Indiana Tribüne, Volume 23, Number 35, Indianapolis, Marion County, 23 October 1899 — Page 2
Mwlana Tribüne.
Erschein Täglich und SsMtSJÄ. Vtt tSgttche .Tribüne kost durch den Slg J Ccmtt per Woche, die ontag7crtiSe' JUf n C34. Bette ,f iract IS ernt In Per Btft uierhk d eO Mzescht tm ,rH!,,tzlg V H Ot. CnUvt 10 Oüd Vlabaa Citate Indianapolis, Ind., 23. Oktober 1899. KriegSrechtS.Ttreng,. Vor Kurzem wurde gemeldet, daß zwei amerikanische Soldaten in Manila wegen Vergewaltigung eingeborener Frauen kriegsgerichtlich zum Tode verurtheilt worden seien, und auch General Otis dem Präsidenten empfohlen habe, die Vollstreckung dieser Urtheile nicht zu verhindern. Es lohnt sich, bei diesem Anlaß an Fälle zu erinnern, in denen Todesurtheile in unserer Armee und unserer Flotte ohne die Zustim mung des höchsten Beamten der Nation sofort vollstreckt worden sind. Zahlreich sind diese Fälle freilich nicht. Die betreffenden Kriegs-Artikel welche im Heer und in der FlotteStändigkeit haben, bestimmen, daß kein Todesurtheil ohne präsidentliche Gutheißung vollzogen werden soll. Indeß hat man sich hin und wieder aus Dringlichkeits-Rücksichten- veranlaßt gesehen, sich über diese Verfügung hinwegzusetzen, um einer unmittelbaren Gefahr zu begegnen, die wirklich oder vermeintlich bestand. Manchmal wurde ein solcher Act nachträglich von der Bundeshauptstadt aus gebilligt, manchmal auch nicht. Sowohl in ttriegs-, wie in Friedenszeiten sind Beispiele dieser Art vorgekommen. Vielen dürfte die Erschießung des unglücklichen Deutschen E. B. Henry aus der Greeley'schen Nordpol-Ezpedi-tion (wegen dreimaligen Stehlen von Nahrungsmitteln zur Zeit, als Allen der Hungerstod drohte) noch in frischer Erinnerung sein. Dieselbe erfolgte ohne Weiteres auf Befehl Greely's, und es wurde dann Bericht darüber an die Bundesregierung erstattet, worauf Generaladjutant R. C. Daum antwor tete: .Kein Untersuchungs - Verfahren nothwendig." Auch die summarische Erschießung eines Verräthers im Seminolen-Krieg, eines Viertels - Indianers, welcher der Bundesarmee angehörte, indeß aus Bewunderung für das heroische Austreten des Häuptlings Osceola nachher diesem heimlich Dienste leistete, ist nachträglich vom Kriegsdepartement der Bundesregierung gutgeheißen wor den. Dahingegen ist dem vielgenanten General C u st e r ein ähnlicher Act schlecht bekommen. Custer, welcher damals Oberstlieutenant war und sich im Bürgerkrieg glänzend ausgezeichnet hatte, wurde nach Beendigung desselden in daZ westliche Kansas gesandt, um den Plünderungszügen der Kiotoas, Comanchen und Arapahoes Ein halt zu thun. Er war monatelang ohne alle Verbindung mit dem Hauptquartier und ein Gesetz für selbst." Es gelang ihm. die Macht jener Jndianer völlig zu zerstören, und er erwartete eine recht schmeichelhafte Anerkenilung. sobald er in den Bereich der Ci vilisation zurückkehren würde. Darin tauschte er sich jedoch bitter! Vielmehr wurde er alsbald unter Anklagen der Grausamkeit und der Ueberschreitung seiner Befugnisse in Haft genommen. Er hatte mehrere seiner Soldaten, die sich betrunken hatten, sich dann in der Prairie herumtrieben und sich absolut )veigerten, mit dem. zu ihrer Beibrin gung ausgesandten Sergeanten zurückzukehren, daraufhin auf der Stelle nieverschießen lassen, resp, den Sergean ten schon vorher ix den Fall der Weigerung hierzu ermächtigt. Trotz aller besagten Umstände, und trotz seiner ruhmreichen vorherigen Laufbahn wurde Custer von einem Kriegsgericht zu zwei Jahren Suspension von Rang, Eommando und Salär verurtheilt. Bekanntlich hat er dies niemals völlig verwinden können. Aber die sensationellste Hinrichtung solcher Art war wohl die nachfolgende. Man stelle, sich vor. daß etwa Admiral Dewen einen Sohn des Kriegssekrotärs Alger auf eigene Hand wegen Meuterei an den Raaen hätte aufknüpfen lassen, und dann kann man sich ungefähr das gewaltige Aufsehen vorstellen, welches beim amerikanischen Volk im Jahre 1843 durch die Hinrichtung des Schiffs -. Flaggenoffiziers Philip Spencer und zweier Mitschuldigen desselben verursacht wurde. War doch Spencer