Indiana Tribüne, Volume 23, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1899 — Page 2

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Misna Lrwüne.

Erscheint Täglich und Sssssg, Sie gliche .Tribüne rostet durch den trifte J senil per Woche, die ontagIribSeI 4tcxtl per Oochc Beide lufasraai 15 Cents ,dn IStJcxtf tVtit. Ve, P.ft uierhali U OUM plgchi tm ,rVi,,hlng M c Sehr. 18 CKd Vladama Ctd& Indianapolis, Ind., 25. Oktober 1899. Die russische Volksschule. 5S soll mit der allgeminen Schul Pflicht in Rußland jetjl Ernst gemacht werden. Zunächst will man damit in Stadt und Gouvernement Petersbu?g beginnen und dann sehen, wie weit man in den anderen Gouvernementö kommt. In Petersburg selbst bestehen gegenwärtig schon 835 Schulen, in denen 76.000 Kinder Unterricht genießen; jetzt sollen 523 neue gegründet werden. In der Hauptstadt wird, wenn Herr Pobjedonowszew, der schon manchen beabsichtigten kulturellen Fortschritt im Reiche des Zaren gehemmt hat, nicht plötzlich seine Hand dazwischen steckt, die Vermehrung der Volksschulen rasch stattfinden; im Innern deS Landes wird, selbst den besten Willen vorausgesetzt, bei den ungeheuitti Schwierigkeiten, welche die örtlichen Verhältnisse bieten, die allgemeine Schulpflicht noch nach Jahrzehnten nicht durchgeführt sein. Mit der Volksbildung sieht es noch schlechter aus, als man bei uns gewöhnlich annimmt. Nach den amtlichen Berichten des Kriegsministeriums betrugen die Analphabeten im russischen Heere im Jahre 1692 nicht weniger als 71,4 v. H. Von den Uebrigen heißt es, daß sie des Lesens und Schreibens kun-dig-sind, aber ein guter Theil von ihnen kann nichts weiter, als nothdürftig seinen Namen hinkritzeln und entziffern. während an fließendes Lesen und Schreiben gar nicht zu denken ist. Es liegt also die allgemeine Volksbildung sehr darnieder, und namentlich auf dem Lande will sie nicht vorwärts kommen. Ja, man darf annehmen, daß seit dem Jahre 1892. seit der immerwährenden Zunahme der landwirthschaftlichen Noth, die geistige VerWahrlosung der Bauern erheblich ge wachsen ist. Eine Zahl für viele: im Gouvernement Woronesch, wo es noch keineswegs am schlimmsten ist. haben im Schuljahr 189394 von 343.296 schulpflichtigen Kindern nicht weniger als 275.256 überhaupt keinen Schulunterricht erhalten. Das sind allergrößten Theils die Landkinder, wäh rend die Städte vielfach fchon halbWegs ausreichende Schulen haben. Die Landschaften können für die Bauernschulen, selbst wenn auf 700 Einwohner oder 100 Bauernhöfe nur eine Schule kommt, für diese kaum mehr als die Besoldung des Lehrers aufbringen. Um aber auch den Bewohnern der kleinen Dörfer Gelegenheit zum Schulbesuch zu geben, ist man auf den etwas wunderlichen Gedanken gekomn, sogenannte Wanderschulen zu er.ujten, deren Kosten aus freiwilligen Sammlungen bestritten werd?n sollen. Die Wanderschule soll aus einzelnen Wagen bestehen, in denen das Schul, gimroer, die Bibliothek, die Wohnung des Lehrers u. s. w. eingerichtet sind. Die Gemeinden selbst werden zu den Schulen schwerlich em?n Beitrag geben, da sie in den meisten Fällen kein baares Geld erübrigen können. Man wird schon zufrieden sein, wenn sie den Grund und Boden kostenlos überlassen. Aber selbst wenn die Regierung tüchtig in den Säckel greift und die finanziellen Schwierigkeiten überwindet, wird die Beschaffung eines ausreichenden Lehrerpersonals in absehbarer Zeit nicht zu ermöglichen sein. Der Drang zu dem Berufe des Volksschullehrers ist nur äußerst gering, zumal das Gehalt kärglich ist und noch obendrein unpünktlich gezahlt wird. Schon jetzt herrscht auf diesem Gebiete ein Mangel. auf dessen Abhilfe man bisher vergeblich gesonnen, und die Noth wäre noch größer, wenn nicht alljährlich eine große Anzahl aufopserungs- und entsagungsfähiger junger Mädchen der russischen Aristokratie als Lehrerinnen fa's Volk" ginge. Eine weitere Schwierigkeit bilden die Landpopen, die sich mit Händen und Füßen gegen eine Volksschule auf dem Lande sträuden. Einmal fürchten sie die Persönlichkeit der Lehrers, weil sie glauben, daß dieser ihnen Manches von ihrer Autorität wegnehmen könnte, und sodann wollen sie die Bauern durchaus in der Unwissenheit erhalten sehen, in der sie sich befinden und mit der die Popen das beste Geschäft machen. Bei den Bauern würde ohne diesen nicht zu unterschätzendenWiderstand der Schulzwang so lange kaum auf Widerspruch stoßen, als ihnen keine Unkosten daraus erwachsen; denn der russische Bauer ist im Allgemeinen sehr wißbegierig. Und der Gedanke, jetzt rasch an den Zwangsunterricht heranzutreten, ist der Regierung gerade aus demBauernelend, das jetzt schlimmer ist als je, hervorgewachsen. In der That giebt eö kein anderes Mittel mehr, den vollständig dem Untergang preisgegebenen russischen Bauer wieder dem Fleiß und der Nüchternheit zuzuführen, als die Volksschule. Die große That der Baunbefreiung würde ganz andere Folgen gehabt haben, als sie leider gezeitigt, wenn Alezander II. zuvor die Volksschule geschaffen hätte. UebrigenS darf man in Rußland zur Durchsührung neuer Institutionen noch zu Mitteln greifen, über die man in Westeuropa lächeln würde. So ist denn u. A. auch der Vorschlag gemacht, zu einem Plane Peters des Großen zurückzugreifen und den Schulbesuch dadurch zu fördern, daß man die Heirath von einem Schulzeugniß abhängig macht. Aber auch in diesem Falle ist es in erster Linie nothwendig. Schulen zu bauen, welche die Möglichkeit zur ErWerbung eines Zeugnisses geben, weil sonst ein heilloser Wirrwarr angerichtet verden.könnte. ; ;

