Indiana Tribüne, Volume 23, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1899 — Page 2

SüDSmm Tribüne.

ErscheKu Täglich und cissag, Sie ttzlich .Tribüne- festet durch k'nXxIju J Cet per Woche. Me onntaa!trttunc" EentS pex Ooch. Beide zustem IS t ikn ff Scstf ,. Vct y,st ierhali U tiUU fgc(4tA Im ,rakdzHlng f fv Wt. 0W, 10 OÄd ladams Ctrs Indianapolis, Ind., 30. Oktober 1899. Wahrheit und Dichtung vom Lasso. In vielen Kreisen sind noch immer fabelhafte, oder doch phantastisch übertriebene Vorstellungui über den Lasso, der berühmten Wursschlinge der Hirtenburschen u. s. w., und die mit ihm zu erzielenden Wunderleistungen, derbreitet. Die Jffiifo West" - Circusstücke oic ircoosCDcu jcyen Sleppenrei ter, welche meist aus Reit- und LassoVirtuosen ersten Range bestanden, haben in neueru Zeit viel dazu beigetragen, diese Vorstellungen noch mehr zu nähren, welche früher durch allerHand Räuber- und Jagdgeschichten in Schwang gebracht worden waren. Kein Wunder dayer, daß während des spanisch - amerikknischen Krieges von einer ausgedehnten militärischen Verwendung"' des Lassos gefaselt wurde, den man ganzen Regimentern über die Köpfe werfen könne! Solche und ähnliche abenteuerliche Erwartungen haben da, wo man mit dem Lasso praktisch vertraut ist, nicht wenig belustigt, ebenso wie die Geschichten über das Fangen von Haifischen und sonstigen Wasser - Ungethümen mit diesem Cowboy Werkzeug, und dergleichen mehr. Auch von der thatsächlichen Länge eines wirklich brauchbaren Lassos haben manche Grünschnäbel curiose Begriffe. So möge denn nachstehend einige positive sachverständige Auskunft folgen, welche ein der Sensation abholder Kenner neuerdings über den Lasso zum Besten gibt: Durchschnittlich ist ein Lasso 40 Fuß 'lang, urib selbst 'die längsten überschreiten höchst selten 50 Fuß, aber davon muß sowohl das Stllckhabgerschnet werden, das man braucht, um die Schlinge zu machen, wie auch derTH.'il, welcher in der Hand bleibt. Die wirkliche A r b e i t s länge beträgt daher im Durchschnitt nur 25 bis 30 Fuß. Es ist auch nur Wenigen möglich, einen ungewöhnlich langen Lasso präcis zu werfen; denn die Menschenhand ist im Allgemeinen zu klein, um mehr als 40 Fuß Strickwerk, die wurfbereit zusammengerollt sind, richtig zu halten. In Californien benutzt man zwar da und dort Lassos von einer Lange bis zu 65 Fuß (Alles in Allem), jedoch macht man an dieselben auch eine außergewöhnliche Schlinge, die viel größe? ist, als es wirklich nothwendig wäre, und praktisch kommen solche Lassoö wenig in Betracht. Der Lasso ist ganz und gar eine Schöpfung gewisser Umstände und Bedürfnisse; er ist fast nur auf den weiteren Prairien und Weideländereien am Platz, und im Viehhirtengeschäft liegt sein Hauptwerth. Auf bewaldetem Land ist er sogut wie völlig 'werthlos, wegen der Hindernisse, welche das Baum- und Buschwerk bietet. Die besten Lassos werden aus ungegerbter Ochsenhaut gemacht, welche in dünne Streifen geschnitten wird, die sechsfach zu einem Strick von nur bis zu eiTiem halben Zoll Durchmesser geflochien werden. Ein derartiger Lasso, von 40 Fuß Länge, kostet aber gut und gerne seine sieben Dollars. Daher macht man in der neueren Zeit auch Lassos aus fest gedrehten Gräsern. Diese halten sich jedoch bei Weitem nicht sogut in Wind und Wetter und verflitzen sich auch leichter. Die erstere Gattung wird von den Hirtenburschen mit einer Mischung von Schweineschmalz und Wachs sorgsam sowohl gegen feuchtes Wetter wie gegen zu großes Trockenwerden geschützt. Man unterscheidet drei Hauptmethoden des Lasso - Werfens; doch sind dieselben noch mannigfachen kleinen Abänderungen und Variationen unterworfen, ja nach persönlicher GewöhnHut und Vorliebe. Bei allen drei Methoden aber wird der Wurfstrick so ziemlich in derselben Weise gehalten. Der einfachste Wurf wird ausgeführt, indem man mit einer rotirenden Handgelenk - Bewegung die Schlinge über sich von rechts nach links sich schwingen läßt. Manche lieben es, die Schlinge, welche für diesem Behuf klein sein muß. beinahe in ebener Richtung auszuwerfen, und bringen es gerade in diesem Fall zu erstaunlicher Wurf Energie. trotz ungünstigen Windes. ..Snubbing the rope" (das heißt, den Strick nach dem Auswerfen blitzschnell um den Sattelknopf winden) ist ein fast noch schwierigeres Kunststückchen. als das richtige Weifen selbst; die Mezicaner können das mit einer einzigen Drehung ausführen, da ihre Sättel entsprechend eingerichtet sind, während die Amerikaner auf alle Falle zwei Drehungen bedürfen. Oft raucht der Sattelknopf von der heftigen Reibung und wird beinahe durch denStrick verbrannt! Beim sogenannten kalifornischen Wurf wird die Schlinge von links nach rechts geworfen. Uebrigens kann jeder Jute Lassowerfer in beiden Richtungen sein Ziel erreichen. Schließlich hat man noch den sog. Pferch - Zug. welche Methode nur zu Fuße und bei geringem Spielraum ausgeführt wird; es wird dabei die Schlinge hinter dem Opfer nachgeschleift und im geeigneten Augen- , 'blick mit einer geschickten Handbewegung von unten vorwärts geschnellt. Als Waffe hat das Lasso nur dann besonderem Wertb. wenn der Schwinr . ! v : - y r. .fif . . - i . gende beritten ist. und wer das rasche Zuziehen der Schlinge mcht vorzugua? versteht, kann keinesfalls viel damit usrichten. Menschen und Thiere können tl nur schwer lernen, sich rasch aus im solchen Schlinge herauszuziehen,

