Indiana Tribüne, Volume 23, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1899 — Page 3

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Dr. J. A.Sntcliffe,l3H)et PfttchtM.

V O V l V A 4, Geschlechts-, Urin und KeciumKrankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Cffueihirrier. : 9 bis 10 Uhr Vorm.; 2 biZ 4 Uhr 0TT0 DEPPEMAM, Doutfchov Zahn-Arzt. Majestic Gebäude. Zimmer Slo. 207. hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude, ?!o. 224 Nord Meridian Str., rste Etage.verlcgt. Qs,"ice. Stunden : Bon 2 di 1 Uhr Namittag Telexhon : Okftce 292 Wohnung 036. Die Wohnung besindet sich wie bikker : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. F. Wühler, 2C6 Sst HNcSnrty Str. epttchstand;: L Hl 8 Uhr Vorm. ; 2 biS g Uhr Nachm.: 8 5iS 9 Uhr AbzndS. Telephon 1416. SriSudi : Swnctic ornsttua. Die Ofsiee vou Dr. H. POT und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EYEIiTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8s Nord Pennsylvania S!r. Sa VKd aus SJirnfö angewandt. vr. Jos. E. Morrow, Geschlechts' u. Lzarnkrankheiten. 2 West Lhio Strafe. vr. .1. B. Kirkpatrick, handelt Frauenkrankheiten und Krankheiten deö N:ctum3. Vämorrboiden ohae Messer und Santeristrong gebeilt. Cffte : Hume Buildinz, 31 Ost Ohio 'Str. vr. Louis Burekhardt, Willoughbn Block. No. 224 Nord Meridian Straße. x rechst d, : Uhr kor. 2 tUhr Nachm. onntaz : Uhr Lorm. Offtee'Teledbon 1833, und alt. Wohnung: 417 Capital Avenue, orth. Telephon 233, ru und alt. Die alte schottische Nheumatisnttls Kur. Ueber 40 Jahre im Gebrauche. Zu haben bei Ferdinand Miiller, Apotheker, Ecke Ost und Washirgtonstr. WALTER FRANZ, Saf)tMnt, No. 90 Ost Market Straße. Coffin lock, Zimmer 45. Offie.err,: 96t 12 Brn., llUSHm., 7dil9 ckbend. oantag von 10 Qhr . 611 2Nhr Rm HXtriL n&mws w&& RIPANS TABülES are intcndccl sor children, ladies and all who prcFer a medicinedlsguised as con scctloncry. '" Thcymay nowbe had (put vp in Tin Coxcs, sevcnty-twi in a box), pricc, twcnty-sive ccnts ?r sivc bcxe sor "i. one doiur. ny cmggisi wiu gci wen isyou insist, and they may always bc I t- j t.. i?ft?s tf ' i S OUUUnCU V mw f vv ytU: inc KiDsns vueiiuixiimn; rtTs . T Company mojüm& L WBX?WS wkM CO EAR3 EXPERIENCE f ,A Tnanr MARKS DESIGNS m.tfl AwniruTC Att- ' w w ' W'jr" I rn n i . a v. AwlrktfiTi vn.. -",lT ucertaVn cur opinioa irw wmiun B n l probably pitentable. ConjmunK Strict y TOiifldentiaLH.ndbook on Patent iint f 'rMLOldest w?ency sor ecunng patent. - PÜSm takln thronih Murrn 4 To. receln .Wtoi wtie, wltbout chxrtre, In the 5cienfflic Hmencan. . ilndsoraely tl!nstratd weekly. -.i-f,,n of ins sriertiöo lournaU Term, 3 jittlatlon ot any riei vui j new.dealer. Anr.c. enaing KUlvu ci..-. ew: ,.""- - . w tlllllH 0 -RIRrnaurt. HQIU ffWlf M I illlilia & üu. "IIUII IUi UUii i www Wft,hlnirton. n. a Hrancn tiiuw- - -- v - Ado3iSa Frey, (Old rredfom RigVt.) Notary Public, Transistor, CJorresponflent etc. No. 970 West Walnut St.

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Roman von H an S Richter.

