Indiana Tribüne, Volume 23, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1899 — Page 10

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Die Debutanlm. Won Georg (Äisfing. Cchauspieldirektor Howard Hawker begab sich, al? ,ich die Londoner an den paar Stücken die er aufführte, satt gcsehcn, mit seiner Truppe auf Reisen nnd kam dabei auch nach Wuttleborough, wo sie zwei Äbende hindurch mit schönem Erfolg spielten. Hawkcr war ein n gmal, ein Tyrann, der seine ganze Ge s.'llsÄaft, miiAuSnahmc seiner würdigen wohlbeleibten Gattin, am Schnürchen hatte. Sein Steckenpferd war, zu beHäupten, eS gäbe keine wahren Schau' spieler mehr, sie wären alle nur noch elende Krämer, welche die edle Kunst für ihre kleinlichen Vortheile ausbeute tcn. (5s war daher begreiflich, daß sich auch kein anderer Kritiker heranwagen durste, sonst wehe immer ausgenom men seine Frau, an die sich übrigens auch kein anderer Kritiker heranwagen durste, sonst wehe ihm! er hätte an Hawker einen bitteren Feind für ewige Zeiten gehabt. Tle es würdige Paar saß am Morgen nach der ersten Aufführung vergnügt beim Frühstück, als eme junge Tame gemeldet wurde, die eS zu sprechen wün sche. Ueberzeugt, emeS der jungen Dämchen kennen lernen zu sollen, die -ihn duendweise überallhin verfolgten und alle das Zeug zur ersten Heroine ihrer Zeit in sich fühlten, begab sich Haw ker ziemlich mlmuthlg m'S Neoenzim s- r f r. m mer. Hu seinem rnaunen sano er sicy aber einer wirklich sehr iunaen und reizenden Dame gegenüber, die ihm mit großer Verlegenheit entgegenoliclte. Hawker erkundigte sich freundlichst nach ihren Wünschen. Zuerst konnte .das junge Mädchen vor Ausregung gar nicht sprechen und dann kam unter Stottern und Zittern und Zagen doch das alte Lied: sie fühle den unwiderstehlichen Drang in sich, zum Theater zu gehen und bitte ihn, sie auf ihr Talent hin zu prüfen. Der Direktor lächelte uud erkundigte sich, ob sie schon einmal ir gendwie gespielt habe. m0 ja, schon oft, in Privatcirkeln", war die Ant wort, .und ich habe auch immer sehr viel Beifall gefunden. Aber", fuhr sie fort, ich weiß wohl, daß ich noch sehr, sehr viel zu lernen habe, und will auch gewiß keine Mühe scheuen, wenn ich nur mein Ziel erreiche. O, wie dankbar wäre ich, wenn Sie mir dazu verhelfen wollten." . Interessant blickte Hawker auf seinen jungen Gast. ES sprach so viel auf richtige Begeisterung und so viel fester Wille aus den großen, grauen Augen, daß er sofort fühlte. eZ war ihr ernst mit ihrem-Vorhaben. Sie scheinen mir vom wahren Geist beseelt, liebes Fräulein", sagte er warm, doch will ich Ihnen keine falschen Hofsnungen ma chen. Noch eine Frage, haben Sie denn schon das Alter, um emen solchen Cnt schluß selbständig ausführen zu