Indiana Tribüne, Volume 23, Number 40, Indianapolis, Marion County, 28 October 1899 — Page 2

FndZsna Ariöüne.

Erschcutt TLgüch vne &sEa&$& i, tSglich .Tribün- kostet durch denXtia: z Cent per Woche, die onntZgS.Tribae"k entl pe Wsche. Seid itifttrant 15 CentS Z et ptx Ver Vft cuftT$&l5 U 0UM zngefchiiN t ,r1Si5lg V v ?Hr. Cmi 13 eüö MebsRS EtrsSch Sudiauapoliö, Ind., 28 Oktober 1899. Stt Krieg in Südafrika. Dtt Krieg zwischen England und Transvaal ist ausgebrochen und England ist augenscheinl.ch entschloffen. ren letzten entscheidenden Schritt zur Verwirklichung jenes Programmes zu thun, dessen Grundzüge Cecil Rhodcs mit der Parole: .Lom Nil bis zum Cap- vorgezeichnet hat. . Dieses Programm ist nicht von heute., wenn es auch erst durch Cecil RhodeZ in eine knappe, gemeinverständliche Form gefaßt wurde. Schon an der Schwelle des siebzehnten Jahrhunderts haben Engländer und Ho2änder um den Besitz des Caps'der guten Hoffnung gestritten. Erst seit 1815. da die Capcolonie definitiv an Großbritannien fiel, und insbesondere in den letzten 25 Jahren gelang es den Engländern, ihre Herrschaft in Süd - Afrika allmälig in einer Weise auszudehnen, daß die holländischen Republiken Enclaven im englischen Territorium wurden. Während die Voeren in kurzsichtiger Angst vor fremden . Einflüssen sich immer mehr und mehr in das Innere des dunklen Welttheils zurückzogen und sich so selbst von der Civilisation und dem Weltverkehr abschlössen, erwarben die Engländer allmälig Natal und das Basuto Land, Kaffraria. Tonga und Zulu Land im Südosten. Griqua und Vetschuana - Land im Westen und Rhodesia im Norden, so daß Transvaal und der Oranje - Freistaat, da der letztere im Süden von der Capcolonie begrenzt ist. nun von allen Seiten von englischen Territorien umgeben sind. Eine Ausnahme findet nur im Osten statt, wo Transvaal an Portugiesisch Ost - Afrika grenzt, doch soll auch diefes im Verlause des Krieges, wie verlautet, von England besetzt werden. Von allen Seiten können daher eng lische Streitkräfte oder deren eingeborene Verbündete in die meist offenen Gebiete der beiden holländischen Republiken eindringen. Nur im Südosten, gegen Natal giebt es eine natürliche, für die Vertheidigung günstige Grenze. Dieselbe wird durch das himmelanstreiende, von Wolken gekrönte , DrakenGebirge gebildet, das in den Schluchten. Engpässen, Gebirgssätteln und Pleateaux unzählige, leicht zu vertheidigende Positionen bietet. Im Süden, Westen und Norden sind die meist bäum- und strauchlosen Ebenen des .Freistaates und Transvaals von den ähnlich beschaffenen benachbarten weiten Gebieten nur durch Flußläufe getrennt. Doch bilden der Oranje - Fluß im Suden, der Limpopo im Westen v. rn . v. v . y uuu jiuiuzu uuj uei maai, als czx Oranje von Transvaal trennende Grenzfluß, nur während der Regenzeit bedeutende Hindernisse. Sonst sind sie meist furthbar, und wird der Uebergang für Truppen und Kriegsmaterial nur durch die ansehnliche Breite ihrer tief eingeschnittenenThäler. wie sie dem Hcchlandscharacter der Gegend entsprechen, einigermaßen erschwert. Ein Hochland von eigenthlln:licher Beschaffenheit und Ausdehnung, wie ti wenige auf dem Erdball giebt, bilden die Gebiete des Oranje - Freistaates und der Transvaal - Republik. Von den in üppigster tropischer Vegetation prangenden Küsten des indischen Oceans von Natal und Kaffraria erhebt sich Plötzlich, kaum 200 Kilometer vom Meere ntsernt, das Draken - Gebirge bis zu Höhen von 8- bis 10.000 Fuß -und geht dann mit stets ansteigende? Tendenz in nordwestlicher Richtung in eine Hochebene über, die nördlich von Johannesburg in dem goldreichen Witwatersrand ihre größte Höhe, 7000 Fuß. erreicht und sich dann nordwärts gegen Pretoria und den Limpopofluß allmälig senkt. Diese eigenthümlichen topographischen VerHältnisse machen sich vornehmlich in kli matischer Beziehung fühlbar und beein flussen auch alle kriegerischen Operativten, deren Schauplatz das Gebiet zwischen dem indischen Ocean, dem Plateau von Johannesburg und dem Witwatersrand werden könnte. Abgesehen von der allgemein bekannten Thatsacbe daß die Lage Süd - Afrikas auf der südlichen Halbkugel eine Verschiebung hr A.? ts w.itl vi v ' w 0 I wtiwj Gegenwohner zur Folge hat, so daß dei Sommer vom October bis März und der Winter vom April bis Septembez mauert, tragen auch die schon mehrerGähnten lokalen Verhältnisse dazu bei. daß europäische Truppen, welche die Aufgabe hätten, von Natal aus die .Drakenberae srn übersteigen und in Transvaal und Oranje einzudringen, unter, ttn Einflüssen der rasch wechfeinden Temperatur schwer zu leiden .habe. würden. In Natal herrscht tropische Hitze und auf dem Plateau von Johannesburg bittere Kälte, ja selbst . Frost und Schnee kommen häufig ge. nug vor. Selbst die Boeren. die Nachkommen eines Geschlechtes, das sich seit drei Jahrhunderten in Süd - Afrika accimatisiren konnte, leiden unter diesen Zuständen, die Lungenleiden und große Sterblichkeit zur Folge haben. Trotz dieser anscheinend ungünstigen Verhältnisse scheint es. daß gerade die Gegend zwischen Natal und Johannesbürg den hauptsächlichen Kriegsschau platz bilden wird. In McKinney. Ky., wurde in einem Wettrennen mit einem anderen jungen Manne John S. Lee vom Pferde geworfen und so schwer verletzt, daß er kurze Zeit darauf seinen Geist Algab. . . -

