Indiana Tribüne, Volume 23, Number 37, Indianapolis, Marion County, 25 October 1899 — Page 1
o xfvr Os AS KS AOkS AA AA O ! . 'I l l M Y 1 i I I 1 I fcv M y y w y i W r ' W W V H Office : No. 13 Süd Alabama WtraZze. Telephon 1171. Jahrgang 33 Indianapolis, Zndiana Aiitlwoch, ficn 25 Oktober 1899. No. 37
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entgegengenommen.
Lditorielles.
Bei der Konferenz der AntiImperialisten in Chicago theilte einer der Redner, ein Mitglied deö Con gresseö, mit, daß unsere Regierung eine Depesche von OtiS veröffentlichte, in welcher eS hieß: Freiwillige willig zu bleiben." DaS Kongreßmitglied begab sich in daS KriegS-Departement und ließ sich das Original der Depesche zeigen welches lautete: Freiwillige unlustig sich wieder einmuftern zu lassen, aber willig, zu bleiben bis die Trsnöport schiffe anlangen." Dazu bemerkst die N. S. Volkö zeitung" : Genau, wie Biömarck die bekannt Emser Depesche in ihr Gegentheil um fälschte, so fälscht die Washingtoner Regierung die obige Nachricht auS Manila in ibr Geaentbeil um. So wird daö amerikanische Volk von seinen Dienern" belogen und betrogen." Wir befürchten sehr, daß eS nicht bloß Gen. OtiS ist, welcher das amtli I fis. 9lnt in 1?nwiss,f,it k,t?,ff IMII IMV W V . . " .1 o Borasnae aus den vollivvtnen halt, sondern, daß unsere Regierung w v genau dasselbe thut. CS wäre schänd lich, wenn eS so wäre. 3n Mississippi ist dieser Tage wieder ein Neaer durch daS so beliebt gewordene Verfahren deS Lebendig btrhrtnntH hnrA inn Vftth iimiit IV . . V . . . V WWVf bracht worden. Wir haben nicht die f m m mm Ävftcyk uns es wuroe woyl auq ver lymuuj icin, uc ven u vctiajicitn Mitleid wach zu rufen. Nach seinem I -t.ii x. f et. v-- ra eigenen Geftandniß hat er eine Frau und ihre dter Kmder, nachdem er erstere mißhandelt und das Haus ausgeraubt hatte, gefesselt, mit Oel Übergossen und dadurch getödtet, daß er daS HauS iu Brand steckte. Paßt auch die !ex taliou! nicht mehr in unsere Zeit, verträgt eS sich auch nicht mit der heutigen Kultur, daß lit öffentliche Gerechtigkeit aus elne tuse mit selbst dem brutalsten Verbrecher stellt, und nach dessen barbarischen Instinkten handelt, so ist doch in diesem ftafl immerhin daS Mit leid ausgeschlossen. Wohl aber darf man sich fragen, ob hn9L rt rnn nFi r f t 9irfiiAn hä Wtntä WW JtHMHMl V If ft. V Nicht ganz oder zum Theil auf Rech. nunsl iener arausamen Sinricktuna Methode zu setzen, welche der Mob im a . i m 1 Tüden eingeführt hat ? Sollten die eger ntcht von den Welßen lernen? Wir baben schon einmal darauf bin 9eBi!fen' ""''t' grausamen Lynchmorde in den Herzen der schwarzen Berölkerung deö Tuderiö naturgemäß ein tiefer Haß oegen die Weißen erzeugt werden muß, der sich schließlich ebenfalls durch Grausamkeit Luft machen wird. Grausamkeit ge h trt Grausamkeit Hfiftik und ßfm schichte weisen in gleicher Weise nach, daß es noch niemals gelungen ist. das Verbrechen durch grausame Behand. ng und Bestrafung der Verbrecher , unterdrücken. Da aerad. c,,n. txl lmn wahrscheinlich. SS ist fogai tt tocnn tu gusame Be Handlung sich ausschließlich gegen einen kgderen Bolkötheil richtet, der sich durch AbNammuna. Sautkarbe. oder sge von den Andren unterscheidet ' ' ' t Wiedervergeltung auf der einen t eS nicht stehen. Sie wird II .MV fUU.l. Hll. V yUtlV' langen der Brutalität und GrausamII V m Kl. Hrnk. keit werden in grauenhafter Weise zunehmen, derart, daß die Bevölkerung ganzer Gegenden schließlich völlig brutalisirt wird. ArchlllllGIlhlell. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht; mög licherveise Regen am Donnerstag. $5e Temperatur innerhalb der ätzten Z4 Stunden 7S Grad, niedrigste 5a Grad. Ca pt. Howard'S Tod. Washington, D. C., 24. Okt. ES wird in einer offiziellen Depesche auö Manila bestätigt, daß Hauptmann Guy Howard, HilfS-Quartiermeifter, am Sonntag in der Nähe von Arayat, während er sich auf einer Pinasse be fand, von den Filipinos getödtet vor den ist. Sein Clerk und ein Singe. i borener wurden verwundet. Sine Späher Abtheilung deS 86.
amerikanischen Freiwilligen-Regimen
teS stieß südwestlich von Santa Rita auf Feinde, tödtete 6 derselben und nahm 8 gefangen. Die Filipinos im. südlichen Luzon griffen Calamba an, wurden aber zu rückgetrieben. Heute Vormittag machte der ameri tausche Befehlshaber in Calambc einen kräftigen Angriff auf die Feinde trieb sie auS ihren Verschanzungen und verfolgte sie drei Meilen weit. Die Amerikaner hatten einen Getödteten und 4 Verwundete zu verzeichnen. Sin Deutsches HauS" i n EvanSville. E v a n S v i l l e, Ind.. 24 Oktober. Seit Jahren sind hiesige Deutsche mit der Abficht umgegangen, dem guten Beispiel deS Indianapolis DeutschthumS zu folgen und ein Deutsches HauS als Sammelstätte für daS deutsche Publikum der Stadt zu errichten, aber auS d,m einen oder anderen Grunde hat daS Unternehmen früher keine großen Fortschritte gemacht Nun hat aber die zweimalige Feier deS Deutschen TageS einen ansehnlichen Ueberschuß ergeben, und eö ist nun eine beschlossene Sache, mit diesem Gelde einen Bau-Fond sürdaS längstgeplante Unternehmen zu kreiiren, und auf diese Weise der guten Sache Vorschub zu leisten. Die Pflichten des ArzteS. SravfordSville, Ind., 24 Okt. Eine eigenthümliche Schadenersotzklage ist beim Kreiögericht gegen oen hiesigen Arzt Dr. George W. Eddingsield von Thomaö Burke angestrengt worden. Derselbe sagt, seine Gattin habe ihrer Entbindung entgegengeseben, und der Arzt sei aufgesordert worden, ihr Beistand zu leisten. habe denselben aber versagt, obgleich er noch ein zweite Mal unter Anbietung eines Honorars dazu aufgefordert wurde. Frau Burke und ihr Kind starben im W'chenbette, und der Gatte macht den Dr. Tddingsield dafür verantwortlich und fordert $10,000 Schadenersatz. Wildeag d a u s N e g e r. M e m p h i S,Tenn.,24.Okt. Große Erregung herrscht in Lake County, Miss. Bewaffnete Banden ziehen im Land umher und stündlich droht eS zwischen Weißen und Schwarzen zum Kampf zu ommen. Die Veranlassung ist die bereits gemeldete Ermordung der Familie von 3. H. Gambrill. Der Neger Fohn Ltfiore, der gestanden haben soll. an der blutigen That betheiligt gewesen zu sein, ist bekanntlich am Pfahle verbrannt worden. Robert Smith, der schon aus dem Scheiterhaufen stand, über dessen Schuld aber den Lyr.chern Zweifel erwuchsen, wurde in daS Gefängniß von Carthage gebracht. Gestern Nacht