dür fen?Jch werde in wenigen Tagen sieb zehn Jahre; ist das zu jung?" fragte sie, athemlos vor Angst. .Um Schauspielerin zu werden, ist man nie zu jung aber haben Sie denn keine Verwandten, die etwa dagegen einzuwenden hätten?" .Ich kann thun was ich will", ant wortete sie mit einem hochmüthigen Zucken der Augenbrauen, .und habe auch ein kleines Vermögen, von dem ich al lenfallö ein paar Jahre leben kann." Hawker überlegte und sagte dann: .Wissen Sie was, liebes Fräulein, ich will Ihnen meine Frau schicken. Frauen besprechen unter einander gewisse Dinge leichter als mit einem Manne. Nach einer guten Stunde kam Frau Hawker von ihrer Unterredung mit der jungen Dame wieder zu ihrem Manne zurück. .ES ist alles so, wie ich'S dach te", sagte sie. .Tochter eines reichen ManneS, keine Mutter, der Vater ein reicher Mann, der die zarte Seele seines holden Töchterleins häufig durch seine Rauheit verletzt. Sie fühlt sich also zu Hause unglücklich, kommt gestern von ihrem Gut in der Nähe hier in die Stadt, geht mit Bekannten in 's Theater und bildet sich nun ein, vom Hause der Freunde weg srischveg zum Theater ge hen zu können." .Wie heißt ihr Vater?" .Major Sazby, Medlow House." .Ich gehe hin und spreche mit ihm, er muß seine Einwilligung geben!" Wird ihm nicht einfallen", erklärte die Frau Direktorin, .sie ist sein einzi. geö Kind." Aber Hawker war begeistert von sei ner Idee und nicht mehr zu halten und befand sich in kürzester Zeit auch wirklich auf dem Wege zum Landgut deS Ma jorS und grausamen Vaters. Der Cm pfang dort war nicht sehr ermuthigend. Zuerst wollte der Diener ihn gar nicht anmelden, da der Herr Major beschäf tigt sei, und bequemte sich hierzu erst nach Empfang einiger kräftiger Grob heiten und eines Trinkgeldes; doch bau erte eS ziemlich lange, bis er, sehr ech auffirt, wieder erschien Und Hawker einzutreten hatte. Der Major war ein cholerisch auSse hender älterer Herr, der seinen Besucher mit den liebenswürdigen Worten em vfing: .Ich bitte, sich möglichst kurz zu fasien, mein Herr, ich habe keine Zeit I zu einer längeren Unterhaltung. e. . v. m(..i r.f..i!.. lain ves Airellvrs tUl i.osornn Wallung: .Mein Herr, wenn Sie leine Zeit haben, wollen wir die Unter dung lieber verschieben. Ich bin heute nicht in der Stimmung Mich zu beel .Tann machen Sie, daß Sie fort kommen!" schrie der Major in steigen der Wuth, .und theilen Sie mir Ihre interessanten Wünsche schriftlich mit." .Mein Herr, ich werde Sie schneller verlassen, als Ihnen tied sein dürfte und werde meine Zelt nicht damit ver lieren. Ihnen zu schreiben. Guten Morgen!" Müde," hungrig, racheschnaubend. kam Hawker in sein Hotel zurück. .Lie beS Fräulein, bleiben Sie bei Ihrem gestrigen Entschluß?" .Vewtö!" ...