Ileicke Anne .

Rente... An ErnahrungSmangel leidend Es giebt einen triftigen Grund, warum so viele Leute dünn und bleich f & weil sie die Nahrung, die sie zu sich nehmen, nicht ordentlich ver. bauen. Dünne, bleiche Leute sind nicht gesund. VOk man gesund wird und an Gewicht zunimmt: Indem Ihr Eure Diät ändert. Genießt mehr stärke, haltige Nahrung. Trinkt ÄVV-V Sf Malzextrakt mit Euren tftohlTt. Johann Hoff's Zitalzextrakt ist an sich ein Uräftigungsgetränk und fördert die Verdauung von stärkehaltiSenNakrungsmttteln. Es wird (euren Äppetii erhöhen und Euch in einer kurzen Seit aufbauen. Johann hoff's)Ualz. extrakt schafft Fleisch urb 3Iui. Johann Hoff: Neu? 1?ork, Berlin, Paris. Deutsche in Südafrika.' Es war im Jahre 1857. als Sir George Grey Gouverneur der Capcolonie war. Er war einer der besten Verwalter, die je in Südafrika regierten. In dem in lockerer Weise unter britischer Botmäßigkeit stehenden Kaf ferngebiet lebte der kriegerische Negerstamm der Kosas, die den britischen Ansiedlern der Capcolonie durch Einfälle viel zu' schaffen machten. Ihr Herrscher, Keli, trug sich mit der Hoffnung. die fremden Eindringlinge wieder aus dem Land zu jagen. Mit bewaffneter Hand war das schwer. So verfiel er auf den erstaunlichen Gedanlen, seinen leichtgläubigen und leicht erregbaren Stammesgenossen die Hilfe der abgeschiedenen Geister zu versprechen. Als Helfershelfer trat ein gewisser Häuptling Umhlakaza auf, dessen Tochter Nongkause am Flussesufer Geister aus der unsichtbaren Welt angetroffen zu haben behauptete, die dem Stamm Hilfe gegen den weißen Mann versprachen. Zuvor aber sollten sie der Zauberei entsagen und all ihren Viehstand schlachten und aufessen. Alle Ge. treidevorräthe sollten zerstört werden. Eine ungeheure Aufregung bemächtigte sich aller Kosas vom Kreiskama- bis zum Baschifluß. Die Geister hatten ihnen auf einen bestimmten Tag Myriaden Kühe und Ochsen versprochen, die der Erde entsteigen würden; die nelder wurden von selbst Hirse hervororinqen. So wurden alle Kühe und Ochsen, etwa 200.000 Stück, auf Geheiß der Geister geschlachtet, und zur Aufnahme des verheißenen neuenViehstandes baute man riesige Kraals und verfertigte Ledersäcke zur Aufbewahrung des versprochenen Getreides. Die Neger hungerten, aber sahen dem Tag hoffnungsvoll entgegen, wo eine doppelte blutrothe Sonne das Anbrechen einer neuen Zeit und den Sieg über die Weißen anzeigen würde. Der Tag brach an, aber die doppelte Sonne und der Sieg blieben aus. Verzweiflung packte die bethörten Neger, die ohne Nahrung zu Tausenden hinstarben. Auf beiden Ufern deö Keiflusses kamen 25.000. einige behaupten 50.000 Kosas um. Weite Gebiete wurden durch diese wahnsinnige Handlung ihrer Einwohner beraubt. Sir George Grey that Schritte, um die entvölkerten Landstrecken wieder zu bevölkern. Zuerst wurden aus den Colonisten der Capcolonie passende Leute ausgewählt, denen man ssarmen von 1500 Acres unter der Bedingung, Militärdienst zu leisten, anwies. In England standen damals einige Regimenter der deutschen Legion, die man für den Krimkrieg angeworben hatte. Nacb dem Friedensschluß wurden sie aufgelöst. Ein freund des Gsuverneurs gab diesem die Mittel, sie nach Afrika zu verschiffen, da die britische Negierung nicht helfen wollte. ,Den Officiercn und Soldaten wurden Grundstücke in Dorfschaften ebenfalls unter militarischen Pachtbedingungen angewiesen. Vielen ging es gut und sie leisteten der Colonie große Dienste. Andere waren für das Dorfleben ungeeignet und zerstreuten sich in die Städte. Der Mangel an ffrauen machte sich fühlbar und beraubte die Niederlassungen ihres bleibenden Charakters. Dann wurden in Norddeutschland Bauern zur An siedelung angeworben. Die Männer kamen mit grauen und Kindern, und da sie an harte Arbeit auf dem Lande gewöhnt waren waren ihre Aussichten besser. 1853 und 1859 wurden über 2000 Personen dieser Klasse im Hafen von Ostlondon gelandet. Eine.Hamburger Rhederfirma übernahm , die Ueberführung und die Ansiedler verpflichteten sich, mit der Zeit für die Ueberfahrr und das Land 20 Shilling den Acre zu bezahlen.' Die meisten bauten sich im Thale des Buffaloflus ses an und ihrem Fleiß, ihren Kennt nissen und ihrer Nüchternheit Derbern ken sie ibren boIen.WobIÜand. ,