der Sohn von Präsident Tyler's Kriegssekretär,John C. Spencer! Diese Hinrichtung fand auf hoher See statt. Spencer war früher auf einem Boot des südatlantischen Geschwaders bedienstet gewesen und wegen krummer Geschichten weggeschickt worden. Vor völliger Ausstoßung aus dem Flottendienst bewahrte ihn nur der politische Einfluß seines Vaters. Der Entlassene wurde dann der Brigg Somers" zugetheilt, die von Capitän Alexander Slidell Mackenzie befehligt wurde. Das geschah gegen den Protest des (Kapitäns, welcher erklärte, er habe keine Verwendung für den gemeinen Sohn eines geehrten Vaters!" Die Brigg war nach der afrikanischen Küste zum Schutz des amerikanischen Handels bestimmt. In der ersten Zeit seineS neuen Dienstes ließ sich Spencer leidlich gut an. Bald aber entdeckte man, daß er mit der gewöhnlichen Mannschaft aus verdächtig drüderlichem Fuß verkehrte, manchen der Leute Geld, anderen Branntwein und 2abak gab, u. s. w. Da wurde eines Abends dem Capitän eine gräßliche Geschichte zur Anzeige gebracht: nämlich daß Spencer ein Complott angezettelt habe, alle übrigen Offiziere und den Befehlshaber des Bootes tu ermorden und dann mit dem Schiff Seeräuberei zu treiben. Anfangs kam diese Geschichte dem Capitän allzu .blutig" vor? ein so Rirtg günstige? Urtheil er auch von
Die natürlichen Karlsbader Mineral-Wässer werden hauptsächlich angewendet gegen Magenleiden, Dysxexfia, UnterleidsLe schwerden, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diabetis. Prof. lawazek sagt dar über: mV0as wir positiv wissen, ist, daß die Karlsbader Wässer organische UebergZnge im System im hohen Grade fordern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen Be standtheile fettabsordirend wirkt und als Antacid durch den ganzen Organismus, diese wohlthuende Wirkung dadurch er, reicht, daß es gleichzeitig ftimnlirend ist und den Abssnderungsprozeß beschleunigt und chemisch vollständig verändert. Man hüte sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader Wasser trägt die Unterschrift von Lisner Mendel son Co., alleinige Agenten, New lZork-, auf der alsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt.
Spencer Yatke. wollte er so' etwas oocy nicht glauben. Aber das öebayren mehrere Mitglieder der Mannschaft zeigte bald, daß irgend etwas in der Lust liegen mußte. . D Sache wuroc ganz geheim weiter untersucht. und plötzlich wurde der Sohn des Kriegssekretärs verhaftet. Man fand an seiner Person einen vollständigen Plan des Complotts, in griechische? Sprache geschrieben, welcher Spencer vollkommen mächtig war! - Da überdies nach Svencer's Verbaftuna Bleie von der Bemannung sich meuterisch zu zeigen beaannen. so. fand man es dringend nothwendig, ein abschreckendes Exempel aufzustellen: Spencer und seineHauptkumvane. Namens Small und Cromwell, wurden ohne alle Umstände am Raaenstock aufgehängt! Das Krieasdevartement stellte nachher eine Untersuchung an und entlastete den Cavitan. trokdem nen ihn lern Vorgesetzter, der Flottensekretär, unter der Anklage des Mordes in Haft nehmen, aber ein Officiers - Collegium sprach ihn frei, und Präsident 2siler hieß dieses Verdict gut. Kenlutkyer Blut. Von Fehde- und Blutrache-Geschich-ten bekommt man aus gewissen Theilen unseres Landes so häufig zu hören. daß man fast glauben möchte, Corsica und Sardinien seien schon lange von den Ver. Staaten annectirt worden. Meistens kommt.wenn eine solche Blutfehde längere Zeit im Gange ist, ihre erste Veranlassung ganz in Vergessenheit. und es wird eben weltergeknallt bis alle unmittelbar Jnteressirten ent weder, ln's Gras gebissen haben oder wohlverwahrt hinter Zuchthausmauern sitzen, oder vielleicht auch, nach Habsburgischem Recept, eine glückliche Heirath dem ganzen Rummel ein versöhnttches Ende bereitet. Nachstehend sei auch einmal von den Veranlassung einer Fehde gesprochen, die nicht zu Stande gekommen ist; denn das Geschichtchen ist sehr bezeichnend sozusagen als naturgeschichtlicher Beitrag zur Entstehung so vieler wirklichen Blutfehden und zum Charakter der betrefsenden Menschenkinder. Mein Schicksal", erzählt