.Gut, dann bin ich so frei, Ihnen eine kleine, ganz kleine Rolle zu überge ben. d'.e Sie übermorgen in Millington. wohin w'.r von hier aus reisen, spielen werden." Blaß, aber gefaßt, erklärte Miß Sar by ihr Einverständnis;. Frau Hawker war sehr erstaunt, schmieg aber wohl weislich, und Hawker schwelgte schon im Voraus im Vollgefühl befr.edigter Ra. che, wenn er an den Streich dachte, den er dem alten steifnackigen Aristokraten damit spielte, daß sich seine Tochter wahrscheinlich öffentlich blamirte. Uebermächtig, ermüdet, mit heftigen Kopsschmerzen, abgestoßen von dem un gewohnten, ihr höchst unsympathischen Tone, der unter dem munteren Schau spielervölkchen herrschte, kam Miß Sar by, je!)t Miß Woodward, wie ihr Künstlername lauten sollte, in Milling ton an. Ihre Begeisterung hatte seit gestern stark gelitten und eine gewisse Ernüchterung war eingetreten. Sofort nach ihrer Anlnnst mußte sie mit Haw ker in'Z Theater, um auf der schmutzigen, im Tageslicht unglaublich michtern aussehenden Bühne Gehübungen" vorzunehmen. Trotzdem es der Kunst Novize sonst durchaus nicht an natürli cher Grazie fehlte, zeigte sie jetzt eine betrübende Ungeschicklichkeit, und so gab es denn, trotz des besten Willens, als. bald Thränen einerseits, ZornesauS brüche andererseits. Das Fräulein re dete sich endlich aus ihre Kopfschmerzen auS und wurde ziemlich unwirsch an die Luft geschickt, um frische Kräfte zu sammeln. Tann wurde die Probe fortgesetzt. Ein Zimmermann und ein anderer Arbeiter mit einer abscheulich qualmenden Pfeife im Munde waren die Zeugen von Miß Sarby'S erstem kläglichen Tebut. Aber jetzt ging eS bester. Hawker brummte hier und da ein ermuthigend klingendes Wort, Miß Sazdy nahm sich zusammen, und so trennte man sich schließlich ziemlich be friedigt. Die darauf folgende Nacht verbrachte das junge Mädchen in Thrä nen der Verzweiflung und Cntmuthi gung. Ihr Selbstvertrauen war ver schwunden und wurde auch nicht mehr durch die am nächsten Tage vor der ganzen Truppe wiederholte Probe ge hob:, obwohl Alle nur Worte der Nachsicht und Ermuthigung für die arme Verzagte fanden. Mittlerweile war die Flucht der Toch ter des Majors Saxby in Wuttlebor ough bekannt geworden. Die Ver wandten, von deren Hause aus die Flucht vor sich gegangen war. waren in Verzweiflung, Major Sarby war ganz außer sich und tobte und wüthete ent seßlich, was aber Alles nichts half, da man vorläufig nicht die geringste Spur vn dem Flüchtling hatte. 'Da. als die Wogen der Aufregung am höchsten gingen, kam ein Brief. Direktor Haw ter schrieb: .Sehr geehrter Herr! Da Sie mich neulich nicht anhören wollten, bin ich gezwungen, Ihnen auf diesem Wege mitzutheilen, daß Ihre Tochter, Miß Sarby, heute Abend im Theater zu Millington in einer ihrem Können ent sprechenden kleinen Rolle auftreten wird.

Ich hoffe aber, daß sie einst eine Zierde des Standes, den sie gewählt, werden wird. Mit dem Ausdrucke vollkommenster Hochachtung Howard Hawker, Schaufpieldireltor.Ohne ein Wort der Aufklärung an seine Umgebung steckte der Major den Brief in die Tasche, stürmte davon, er reichte noch glücklich den nach Milling ton abgehenden Zug und langte auch wirklich noch vor Beginn der Vorstellung dort an. Er begab sich eiligst zum Theater und verlangte den Direktor zu sprechen. Hawker sei beschäftigt und nicht zu sprechen, erklärte der Diener. als der Besucher seinen Namen nannte. .Melden Sie 'mich augenblicklich," chrie der Ma,'or