Diabetes.

Unter allen IN'tteln gegen Zuckerkran?, beit ist Karlsbad das beste und hat sich in den meisten Lällen beroäkrt. Dr. 3. Seeaen, Professor der Medizin an der wiener Universität, saat in seinem be rühmten werke über Dlabetes INelliws : von allen Nlitteln aegen dieses Leiden, die in meiner langjährigen Praxis gebraucht und nach den vielen Experimenten, die ich sowohl wie CavazitZten als 2lnger, Fleckles, t?lawazek und Andere aemacht, verdient Karlsbader Wasser an erster Stelle genannt zu werden. Alle citirten AutoritZten stimmen mit mir darin überein, daß Karlsbader Wasser sich bei Debetes auf das Leste bewährt. Ich bade im kaufe vieler Jahre eine große Zlnza'hl mit diesem Leiden behafteter Personen behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Bezug auf Reduzirung des Zuckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung lehrte mich, daß in allen Fällen ohne Aus. nähme eine Besserung bemerkbar war, die sich auch nach dem Gebrauch des Wassers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diät innegehalten wurde." Man Hute sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader Wasser trägt den Namenszug von Lisner & Mensel son Co., alleinige Agenten, New lorf" auf der Halsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt. In Russisch-Polen und in den valtischen Provinzen sind die SchuloerHältnisse unvergleichlich besser, als im eigentlichen Reiche, und es ist bezeichnend, daß hier neben dem Adel Hauptsächlich die Geistlichkeit viel zur Hebung der Volksbildung be?getraten hat. Unter ttvftnute. Zu Beginn dieses Jahres hatte tfch in Taschkent in Turkestan die Frau des Kosakenofficiers Kolokolzeff mit ihren Kindern vor den Mißhandlungen ihres trunksüchtigen Mannes in ein Gasthaus geflüchtet. Sie hatte einen Beschützer rn emem Haussreunb gesunden, einem kaukasischen Edelmann, der im Kontor der Orientalischen Gesell-schaft-angestellt war. Nach br Flucht der Frau begab sich der Kaukasier zu dem Regiments Commandeur des Kosaken, dem Obersten Stascheffski. und unterrichtete ihn von dem Borgefallenen mit der Bitte, den AufentHaltsort der Frau dem Mann nicht zu verrathen. Der Oberst aber berichtete sofort dem Ehemann Alles und nannte ihm auch das Gasthaus. Unterdessen hatte sich der Kaukasier vergeblich an die Polizei um Schutz für die Mißhandelte gewandt und war dann rathlos in das Gasthaus zurückaekehrt. Hier erschien bald darauf wuthschnauoend auch der Ossicier und beschimpfte seine Frau. Der Kaukasier trat für sie ein, erhitzte sich und schoß mehrere Male aus einem Revolver auf den Kosaken und verwundete ihn schwer. Die öffentliche Meinung war für den Kaukaster, und auch vor dem Bezirksgericht in Taschkent, wo er von dem Privatanwalt und Herausgeber der oppositionellen Zeitung Das russische Turkestan". Smorguner, vertheidigt wurde, erhielt er eine äußerst mil Strafe. Man beschuldigte im Gegentheil den Commandeur des Orenburger 5. KosakenRegiments, den Obersten Stascheffski, daß nur dank seiner unklugen Geschwätzigkeit die Sache diese schlimme Wendung genommen habe. Zudem wurde ihm wohl fälschlich hinterbracht. daß der Anwalt Smorguner öffentlich ausgesprochen. habe, was man sich in der Gesellschaft in der That zurzunte: Die Kosakenofficiere hätten lein anderes Werk, als Tags ihre Pferde, Nachts ihre Frauen mit der Knute zu bearbeiten. Dadurch gereizt, warf sich der Oberst Stascheffski. ein Mann nahe der Fünfziger, zum Rächer der angeblich beleidigten Officiersund Regimentsehre auf. Er erschien in der Redaction und forderte von Smorguner Rechenschaft. Dieser wies die Beschuldigung zurück und trat hinter den Tisch, da Stascheffski mit einer Knute nach ihm ausholte und darnach einen Revolver hervorzog. Smorguner warf auf den Rasenden einen Stuhl; es kamen Leute herbei, trennten die Streitenden, und der Oberst entfernte sich, wie man sagt, mit der Drohung: Alle Schurken über kurz oder lang niederzuschießen. Smorguner wandte sich vergeblich anchie Polizei umSchutz: ein Bericht, den er über den Vorfall in seiner Zeitung veröffentlichen wollte. wurde ihm von der Censur gestrichen. Er telegraphirte nun an den vonTaschkent abwesenden, auf einer Jnspectionsreise befindlichen General Gouvereur Duchowskoi, erhielt aber keine Antwort. Inzwischen brachte das Officierscorps dem Obersten, dessen Familie abwesend war. seine üuldiaunaen dar. Drei Tage nach seinem Rencontre mit dem Obersten befand sich der An walt Smorguner in der Kanzlei des Taschkenter Bezirksgerichts. Da hörte er Jemand heftig eintreten und wandt, sich um. Vor ihm stand der Oberst Stascheffski. der aus einem Revolver einen Schuß auf ihn abgab. Smorguner brach zusammen und starb auf dem Wege in'S Hospital. Er hinterläßt eine Frau mit fünf Kindern und kein nennenswerthes Vermögen. Er war erst aeaen 35 5!abre alt. Der OSerit meldete den Vorfall dem stellvertretenden commandirenden General. Die gebil dete Gesellschaft und dasVolk in Taickkent sind empört über die Rohheit der Ofsiciere. Das osficielle Regierungsblatt. die .Turkestaner Nackrickten-. meldeten folgendermaßen verschleiert den Borsall: Gejtern wurden die Einwohner Taschkents durch ein äußerst beklaaenswerthes. emvörendes Faktum aufgeregt und beunruhigt; die Nachricht davon verbreitete sich gegen 2 Uhr Nachmittags schnell durck die StadtIn der Kanzlei des Bezirksgerichts , V. V t . m - ' romoc ouraj einen nevolverjHuk der zeitweilige Redacteur und 5erausaeber der Zeitung Rußki Turkestan". A. smorguner, schwer verwundet. Der Verwundete wurde in'sMilitärhospita! georaazi, iaxo aoer aus dem Wege dahin. Die Einzelheiten dieses blutigen Lynchgerichts werden natürlich vor Gericht erhellt werden."

