Indiana Tribüne, Volume 23, Number 43, Indianapolis, Marion County, 31 October 1899 — Page 1
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roilieis, Editorielles. Strategische Bewegung nach rückwärts" nennen die britischen Z:i. tungkn den Sieg der Engländer in Afrika. Carl Schurz war von Cincinnatier Deutschen eingeladen worden, dortselbst eine Eempagnerede zu halten. 3n einem längeren Briefe, iv dem er absagte, erklärte er, daß er den Imperialismus für ein größeres Uebel Halle, als die Silberfreiprägung. Dat ist ein Absagebrief Schurz'S an die republikanische Partei für nächstes Jahr h'"',. .... ... ouvep ii umojuuo niaji fiujcr i"p alle Gegner deS Imperialismus so denken, wie Herr Schurz. Die demo. kralische Partei sollte klug genug sein, die Gegner deS Imperialismus vor keine Alternative zu stellen, Sie sollte die Silbersrage fallen lassen. Sie hat so wie so kein Glück damit gehabt und wird keines damit haben. Ohne Zweifel ist daö Hinauf. gehen der Fleischpreise zum Theil der Einwirkung kapitalistischer Combinat'.onen zuzuschreiben. Aber sicherlich nur zum Theil. Denn die angegebene Ursache, daß auf dem Viehmarkte eine Knappkeit vorhanden ist, beruht aller Wahrscheinlichkeit nach auf Wahrheit Oer Ackerbausekretar erklärt dieselbe aus der allmählichen Erschöpfung der großen Weideplätze im Wetten. Die Herben find über dieselben hin und her getrieben worden, biS der natürlicke SraSsuchS einzugehen beginnt, weil ihm keine Z:it zur Erholung gegeben wird. Die Raubwirthschaft erreicht ihr natürliches Ende; an ihre Stelle muß nun die rationelle Aufzucht treten und zwar nicht mehr auf öffentlicher Domäne, die bisher den Herdenbefttzern so liberale Auönützung gestaltet hat. Für die Herdenbesiber ist eS bisher ein recht lukratives Geschäft gewesen, ihre Herden aus öffentlichen Domänen weiden zu lassen, ohne einen Cent Ababe zu bezahlen. Der Lohn für eine Anzahl Cowboys und ein primitives Quartier für dieselben bildete die ganze Ausgabe. Daö gutter lieferten die öffentlichen Ländereien und für Stallangen wurde nichts ausgegeben; nicht einmal Tränken brauchten angelegt zu werden. Wenn daS auf die Weide getriebene Kalb sich zum marktreifen Stück Vieh ausgewachsen hatte, wurde eS eingefangen und der Erlös war, die wenigen Ausgaben abgerechnet, reiner Prosit. Mochten auch während eineS rauhen WinterS so und so viele Stück zu Grunde gehen, der Gesamaltertrag brachte immerhin reichlichen Gewinn. DaS geht aber nicht mehr so weiter. Wie hierzulande in Allem die Natur ohne Rücksicht auf die Zukunft auSge beutet wird, so ist eS auch hier geschehen. Der GrakwuchS auf den weiten Flächen deS Westens ist ruinirt. Dieselbe Flache vermag nicht mehr die selbe Zahl Rinder zu ernähren wie früher und demgemäß verringern sich die Herden und der Verdienst wird ge ringer. Damit die Einbuße nicht zu groß ist, wird mit dem Preise aufge schlagen, aber daS vermag den Zusammenbruch deS bisherige Systems doch nicht auszuhalten. WaS in dieser Beziehung zu geschehen hat, darüber mögen sich Sach-
verständige den Kopf zerbrechen. Wir können nur die Thatsache konstatiren, daß ouS den angegeben, Ursachen man sich an böhere Fleischpreise für immer vird gewöhnen müssen.
