Indiana Tribüne, Volume 23, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1899 — Page 3
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Dr. J. A. Siitcllffemei Pflichten.
U II V l. j Geschlechts., Urin, und Rectum Krankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 CffktuBnien : 9 di, 10 NZr Vorm.; 2 bis 4 llhr m Die Office von Dr. K. Piffi und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24L Ost Ohio Straße Telephon No. 927 Wie biZH. C. C. EYEETS, Deutscher Zahn -Arzt. Rs. 8; Nord Pennsylvania Str. S a S Clid aus Wunsch angeteantt. Dr. Jos. E. Moriw, Geschlechts, u. Lzarnkrankheiten. 20 West Ohis Straste. Dr. J. B Kirkpatrick, - Lehanltlt Frauenkran?hriten und Kranlheiten desNctnms. KSmzrrhoiven ohae besser und v'autelislrung gebeilt, Office : Hume BuNdin?. 31 Ost Ohio .Str. Dr. Louis Burckliardt, Willoughby Block. Ao. 2242ioib iieiiblcn Sitaße. prchstuudn: W-10U6i fön. 2-4Uhrachm. E,antg : 9 10 llhr t?or. Offtee'Te.evbon IHM. nu und alt. LZghnuag: 417 Capital Zloenue. Noilh. Telephon 23 3. ru und alt. Die alte schottische Rheumatismus Kur. Ueber 40 Jahre im Gebrauch:. Zu habt lel Ferdinand Müller, . Apotheker, Ecke Ost und Wshirgtonstr. OTTO DEPPERMANN, Deutscher Znlin-Arzt, Majestic Gebäude. Airnrner No. 207. r.G.G.Muff Ijat seine Offtee nach dem Willouahbv Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., etftt Stage. verlegt. QfftceStuden : Bon 2 bl 4 Nlzr Nackmittac, TelerHo: Ossice 2N2-WoHnung93tZ. Die Wohnung befindet st cd wie bikher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. F. Wühler, 806 Ofl füc&arfy Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 8 l hr Nachm.; 8 15 9 Uhr Abends. Telephon 1446. pTt4fruaften: oanta s. Sormtttagk. WALTER FIIAXZ, Za5)nArzt, No. 90& Ost Market Straße. Cosfin Vloö, . At 43. eMa,..tn.n öiiis r.. 11115 5trn.. 7 6U9 AVtnbi. Soanta. von 10 H)r k. 6 IMt RlPANS TABUIES rc intended sor thildrcn, ladlcs and all who prcscr a medlcine dlsguised consecticnery. Thcy may now be had (pul vp !n Tin Boxes, seventy-twö Jn a box price, twenty-sive cents or five boxes ibr ftnedollar. Anr druErctstwiIlcttthe'in , is you insht. ar.d they may always be ... . , . .? '. ooumca oy rcinimng uic pnvc IT rtinonc rlinmi?T y BIIC SVlfUal.3 iioii v v V7 sZZW bpruce SflnJ3i MM 60 YEARS . L, EXPERIENCE Tradc Mark DESIGN w.iT. "4 Cnavnir.HTS &C. . .Njk a itetcb tnd descrtption m ,nM.".?' pSbrSnl. K1Tni EflSSaiaL ' HidSok on Patent UmXf!ii iSTt ffiVicr sor .urtnfr p.tnt. BSS tSS tSSSh Mann Co. recein iafiwCrwlthout cbro. In tha ScientiHc jfntencan. äbCTÄ W?ik?5 Co.36lc'M'1"3'- Hew York '''Süii. Sa es T . wwoc. d. c
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Roman von HanS Richter.
