Indiana Tribüne, Volume 23, Number 42, Indianapolis, Marion County, 30 October 1899 — Page 1

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WetterberiSt. Schönes Wetter heute Nacht und Dienstag. Höchste Temperatur inner, halb der letzten 24 Stunden 49 Grad niedrigste 38 Grad. Seltsame Fahrt Bensov, Mich., 29 Okt. Heute versuchte daS 57 Jahre alte Fräulein Trank auf dem Wege zur Kirche über einen auf einem Ueberaana haltenden Vi.hzug zu tutu, is derZag m plich in Bewegung setzt., während ane n;amc aus einem geblleben war. le muple ornit in dieser bedenklichen Stellung Ixt Fahrt von 30 Meilen na cd Willmar. welche l 20 Minuten zurückgelegt wurde Uu ux mt tn der $anö n. m mllmacyen, langte aoer oon giuancq l eUtt)aft lanote n mit oern nöttjnen Zuge wieder heim. Wer soll vermitteln? V er l in, 29. Okt. Man neigt sich hier der Ansicht zu, daß der Krieg in Südafrika doch nicht bis zum letzten Blutstropfen geführt werden wird. Fan glaubt, daß tu Buren und l ra t:v c x. i f . : i : . unyiuiivci iut im vuuipic gcycnicitiy c.rr. fx:L. , -v...x ut( sujUAkn innen civcn, VVUIU) eine spätere Zveistanvlgung vteuelazt erleichtert wird, wenn ein berufener Vermittler da erlösende Wort fiidet. Elne europäische Vermittlung erscheint allerdings ausgeschlossen, weil England darin eine Spitze gegen sich erblicken würde; dagegen würde eine Vermittlung der Ver. Staaten wahrcchlich erfolgreich sein. r,. .-. c : r.: a - i iUZ? uvrigrn ni svrgtli vce TranSvaal-KriegeS von Neuem sich wieder sehr unangenehm suhlbar gemacht hat, ist, daß die Engländer sämmtliche Kabellinien und z. B. auch den amtlichen Depeschenwechsel mit Deutsch-Oftasrika kontrolliren. Immer allgemeiner wird daher die Nothwe digkeit betont, Deutschland von der englischen Kabelherrschaft freizumachen Werbungen inDeutschland. Berlin, 29. Okt. ES wird auö Hamburg und Metz berichtet, daß bri tische NekrutirungS . Ofsiciere eifrig mit dem Werben teutscher Unterofsi leiere für den Dienst in Südafrika be schäftigt find, und denselben eine Löhn jung von 20 Pfund Sterling per Mobieten. i Deß Zaren Besuch. Berlin. 29. Okt. In divlomamtn Ksen wird versichert Zar NieolauS habe den Besuch in KarlSruhe in Folge einer Erneuerung deS Streites zwischen den großherzoglichen Höfen von Karlsruhe und Darmftadt aufgegeben. AuS Deutschland. Berlin, 29. Okt. Der Kaiser sieht sich nach einem anderen Kabinet um, kann aber die passenden Personlichkeiten nicht finden. An Stelle von Dr. v. Miquel wollte der Kaiser Herrn SiemenS von der Deutschen Reichsbank haben, und an Stelle von Herrn Thielen, dem Minister für öffentliche Arbeiten, Herrn 3 klicke, den Betriebsleiter von Krupp. Aber Beide lehnten am Sonntag ab, da ihre jetzigen Stellangen lukrativer find, und so ist der Kaiser noch auf der Suche. Hauptsächlich wünscht er neue Leute, weil er eine rasche Vermehrung der Marine durchsetzen möchte, und glaubt, daß daS jetzige Ministerium zu nachgiebig sei. Der Artikel der Norddeutschen All gemeinen Zeitung", welcher anschei nend der Rede deS Kaisers in Hambürg über die Nothwenigkeit einer starken Flotte zuwiderlief, hatte wohl den Zweck, U Beruhigungsmitte! für lk;ra ht ffihrtfa 11 M.M.t. VI Vt)H. VV WVt. ItHV Q M V 1 1 ti H Aber inzwischen hat der Marine minister, Admiral von Tirpitz. die Genehmigung deS Kaisers zu einer Vorläge erhalten, welche die Vermehrung der Flotte auf 57 Linienschiffe, 16 große und 36 kleine Kreuzer vorsieht, so daß sie nur noch hinter der Englands n amtm D Kostenpunkt würde sich auf 1700 Millionen Mark stellen und daS jährliche Marinebudget auf 212.500.000 Mark bringen. Späterhin am Tagehörtman, Fürst Hohen ,f t ' 'a zugestimmt, daS er dem Reichstage vorlegen werde, llnftatt eines Qif