FoNNUN

D,r Welt. Poftverein.

Am 9. Oktober waren 25 Jahre verflössen, seitdem dieser neue Culturförderer der Menschheit entstanden ist. Am 15. September 1874 traten die Bevollmäcbtiaten von 22 Staaten auS vier Welttbeilen Australien allem war nicht vertreten im Ständehaus zu Bern zusammen, vertreten waren Eavvten. Belgien. Dänemark. Mutscyland, Frankreich. Griechenland, Großbritanmen, Italien, Luxemvurg, vie Niederlande. Norwegen. Oesterreich. Portugal, Rumänien. Rußland, Schweden, die Schweiz, Serbien, Spanien. die Türkei, Ungarn und die Bereiniaten Staaten von Nord-Amerika. Die Unterlage für die Verhandlungen bildete der deutsche Entwurf zu emem allgemeinen Vostvereinsvertrag. der einem Ausschuß unter Vorsitz des deut. scken Generalpostdirektors Stephan ,ur Vorberatbuna überwiesen wurde. Am 9. Oktober wurde durch Untericknuna des Vertrages der Weltpostverein in's Leben gerusen. Innerhalb weniger Wochen hatten sich dadurch die wichtigsten Culturländer des Erdballs zu einer Postgemeinschaft zusammengeschlossen 22 Staaten mit einer Bev'ölkerung von 345 Millionen Seelen. Daß sie herbzigesuhrt wurde, war ern Verdienst Stevban's. Es war in der That ein Culturwerk, und mit Recht konnte sem Schöpfer am Schlun der Verhandlungen den Mitgliedern des Congresses zurufen, daß eine solche Völkergemeinschaft bis dahin in der Geschichte ohne Gleichen gewesen sei. Nach deutschem Plane, durch deutsche Tyatlrast und deutsche Ausdauer itt ne zu Stande gekommen. Der Allgemine Vostverein. wie er zunächst noch hieß. riß die postalischen Schlagbäunie nieder, die an der Landesgrenze den Aus tausch von Postsachen und den Durchgang von Land zu Land stellenweise noch hemmten. Deutschland hatte I8i4 für Briefschaften, die nach denselben Ländern gehen sollten, noch 55 verschiedene Portosatze; M ging eme Postkarte für 10 Pf. von Japan nach Sudamerika oder von Indien ymaus bis in's nördliche Sibirien bei Ariefen je 15 Gr. für 20 Pf., bei Drucksachen je 50 Gr. für 5 Ps. Früher kostete ein einfacher Brief nach NordAmerika 120 Ps.. nach Ekuador sogar 245 Vf. Der aamt internationale Postdienst erfuhr mit dem Tage, wo der Allgemeine Postverem" GlMgkelt erlangte (1. Juli 1875). eine vollkom mene Umgestaltung. Er schuf gewissermaßen eine geistige Freizügigkeit; Millionen von Menschen mußten für ihr Geistes-. Geschäft?. und Familienleben die Folgen dieser großen Erleichterung im Weltverkehr verspüren. Millionen von Menschen vereinigten sich. im Allgemeinen PostVerein zu ei nem übereinstimmenden Handeln, zu gleicher Handhabung besonderer Vorschriften, sie unterwarfen sich freiwillig einem gemeinsamen Gesetz sllr sie Alle ist der Allgemeine PostVerein zu einem Culturträger und Culturausbreiter geworden. Ein Staat, der ihm beitreten wollte, mußte sein inneres staatliches Leben erst auf eine gewisse Culturhöhe bringen; er