(Fortfehung.) Jn Fleisch und' V:!n. kein Gespenst. wie Sie anzunehmen scheinen. Man soll doch nie etwas ganz und gar verschwören. Da hatte ich mir gelobt, des seligen Rudow Bodcn nie zu betreten, und nun habe ich mir gar ohne jede Einladung selbst Quartier gemacht. Beim Pinsel Rafaels, das alte graue Nest ist in seinem Innern gar nicht so übel. Allerdings Sie hat-! ten stets einen guten Geschmack, nur schade, daß Sie ihn bisweilen verleug-1 neten zum Beispiel bei der Wahl j Ihres Gatten, falls Sie sich dieser Bagatelle noch entsinnen. Lona trat in das geöffnete Gemach. Es war ihr Boudoir, ein kleines, mit üppiger Pracht und fast bizarrem Geschmack ausgestattetes Zimmer. Teppiche, seidene Polster und Spitzen, zierlich geschnitzte Möbel und kleine Kunstwerke in verschwenderischer Fülle regellos neben und über einander ge häuft, dabei aber nirgends eine unschöne, aufdringliche Ueberladung. Durch die geöffneten Fenster spielten die leise im Aoendwinde schwankenden Epheuranken herein. Ohne eine Einladung abzuwarten, ließ sich Froben auf einem Halbsessel nieder und schaute lächelnd in das Ant. litz der jungen Frau. Der Schimmer der untergehenden Sonne lag mit seiner Röthe auf ihren weich gerundeten Wangen und ließ aus den braunen Locken bei jeder Bewegung strahlende Reflexe emporglühen. Die fein geäderten breiten Llder mit den langen, seidigen Wimpern verdeckten halb die zu Boden gesenkten Augen. Ein hübscher Spazierritt! hob Froben von Neu?m an. Spioniren Sie meinen Gänzen und Handlungen nach? erfolgte prompt und scharf d:e Gegenfrage. Welch haßliche Ausdrucke Sie angenommen haben, Lona! Aber ich habe es stets gesagt, diese ungebundene Freiheü taugt mcht für eme Frau Ihres Schlages. Sie wissen sie nicht zu gebrauchen und machen aus reinerLangeweile sich und andere unglücklich. Waö hat Ihnen denn Rudolf Elstra aetban. daß Sie ihm um jeden Preis den Kopf noch mehr verdrehen wollen, als er es jetzt schon ist? Herr von Elstra geht mich nichts an. Das denke ich auch! Leider hat man sich in diesem Falle mehr nach Jhren Thaten, als nach Ihren Worten zu richten. Herr Froben. . . . Aber der zornig drohende Ausdruck glitt völlig wirkungslos an dem Maler ab. der mit unzerstörbarer Ruhe fortfuhr: Da geben Sie sich nun eine entetzllche Muhe, emen Mann zu erobern. er Ihnen im Grunde absolut aleichgiltig ist. Ich würde ja nichts dagegen einzuwenden haben das sind so die reizenden Schwächen des schönen Geschlechts wäre nicht dieser Mann zufalliq Besitzer eines noch ziemlich unachärtcten und unerfahrenen Hcrz.'ns und einer braven rau, die beide ein wenig zu gut für derartige Spielereien sind. ml f ? . '.(Y I C 3üoer veaoiiHligen ie Dteuciaji, cen Baron zu helrathen. nachdem er nch hat scheiden lassen? Und wenn dem so wäre? stieß Lonc; stfiarf hervor, jedoch ohne aufzublicken. Hoffentlich würden Sie nichts dage-n einzuwenden Habens Bitte, ganz im Gegentheil, erklärte Froben äußerst zuvorkommend. Die Stelle des Brautsührers habenSie doch noch nicht vergeben? Dileinen weißglänzenden Frauenzahne gruben sich nagend in die Unterlippe. Ein drückendes Schweigen folgte, bis Lona mit einem trotzigen Emporerfen des schönen Hauptes rief: W:shzlb suchen Sie mich hier auf, nachdem Sie mich so lange gemieden haben? Wes halb überhäufen Sie mich mit SchmaHll7.gen, die eine Frau selbst nicht sis stockte und ergänzte dann von