feö sollen biS 1906 alljährlich 3 gebaut werden. AuS ihnen wird ein drittes Geschwader sormirt, und auch ReserveGeschwader statt der Siegfried-Klasse. Die Kreuzergeschwader in fremden Ge-

wässern sollen auf 6 große Schisse ge bracht werden. Seit der Flottenplan angenommen wurde, hat sich der Kaiser überzeugt, daß die politische Lage durch den spa nisch-amerikanischen Krieg, die Uebernähme von Kiautschau, daS Austauchen der chinesischen Frage und die Ent Wicklung Japans zu einer Seemacht, sich so geändert hat, daß eS selbftmörderisch für Deutschland sein würde. wenn eS an dem Plan seNyalten wollte ; daß daS die Verzichtleiftung auf die GroßmachtSstellung bedeuten würde, und daß man auf dal National gesühl dkö Reichstag für die Bewil ligung rechnen könne. 3a diplomatischen Kreisen hört man allgemein die Anficht auSsprechen, daß eine Kolonialmacht wie Deutschland eine größere Macht zur See entwickeln müsse. Die New Sork Life 3ns. Co. darf in Preußen wieder Geschäfte machen. Berlin, 29. Okt. Gestern wurde im Ministerrath beschlossen, der New Isrk Llfe Insurance Company wieder zu erlauben, in Preußen Geschäfte zu hun, da die Gesellschaft sich bereit erklärt hat, die Bedingungen, welche den deutschen Versicherung-Gesellschaften auferlegt werden, zu erfüllen und ihre Tontine-Versicherungen für Deutschand fallen zu lassen. Die Konzession wird hier als ein großer Beweis für die Absicht der preußischen und deutchen Regierung, mit den Ver. Staaten in einem freundschaftlichen Verhältniß zu stehen, angesehen. Der amerikanische Botschafter hat diesen Beschluß durch ein Kabeltelegramm dem amerikanischen Staatsecretär Hay mitgetheilt. Ueber die Gesuche zweier anderen amerikanischen Gesellschaften ist noch keine Entscheidung erfolgt. Washington, 29 Okt. DaS Staatsdepartement hat die Nachricht erhalten, daß die preußische Regierung die Frage der Zulassung amerikanischer Versicherungö-Gesellfchasten in günstigem Sinne entschieden hat. DaS Gesuch der New Äork Co. um Erlaubniß, ihre Geschäfte in Deutsch. and wieder aufnehmen zu dürfen, hatte eine von der preußischen Regieung angeordnete Untersuchung zu Folge, welche mehrere Monate währte. Die nach New Aork gesandten preußichen Commissäre befürworteten das Gesuch und die Beamten deS MinisteriumS deS Innern schlössen sich dieser Empfehlung an, welche daS preußische Ministerium heute einstimmig ratisieirte. Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, von ihren Aktien im Betrage von $5,000.000 zu deponiren und ihre KapialSanlagen auf RegierungSbondö, andere gute BondS und Hypotheken zu beschränken. Ein großer Theil deS Verdienste? für daS Zustandekommen dieses günfugen Bescheides wird dem Grasen von Bülow, Staatssekretär deS ReichöamteS deS Aeußeren zugeschrieben, dessen regeS Intensse an dieser internationalen VerficherungSfroge viel dazu beigetragen hat, die betrffenden Verhandlngen zu fördern. Der Krieg in Afrika. London, 29. Okt. Der Verlauf deS Krieges in Süd-Afeika hat bewiesen, daß Präsident Krüger Recht hatte, alS er sagte, derselbe werde Opfer koüen, weiche die Welt mit Entsetzen erfüllen würden. Und trotz aller Wassenersolge ist Gen. WhiteS Stel lung heute kaum sicherer als zu Beginn des Krieges. Bis jetzt ist eS ihm ge lungen, die Buren auSzumanövriren. Dafür wird ihm alle Lob zu Theil. Aber jetzt scheint diese Möglichkeit vor über zu sein. Entweder wird er sich dem vereinten Feinde stellen, oder zu rückgehen müssen. Vielfach ist man der Anficht, eS würde am Besten sein, wenn er auf Colenso zurückginge, solange daS rasch und mit Sicherh't auSgeführt werden köane. Aber man glaubt, daß er eö vorziehen wird, Ladhsmith zu halten, biS er Verstärkungen erhalten kann. Und darum herrscht große Sorge um ihn. Denn man glaubt nicht, daß er teöhalb, weil er DetachementS der

