Indiana Tribüne, Volume 23, Number 38, Indianapolis, Marion County, 26 October 1899 — Page 2
Ftwisns Tribüne.
Erschew Täglich ans SotSss, U tägllch .iridune- rostet durch den Xtlftt i tjentl per Woche, die SORnagS.tiUue"l ptx 1394. Bctb luftcmm lSgtntf tkn Setl pn ,. Vtx Vft nßerha de &Uk af$lft Is ,riHlng tf r ÜOt. Wwi 18 4U VUAbsMQ Gtrstzs - Tr7zns!iT Indianapolis, Ind., 26 Oktober 1899. Unter de? (?rde Le Mtrapolitain", die untcmdi sche Stadtbahn von Paris, scheint wirklich rechtzeitig für die Ausstellung fertig zu werden. Man war lange Zeit in großer Ungewißheit darüber, ob dies gelingen werde, und jüngsthin kamen noch allerlei beunruhigende Gerüchte hinzu: Es hieß, die Metalltheile könnten nicht rechtzeitig geliefert weroen, der Streik in Le Creuzot sollte weitere Verzögerungen derursachen, und endlich brach vor wenigen Tagen unter den Erdarbeitern des Motropolitain selbst ein kleiner Streik aus. Die früher als Minirer beschäftigt gewesenen Arbeiter verlangten denselben Stundenlohn von 75 Centimes auch für gewöhnliche Erdarbeiten, die nur mit 60 Centimes die Stunde bezahlt werben. Diese 2rwegung hat aber keine große Ausdehnung gewonnen: die meisten Arbeiter haben bereits die Arbeit wieder aufgenommen und ihre Vertreter haben sich bereit erklärt, die Entscheidung über die Streitfrage der Arbeits - Commission des Stadtraths zu überlassen. Ter drohende Ausstand hat aber mehrere Pariser Zeitungen veranlaßt, sich ge nau über den Stand der Dinge zu unterrichten, und aus ihren ausführlichen Mittheilungen geht hervor, daß der Tunnel, der ganz Paris von Osten nach Westen unterirdisch durchzieht. nebst seinen- beiden Abzweigungen nahezu vollendet ist. Das ganze Tun nel - System ist in elf Abschnitte eingetheilt, von denen acht auf die gerade 5auptlinie von Vincennes bis zur Porte Maillot fallen. Die Zweigstrecke von der Place de PGtoile bis zur Porte Dauphine umfaßt zwei Abschnitte, diejenige von der Porte de l'Etoile bis zum Trocadero nur einen. Der Tunnel ist je nach der Bodenbeschaffenheit mit Gewölben oder mit Metallwänden versehen. Den größten Schwierigleiten begegnete die Arbeit im vierten Abschnitte, der Gegend der Tour St. Jacques, wo man im tiefen GrundWasser arbeiten mußte. Der fünfte Abschnitt, der unter der Rue de Nivoli liegt, ist ganz fertig gestellt und überaeben worden, und der nach der Porte Dauphine führende Arm ist beinah: ebenso weit. Länger wird es dauern, bis die Strecke unter dem Bastilleplatz vollendet ist. da hier Alles aus Giftn hergestellt werden muß und die Liefe-run-gen durch die gegenwärtige Krisis in der Metallindustrie thatsächlich verzögert werden. Auch unter der Place de l'Etoile, wo drei mit einander verbunhtru Bahnhöfe eingerichtet werden, um den Verkehr mit den Zweigstrecken zu vermitteln, sind die Arbeiten noch zurück. Ende October werden aber alle Gewölbe fertiggestellt sein, und im Januar, spätestens im Februar 1900. soll die aamt Linie der Gesellschaft übergeben werden, die dann die Geleise legen und die letzten Arbeiten vorneynun kann. So rechnet man, daß die Bahn im Juni nächsten Jahres in regelmäßigem Betriebe ist. Die Zahl de? bet den esammten Arbeiten beschäftigten Leute beträgt 6000. Es sind bei dem Babn'öau bisber sieben Unglücksfälle mit nachgefolgtem Tode vorgekommen, aber alle waren aus persönliche Unvorsichtigkeiten der Betrefsenden