einem alten Freunde ertragen kann! Sagen Sie doch einfach: von der" ehemaligen Geliebten, den sie verließ, um einen reichen Mann zu heirathen. Vielleicht auch, um nicht seinen Kllnstlerflug hinabzuziehen in jämmerliche Vrotsorgen. in den kleinlichsten, gemeinsten Kampf um's Dasein, in welchem seine stolze Krast endlich doch hätte unterliegen müssen. Sie sin. vielleicht kein glücklicher Mensch geworden, aber sicher ein ganzer Künstler, den der Erfolg bald die Jugendleidenschast vergessen lassen wird. Vrrr! Jetzt fühle ich mich geschlagen. lachte Froben ironisch auf. Das ist e:n famoses Moiiv! Jn welchen rührseliaen Romanen baben Sie das aufgelesen! Die deutsche Kunst wird Ihnen ein Denkmal mit Eichenlaub und Schwertern stiften. 'Das ist mehr als heroisch, einfach genial überweiblich. 5!ck bin ba f! Erblassend prente die Zunge Frau die Livven aufeinander, dann murmelte sie: Es ist feig, ein Weib zu beleidigen, l r sm r ? l. - oas uoer leine 'uzaise gegen vsic cct füat. Ach, meine Gnädigste, das ist wohl abermals ein kleiner Irrthum. Bisher habe ich stets gefunden, daß Sie mit Bertbeidiaunas- wie mit Angriffswaffen in der vorzüglichsten Weise versehen waren. Also noch einmal was gedenken Sie mit Rudolf Elstra zu thun? Ein räthselhafter, glitzernder Blick aus den goldbraunen Augen traf den anscheinend in behaglichster Seelenruhe bequem dasitzenden Mann. Er bat sich mir stets freundlich ge zeigt, während alle anderen mich ent weder mit alb:rnen Zudringlichkeiten verfolgten oder mich verspotteten. Ich schulde ihm Dank und Freundschaft. Die Sie damit beweisen, oaß Sie auf dem besten Wege sind, ihn syste matisch zu ruiniren. Er kennt sein eigenes Herz nicht, wie Sie, Lona, das Ihrige nicht kennen wollen. Hoffen Sie auf ein echtes, dauerndes Glück an seiner Seite, wenn eö Ihnen gelänge,
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selbst in Jhrem'launenhafien. ungeberdigen Trotz zu, klug, um dessen sicher zu sein. Sie wollten ihn erobern, weil eine andere ihn begehrte; Sie wollen ihn haben, weil Sie einen andern nicht haben können, mich nämlich Ein qrelles Lachen schnitt ihm 'das Wort ab. Gleichmüthig wartete er, bis es verhallte, um dann ebenso ruhig fortzufahren: Ja mich, der ich meiner Gattin nicht gestatten würde, die Erbsckaft ihres ersten Mannes zu behalten. ' Srt wollten reich bleiben das ver-. trägt sich nicht m'.t meinen Grund-! sätzen; ich und die Meinigen werden nur durch eigene Arbeit erworbenes Brot essen. Sie wollen, daß ich Ihnen wieder werbend zu Füßen sinke das kann ich nicht mehr; es ist mir vor Iahren verzweifelt schlecht bekommen. Da Sie jedoch einen ziemlich ebenso harten Kopf als ich selbst besitzen, so ist es nicht sehr wahrscheinlich, daß wir zu einer Verständigung gelangen. Wir werden, einsam wie Adelaidens Freund im Frühlingsgarten, unsere jedenfalls nicht allzu geradlinigen Wege weiter wandeln. Ich na ganz so verzweifelt gleichgiltig. als es den Anschein hat, ist es Ihnen doch nicht, wie ich dieses aufgenöthia.teEölibat ertrage. Nach der Logik jeder bewährten Ro manfabrikantin hätte ich mich kreuzelend zu fühlen, aber ich bedaure unendlich, meine Gnädigste, den Gefallen kann ich Ihnen nicht thun. Nur mit dem Appetit bin ich in der letzten Zeit nicht ganz zufrieden. Entweder kocht Frau Musiol jetzt schlechter, oder mein Magen hat wirklich gelitten. Und