(FortfeHung.) 14. Sie Breite Chaussee glich einem Ameisenhaufen. Eine tausendköpfige Menge wogte hin und her, schlechtgekleidete Weiber und Männer mit den eigenthümlich fahlen Gesichtern und gleichsam erloschenen Augen, welche die 'lichtlose, schlecht ventilirte Grube erzeugt. Viele führten ihre Binder an der Brust, ein Beweis, daß es der Mehrzahl durchaus nicht um thätliche Feindseligkeiten zu thun war. Die beiden berittenen Gendarmen, die langsam auf und nieder ritten, fühlten sich offenbar auch völlig Herren der Lage, wenn es ihnen auch nicht gelang. die Arnlen zum Heimgehen zu bewegen. D!e Armen, die eigentlich selbst nicht wußten, was sie wollten und worauf fie warteten! Die Führer, denen sie gefolgt, verhandelten auf den Werken mit den Besitzern und Directoren, aber keine Kunde drang heraus. Noch fehlte jede Organisation, jedes Band. Matt und stumpf sanken fie zu Hun derten am Wegrande nieder und kauten trübselig an ihrem hartenSchwarzbrot mit einer dürftigen Zugabe von Speck. Unaleick lebhafter aina es in Dobik zu. Hier hatten fich die eigentlichen llnruhestlster zusammengesunoen. alle die unsaubern Elemente, die nichts suchten als den Skandal. trinken, brüllen, mit den Fausten dreinschlagen. ein paar Stunden oder tagelang fich als Bieh geoeroen. yjiu ven gleiqgesinnten volniscken Gutsarbeitern zusammen hatten fie Besitz von der Dorfsckenke aenommen und dieÄranntwemfässer aus dem Keller heraufgeholt. Jeder zapfte sich selbst ein; der Wirth sah. die Hände m den Hoj entaschen, gemäcblick m und berechnete schmunzelnd seinen Verdienst. Er wußte, daß ihm jeder Schaden uderreichuch ersetzt werden wurde. Dan dem Gemeindevorsteher und demLehrer dieFenster eingeworfen wur den. war natürlich von keiner weitern Bedeutung. Die nahegelegene Zeche Marie blieb von den umultuanren weislick verschont. Dort standen sechs Mann Gendarmerie dem nach Sünderten zählenden zügellosen Haufen gegmüber, eine gebietende VJtaqt, o lange sie in ihrer verhä'ltnikmäkia festen Position zusammenblieben. Aus dem Aovitzer utSyose gmg Lona von Rudow. die Schleppe ihres Reitkleides über den Arm geschlagen, aus und ab. neben ihr der Förster, der sie vergeblich zur Flucht zu bereden züchte. Der Inspektor hatte sich bereits in Sicherheit gebracht. Der ??eialina! bobnisch schürzte sie die vollen Lippen, hätte ich da ahnen können, so hatte xq ton lang t vom Hofe gejagt. Der Forster zuctte mtt den lchul tern. Warum sollte er sich ohne vernünftiien Zweck die Knochen entzwei schlagen lassen? ist ziwar nur ein bald ver kommenes, feiges, jämmerliches Gefinda ich nehme lyrer zwei mit einem Griff . aber die 5Zahl. die 5)underte viele Hunde find des Hasen Tod. Sie geben dem Jnspector echt Gnädige Frau. Sie hätten den Grund. Ihr Eigenthum zu vertheidi. gen. . . Ich verstehe. Ihnen kann ich für das bißchen Gehalt nicht zumuthen. Ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Sie haben ganz recht, Arnold. Gehen Sie nach Hause! Mit eine? Geberde des Unmuthes schob der Weidmann den verwetterten Filz weiter aus der braungebrannten Stirn, während er erwiderte: Sie verstehen mich falsch, gnädige Frau. Ich setze für das bißchen Gehalt mein Lcben gegen jeden Wilddieb aufs Spiel, alltäglich, und was ich um eines lumpigen Hasen willen wage, werde ich auch für Ihr Haus oder Ihre Person thun. Aber es wäre ja Narrheit. Da er ließ das Gewehr von der Schulter gleiten , wenn sich die Burschen an uns vergreifen, kann ich zweimal, höchstens viermal schießen, dann sind Sie und ich rettunaslo der empörtesten Rohheit verfallen, und außerdem stecken sie Ihnen den rothen Hahn auss Dack. während sie sieh, wenn sie nie manden finden, wahrscheinlich damit begnügen, alles Trinkbare auszutrin ken und einiae Möbel zu zerschlagen. Bedenken Sie, gnädige Frau. Sie find ein Weib und diese berauschten Man ner keine Menschen mehr. Ueber Lonas Antlitz lief ein fahles Erbleichen. Ihre Gestalt schüttelte sich emen Moment lang wie im tfit ber. Der Förster war auf einen Wagen gestiegen und spähte rn das Dorf hm ab. E2 zieht ein großer Haufen auf die ?!osevbinenbütte au. Die andern sam meln fich auf dem Schulplatz! DaS find unsere Volacken. 