mußte sein Verkehrswesen entsprechend verbessern, bevor er den Anforderungen der Satzungen des Allg. Postvereins genügen konnte; er ußte Postdienst zweige einführen, die er vorher noch nicht hatte. Und somit kann man mit Recht sagen, daß dieserVerein ein Culturförderer von außerordentlicher Wirksamkeit gewesen ist. D:m W ltpostverem . wie er 18 8 genannt wurde, gehören heute etwa 56 Staaten mit mehr als 1400 Millionen Einwohnern an. Seit seinem Bestehen hat sich der Weltverkehr vervierfacht. Der Weltpostverein hat als Werkzeug zur Ausbreitung der Cultur auf daZ geistige und wirtschaftliche Leben der Menschheit die wohlthätige Nückwirkung ausgeübt. Bon, Frühaussiehen. Es wird gewiß manchem Faulpelz lieb sein, zu hören, daß es gelehrte Leute gibt, die das Frühaufst:h?n durchaus nicht als etwas Lob'Zwer thes, sondern für ein Zeichen von öntartung halten. Man will beobachtet haben, daß die Fanatiker des Frübaufstehens größtentheils zu den alteren Leuten gehören und daß sie zu 'hrer Gewohnheit nicht aus moralischen, sondern aus körperlichen Gründen kommen. Am Abend zeitig schläfrig sein und am frühen Morgen munter zu erwachen, sollen wir jetzt als ein Merkmal des Alters betrachten, das wahrscheinlich einer Verhärtung in den Arterien und einer weniger leichten Tnatigkeit . des - Blutgefäßsystems - zuzuschreiben ist. Der Standpunkt, der zuerst im British Medical Journalgeäußert wurde, hat ziemliches Aufsehen gemacht, erhielt aber die Zustimmung von vielen Autoritäten der ganzen Welt. Jedermann weiß, daß Degenerationszeichen, wie man sie bei alten Leuten findet, auch sogenannten alten Völkern zukommen, und danach könnte, man es als eine Bestätigung jener merkwürdigen Anschauung auffassen, daß nirgends das Frühaufstehen mit solcher Strenge betrieben wird wie m China und daß sich diese Gewohnheit .der Chinesen bisher, auch unter dem Einfluß der europäischen Cultur noch nicht geändert hat. ?.ie Audienzhallen des Kaisers von China werden Morgens um 2 Uhr geöffnet, und um 3. Uhr Morgens wird der Kabinetörath gehalten. .Ob bei un! nicht die besten Eingebungen der Minister versagen, würden, wenn sie sich zu so ungewöhnlicher Stunde, , vielleicht in einer bitterkalten - Nacht, versammeln müßten darüber mag man .sich seine Gedanken machen. Im Ucbrigen finden in China selbst höfische Feste schon um 8 Uhr Morgens statt, und das kaiserliche Tagewerk ist um 10 Uhr Vormlttags beendet. Etwas UngemüthlichereS kann - unsereins sich wohl " kaum denken, aber' vom Kaiser an bis zum geringsten Unterthan herab c sind die Chinesen mit diesem Zustande zufric des. CJ wird m tsobl fU!H in

m großen China mit seinen vielen Millionen von Einwohnern auch Leute geben, die sich jener Gewohnheit nicht unterwerfen, und vielleicht kommt es auch bei den chinesischen Beamten unter dem Druck europäischer Civilisation