zurückzuführen. Erdrutschunctn oder Senkunaen baben sich nirendZ e,eiat. Le Mötrovolitain wird einem Bedürfniß abhelfen, das wohl in keiner Großstadt so vorhanden war, wie in Paris. Der Personenverkehr ist noch heute fast ganz auf den Omnibus angewiesen und im Inneren wie auf der ?!mver:ale meist eng zu sammengepreßt wie die Heringe in der Tonne und bei schlechtem Wetter muß rnan oft halbe Stunden lang auf einen Platz warten. Während der Ausstellungszett vollends Ware dieses Tesor deruniSmittel aam unzureichend ae norden, zumal da die Droschkenkutscher jedenfalls wieder im günstigsten Moment streiken werden. Die Aussicht. daß die unterirdische Bahn zu? rechten Zeit fertig wird, ,st daher ein großer Trost für alle Paris und fü? alleAusstellungsbesucher. Gefälschte Wevstosse. Wie die Nahrungsmittel, so werden auch andere Waaren leider oft genug gefälscht, und bezüglich der Webestoffe scheint dies m dem großen Centrum der Textilindustrie, in England, so häufig der Fall zu sein, daß die Han delskammer in Mancheste? im ollgemeinen Interesse den bedeutenden Cbcmiker Professor Diron Mann mit der Analyse gewisser Zeuge beauftragte. 65 sollte durch die Untersuchung fezi gestellt werden: der Gehalt an Feuch tiakeit im Stoffe, dessen Gewichtsver lust durch das Waschen und die Natur und Menge des zur Fälschung ver wandten Fllllmalerials. Die Prüfung hatte die auffallendsten Ergeb nisse. . Eine Probe von Betttuch ent hielt 7 Procent Wasser und verlor beim Waschen über ein Zehntel von seinem Gewicht. Es war mit Clorzink, ichwe felsaurem Magnesium und einem un- ' Qslichen Mineralstoffe behandelt, um eö schwerer zu machen. Ein Flanell zeigte einen ebenso hohen Gewichtsver lust beim Waschen und erwies sich als mit schwefelsaurem Natron verrallcht. Proben von Ozford - Shirting enthiel ien aar ein volles Fünftel ihresGewich Ul an Wasser und verloren nach dem Waschen über ein Drittel dcs Gewichts, sie waren ebenfalls mit Magnesiumsalzen gefüllt. Parchend, der zu Be:n kleidern für Arbeiter benutzt wurde. wurde nach dem Waschen beinahe um U Hälfte leichter u.j. v. u. s. v. Ge-
Nährende Mütter
müssen Arast haben, von der Kraft der Zttutier hängt die künftige Gesundheit der Äinder ab. Es ist von der größten wichtiakeit, daß die 2Nutter jedes TXiom von Nahrung voll, ständig assimilirt. Dies wird herbeigeführt, wenn Johann öoff's 2Ualzextrakt bei den INahlzeiten und vor dem 5chla. fengehen getrunken wird. Johann Koff's Malzextrakt ordert den Stoffwechsel und ?ewirkt die ordentliche Assimi. ation der Nahrung. Guter Appetit und gesunder, ruhiger schlaf sind Folgen seines Ge. brauchs. Dr. Albert Frick, von Phila. delphia schreibt : Ich habe Johann kzoff's Malzextrakt nicht nur an mir selbst, sondern auch an einer großen Anzahl meiner Patienten mit auf fallendem Erfolge in Fällen von 25e nesung undaeporter Verdauung, an nährenden Muttern und bei ällge meiner Schwäche erprobt und qefun den, daß es ein ausgezeichnetes Mittel für den Aufban des Systems bildet." Johann HoffS Malzextrakt. verleid Kraft, vermeidet vkachahmungen. webe, die beim Waschen bedeutend r Gewicht verloren, sind stets der gal schung verdächtig. Der Betrug ist um so strafbarer, als manche der Füllstoffe recht gesundheitsschädlich sind. Der genannte Chemiker, fand auch her aus, daß man in manchen Fällen Gly cerin benutzt hatte, um zu verhindern, dak der