vntdeckungsgcschichte von England. Auf dem internationalen Geogra phen -Congreß in Berlin hielt der dortige Prozessor Dr. W. Sieglin einen Vertrag über die Entdeckungsgeschichte

von Enaland im Alterthum, der aucy in weiteren Kreisen Beachtung verdient. Da das zur Bereitung der Bronze nothwendige Zinn im Alterthum nur m Spanien, in der Bretagne und in Cornwall gefunden wurde, so dehnten sich die Fahrten sruy blö zu diesen fernen Ländern aus. Gades ward nach griechischer Ueberlieferung schon im 12. Jahrhundert v. Chr. von den Phöniciern gegründet. Die erste sichere Erwähnung der Zmn - Jnjem finden wir in dem von Avien übersetzten. aus dem Jahre 475 v. Chr. stammenden Periplus. Bald nach 475 besetzten die Karthager, die bis dahin nur einen Theil der Ph'önicischen Nie-derlassungenSüd-Spaniens an sich gebracht, die ganze Meerenge von Gibraltar und verhinderten von jetzt an die Griechen völlig am Besuch der westlichen Meere. Um 465 sandten sie eine Expedition nach den Zinn - Inseln unter Führung Himilco's, in derselben Zeit, in der Hanno nach der libyschen Westküste ging. Himilco hatte von der Ungunst des Wetters und widrigen Winden so viel zu leiden, daß er die Fahrt nach der Bretagne von Gades aus statt in 15 bis 16 Tagen in 120 mit Mühe vollendete, und im unwirthlichen Lande überwintern mußte. Ob c auch noch von feindlichen Angriffen der Barbaren zu leiden hatte, wissen wir nicht. Thatsache ist. daß wir nach der Expedition Himilco's nicht nur keinen Aufschwung, sondern einen Rückgang deS Verkehrs nach den Zinninseln beobachten können, und daß die Karthager mit der Gewinnung des in dem eben eroberten, näher gelegenen Spanien befindlichen Metalls sich begnügten. So kam es, daß den Griechen des 5. Jahrhunderts die Kunde von dem Nordwesten Europas wieder verloren ging. Seit der Weg über Gades nach den Zinnländern den Massalioten verschlössen war, hatten diese nur noch eine Möglichkeit, wenigstens nach einem Theile dieser Länder, nach England und der Bretagne zu gelangen, mit Hilfe des Landweges durch Gallien hindurch. Aber dieser eröffnete nch für sie erst, als die Kelten im Anfang des vierten Jahrhunderts v. Chr. in ihre Nähe vorrückten und mit ihnen ein Bllndniß gegen die bisher zwischen ihnen wohnenden Ligurer schlossen. TimäuS ist der erste, der diesen Landweg erwähnt; kurz vor ihm ist er in's Leben gerufen worden. Ein kühner Massaliote, Pytheas, ein Zeitgenosse Alexanders des Großen, beschloß, dem geheimnißvollen Zinnlande nachzuspüren. Es gelang ihm, ungehindert von den Karthagern, die Straße von Gibraltar za umfahren, bis zur Bretagne, dann bis England zu gelangen. die Insel auf allen Seiten zu umfahren, ja, bis jut deutschen Nordsee vorzudringen. Die Gründe, die ihn leiteten, waren