wurde John Oliver Gray getödtet; auf welche Weise, wird nicht gemeldet. L.flore hatte ihn alS Mitschuldigen genannt. Ein gewisser Anderson Smith war am Dienstag ausgegriffen worden, aber entkommen. AuS Carthage wird berichtet, daß er wieder gefangen und gelyncht worden sei. Drei Neger, welche von St. Annei kamen, find in Lazoo City gefangen worden und werden nach Carthage gebracht. DaS ganze Land ist in Ausr,gung und die Hälfte der Mänrer steht unter Waffen. Viele Schwarze haben sich auf die Seite der Weißen g.ft.llt. Streikerprozeß in Zdaho. M 0 S e 0 w, Jdaho, 24 Okt. Die Prozeßverhandlungen gegen mehr als hundert der streikenden Grubenarbeiter von Coeur d'Alene, unter der Anschuldigung, am 29. April d. I. zu Wardner die Bundespost angehalten zu haben, werden in der kommenden Woche im Bundesgericht, beginnen. Mehrere der Angeklagten sind bereits auS Ward ner hierher gebracht worden. Washington, D.E., 23. Okt. Gouvernör Steunenberg von Jdaho hatte wieder eine Conserenz mit dem Kriegssekretär Root über die Frage, waS mit den vielen Grubenarbeitern, die sich seit Monaten im Staat Jdaho befinden, weiterhin geschehen soll. Das Kriegsdepartement möchte in dieser Sache keine weitere Verantwortung tragen. Wahrscheinlich wird in dieser Angelegenheit die Zdahoer Staatslegislatur zusammengerufen werden. Eine Zeitlang wenigstens dürfte man die Leute noch im Gefängniß halten.
Der B urenkrieg. Die Engländer in Pech. London, 24. Oct. Die Depesche deS KriegkministeriumS scheint die schlimmsten Befürchtungen zu reckt-
fertigen. General Aule hat Dundee und Glencoe gleichzeitig aufgegeben, und soweit die bisherigen Nachrichten reichen, hat er sich weder mit General White vereinigt, noch Ladysmith erreicht. General WhiteS erfolgreiche Aktion, von welcher Herr Wyndham im Parlament sprach, scheint sich lediglich auf die Beschäftigung der Aufmerksamkeit der Freistaat-Truppen zu beschränken, während General Fule nach dem Süden geht. AuS den amtlichen Depeschen w:rd klar, daß sowohl General - Komandant JoubertS Kolonne im Norden, als die Freistaat - Truppen im Westen starke Stellungen einnehmen, und daß nichts die Boeren hindert General Ju?e's Rückzug zu folgen, und Ladysmith von üdosten zu umfassen. Biö Verstärkungen eintreffen, scheint danach dem General White nichts übrig zu bleiben, als sich auf Ladysmith zu eoncentriren. Man glaubt, daß die Regierung noch weitere Depeschen befitzt, welche sie nicht publizirt. London, 24. Okt. DaS Kolonialamt hat eine Depesche erhalten, welche meldet, daß Präsident Steyn vom Orange Freistaat eine Proklamation erlassen hat, durch welche der Theil der Kapkolonie, welcher nördlich vam VaalFluß liegt, annekrirt wird. Dieser Theil umsaßt Griqualand westlich und Beschuanaland, und der Schritt ist augenscheinlich die Folge davon, daß die Truppen deS Freistaates die Bahn und alle Stationen nördlich von Kimberley besetzt haben mit Ausnahme von Mafeking, wenn dieses nicht inzwischen auch gefallen sein sollte seit dem Eingang der letzten Nachrichten, welche eine Woche alt find. London, 24 Okt. Sine Depesche deS Obercomm'.ssärS Sir Alfred Milner theilte eine Meldung deS Sir Godfrey Lagden, britischen CommissärS in