ein gele gentlicher Correspondent. führte mich diesen Sommer nach einem kleinen sogenannten Hotel am Rockcastle - Fluß. nicht fern vom Herzen der Kentuckyer Gebirgswelt. Der Platz ist bei Freunden malerischer Natur-Scenerien ziemlich beliebt, und zu den malerischen Erscheinungen gehören auch die waschechten Gebirgler, welche öfter hierher kommen, um Honig für einige Stücke gediegenen schwarzen Kautabak oder auch für etliche Kattun-Zeuge für ihre Frauen einzutauschen. In einem kleinen Laden, welcher mit dem Hotel" in Verbindung steht, ist sozusagen die Handelsbörse, und öfter liest dort der Hotelwirth den biederen Gebirglern Sachen aus Zeitungen vor, die schon Wochen oder Monaten alt sind; da können sich über Dinge, die schon klänge nicht mehr wahr sind",die Köpfe furchtbar erhitzen. Doch das nur nebenbei. Zu den Besuchern dieses Platzes gehörte auch ein hochaufgeschossener, knorriger junger Bursche Namens Jim Wilson. Er war der bevorzugte Verehrer einer feschen kleinen GebirglerMaid, Sue" Johnson' genannt, und man betrachtete die Beiden allgemein als Brautpaar. Eines Morgens, als ich in einem kleinen Boot den schmalen Rockcastle hinauf ruderte, bemerkte ich am Ufer die besagte Schöne. S?e trug einen Korb bei sich und gab sich vergebliche Mühe, ein Boot in's Wasser heraus zu stoßen, um über den Fluß zu setzen. Im selben Augenblick tauchte von ungefähr eine Mannesgestalt auf, welche ich als den Gebirgler Allen Rogers erkannte, dem ich ebenfalls schon in jener gebirgsländlichen Börse begegnet war. Was ist los?" rief er dem Mädchen zu und erbot sich dann, sie hinüber zu rudern. Sie nahm die kleine Gefälligkeit an. da, gerade als Beide im Boot saßen, und RogerS die Ruder zu bewegen begann, kam ein Bruder Jim Wilson's keuchend herbeigelaufen und schrie dem Mädchen zu, sie habe kein Recht, von einem Andern Aufmerksamleiten anzunehmen, als von ihrem Ver lobten oder ihm, seinem Bruder. Sue erwiderte ihm sanft, aber fest. Rogers habe sich bereits ziemliche Muhe ae macht, das Boot flott zu. kriegen, und es sei nicht mehr als billig, daß er sie auch hinüberfahre. So geschah es denn, und Jim's Bruder drehte sich mürrischen Gesichtes wieder um und lief die Uferdank hinauf. Am nächsten Morgen, als ich beim Frühstück im Hotel saß und den Vorfall schon bemahe vergessen hatte, ver nahm ich ein ungewöhnliches Geräusch vorder Thüre. Mich Unerfahrenen konnte das nicht im Frühstücken stören; der Hotelwirth aber, ein kleiner, untersetzter Mann Namens Campbell, der bei mir saß, erbleichte und lief mit einer Entschuldigung hinaus. Ich sah mich denn doch veranlaßt, ihm bald zu folgen. Alle Wetter, was erblickte ich j da! Mmt buMchec!la.e. PZenge Gebira
ler. 'die sich noch" d'estäntg von allen Richtungen vermehrte, stand tobend draußen, und Alle waren bewaffnet. Manche trugen Flinten und Revolver. Andere wiederum Aexte, und Andere hatten sich wenigstens riesige Prügel und Steine zugelegt. Zwei Gruppen
standen einand.'r gegenüber, zumKamps 1 m r r i aus 200 und nren fix uno serllg. zwischen Beiden aber hatte sich Campoell auszepilan:. beide Hände ttt EU Pistolentaschen seines Rockes vergraben. die Lippen fest zusammengekniffen. Die Ursache von alledem aber war jene belanglose Boot-Scene, wie sie von Klatschzungen mit Windesschnelle weiteraetraaen worden war! Es hiev. Sue habe ihren Schatz zu Gunsten eines anderen Mannes aufgegeben, uno die beiderseitigen Freunde hatten sich zum Krieg gegen einander gerüstet und r w t. r " fci. f!.rA.M wollttn ncy oic eine cylacyi ucicil!. Flüche durchhallten die Luft. Ruhe!" gebot Campbell mit der Stimme eines Richters, während er beide Hände stets in den besagten Taschen vergraben hielt, und dann fügte er hinzu: Jungens. hört, was ich zu sagen habe! Ihr habt ja so Recht. aber das ist Privatboden hier, hier wird nicht gerauft, und wehe dem, der zuerst anfangen sollte! Ihr kennt mich doch, nicht? Ihr wißt, daß ich kein Wort vergebens sage". Dumpfes Gemurmel auf beiden Seiten, das von Sekunde zu Sekunde heftiger wurde. Campbell spielte ein sehr gewagtes Spiel, aber