Nm Expreß, täglich 4 30Shn Ankunft Expreß täglich 5 40 Vm Expreß 10 30 $ m Limited Expreß 4k5Nm Erpreß 6 10 Vm Zhicago un Cincinnati Divisien östlich Abgang Schneizug 3 45 Vm Accomodatioa täzli 7 00 ßm Accomooation 10 50 Vm Postzug 2 4.5 Accomsd. (nur Sonntags). Accomodation 6 2) Tin Ankunft-Rufhville Oecomedattsn. Vostzug .....11 40 2-tn Jnd'plS See. (nur ernst.). , Acumodation 11 50 S?rn . LccomodatiSA 40 Tb Schnellzug 1105Nm Chicago und Cincinnati Didisicn weüliq Zugang Accomodation 7 45 5m Ccknell.Lost 11 45 Vm Lafayette Accomadatie. . . . 5 15 Nm Schnellzug 12 l 5 Vm Ankunft Schnellzug 8 30?rn Lafayette Accomodatios . . . 10 45 Vm Schnellpost 2 35NM Uccomodatio k 45 Nm Peoria Diviston roeftlich. Abgang Expreß 7 25 35m Expreß 11 45 Nm Danville AcModatioa. ... 4 35 ?m Expreß 11 15 VI i Ankunft Expreß 3 30nm Danville Äccmscdctten. . . . 10 20 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß 16 v'.m Peoria Diviston östlich. Aigana Expreß 5 10 Vm Aecomodarion Expreß 3 50 Nm Ankunft Expreß 11 35 Vm Aceomodkttsn Expreß 10 41 Nm Pittti'urg, Ciueinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Didiften. Svgung Eipred 4 00 Nm Lolumbus Aecomodarion.. . 7 15 Vm Expreß 8 3i Vm Schnellpostzug No. 14 8 25 Vu Expreß 710m Ankunft cajneirjua 9 00 Expreß Vi 25 3au Accomodatton 3 43:; Expreß bo Nm lpß lOOONn; Ehicago Diöisten dia okomo. bzang Expreß 11 35 Vm Expreß I15.Nm Ankunft Expreß 45 Nm Expreß 3 2j2?rn LouiSvipe Diviston. Zlbgang Erpreß 3 5k 5m LouiSville Accomodatisn... lk Vm Schnellzug 3 3JNm Accomodatisn 4(0 Jini Ankmft Accomodatto 10 00 rn Schnellzug II 30 Vm Aecomodatio? h 4 Nm Spezial tSgltch 12 25 Nrn kineinnati, Hamilto und Dayton. bgang MaU 8 25 5m Ergänz Crpreß b 5 n Cincinnati Accomodatisn . 10 45 Vm Expreß 7 17 Expreß 446 2ivx Expreß 2 45 Nm Azkunft Accomodatisn. 12 45 Vm Expreß 11 45 m Expreß 3 29 lim Expreß ,...li öo 7t jd Erpn? 6 50 Vm Ankunft Mail 7 5v 5Ja Cincinnati, Wabash und Michigan Abgana Expreß S35Vm Expreß... 11 15 Vm Expreß 4 50 Nm Akckunft Expreß v 25 Vm Expreß 3 10 Nm ExpnK LttN Indianapolis und Lincennes. Zllgang Expreß L 15 Vm Vinccnnes Acumod,tie, .. 4 2) Nm Ankunft VincenpS Accomodat n10 40 Vm Expreß 4 bO Nm Zndianapolis, Decatur und Weüernl Ädzana Expreß 8 15 $0 Accomodatisn 3 45 Nm Schnell.Expreß 11 5 ) 3in ZkrZanft Schnell.Expreß 3 50 Vm Lttcmsdkti 1" 40 rn 2 40 Ghieago, Indianapolis nd Lorisöille. Monon Route. TiStt-Osfice: 2S West Washiretcn Etr. SSgan? Ehicaao Nachtöxp. ,.12 f5 Vm Ch,cago Fast a:k,S.... 7v0Vm C ;icago expreß (v,a I D & W, 711 60 Dm hicago L'stikule, P. Ex preß. nur Sonntag,. 1150 1m Clicoßo epbuir, täglich abgenommen, Eom.tegö, 3 35 Nm Monon Accommedation... t4c0Nm AnunN Chicago Nacht.Exp. S. i 0 Vn C hicago Fast iaU, . . . . 7öS Vv. Chicago expreß (v:a I D & i240Nm Chicago ?lstikule, P. Ex. preß, ur CovntaS 4 37 92 fet.cago Ilftibule, tZglich cuJacncrnn-.cn SenntogS, D. P.. ksnon Acccmmodstirn. . . No 00 -Tüiich; S-a?lafagen ; P-Pcr lorrosgen; T-Eßwagen: i-aLge nommen Sonntag.