Basutoland, mit, welcher auf die Aufsässigkeit der BasutoS ausmerksam macht, welche er bisher ruhig zu halten sich bemüht hat. DerCommissärsagt: Unsere Politik ist erschwert durch die Aufhetzungen seitens der Buren, welche gedroht haben, Masuru und andere Stationen anzugreifen. Diese Drohungen, verbunden mit Intriguen, haben sthr dazu beigetragen, die Engeborenen in Ausregung zu versetzen. Zch wünsche zu den Akten zu bringen. daß die Buren unbesonnener Weise versucht haben, die Treue der BasutoS zu erschüttern, und unsere Bemühungen um die Erhaltung der Ruhe zu vereitel. Die Buren find deshalb verantwortlich für jeden Ausstand, und für die Besorgniß, welche jetzt bezüglich eineS Einfalles der Eingeborenen besteht. Sit?7S'Sachrichts. 'Angekommen in : Plymouth: Pennsylvania" von New Lork nach Hamburg. N e w S 0 r k : Brasilia" von Hambürg; Noordland" von Antwerpen. Bremen: Königin Louise" von New Sork. Glasgow: State of NebraSka" von New öork. Southampton : Trabe" von New Fork nach Bremen. k h e r b 0 u r g :. Kaiser Friedrich" von New Fork nach Bremen. Queenötown: Ultonia" von Boston nach Liverpool; Oceanic" von New öork nach Liverpool. Rotterdam: Statendam" von New Sork. Schiel'S Depesche a n 5 e n Kaiser. Berlin, 24. Okt. Oberst Schiel, der Führer der deutschen Abtheilung in dem Heer der Buren, welcher jetzt verwundet in die Gefangenschaft der Lriten gefallen ist. hat bei AuSbruch deS Krieges folgende Depesche an den Kai ser Wilhelm geschickt: Möge eS Ew. Majestät gefallen, zu bemerken, daß wir deutschen Stimm geber, welche jetzt an die Grenze mar schiren, geschworen haben, kämpsend oder fallend unseren hiesigen Stamm verwandten losal zu bleiben. Wir bedauern eS schmerzlich, daß die Regie rung ihren Einfluß nicht zum Schutz unserer Interessen geltend machen und
gegen daö räuberische Vorgehen EnglandS Protestiren kann. Möge deutsches Blut nicht vergeblich für Freiheit und Gerechtigkeit fließen und mögen die Segenswünsche Ew.
Majestät mit unS deutschen Soldaten sein, deren Loyalität die Freundschaft erhalten wird, welche Ew. Majestät uns einst gezeigt hat. allerlei. ÄufeigentUmltcyeWeise hat sich d:e 4 Jahre alte Roste Wunsch. Tochter des Zimmermannes Ludwig Wunsch von No. 397 Melrose Str.. in Vroizklyn. N. Y.. eine Wundverlztzung zugezogen, die Starrkrampf erzeugte und schließlich zumTode führte. Jüngst befand sich die Kleine mit einem Butterbrod in der Hand auf eineni benachbarten Baugrund, als ein gro-r Hahn ihr das Brod entreißen wollte und ihr dabei mehreremale mit dem Schnabel in' Gesicht hieb. Nach einiger Zeit stellten sich bei Roste Krämpfe ein. die immer deutlicher die Form von TetanuZ annahmen. b!Z das Kind durch den Tod von seinen schrecklichen Leiden erlöst wurde. Die Gesundheitsbehörde terweigerte die Annahme des Todtenscheins. worauf Coronersarzt Dr. Newman ein: Autopsie vornahm, die Mundstarrkrawpf als Todesursache unzweifelhaft, feststellte. DieaussechsPersonbestehende Mannschcf! d:5 submarinenTorpedcbootes ..Holland" wäre neulich beinahe erstickt. Das Boot hatte von Greenpoint. L. I.. eine Probefahrt gemacht und als es zurüÄkchrie. fiel es auf, daß die Mannschaft nicht das Fahrzeug verließ, um dasselbe