Buren schlagen konnte, auch im Stande. 'weil dieses einen Artikel gegen die

sein müsse, ihre Hauptmacht zu schlagen. 3m Vergleich zu dem waS man bei Ladysmith erwartet, verlieren Kimberley und Mafeking alle Bedeutung. Aber die Raschheit und Zähigkeit im Vorgehen der Buren und ihr Plan, sich gegen Gen. White zu eoncentriren. zeigen, daß bei ihnen AlleS längst fix und fertig war, ebe die Verhandlungen abgebrochen waren, und daß, wenn die englischen Truvven ihnen auch in der Schlacht überlegen find, ihre Führung doch eine wohldurchdachte ist Niemand scheint die leiseste Idee zu haben, welche Verhältnisse daS Armee CorpS bei seinem Eintreffen vorfinden wird. Man fragt sich, ob eS die Niederlage von Gen. White gutzumachen, oder ob eS lediglich einen Spaziergang nach Pretoria vor sich haben wird, nur gestört von einzelnen zerstreuten und zersplitterten Burenbanden. BiS um 4 November sollte da letzte Truppenschiff abgegangen sein, aber daS CorpS wird kaum vor Ende Dezember operationsfähig sein. Au genblicklich ist eine Pause in der TranS porrarion eingeireren, wie ore viorni . . r,.... ralität sagt, weil die Truppen nicht fertig find. Kapstadt, 29. Okt. Eine Depesche auS Mafeking vom 23. Okt. sagt: Sin Bombardement der Stadt durch die Buren begann heute Morgen um 7 Uhr 40 Minuten auS einer Entfernung von 2 Meilen mittelst einer Batterie' von drei Kruppschen Geschützen, welches explodirende Geschosse von sieben, neun und zwölf Pfund warfen. 3m Anfang wurde schlecht gezielt, aber schließlich schössen sich die Bedienungömannschasten ein und eine ganze Anzahl Granaten sielen in die Stadt. Verhältnißmäßig wurde aber wenig Schaden angerichtet. Ein Kloster ist in ein Hospital verwandelt worden und litt am meisten. ndem drei Granaten einschlugen. Die von oen Buren benutzte Munition cheint von schlechter Qualität zu sein. Die Briten erwiderten mit nur einem Schuß, aber dieser war so gut gezielt, daß eine der feindlichen Gechütze außer Gefecht gefetzt wurde. Nach dreistündiger Beschießung sandten die Buren einen Boten, um anfragen zu lassen, ob die Stadt sich ergeben volle. Col. Baden-Povell verneinte, aber die Beschießung wurde nicht wieder ausgenommen. Neuestes vomKriege. London, 20. Okt. Nachrichten von Ladysmith sagen, daß die Buren die Beschießung der Stadt begonnen haben. Berlin, 30 Okt. Eine von Holand gekommene Mittheilung meldet, daß die ganze britische Armee in Ladymith sich ergeben hebe, und daß die Truppen jetzt Kriegsgefangene seien. . Wahlen in derSchweiz. Bern, 29 Okt. Die allgemeinen Wahlen für de Nationalrath der Schweiz haben heute stattgefunden, aber die politische Färbung der Kammer wenig verändert. Gen. 3oubert eondolirt. D u r b a n, 29. Oktober. General White hat von General Ioubert daS folgende Telegramm auf eine Anfrage erhalten : Ich muß meine Theilnahme auSsprechen. Gen. SymonS war leider schwer verwundet und starb. Er wurde gestern begraben. Ich hoffe, der große Gott wird den jetzigen traurigen Zustand bald zu Ende führen, der durch gewissenlose Spekulanten und Kapitalisten herbeigeführt wurde, die nach dem Transvaal kamen, um Reichthümer zu erwerben, und um ihre Interessen zu fördern, andere irreführten, und diesen schändlichen Krieg über ganz Süd-Afrika brachten, in dem so viele kostbare Leben schon geopfert worden find, und noch geopfert werden, wie z. B. General SymonS, und Andere. Ich spreche Lady SymonS zum Verlust ihreS Gatten mein Beileid auS. . AuS Italien. Rom, 29. Okt. Die Klerikalen Rom'S btsiaden sich heute in großer Aufregung und der Anlaß dazu ist die Unterdrückung des officiellen Or ganS der Kirche, deS Osservatore Romano". Die Regierung ist gegen daS katholische Organ eingeschritten,

italienische Einigkeit veröffentlicht hat.

