Indiana Tribüne, Volume 23, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1899 — Page 2
FndianK Tribüne.
Erschcu Täglich uao t)U tägliche .Iritstnc- folet durch den Xrl) J Cent ptx Woche, die eonmaa3.XritfinCI Itittl ex Woche. Bclie mftcrme IS lertt d p Iwt. ttx y,ft rz,rhld fce. UM plgeschi 1 SfTtt(tUn3 3t. Cffai 10 CO VlaSsVZS StrsS ZsdianapoliS, Ind., 27. Oktober 1899. Sin Stierkampf bei Paris. P a r is, 9, October. In Frankreich sind die Stierkämpfe verboten, und wenn deshalb einer stattfindet, macht der Impresario glänzende Geschäfte. Wenn einer stattfindet? Ja. b?r Sie sagen doch, daß die Stiertämpfe verboten sind? örtlich sind sie verboten! Deshalb werden sie ja gerade veranstaltet! Meinen Sie d:nn, ein Pariser wäre dumm genug, sich nach Denil zu bemühen, um etwas Erlubtes zu sehen? Da kennen Sie ihn schlecht.. Um ihn zu reizen, muß ein Ding verboten sein. Denn der Pariser hat ein Stück Frauennatur in sich, und Eva hätte bekanntlich niemals in den Apfel gebissen, wenn es erlaubt geweJen wäre. Nur ganz wenige Menschen Frankreich nehmen ein solches Ver.'ernst. Außer dem Senator Berenger, der sich angeblicklich mit den Staatsstreichlern herumbalgt, und dem Präsidenten des Thierschutzvereins Uhrich, der in einem allenthalben angeschlagen! Plakat gegen die Corrida proiestirt hat, begnügt sich Jedermann damit, über ein solches Verbot zu lachen und in ihm eine Einladung zur Uebertretung zu sehen. Dem UebelthäUz passirt weiter kein Unglück. Die Präzedenzfälle zeigen, daß der Jmpre sario zwölf Franken Strafe zahlen muß. und da er bei einer Corrida etwa zwölftausend verdient, so ist das kein schlechtes Geschäft für ihn. In Spanien habe ich schon manchem Stieckampf beigewohnt, aber eine französische Corrida hatte ich noch nicht gesehen, und deshalb beschloß ich, diese Gelegenheit wahrzunehmen. Schon am 1. October hätte das Schauspiel stattfinden sollen, wurde aber damals um acht Tage verschoben, weil es geregnet hatte und deshalb der Boden der Arena zu schlüpfrig war. Als ich am Sonntag Morgen am Nordbahnhof erschien, um nach Enghien und Denil zu sahren, erblickte ich eine daselbst angeklebte Affiche, welche die Vertagung meldete. Ich faßte mich also in Geduld, was mir um so leichter wurde, als ich etwas Aehnliches schon erwartet hatte. Denn auf der Rückseite meines Billets standen allerlei Bedingungen gedruckt, denen zu entnehmen war, daß die Unternehmer selbst kein großes Zutrauen zu der Geschichte hatten. Da stand unter Anderem, wenn aus irgend welchen Urfachen der Stierkampf nicht stattfinden könne, so behalte sich der Impresario seine Vertagung vor. Auf keinen Fall aber werde das für daS Billet gezahlte Geld zurückgegeben. Und dabei hatte ich zwölf Franken für das Zettelchen hingelegt, zwölf baare Franken. Eigentlich war das nicht zu viel, denn zweiSonntage hat mich die Sache jetzt schon beschäftigt und wenn ich will, kann ich auch am nächsten Sonntag noch einmal an den Bahnhof gehen und nach Epghien fahren, denn auch gestern ging die Sache nicht nach Wunsch, und der Kampf ist wiederum vertagt worden. Indessen habe ich gestern so viel gesehen.wie mir für meine zwölf Franren genügt, und deßhalb werde ich voroussichtlich am nächsten Sonntag nicht rn Enghien erscheinen. Ein Stier ist ein starkes Thier, was selbst solchen Leuten bekannt sein dürfie, Die noch nie etwas mit einer Corrida zu thun gehabt haben. Die Leute, die den Stierkampf in Denil arrangirten, scheinen aber von dieser Thatsache keine Ahnung gehabt zu haben, denn sonst würden sie wohl kaum aus Stanyen, Brettern und Leinewand eine Plaza de toros errichtet hben, so wacklig und elend, daß ein starker Ziegenbock mit ein paar Stößen die Schranken zum Fallen hätte bringen können. Die Entrada der Alguaziles, Caballexol de plaza, picadores und toreros sah ganz hübsch aus