am Dock zu befestigen. Mehiere Personen sahen nach und fanden die Mannschaft bewußtlos. Das Innere des Bootes war mit Gas gefüllt und einige du Retttt wären beinahe auch vom Gas überwäl tigt worden. Es gelang, die Mann, schaft einzeln aus dem Schiffe zu heben, und in der frischen Luft hatten sich alle Sechs bald wieder erholt. EL stellte sich dann heraus, daß eines der 6as-Reservoire leck geworden war. als das Boot den Dock erreichte. Wäre das. früher passirt, dann würden alle sechsMann elendiglich erstickt sein. Das Boot selbst wäre verloren gewesen. An Bord des Biehdampfers Manitou- von der Atlantic Transport Line hat während seiner letzten Reise ein armer Teufel, zur Berzweiflung getrieben, Selbstmord begangen. Der Betreffende, dessen Name nicht bekannt geworden ist, war ein österreichischer Jsraelit. welcher sich seine Ueberfahrt dadurch verdienen wollte, daß er das an Bord befindliche Rindvieh abwarten half. Der Dam pfer war nicht mehr weit von seinem Bestimmungsort, als der Mann sich von Vieren der Viehtreiber bereden ließ, einem ein? Losk zu flicken. Mährend nun der Bedauernswerthe damit beschäftigt war, warfen ihm die vier Kerle einen Sack über den Kopf und raubten ihm seine ganze Baarschaft von 5250. Der llrme wurde durch seinen Verlust wahnsinnig und sprang über Bcrd. Man ließ ein Boot herab, ;:m den Mann zu retten, doch konnte man nicht einmal seine Leiche finden. Die vier Räuber entkamen. Eine un vermuthe se Erbschaft in beträchtlicher Höhe wird demnächst einer armen Berliner Streich Holzhändlerin zufallen. Die Schwester der Händlerin, eine Wittwe Hülsbera. wohnte feit langen Jahren in Oramenburg und genoß den Ruf einer anständigen, aber sehr armen Frau. Daö ihr gehörige Häuschen war stark belastet, und die Gläubiger drängten fortwährend auf Entrichtung der fälligen Zinsen, so daß man sich verwunderte, daß es nicht zu einer Katastrophe kam. Dieser Tage ist nun die arme Frau gestorben, und man hatte schon Borsorge getroffen, um sie auf Kosten anderer beerdigen zu lassen. Groß war aber das Erstaunen, als man in ihrem Bette 36.000 Mark und in einer Schublade weitere 10,000 Mark in Baar und Werthpapieren versteckt vorfand und aus den Papieren ermittelte, daß die Verstorbene inMecklenburg werthvolle Grundstücke und in Berlin ein Haus besitze. Die gesammte Hinterlassenschaft der armen" Frau, welche sich in ihrem Geize nicht einmal ausreichende Beköstigung gegönnt ba ben soll, wird oberflächlich auf üier 200.000 Mark geschätzt. Nach Abfuhrung der hinterzogenen Steuerbetr'äge auS der Masse, wird der größte Theil des Geldes der in Berlin wohnenden Schwester zufallen, welche dann getrost den Streichholzhandel an den Nael hängen kann. Viel Aufsehen erregt in London ein Uebersall auf den Duc de Stackpoole, der in seiner Wohnung von einem Bekannten so insultirt wurde, daß die Polizei einschreiten mußte. Der Herzog crzählt über den Vorfall: Ich saß ruhig imEmpfangszimmer und wartete auf die Herzogin, als der betreffenden Herr plötzlich unangemeldet in mein Zimmer trat. Er war sehr aufgeregt, sperrte die Thür zu, steckte den Schlüssel zu sich und sprana, während er ein paar Worte über Briefe an seine ??rau bervorstieß.