Sie, theuerste Lona! Ihnen bekommt die unglückliche Liebe ganz vorzüglich, Sie werden von Tag zu Tag schöner. Wenn Sie daran sterben sollten, werden Sie schon als vollkommener Engel hinübergehen. Glauben Sie wirklich, mit diesen Thorheiten und VosheitenEindruck auf mich zu machen? erwiderte Lona mit ein:m Aufschürzen der Lippen, das wohl gegen ihren Willen mehr schmerzlich als verächtlich erschien. Froben zuckte die Achseln. Diese Hoffnung habe ich längst aufgegeben. Und um mir das zu sagen, kamen Sie in dieses Ihnen verhaßte Haus? Ihre Schönheit hat sich in größerem Maße vervollkommnet als Ihre Fassungsgabe, theuerste gnädige Frau. Ich muß also meine Bitte wiederholen: denken Sie daran, daß Baron Elstra bereits gebunden ist und daß wie sehr auch Ihr Herz danach verlangen mag, ihn zu erobern, Sie ihn dcch nicht lieben. Ich interessire mich noch immer für Ihr Geschick verrückt, nicht wahr? Da ich aber kein englische? Ro manheld bin und weder ein bezehrenswerthes Erbe, noch habgierige Verwandte besitze, so wird, hoffe ich, mich Niemand aus diesem Grund: m ein Irrenhaus sperren lassen, wiewobl aber lassen wir daS! ich richte rnich nach dem Worte eines unbekannten großen Philosophen, daß man auf die jer tollen Welt gar nichts Gescheiteres anfangen könne, als verrückt zu sein Einige wohlmeinende Freunde, wenn ich nicht irre, auch Sie haben mir allerdings bereits die köstliche Versicherung gegeben, ich sei von diesem erstre benswerthen Zustande nicht mehr allgUweit entfern:. Aber sprechen wir nicht langer von mir! Ihr jetziges Un glück bekommt Ihnen, wie gesagt, aus aezeichnet. Als Baronm Rudolf Elstra jedoch würden Sie sich ungleich unbehagllcher suhlen. D:e Gattin emes jo correkten, gegen sich und andere gleich strengen Mannes, der sich malzu einem famosen, hausbackenen Familienvater ausbilden wird, nein, davon müssen Sie ganz entschieden aüsteh'.n. Es paßt nicht zu Ihrem Teint, und daß rothzewelnte Augen Ihnen gut stehen, glaube ich auch nicht. Also: suchen Sie sich einen andern aus. gleichviel wen. W:e wäre tl Mit Herrn von Vorn... ? Das ist.... Aber das jähzornige Aufbrausen er. losch unter Frobens scharfem Lächeln. Eine Unverschämtheit, nicht wahr? ergänzte er in liebenswürdigem Tone. Ich fürchte längst, daß ich an unheilba ren derartigen Anfallen ie:ve. Aber wir nehmen unZ doch gegenseitig nichts übel . Guten Abend, Frau von Rudow. Es war mir sehr angenehm! Die iunae Frau stand jetzt am osfenen Fenster und starrte auf den verwil. derten Garten hinaus. Erst als sie das Klappen der Thür vernahm, sprach . ' . u t. sie, oyne stcy umzuwenoen, uoer du Schulter hinweg: Weiter haben Sie mir nichts zu sagen? Nichts, theuerste Lona! Sie haben sich vergebliche Sorgen und Muhen bereitet. Ich liebe Herrn Rudolf von Elstra nicht. Das weiß ich ja langst besser als Sie selbst. Und nun? Empfehle ich mich der Schloßherrin von Dobitz hochachtungsvoll und eraebenst. Mit einem zayen vtw flog ver anmuthige Frauenkopf herum, daß die braunen Locken flatterten. Eine tiefe Falte saß zwischen den starken Brauen, unter oenen oie sazonen nvaen zornig , . w r tr 1 bervorleuchteten. Ich liebe Herrn von Elstra nicht, wiederholte sie mit zitternder Stimme, aber vielleicht werde ich mich seiner ver sickern, um.... Um mich zu ärgern. ausgezeichnet!.... Froben drehte seinen breitkrempigen verwitterten Hut zwischen den knochiaen Fingern und stülpte ihn. in den Hausflur zurücktretend, fest auf das Haupt. Wenn Sie partout nicht anders wollen, kann mir's ja auch schnuppe sein. Minschen Wille is Lüt wJ - ........ r v;. : MlNsqen ylmmeirni agen oiz ytic dersachsen. Sie geben sich den Anschein, mich von einer Thorheit heilen zu wollen, und Ihr Gesammtverhalten dient doch nur dazu, mich darin zu bestärken, wie Sie recht wohl wissen. DaS ist nicht ehrlich und freundschaftlich Venno! Oh Sie haben bereits eine Stufe der Volljährigkeit erreicht. Pardon aus gewissen Gründen habe ich doch früher einmal Einsicht in JZren Tauj-
qtm genommen aoer vas rncroi unter uns . also daß von Zwangsmaßregeln keine Rede mehr sein kann. Entweder Sie wollen oder wollen nicht. Bitte, ganz nach Belieben, ohne Rücksicht auf mich. Froben! Das klang hart und zornig, doch dann, als seine Gestalt mit schallenden Tritten in dem Dunkel oer Halle verschwand, weich und flehend: Benno . . . ! Ich danke! rief er zurück, ich finde den Weg schon selbst. Der erhobene Fuß der jungen Frau zog sich langsam wieder zurück. Ihr noch eben in höchsterErregung gespanntes Antlitz erschien plötzlich müde und blaß. Mit einer Bewegung stumpjer Hilflosigkeit stützte sie die Arme auf das Fensterbrett, und d'e pr.ch'volle Gestalt sank wie gebrochen zusammen. Draußen schritt Froöen über den vernachlässigten Rasenplatz nach dem Hofe zu. Nun wandte er sich noch einmal nach dem blassen Frauenkopfe um, der, von den braunen Locken und grünen Epheuranken umwoben, mit brennenden Aug:n ihm nachstarrte, und
sprach: Es können sehr bald Tage kommen, Lona, in denen Sie eines männliehen Schutzes bedürfen. Ich hoffe. Sie vergessen nicht, wo Sie ihn zu suchen haben. Ein leiser, unbestimmter Ruf antwortete ihm, doch schien er ihn nicht mehr zu hören. Mit weit ausgreifenden elastischen Schritten eilte er davon. 13. In dumpfes Grübeln verloren saß Rudolf Elstra vor seinem Schreibtisch. Die sonst unermüdliche Hand ruhte mußig auf den ausgeschlagenen Büchern. Seit Lona von Rudow den fürchterlichen Verdacht in ihm geweckt, hatte er keine ruhige Stunde mehr. Immer tiefer fraß sich der Zweifel in sein Herz ein. Er hatte sich sofort nach B. nm erneute genaue Auskunft über Gregor gewandt und ebenso vorsichtigerweisc seme Mutter um die VermogensverHältnisse des Vaters während seines Aufenthaltes in V. befragt, jedoch auf keinen der beiden Briefe Antwort erhalten, was sich übrigens durch bis Kürze der Zeit von selbst erklärte. Wenn das Bild seines Vaters do? ihi. trat, dieses Muster eines pflichtgctreue-.: Beamten und untadelh.iften Edclmannes wie alle ihn gerübint , so er schien es ihm unbcgcc:iüch, daß er nui eine Minute lang an die Echtheit jenes unseligen Documentes hatte glauber rönnen. Er mußte von Sinnen gewe sen sein, und in diese: wahnwitzige? Verblendung hatte er den Vater in Grabe beschimpft und sein eigenes Le ben frevelhaft dahmgeworfen, Ehrt und Glück veraeudet. Anderseits aber so kamen dzni wieder die Zweifel hatke er selbe. Schrift und Siegel als echt erkannt, und wie er sie in diesen Tagen imme: vcn Neuem wieder geprüft, stunden lang, mit der Lupe bewaffnet, so hittc er doch rein noch so geringes Zeichel' einer Fälschung entdecken können. Und selbst eine solche angenommen. - wie sollte er sie beweisen? Konnte er denn ein Gericht, einen Sachverstand:gen zu Hilfe nehmen und somit