und war eine gelungene Copie des farbenprächtigen und glänzenden Schauspiels, das in Spanitn den unkundigen Laien nicht weniger freut als den sachverständigen Aficionado. Dagegen war es mit dem von den Zuschauern gebotenen Bilde nicht weit her. Alle Sitze waren waren von schwarz, braun und grau gekleideten Menschen eingenommen und das sah sehr eintönig u.id t. aurig aus. während es nichts Lustigeres gibt als eine spanische Plaza de toros, wo die Damen im buntesten Staat erscheinen, und wo alle die Farbenpracht im Sonnenschein knallt und sprüht wie ein glänzendes Feuerwerk. In Spanien werden in einer Corrida gewöhnlich sechs Stiere getödtet, und auf ebensoviele lautete das Programm von Denil, dem kleinen Neste bei Enghien, wo man auf freiem Felde die als Kampfplatz dienende Baracke aufgeschlagen hatte. Aber gestern brachte man es nur auf einen einzigen Stier, und dieser ein-zige wurde nicht fco dem Espada, sondern von wie unspanisch wird das den Spaniern vorkommen! den Gensdarmen zu Falle gebracht. Dieses böse Thier nämlich dachte nicht daran, dem Picador und' seinem Klepper zu Leibe zu gehen, sondern schien sich imGegentheil danach zu sehnen, in Ruhe und Frieden ein Maulvoll GraZ oder Klee zu kauen. Als friedliebendes Thier retirirte es vor der Lanze des Stierkämpfers, und als. die Schranke ihm ein Hinderniß bieten wollte, sprang der gehörnte Bursche einfach über die niedern Planken mitten in die Zuschauer hinein. Wie Sie sich denken können, entstand eine kleine Panik. Ich selbst saß in gehöri. ger Entfernung von dem Orte desAus bruchs. aber deßwegen wurde mir doch jnj sonderbar zu Muthe, und hätte .
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AttniscHe Erfahrungen über den Sebrnuh des Carlöbader Wassers. Profksior lawaz,k hat durch klinische CrperN mente dargethan. daß CarlZbadkr Waffer. 4-d zu ause oder an der Quelle gebraucht, genau die näm liche Wirkung aulübt und sein Heilkraft durch den Export in keiner Weise einbüßt. In kaltem Zu stände genommen, ist die Wirkung die nämliche, die Temperatur d Wasser kann jedoch nach Belieben durch Wärmen erhöht werden und hängt die ganz von der Neigung et Patienten ad. Bewegung ist ein von den öauptersordernissen für Tiejenigen. deren Leiden vornehmlich durch die sitzende Lebensart verursacht wurde. Angemessene Muskelthätigkeit fördert die Absonderung de Zer fetzungsflosfes. der sich an verschiedenen Theilen de Körper infolg de vielen Sitzen angesammelt. Bewegung, d. h. Cpaiierengehen ,r.. soll aber mäßig und dem Befinden de betreffenden Patienten an gemessen sein. Man hüte sich vor Nachahmungen. Tat echte Wasser wird unter Aufsicht der Stadt llarlibad i Flaschen gefüllt; e trägt da Ltadtflegel und die Unterschrift von EISNER & MENDELS0N CO., Alleinige Agenten. Ren, York, am al jeder Flasch Pamphlet frei zugesandt. ich mich da unten bei den schreienden Menschen befunden, so würde ich höchst wahrscheinlich gethan haben, was sie thaten: ich wäre gelaufen, wie ich seit den Uebelthaten meiner Jugend in Weinbergen und Obstgärten nicht mehr gelaufen bin. Indessen schien sich der Stier garnicht um die fliehenden und einander stoßenden und tretenden Men schen zu bekümmern. Wie ges $1, sehnte sich das brave Thier einfach wich Gras und Klee. Es zerriß die nur aus Segeltuch bestehende Rückwand des Am?h,th?aters und machte sich aus dem Staube, nachdem er eine Dame mit ci nein Hörne an der Jacke erfaßt und in die Höhe gehoben hatte. Unterdessen war in dem ganzen Bau grcße Unruhe entstanden. 