Das echte importirte Karlsbader Zlttneral'Zvasser.

?as natürliche Mittel für die Heilung von keber. und Nierewkeiden, gastrischem Aatarrh urd allen Kranklzeiten des Ma gcns, chronischen Entzündungen der in geweide, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, Rheumatismus und tzartleibigkeit. EISNER & I.IEIIDELS0II CO., Alleinige Agenten, View gjorf. werrn sie die Geistesgegenwart bewah ren. Abgesehen von seinem eigentlichen Feld wäre der Lasso vielleicht zur Rettung von Personen, welche durch das Vis gebrochen sind, ferner beim Durchgehen von Pferden im Straßenbahnverkehr und gegenZweirad-Scorchers verwendbar! Himmels-Feuerwerk. Gelehrte der amerikanischen und anderer Sternwarten sehen mit ge spanntem Interesse einem Ereigniß entgegen, das in einer der Nächte um den 15. November herum sich abspielen soll und in solcher Großartigkeit nur einmal alle 33 Jahre der Mensch heit geboten wird. Was Sternschnuppen und Meteoren sind, weiß Jeder, aber in jener Nacht, das heißt, nicht vor mitternächtiger Stunde, wird ein millionenfaches Niedergehen . von Sternschnuppen erwartet, gleich als ob die gesummte Sternenwelt erlöschen würde! Damit man von diesem ungewöhnlichen Schauspiel etwas haben kann, müssen freilich auch die Witterungsverhältnisse günstig sein. Welches ist die Ursache für ein so ungeheures Himmels-Feuerwerk bei dieser Gelegenheit? Es ist das Laufen der Erdkugel durch die Mitte des sogenannten Leoniden - Sternschauers hindurch, oder ganz nahe daran vorbei. Die Bezeichnung Leoniden" hängt lediglich damit zusammen, daß sich das Centrum dieses unzählbaren Heeres himmlischer Feuerwerkskörper innerhalb des Sternbildes des Löwen befindet; doch haben erstere nichts mit diesem Sternbild zu thun, sondern es hat mit ihnen eine besondere, eigen thümliche Bewandtniß. Sie sind nämlich weiter nichts als die Trümmerstücke eines ehemaligen, ganz gewaltigen Cometen. die aber, in einem langen, sehr ungleichmäßig dichten Zug von gar vulenMilllonen Meilen ganz vteselbe Bahn verfolgen, welche einstmals der Comet selber verfolgt hatte, ehe er vor ttwa dreieinHalbtausend Jährchen explodirt ist. In der Wissenschaft ist sein Andenken unter dem Namen Tempel's Comet" verewigt. Wahrscheinlich wurde sein tragischer Tod" durch die Entwickelung eines ungewöhnlichen inneren Hitzegrades bei seiner rasenden Um-laufs-3eschwindigkeit verursacht. Die unzähligen brennenden Trümmerstücke des riesigen Himmelssausers aber konnten keine Ruhe finden; sie setzten, noch immer von denselben Kräften getrieben. Jahrtausende ganz denselben Lauf fort und mögen ihn noch langeZeitalter hindurch fortsetzen. Das Gesetz der Anziehung hält das Trümmerheer sozusagen in Reih und Glied. Dieser Lauf schließt die Bahn der Erde um die Sonne vollständig ein, berührt sie aber allemal nur an einem einzigen Punkt, worauf er d'.e Kreisbahn des Jupiter und des Slturn kreuzt und sich noch etliche Millionen Meilen über die Bahn des Uranus erstreckt. Seine gesammte Lausbahn ist etwa zwanzigmal so lang, wie diejenige unserer Erde! Wie jener Comet ursprünglich in unserSonnensystem hineingerathen ist, hat man noch niemals ermitteln können; manche unserer Gelehrten aber haben den besagten Planeten Uranus im Verdacht, ihn hereingelockt, resp. hereingezogen zu haben, und vielleicht wird dieses Jahr die Lösung dieser Frage bringen. Genau genommen, befindet sich unsere Erde schon seit einem Jahre wieder in einer Periode des Durchganges durch den Haupttheil des Cometentrümmer-Heeres; aber gerade nächstdem soll diese Periode ihren Höhepunkt erreichen. Zu solchen Zeiten es ist dies, wie gesagt, nur einmal alle 33 Jahre in solchem Maße der Fall erreicht eine Unmasse der kleineren Trümmerstücke, oder wiederum verloren gegangener Stücke solcher, unsere Erd-Atmosphäre, und es ntwickeln sich die Erscheinungen, wie bei Meteoren und Meteoriten überhaupt, millionenfach innerhalb wenigerStunden. In einer Höhe von etwa 74 engl. Meilen über der Erde beginnen die Himmelsbummler, zu brennen und in verschiedenen Farben zu leuchten, und in einer Höhe von 50 Meilen haben sie sich meistens schon völlig verzehrt. Manche glauben, daß dieser kommende Meteor-Schauer" der großartigste unseres Jahrhunderts sein und sogar den von 1883 noch übertreffen werde! VllaSkaforscyungen. Die Erschließung Alaskas hat in den beiden letzten Jahren namhafte Fortschritte gemacht. Zahlreiche Wissenschaftliche Forschungszüge sind ausgegangen und der Unternehmungsgeist der &olo sucher ist fortgesetzt gestiegen, trotz der vielen entsetzenerregenden Berichte von Leiden, die in mehr als einem Falle zu Cannibalismus trieben. Zu den schon bekannten sind manche neue Goldbeznke hinzugefügt worden, von denen der am Cap Nome der berühmteste geworden ist. Dieser wurde entdeckt im September vorigen Jahres unter Führung des Majors Jngraham aus Seattle. Die Gesellschaft von 14Leuten war aus 5lotzebue-Sund, also jenseit der Beringsstraße. gelandet und hatte sich, da sie dort keinGold fand, südlich landeinwärts geschlagen und am Cap Nome (150 Grad West. L.) den Norton-Sund erreicht. Von da westlich zum Cay C5. tamrt find der Strand und die Fluß-

thaler voll von Gold, auch das Htnttrland, von der Golowin-Bucht an dem Fischfluß entlang nach Port Clarence. Im Laufe dieses Sommers haben sich dort 3- bis 4000 Abenteuer gesammelt, und da es zu Streitigkeiten kam.mußte Maior Ran. der die Militärposten am