3m einer halben Stunde haben wir sie hier. Gnädige Frau ich beschwöre Sie Ich werde über die Felder nach Bra ltn reiten! Tidb UaU'üt Sie! Rein, nehmen Sie die Wagenpferde und fahren Sie damit nach der Forste rei. Ihre Gattin und Ihre Kinder bedürfen 5krer nötbiaer als ick. Meinen Schimmel holt niemand ein. Ich i . (vt crr ..itf.. i . weroe ynen einige lleriysacyen mlig?, ben. Auch die Mädchen und Knechte, soviel ibrer nock da sind, sollen Sie be gleiten, lassen S das Äieh in den Wald treiben. Es soll bei einem et waigen Brande nicht elend zu Grunde gehen. An allem andern ist nichts ge kgen. Gnädige Frau Was noch? Bleiben Sie bei uns oder lassen Sie mich bei Ihnen bleiben. Mein Gehilfe jÜ ein illverlälür Menlcd. du KS . .

das Forsthaus und meine Familie ruhig anvertrauen kann. Bis hinaus in den Wald ist es den betrunkenen Kerlen auch zu weit; fie wissen, daß da nichts zu holen ist, außer ein paar blauen Bohnen. Ich reite nach Vralin. Ver , ein derber Waidmannsfluch drängte sich über die Lippen des Mannes. Das ist so 'n rechter Fraueneigenfinn. Meinetwegen, lieber Arnold, aber wissen Sie: ich reite um mein Glück. um hundertmal mehr, als das dumme alte Dobitz und mein Leben dazu werth ist. Und NUN kommen Sie 'es wird Zeit. Eine Viertelstunde später lag die Ruhe des Grabes über dem Hofe. Nur die Enten und Gänse schnatterten noch durch die Pfützen, die Tauben gurrten auf den Sitzbalken ihres verschnörkelten Hauses und auf der Hofmauer blähte fich der Pfau und prophezeite mit seinem heisern Krächzen Regen. Selbst den Hofhund hatte Förster Arnold von der Kette gelöst, aber der treue Wächter blieb auf seinem Posten. Mit gespitzten Ohren und funkelnden Augen lauschte er auf den wüstm Lärm, der immer stärker und deutlicher anschwoll. Im Wirthshause waren die BranntWeinfässer auf die Neige gegangen. Da hatte einer geschrieen: . Auf dem Hose liegt mehr, den holen wir! Und nun zog der Haufe heran, halb noch in zagender Scheu, aber von seinen Führern unablässig vorwärts gehetzt, wilden, trink- und rauflustigen Burschen, die

fich für die von Rudolf Elstra energisch unterdrückte Revolte im Frühjahr nun schadlos halten wollten. Nach der Dorfseite zu hatte der Förster sämmtliche Eingänge fest verrammeln lassen. Das nach dem freien Felde führende hintere Thor war weit geöffnet, und mitten aus dem Hofe hielt Lona von Rudow unbeweglich auf ihrem Schimmel. Aus ihrem farblosen Geficht traten die Backenknochen auffallend stark hervor. Wie ein Bild starrer, rücksichtsloser Entschlossenheit erschien fie. Die schlaff niederhängende Rechte umklammerte den filberbcschlagenen Kolben eines Revolvers. Gleißend umwob die .Herbstsonne ihre weiche, üppige, schlanke Gestalt. Wirr hingen die unbedeckten braunen Locken auf den schneeweißen Hals und die vollen Schultern nieder. Immer starrer wurde der stahlharte Blick der wildfunkelnden Augen; immer höhnischer zuckten die tiefrothen Lippen, bis ein bitteieS Lachen fich von ihnen chte: Keiner kommt mir zu Hilfe, keiner von Dreien!. . . Und noch einmal lachte fie, daß es unheimlich über den leblos stillen, weiten Hof hinweg gellte. Aber sie hatte unrecht: querfeldein brauste ein zweirädriger Sandschneider heran. Rudolf Elstra führte die Zügel, neben ihm saß ein Gendarm. Roch im Fahren sprang er ab und trat