21!an fragte. schrie und pfiff durcheinander, und es dauerte eine gute Stunde, ehe wir sicher erfuhren, daß dasSchauspiel nicht fortgehen werde. Anstatt der Toreros sind nur noch Gensdarmen in der Arena zu sehen und den Stierkämpfern wird der Eintritt nicht gestattet. Nach und nach ergibt sich die Menge in ihr Schicksal, und nachdem sie eine volle Stunde lang 2e taureau! Le taureau!" gerufen haben. verlassen auch die enragirtesten Aficionados den Schauplatz dieses seltsamen Stierkampfes. Vor der Thüre erfuhren wir dann auch, was aus dem entflohenenen Stier geworden war. Er hatte ein höchst unrühmliches Ende genommen, und der Menge folgend gelangte ich an einen von einer Mauer umschlossenen kleinen Gemüsegarten, wo das arme Thier in seinem Blute lag. Bis hierher hatte der arme Kerl seinen Traum nach Gras und Kraut verfolgt, aber leider hatte er ohne die Gensdarmen gerechnet. Dttse bösen Menschen, die eifrig darüber wachen, daß Mensch und Thier im ausgetretenen und vorgeschriebenen Gleis bleiben, raren dem Stier nachgelaufen und hatten dann aus sicherer Entfernung so lange nach lhm, geschossen, bil er niedergestürzt war. Und dann war ein professioneller Stierkämpfer erschienen und hatte dem Wiederkäuer vollends den Garaus gemacht. Als ich mich zum Weggehen wandte, kam gerade das nach andalussicher Art ausgeschirrte Maul eselgespann an, das die todten Thiere aus der Arena zu schleifen pflegt und dem nun die Aufgabe wurde, den Ka daver des Ausreißers zurückzubringen. So verlief der SNerkamps von De nil, und die Behörden dieser Gegend können ihrem Schöpser danken, daß die Pariser keine Spanier und nicht ern mal Gascogner oder Provencalen sind, denn diese heißblütigen Menschen hatten nach einem solchen Fiasco sicherlich die ganze Stierkampfbaracke zuiam mengerissen und ein Freudenfeuerchen angesteckt, und dazu hätten sie nicht erst das zweite Fiasco abgewartet, sondern hätten sie schon am vorigen Sonntag besorgt. Daß dies nicht geschehen l,t zeigt, daß die Pariser vom Stierkampf nichts verstehen. in sensationeller Mord. Am helllichten Tage und im Centrum des Verkehrs von Constantinopel ist einer der sensationellsten Morde verübt worden. Der Sohn des Großveziers, Staatsrath Djavid Bey, verließ gegen vier Uhr die Hohe Pforte, begleitet von seinen beiden Secretären, um sich nach seinem Palaste auf der Prinzeninsel zurückzubegeben. Auf der außerordentlich belebten GalataBrücke näherte sich ihm in dem Augenblicke, als er seine Equipage verließ, ein Individuum, das zwei Revolverschüsse abgab, die den Sohn des Groß vezierö leicht imRücken vorletzten. Derselbe zog sofort seinen Revolver und feuerte auf den Attentäter, der ebenfalls leicht getroffen wurde, aber trotzdem noch drei weitere Schüsse abgeben konnte. Die Kugeln trafen und Djavid stürzte blutüberströmt zusammen, worauf er nach wenigen Sekünden den Geist aufgab. Der Attentäter, ein Tagelöhner, ist Albanese und heißt Hadji Osman. Er wollte flllchten und die nach Tausenden zählende, aufgeregte Menschenmenge hätte, entsprechend den eigenthümlichen VcrHältnissen, keinen Finger gerührt, wenn nicht der in der Menge befindliche Tscherkessen-Officier Mehmed Ali mit gezücktem Säbel dem Attentäter nachgerast wäre und gegen den Albanesen einen Streich geführt hätte, sodaß dieser sich ergab, worauf er der Polizei überliefert wurde. Die Aufregung in Galata war unbeschreiblich. Im ersten Moment glaubte man an eine Wiederholung der Massacre, nx.il die Kaufleute angsterfüllt ihre Läden schlössen. Der Attentäter wurde sofort nach dem Palaste escortirt. Man fand bei ihm eine Baarschaft von 23 Pfund. Er gab an, seit einem Monat in Constantinopel zu sein, mit Djavid keine Beziehungen gehabt und den Mord nicht aus eigenem Willen ver übt zu haben. Weitere Aussagen zu machen, lehnte er ab. Der ermordete älteste Sohn des GroßvezierS der jüngere ist einem preußischen Regirneflte Zugetheilt war ein Hauvt
Vertreter der stärksten Corruption und seinen Einfluß sowie die Schwäche seines sonst ebrenhaften Vaters nützte er in unglaublicher Weise zu fortwähren den Erpressungen und einem ausgedebnten Concessionsschacher aus.