Yukon unter sich hat. eme Truppe m den neuentstandenen Mitteipunn oes Gebiets. Anvil City, legen. Der Heu. rige Goldertrag daselbst wird auf 2.000,000 Dollars angegeben, meist am Strand ausaewascken. Alle Benckle stimmen überein, daß es einer der xtiq I ..... . i je. sten Bezirke ist. aber auneroroenliia) öde und holzlos. so daß großes Elend für den Winter bevorsteht, wie es oe? veraanaene Winter den Goldsuchern. 1200 an der Zahl am Kotzebue-Sund gebracht hatte, ehe Lieutenant Jarvi. vom Zollkutter Bear", ihnen zu Hilfe kam. Am Kotzebue-Sund ist noch kein Gold gefunden worden, wohl aber nördlick am Noatak- (auch Nunatok) frluß und am Koyukuk. einem ?)okon- , f r l L CT 1a. K'i ?. neoensiun. aus oem oic .uumpi" Vl Arctic City unter dem Polarkreis sahren. An wissenschaftlichen Ezpeditionen haben sich natürlich das geographische und das Küsten- und geodätische Vermessungsinstitut" betheiligt; das letztere begann seine Küstenaufnahme im Sommer 1893 am William-Sund (14G 149 Grad westl. L.) und en den Yukonmündungen. wo es den Vermessern gelang, tiefes Fahrwasser zu finden. Das genlogische Amt entsendet nun jährlich Expeditionen nach Alaska, so Heuer zwei, eine nach den Quellwasfern der White-Copper- und Tananaflüsse (6263 Grad nördl. Br.) und in die Tananaberge zwischen dem gleichnamigen Fluß und dem Yukon, die andere an den obern Koyukuk. Aber auck das Krieas'Ministerium hat seit dem vorigen Jahre Forschungszüge ausgerüstet, deren vornehmtlcyiler Zweck ist. Flußthäler und Pässe für Straßen- und Eisenbahnenanlagen auszukundschaften. Es ist die nach ihrem Hauptquartier Tyoonok (am Cook Inlet) genannte Cook Jnlet-Ex-pedition unter Hauptmann Glenn und drei Lieutenants, und sie sollte mit Hilfe der Flüsse Matanuska. Sushitna. Aedno und Kuskokwim die Uebergänge am Tanana und von da Pfade nach Ramparts und Circle City (150 und 143 Grad west. L.) am Yukon aufsuchen undKarten aufnehmen. Stationen wurden errichtet inTyoonok und am innersten Cook Inlet, dem Knit Arm. Der Sushitna. nahe dem Knik Arm. wurde 150 Meilen aufwärts mit dem Dampfer Duchesne befahren und Hauptmann Glenn berichtet, das Su-shitna-Thal könne von großer Bedeutung werden, da es breit sei. Ackerbauboden und Gold habe', so daß es als Ausgangspunkt für eine große Inlandftraße eine größere Niederlassung aufnehmen könne. Eine andere Militärstraße ist aufgefunden von Port Valdes am William-Sund im Thale des Copperfluffes über Eagle nach Circle City, und dieser Weg wird jefct unter Leitung eines Eisenbahnpostbeamten von einer Militärtruppe hergestellt. Es ist wohl möglich, daß dies einmal die Bahnlinie abgeben wird. Die Harrimansche wissenschaftliche Exvedition dieses Sommers war aum Theil Vergnügungsfahrt Harriman gehört dem Direcrium der Union Pacific an , entdeckte ab?r Gletscher und Buchten am William-Sund und sammelte naturwissenschast.ich.s Matenai. ifclti grausige That Auf die Anzeige einer Hebamme hin wurdz der 37jährige Henri Julien, der auf dem seinem Onkel gehörigen Schlosse Latour - Donzal bei Lantrec (Tarn) wohnt, wegen Ermorduna seiner 25jährigen Geliebten Felicie' Ducousseau verhaftet. Der Mörder legte selbst folgendes Geständniß seiner Schuld ab: Felicie sei vor ungefähr fünf Jahren seine Geliebte geworden. Da er sich ihrer entledigen wollte, habe er ihr vor einiger Zeit 7000 Francs ge. geben und sie nach Paris geschickt. Von dort aus habe sie ihm mehrere Male geschrieben und neue Geldforderung:n an ihn gerichtet, auf die er nicht antwartete. Am 19. September sei ein Telegramm Felicies an ihn aus Montauban eingegangen, in dem sie ihn zu einer Besprechung in einem Hotel von Castres aufforderte. Er fügte sich dieser Einladung; das Mädchen verlangte nun dringend 8000 Francs und erklärte, sie werde ihn mit einem Revolver todten, wenn er ihr diese Summe nicht gäbe. Er begnügte sich, ihr 80 Francs auszuhändigen, und kehrte dann mit der Bahn nach Lantrec zurück. Auf dem Bahnhofe dieser Stadt holte ihn Felicie, die ihm gefolgt war, ein. und nun machten sie sich zusammen auf den Wez nach dem einsam gttegenen Schlosse Latour Donzal. Einige Minuten von diesem entfernt, verlangte Felicie wiederum 8000 Francs und schoß auf die Weigerung Juliens, ihr diese Summe zu verschaffen, ihren Revolver auf ihn ab. Er wurde aber nicht getroffen; er warf das Mädchen darauf zuBoden, würgte es und schlug es mit einem naheliegenden Pfahle todt. Die Leiche schleppte er sodann in ein Gelaß zwischen dem Waschhause und der Tischlerwerkstätte des Schlosses, zerlegte sie, um die Spuren seines Verbrechens verschwinden zu lassen, mit einem Beile und einem in derWerk statt qefundenen Messer und zerkochte das Fleisch in dem Waschkessel. Die übrig gebliebenen Knochen vergrub er in einem benachbarten Weinberge. Zu der ganzen scheußlichen Operation brauchte er vier Stunden. Von Reue erfaßt, legte er dann einer Felicie befreundeten Hebamme das Geständniß seines Verbrechens ab, die ihn denuncirte. Wlrthshausreform. , Ueber ein Wirthshaus - Efperiment, das in London gemacht ist, schreibt man: Es handelt sich um fünf gewöhnliche Kneipen., die dem aleicken Besiker gehören, Kneipen, , wg fcie; Kunden.