wesentlich Wissenschaftlicher Natur. Dennoch war der Gewinn. den die antike Wissenschaft aus seiner Expedition z.yg, sehr bescheiden. Man glaubte ihm nicht, wesentlich weil seine angeblichen Entdeckungen zu sehr der seit Parmenides überall verbreiteten und anerkannten Zonenlehre, wonach der Norden der Oekumene unbewohnbar sei, widersprachen. Sein Versuch, nach England vorzudringen, ward nicht wiederholt, die Insel allmählich wieder vergessen. Der jüngere Scipio vermochte selbst bei den Massiliern und deren Colonisten in Cobilo nichts über sie zu erfahren. Um dieselbe Zeit versicherte Polybius, daß nur noch wemge Schisse in der Straße von Gibraltar verkehren. Um 60 v. Chr. sahen die Bewohner von Brigantium in Galäcien zum ersten Male eine Flotte: lauter Zeichen, daß der früher so blühende Verkehr in jenen Meeren erloschen war. Als Cäsar vor seiner Landung in Britannien sich über die Größe des Landes unterrichten wollte, gelang es ihm trotz aller Bemühungen nichtetwas Sicheres zu erfahren. Er bildete sich ein, einen alter orbis", im Sinne des Crates von Mallos betreten zu haben, und erkannte erst später seinen Irrthum, den er in seinem Bellum gallicum" freilich weislich verschwieg. Eaesas erkundete, daß England wirklich eine Insel sei. Man glaubte dies auch anfangs in Rom allgemein, aber allmählich tauchten wieder Zweifel auf, die erst Agrippas Umschiffung 79 n. Chr. zerstreute. Neue Bedenken, die sich unter den römischen Soldaten, die diese Umschiffung nicht kannten, im Laufe der Zeit erhoben, beseitigte endgiltig eine zweite Expedition. die Septimus Severus 203 n. Chr. veranstalten ließ. Europäische Rundschau. Turin L'lerdenkor?. Berlin. Von einem schweren Schicksalsschlage ist die Familie deS Schriftstellers Dr. Phil. Max Baumgart, Kopischstraße 1 wohnhaft, betroffen worden. Dr. Baumgart, eine durch seine langjährige Thätigkeit in weiten Kreisen bekannt gewordene Persönlichkeit, befindet sich seit einigen Wochen als unheilbar geisteskrank in der Irrenanstalt zu Dalldorf; die Gattin mit ihren beiden acht- und zehnjährigen Kindern befindet sich in bitterster Noth. Ihr einziges Kind haben auf entsetzliche Weise der Maler Zellermeier und seine Frau' aus der Lortzingstraße 26 verloren. Der 5jährige Knabe fiel über einen Eimer mit siedend heißem Wasser und trug so schwere Verletzungen davon, daß er bald nacy seiner Einlieferung im Lazaruskrankenhause verstarb. Familienzwist hat den 42 Jahre alten Kohlenhändler Otto Blümke, der seit Iahren in der Jnvalidenstraße No. 8 ein Geschäft -betrieb, zum Selbstmord deranlaßt. Er erhängte sich. Erhängt hat sich der 37 Jahre alte verheiratete Metallarbeiter Rudolf Manin, ein dem Trunk ergebener Mann, der mit sich und seiner Familie riallen war.