Trotzdem er feste Bezüge im Betrage von $12,500 hatte, gingen ferne Erpressungen selbst bis zum Sultan hinauf. der ihm das Meiste bewilligte, obgleich er ihn nicht le.iven konnte. ysxt am Taae vor seiner Ermordung er hielt Djavid den Osmanie-Orden in Brillanten. Wahrend die mntn ,n dem Morde einen Aufschrei der bedrückten Bevölkerung gegen die zunehmende Corrr. ption der oberen (cmcy ten erblicken. Zeigen andere der Ansicht zu, daß es sich um einen albanesischen Act der Rache handle für die Ermorduna des Maeladiutanten Ghani Bey. dessen Beseitigung Djavid nahegestanden haben soll. Der Nütlischwur der Voeren. Als im Jahre 1878 der Versuch der Boeren Transvaals, bei den übrigen Mächten Europas Schutz gegen England zu erhalten, erfolglos geblieben war, fand in Wonderfontein im Transvaal eine geheime Versammlung der angesehensten Boeren statt, bei welcher sie ein Bündniß zur Wiederherstellung derSüdafritamschen Republik schlössen, unter Leistung eines Schwures, der seinem Inhalte nach an den nächtlichen Bundeseid der Eidgenossen aus dem Rütli 13i7 erinnert, und in der Uebersetzung wie folgt lautet: Jn der Gegenwart des allmächtigen Gottes, des Ergründers der Herzen, dessen gnädigen Beistand wir erflehen, haben wir Bürger der Südafrikanischen Republik feierlich beschlossen, für uns und unsere Kinder zu einem heili gen Bunde uns zu einen, den wir mit einem feierlichen Eide bekräftigen. Es sind jetzt 40 Jahre her, daß unsere Väter die Capcolonie verließen, um ein freies, unabhängiges Volk zu werden. Wir haben Natal gegründet, den Oranje-Freistaat und die Südafrikanische Republik, und dreimal hat die englische Regierung unsere Freiheit unter die Füße getreten. Unsere Flagge, getauft mit dem Blute und den Thränen unserer Väter, ist niedergetreten worden. Diese 40 Jahre waren 40 Jahre der Sorge und des Leidens. Wie durch einen Dieb in der Nacht ist unsere sreie Republik uns gestöhlen worden. Wir können und wollen dies nicht dulden. Es ist der Wille Gottes, daß die Einigkeit unserer Väter und die Liebe "zu unseren Kindern uns verpflichten, unseren Kindern unbefleckt das Erbe unserer Väter zu überliefern. Aus diesem Grunde vereinigen wir uns hier und geben einander die Hände als Männer und Brüder, feierlich versprechend, unserem Lande und Volk treu zu bleiben und. auf Gott blickend, bis in den Tod zusammenzuwirken für die Wiederherstellung unserer Republik. So wahr uns der allmächtige Gott helfe." Lc:chl)rdtL;pcdition. Auf Antrag des Geheimraths Reu mayer hat der in Berlin abgehaltene Geographen-Congreß den australischen Colonialregisrungen seine lebhafte Anerkennung dafür ausgesprochen, daß diese eine neue Leichhardt-Expe-dition" ausrüsten wollen. Es handelt sich hierbei um die Aufklärung des Endes, welches der berühmte Deutsche, der zuerst den fast ganz unbekannten Ecdtheil gliiällch durchquerte, genom men hat bisher sind alle Nachforschungen ohne Erfolg gewesen. Ludwig Leichhardt hatte für seine erste, außerordentlich erfolgreiche Forschungsreift (von Moreton nach Port Efsington) die großen goldenen Medaillen der geographischen Gesellschaften in London undParis erhalten. Die Regierung von Rcu-Südwales stattete ihn mit reichen Mitteln aus, und am 23. Februar 1848 brach der kühne Forscher abermals auf, um von Sidney aus quer durch die ungeheure in-ner-australische Wüste nach dem Swan River (Westaustralien) zu gelangen. Am 3. April gab er das letzte Lebenszeichen bis auf den heutigen Tag ist auch nicht eine Spur der sieben Personen (darunter drei Deutsche) zählenden Expedition gefunden worden. An Nachforschungen hat es nicht gefehlt, und die beiden' Landsleute des Verschollenen. Ferdinand v. Müller und Dr. G. Neumayer (s. Z. Director des Flagstasf-Observatoriums in Melbourne). nahmen lebhaft Theil daran. Als drei Jahre verflossen waren, ohne daß der gespannt harrenden Mitwelt die geringste Nachricht zukam, machte sich der erfahrene Reisende Hovenden Hely im Januar 1862 auf. um LeichhardtS Spuren zu folgen; im Juni