in höchster Aufregung, .ich habe keine Zeit, auf solche Aus flüchte Rücksicht zu nehmen!" Der Diener ging, kam lange nicht wieder, führte den Major aber dann doch in das Bureau deS Tireltors. Liebenswürdig, aber äußerst würde voll, erhob sich Hawker von seinem Sitze, als Major Sazby eintrat. .Sie haben wohl meinen Bnes erhalten. mein Herr, bitte sich daher kurz zu las - ri. . fr . . sm ' sen, meine Zen 11.1 ieyr gemenen. Das ist eine Unverschämtheit! schrie der Major. Ter Direktor richtete sich noch würde voller auf: .Mein Herr, ein beleidi gendeS Wort und ich lasse Sie aus die Straße werfen. Hier bin ich der Herr und brauche irnr nicht das Geringste gefallen zu lassen. Merken Sie sich das. Ihr Fräulein Tochter hat sich vor Ihnen in meinen Schutz geflüchtet, sie hat Talent, sehr viel Talent sogar. und ich hoffe, daß sie eS unter meiner Leitung recht weit bringen wird. Und von Ihnen verlange ich, daß Sie mich mit der meiner Stellung zukommenden Achtung behandeln. - sonst werden Sie sich die Folgen selbst zuzuschreiben ha den." Ter Major fand eS gerathen, andere Saiten aufzuziehen. .Sie mißverstc hen mich, mein Herr. Als Sie mich damals m memem Hause besuchten. war ich sehr beschäftigt und viel leicht nicht so höflich, wie eS sich ge bührt. Ich bitte daher nachiräalich um Entschuldigung, eyi e:,ucye icy aber um Aufklärung über den Inhalt Ihres Brie eS." .Da ist nicht viel zu erklären. Miß Sarby wird beute Abend auftreten, und meiner Meinung nach wäre es ein Unrecht sie ihrem selbstgewahllen Be rufe wieder zu ent iehen. Toch bin ich bereit. Maior Sarby" Jetzt war deSMajorö Geduld zu Ende. .Ich danke für jede Bereitwilligkeit Ihrerseits, ich werde mir schon selbst helfen. Wo ist meine Tochtzr'i" Im Hotel, in Gesellschaft meiner Gattin." n?rtlsir hrfiT fi& um und war v 5 w M aT - verschwunden, bevor noch eineS der vie l len Worte, die dem Direktor noch auf

der Zunge brannten, ausgesprocyen war Etwa eine Stunde später hielt vor dem von der Schauspiclergesellschast bewohn ten Hotel ein Wagen, den Major Sarby mit Miß Sarby, seinem Tochterchen, bejtiegel'i Das Mädchen sah etwas kleinlaut und verweint auS, der Major dagegen ernst, aber milde. Sie fuhren in der Nichtung gegen den Bahnhof, und dem entflobenen Vögelchen wird sein heimathliches Nest jetzt wohl lange nicht-mehr so unbehaglich vorkommen, als vor seinem Ausflug in die Welt. Der Jagdfreuttd. Von G. Elsenmcnge. Der Herr Vezirksrichter hat eine neue Magd bekommen. Das Nesei, eine Vauerstochter, ist zwar ein Vißl stark naiv, sonst aber recht anstellig

und hängt mit 2eib und Seel" an ihrer Herrschaft. Das macht dem Herrn und der ssrau Vezirksricyter aroke Freude, .die sich bei dem gemüthlichen Beamten zu hellem Entzücken steigert, als Nese: eines Morgens einen PrachtHasen in dieFrühstücksstube bringt und meint, der Vater möcht' sich erlauben und that' dem Herrn Bezirksrichter gern das Haserl zum Präsent machen, weil sein Kind einen gar so viel guten Platz bekommen hätt'. Der delikate Braten regt in dem Be zirksrichter, einem alten Nimrod, die ange verhaltene Jagdlust machtig an. Er klopft deshalb bei der Resei auf den Busch, ob er denn nicht einmal mit hrem Vater auf die Pursch gehen önnt'. 