bal bisher geheim Bewahrte an dieOeffentlichkeit zcrren. welche, wie auch das Urtheil auffallen mochte, immer den Flecken auf dem Namen Elsträ sehen wurde! Dazu durfte es aus keinen ftall kcmmen. lgoriseKung folgt.) Sie pculsi;cn im Sprichwort. Ein bdischer Gelehrter Dr. Georg V. Kufsner hat soeben unter obigem Tltel ein Buchlem herausgegeben, oas auck kür weitere Kreise Interesse baben dürfte. Um diesem Interesse zu dienen, sei hier ewiges aus dem chrlslchen mitgetheilt. Da ein Svrickwort selbst also lauet: Wir Deutsche haben viel grobe Sprichwörter aber gute Meinung so wollen wir. um zarte Ohren Nicht zu l:änken, uns an die zahmsten, sreund ltchstcn Worte halten. Gott verlaßt keinen Deutschen" il gleich eines der ersten Sprichwörter, d'nen wir begegnen. Jn Westfalen M das Wort noch eine Erweiterung fahren: Unser Herrgott verläßt keiNt.t Deutschen wenn er nur ein bischcn Latein versteht.- Die ostpreußische Fassung dieses Sprichwortes aber schemt dem Versasser Nicht bekannt ge worden zu sein, obwohl sie Frischeier in seinem Buche mittheilt; sie ist sehr drastisch und sehr wahr: Gott verläßt keinen Deutschen nicht hungert ihn nicht, so durstet ihn doch." Sehr charakteristisch sind andere Sprichwörter so z. B.: Der Deutsche ist schwer in Harnisch zu bringen, aber noch schwerer wieder heraus" Den Deutschen bringt nichts auf, wenn er nur Kartoffeln hat und Tabak rauchen kann" (so sagt der Ruthene) Alle Feinde besiegt der Deutsche, doch den Durst . besiegt er nicht." Eine leider noch immer unzeitgemäße Eharakteristik steckt in dem deutfchen Sprichwort: Was macht der Deutsche nicht für's Geld!" wohingegen das amerikanische Wort: Ein Deutscher wird reich, wo ein Amerikaner verdirbt" doch wieder auch sehr zu unseren Gunsten spricht. Jn ähnlichem Sinne denken auch andere Völker über den Deutschen. So meint der Russe: Der Deutsche kommt gleich einer Weide überall fort, wohin Du ihn setzest;" und der Pole sagt: Der Deutsche fällt nicht von der Bank herab." In andern Sprichwörtern des Auslandes kommt freilich der Deutsche weniger gut fort, er wird in ihnen wohl m iwi gar a!Z ein Vummkzps hingestellt, wie ja denn auch bei Dänen. Italienern und Franzosen seltsamer Weise die Worte Tydsker"" Tedesco" und Allemand" so viel wie Dummkopf bedeuten. Dem Franzosen ist von sen allemand" kurzweg Dummheit, und im altpreußischenNadrauen pflegte man zu sagen: Er ist so dumm wie ein Deutscher." Sehr merkwürdig ist es. daß die
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'2)l Ausländer dem SeuiJQen. der Doch Treu und Nedlichkeit für seine schönsten Tug:nden hält, gerade in dieser Beziehung manch:s Schlechte nachsagen. So heißt es im Russischen: Deutsches Herrlein ein Schuftlein." Der Ruthene meint: Es ist ein D:utscher traue nicht." Der Kroate ist der Ansicht, daß Türkische Feindschaft besser sei. als deutsche Freundschaft." Er ist spitzbübisch wie der Deuische". behauptet der Magyare; und in allen slaviichen Landern findet man bescha mender Weise das Sprichwort: Wo der Deutsche hinkommt, da zieht er jeden Nage! heraus." Interessant ist 'auch ein lettisches Sprichwort, das Rouleaux aber wahrscheinlich nicht gekannt ht: Deutsche Waare ist zerbrechlich" das der Finne dahin erweitert: Deutsche Waaren sind zerbrechlich Und betrüglich deutsche Worte." Die in der Cultur offenbar sehr hochstehenden Albanesen meinen