er wich keinen Zoll zurück. Mehrere der Kampfhähne begannen, auf ihn einzureden; aber er schnitt ihnen das Wort ab. Ich habe genug gehört", rief er. jetzt. Jungens, marsch fort, oder Ich weiß nicht, was noch weiter passirt wäre, wenn sich nicht in diesem Augenblick ganz unerwartet SueJohnson selber eingefunden hätte! Sie hatte erst soeben Wind von der Geschichte gekriegt und kam spornstreichs herbeigerannt. Genau drei Minuten brauchte sie, um ihren Gebirglern zu erklären, daß sie sich für nichts ausregten, und Alles nur ein unglückseliger Irrthum sei. Es war, als ob auf Gewitter urplötzlich Sonnenschein folgte. Campbell's Muth hatte das erste Blutvergießen und damit wahrscheinlich den Beginn einer langen ehde verhütet, und Sue that das Uebnge. Als sich der Haufe verlaufen hatte, ging ich mit Campbell in das Haus zurück. Drinnen erst zog er die HÄnde wieder aus den bewußten Taschen heraus, die eine Hand hielt einen Pfropfenzieher und die andere einenSchlüsselbund. Licht in B!,eröt!ef,. Auf dem Grunde des Weltmeeres, wo der Druck auf alle Körper ungefähr 160 Mal so groß ist. wie in der Atmosphäre, in der wir leben, gibt es auch absolut kein Licht, soweit Sonnenlicht in Betracht kommt; dmn dahinunter dringen die Sonnenstrahlen denn doch nicht, trotzdem hin und wieder die Phantasie eines Poeten sie dorthin hat dringen lassen. Ob der Einfluß der Sonne sich nicht gleichwohl in gewisser Beziehung so weit erstreckt, das ist wiederum eine andere Frage. Dennoch haben neuerliche Forschungen es wahrscheinlich gemacht, daß der Grund des Oceans mehr oder weniger Beleuchtung hat. Freilich darf man sich keine regelrechte Beleuchtung darunter vorstellen; aber gewisse TiefseeThiere können, namentlich wo sie in großen Mengen vorkommen, solche in beträchtlichem Maße liefern. Manche Gelehrte unserer Zeit hegen ziemlich weitgehende Erwartungen von dieser Beleuchtung, auf Grund glänzender Licht Erscheinungen, welche gelegentlich an der Oberfläche des Wassers durch Myriaden phosphorescirender Thiere hervorgerufen wurden, die auch weit unten Verwandte haben, und sie glauben, daß bedeutende Regionen des Meeresgrundes durch solche Art von Licht ebenso hell erleuchtet würden, wie die Straßen irgend einer, nicht durch Electricität beleuchteten Stadt nach Sonnenuntergang. Von manchen Tiefs - Fischen weiß man, daß sie an ihcer ganzen Körperlänge zwei parallele Reihen phosphorescirender kreisrunder Organe haben, und wenn solche Fische durch die dunklen Tiefsee-Gewässer dahingleiten, so müssen sie ungefähr so aussehen, wie hoch oben auf der Was. serfläche in der Nacht regelrechte Postdampfer mitReihen erleuchteter Lücken! Gleichwohl muß größtentheils die Beleuchtung da unten eine sehr schwache sein, worauf schon die verhältnißmäßig ungeheuren Seh-Organe der meisten Tiefsee-Geschöpfe hinzudeuten scheinen, soweit diese Organe nicht verschwunden und durch enorm lange Fühler ersetzt fmb. Durq'ausströmendesGas erstickt sind Louise Willet. die 5 Jahre alte Tochter des Wirthes John W.Wll let. Nancy Massey und Edward Mas sey, eine Farbige mit ihrem Kinde, in ihrem Schlafzimmer des Willet'schn Hauses, No. 400 South Charles Str., Baltimore, Md. Selb st mordbeging d er 93 Jahre alte James Brooks, der Gründer von New London, indem er aus dem dritten Stockwerk des County Asyls bei Kokome, Ind., dessen Insasse er mehrere Jahren gewesen war.sprang. Kummer, daß er der ofsentllchenWohlthätigkeit zur Last. fallen mußte, trieb den Greis in den Tod. . DieserTagemachtendcr Großherzog von Hessen Darmstadt und der Kaiser von Rußland einen Spaziergang im Walde bei Wolssgarten. Da wurden sie plötzlich von einem aus Oberhessen . nach Wolfsgarten comnNlndirten Gendarmen mit dem Bemerken angehalten, daß der Aufenthalt hier nicht erlaubt sei und sie sich schleunigst entfernen sollten. Auf die Erwiderung der Herren, daß sie wohl das Recht hätten,' hier spazieren zu geher, verlangte der Uebereifrige die Vorzeigung der Papiere. Als der Gendarm nun üb seinen Irrthum aufgeklärt wurde, soll er kein beson ders vergnügtes Gesicht gemacht haben.