kehrte er ohne das geringste Ergebniß zurück. Leider wurde die Erinnerung an den kühnen Gelehrten durch die kurz darauf folgende Entdeckung der Victorianischen Goldfelder für längere Zeit in den Hintergrund gedrängt erst im Juni 1855 erinnerte man sich wieder der Pflicht, nach der verschöllenen Expedition zu suchen und ihr wenn möglich Hilfetzu bringen. Die Leitung übernahm einer der bedeutendsten Forschungsreisenden Australiens. A. C. Gregory. dem sich auch Ferdinand v. Müller anschloß. Von der Mündung des Victoriaflusses drang man kühn bis zur Mitte des Erdtheils vor. mußte dann aber wegen gänzlichen Mangels an Wasser umkehren. Noch einmal (imJahre 1856) versuchte Gregory von Norden her, der ersten Route Leichhardts folgend. Spuren der Vermißten zu finden abermals vergeblich! Von 1860 ab durchzogen zahlreiche Expeditionen (unter Stuart. Vurke, Wills. McJntyre u. A.) den Erdtheil: alle hatten den Auftrag, nach Leichhardt zu forschen; im Jahre 1863. unterbreitete Dr. Reumayer der vtoyai: I. WH 5?"t.!jt ' (socuin in klonen emen aussuorillyen Plan zur Aussendung einer wissen-r-t. nt: rc-w v: ! ÜJUHlUCJl ViifCUUlWil, VIC Hl "I"! LiMt die Aukaabe eidalten sollte, da
Schicksal Leichhardts aufzullaren Dies? Plan wurde von dem nimmerMÜdenNeumayer auch in Petermanns Attttheilungen in deutscher Sprache veröffentlicht, um das Interesse an Leichhardt bei dessen eigenen Landsleuten wachzurufen; leider blieb auch dieser Versuch ohne Erfolg, umsomehr. als die politischen Ereignisse bald hindernd dazwischen traten. Von Zeit zu Zeit wurde in spätern Jahren die Welt in Aufxgung versetzt durch .plötzlich auftauchende Nachrichten von der Aufsindung Leichhardts und seiner Gefährten oder doch von Spuren derselben, und solche Nachrichten spornten immer wieder zu neuen Unternehmungen an. 1874 trat ein Mann, Andreas 5)ume. mit der Behauptung hervor. einen Gefährten Leichhardts in der' Wildniß gesunden zu haben; Hume. ein entlassener Verbrecher, wurde daraufhin ausgesandt, jenen Spuren zu folgen; aber er kehrte nicht wieder. Der jetzt vorbereiteten, reich ausgerüsteten Expedition ist es vielleicht vorbehalten, trotz des verflossenen langen Zeitraumes die Stelle zu finden, wo die Gebeine des wagemuthigen Forschers ruhen. Der Name Dr. Ludwig Leichhardt aber wird für alle Zeiten unvergessen sein gehört er doch einem der tüchtigsten und edelsten Forscher unseres Jahrhunderts an. Vom Inland?.
Nahe B r e n h a m, Te?., der brannten zwei Kinder des Farmers R. Leonard im Alter von 6 und 7 Jahren, die mit Streichhölzern gespielt hatten. In Dover, Tenn., wurden Frl. Lula Es! und Henry Faulkner getraut. Sie waren dorthin von Cerulean Springs, Kr,., entlaufen. Der Bräutigam ist iS Jahre alt, während die Braut nur 14 Lenze zählt. Der Sohn vonBenFord bat den Hlllfs - Gefängnißwärter Rat Eurd in Viwling Green, Ky., nach ei u?m Besen zu schießen. Er that dies. die Kugel drang durch den Besen und dem Vater des Knaben in's Auge. JnderNähe vonHamlet, Ky.. kam R. L. Travis. ein prominenter Farmer. beimReinigen eines Brunnens um's Leben. Ungefähr 10 Fuß der Brunnenwand stürzten ein und begruben den Bedauernswerthen unter sich. Sehr spät ist bei Norman Lawson in Rogersville. Tenn.. der Johannestrieb zum Ausbruch gekommen. Der Mann zählt bereits 84 Jahre, ist aber noch Vater kleiner Kinder; das jüngste ist ein Baby von zwei Monaten. JnGraneyEity. Ky., erschoß John L. Markwell den 55 Jahre alten Farmer W. A. Bradley. Der Kampf war das Ende eines alten Zwistes zwi schen den beiden Männern. Bis jetzt ist dnMfodcr noch nicht verhaftet worden, doch man nimmt an. daß er sich tm Gerichte stillen. wir.d. I it. Alter von 89 Jahren ist in Ned Bank Joseph Wood, der älteste Locomotivführer in den Vereinigten Staaten, aus dem Leben geschieden. Er fungirte seiner Zeit als Heizer auf 'der berühmten Locomotive J?hn Bull", die im Jahre 1831 aus England nachAmerika gebracht wurde. Der bei Ehe ney, Neb., ansässige, von der Fallsucht behaftete Farmer John A. Barton wurde von seiner bei ihm wohnenden Schwester todt im Schweinehofe und von den Schweinen schon theilweise gefressen, aufgefunden. Wahrscheinlich war er beimFüttern der Thiere von Krämvfen befallen worden. Christian Hanson, t& x6jähiigei Sohn von Hans C. Hauson, einem bekannten Farmer bei Cumberland, wurde aus Unvorsichtigkeit von seinem 10 Jahre alten Bruder mit einer Flinte in's Gesicht geschossen und so schlimm verletzt, daß er am nächsten Tage starb. Emma, das 10 Jahre alte Töchterchen von George Hixon. der nahe Lncust-Grove. 