Durch Uebersahren getodtet wurde"der Maurer Brehmer aus der Koppenstraße 70. An der Ecke Grüner Weg und Koppenstraße lief er durch eigene Unvorsichtigkeit auf einen Omnibus zu, der ihn zu Boden rannte und überfuhr. Auf offener Straße zu erschießen

versuchte sich der aus Dresden geburtige Expedient Arthur Meltzer, weil er befürchtete, wahnsinnig zu werden. Der junge Mann brachte sich eine schwere, aber nicht lebensgefährliche Schuß wunde in der linken Brustseite bei. Mit Morphium vergiftet hat sich der 40 Jahre alte Kaufmann Hermann August Klettner. der erst vor kurzer Zeit aus der Provinz nach Berlin kam. Die Veranlassung zum Selbstmord ist nicht bekannt. Im Radlerkostllm, aber ohne Kopfbedeckung und mitPantoffeln an den Füßen wurde der Rohrleger Paul Haß dem Schöffengericht aus der Untersuchungshaft vorgeführt. Der Angeklagte hatte einem armen Dienstmädchen seine ganzen Ersparnisse abgenommen unter dem Versprechen, es heirathen zu wollen. Das Gericht belegte den mehrfach vorbestraften Schwindler mit einem Jahre Gefängniß. E b e r s w a l d e. Die Vernehmungen vor dem hiesigen Amtgericht wegen des in Golzow an der Gutsköchin Luise Steinicke verübten Mordes haben dahin geführt, daß der unter dem Verdachte der Thäterschaft verhaftete Knecht Karl Schönfeld aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist. Nach dem wirklichen Mörder muß also noch weiter geforscht werden. Prodlrz Ostpreußen. Liebstadt. Eine Feuersbrunst äscherte die Scheunen der Fleischermeister Braatz. Thiel, RosanowSki. des Brauereibesitzers Wasserzieher und des Kaufmanns Strazim ein. Es wird Brandstiftung vermuthet. . W a r t e n b u r g. Als Arbeiter in der Dabrunger Forst mit dem Wegschaffen von Langhölzern beschäftigt waren und von einem AbHange die Hölzer herunterrollten, kam der Arbeiter Gutt von hier zu Fall, wobei ihn 3 Stück Langhölzer so bedrückten, daß alsbald der Tod eintrat. Der Verstorbene hinterläßt eine Wittwe und drei noch unerzogene Kinder. W e e s k e n d o r f. Durch Selbstentzündung -von Heu kam auf dem Gehöfte des Gutsbesitzers Zeppke Feuer aus. Der große Vieh- und Pferdestall mit etwa 200 Fudern Futtervorräthen wurde ein Raub der Flammen. Es konnte von dem lebenden und todten Inventar wenig gerettet werden. rrlirzWcstpreußen. D a n z i g. Aus dem dritten Stockwerk stürzte sich die am Hausthor wohnende Frau Wenzel, anscheinend infolge Geistesstörung, auf die Straße. Sie wurde mit einem Schädelbruch und schweren inneren Verletzungen nach dem Lazareth gebracht. An den Folgen eineö Sturzes von einem Neubau starb der Maurerlehrling Johann Boehnke. Wegen Unterschlagung von 4000 M. erhielt der Buchhalter Emil Seidel 2 Jahre Gefängniß. Seidel war bei der Holzfirma Menz angestellt. Kulm. Die diamantene