meistens Arbeiter, am SchanlNsch 'ftehend, Bier und Schnaps heruntergießen; man weiß ja, daß die englische Kneipe viel mehr ein Institut zu schneller Berauschung ist als die deutsche, und daß in England die Mäßigkeitwirthschaften einen Theil der besseren

Ausgaben erfüllen, die die deutschen Wirthshäuser haben. In diesen fünf Kneipen war die Jahreseinnahme für alkoholische Getränke 13,293 Pfd. St.. für Tabak 49, für Speisen 506 und für alkoholfreie Getränke 267 Pfd. St. Nun wurden wahrend emes zuersucksiabres die fünf Wirthe so aestellt. daß sie am Absatz der berauschenden i rr . ii ... .55 Gttraiue mn nierene yanen, woyi aber 20 Vrocent von der anaestrebtcn Mehreinnahme bei alkoholfreien und bei Speisen bekamen: sie solltm in jede? rm r , "r..!l 1 . ' - jujeiic oer unrnaßigicu cnigcgcnrou ken; sie bezogen Gehalt neben freier Station. Der Versuck war vom Besitzer schon deshalb ehrlich gemeint, weil der Gewinn am Jngwerbier. SodaWasser und Limonade 10 bis 2X0 Procent beträgt, erheblich mehr als bei den alkoholischen Getränken. Der Erfolg war kleiner, als man erwartet batte! Die Mäkiakeitsaetränke brachten es von 1.8 auf 2.5 Procent der Gesammteinnahme, die Speisen von 3,4 auf 4.4, der Tabak von 4.4 auf 4,5; dagegen sanken die Alkoholgetränke von 90.4 auf 88,6. Die gesammte Einnabme war im Versuchsiabre um 206 Pfd. Sterl. größer als vorher. Booth kommt bei näherer Betrachtung dieser Experimente zu folgenden Schlüssen: Die Persönlichkeit der Wirthe war von größter Bedeutung; wer die Wirthschaften verbessern will, muß die Qualität der Wirthe heben. Die ganze Anlage der (englischen) Kneipe ist auf den Alkoholgenuß zugeschnitten; es ist mehr Sitzgelegenheit zu beschaffen. mehr Behaglichkeit, vielleicht eine besondere Abtheilung und eigener Eingang für die. die keinen Alkohol begehren. Alle die vorgeschlagenen Experimente der Concessionsreform, wie Vergemeindlichung der Wirthshäuser oder ihre Ueberführung an gemeinnützige Vereine sind als Experimente zu empfehlen. Die besten Fortschritte sind von einer allgemeinen Steigerung der Lebenshaltung und von einer Verfeinerung der Bedürfnisse zu erwarten, und diesen mufc die elastische Energie des Privatunternehmers entgegenkommen, wie das in London bereits mit Erfolg begonnen ist. Der Pcggy Stewart-Tag. Historische Berühmtheit hat die Bo stoner Theepartie" erlangt, welche den britischen Gewalthabern im December 1773 ad oculos demonstrirte, daß die freiheitsliebenden Bewohner der ame rikanischen Colonien nicht länger ge willt waren, das drückende Joch unge rechter Besteuerung zu ertragen, und die den Beginn des glorreichen Unab hängigkeitskrieges inaugurirte. Außer Boston hat auch Annapolis eine