12 Meilen von Haverek. Md.. eine Mühle betreibt, kam in der Mühle einer Triebwelle zu nahe, ihr Haar schlang sich um dieselbe und dem unglücklichen Kinde wurde das die Kopfhaut und ein Ohr vollständig abgerissen. Der behandelnde Arzt glaubt durch Hautübertragung die Kopfhaut erneuern zu können. In Orange. Tex.. haben Brandstifter mehrere große Sägemühlen eingeäschert. Das Zerstörungs werk soll von Arbeitern, die mit den Mühlenb-sitzern in Streit lagen, ver-' übt worden sein. Die Zustände in )ener Gegend sind so beunruhigend, daß der Gouverneur . eine Abtheilung der Tezas Tangers dorthin gesandt hat. um V und Ordnung aufrecht zu erhalten. VoneinerZuchtsauwurde der Farmer Moses Massengale in Shelbyville. Ind., auf den Tod ver wundet. Der Mann trat beim Füttern der Ferkel zufällig auf eines derselben und das Thier quietschte laut. Kaum hatte die alte Sau den Schrei vernommen, als sie sich doller Wuth auf Massengale stürzte und ihn niederrannte. Ehe die Bestie weggetrieben werden konnte, hatte der Unglückliche lebensgefährliche Verletzungen erlitten. DieVrrübungeines scheuß lichen Verbrechens hat der in Junction City, Oregon, wohnhafte S. G. Gillespie, der erst 20 Jahre alt ist, eingestanden. Der Bursche ist Nachts bei der 80 Jahre alten Frau Edson in genannter Stadt eingebrochen und hat sie gezwungen. ihm etwa $12 in Baar und einen Pensions - Check auszuhändigen. Dann hat er die Greisin erwürgt, ihre Leiche m!t Petroleum begossen und das Haus in Brand gesteckt. Kürzlich wurde ein Schaf des Farmers Henry Bos in Alamo. Mich., von einem Hunde todtgebissen. Bos richtete das Fleisch zum Kochen her und die ganze Familie aß davon. Seine 13 Jahre alte Tochter erkrankte zuerst, ihre Beine schwollen unförmig an und der Arzt erklärte sofort, daß Vergiftung durch denGenuß des SchafFleisches vorliege. Auch die übrigen Glieder der Familie befinden sich in bedenklichem Zustande.
onmehrerenFirmen wird ein Serum fabricirt und den Farmern als ausgezeichnetes Heilmittel für die Schweinecholera empfohlen. Thierärzte behaupten, daß dieses Präparat nicht allein nichts tauge, sondern die Seuche sogar verbreiten helfe. Die Bundes - Versuchsstation an der Pur-due-Universität in Jndiana bestätigt diese Ansicht und hat ein Circular ausgeschickt, um Informationen über den Verkauf und die Wirkung dieses Humbugserums zu sammeln. Vundesrichter Townsend in Ardmore. Indianer Territorium. verurtheilte Pat und Morris O'Malley und Frank Jennings, Mitglieder der Jennings'schen Bande von Bahnräubern, zu je fünf Jahren Zuchthaus weaen Betheiligung an dem Bahnraube auf 'der Rock Island Bahn im Jahre 1897. Al Jennings. der Führer der Bande, verbüßt bereits lebenslängliches Zuchthaus wegen desselben Verbrechens. Er war früher Rechtsanwalt in Texas gewesen. Die v e r w e g e n e B a n d i t i n Pearl Hart, welche kürzlich mit der Büchse in der Hand ganz allein eine Postkutsche überfiel und die Passagiere beraubte, ist aus dem Gefängnisse in Tucson. Arizona, ausgebrochen und entkommen. Pearl ist ein modernes Weib, bestrebt, die Gleichberechtigung mit dem sogenannten stärkeren Geschleckte auch im Räuberhandwrk in bethätigen. Die Flucht aus dem Ge fängniß bewerkstelligte sie dadurch, daß sie das Mauerwerk ihrer nach Außen gelegenen Zelle durchbrach. Noch vor wenigen Tagen erklärte Pearl, sie werde sich einer Prozessirung unter Gesetzen, bei deren Abfassung weder sie noch ihr Geschlecht etwas mitzurede? Kattun, niemals füvn. '.'luölaudf.