Mineralstoff als Pulver her ausfalle und dadurch bemerklich werde. Glycerin zieht nämlich die Feuchtigkeit aus de? Luft an und schützt daher den Mineralstoff vor dem Austrocknen. Es ist klar. da& solche Kleidungsstücke, direct auf der Haut qetragen, ein sehr unbehagliches Gefühl und auch eine Neiaung zu Erkältunaen mit sich bnn gen müssen. Solche Fälschungen sind gewik mit demselben Rechte strafbar wie die Nahrungsmittelfalschung,:n, und es mufc um so mehr darauf gesehen werden, als gerade die billigen Stoffe. auf die die Arbeiterbev'ölkerung angewiesen ist, auf diese Weise ve: fälscht werden. Eigenthümliche Gebräuche. Ein englischer Journalist, der sei Jahren in San Juan weilt, machte vor Kurzem die Bekanntschaft e.nes Artll lerieoffiziers. der ihn einlud, ihn in der Kaserne zu besuchen. Als bei Brite der Aufforderung Folge leistete. wurde er von einem Soldaten in eine Halle geführt, wo er einige Minuten warten sollte. Neugierig blickte sich der Besucher in dem Raume um und entdeckte in emem Winkel ein Mauser gewehr an der Wand hängen, das offenbar seit länger Zeit nicht berührt worden war. Es sah verstaubt und rostig aus. und verwundert fragte der stets nach Stoff- Ausschau haltende Zeitungsschreiber, weshalb man ein sc. gutes eiucl verderben lasse. Daß es eine besondere Bewandniß mit bei Gewehr haben müsse, sagte er sich sofort. Das Ding", entgegnete der Sohn des Mars, kann da noch eine hübsche Weile hangen. Es hat drei Jahre gekriegt." Was meinen Sie damit?" inquirirte der Journalist mit gespanntem Interesse. Nun. ich meine, was ich sage," war dieAntwort; das Gewehr ist vor 8 Monaten vom Kriegsgericht zu drei Jahren verurtheilt worden, weil es während einer Uebung einen Soldaten verwundet hat. Es gmg los. ohne dak es abge drückt wurde." Der Zuhörer gestand, daß er noch nicht begriffen habe. Sein Jnstrultor gab sich alle Muhe, ihn auf zuklären. Sie wissen also nicht, daß es bei uns eine alte Sitte ist, Gewehre und Kanonen zu bestrafen oder auszu zeichnen, je nachdem ji sich betrigeil haben. Wenn Sie zemals das Schloß San Christobal besuchen, werden Si dort ein Geschütz erblicken, das ein? hohe Auszeichnung erhalten hat. weil es vor hundert Jahren eins der engllschen Krlegsschiffe. die San Jua: angriffen, zum Sinken brachte. Ihre Majestät hat dieser Kanone die Ritter würde verliehen; sie muß wie ein wirkrr i licyer Generat eme Excellenz g?nannt werden, und wenn wir an ihr vorübergehen, haben wir das Gewehr zu prasentiren. Diese Information wurde von den Offizieren, die der Mann von der Presse um Auskunft bat. nur bestätigt. Sein neuer Freund erzählte ihm, daß man vor Zeiten in der spanischen Armee alle militärischen Accessorien zu belohnen und zu bestrafen pflegte. So wurde Schloß Morro in San Juan für sem tapferes Berhalten während der Attacke der Holländer vor zwei Jahrhunderten in den Ritter stand erhoben, und heute noch spielt die Kapelle jeden Nachmittag beim Vorbei marsch des Regiments den Marcha Real , denselben Marsch, den man er klingen läßt, wenn der Generalgouverneur naht. Auch die Maulesel de? Osfizien und Soldaten verurtheute man früher zum Tode, wenn sie eö gewagt hatten, ihre Reiter durch Aus I schlagen iu verlesen. .AIS t&jn Ca
vtz stationirt war", fügte ver Rtttmeister hinzu, war ich selbst Zeuge, wie ein schweres Geschütz zum Tode verurtheilt wurde, weil es beim Abfeuern geplatzt war und mehrere Kanoniere getödtet hatte. Das Todesurtheil