Vmhlllllchlilhleil. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 60 Erad, niedrigste 41 Grad. . ...,. Neuer Vertrag mit Spanien. Washington, 30. Okt. Wie verlautet, werden bald in Madrid Unterhandlungen begonnen werden, um einen neuen Vertrag zwischen den Ver Staaten und Spanien zu schassen. ES wird dieS der letzte Schritt sein zur völligen Wiederherstellung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Der Krieg mit Spanien hat den alten Vertrag ausgelöscht und daö einzige jetzt bestehende internationale Uebereinkommen ist der Friedenövertrag, der sich jedoch nur auf die dem Krieg erwachsenen Zustände bezieht und den Handel, die Schifffahrt, die Auslieferung von Verbrechern und andere mannigfaltige Beziehungen, wie sie zwischen zwei Nationen bestehen, nicht betrifft. Durch die bevorstehenden Unterhandlungen soll nun ein solcher Handels- und FreundschaftSvertrag geschaffen werden. Die jetzigen Zustände find recht anomal, da nichts vorhanden ist, waS z. B. die LiiSlieseruvg von Personen von einem Land an daS andere oder die Schlichtung vorkommender Hande!Sd,fferen' zen ermöglichen könnte. Glücklicherweise ist biS j'tzt nicht vorgefallen. waS bedenkliche Differenzen hätte herausbeschwöeen können. Beide Länder erwarten, daß der neue Vertrag bei Weitem befriedigenoer sein wird als der alte. Dieser itammte ja auS dem Jahre 179S und war somit veraltet. Viele Verfügungen desselben beziehen sich auf die Grenzinie zwischen Florida, damals eine spanische Besitzung, und den Ver. Staaten. Seither hatte eS sich als unmöglich erwiesen, außer dem CushingProtokoll einen beide Parteien zufriedenstellenden neuen Vertrag zu Stande zu bringen. ES blieb dem spanisch-amerikanischen Krieg überlassen, den alten Vertrag auszulöschen und den Weg für einen neuen modernen Vertrag zu bahnen. ES war erwartet worden, daß der Herzog d'ArcoS die betreffenden Unterhandlungen hier mit dem Staatsdepartement leiten werde, der Gesandte ist indeß sehr wohl zufrieden damit, ja erfreut darüber, daß diese Angelegenheit in Madrid erledigt werden wird. Der dortige amerikanische Gesandte, Herr Bellamy Storer, wird im Namen der Ver. Staaten handeln. , ,, Dcwe) heirathet. Washington, D. C, 30. Okt. Admiral Dewey theilte heute seinen Freunden mit, daß er sich mit Frau W. B. Hazen, der Wittwe deS Generals Hazen verlobt habe. Dieser ist seit zehn Jahren todt. Frau Hazen ist etwa vierzig Jahre alt und hat keine Kinder. Ein Sohn, den sie hatte, ist gestorben. Admiral Dewey ist seit siebzehn Jahren Wittwer. Er hat einen Sohn, der in New Jork rvohnt. Der Tag der Trauung ist noch nicht festgesetzt. Unsere Interessen in China. Chicago. 30. Okt. Eine Spezialdepesche deS Timeö-Kerald auS Washingtonsagt: Die Ver. Staaten habe von Rußland, Deutschland und Frankreich die Zusicherung erlangt, daß bei ihrer Ein lheilung Chinas in Zonen politischer Herrschaft oder Einflaß-Sphärea die Handelsrechte der Bürger unseres Lan deS völlig respektirt werden. ES ist ziemlich sicher, daß dieser Forderung entsprochen werden wird, und man be zweifelt nicht, daß die betreffenden Zu ficherungen von den drei Mächten mit wendender Post ertheilt werden werden Ein stillschweigendes Verständniß be steht sogar schon, und ei bleibt nichts übrig, als sich über die Form schlüssig zu machen, in welcher die Versicherung gegeben werden soll.