D e r angesehene Advokat Dr. Antonio Amore in Catania hat seine Schm'.igerin Giuseppina Castana erschossen, weil sie sich wider seinen Willen vcrhsirathen wollte. Der 72jährige Kaufmann Joscph Thomas aus Petit Juas hat sich bei Cannes in's Meer gestürzt. In hinterlassenen Briefen bezeichnet er sich alt Opfer der Spielhölle von Monaco. Eine außerordentliche Geduldprobe hat ein alter Norweger Namens Bella Kutridg abgelegt. Seit fünf Jahren bemühte sich der damals Lliahrlge Mann, um einen guten Zeit vertreib zu haben, die größtmögliche Zahl von Worten auf eine Postkarte zu schrelden. Er machte es sich dabei besonders zur Pflicht, keine Lupe zu benutzen und auch nur mit gewöhnn chen Schreibfedern, und zwar vollkom men leserlich, zu schreiben. Ziemlich leicht wurde es ihm. 1000 Worte auf den festgesetzten Raum zu bringen. Indem er dann die Zwischenlinien ausfüllte, brachte er es auf 3000, dann auf 6000 Worte. Am Ende des dritten Jahres versuchte er. wieder kleinere Schriftzeichen zu schreiben, und kam auf 20.000 Worte. Jetzt kannte sein Ehrgeiz keine Grenzen mehr und er be schloß , einen ganzen Roman von 46.000 Worten aus eine Postkarte zu schreiben. Der unermüdliche Greis arbeitete drei Monate und setzte seinen Willen durch. Nunmehr ist er endlich befriedigt, sein Lebenszweck scheint ihm erfüllt. E s k l i n q t unglaublich. ist aber trotzd?m Thatsache, daß auch noch a.:s der Nordsee Fölle regelrechter Seeräubern vorkommen. Ein solcher wurde in Bremerhaven von dem Fuhrer der Tjalk ..Georgine". Schiffer C. Albers. mitgetheilt. Derselbe befand sich aus der Fahrt von Morrisonhaven in England nach Hornmersic! in Ostfriesland westlich von der Daggerbank. als ein großes, zu einem hollandischen Fischerfahrzeug gehöriges Boot auf sein Schiff zuruderte. In dem Boot befanden sich vier mit langen Messern bewaffnete Personen und ein großer Hund. Unter TodeZdrohungn versuchten sie, den deutschen Schiffer zum Beidrehen seines Fahrzeuges zu zwingen. Der geängstigte Seemann holte schnell ein doppelläufiges Gewehr. to:U ches er glücklicherweise an Bord hatte, lud dies vor den Augen der Piraten und hielt sie dadurch vom Aufentern ab. Der zweite an Bord des deutschen Schiffes befindliche Mann setzte währenddessen alle Segel, und so entkam das Schiff seinen Verfolgern. Am Abend desselben Tages wurde ein zweiter, auf gleicher Weise vereitelter Angriff versucht. Während der folgenden Nacht segelte die Tjalk aus Furcht vor einem neuen Ueberfall ohne Lichter. Schiffer Albers ist bereit, die Wahrheit seiner Mittheilung zu beschwören. AufderFahrtvonWien nach Budapest wurde die wegen Ta schendiebstahls 71mal abgestraft: Julik Wagner verhaftet, die überwiesen erscheint, eine formliche Schule mm Un terricht im Taschendiebstahl und dann eine Diebesbande aus ihren Schulerinnen" organisirt zu haben, derenMitglieder bei Bahnfahrten ausschließlich auf der Strecke Wien-Budapest und retourBekanntschaften mit Herren schlossen. an denen sie dannTaschendiebsthle verübten. Groß ist die Anzahl von Anzeigen, die wegen solcher Diebstähle bei den Polizeibehörden in Wien und Budapest erstattet wurden. Die Diebinnen es wurden von der Julie Wa-gner nur junge und hübsche Mädchen und Frauen aufgenommen setzten sich nur in Coupes erster und zweiter Klasse, und wenn sie ihre Beute nicht schon im Coupe machen konnten, so geschah dies im Verlaufe der auf d:r Eisenbahnfahrt angeknüpften Bekanntfchaft. So hatte die Julie Wag. ner auf der Fahrt nach Wicn die Bekanntschaft eines Fabrikanten gemacht, dem sie in einem Vergnügungslokale in Wien seine Brieftasche mit dem Jnhalte von sieben Tausend - Guldennoten stahl. Sie wurde in Budapest verhaftet. und in ihrem Zorn und Unmuthe gab sie vierzehn ihrer ..Schülerinnen an. die zum größten Theile auch schon verhaftet sind.
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Ick gkbraucdkk lhren Rrnovalor dorschnflsmägig. In den ersten Tagen svdlte ,ch mich ae Ickiuachter. aber nach emer Woche weiteren Gebiauch zeiqte sich ein merklicher Wechsel zum Be ter wecoen. Ich nehme lest gelegentlich. ,e nach Be.ursmg, den Nachmittag ein d,zwei T.',cn. Ourch den Gebrauch Idre4 RenodatorS habe ich :n einer natürllchen Welse meine Ein
Dr. IZay's Renovator i Vor einig Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin seitdem lSn Otltitt ltii"0n fllniinffN t$U ..mZm. v : s t. . T a -v I A.