wurde vollzogen, indem man vie anone zusammenschmolz und eine neue aus dem Metall goß. In den meisten soanlschen Arsenalen und Baraaen findet man Gewebre. die für iraend welchen Unfug, den sie angerichtet haben, ihre Strafe absttzen over viel mehr abhängen müssen." Der Vicekönlg von Triphylia. Die Sicherheitszustände in Griechenland waren seit jeher ganz eigenartig. Charakteristisch für die gegenwärtigen Verhältnisse in Griechenland sind die Zustande in der Stadt Tnphylia, die ein Correspondent im Folgenden schildert: Es muß nicht gerade zu den Annehmlichkeiten des Lebens gehören, das Bürgerrecht in der Stadt Triphylia zu besitzen. Obgleich offlciell zum Königreich Griechenland gehörig, steht sie mit ihrer ganzen Um gebung in Wirklichkeit doch unter dem Scepter eines Bicekönigs, des RäuberHauptmanns Mastoraki. Dieser Gewaltige fuhrt seit dem Monat Mai sein Schreckensregiment. Er vird darin von drei Genossen unterstützt, die zunächst von praktischen Beweggründen geleitet, ihr Hauptaugenmerk auf ihre ehelich Verbindung mit den Töchtern aus den reichsten Familien des Landes gerichtet hatten. Als dies aber auf dem Wege der Verhandlungen nicht zu erreichen war. legten sie Feuer an die Häuser ihrer Auserwählten und sprengten sie mit Dynamit theilweise in die Luft, um sich während der allgemeinen Verwirrung der widerstrebenden Bräute zu bemächtigen. Ein weit milderes Verfahren schlugen sie ein, wenn sie im Fall der Verweigerung einer Braut sich mit einer starken Entschädigungssumme begnügten. Im uebngen hielten sie streng auf Ordnung in der Stadt. Sobald die Sonne untergegangen war, durften die furchtbewegten Triphylioten sich nicht mehr m den Straßen sehen las sen, die von den wuchtigen Schritten des waffenklirrenden Vicekönigs mit Gefolge widerhallten. Sehr gefürchtet waren auch die von Mastorakis her ausgegebenen Jraden", über deren Befolgung er mit Strenge wachte. So durften wahrend des ganzen glühen den Sommers nur offene Wagen das Stadtthor passiren und in der Stadt circuliren, damit der Regent sogleich wisse, ob er etwa mit einer verdächhgen" Persönlichkeit zu rechnen habe. Wie sehr diesen das Bewußtsein seines hohen, freiwillig übernommenen Am tes erfüllt, beweist die Thatsache, daß selbst die an den Polizeipräfecten der Stadt gerichteten Befehle, ihm Geld zu senden, als Unterschrift die stolzen Worte der Vicekonig von Triphylia iragen. Bis jetzt hat sich die Regierung noch nicht veranlaßt gesehen. diesen bockst ungemuthlichen Zustan den ein Ende zu setzen, trotz einer herzbewegllchen Eingabe der ge'angsteten Triphylioten an den Kronprinzen und die Deputaten aus jener mteres sanken Landschaft Griechenlands. Aber die beendeten Wahlen haben auch wie der die Truppen disponibel gemacht. und man darf desksilb die beruhigende Gewißheit hegen, daß der Tag nichi fern ist. der über Triphylia wieder die Sonne der Sicherheit und des Frie dens aufgehen läßt. in Wiener Diebökomödie. Zwei Wachleute erzählten als Zeu gen vor dem Erkenntnißgericht in Wien folgendes Erlebmß: Nachts ge gen 2 Uhr kamen sie auf ihrem Pa trouillengang zum 'Gasthaus des Jo hann Putz in der Friedrich Kaiser straße und bemerkten, daß dies Local fmner, die Thur ledoch nicht ganz ge schlössen sei. Sie öffneten sie und nah men einen großen Mann wahr, de? rynen