dahin, daß sie nicht früher aufstehen als andere vernünftige Menschen. Ein Urtheil der (5n,norra. Daß die Camorra, der berüchtigte Geheimbund, in Neapel, noch immer stolz ihr Haupt erheben darf, beweist folgendes an die mittelalterliche Vehme erinnerndes Geschichtchen: Vor einigen Monaten liehe sich die Ehegatten Fortunato Arata und Vincenza Serio, wohnhaft in Fuorigrotta in Neap?l. 7000 Lire, indem sie ihr Grundstück verpfändeten und sich für einen bestimmten Termin zur Bezahlung verpflichteten. Aber der Termin kam und sie zahlten nicht, und als ihr Gläubiger Pagano die Forderung durch den Gerichtsvollzieher einziehen wollte, bedrohte man ihn mit dem Tode, falls er nicht davon Abstand nehmen würde. Als Pagano aber bei seinem Entschluß blieb, nahmen sie ihre Zuflucht zur Camorra, der sie für die Ermordung ihres Gläubigers 1000 Lire boten. Es vereinigte sich der hohe Rath der Camorra, unter dem Vorsitz des Blumenverkäufers Luigi Canzanella mit dem Spitznamen Garibaldi, des verrufenen Berbrechers Francesco Liguori, der eben von einem zwanzigjährigen Aufenthalt von den Galeeren zurückgekehrt war, und einiger Anderen, und verurtheilte Pagano regelrecht zum Tode. Wie gewöbnlicb entschied das Loos. das den Picciotto. d. h. Aspiranten", in der Camorra Umberto - Catalano zum Vollstrecker des Urtheils erwählte. Dieser ging mit Freuden auf denPlan ein, Pagano zu erdolchen, zumal als ihm 200 Lire und schnelle Beförderung versprochen wurden. Er lauerte also dem Pagano, der ahnungslos sein Mittagsschläfchen aus der Bank vor seiner Bäckerei hielt, auf, stieß aber so ungeschickt zu, daß der Stoß den biede ren Bäckermeister nicht einmal verwun dete. Zwei Tage später gelang jedoch der Stoß dem Camorristen besser. Er ainq in den Laden. . kaufte ein Brot, , i. - , erry tu . "C - UNO als illin oie ozx ajcciuct uuci reichte, streckte er ihn durch einenDolch ftofc iu Boden. Weil er ihn aber nicht zu Tode getroffen hatte, erhielt er nur bundert Lire. Nach unendllchenSchwie rigkeiten erst ist es nun den Behörden gelungen, den iordplan nacyzuweljen und die Thater hinter schlob und iKi? gel zu bringen. tttueS aus Natur und Heilkunde. Gewitter und Photographie. Die Herrschen Wellen, die Träger der Elektrizität und auch der drahtlosen Telegraphie scheinen nach den Beoöachtungen deutscher und englischer Forscher auch auf die in Duntelräumn aufbewahrten photographischzn Platten eine Wirkung auszuüben. F. H. Gler zeigte nun in. der Königl. vhotographischen Gesellschaft in London, daß diese Einwirkung auf die Photographische Platte zum Vorhersagen von Gewittern benutzt werden kann. Der B?itz besteht höchstwahrscheinlich nicht auö einem zusammenhängendenStrahl sondern aus einer Reihe von Funken, die einander in derselben Vlitzbahn folgen.' Der Blitz ist außerdem der Urfprung elektrischer Wellen, die von den einzelnen Blitzsunken nach allen Seiten hin ausgehen. Wenn man nun einen Kohäser, eine Frittröhre, wie sie bei der. Telegraphie ohne Draht verwandt wird, die aber in dem hier vorliegenden Fall durch Gler eine besondere Gestalt erfahren hat, in geeigneter Weise vor der photographischen Platte anbringt, so wirkt die von einem noch sehr weit entfernten Gewitter herrührende elektrische Welle so auf die Platte ein, daß man daraus ein heranziehendes Gewitter mit Sicherheit erkennen kann. Schnelliglcit des Vogelflugs. Bezüglich der Schnelligkeit des Fluges der Vögel herrschen, selbst unter erfahrenen Naturforschern, sehr verschiedene Ansichten. Leider stützen sich die Urtheile aller dieser sich widersprechenden Sachverständigen in der Hauptsache nur auf Berichte über den Flug von Haus- und Brieftauben, gerade diese sind aber keineswegs die schnellsten unter unseren beschwingtenFreunden. Sie besitzen freilich hervorragende Eigenschaften in Bezug auf die Ausdauer, und einige neuere Beobachtungen über deren Flug von den Shetlandsinseln bis London haben erwiesen, daß die Tauben sechzehn Stunden lang eine mittlere Fluggeschwindigkeit von 59 Kilometer in der Stunde entwickelt hatten. Das ist aber nicht .die höchste erzielte Leistung, denn Brieftauben haben die Strecke von Spaa nach Paris (402 Km.) schon binnen 5 Stunden (also durchschnittlich 80.4 .Km. in der Stunde) zurückgelegt. Aus kürzere Entfernungen bringen esTauben unzweifelhaft auf 12J bis 160 Km. in der Stunde, das können sie aber nur 1$ bis höchstens 3 Km. weit aushalten. 43 bis 66 Km. in der Stunde sind für eine Taube, die einen ganzen Tag lang unterwegs ist, schon eine recht gute Mittelleistung: dabei fliegt si? etwa 8 bis 10 Stunden. . die. übrige Zeit kommt. : auf Futtersuchen. Trinken und Ausruhen, denn ein so langer Flug ist mit außerordentlicher Anstrengung verknüpft. Bei einem ununterbrochenen Fluge von zwölf Stunden verliert ein solcher Vogel ein Drittel seines Gewichts, da die sich im Korper entwickelnde hohe Wärme den Schwund der Gewebe beschleunigt. Verschiedene angesehene Ornithologen behaupten übrigens, daß viele der ZugVögel, die im Frühling zu uns zurückkehren, mit der Geschwindigkeit von 240 Kilometer in der Stunde flögen. Die Erde ein lebendiger Organismus. - In einer Rede, die der russische Kli.