an ihre Seite. Sein Gesuch! glühte in wilder Angst und Erregung. Gnädige Frau, es ist die höchste Z:H, ich bitte, steigen Sie ein. Das MiUtäi ist zwar benachrichtigt, dürfte aber doch nicht mehr zur rechten Zelt ankommen. stieß er athemlos hervor. Die lunge Frau schüttelte ruhig den Kopf. ifforlsetzung folgt.) Karl Schurz's Rede gegen Expansion. (Fortsetzung.) Die e n e v o l e n t - A s s i m i - l a t i o n". Aber weiter. Schon bevor dieser Bertraa im Senat Zustimmung gefunden hatte, das heißt, selbst bevor ener bläßliche Schatten unsere Philip-pinen-Souveranität irgend welche legale Sanktion erhalten hatte, übernahm Präsident McKinley auf eigene Verantwortung die Souveränität über die Philippinen - Inseln durch seine bekannte tenevolent assimi-jar!0Q"-Ordre vom 21. December 1898, durch welche unser militärischer Oberbefehlshaber in Manila angewiesen wurde, die Militär-Regierung der Ber. Staaten über den ganzen Archipel auszudehnen, und durch welche die Filipinos dahin verständigt wurden, daß sie. falls fie die Unterwerfung verweigerten, mit Waffengewalt dazu aezwungen werden würden. Nachdem r" V. 1T sie lapstr sur xgrc tfrciqcu uuu uuuu hä'ngigkeit von der einen fremden Herri- ii . r i c.ii , : i n. cyasl geiampsi qaucn, rocigcucu jic ich, sich einer anderen fremden Herr 'ckakt u unterroerfen. und dann tx nslmr die Sck, lackiern unserer früheren Bundesgenossen. die Schlächterei eineö einst freundlich gesinnten und vertrauenden Volkes durch amerikani sche Waffen. Und diese Schlächterei ist seitdem ununterbrochen im Gange. Auch nur die Möalichkeit solchen Vorgehens vor zwei Jahren vorauszusaaen, würde für das Gespinst einer kranken Einbildung gehalten worden sein. Seitdem sind unter der Admini, ttration William McKinley's diese Dinge Thatsachen geworden. ES heißt, wir hätten ein Recht auf den Besitz der Philippinen und daß die Selbstachtung unS gebiete. daS Recht z.i erzwingen. WaS für ein Recht war denn daS? DaS Recht der Eroberung? Hatten wir wirklich das Land durch Waffen-Eroberung erworben, was. wie Präsident McKinley selbst uns gesagt hat, nach dem amerikanischen Moral-Eodex kriminelle Aggressionist. Als wir unseren Moral-Cvde; bei Seite warfen, hatten wir jedoch nicht mehr als die Bai und die Stadt Manila erobert. Der Rest des Landes war, wenn von irgend Jemand, von den Filipinos controllirt. Oder aründet sich daö beanspruchte Besitzrecht auf Vertrag? Ich habe bereits gezeigt, daß der Präsident die ErzwinMnl ,uyserer Souveränität über den

I Archipel, lange bevor der Vertrag , durch die Ratificirunz legale Kraft , erhielt, angeordnet hatte und des Werj teren daß wir. indem wir den Vertrag i abschlössen, eine sogenannte Souve- ! ränität'gelauft hatten, welche Spanien

nicht mehr besaß und deshalb auch nicht verkaufen und überliefern konnte. Was würden Washington und die Väter gesagt haben? Der Redner führte zur Klarstellung ds Gesagten ein Beispiel an: Angenommen. Frankreich habe zur Zeit unseres Unabhängigkeitskrieges mit England Krieg geführt und mit uns als Bundesgenossen gekämpft unter der Verständigung, daß die amerikanischen Colonien frei und unabhängig werden sollten, angenommen, der Kömg von Frankreich habe nach der Unterwerfung der Briten bei Jorktown von dem britischen König einen Vertrag erzwungen, nach welchem die Souveränität über die'amerikanischen Colonien gegenZahlung von $20,000, 000 an Frankreich übergehen sollte. und der König von Frankreich hätte kaltblütig den kontinentalen Congreß und General Washington davon in Kenntniß gesetzt, daß sie ihre Idee nationaler Unabhängigkeit aufgeben und sich unbedingt der Souveränität Frankreich's unterwerfen müßten, wo gegen der französische Konig ihnen wohlthuende Assimilirung" in