zurres: Was wollen S denn? Auf die Frage: Was machen denn Sie da?" antwortete der Mann: I bin ja der Hausknecht!" Da erscholl aus dem Innern des finstern Locales daö Geräusch zerbrechenden GlaseS und die Wachleute bemerkten jetzt einen zweiten Mann, der sich bemühte, ein Fenster aufzustoßen. Auf die Frage: Was machen denn Sie?" erwiderte der Zweite: I bin der Wirth!" Die Wachleute verlangten, daß Llcht ge macht werde. Da rief dör Wirth: Geh' her. Franzl. mach' Licht!" Der Franzl stieg auf einen Stuhl und machte sich mit dem Luster zu schaffen, ohne jedoch anzuzünden. Der Wirth wurde wüthend und versetzte dem Hausknecht eine Ohrfeige. Dieser weinte vor Zorn und schrie: Das laß i mir net g'fall'n! I mach' ka Licht und geh' heut' noch fort!" Damit näherte er sich der Thüre. Der Wirth wollte ihn beim Ohr nehmen und schrie: Wirst hergeh'n und Licht machen!" Der Hausknecht weigerte sich und, immer streitend. warenWirth und Hausknecht auf die Straße gelangt. Plötzlich begannen sie Beide zu laufen, und jetzt erst stieg in den Wachleuten der Verdacht auf. daß eö da nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Sie setzten den Männern nach, und eö gelang auch, einen der Flüchtigen festzunehmen, der andere entkam. Dn zweite War?mann kehrte zu dem offenen Locale zurück und fand hier wieder einen Mann. Er faßte ihn sofort am Kragen; das war aber der wirkliche Wirth, der geholt worden war und nun constatirte, daß ein Einbruch in sein Local stattgefunden habe! Gestöhlen wurden ihm fünf Kilo Schweinefleisch. zwei Laib Brod, eine Torte, ein Hase und vier Gulden Kleingeld. Die beiden Männer aber, die Wirth und Hausknecht gespielt hatten, waren die Einbrecher. Sie wurden für ihren Scherz" entsprechend bestraft. Wenn eS in einem Hause am Nothigsten fehlt, ist daran oft der LuXUi qw.
Deutsche Lokal-Nachrichten. SaüZltn. Härtensdorf. Ba? Ehepaar Christian Kögler feierte tas goldene Hochzeit - Jubiläum.
K a m e n z. em diamap'ees P.he Jubiläum konnte der Rentner J?h-:7!n Traugot! Müller mit seiner Gattin tt. gehi.' Das Jubelpclar ist noch veralt nißmäßig rüstig. L e i v n a. Sein 50 iäbriaes Mei. tteriubiläum beaina der ??leiscbermeister August Wünscher. Im nahen 19- f.C . . 01 i " C ' - sommerskio ivuroc oci öx - jayuyc Maurer Winkel auf dem öeimweae von vier jungen Burschen überfallen und aus grauenhafte Weise ermordet. Es liegt ein Racheakt vor. Die Thäter sind verhastet. Lauenhain b. Mittweid a. Die Köhler'sche Holzschneidemühle ist niedergebrannt. L l ch t e n t a n n e. Die Inhaber der ??irma Carl Schmelzer sen. stifteten am Geburtstage ihres verstorbenen Katers, des egrunoers üer art m. Schmelzer . Stiftung. 60.000 Mark für diese Stiftung. Preschen. Ein Leichnam, der in Cotta angeschwommen war, ist identisch mit dem Ende Juli m der Elbe verunglückten Rammer Hermann Kunauer von hier. R e i cb e n a u. Der im 42. Lebensjähre stehende Färbereiarbeiter Karl Kroschwald wurie aus dem jovervoven seines Hauses erhängt aufgefunden. R i e s a. Ertrunken ist in der Elbe der Steuermann Wilhelm Kühne aus Kreinltz, dadurch, daß er aus seiner Baggerzille einen Fehltritt that und in's Wasser stürzte. Weigsdorf. Erhängt hat sich der &4 Jahre alte Haus- und Feldbesitzer Karl Volke aus dem Boden seines Hauses. Weick. Einem öerzschlaae erlag im Alter von 63 Jahren der konigl. sachs. Kammerherr A. B. Paul v. Hei