Marum? Von E. VUmar. Aber Du hörst ja gar nicht zu!" Mit einem leisen Verzeih'! schlug H elene die schönen Augen zu ihrem Verlobten auf. Es waren seelenvolle.
von inniger Liebe leuchtende Augen, und ohne Besinnen hätte Harald Ford den Kampf mit unbekannten Mächten aufgenommen, um dieses Leuchten, falls es erloschen wäre, wieder darin zu entfachen. Aber der Mensch gewöhnt sich zu leicht an alle irdischen Segnungen. Nach dem ersten hohen Entzücken pflegen wir des Lebens Seligkeiten in der Regel als etwas Selbstverständliches hinzunehmen. Also wie gesagt fuhr Harald fort, scheint mir gegen dieses Argument nichts einzuwenden. aber man kann niemals wissen. Jedenfalls ob ich nun reüssire oder nicht bleibt es immer das Bedeutendste, was ich bisher geleistet habe." Das weiß ich, Liebling," versetzte Helene, sanft seine Hand streichelnd. Wie gern möchte ich Dich hören! Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie Du dort stehen wirst, mit zurückgeworfenem Kopf..." Und sie blickte voll unendlichen Stolzes zu dem Manne an ihrer Seite auf. Er war ein Mann, der eines solchen Blickes wohl werth war kraftvoll, wahr, aufrichtig, intelligent und tüchtig. Nun. Helene, wenn es Dich interessirt, will ich Dir Weiteres über mein Plaidoyer mittheilen." Wenn es mich interessirt! Harald, wie kannst Du nur sagen wenn"?" Harald wußte selbst nicht, wie er zu dieser Aeußerung gekommen. War Helene ihm nicht in jeder Hinsicht sowohl Kamerad als Geliebte? Das war ja eben das Herrliche, Wunderbare an ihrer Liebe. Helene hatte einen hellen Verstand, eine leichte, schnelle Fassungsgabe, und er pflegte über sein Leben, sein Wirken, seine Gedanken so frei und offenherzig mit ihr zu reden, daß es ihn selbst in Erstaunen setzte. Ehrlich und edelmüthig. konnte er nicht umhin, sich einzugestehen, welch' eine Stütze sie ihm war, nicht nur durch ihr treffendes Urtheil, ihre Erngebun gen und Vorschläge, sondern auch, weil ihr liebevolles Verständniß, ihr reges Interesse eine Wärme athmeten. die seine eigenen Gedanken zu reifster Blüthe brachte. Heute aber waren ihre Gedanken nicht bei der Sache. Und das gerade an diesem Abend! Tags darauf sollte er ein großes Plaidoyer halten, und die Fru mußte doch unbedingt fähig sein, in solchem Falle die Interessen. des Mannes zu theilen. War Helene doch etwa, trotz Allem, wie alle anderen Frauen, ebenso grillenhast, so launisch und ganz in Subiectiven aufgehend? Nein, dieser Gedanke 'war unwllr dig. Helene war Helene das ge nügte. Er begann nun. ihr seine Argumente klar und deutlich darzulegen, als hätte er einen Mann vor sich. Jetzt hingen ihre Augen wie ge bannt an seinen Zügen; sie vertieften, verdunkelten sich, die Pupillen wurden größer . . . Wie klug sah er aus! Wie voll Geist und Leben! Wann wurde ei zu Ende sein, sodaß sie sich ihm in die Arme werfen konnte?... Meinst Du nicht auch?" fragte er plotzuch. Ach. Harald. . . . ich . . . hörte nicht. was Du eben sagtest. Nicht gehört, was ich sagte! Du bist meinen Ausführungen nicht ge folgt?Theilweise." Theilweise? Mein Gott, Helene. ist dieses ein Gegenstand, dem man theilweise Beachtung schenkt? Eine Frau muß an dem Leben und Wirken dessen, den sie liebt, vollsten Antheil nehmen. Eine gewisse Härte klang aus seinem Ton, die Helene von Kopf bis Fuß durchschauerte. Thue ich das denn nicht?" gab sie nicht ohne Schale zurück. Jawohl, bisher