Der Pabst erholt sich von einer leichten Erkältung und hat gestern den Bischof von Indianapolis, FranciS Silaö Chatard, empfangen. Ein Beamter deSKriegSmir.isteriumS hat erklärt, daß daS Dokument, über dessen Verschwinden so viel Lärm ge schlagen worden ist, ganz unwichtig ist und nur eine Ski-ze der österreichischen Grenze enthält. TchittSNachriHrsA. Angekommen in : Boston: Norwegian" von GlaS gov. H a v r e : La GaScogne" von New Sork. N e w A o r k : Bovic" von Liver Pool; Auguste Victoria" von Ham vurg; Campania" von Liverpool; St. LouiS" von Southampton. , m m' i . allerlei. U u s einem cnmen Teufel rt der Matrose Calvin Leoi Sibley in and Vallsn. te., über Nacht zum mqtn Manne geworden. Ohne Leiö'serden starb sein Vetter Richard Ziibltt), der c;n Vermdzen von $1,500, 000 Hinterlist und die qznze Picke" bekommt nun Calvin Sibleq.. 'Der naht W a l k e r t o n, Starke County. Ind., wohnhafte C. I. DaviZ hat eine Scbeune aus dem Bauholz errichtet, welche- früber ein Vestandtheil des Libby - Gefängnisses war. Es ist Georaia 5?ichtenbolz und sind die einzelnen Stücke 14 Fuß lang. 3 ??uö dick und 10 bis 12 Zoll breit. Außerordentliche Preiss!e:gerunqen hat in den letzten Tagen der Markt für Äesenginster inCharlestown. JU.. erreicht, wo 5100 pro onne bezahlt wurden. Manche s?arXtfi- halten trotzdem noch mit dem Ver kaufe zurück, da sie weitere Prelssteige runqen erwarten. Der Markt steht dollständ!, unter Controle der Farmer. Der Pastor Maurice Leonard von Jersey City, s)l. I., nahir neulich eine Trauung in einem Boott auf dem Miltsn See. nahe Nahway. N. X, vor. Das (rhepaar war James Seyrnour und Frl. Jeanette Lewis, ron New Aork. Auf emem Tandem hatten sie sich nach New Jersey begeben und waren, am See angelangt, übereingekommen, eine Bootfahrt zu unternehmen. Nachdem sie eine Streckc weit gefahren, stießen sie auf ein anderes Loot. in welchem Nev.Leonard sich dem Vergnügen d?? Fischerei hingab. Auf eine diesbezügliche Frage Seymour's antwortete Leonard, daß er ein Pastor sei und wurde daher sofort ersucht, einen Ehebund einzusegnen. Der würdige Seelsorger turnte jetzt in das Boot des Brautpaares und nachdem zwei Fischer als Trauzeugen herbeigeschasst worden, nahm er den Trauakt vor. Das neuvermählte Paar bestieg später sein Tandem und fuhr in der Richtung nach New Fork davon. Weil er mit seiner ihm angetrauten Frau in ehelicher Gemeinschaft lebt, wurde in Tacomah. Nebr., ein sehr bekannter junger Mann, Na mens Warne Taylor, in Anklagezu stand versetzt. Vor einiger Zeit brannte die 16 Jahre alte Emma Overill. die Tochter eines wohlhabenden Farmers, mit dem jungen Mann nach Iowa durch und heirathete ihn dort. Das Gesetz in Iowa gestattet Personen im Alter von über 15 Jahren, sich ehelich zu verbinden. Ali das Paar zurückkehrte, nahmen die Eltern der jugendlichen Frau sie ihrem Gatten weg. und die Großgeschworenen erhoben eine Anklage gegen Taylor, weil das Gesetz in Nebraska es zu einem Vergehen sterapelt, ein Mädchen unter dem vom Staate gesetzlich vorgeschriebenen Alter zu heirathen. Der Fall erregt allgcmeines Aufsehen, weil die verwickelten Personen allgemein bekannt sind und eine Menge ähnlicher Heirathen an ver Iowa - Nebraskaer Grenze vorgekommen sind. Im Wildgarten des New F o r k e r Central-Parks wurde ein hitziger Kampf zwischen zwei Hirschen, der eine halbeStunde dauerte, beobachtet. Mehrere hundert Personen wohnten dem interessanten Schauspiele bei. Die Kämpfenden waren zwei schlanke Hirsche, der eine weiß und der andere braun. Schon seitdem Beid den Bost m Geweih abgesetzt, hatten sie sich zum Kampf vorbereitet. Der braune Hirsch trug die schwersten Verletzun gen davon, und die Wärter sind zur Zeit mit der Pflege des Verwundeten beschäftigt. Dem stärkeren weißen Hirsch kam s:in Sieg theuer zu stehen, indem Menagerie-Director Smith dem stattlichen Zehnender beide Geweihenden absägen ließ. Die Hirschkühe und Schmalthiere sahen ihn, als er seines Hauptschmuckes beraubt war, nicht mehr halb so freundlich an, und werden, wenn der Rothhirsch wieder geneen lst, wayrschmllch wieder Mit dieem coquettiren. Beinahe so wie noch oger ntw:gelte Tb:ere.