nin. Zittau. In einem Anfall von Schwermuth erschoß sich der Berleger Gustav schirach. Hkssen-Darm'tNl. D a r m st a d t. Wegen Zweikampfs wurden der 20 - jährige Wilhelm Zwilling von Morms und der 19 Jahre alte Willy Binswanger von Augsburg von der hiesigen Strafkammer zu 3 Monaten Festungshaft ver urtheilt; beide sind Studirende der Technischen Hochschule. Der Mit inhaber der Darmstädter Dampfsägeund Hobelwerke in Griesheim, Lorenz Meß, ist spurlos verschwunden. Wie sich nun herausstellt, hat sich derselbe emer ganzen Reche von Wechselsal schungen zum Nachtheil der Darm städter Volksbank schuldig gemacht. Bingen. Die Rumpf'sche Mühle zwischen Sarmsheim und Lauoenhelm a. d. Nahe lst vollständig rnedergeorannt. D o r t d w e i l. Abgebrannt ist die Scheuer des Federvieh - Händlers Mohr. Ein scheußliches Sittlichkeltsverbrechen wurde an dem 7 - jah rigen Töchterchen des Gastwirths Vömel dahier von einem in Frankfurt beschäftigten Schreinergesellen began gen. Derselbe wurde kurz nach d?r That durch Watmeister Roth von Vil bel verhaftet und in das Hastlokal nach Vilbel gebracht. Lauer Nürnberg. Wegen Mordes ver urtheilte das Schwurgericht denDienst knecht Schmidt und die WittnxSchr'öp vel von Trendel. Bezirksamt Gunzen hausen, zum Tode. Die Wittwe Schröppel hatte Schmidt behufs Hei rath zur Ermordung ihres kränklichen cm v.! m c ? .- cannes, oes emeinoearmen 'scyroppel, angestiftet. Schmidt hatte diesen im Zeisem der schröppel im Äach er tränkt. N e u - U l m. Entleibt hat sich vor dem Auasburaer Tbor de? Maschinen schlösse? Georg Popp von Würzburg ourQ e:nen Schuft in die Schlafe. Oberstaufen. Dahier, wo er Ruhe und Erholung suchte, starb Herr Justizrath G. Bohd, einer der gesuchtesten Rechtsanwälte Augsburgs. Reaensbura. Serr Weikmann Inhaber der Fell- und Häutehandlung Firma Weißmann hier, hat sich selbst entleibt. Der Grund zu diesem Schritte des hochoetagten Herrn ist unbekannt Rottendorf. Ter im Stationsdienst verwendete Babnaroelter ffrana Gersitz wollte im Bahnhof einen Wagen m einen Guterzug einstellen, kam ie doch dabei zu Fall und wurde von dem rollenden Wagen überfahren. Gers:!' erlitt solche Verletzungen, daß er nach kurzer Zeit starb. S ch i l l i n g s f ü r st. Auf dem fürstlich Hohenlohe'schen Pachtgut gischhaus brannte eine neugebaute große Scheune mit vielen Erntevorrä !hen nieder. Es ist dies nunmehr in venizen Wochen der dritte Brand auf Äütern des Reichskanzlers. Würzbu r g. Herr Rektor An. !on Miller am k. alten Gymnasium ist nach langem schwerem Leiden verstorben. Erhängt hat sich im hiesigen Landgerichtsgefängniß der des Meineids beschuldigte Phil.Sevin aus Mell richstadt. Vadca. Ladenburg. Aurge.eister Petermann erklärte in einer der letzten Bürgerausschuß - Sitzungen.- er gedenke die bisher bezogenen Gehaltsbe, träge der Gemeinde testamentarisch zu vermachen. Leipferdingen Niedergebrannt ist das Anwesen des Kreisstra ßenwarts T. Fluck. Mannheim. Nachts spielte sich hier eine blutige Messer-Affaire ab. Vor der Wirthschaft Zur Mosbacher Bierhalle" im Stadtquadrate G 7 wurde der 20 Jahre alte ledige Schlosser Ernst Poetsch. gebürtig aus Mosbach. von dem 29jährigen Maurer Mathias Hauck durch einen Stich in die Brust getödtet. Hauck und drei weitere Betheiligte wurden verhaftet. Menningen. Feuer zerstörte das von dem Bahnarbeiter L. Baßler bewohnte Bahnwartshäuschen Ny. 35.