habe ich es wenigstens geglaubt; doch heute Abend habe ich den Beweis erhalten, daß diese Annahme eine Täuschung gewesen. Mein Plaidoyer kann für meine Carriere zur bedeutsamen Crisis werden. Und da vermagst Du mir nicht zu sol gen und mir durch Deine Sympathie, Dein Interesse fördernd zur Seite zu stehen?" Er erwartete einen leisen Protest von ihrer Seite, einen kleinen Degenstoß, womit sie den seinen zu pariren suchte; dcch statt dessen schmiegte sie nur ihren Kopf an seine Schulter und flüsterte: Ich habe Dich lieb, ich habe Dich lieb!" So süß es klang, hatte Harald, der momentan ganz in seinen juristischen Interessen aufging und völlig von seinen Angelegenheiten erfüllt war, doch das Gefühl, als sei dies im Augenblick belanglos und eine durchaus unzeitige Aeußerung. Vergieb mir," bat sie in demselben Flüsterton, ich bin heute ein wenig zerstreut." Wir haben kein Recht, zerstreut zu sein, wo die Interessen des Anderen in Frage kommen." entgegneie er ernst. Das ist ein Zeichen von Schwäche." Er war älter als sie. mußte er sie nicht leiten? Stärker als sie, mußte er sie nicht stützen? .Und." kubr er fort, .es giebt im ;c:n noch etwas Anderes außer der ?lcbe. Es thut mir leid, es sagen zu müssen; aber Du weißt, es geschieht funden zu lben. Zwei große Thränen schimmerten in ihren Augen, doch kein Wort kam über ihre Lippen. Die Uhr schlug elf. es war Zeit zur Heimkehr. Obwohl er nichts mehr äußerte und sein Abschiedsgruß äußerlich nichts zu wünkcben übria liefe, laa doch eine ae-
auöiebr. Ich bm sehr enttäuscht, heute so wenig Theilnahme und VerZ:h für meine Arbeit bei Dir ae-
wisse Reserve darin, dieHelene schmerz lich empfand. Also morgen Abend um sechs Uhr. Liebling." rief er noch einmal von der Thüre zurück. Morgen Abend um sechs Uhr." wie-
verholte sie langsam. Beote ihre Stimme wirklich odei bildete er es sich nur ein? Als die Dämmerung des nächsten Nachmittags herniedersank, eilte er abermals die Treppe zur Wohnung seiner Braut empor. Sein Wesen schien jetzt völlig verändert. Der durch anstrengende, absorbirende Arbeit verursachten Abspannung und nervösen Reizbarkeit war eine Reaction gefolgt, die ihn in äußerst rosige Stimmung versetzte. Er hatte seinen Proceß gewonnen, und zwar so glänzend, daß der Siec; an und für sich der kleinste Triumph schein. Selbst der Oberlichter hatte ihn in einer Weise beglückwünscht, d:? Haralds Brust mit hohen Hoffnungen schwellte. Doch was war ihm alle? Lob, aller Erfolg, was waren ihm alle Güter der Welt so lange er sie nicht mit Helene theilen konnte? Im Geist.' sah er bereits ihre sreud?strahlenden Augen, hörte er ihr glückseliges: Harald !" Das arme Kind. war er am gestrigen Abend nicht zu hart gegen sic gewesen? Rein. nur ein wenig ungeduldig und aufrichtig, in der wohlmeinenden Absicht, das Höchste aus ihr zu machen, was sie zu werden vermochte. Aber wie endlos lange wahrte eZ denn, ehe der Diener öffnete? Er läutete noch einmal. Sagen Sie dem gnädigen Fräulein, daß ich hier bin." Stumm und unschlüssig blieb der Diener stehen. Harald fühlte sich sehr versucht, ihn durch einen träftigen Schub zur Eile anzutreiben. Was fehlte dem Ä)!enschen denn eigentlich? Er trat in das matt erleuchtete Wohnzimmer. Der Diener folgte ihm dorthin mit so gehennmßvoller Men?, daß Harald von jäher Unruhe erfaßt wurde. Ich soll Ihnen bei Ihrer Ankunft dleses hier