Aus ficht stellte. Angenommen weiter, der französische König hätte auf den Pro test der Amerikaner, daß Großbritannien. nachdem es die ganzen Colonien mit Ausnahme vielleicht von New ?)ork und einiger sonstiger kleinerer Plätze verloren, keine Souveränität zu cediren habe, geantwortet, er habe die Amerikaner zu $5 das Stück gekauft, und er würde, falls fie fich weigerten, sich zu unterwerfen, ihnen Assimilirung" in Gestalt von Kugeln geben. Kann da irgend ein Zweifel daran be stehen, daß "der kontinentale Congreß und George Washington geantwortet hätten, daß, gleichgültig, was der franzöfische König gekauft haben möchte, Großbritannien keine Souveränität zu verkaufen gehabt habe, daß die Amerikaner auf keinen Fall sich hätten verkaufen lassen, und die Franzosen, wenn sie nach lauten Betbeuerunsen der Freundschaft und Generosität ihre amerikanischen Verbündeten in solcher Weise behandelt hätten, für einen Haufen erbärmlicher, verrätherischer und verdächtiger Hypokriten gehalten worden wären und die Amerikaner .ieber gestorbrn wären, als sich solchen Wölfen im Schaafspelz zu unterwerfen? Warum kann nun derselbe vatriotische Amerikaner, welcher es für eine ewige Schmach gehalten hätte, wenn er keinen Widerstand geleistet lätte. heute von Filipinos unter genau gleichen Verhältnissen verlangen, daß fie fich unterwerfen und die amerikanische Souveränität acceptiren? Wer war der Angreifer? Es wird auch, so fuhr der Redner fort, behauptet, daß, ganz abgesehen von unseren Rechten, die Filipinos zuerst den Kampf als Angreifer begonnen und unsere Truppen fich gezwungen gesehen hätten, ihre Flagge gegen Angriffe zu vertheidigen. Was find aber die Thatsachen? Eines Abends Anfang Februar betraten einige Filipinos die amerikanischen Linien, ohne indessen Jemanden anzugreifen. Ein amerikanischer Wachposten gab Feuer und erschoß einen Filipino. Daraufhin begann ein regelmäßiges Schießen auf den Vorposten, welches fich weiter verbreitete, bis es fich zu einem regelrechten Gefecht ausdehnte, in welchem eine große Anzahl Filipinos fielen. Es ist ausdrücklich constatirt worden, daß dieses Gefecht nicht seitens der Filipinos vorher geplant worden ist, denn viele ihrer Officiere. unter diesen der Privatsekretär Aguinaldo's, befanden sich zur Zeit in den Theatern und Kaffeehäusern Manilas. Des Weiteren ist bekannt, daß Aguinaldo am nächsten Tage einen Offizier, Gen. Torres, unter der Parlamentär - Flagge zum General Otis schickte, um ihm mitzutheilen, daß der Kampf nicht von Aguinaldo autorifirt gewesen, sondern zu-, fällig begonnen worden sei, daß Aguinaldo ihm ein Ende machen möchte und darum die Etablirung einer neutralen Zone zwischen beiden Armeen nach Gen. Otis' Bestimmung vorschlage. Hierauf antwortete Gen. Otis brüsk, der Kampf habe einmal begonnen und müßte bis zum bitteren Ende durchgeführt werden. Wer war es. der wirk lich den Kampf wollte? Weit wichtiger als Alles das ist die Thatsache, daß Präsident McKinley's Wohlthuende Assimilirungs-Ordre". welche bereits vor der Friedens - Rati fiziruna verlangte, daß die Philippiner sich bedingungslos der amerikanischen Souveränität unterwerfen sollten, wi drigenfalls unsere militärischenStreit kräfte sie dazu zwingen würden, that sächlich des Präsidenten Krieasertlä runa gegen die auf ihrer Unabhängig keit bestehenden Filipinos war, wie die Sache auch immer gedreht und gewen det wird. Wenn ein Bewaffneter un ter irgend einem Vorwand mein Haus betritt und mir mittheilt, ich müßte ihm die bedingungslose Controlle über HauS und Hof übergeben, oder er würde mich niederschlagen. wer ist der Angreifer, gleichgiltig. wer den ersten Schlag fuhrt? Thatsachen reden. Lassen Sie uns rekapituliren. Wir heginnen Krieg