Ein zerrüttetes Nervensystem Cchlictzttl?, Herzbeschwerden. Gesundheit wicderhergesteNt durch Dr. ViileS'S Ncrdine.

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:Tieß '':. vV err Edward Hardv, der jovtale Mna X3 3er des große,, S.-oreZ der Sbcppers Co. znraceville. Jll.. irtiU: .ch war nie einen Tag krank in meinem Leben, bis 1830. Ich litt ss schlimm an uervöscr Erschlaffung, dik ich meine Stelle nicht versche konnte und ,u medi ,'tren anfange inufc. Ich versuchte unsere Lokal-Aerzte und einen in Ioliet, aber keiner konnte mir dklfca und ich dachte, ich würde fter, den. Ich wurde verzogt und stand unsägliche Angst auZ. Konnte weder essen, noch schlafen und ruhen, e schien als könne ich nicht kliftiren. Nach Verlauf don sechs Monaten Kar ich nur ein Schotten und zulegt wurde mein ijcxt ergrif sei und ich war wahrhast elend. Ich nahm sechs oder acht Flaschen von Tr. MZKZ' SZervine. die mir von Ansang an Linderung brachte und mich schlicfzlich kurirte. Der gröbte Segen meines LcbcnZ, Tr. MileZ' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer posilioen Garantie; die erste S lasche nützt oder das cld wird zurüZerstattet. Auch Locr die Krankheiten deZ HerzevZ und der Nerven frei. Adresse: lorvine ? 5 Kssisws -j r .v-l riVötlji 3 MMm Dr. Mit Medteal Co Sllhart. Ind. 3 n einer Wirthschaft d:s Dorfes Wiäenrode kam der Bergarbeite? Noll und zwei seiner Söhne mit den drei Brüdern Trübinq in Wortstreit. der sich später noch auf der Dtraße sorts tzte und am End: mTtUchkeiten ausartete. Noll und seine Söhne hieben mit Latten, die mit Nägeln beschlagen waren, auf die Trübings ein. Letztere erlitten dabei erhebliche Verletzungen, der Aelteste von ihnen so schwere, daß er ihnen erlegen tt. In der Nähe derStai o n Hochzoll wurde auf einer Kiesdank im Lech die Leiche des Oösthändrs Martin Malich aus Goppmaen gesunden. Nach der Section liegt zweifellos Mord vor. Maisch reiste vor ungefähr drei Wochen geschäftlich nach Oesterreich. Ein an ihn nach Innsbruck gerichteter Geldbrief mit 000 Mark Inhalt blieb unerhoüen : die goldene Uhr fand sich bei der Leiche dor. ebenso ein in die Weste eingenäh-, er Geldbetrag, Dageg-en fehlte das Portemonnaie, das einige hundert Mark enthalten haben dürfte. Ueber die Thclt herrscht noch völliges Dunkel. 'n der Umgegeno von Augsburg hatte der Ermordete geschäftlich noch nie zu yun gehabt. Auf dem Bahnhöfe in Aarburg verunglückte der enzlisck!? Neis'nde Daniel Finley aus London. Er crieth au unaufgeklärte Weise unter inen abfahrenden Zug und es wurden ihm beide Beine abgequetscht. Der verunglückte starb nach Verlauf von z'cvei Stunden. Rheumatismus im Rücken, ln oen Schultern, Kutten, enreln. Elbogen oder Handgelenk entSebt durch zu viel Säure im Blut. Hood's La? aparllla heilt RhematiömuS. Hood'S Pillen sind die beste Abfuhr- und Leber-Medizinen für Familiengebrauch. 25c. Der Work tore IA6W i llr lEIeilirt 1853.) "V.k.n,a. Butterick Muster I ES ist Zeit, daß Sie daran denken eine Jacke t Cape ZU kaufen, wir haben eine ausgezeichnete Auswahl von Beiden, welche wir Ihnen zu zeigen wünschen und zu allen preisen. Kommt und seht sie im Zweiten Stock. S i. Julius Ketter, 127 Fultn Str. Tel. 1802. Kohlen, Coke und Holz. Niedere Preise ; prompte Besorgunz. Julius Keller.

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