marologe Kloyowöly auf der zehnten Versammlung der russischen Naturfor. scher und Aerzte in Kiew über Das physische Leben unseres Planeten auf Grund der neuesten Beobachtungengehalten hat. wird der Klimatologie,

, die bis jetzt nur in einer Registrirung der Erscheinungen bestanden hat. eine höhere Rolle zugewiesen. Nach Klossowsky's Meinung lassen sich die Erscheinungen auf der Oberflache der Erde in ihrem Innern und in der Atmosphäre nicht getrennt beobachten. sondern sie stehen in einem ursächlichen Zusammenhang und bilden ein verwickeltes System der schöpferischen, ewigen Bewegung. Der Ausdruck todte Natur" soll überhaupt nach Klossowsky über Bord geworfen werden. Nach den r, rr ri i' m..ffl! neuenen Hortungen tu oie Puiiailon eine der charalteritichen lgeniyumlichkeiten des Lebens unseres Planeten. Es pulsirt die Erdrinde, es pulsirt die Atmosphäre. Pulsationen sinden in den Erdstößen statt. Alle diese Pulsschläge sind der Reflex der Erderschütterungen. die nach allen Richtungen hin das Weltall in Schwingungen versetzen. Besonders nervöse Organismen reagiren auf diese Erschütterungen. wie der in Süd-Tirol beobachtete Fall beweist, daß in Ala zwei Erdstöße von einem hysterischen Mädchen eine Viertel- und eine halbe Stunde vorausgesagt worden 'sind. Mit einem Worte, die neueste Ansicht über die physische Natur unseres Plar.eten geht dahin, daß diese Natur nicht todt ist, sondern daß allen ihren Thei len ein gemeinsames Leben inne wohnt, daß in vieler Beziehung dem Leben des Organismus ähnlich ist. Die scheinbaren Dissonanzen in diesem Leben bestehen nur so lange, wie der Zusammenhang der Erscheinungen unklar ist. Im Lichte der Wissenschaft erscheinen sie als Glieder eines organischen Ganzen, die gesetzmäßig untereinander und mit den anderen allgemeinen Ursachen verknüpft sind. Klossowsky's Jdee'ist zwar nicht iieu, verdient aber jedensalls Beachtung als charakteristisch für die modetti? Auffassung der physischen Welt, in der sich das Bestreben kundgibt, die todte Natur zu beleben. Offenbar widerspricht daZ Todte, Leblose zu sehr der Harmonie des organischen Universums, ohne dessen Bele bung auh das Leben aus unserem Planeten unbegreiflich erscheint. Ein Opfer deö Familienlebens. .Was. Herr Müller, bei dem schlech ten Wetter sitzen Sie draußen auf dem Balkon? Sie werden sich erralten. Ja. wie soll ich's denn anders ma chen. Im Salon hat meine ältesteToch ter Gesangstunde, in meinem Arbeits zimmer schriftstellert meine Frau und will allein blelben. im Wohnzimme: vaukt der Hauslehrer mit mememJungen. meme beiden zungsten Tochter ha ben für eine Kinderaesellschaft die übrigen Zimmer belegt, auf dem Cor ridor werden die Fahrräder geputzt und in der Küche bei der Köchin kann ich Mich doch auch nicht aufhalten folglich habe ich mich auf den Balkon aeklüchtet.- , Die ieimTüeorie. Line wichtige Entdeckung. Durch rnenernug des CyfZeS d erden faß uue raulyeilkn gegeut. ES wird in diesen Taaen viel über Wil gesprochen und doch ist dieS kein müßiges Ge n. .as ctrroirop enthüllte die yatsache, daß viele Krsnkheiten durch einen be. sonderen elm oder Pilz hervorgerufen wer oen. Min emgeyenoereS tuvlum und fto& fcfiunaen lum Jmrck h'r Gnihntuvn ,ink r t 4i y - vvi v V Mittels, roelckes diese Vilie. au dem Gnflcn: entfernen würde, haben vor Kurzem erqeben, V.C -3 L r . - J-, ' Cup rs Iivlqioeliolg i. vag Litern zu erneuern und daS Vlut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser nrlliuqetten zu erzielen, is jtellte sich heraus, daß Dr. Kay's Renovator das vollkom menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ,st, daZ b:s jetzt entdeckt rourde. ES erneuert saS ganze System, reinigt das Vlut, berei chert dasselbe, belebt das Erstem und verleiht vem ganzen Körper neues Leben und ver. jüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Neno oator in allen solchen Krankheiten vor Augen ;u führen, geben mir folgenden Auszug auS einem Briefe von Frau E. A. AdamS, . und Martha Str., Omaha, Neb. : .In Veantmortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Ka?'S Nenovator hatte, theile ich Ihnen mit. daß ich grobe Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Erivpe und eS dauerte geraume Aeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Ma. laria rn uno ich nahm hinreichend hinin ein. u den Tod einer Person zu bewirken, verspüfte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfmeh und hatte Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige Zäden und kleine Sterne vor meinen Auen gaukelten. ES freut mich, berichten zu kön. nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres NenovatorS großeBesse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die mtt Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Rensvator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um. hin, denselben der leidenven Menschheit zu empfehlen.- Er ist das beste bestehende Hill Mittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei wel chen sogar alle anderen Mittel vergeblich an gewandt wurden, wie: Unverdaullchkrit, Le. ber. und Nieren-Krankheiten,I.Verstopfung, Kopfschmerz, Magenbeschmerden, Geschwüre, AuLschlag, Schwäche, NiedergeschlaAenheit, Schwindel, Zrauenkrankhtiten, Drüsenver größerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, VerdauungSbeZchmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheit, RbsumatiSmuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqfluh, Beulen, Salz, fluh. Skropbeln 3?. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Einaeweide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma. gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, auS eoncentlirtez Errraciea zufammenaefetzt und enthält zwei bii viermal mehr Dosen alk die flüssigen Arzneien, welch: für densel ben Pr?iS verkauft werden. Dr. Kav'S Re. novator ist nun bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 22s und tzl. Sollte Ihr Apg. theker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Ka? Medical Eo. Westliche Of. fice), 620 südl. 16. Str., Omaha, Neb..wor rauf Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Sinn veröffentlicht ferner .Dr. Kaj's II and Book of Valuabla itecelnts and a Treatise on Diseases," welche Broschüre nach Einsen dung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zei. tung Iynen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen di?t Werth auf fünf Dollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzufen deu, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. .az'A Noptor trd vaktrcz