mit Spanien wegen einer seiner unterdrückten Colonien. Wir verkünden feierlich, daß dies ein Krieg fein werde nicht der Eroberung Gott behüte! , sondern der Befreiung und Humanität. Wir drin aen in die svaniscke Philippinen - Co lonie ein. zerstören die spanische Flotte v v. v' Prifii 3 cm:i: uiio lauen uiz tfiiijinu9 gut xrtuiuu kuna aeaen Spanien ein. Wir accep tiren deren wirksame Hilfe als Ver bündete und lassen sie andauernd in dem festen Glauben, daß sie im Falle des Sieaes frei und unabhänaia werden sollen. Durch aktives Kämpfen erhalten si. die Controlle über einen

grölen yell' des Landes im Innern, aus welchem Spanien so gut wie verdrängt ist. Nachdem wir Manila genommen und keine weitere Verwendung für unsere Filipino - Alliirien haben, giebt unser Präsident die Wei-

sung, daß hinter deren Rücken einVcrtrag mit Spanien abgeschlossen werden soll, welcher ihr Land an uns überträgt: und bevor noch der Vertrag ratificirt ist, theilt er ihnen mit, daß fie an Stelle der Spanier uns als ihr? Meister acceptiren mußten und fie. wenn sie das nicht thäten, mit Waffen gemalt dazu gezwungen werden würden. Sie weigerten fich, und wir schießen sie nieder; und wir werden, wie Präsident McKinley in Pittsburg gesagt hat, fortfahren, sie niederzuschießen, ohne nutzloseö Parlamentiren". .Verbrecher: sche Aggres s i o n". Was ich hier gesagt, geschah in einer Sprache, die fich aus die trocken vorliegenden Thatsachen stützt und ohne schönrednerische Floskeln oder Appcllationen an die Zuhörer. Ick frage sie jetzt, welchen Ausdruck können Sie sinden. um solche Vorgänge in gerechter Weise zu charakterifircn? Glücklicherweise brauchen Sie nicht darnach zu suchen, denn in einer tugendhaften Anwandlunz lieferte Präsident McKinley selbst eine solche, indem er sagte, an gewaltsame Ann-rion sollte nicht gedacht werden, denn in Uebercinstimmung mit dem amerikanischen Moralcodex würde es verbrecherische Aggression bedeuten. Ja. ...vrcrecherizch' ist das richtige Wort. Haben Sie jc von einem Eingriff a?h5.i, der verbr? cherischer als dieser ist? Und in oiesem Falle handelt es sich um ein Elemcnt von besonders repn'.swer Gemeinheit und Lerrätherei. Ich bedaur: den Amerikaner, welcher diesem Schauspiele zuschauen kann, ohne die tiefste Scham nd Reue zu empfinden. Ist es ein Wunder, daß das amerikanische Volk, in dessen Namen alles gethan wurde. letzt an Gewlssensskrupeln leidet? Um solche Dinge zu rechtfertigen. oder besser, zu entschuldigen, kann nichts als ein Bekenntniß außergewöhnlicher Nothwendigkeit in Betracht kommen. War aber eine solche Nothwendigkeit vorbanden? Wenn Präsident .McKinley glaubte, er könnte Commodore Dewep. nachdem dieser den erhaltenen Befehlen zufolge die spanische Flotte zerstört, nicht vonManila zurückrufen, so konnte er doch den Einwohnern der Philippinen sagen, der von den Amerikanern geführte Krieg sei kein Eroberungskrieg, sondern ein Kampf im Interesse vonFreiheit und Menschlichkeit; daß wir mit den Filipinos betreffs deren Ringens um Freiheit und Unabhanq'ikelt sym pathisirten und ihnen behilflich sein würden, diese zu erlangen. Unser tief inniger Gcneral - Post meister theilt uns mit. der Präsiden! hätte dies nicht thun können, weil tc nicht gewußt, ob das amerikanische Volk die Philippinen behalten wolle. Aber welches Recht hatte dann der Präsident, durch seine bekannte Ordre die Alternative: Unterwerfung oder Krieg zu stellen? Hatte er die Versicherung, das amerikanische Volk würde das gutheißen' Wenn er fich in einem solchen Traum besindet, mag er bei dem Erwachen eine große Enttäuschung erleben. Ich sage aber, daß wenn er den Aspirationen der Flliplncs nach Freiheit und Unabhängigkeit Rechnung getragen, er dem Geiste unserer