M ö h r i n g e n. Bei der B5zermeisterwahl wurde (an Stelldes verstorbenen BürgermeistersGut) Metzgermeister I. A. Aberle zum Bürgermeiste? erwählt. Aberle gehört seit ca. 14 Jahren dem Gemeinderath an.
Pforzheim. Aus der Enz zog man die Leiche des seit einiger Zeit vermißten Stiefsohnes des Spezereihändlers Franz Großhans. R e i ch e n a u. Mehrere hier weilende Kurgäste machten eine Vergnügungsfahrt auf dem Gnadensee. Da bei brach ein Gewittersturm los, der das Segelboot umwarf und die Jnsassen m Lebensgefahr brachte. Dem Briefträger Vögtli von Reichenau und dem Schlsimann Hund von Allensbach gelang es. im mühsamen Kampf mit Sturm und Wellen die Unglücklichen noch rechtzeitig zu erreichen und die Schiffbrüchigen vom Ertrinken zu ret ttr. WürtteAderz. Stuttgart. Der hier wohnhafte Eisenbahnschaffner Häcker, früser Vicewachtmeister beim württemLergifchen Trainbataillon, wurde von :inem Personenzuge bei der Station Thalhausen (vor Rottweil) überfahren und getödtet. Gestorben ist der langjährige frühere Haushofireister Ux verewigten Prinzessin Marie von Württemberg. Johann Wacker, im Alter von 87 Jahren. A ! t h e i m. In dem Wohnhause des Sonnenwirths Nafz brach Feuer aus, das aber rechtzeitig entdeckt und gelözcht loua:. 'ntZieyungsursache wud auj cai .ivCLta von Ho pfen iu der geheizicu ohnstuoe zuruckgesvh:t. A l p i r b a ch. Wegen mehrfacher Sitttichk:iisvergehen an Kindern von 5- 10 Jcihren wurde der seit Jahresfrist hier wohnhafte, verheirathete Maschinist Seifert verhaftet und an das Anitsgesängniß eingeliefert. B a l g y e i m. Schultheiß Schäfle blickt nunmehr aus eine 25jährige Amtsthätigkeit zurück. B i b i r ci ch; Der wegen mehrerer Einbruchsdiebstähle verhaftete Dienstknecht Conrad Junginger aus Schalkstetten brach Nachts aus dem Oberamtsgefängniß in sehr verwegener Weise aus. indem er einige Gitterstäbe durchfeilte und sich sodann an einem kunstvoll gedrehten Seile, das er auS seinem Leintuch und der wollenen Decke, die er in Stücke riß. gefertigt hatte, aus einer Höhe von 2u Meter herabließ. H o r b. Ter Firma KohlensäureJndustrieDr. Raydt. Aktiengesellschaft in Eyach. ist es nach vorausgcgangenen Bohrungen gelungen, auf der Markr.ng Bieringen, unweit des dortigen Bahnhofes, einen mächtigen Sprudel, der constant 6 bis 8 Meter emporschießt, zu erschließen. Für die Gemeinde bedeutet die in Aussicht stehende Gründung eines KohlensäureWerkes auf ihrer Markur.g einen namhaften Gewinn. Karchheim u. T. Nachts brannte das Hintergebäude der Pianofortefabrik von Kaim & Sohn, das die Dampfsägemühle, Trockenräume usw. umfaßte, bis auf den Grund nieder. Der Schaden an Maschinen, Vorräthen, Nebengebäuden beziffert sich auf etwa 40,0$) Mark. Fabrikant Heinrich Kaim hat bei den Löscharbeiten schwere Brandwunden davongetragen. GsaS-Lothrmgen. B i s ch w e i l e r. In der hiesigen evangelischen Blödenanstalt starb dieser Tage ein 27jähriger Pflegling, dessen Körpergewicht nur 22 Pfund betrug. Derselbe war in letzter Zeit so schwach, daß nur alle 10 bis 15 Minuten ein Athemzug wahrzunehmen