3n diplomatischen Kreisen erregte Schaden. DaS Engagement dauerte die Ueberreichung der Forderung der. mehrere Stunden und führte unsereramerikanischen Regierung durch die.seits zu einem Verluste, welcher auf 90 hiesigen Botschaften einige Ueber-biS 100 Mann geschätzt wird. Die raschung, aber durchaus kein Zeichen. Verluste dervuren müssen die unserigen
außerordentlichen Mißfallen oder, Neigung zur Ablehnung auf irgend einer Seite. Diesen Schritt, unseren HandelsftatuS in China sicher zu stellen, um uns zu vergewissern, daß -alle unsere Handelsrechte respektirt werden, auch unter dem beabsichtigten neuen Arrangement der wirklichen Autorität on der chinesischen Küste, ist von der Administration erst nach reiflicher Erwägung und Diskussion aller Möglichkeiten gethan worden. Jetzt, wo man deS ErfolgeS sicher ist, glaubt mun im 3nteresse deS amerikanischen Hande'.S und Einflusses einen wichtigen Schritt gethan zu haben. Telegraphiren ohne Draht. New I o r k, 30. Okt. AuS einer Entfernung von 29 Meilen über Dächer und Kirtthürme binweg, sandten die beiden KriegSsch sse Massachusetts" und. New Jork" einander Depeschen zu. Die Depeschen erschienen mit großer Genauigkeit und der Versuch kann alS völlig gelungen bezeichnet werden. Im Ganzen wurden 76 Depelchen abgeschickt. DaS System, mit dem Versuche angestellt wurden, war daS Mareoni'S Stuf der New Srt" leitete Marconi selbst die Experimente. Die Drähte liefen von den Instrumenten auS durch die Fenster, bis zur Spitze der glaggenstange. un schwer krank. N e w I o r k, 30. Okt. V'cepkäsident Hobard. der seit einigen Tagen krank ist, hat einen Nückfall gehabt. Er leidet an einem Herzfehler und hat außerdem Magenentzündung. Sem Zustand ist sehr besorgnißerregend. Kühner Raub. St. Louiö. 30 Okt. Robt. B. JenningS, der Sekretär und Schatzmeiste? der Broadway Kabelbahn, wurde heute am hellen Tage um seine Brieftasche beraubt, welche $1,043 in Geld und 580.000 in Check enthielt. JenningS hatte daS Geld eben auS der Bank gezogen und wollte einen Wagen der genannten Linie besteigen. als zwei Männer sich ihm näherten und ihi stießen nnd drängten. Als er sich nach ihnen umschaute, hatten sie sich schon eine ganze Strecke entfernt. Dann entdeckte er den Verlust der Brieftasche. Die Polizei sucht jetzt nach den Räubern. Zahlung der Checks wurde inhibirt. JenningS machte vor vier Jahren einmal eine ähnliche Erfahrung. Eine Tasche, die $1000 enthielt, wurde ihm auS der Hand gerissen. Die Räuber wurden damals erwischt und verurtheilt. Die Briten kriegen wieder Schläge. Ladysmith. 30 Oktbr., 6 Uhr Abends. Der Vormarsch wurde bei Tagesanbruch zu dem Zwecke angetreten, um die Buren durch Granaten aus der Stellung zu vertreiben, wo sie gekern eine Anzahl Geschütze montirt hatten. AlS man den Platz erreichte, fand man ihn jedoch verlassen. Die Briten setzten den Vormarsch fort, und der Vorstoß entwickelte sich zu einer allgemeinen RekognoSzirung Der Feind stand auf einer Höhenkette mit einer Front von ungefähr IS Meilen. Unsere Artillerie reduzirte sofort den Umfang deS feindlichen FeuerS, aber der Angriff, welcher auf unsere rechte Flanke ausgeführt wurde, war die Hauptattacke und die Kolonne war zu einer Schwenkung gezwungen. Der Buren-Angr,ff war für eine Weile zum Stillstand gekommen und unsere Infanterie ging unter dem Schutz der Kavallerie vor Jetzt begann aber der Feind einen heftigen Gegenangriff zu entwickeln und da er numerisch bedeutend überlegen war, so gab General White Besehl zum allmählichen Rückzug der Jnsanlerie. Die Bewegung wurde mit großer Ruhe ausgeführt, unter der Deckung unserer Artillerie, welche Vorzug licheS leistete. Einige Bomben wurden von den feindlichen 40 Pfändern auS einer Entfernung von über 6000 JardS in die I v ' ' Ctatt geworfen, aber sie thaten keinen