Institutionen gemäß, sowie rn Uebereinstimmung mit dem Wortlaute der betreffenden Congreß - Resolution, derzufolge der Krieg als ein solcher im Interesse der Freiheit und Humanität bezeichnet wurde, die größtmöglichste Berechtigung gehabt haben würde. Und ein solches Vorgehen würde sicherlich seitens des amerikanischen Volkes gebilligt worden sein, mit der möglichen Ausnahme einiger auf wilde Aben-. teuer erpichten Jrngos, oder einiger habsüchtiger, spekulativer Syndikate. Andere versichern uns mit weisen Mienen. Dewey's Seesieg ber Manila hade uns die Verpflichtung auferlegt, die Herrschaft über die Philippinen zu erklären. Dasselbe hätte ja folgerichtiger Weise dann auch mit Cuba derFall sein müssen und auch mit Bezug auf Mexico vor fünfzig Jahren, wo wir festeren Fuß gefaßt, als auf den Philippinen. Ueberall Haß gegen die Amerikaner. Ein gleich haltloser Vorwand ist der. man habe mit Aguinaldo und dessen Anhängern nicht verhandeln können. weil dieselben nicht die ganze Bev'ölkerung der Philippinen repräsentirteil. Aber Aguinaldo verfügte über Streitkräfte von 25.000 30.000 Mann und der von ihm repräsentirten Regierung stimmte ein großer Theil der Bevölkerung bei; auch war ein starker Kern einer nationalen Organisation vorhanden. WaS repräsentiren wir aber dort? Während unS im Anbeginn die Einwohner als deren Befreier betrachteten, repräsentirten wir deren Hoffnung auf Freiheit und Unabhängigkeit. Seitdem wir sie um diese Hoffnuna betrogen und angefangen. sie abzuschlachten, repräsentiren wir als brutale Gewalt, welche sie un terwerfen will, nur deren bitteren Haß und Verachtung. Wir haben es fertig gebracht, daß un die Einwohner, welche in ihrem kindlichen Vertrauen die Amerikaner a!S willkommene Be freier begrüßten, jetzt als tödtliche Feinde betrachten, Es ist eine notori. sche Thatsache. . daß diejenigen, welche wir als Amigos" betrachten, morgen in den Reihen der Feinde zu finden sind. Wir haben unter den Einwohnern nicht einen treue Freund, außer einigen Spekulanten, sowie den Sultan von Sulu mit Harem und Skla ven. welchen wir mit einem Stipendium kauften. Und auch diese Freundschaft wird nicht lange dauern. Ja, es ist eine schreckliche Thatsache, daß im Zeitraum des Jahres wir einen Haß der Filipinos segenlnS entlachten. der

vielleicyl noch großer ist, als der gegen die Spanier gehegte, und die Art und Weise, wie wir die Eingeborenen bebandelt, hat bei vielen, wenn nicht bei den meisten derselben. Neue hervorgerufen, daß sie nicht lieber die spanische Tyrannei ertrugen, als von nns be freit" zu werden. Das schauerlichste Argument von allen, welches zur Vertheidigung der vom Präsidenten eingeschlagenen Politik vorgebracht wird, ist das, er sei zu dem Niederschießen der Filipinos gezwungen worden, um die Ordnung herzustellen" und Anar. chie zu verhüten". Die schauerlichen SchlagWorte von Ordnung und Anarchie. Mit Bezug darauf wollen wir uns an die vorliegenden Thatsachen halten. Es liegen Berichte von zwei Marineoffreieren und zwei Mitgliedern des Signal - Corps vor. welche hinter Aguinaldo's Linien durch das Land reisten. welches von dessen Regierung controllirt wird. Sie fanden überall ruhige und geordnete municipale. Gemeinden, die gut organisirt und regiert waren und in denen troße Begeisterung betreffs Freiheit und Unabhängigkeit vorherrschte. Wenn fich irgendwelche anarchischen Zustände gezeigt, würden die Imperialisten nicht gezögert haben, es zu veröffentlichen. Aber es zeigte sich nichts von solchen Vorgängen wie die bekannte Schlacht zu Virden- in Illinois, die Rassen - Fehden in unseren, eigenen Staaten oder die zahlreichen Lynchereien in verschiedenen Theilen der Republik. Die einzigen Gerüchte über sogenannte Anarchie" stammen von einem englischen Konsul auf Borneo, welcher schreibt, daß sich in den südlichen Regionen des Philippinen - Archipels blutige Vorgänge ereignen und dort die Anwesenheit der Amerikaner vonnöthen sei. Die Imperialisten möchten denGlau-