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lli daß ,hr die Cigarren und Uhr gesehen und gerrüft habt. Schickt uns euere Adresse, und gebt Eure nächste t?kvrcb'Office an. und iir schicken Guck) die Waare frei zur Ansicht. Gebt an ob ihr Herren- oder Tamen-Uhr wünscht. 5vür eznen Nankszer dieses eine großartige Gelegenheit, indem Sie sonst 5 Cl.nt für eine lliu nucn Jiummi .1ta Cigarre bezahle,,, weil Sie lz,er eine gute 10 Cent! teone für emen iiiideltielominen und haben noch d Uhr frei. Sottar eine srau, Junae oder Vkadchen ein, schsneuhr w Keit von ?. " n o" ytufwi. n,3ft rcnn (nfm 2fl8 yerdienen, indem sie die Eigarren zu freunde und Betannke wieder verianf?. . . ' Wenn Zhr sogar die Eigarren für den halben Preis, für R centS daS Ttück verkauft, so beiommt Ihr Euer Geld wird r, und habt die Uhr für Nichts. Verkauft Ihr sie für lS centS so macht Ihr noch 5 Tollar kttra prosit. i Besinnt QuOt ich lanae. schreibt sofort und wir schicken Euch Cigarren ud Uhr nach Euer nächsten Expreß-Office. Tann könnt Ihr Euch die Waare ansehen, und wenn Ihr AlleS be funden wie angegeben, dann bezahlt Exvresz-Ägentcn $5.00, und Cigarren und Uhr ist Euer. ffine rollev gold Zerren oder Tamen'Ulirkette al rtea Zugabe mmi Ihr $3.00 mit Euer Order schickt. Tann senden wir Eucö die Vaare bet 'Lost franco. Uir tbun dieses indem
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L Tj irrsttarfttTsJtrsi Das s ü r P o r t - S a i d b estimmte. vcn Jlremiet dcrferti'l.te Niesenstandbild Ferdinand r. LesscpZ' wäre beinahe ein Opfer der See geworden. Da keine sranzvslsche Gesellschaft die Verantwortung für die Lesorderung des über 17.AX) Kilogramm schweren Vr 'nzedenkmals nach Egi'p' ten übernehmen wollte, hatte man sich an eine englische gewandt, die denn auch die in neun Kisten verpackte Last in. dem Pariser Hafen Saint-Nicolaö einschiffte, glücklich über die Seine und den Canal nach England brachte und dort auf den britischen Dcunpfer Haffordshire" umlud. Dieser ging von Plymvuth ab, wurde aber im Golf von Gascogne von einem Wirbelsturm überrascht und von einem . Wellenberg derart erschüttert, daß die Kisten mit dem Denkmal sämmtlich nach einer Seite des Schiffes stürzten und letzteres zu kentern drohte. Mit größter Mühe gelang es dem Dampfer, Plymouth wieder zu erreichen, . wo das Gleichgewicht der Ladung wiederhergestellt und durch besondere Maßnahmen für die Weiterreise gesichert wu
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MW JJ-J--yJ-J(WK m s , 'JUDaftrar 5 siiirdi und bur krank rnniiort nnti Hnf.int.-. l l 5 E!Fj fagen wenn Ihr unjere vavr. ,eit aui nenau wie Tas Gebäuse ist doppelt Schneidet dies auS toupnJk 16 r..A - I und schickt mit Order ledes einzelne tt abio-
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i I Sacke einfacher mackt. Auf alle älle aarntiren Adreffirt a ir ff Dieser Tage besuchte ein sehr elegant gekleideter Herr einen Iuwelierladen in der Nue de la Paiz in Paris. Während der Juweliei mehrere Schmuctsachen zum Aussud,tn aus dem Ladentische ausbreitete, betrat ein Bettler den Laien una bat um in Almosen. Der Juwelier, der in Gegenwart des vornehmen Kunden etwas genirt war. ging rasch zur Thür und drüäte dem Bettler ein Geldstück in die Hand. Diesen Augenblick benutzte der Kunde, um rn sehr kostbares Armband verschwinden zu lassen. Der Juwelier aber hatte den Diebstahl bemerkt und ließ den feinen Herrn verhaften. Auch des Bettlers wurde man af der Straße noch habhaft. Auf der Polizeiwache stellte es sich heraus, daß die Beiden Complicen waren und aus dieselbe Weise bereits mehrere Jumeliere gebrandschatzt hatten. Durchschaut. Wie Du nur so über die Posthalterin schimpfen kannst; sie hat Dich doch während Deiner Krankheit zweimal besucht!- Frau: Gewiß .... aber da hatte sie jedesmal einen neuen Hut auf!"
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