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A machinist In St, Louia relates that ior eighteen moeths bis lise bad been a perfect torture by reasen of pains and general bad ftsling arisic; from Indigestion, but havinj read about

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he sald: " I made np my mind at last to try them, and they are great I I now use them every now and then, and have no more Indigestion, no bad feeling-, and my appetite b much better. Everybody that suffers from Indigestion should try tbcm."

& z Ein hervorragender deutscher

. hituQdg heilsamen Strafte dUftv lmtimittet. .Ich bade zwei Packete von Dr. Kay'ARenovator gebrauch und fubie jetzt besser. all vor ,iabren. Ich bin überzeugt, daß die groben Erfoiqe Ihrer Hellmittei die erlittenen Bekänntmacdlinen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und lzinfalliq. 33) gebrauchte ihren enovator vorschrifl-mänig. In den ersten Tagen fünfte ich mich ae schwackler. aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs znqre sich ein merkitcher Wechsel zum Be ser werden. Ich nehme iköt aeieaemlich. ie nach We; urfnifi. ikden Nachmittag, ein b,4 ,met

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Tosen. Turch den Gebrauch Jdre RenovatorS habe ich n einer natürlichen Wei,e meine Sin ift, ativeiht wieder in tut aehZriat ?bät,ak,it aehra&t - C

geweide wieder in die gehörige ThäNgkeit gebracht.