'nächstens hätt' er einen freien Tag, Sonntagsjäger wär' er auch sei ner, sondern ein sicherer Schütz', der ich nicht zu schämen braucht . Die Rcsei schreibt gleich und nicht ang geht's her, da kommt die Antwort, recht freuen thät's den Vater, der Herr Vezirksrichter möcht' nur herausführen und um die und dieStund an der und der Stell' gleich im Wald, daß man nicht versäumen müßt'. Er war auch leicht zu finden der Vater. Der Beamte hat eine Mordsfreud', ichtet sich echt jägermäßig zusammen, chießt sich im Garten aus der Scheibe ein bißl ein und fährt am bestimmten Tag kreuzfidel davon. Richtig am ausgemachten Ort rifft er den Vater von der Resei. Der hat einen Riesenschnautzbart, ein paar verschlagene Aeuglein. ist wetterbraun und sehnig ein echter Waidmann. Er redet nicht viel, sondern fuhrt den Bezirksrichter gleich in den Wald hinein. Hollah, ist das em fröhliches Pürschen! Ueberall singt's, pfeift's und' lockt'S von Voglein m Geäst, bald huscht ein Eichkatzl am Baum empor, dann wieder raschelt eine Eidechs' über den Fuß nur Wild will sich halt keines blicken lassen, so sehr der Bauer alle Plätze kennt und den Bezirksrichter überall hinführt, wo er meint, es könnt was kommen. Mit einem Mal es war schon Nachmittag und der behäbige StadtHerr hatte sich bereits müde gelaufen - stand auf emer kleinen Lichtung em kapitaler Rehbock vor ihnen. Dem Vezirksrichter zitterte das Herz im Leib vor Waidmannslust. Er legte f 1 As C an. zielte und wollte eoen losoruaen . da rife ihm plötzlich sein Begleiter die Büchse weg. daß der Schuß in'ö Blaue verknallte und der Bock davonsprang. Rennen!" rief der Bauer .Ren nen!" und sauste durchDick und Dünn davon. Der Bezirksrichter, paff vor Erstaunen, hatte nur noch am jenseitigen Waldrand eine Gestalt erkannt; dann stürmte er. unklar über die Situation. unwillkürlich hinter seinem Genossen . ry r. rt . ' C V ??5 vrem. aumatlg, roagrcnu uyrn die Zweige in's Gesicht schlugen, seine Hände von Stacheln und Dornen geritzt wurden und er bald strauchelnd, bald stolpernd immer weiter rannte, kam ihm der Aeraer. Was. ist das Jägerart? Eine solche Feigheit! Vom schönsten Schutz weglausen! ju Zweien auch noch! .He!" rief er. endlich erschöpft, schweißtriefend, athemlos und hielt an. Was soll denn das sein? Schämen - , r ? wir uns VJH! PsUl! für einen Waidmann! Die Flucht ergreifen vor einem Wildschützen!" Was?" sagte der Bauer und sah ihn mit großen Augen an, Wildschütz? Döö war ja der Förster! Sie. der wenn uns derderwischt hätt'!" Enttäuschung. .Denken Sie, so 'ne Bosheit von einem Weibe; ich telegraphire gestern: .Komme mit Stahlroß, sorge für das passende Fut. trm mniüTliat erwarte, tcn in ovu lentes Essen! Ws finde ich aber? Auf meinem Tisch ein Fläschchen Maschi nenöl und eine Luftpumpe!" u rn i u c 1 1 c t n. . .Morltz. maS kast De aemackt. dak De trägst den Arm in der Scblinae?" Weiter nix, als daß ich bin zuerst mit de Hand' ca.v. .rU..' iinV Virtw rft nti U01U islUWC ytUlC UUV vutui v Mi de Wem!" Benefiz - Vorstellung. Beim Flohtheaier ist aber heute ein fürchterlicher Andrang!" Ja wis. sen Sie. die komische Alte" hat ihr Lenefiz!" M i n v e r st ä n d n i N. .Kennen Sie Aladins Wunderlampe?" Ack aeben Sie mir mit diesen Patent Neuheiten, da brennt eine gewöhnlich schlechter wie die andere. - AuS der Kinderstube. Onkel: ... Also Ihr spielt Menschensresser"; thust Du denn nicht mit. Hans?" Hans: O ja. aber ich bin schon gefressen worden! Mißtrauisch. Regisseur deiner Sckmiere. zum Director): Das ist zum Verzweifeln, heute habe ich .Lohengrm angekündigt und im gan zen Dorf leiht man uns keine Gans!

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