TheePartie" gehabt, freilich erst neun Mo nate später, aber die letztere verlief ein drucksvoller, denn sie endete mit einem Autodafö. dem die Brigg Pegy Stewart" mit ihrer ganzen Laoung zum Opfer fiel. Am 2. Juli 1774 beschlössen die Bürger von Frederick County. Maryland, den Gebrauch von Thee nicht zu dulden, so lange das Parlament den Colonien willkürliche Steuern auferlegte, und 20 Tage später wurde auf einem in Annapolis abgehaltenen Convent beschlossen, alle 5)and?lsbeziehungen mit England abzubre?en. bis die druckende Slempel steuer abgeschafft sein würde. Als im folgenden Oktober das Schiff Peggy Stewart", die Herrn Alexander Stew art uird Anderen gehörte, mit einer La dun Thee in Annapolis eintraf, kam der Unwille des Volkes zum Ausbruch und die Patrioten beschlossen, zur allgemeinen Warnung ein Exempel zu statmren. Die Eigenthümer des Schiffes und der Ladung erboten sich. zur Sühne das Theecargo öffentlich zu verbrennen, allein darin erblickten die Patrioten keine genügende Strafe für das Zuwiderhandeln gegen den Volksbeschluß. Darauf erklärte sich Herr Stewart bereit, das Schiff mit der ganzen Ladung dem Feuer zu überantWorten. Und dies geschah. Am 19. October ließ Herr Stewart das Schiff bei Windmill Point auf den Grund laufen und mit eigener Hand warf er. unter dem Belfalljauchzen der Menge, die Brandfackel in das Fahrzeug, das vollständig vernichtet wurde. Von dr Bostoner Theepartie" war das Autodaf6 von Annapolis grundverschieden. Denn während dort die Patrioten als Indianer maskirt die Theekisten in das Meer warfen, gingen hier die angesehensten Männer offen zu Werke und luden damit die volle Verantwortlichkeit für ihr Vorgehen auf ihre Schultern. Die Erinnerung an diese Herrn' sche That lebt in der Geschichte des Staates Marhland rühmlich fort und der Peggy Steward Tag wird denn auch entsprechend gefeiert. Auch in diesem Jahre hat in den öffentlichen Schulen des Staates aus Anlaß der Wiederkehr des ereignißvollen TageZ eine angemessene patriotische Feier stattgefunden. Von der höchsten Brücke Sachsens, der 77 Meter hohenGLltzschthalbrücke der sächsisch-bayerischen Eisenbahnlinie. sprang der 23 Jahre alte Kaufmann Scharf aus Reichenbach in die Göltzsch und blieb sofort todt. I n der Wohnung der Wittwe Rau zum .Pflugkeller" in Biberbach. wurde während die Besitzerin mit ihrer Tochter auf einem Balle war, eingebrochen. Es wurden 7500 M. in Baargeld und Werthpapieren fowie Sckmucksachen u. .s. w. aestoblen. Der Spezereihandler Conr. Stoffel wurde in Neunhof bei Lauf wegen Unterschlagung einiger tausend Mark beim Naiffeisenverein, dessen Kassirer er ist. inUntersuchungshaft genommen. Man glaubte seither. Stoffel lebe in sehr guten Verhält-