Hochzeit feierte das Schneidermeister Karl Freiwald'sche Ehepaar. Der Jubilar ist 88, diß Jubilarin 82 Jahre alt. Von sieben Jubelpaaren, welche hier vor zehn Jahren die goldene Hochzeit feierten. bat nur dieses Paar die diamantene Hochzeit erreicht. L ö b a u. In der Stadtverordnetensitzung wurde dieser Tage der EhrenZürgerbrief für Rentier Robert Edel, der seit länger als 50 Jahre Burger der Stadt ist, vollzogen. Pirrirz Tomniern. N e u st e t t i n. Von schlimmen ??olaen war ein Streit, der Zwischen Arbeitern des Gutes Neuvelm, die mit Mähen beschäftigt waren, ausbrach. Der Hofmeister hieb mit der Sense nach dem Arbeiter Bülow und traf dessen Hand so schwer, daß sie fast vom vxxm getrennt wurde und der Berletzte zur Heilung in das hiesige Krankenhaus geschafft werden mußte. Im hiesigen Gerichtsgefängniß hat sich in V i. 5 rr n' ff keiner Aeue oer cnemaiige Posliuon. jetzige Arbeiter Karl Lohrke von hier, welcher sich wegen Bettelns in Untersuchungshaft befand, mit seinem Taschentuch erhängt. Er verzehrtt erst seine Mittagsportion bis auf der. letzten Rest, und dann knüpfte er sich auf. S t o l p. Das aus Hammermllhle verschwundene Dienstmädchen Hedwig Grünke ist in der Wipper todt aufgefunden worden. Bildhauerlehrling Stange von hier wurde in der MilitärSchwimmanstalt von einem Schüler in den Strom gestoßen; er gerieth infolge der starken Strömung und der großen Wassertiefe in Gefahr, zu ertrinken. Sein 15jähriger Genosse Willi Gra menz. der sich entkleidet am Ufer befand, sprang in's Wasser, erfaßte den des Schwimmen nicht kundigen Stange und schaffte ihn mit großer Mühe an's Ufer. Vttlirz C'öleklrig-Holslein. A l t o n a. Dachdecker Pump stürzte in der Hafenstraße von der dritten Etage auf das Straßenpflaster und trug so schwere Wunden davon, daß er bald starb. Der Unglückliche hinterläßt eine Frau und fünf kleine Kinder. In der Grotjahnstraße wurde der Bäckermeister Stolt von einem Schlaganfall betroffen. Dabei stürzte er so unglücklich zu Boden, daß er einen Schädelbruch erlitt. F i s ch b e ck. Wohichaus und Scheune des Landmanns Spierina brannten nieder. Eine Dreschmaschine und 10 Schweine sind mit verbrannt. Man muthmaßt Brandstiftung. F l e n s b u r g. Polizeicommissar Wulfs ist auf Grund der Ergebnisse der gegen ihn eingeleiteten DisciplinarUntersuchung seines Dienstes enthoben worden; seine Befugnisse im executiven Dienst wurden dem Criminalcommis sär Hesse! übertragen. U'rrdinz Schlesien. L ü b e n. Van einem sebr blauer-

lichen Unglücksfalle würde anläßlich einer Hühnerjagd auf den Sabitzer Dominalfeldern der Sattlermeister Müller aus Haynau betroffen. Durch vorzeitiges Entladen seines Gewehres erhielt er die volle Schrotladung in das Bein, so daß ihm die Wade vollständig