Dulöete Jahre.
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stYl. 2Karp St rai, gran eines promtyJinmen ffarmerS uns wohlbckanut uvtcr w allen Bcwvlznern nahe Belmont. N. fl. schreibt: Seit 27 Jahren Wt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte arobe Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ehn, Abhilfe. Vor drei Jahn wurde mein Zu fkand beängstigend, der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervös. Ich konnte nicht fchlafcn und hatte eine Anzahl verderblicher An falle und wurde allmählia schlimmer. Ich begann 2)r. MileS' Nestorative Nervine und Nerven und LeberrPillen zu gebrauchen. Anfangs schien die Medizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte NachtZ besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler; nun bin ich nahezu wieder ganzlich gesund, wie eine Person meines Altert eS erwarten kann. Sott segne Tr. MileS' Nervine." Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste ?VJi?"Sj AY Dr. v MiW Nervino Restorea 5 lasche nützt oder daS eld wird lurücker stattet. Tuch über die Krankheiten deZ HerzenS und der Äerven frei. Adresse: im IUUIUI V uuxs U.UU v! D r. M i l M e d , a l .. Ellhart. Ind. Bachmanns High Patent und Tip Top :: Mehl :: geben der Hausfrau die beste Zusrieoenheit. .1-4 ui:i:a v.;ivu uu uuuy q ni-jii i ö i tTTrt. aiiT ?n Zcs geschah so r.'.sch. daß ich mich nicht inmcl ton nie!nerno;$ echten konnte. .5er erste .Str?ich traf eine meiner Va"en. Dann erhielt ich einen Schlag in die Seite, llnnzilllürlich beugte ich -il'.ch nach rlZÄwäris, um auszuweichen, md da drü.ite ich ni meinem Kops t:e cnstcrschklbe ein. Ich rief um '.ils'e. Dann stürzte ich r.uch auf meineu Angreiser, d.'r ziemlich schwach zu sein schien, und es gelang mir. ihn zu Boden zu werfen. Als die Polizei von außen in's Zimmer drang, ließ ich lhn frei. Herr N. scheint einige Briefe von mir an seine Frau in die Hind bekommen zu haben; aber sein Zorn ist mir unbegreiflich, da ich nie auch nur eine Zeile an seine Frau schrieb, die nicht alle Welt hätte lesen kennen.In einer Kunsthand lung der Nue Lafitte in Paris ist jetzt ein Bild von D6ga?. dem als bedeutendsten der modernen Franzosen gepriesenen Maler, ausgestellt. Dieses Bild wurde bei der Versteigerung des Mobiliars emes armen Kunstlers vor n' . o ' v r. er ullajen aqrcn üon romern jui Francs erstanden. Die vier Erstehe? fanden einander derart ab, daß einer für drei Francs, der zweite für zehn Francs Gewinn auf seinen Eigen thumsantheil verzichteten. Die zwei andern Compagnons hielten das Bild im Laden. Da es Niemand kaufte, gingen sie endlich damit zu dem Kunsthandler m der Rue Lasttte, der zhnen 3000 Francs sofort auszahlte. Jetzt kostet das Bild 16.000 Francs. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Urfache dieses Uebels und heilt Catarrh dadurch, baß sie daö Blut reinigt. Hood'SPillen wirken milde. aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 25c. Der - jjew Yrk tore (Etablirt 1853.) "Wiens. Butterick Muster ! Kersey JaSen für Damen. Sine hübsche AuSvahl von Kersey Jacken in lohbraun, schwarz, royal, castor, mit feiner Seide gefüttert, doppelter Naht und Perlmutter-Knöpfen. Sie sind gut gemacht, gute Facon und der Preiö ift ß19.00. Im zweiten Stock. 89HL
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