bei Weitem überstiegen haben. Der
Angriff von unserer Rechten wurde bewunderungöwürdig geführt. Unsere Geschosse vertrieben aber die Buren nicht und alS unsere Infanterie in aufgelöster Linie vorging, erhielt sie starke und wohlgezielteS Gewehrfener, dessen Wirkung bald sichtbar wurde. General White, welcher im Centrum war, sah, daß die Truvpen aus der rechten etwaS bedrängt wurden und sandte ihr die ganze CentrumsKolonne zu Hülfe mit Ausnahme deö Devonshire' Regimentes. DaS Gefecht hatte j'tzt 4 Stunden gedauert, und die Artillerie beider Theile hatte fast ununterbrochen gefeuert. Die Stadt ist jetzt befreit von all.r Sorge um ein Bombardement. Während deS ganzen Gefechtes behaupteten sich die Buren aber in ihrer Stellung mit Muth und Zähigkeit und in Anbetracht der Intensität unseres Feuers müssen sie schwere Verluste erlitten haben. 1 DaS Neueste. L o n d o v, 31. Okt. DaS KriegSamt hat von General Wbite eine Depesche erhalten, worin berichtet wird, eay die irischen Füsiliere, die Bergbatterie No. 10 und daS Gloueestershire Regiment in den Hügeln umzingelt wurden und sich ergeben mußten. Allerlei Drahtnachrichten. ES heißt, daß England die Gilbert Inseln und den britischen Theil der SalomonSinseln an Deutschland sür daS Aufgeben seiner Rechte aus den Samoa Inseln abzutreten sich erboten habe. Von New Orleans werten vier neue Srkrankungen an -gelbem Fieber und ein Todesfall, von Jackson drei neue Erkrankungen gemeldet. Die Philippinen Commission" begann heute ihre Sitzungen. Prof. Lchu:mann, Admiral Dewey, Col. Denby und Pros. Worcester waren anwesend. Die Verhandlungen werden vorläusiz geheim gehalten.. ES verlautet halb'efsiziell, daß die Regierung Deutschlands die Kosten der Vergrößerung der Flotte auS einer Erhöhung derKornzöllc herausschlagen will. In Centerville, Ja. hat ein Dr Vernarb eine Irrsinnigen durch Beseitigung einer Kaochenverrenkung im Nacken völlig bergestellt. Dr. Bernard ist der Anficht, daß zwei Drittel aller Jrrfinnksälle die Folgen von Kaichenverrenkungen find. Ja Paris sielen Versuche zur AnWendung deS DyphterieserumS gegen Bräune und Keuchhusten sehr ersolgreich ouS. Hu cmrmantömu Angekommen in : GlaSgow: Buenos Ayrean" von Montreal; Pomeranian" von Montreal. Bremen: Frieberich der Große" von New Fork. New Sork: Rotterdam" von Rotterdam. Antwerpen: Wefternland" von New Sork. Amsterdam: Werkendam" von New Sork. Liverpool: Georgie" von New Sork. allerlei. In Jance'öurg schoß in einem Streite Frau V. F. Lor.able aus ihren Mann, ein prominentes Mitglied btt G. A. R., und verwundete ihn leicht am Kopfe. Frau Bonable bebauptet. daß ihr Mann sie angegriffen habe, während dieser angibt, daß seine Frau auf ihn geschossen habe, weil er ihr wezen unJehorlaenBetragens uiox würfe gemacht habe. Während des StreiteZ kam Frau Ali Basenbach der Frau Wonadl: zur Hilfe, brachte ihx aber aus Versehen eme cymerz hafte Verletzung rni Ki?n bei. Der Vorfall bat tütm der Prominenz der Vetheiligtcn llgemeines Aufsehen m der Stadt erreat. Major Frank Kidder Up l)2in. Schatzmeister, stellvertretender Quartiermeister und Proviantnieister des Soldatenheims in Santa Monica, 7rtf 1rtm hitrrf ,Zn?n iTTtftTiiffltffln Qll j v wwf lall um's Leben. Da er mBabnboke
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