zerslcischt wurde. Der unglückliche Schutze mußte sofort vom Platze weg zu Wagen zur ärztlichen Hilfeleistung nach Seebnitz gebracht werden. N e u m a r k t. Wohl in Folge von Schwermuth machte die fast sechzigjährige Wittfrau Vogel ihrem Leben durch Erhangen ein Ende. Der beim Tischlermeister Franz Klepta beschäftigte Tischlergeselle Schmidt verunglückte dadurch, daß er aus einem Fenster im dritten Stock aus em Dach und von da zur Erde fiel; er zog sich dabei so schwere innere Verletzungen zu, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Prrdinz Posen. Posen. Se'n fünfzigjähriges Doktorjubiläum feierte der Rabbiner der hiesigen Synagogengemeinde, Dr. Feilchenfeld. Als der Rangirer Böhm aus seinem Wärterhäuschen trat und die Geleise überschreiten wollte, wurde er von der Maschine erfaßt. Er gerieth unter die Räder, so daß ihm beide Beine abgefahren wurde. B r o m b e r g. Pastor Brauner sen. wurde, als er auf dem Trottoir am Wollmarkt ging, von einem Wagen, dessen Pferde auf dasTiottoir gesprungen wa'.en. heruntergerissen und überfahren. Er erlitt lebensgefährliche Verletzung:n. Mit 6 Jahren Gefängniß bedachte der Gerichtshof den früheren Kellner, jetzigen Makler Paul Labuhn wegen Betrugs. P a r l i n. Dieser Tage geriethen die Arbeiter Walkowski und Wawrzynowski in Streit, der in Prügelei ausartete. Als Walkowski sich entfernen wollte, ergriff Wawrzynowski einen Dreschflegel und versetzte dem sich Entfernenden einen Schlag auf den Kops. Der Schwerverletzte ist gestorben. Wawrzynowski ist verhaftet und dem Justizgefängniß eingeliefert worden. iTitln Cccksen. H e t t st e d t. Dem Malermeister H. Laas wurde ein Mädchen geboren, welches an jedem Fuße 6 Zehen und an jeder Hand 6 Finger hat. im übrigen aber normal gebaut und gesund ist. Die überzähligen Glieder sollen auf operativem Wege entfernt werden. Jlversgehofen. Der Malermeister Kästner.welcher kürzlich auf der Poststraße von der Leiter stürzte und sich eine Gehirnerschütterung zuzog, ist gestorben. Langensalz a. Der zweite Bürgermeister Hierselbst. Marxen, ist zum Syndikus m Demmin (Pommern) gewählt worden. Nordhausen. Dr. Eduard Rühlmann, der als Augenarzt sich eines ausgezeichneten Rufes erfreute, ist anHerzlähmung gestorben. Zwischen Nordhausen und Großwerther ist der Bahnwärter Friedrich Gerlach aus Kleinwerther überfahren und auf der Stelle getödtet worden. lrdin; Hannover. Hannover. Der wegen Verlei tung zum Meinerde zu 3 JahrenZuchtHaus und 10 Jahren Ehrverlust verurtheilte ehemalige Mandatar Bruno Tschornia hier hat sich im hiesigen Gefängniß mittelst eines Handtuches an der in seiner Zelle befindlichen Luft klappe erhängt. Burgdorf. Apotheker Wendler beging die Feier seiner 50 - jährigen Thätigkeit als Apotheker. Der deutsche Apotekerverein ließ durch eine Deputation ein Ehrengeschenk überreichen, die Magdeburger Apotheker - Conferenz sandte eine Glückwunschadresse. A d e l e b s e n. Im Alter von 74 Jahren ist der Bürgermeister Vornträger gestorben. A u r i ch. Der Superintendent Bode zu Aurich - Oldendorf ist nach 53 - jähriger Thätigkeit in den Ruhestand getreten. rrlilnz Westfalen. Steinhausen. Der Arbeiter Aloisius Vollmer stürzte so unglücklich beim Aufrichten des hiesigen Stationsgebäudes ab, daß der Tod 4 Stunden nachher eintrat. Wevels'burg. Sein goldenes Priesterjubiläum beging bei körperlicher und geistiger Frische Pfarrer Ru barth. Wiedenbrllck. Durch einen Sturz auf die Tenne zog sich der Arbeiter Hsrdelbracht einen Schädelbruch zu, der seinen Tod herbeiführt. W e r d o h l. Unter eigener LebenSgefahr rettete der Arbeiter August Golson das dreijährige Töchterchen des Fabrikarbeiters Schepp aus der LenneAuf der Strecke Augustenthal-Wer-dohl der Schmalspurbahn wurde der 40 Jahre alte Hammerschmied Kölsche von einer Locomotive überfahren und sofort getödtet. NbeinVrovmz. Bonn. Polizeirath Bornheim feierte sein 50 - jähriges Dienstjubiläum. Ein geborener Rheinländer, hat er 50 Jahre seinem Vaterlande und seiner Heimathprovinz treu und gut gedient. Aachen. Der Großindustrielle Gustav Talbot. Stadtrath und Aufsichtsraths - Vorsitzender der Aachener Disconto - Gesellschaft, ist gestorben.' D ü r e n. Der Fabrikant Clemens August Hoffsümmer von hier wurde von der Aachttier Strafkammer wegen Sittlichkeitsverbrechen zu sechs Monaten, der Mitangeklagte Bachem zu 18 Monaten Gefängniß verurtheilt. Beiden wurden die bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre aberkannt. Eoblenz. Der Geheime Commercienrath Leopold Seligmann, ein eifriger Förderer städtischer und gemeinnütziger Unternehmungen, ist gestorben. Provinz Heffen-Nassau. Schön st adt. Müller AsmuZ Dietz gerieth unter seinen beladenen Wagen. Dietz wurde schwer verletzt. T r e v s a. Der dreikia Jabre auf