Neues aus Natur- uud Heilkunde.

S ch w e i ß f ü ß e. Die Behandlung des SchweißfußeZ findet durch Dr. Richard Adler in der neuesten Nummer der Deutsch, medic. Wochenschrift eme ausfuhrliche Erorterunq. die der der außerordentlichen Verbreitung dieses lästigen Uebels weitere Kreise rnteressiren durste. Unter allen den in der letzten Zeit empföhlenen Mitteln verdienen nur zwei wirkliche Beachtung: das Formalin und das aus ihm gewonnene Tannoform. Das Formalin ist während der letzten Jahre vielfach wegen seiner vorzüglichen deSinficirenden Kraft genannt worden. Bei der Behandlung des Schweißfußes kommt es zur Anwendung in der vierprocentien Lösung. dem sogenannten Formol. Die erkrankten Hautpartieen werden mit der Formollösung tüchtig eingepinselt oder noch besser einige Minuten darin gebabet; dann läßt man dieselben trocknen, und von diesem Augenblick an ist die Schweißabsonderung vollkommen beseitigt. Die allgemein verbreitete Anficht, daß die völlige Unterdrückung des Schweißes irgendwie schädlich sei. ist nach Dr. Adler's Ansicht durchaus irrig. Wenn man also die Schweißabsonderung bekämpfen will, so soll man es so gründlich wie möglich thu?!. Die Formalinwaschungen dürfen ab j nur in denjenigen Fällen angewendet werden, wo noch keine Röthung und Entzündung der Hautoberfläche vorHanden ist. 'da sonst schmerzhafte Empfindungen. Brennen. Beißen, Spannungsgefühl austretn und das Gehen hindern. Sind bereits entzündliche Erscheinungen. Schrunde etc. da. so müssen erst diese zur Heilung gebracht werden. Das geschieht am besten und schnellsten durch Einstreuen von Tannoform, einem Pulver, das durch Verbindung von Formalin und Gerbsäure entstanden ist. Durch seinen Formalingehalt setzt es die Schweißabsonderung herab und verhindert die Zersetzung des nur in geringer Menge abgesonderten Schweißes. Es wird auch besonders gut zwischen den Zehin vertragen, wo die Formalinlösung wemger vortheilhaft wirkt. Die Einpuderung mit Tunnoform ist täglich, die Einpinselung der Sohle mit Formollösung nur einmal vorzunehmen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Formalindämpfe nicht eingeathmet werden. da sie auf den Schleimhäuten der Nase und des Mundes, sowie auf der AugenbindehautReizerscheinungen hervorrufen. Die Wirkung des Formalins beruht auf einer Art Gerbung der Schweißdrüs enoberfläche. Alkoholwirkunaen. Auf der vierten Jahresversammlung des Vereins der abstinenten Aerzte des deutschen Sprachgebiets, die jüngst in München stattfand, hielt der Psychiater Professor Dr. KraepelinHeidelberg einen eingehenden Vortrug über neuere psychologische Erfahrungen über die Alkoholwirkung. Redner schilderte einleitend Beobachtungen von Störungen des Auffassungsvermögens infolge von Alkoholgenuß, die sich ahnlich wie bei Schlafmitteln äußerten. Eine in wissenschaftlichen Kreisen in den letzten Jahren viel erörterte Frage ist die nach der Beeinflussung der körperlichen Arbeit durch den Alkohol. Der Schweizer Dr. Frey hat darüber eine Reihe Untersuchungen veröffentlicht. Seine Beobachtungen gehen dahin. daß nicht ermüdete Muskeln nach dem Alkoholgenuß gelähmt waren, während sich bei ermüdeten Muskeln eine