ben erwecken, daß überall blutige Ereignisse vorkommen, wo unsere Truppen nicht sind, aber solche Vorgänge ereigneten sich erst, wo unsere Truppen auftauchten. Als Beispiel möge FolgendeS dienen: Im vergangenem December würd? Jlo - Jlo. die zweit größte Handelsstadt der Philippinen, vom spanischen Militär preisgegeben und seitens der Filipinos besetzt. Der amerikanische General M. P. Miller wurde dann mit einer Expedition abgesandt, um Besitz von der Stadt zu nehmen, als er jedoch mit Schiffen und Soldaten vor der Stadt anlangte, erhielt er ein Schreiben von den Einwohnern, hauptsächlich Fremden, in welchem eS hieß, es herrsche vollständige Ordnung und Leben und Eigenthum seien geschützt, weshalb ein Angriff auf die Stadt ungerechtfertigt fei. Bald darauf erhielt der General jedoch peremptorischen Befehl, vorzugehen, und das Todtschießen. Niederbrennen von Häusern und andere Verwüstungen begannen. Ist das Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung an einem Platze, wo solche thatsächlich bestanden? Ich bin weit davon entfernt, di' Philippinen Insulaner als Ausbun' aller Tugenden und alles Anstande hinzustellen. Ich fordere aber die Im .'erialisten heraus, mir irgend welche Beispiele von blutigen Unruhen ode sonstigen Thaten von Wilden zu nen. nen. welche in ihrem Umfang dieNoth wendigkeit unserer bewaffneten Einmischuna. um oie ..Ordnung wiederherzustellen" oder sie vor Anarchie zu bewahren", ergeben hätte. Ich frage und verlange eine Antn,r?j. Ist es nicht wahr, daß es, selbst wenn eine derartige Neigung zu Unruhen bestanden hätte, eine lange Zeit in Anspruch genommen haben würde, auch nur ein Zehntel der lebenden Wesen, welch? wir getödtet haben, zu todten und auch nur ein Zehntel der Verwüstung, welche wir durch unsere Angriffe gegen sie verursacht haben, hervorgerufen? Ist es nicht wahr, daß wir, anstatt daß wir verpflichtet gewesen wären, die Ordnung wieder herzustellen". Riot und Tod und Verwüstung in friedliche Ge meinwesen getragen haben, deren einziges Verschulden nicht darin bestand, daß fie unter fich nicht Ordnung und Sicherheit aufrecht halten konnten, son-. dern daß fie fich weigerten, uns ali Herrscher zu acceptiren? Das ist der Steir des Anstoßes. In dem Wörterbuch uns:rer Imperialisten bedeutet Ordnung" vor allem Unterwerfung unter ihren Willen. Alle andere Art von Ordnung, möge sie noch so friedlich und sicher sein, muß mit blutiger Hand unterdrückt werden. Das ist die Art Ordnung", welche seit Bestehen der Weltgeschichte die Despoten verlangt haben. Das Wort ist in dieser Bedeutung uns in gefährlichen Grade vertraut geworden eine Vertrautheit, welche nicht schnell genug aufhöc ren kann. (Fortsetzung folgt.) P rofaische Auffassung. Student: Bertha, morgen muß ich auf Pistvlen-Mensur! Wenn mir was pafsiren sollte, so denk doch ein wenig an mich sonst wird ja doch kein Mensch meiner gedenken!" Kellnerin: Haben Sie denn alle Ihre Gläubiger befriedigt?" 1 Das Deutsch'Amerilanische IJoGtitsbureaii ! Öoforiat I von H. MAKCK WORTH, 532 Vine St., Cincinnati, 0., ist anerkannt daS älteste, Weitverbreiteste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in feine Hände legen, und versickert sein, daß die kleinsten, Wie die größtm vollmachtS'AuftrSge mit gleichem Eifer und genauer Recht?, kennwiß prompt und gnoiffenhaft erledigt Werden. vieosftiiUliLifti vermisster Erben tä öchnttlich U biiftffl Clatti rcstsirt. 1 t M

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