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leidet, kann sich daraus verlassen, daß Magen und Lrber nicht ln Ordnung sind. ?r. Jogust König's Hamburger Tropfen reguliren die Leber und reinkzen den Magen.

My worfc as a school teacher often brings on a statc of intensc nervousness, which prevents dig stion and rcsults in severe headaches. I have found that by watching my feelings and taking a

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when I feel myself becoming tired and nervous

Iget reuetat tne time and dem hiesigen Lahnhof beschäftigte La demeister Kreuter sprang aus einem Packwagen, gerade als ein Rangirzuz vorüberfuhr, und gerieth unter die Räder: beide Beine wurden ihm zermalmt. Der Verunglückte ist alsbald gestorben. Treudelburg. Verunglückt ist der Oberförster Padberg dadurch, daß auf einer Dienstfahrt nach Sottsbüren das Pferd seines Wagens durchging. Padberg wurde auf die Straße geschleudert und fiel so unglücklich, daß ihm der Schädel zerschmettert wurde. Wiesbaden. Ein hier weilendes Fräulein Brun aus Petersburg hat sich in einem Anfall geistiger Störung aus dem Fenster gestürzt. Infolge der erlittenen Verletzungen trat der Tod bald darauf ein. Wütteldeutsche Staaten. Bad Harzburg. Ein arges Mißgeschick widerfuhr dem bei HolzHändler Koch hier bediensteten Fuhrmann Bues. Derselbe war im Okerthale mit noch einem Knechte mit Bauholzaufladen beschäftigt, als plötzlich ein Holzstamm vom Wagen herunterschlug und den Unglücklichen so vor die Stirn traf, daß der Tod sofort eintrat. 6 i sen ber g. Fünf hiesige Lehrlinge hatten sich Pulver zu verschaffen gewußt und unternahmen in der Nähe der Zieglscheune Schießversuche. Eine alte Röhre, die als Lauf diente, wurde gehörig mit Pulver gefüllt und dann in die Erde gesteckt. Die jungen Schützen haben dabei aber ziemlich unvorsichtig gehandelt, denn dem Etuismacherlehrling Schubert ging die La dung in's Gesicht und er erlitt so bedeutende Brandwunden, daß wahrscheinlich der Verlust des Augenlichts eintreten wird. Hildburghausen. Bei dem letzten Gewitter, das sich über unserer Stadt entlud, wurden dem Anspänner Friedrich Dressel, dessen Knecht auf dem Felde an der sogen. Galgenspitze mit Ackern beschäftigt war. zwei kräfiige Arbeitspferde vom Blitz erschlagen. Der Knecht wurde betäubt, erholte sich aber bald. Auf demselben Acker ist vor 25 Jahren ein Bruder des Dressel vom Blitz erschlagen worden. H ü t t e n st e i n a ch. Der Lagerhalter des Eonsumvereins, Grüner, der Wortführer der Sozialdemokraten war, ist aus seiner Stellung entlassen worden, nachdem wiederholt Fehlbeträze (1700 Mk. und 1000 Mk.) bei Aufstellung der Geschäftsrechnung und bei der Jnventuraufnahme festgestellt worden sind. ökheinpsal A l b s h e i m a. E. Das 1Z Jahre alte Mädchen des Maurers Fritz Zorn dahier wurde in 'der Nähe des BahnHofes von einer Sandfuhre überfahren und getödtet. Bö hl. Gelegentlich der Renovirung der katholischen Kirche fiel der 19jährige Jean Mileck. Tüncher von hier, vom Thurm der Kirche auf das Dach, wo er sich am Kandel anklammerte und so mit einer leichten Verletzung davonkam. Eden koben. Auf dem Anwesen ies Herrn Philipp Anslinger, Winzer in der Klosterstraße, entstand Feuer, wobei das Hintergebäude, die Scheuer und Stallung mit Futtervorräthen und Stroh total niederbrannten. Frankenthal. Sein 40jähriges Dienstjubiläum beging Oberlehrer Roth.

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