Stei'rung der Leistungsfähigkeit zeigte. Er erklärte das damit, daß der ermüdete Muskel dn Alkohol als Nahrungsstoff verbrauche. Diese Untersuchungen von Frey sind vielfach angefochten worden. So hat Testrey festgestellt, daß zwischen ermüdeten und nicht ermüdeten Muskeln kein Unterschied bestehe, daß sich bei beiden eine anfängliche Belebung zeige, die aber bald einer desto größeren Erschlaffung Platz mache. Seiner Ansicht nach ijt Frey dadurch zu dem falschen Ergebniß gekommen, daß er den ermüdetenMuskel im ersten Stadium, den nicht ermüdeten aber in einem späteren Stadium untersuchte. Kraepelin gab Destrey in seinen Schlußfolgerungen Recht und berief sich auf eigene Untersuchungen. Auch er hat unter dem Einfluß des Alkohols eine Steigerung der Muslelleistungen wahrgenommen. Es waren das aber nicht Steigerungen der Kraft, sondern nur allein der Hebungen, und es muß ein Unterschied zwischen der Zahl und der Kraft der Muskelhebungen gemacht werden. Daß tfer Alkohol einen Erregungszustand schaffe, könne man täglich bei Trunkenen beobachten. Gleichzeitig veranlasse der Alkohol eine Auslösung der Bewegungen, so daß die Trunkenen leicht zu Ausschreitungen. Lärm, selbst Verbrechen neigen. Die Umsetzung von Gedanken werde eben durch den Alkohol erleichtert. Demnach kann gesagt werden: Es findet eine psychomotorische Erregung statt, die sich in einer Vermehrung der Hebungen zeigt, ohne eine Vermehrung der Kraftzahlen gleichzeitig zu ergeben. Diese Untersuchungen hält Kraepelin für sehr wichtig für das praktische Leben, weil sie zeigen, wie das subjektive Gefühl, als ob der Alkohol eine Kräftesteige. rung hervorrufe, zu Stande konmt. Die Auslösullg der Beilegungen äßt die Erleichterungen für Krästesteigerung erscheinen. währ?dd eine Messung dir Täuschung ergiebt. Daher sollten Leute, welche gesteigerte Anforderungen an ihre Kräfte zu stellen haben, niemals zum Alkohol greifen. Sodann beschäftigte sich Kraepelin eingehend mik der Nachprüfung früherer Untersuchungen, wie lange sich eine Nachwirkung des Alkoholgenusses auf geistige Thätigkeit nachweisen lasse. Er hal durch Prüfung an verschiedenen Versuchspersonen bestätigt gesunden, daß die psychischen Wirkungen von 60 Gramm Alkohol (gleich 1 Quart Vier) bis zum nächsten Abend und länger vorhanden waren. Kraepelin belief sich iut Beüätiauna seiner Anaa-

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t the Suggestion of roy son, who sdvised me to try them. I tslce one Tabute after each meal, and can now lolt forward to raeal-time with a cleasure which I have not experienced for years. The headaches that constantly harassed me in the past, and the accumulation of ases upon rav stumacb, have disappeared, and these improvements I attribute t Ripans Tabuls. For m re than twelre years I suffered from indieestion and riervou dyspepsia. I suflered intenteljr darin that time, and spent la,?e sums of money in the employment of St. Ixm most piominent pliysicians, but the relirf affor.led was oniy temporaty. 1 bad beun to Rive up all thought of ever being prmanently currd, but now my aly regret is that a knowlcdge of Ripans Tabulca came to me to Ute la life.