übergeben, gnädiger Herr, sagte der Diener, ihm einen Brief einhandigend. Ist Fräulein Helene nicht zu Hause?" Jawohl, gnädiger Herr.". Dann gehen Sie sofort und sagen Sie ihr, daß ich hier oin. Ja. gnädiger Herr." Harald blieb allein mit seinem Briefe, den er hastig aufriß und las: Mitternacht. Du bist fort, und doch bist Du noch hier bei mir, so nahe, daß ich Deine Augen sehen kann. O, Harald, ver gieb mir, daß ich heute nicht so war. wie ich sollte, aber ich war feigherzig. Du weißt, daß ich mich seit einigen Wochen nicht ganz wohl fühlte. Gestern war ich bei einem Specialarzt. Er sagte mir, daß ich ein sehr ernstes Leiden habe und mich, zur Rettung meines Lebens, sofort einer gefährlichen Operation unterziehen muß. Morgen schon! Morgen! Der Tag unser Tag! an dem Du all meinen Stolz auf Dich rechtfertigen wirst, der Tag, dem wir so lange Hoffnung- und erwar tungsvoll entgegensehen. Und doch habe ich jetzt nur ein einziges übermachtiges, unwiderstehlichesBerlangen. mich ln Deinem Arm zu bergen, mich aufzurichten an Deiner Liebe. Deiner Theilnähme, wonach ich mit ganzer Seele schmachte. Aber wie konnte ich es Dir sagen? Es würde Deine Ruhe, Deine Selbstbeherrschung gefährdet und Alles, was Du erstrebt, wofür Du gearbeitet, in Frage gestellt haben. Und daher durste ich es Dir Nicht sagen; aber ich vermochte nicht wahrhaft heldenmüthig zu sein und nichts merken zu lassen. Harald, ich begreife Deine Enttäuschung voukommen und obwohl Deine Worte mich schmerzten, achte ich Dich um ihrentwillen nur desto höher; denn was wäre unsere Liebe, wenn wir uns in unseren idealen Bestrebungen nicht gegenseitig festigen und fördern wollten? Und ich war so erbärmlich schwach. Soll ich Dir sagen, warum? Mir ist bange. Harald, bange vor morgen. Falls Du mich nach dem Grunde meiner befremdlichen Zerstreuung gefragt hättest, würde ich ihn Dir, glaube ich, gesagt haben. Ich war froh, daß es nicht geschah und dennoch that es mir weh. Begreifst Du das? Trotz Deiner Liebe bin ich doch nur ein schwaches Weib. Nun wird morgen kein Schatten auf Deinen Pfad fallen, und wenn Du dieses liest, wird Alles vorüber sein, denn es geschieht morgen früh um elf Uhr. Gute Nacht. Liebster! Lebewohl! Ich habe Dich so lieb, ich glaube, ich liebe Dich heute Abend auf eine neue Art. Harald! Harald! Ich möchte Dich zurückrufen und Dir Alles sagen, !ch möchte mich aufrichten an Deiner Stärke... Aber nein, es kann nicht sein. Ich muß tapfer sein. Und dann ... warum sollte ich bangen? Wir stehen in Gottes Hand. Helene." Den Brief in der Hand zusammendrückend, war Harald mit einem Sprunge an der Thür. Sie gehörte ihm an, sein Platz war an ihrer Seite, Niemand durste ihn von ihr fern halten. Als ec die Thür öffnete, stand er ihrem Vater gegenüber. Harald, mein Junge!" Laß mich zu ihr!" Und Harald wollte an iym vorllbereilen, doch der alte Herr hielt seinen Arm vor die Thüröffnung. Nein, jetzt nicht, die Aerzte sind um sie beschäftigt; sie wollen Niemand hineinlassen, selbst mich, den eigenen Vater, nicht. Harald, mein Junge, wir müssen einander trösten . . Einen Augenblick verharrte Harald reglos, wie betäubt von dem Schlage. Dann hörte er sich selbst, mit ein:r Stimme, die einem Anderen anzugehören schien, fragen: Was . . . sagen . . . was haben . . . die Aerzte ...gesagt?" Voll unendlichen Mitleids ruhte der BlZck hes alten Mannes, in dessen blei.