war. H a g e n a u. Stationsassistent Hohensee gerieth unter einen Personen zug. Man fand den Verunglückten als gräßlich verstümmelte Leiche auf. Mecklenburz. Schwerin. Im benachbarten Kl. Rogahn äscherte eine Feuersbrunst die Vremer'sche und die Stein satt'sche Büdnerei ein. B e i d e n d o r f. Sein SOjährigeZ Amtsjubiläum feierte der Organist und Lehrer H. Schulz. Brunshaupten. Einer der ältesten Badelkthe Deutschlands, der Erbpachthofbesitzer Ferd. Wittholz, isl im Alter von 73 Jahren gestorben. D a s s o w. Fcuer zerstörte oaS Qsh:ü,aus dcs Sattlers Fritz Brauer. Mit dcm abgebrannten Hause ist eines de? ältesten Gebäude des Ortes verschwunden. G r e v e s m ü h l e n. Der Arbeiter Schröder im n&hen Lcrnstorf ritt zur Ackerbeftellung auf's Feld. Die Pferde scheuten plötzlich. Ter Arbeiter stürzte vom Pferde, brach das Genick und war auf der Stelle todt. Oteton. A l t e n e s ch. Hier wurde das 600jährige Bestehen der Kirche feierlich begangen. B a ch a. Auf der schmalspurigen Feldabahn bei Dorndorf wurde der Landwirth Georg Hill durch Ueberfahren getödtet. freie SM!5. Hamburg. Das seltene Fest der Diamant - Hochzeit konnte der frühere Kaufmann I. H. Ehlers mit seine? Gattin begehen. Die Jubilare stehen im 84. bezw. 81. Lebensjahr und sind trotz ihres hohen Alters verhältnißmäßig gesund und rüstig. Mit drei Jahren Zuchthaus belegte die hiesige Strafkammer des Landgerichts den früheren Lolksschullehrer, späteren Agenten Christian Petersen. der gegenwärtig in Rendsburg wegen Urkundenfälschung eine längere Zuchthausstrafe verbüßt, wegen verschiedener Betrügereien. Nach Unterschla gung eincassirter Gelder in Höhe von twa 1200 Mark und Mitnahme eines neuen Fahrrades ist der Reisende Ed. Krauer flüchtig geworden. Der in den großen Proceß wegen Beraubung von Kaufmannsgütern verwickelte Quartiersmann Winterfeld hat seinem Leben durch Ertränken ein Ende geT?rtf,t P'rcf mitrh im iSrtf-n miF W V V funden, tt Iu dem Manufactur !
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I ft I Vi l S UXIOK EAGLE 31 Üi3 l-r-r-i-P waar5NZ5iti,Jft vcn IJl. iian;? Uxw.t. in der Lindenalltt in Eimsbiittel entstand Feuer, durch welches ein Schaden öon mehr als 40,C00 Mark angerichtet wurde, während das Lager nur mit 10,00) Mark lersichert n?ar. S2e?z. Nieder st einmaur. Frau Langer hat ihren Stiefsohn derart mit Schlägen tractirt, daß eine Hand zweimal gebrochen wurde. Die L!aöenmutki wurde verhaftet. O b e r m t t l e n. Im 5ause deZ Vend. Schnydcr braö) Nachts Feuer aus; das Haus würd in kürzester Frist vollständig eingeäschert. Es war U wohnt von Pächter Christ. Marti. In den Flammen kam leider in drei Mo nate altes Kind um' Lcben. Romanshorn. Der Obsthändler I. Gut von Luzern hat sich hier ver giftet. R o r s ch a ch. Hier starb Melchior Krieg. Er war als armer Käserknecht vom Glarncrland her nach Rorschach gekommen, all' sein Hab und Gut in einem Taschentuch bei sich tragend. Durch unermüdlichen Fkiß schwang er (tä-uua wMbadenben Manne aus.
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