daher: ,Die Deutschen sind Barbaren"; unl der gute Russe behauptet: Gott belehrt den Menschen, aber den Deutschen belehrt der Teusel." Auch für unreinlich und unanstän big werden wir von einigen Völkern gehalten. So heißt ein französisches Sprichwort: Der Deutsche hat keinen Kamm; dafür hat er seme fünf Finger;" und der Serbe meint, daß kein Deutscher in die Gefahr kommen kann, seine Unterhosen zu verlieren. Obwohl wir Deutsche im Trinken bekanntlich noch lange nicht auf der Höhe der Leistungsfähigkeit stehen, so sagen unZ doch gerade in dieser Veziehung die Ausländer viel Uebels nach. Das Trinken wie ein Deutscher" findet sich bei einer ganzenReihe von Völkern. Uebrigens haben sich auf diesem Gebiete die Deutschen selbst hinreichend charakterisirt; es sei hier nur das Sprüchlein erwähnt: Sachs. Bayer. Schwab und Frank. Die lieben all den Trank." Aber der Deutsche weiß, daß nicht das Trinken allein, sondern daß Trinken und Essen Leib und Seele zusammenhalten; daher ist. er auch als starker Esser berühmt und wird entweder als Dampsnudelfresser" oder gar kurzweg als Dampfnudel" bezeichnet. Ganz besonders interessant sind die Sprichwörter, mit welchen die verschiedenen deutschen Stämme selbst ihre nicht stammverwandten Volksgenossen charakterisiren. So werden namentlich die braven Hessen seit Alters von anderen deutschen Stämmen arg mitgenommen. Hundshessen", blinde Hessen", sy hieß es schon im Mittelalter. Die Hessen können vor Neune nicht sehen", meint ein anderes Sprichwort, und gleich als ob man es den Slaven abgelauscht hätte, sagte man früher an die len Orten Deutschlands: Wo ein Hesse in ein fremdes Haus kommt, da zittern alle Nägel an den Wänden." Auch die Pommern haben ihr gutes Theil weabckommen; am meisten wird ihre Leistungsfähigkeit im Trinken und Essen zum Inhalt der Sprichwörter gewählt. Will man andeuten, daß Einer einen guten Zug am Leibe hat. so sagt man wohl, daß er einen pom rner'schen Schluck" nimmt. Er hat einen pommer'schen Magen, er kann Kieselsteine vertragen" heißt es: un von einem Dummkopf fcat man. er se? Ganz besonders reich bedacht sin? aus Vommerland." die bösen Preußen. Werde Se nu? nit preußisch" sagt man in Baden; während man in anderen Gegenden meint, daß der Ostpreuße grob wie Bohnenstroh" sei. Die Schwaben meinen von uns: Die Preußen haben zwei Mägen und kein Herz"; und die Franzosen nennen merkwürdigerweise eme Krsnkbeit. welöe wir die Axan
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S1 No. 1 Spritzenhaus. Jutnols und VtentH Si Illinois und Loutftana LZ West nd oth b4 West und Me artn 6 Senate Lvenue uno tZnden ö7Merld!nund Nay bg Sio. 4 Spritzenhaus, Madison Ave u. Morris S Madison Avenue uvd Dualap l No. 2 Hken und LetteryouS, Sth nahe Sei 62 Pennsylvania und Vkerriil V3 Delaroare Und McCary 4 ast und MeEarty S N,m Jersey und Merrill 7 j,rginia renne udradsha CäCtatt und Prolpect S'iZingundHlg , u i. 11 Spritzenhauk, Virg. aheHurv Eakt und leor?la ZUedarundSim 4 enon ur.d Geoi'g'a nglish Avenue und Pine 6h.lbnundBateS 8 Na. Spritzenhau, Vrospeet ah helft 12 letcber Avenue und Ehetoy l Market und Nem Jerl g 3 Washington und Delawar 3 Wa'hingto und (La t 4 Rem Nrk und Davtkso ' STaur,lum!ncnAnstalt S Ser. Staaten Arsenal 7 Washington und Ortental 9 NrauevReforniarortum il 2L SptvenhauL. 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