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Most people hardly realize that headaches and dyspepsia and other miseries all come from one cause, and that taking a separate remedy sor each Symptom is like picking the leaves off an obnoxioua tree instead of striking at the root. Headache, or sluggishness, or disordered stomach or constipation or offensive breath show that either the stomach or bowels or the liver are not doing their natural work, and R I P A N S TABULES Go to the root of all these difliculties by immediately correcting the stomach and gently stimulating the liver and bowels tohealthy action. TLena Tabules are the accurate prescription of a regulär physician; they are a simple remedy, as mild yet certam aa nature itself . To people of sedentary habits, prof essional and businesa men, and particularly to women, these Tabules insure a regulär habit, comfortable digestion, and aclearhead ; preventing many a serious illness with its longtrain of suffering and expense. The two most important processea of Ilse (assimilation of food and elimination of waste) depend almost entirely upon the stomach, liver and bowels ; their Iiealthy action, maintained by Ripans rn 1 l . i , ia i T- l .1 T i j 5
xaDiues, cuspeis a long iist oi aumenrs. r tion, dyspepsia, büiousness, constipation, fluttenng of the heart, slugflncYinooa twin elfiAn 1 rca LSVSVA. Wn;i AVDtJ t . , . appeurc, Depression, neaxxburn. nausea, bad taste m the w-xu; mouth, sallow skin, and all the ilb caused by a disordered stomach. take a RIPANS TABULE. One Will do you good. Yn Lügen sich deutlich die eigene Angs'. und Sorge malte, auf Harald. Dr. Gray sagt, es sei keine Hoffnung . . . Harald, um Gotteswillen, sieh mich nicht so an! Ein Doctor is: nicht unfehlbar, und Mac Millan. der die Operation vollzogen, meint, die Aussichten wären günstig . . Fischzucht ohne Wasser. Eine neue Methode der künstlichen Fischzucht, die hauptsächlich den Ersatz des oft schwer zu beschaffenden fließenden Wassers bezweckt, hat der russische Forscher O. von Grimm mit gutem Erfolge erprobt. Nach Grimm's Bcrechnungen sind täglich 10,000 Eimer frischen kalten Wassers erforderlich, um eine Million Lachze. e:ne Million Forellen oder fünf Millionen Marän, zu erziehen. Wenn nicht in der Näh der Fischzuchtanstalten ein Wassersall vorhanden ni, so ist. um der jungen Brüt genügend durchlüftetes Wasser zu verschaffen, die Anlage eines Pumpwertes erforderlich, was mit sehr großen Kosten verbunden ist. Dies hat nun den russischen Forscher zu Untersuchungen veranlaßt, ob die Ausbrütung nicht ohne Wasser zu errei'er wäre, und ob sich befruchtete Eier nicht auf Baumwollunterlage bei gknügend'r Befruchtung weiter erziehen lassen. Diese Untersuchungen wurden in den Fischzuchtanstalten von Nikolsk und Petersburg angestellt mit Eiern vom Lachse des Ladogasees un,d mit solchen von Forellen und hatten ein günstiges Ergebniß. Auf je 50 Eier war nur ein abgestorbenes. O. von Grimm will nun diese Untersuchungen im Großen mit besonderen dazu eingerichteten Apparaten fortsetzen. Die Rattenbißkrankheit. Eine merkwürdige und sehr interessante Krankheit, die Rattenbißkrankheit, wird, wie der japanische Arzt Dr. Miyake mittheilt, in Japan sehr häu fig beobachtet. Diese Krankheit, die durch den Biß einer Ratte hervorgebracht wird, verläuft regelmäßig mit charakteristischem Fieber, blau-röthli-chen Ausschlägen und eigenthümlicher. Nervensymptomen und führt nicht sei ten sogar zum Tode. Die Rattenbiß krankheit ist ansteckend, zeigt im Verlaufe tes Fiebers eine große Aehnlichkcit mit der Malaria- einerseits, andererseits mit der eitrigen Blutvergiftung. Ueber den Erreger der Rattenbißkrankheit sind die japanischen Aerzte bisher noch im Unklaren. Vielleicht ist ein specifisches Bakterium im Speiche! der Ratte die Ursache der Ansteckung, und es ist wahrscheinscheinlich. daß es sich hierbei hauptsächlich um tolle" Ratten handelt, deren Krankeit ähnlich derjenigen der tollen" Hunde bei uns ist. Da die meisten Häuser in Japan aus Holz bestehen und deren Wände und Decken wenig fest gebaut sind, so nagen die Ratten leicht die Wände an, machen Löcher in dieselben, dringen in die Schlafzimmer, wo sie die in tiefem Schlafe liegenden Bewohner beißen. Dieser Biß ist in Japan so gefürchtet, daß jeder Gebissene sofort ärzlliche Hilfe in Anspruch nimmt. Interessant ist. daß zur Heilung von seinem japanischenArzte empfohlen wird.eine kleine Menge Schießpulver auf der Bißwunde zur Erplosion bringen zu lassen. Sovard'ö Dampf-Teppich-Rein-igung. Billigste und Beste. Tel. 17 Mucho'S Cigarrenladen befindet
sich in No. 399 Oft Washington Str.
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g!bt kaun, ein Vergnügen tm Freken wobei man sich nicht leicht eine llclrkukuug oder Quetschung zuziehe:, könnte. (? giebt kein verrenk Ukigen und Quetschungen die nicht prompt g?heilt werden könnten durch den Gebrauch
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