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bezeugt die IieUfmucn Kräfte dUfev Arzneimittel. 56, wbe zwri Paikcte von T r. K a Y ' s N e n o v a t o r gsbraackl und suhle jetzt besser. aii toer .iabri-n. J,Ä bin überzeugt, dag die groükn Erfolge Ibrer Heilmittel die erbetenen Bklannlmachunrn rechtfertigen. Ich füdlte durch und durch krani. eriniidet und dinsäUig. Ich gebrauchte lbrcn Renorator vorschriftsmäßig. In den erinn Tagen fühlte ich mich ge-

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laiiuacrirr. ver naa eine: 'voche weiteren evrauchs ze?qte sich ein merklicher Söechsel zum Bes?r merken. Ich nehme gelegentlich. ,e nach Be- ursnig. leben Ätachmittaq ein bis zwei Toien. Turch den Gebrauch Ihre Äienovators bade ich :n einer natürlichen SHene meine frins

geweide wieder m die gehörige Thätigkeit gebracht.Dr. IZeiy's Roxiovator t Por einig Wintern litt ich unter einem lieftiae., Anfall tsnn WritPe nn fein leitn

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.m Ä gL-TbrzIr ErnTlIriT3rIiIri ocn aus oic Feststellung, da die NachWirkungen einer durchgearbeiteten T.wt noch nach vier Tagen zu spüren seien. Dann hat Kraepelin untersucht, wie lange man ein bestimmtes Quantum Alkohol täglich genießen könne. bis eine Einwirkung aus die geistige Leistungsfähigkeit eintrete. Es lagen bereits Untersuchungen von Dr. Smith vor, die Redner bestätigt., fand. 23ei den Versuchspersonen, denen Additionen und Auswendiglernen zur Aufgäbe gestellt waren, zeigte sich nach , 5 bis 7 Tagen eine rapide Abnahme der Auffassungsfähigkeit. Zum Schluß theilte Redner noch mit, daß der Alko. Holgenuß nach klinischen Feststellungen bei' Epileptikern schwere epileptische Zustände. Dämmerzustände mit -Trü-bung des Bewußtseins und Gereiztheit, ähnlich den Erscheinungen der Trunkenheit. hervorrufe. Alle diese That fachen hält Kraepelin für geeignet, um unsere Anschauungen über den AlkoHolgenuß zu klären, obwohl noch Vieles der Nachprüfung bedürfe. Jedenfalls werde Jeder, der genau die Wirkungen des Alkohols kenne, zu dem Schluß kommen, daß er kein Mittel ijt da)

! r?t y: . jr-aiT: : 00 T i7 I) oi-inltn f-5.1,-! mmuua wu sichere Heilung. home U in St. Louis, reUtu; ose 'ABULES Redakteur z i 55 t is l einem heftige., Anfall dl?n t?rirve und bin seitdem l in oieiem hinter u iofort. 5tch nahe hetz mit firtin Ih b l h Ih 5 55 tön ziott eker oder durch die Pg versandt. www wvwyvwv Schneidet dies aus ConponÄo. 16 und schickt mit Order i i

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ZUlr sind im Stande diese OisMe zu machen, indem wir neulich dal ganze iiacer von einer bankerotten Udren Firma, für deu halbe Preis gekauft haben. BrflcUl deshalb schnell so lange wir noch Bbnath baden später lönnen wir dieses nicht mehr thun. Wir verlanaen kein Geld

Iti Mi ru B rr e K E fi K fff Kl zum gewoynhltsgemäßen Gebrauch eigene. Die Auffassungssähigkeit werde erschwert, die assoeiative Leistung beeinträchtigt, die Auslösung der Bewegungen erleichtert und die Arbeitsleistung herabgesetzt. Wenn die Einzelwirkungen näher bekannt sein werden, dürften sie dazu beitragen, daß man den Alkoholgebrauch mit etwas mehr Vorsicht aufnimmt und daß man in dem Alkohol nicht einen Freund, sondern einen recht, anrüchigen Gesellen erblickt. Eine hervorragende Leistung aus dem Zweirad vollführte die Tourenfahrerin Frau Ingenieur Seifert. Mitglied des Veloclubs Konstanz. Sie verließ Konstanz früh 4 Uhr und fuhr über Radolfzell, Stockach, Uebcrlingen, Meersburg. Friedrichshafen, Lindau, Bregenz. Rheineck, Rorschach, Romanshorn, Konstanz, Ermatingen, Stein, , Wangen, Moos, Radolfzell wieder zurück nach Konstanz, woselbst sie Abends 8.55 ankam; sie fuhr also um den ganzen Bodensee. d. h. 259,3 Kilometer, an einem Tage. . . ; .

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