Dr. IZay's Renovator Bor einig Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin seitdem jeden Winter leichteren Angriffen ineier Nraokhnt ungefähr um dieselbe eit auSqeietzt. Ihr Tr. Kav'Lugendalsam heilte mich in diesem Winter sofort. Ich habe stctS mit slche, rem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Hüften und Erkältungen angewen dct. vwett meine Erfahrung geht kann tch mit gutem Gewissen Ihre Medizin al da empfelz len, a Sie für dieselbe beanspruchen." Ganz Eroebenst arl Rang. Herausgeber der täglichen und wöchenttlcheu ansa Eith Presie." lkansaS ZtD, Mo., den M. März 1897. PretZ 2 ent und $1.00. verkauft ton ottker, der durch die Polt versandt. Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Geqrtimittel fehlschlagen so kesettigea unsere Mittet die Ursachen und be,len chroniicke Lirankheiken. Schreibt uns für -Dt Ky Home Treatment;" ti ist ein werthvolle Buch von 66 Seiten. Man avresstre : ff DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - - - Omaha, ebraska.

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II, l lTfalrflrTLrrx.bTilTIT - tt r i. M am i Jacobs in Luling, Tez.. wurde von ihrem Vetter 'Sen. E. Jacobs lebensgefahrttch derMundet. Frl. Jacobs stand vor dem Verkaufslocal ihres Vaters, als Ben. Jacobs aus dem Hause gelaufen kam und ihr znxi Schußwunden, eine im Gesicht und eine in ixr Brust, bei brachte. Danach setzte er sich selber die Waffe an den Nopf und schoß sich. Er war auf der Stelle todt. Jacobs kam von Napanee, Ind., u.d war seit den letzten 5 Jahren in dem Geschäfte sttnes Onkels thätig. Till Visa Moore von Clinton, N. I., unterhielt sich bannt, baß sie Hdlzstäbe in einen Teich warf, benen bonn ihr Lieblingshund nach schwamm. Frl. Moore rutschte an dem steilen Ufer des Teiches aus und fiel kopfüber ins Wasser. Der Hund eilte bellend nach dem Hause, und es gelang ihm schließlich, die Aufmerksamkeit der Schwester Frl. Moore's zu erregen. Diese sah 'nichts Außergewöhnliches an dem Teich, boch entdeckte ihr Kutscher bald den Korper unter der Oberfläche des Wassers und ißa ihn anJ Land.

(?& g.'ebt kaun, ein Vergnügen km Freien wobei man sich nicht leicht ein VcrrcNnng oder Guctschnng zuziehen kannte. ES giebt keine verrenk ngen und Qnetschungen die nicht prompt geheilt werden könnten durch den Gebrauch

Jakoös Tabules 8 Redakteur i i l t i i l t th i i l i th h l hh c h 'Ä Cchneidel dies auS Ccupon Äo. 1 6 und schickt mit Order

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Wir sin? Fabkikamen von Htgq rave vigars uns m unsere eue Torten to Cent (iaarren schnell anzuführe West so aeben wir eine Nkr ffrei tnt tUt CtUx von 100 Ci garre zu der, Preise von Sö.QO. Tiefe Art anzuzeigen kommt un beinahe ebenso billig, att wie tbruere Reisende, macdt iedoch unsere Waare viel faneller bekannt.

Stande diese evextt zu machen, indem wir neulich da. einer bankerotten Uhren Firma, für deu halben haben. Bestellt dkSbald fcrnell so lange wir noch später tonnen wir dieses nicht mehr thun. verlttnaen kein Geld l S sM t H LTiTJTlr3 GtzM Wiemanmiieinem Pennr, in ber Weche auskommen kann, breses gewiß schwierige Problem hat unlängst eine Frau in London gelöst. ' Sie kourbe als obdachlos in einer Nacht von ber Polizei aufgegriffen und erzähltc auf bie Frage ber Beamten, wovon sie gelebt, folgende Geschichte: Ich bin die ganze Woche mit einem Penny ausgekommen. Für dieses Geld kaufte ich mir ein Brod, welches ich in sieben gleiche Theile theilte. Für jeden Tag ein Stückchen Brod. Damit ich nun aber nicht in die Verführung kam, an einem Tage die doppelte Ration zu verzehren, trug ich das ganze Brod nie bei mir, sondern verbarg die anderen Theile in einer Nische des Standbildes von Carlyle. Ich mußte also täglich von meinem Stadttheile aus einen weiten Weg machen, um mir meinen Theil für den Tag zu holen. Dazu trank ich Wasser aus der Themse und schlief auf der Bank irgend eines Par-kes,-oder bei schlechtem Wetter untel dem schützenden .Dache -irgend einer Themsebrücke. Die Polizei ließ daö arme Weib in einer Wohlthätigkeit-j-i ' MIM.t. i .Vt .

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