Indiana Tribüne, Volume 23, Number 35, Indianapolis, Marion County, 23 October 1899 — Page 1

o A r AA rlC 0 o A M ftA US Ah .0 $ N v o O W W L V H OZflce : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 C1 O ahrgang 33. Indianapolis, Zndiana 2Nontag, öen 25 Wktober 1899. No. 35

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ungs-Verein No. 23, am Donnerstag, 26. (Oktober '99, in der - Mozart-Halle. Eintritt .... 25e a Person. Deutscher Kindergarten im Deutschen Hause, unter Leitung von Vmalie Best. Der Unterricht hat bereit? begonnen. Anz-eldungen werden jederzeit entgegengenommen. Turn e x Bau- und Spar-Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten Zinö-Raten. Abzahlungen der Schuld nach Beheben, an erkundige sich bei den Beamten: Albert . VZetzger. Präftdiut. Lont Llelken. LicPläftd,nt. rmiu Bobn. ekr,Ur. arl H. Lieber. S-Hadmttftn. Versammlung jeden Samstag Vbeud im Deutschen Hau. Bachmanns High Patent und Tip Top :: Mehl :: geben der Hauifrau die beste Zusriedenheit. Union Trust Co., Office: (ebäude der Gesellschaft) 0. 118 und 122 Ost Market Str. Job v. vollidav. Vräftd,. He?y Eitel. 2. rtPiSsidmt nn Schahmiftn. H. Vi. Noltz. Ce!ik. County und Municipal Sich' erheiten negoeirt. Geschäfts'2lgent in allen Capacitäten, speziell ober allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereingekommene Zeit. Kopital an dem be stimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art ir erster Klasse Gesellschaften. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten aller Art übernommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge kosten nichts. CirclePark MdDTIEIL! Bar- und Billiard -Roorn. Gute deutsche Küche. Sinzslns Plshlzsitsn wsrdsn ssrvirt. . . . Geo. IHIevi'iuaiira Ossi: 26 Süd Delawarestr. Stalle , 220. 222. 224. 226, 223 Ost Pearlstr. Telephon VN . Offen Tag und Nacht. Krauthobel. Obst- und Weinpressen. Kupferne und Messingne Linmach - Ressel. Große Auswahl von Wasch - Maschinen und t?-j Tra t in-Eä

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Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wetter heute Nacht und Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 76 Grad, niedrigste öS Grad Gen. Greely zurück. Washington, 22. Okt. Br! gäbe - General Greely, Vorstand deö Signal. Dienstes, ist aus Berlin zu rückgekehrt, wo er an dem geographischen Congreß theilgenommen und den Ballondienst deS deutschen HeercS mit Erlaubniß deS Kaisers ftudirt hat. Er erklärte ihn für den vollkommensten der Welt. In einer Audienz, die er beim Kaiser hatte, sprach ihm dieser die Hoffnung auS, die Ver. Staaten würden in den Philippinen bleiben. Allgemein werde angenommen, das Andree umgekommen sei. IHM 5) i e outen noorna s ae schlagen. Kapstadt, 22. Okt. Mitternacht. Die Generäle White und French haben die Stellungen der Boeren beiG landSlaagte genommen. Gen. Hunter telegraphirt : Ich erhalte durch Telephon die Nachricht vom gepanzerten Zug bei ElandSlaagte, daß Nachmittags 6 Uhr die d ei feindlichen Geschütze zum Schweigen gebracht worden sind und daß unsere Infanterie sich zum Sturm anschickt. Gen. White hatte die Absicht, die Strecke nach Dundee wieder zu eröffnen, uno Avenos mit oen Truppen hierher zurückzukehren. Um 7:45 trifft per Telephondie Nachricht ein, daß die Stellungen deS FeindeS genommen sind, ihr Lager, Ausrüstung, Pferde und Wagen erbeutet. Kavallerie verolzt. Der Mann am Telephon sagt, w:r kalken erwunvete, aver reine DetaUS. Denke. Gen. White wird erst später eintreffen, deshalb melde ch. Die zweite Niederlage der Buren. Lad ysmith, 22. Okt. Da dem General White klar war, daß der erste Angriff bei Glencoe nur ein Theil einer allgemeinen Attacke in drei Kokönnen war, und daß die Situation noch bedenklich sei, so lange die Buren die Bahn bei ElandSlaagte besetzt hielten, beschloß er schon am Freitag eS zu einem Trtffen zu bringen, um ElandSlaagte wieder zu nehmen. Am Mor gen deS TageS mackten alle berittene Truppen, unterstützt von zwei Bataillone Infanterie und zwei Batterien eine RekognoSzirung auf 12 Meilen Entfernung an der Bahn nach Newcastle auf offenem, gewelltem Terrain, welches für Kavallerie sehr geeignet, obwohl durch Regen aufgeweicht war. 3n Entfernung von drei Meilen st'eßen die Truppen auf Buren, welche sich zurückzogen und nicht stark zu fein schienen. ES wurden aber ihrer vier gefangen genommen, welche die Briten für ihre Kameraden angesehen hatten. DeS Abendö wurde der Rückmarsch angetreten und noch spät AbendS beschloß General White den Angriff bei ElandSlaagte, zu welchem am Samstag in aller Ruhe geschritten wurde. ES war durchaus nöthig, die Buren auS ihrer Stellung zu verjagen, da man gehört hatte, daß die Buren auS dem Freistaate auS ihren Stellungen auf den Abhängen des DraenbergS herabstiegen und den Tintwa und andere Westlichen Pässe pasfirten, um mit den schon bei ElandSlaagte stehenden Bundesgenossen zu eooperiren. Man rechnete, daß die Buren etwa 1200 Mann zur Stelle hatten, denen man sich mit einem Panzerzuge zu Fuß näherte. Aus dieser Situation entwickelte sich dann daS schon von General White ofssziell beschriebene Gefccht. Nach den Angaben deS BerichterftatterS zogen sich die Buren bei dem letzten Sturm der Engländer um 6 Uh 15 Minuten zurück und viele steckten sogar die weiße Flagge auf und erga den sich, während andere die Flucht er griffen, aber von den LancerS verfolgt wurden, welche, wie schon beschrieben, ihre Reihen wiederholt durchbrachen. Man schätzt, daß die Buren gegen 400 Todte auf dem Platze gelassen haben. Gleich nach der Schlacht siel unge heurer Regen und verschlimmerte die Lage der vielen Verwundeten, welche aus dem Schlachtselde lagen, noch er

'heblich. DaS Devonshire Regiment

erbeutete drei Fahnen und nahm den Commandanten de Meellion auö 3o hanneSburg gefangen. Ein Trompeterjunge von den 6. LaneerS schoß drei Vuren mit seinem Revolver nieder und wurde dafür im Lager im Triumph herumgetragen. UebrigenS giebt Jedermann zu, daß die Buren sich tapfer hielten und hart näckigen Widerstand leisteten. Bittere Stimmung in Deutschland gegen England. Berlin. 22. Okt. Die deutsche Presse ist sehr bitter gegen England, selbst die liberalen Blätter, obgleich sie bisher in England politisch und commerziell ihr Musterbild erblickten. Die Reden im englischen Parlament werden als heuchlerisch bezeichnet, und die Regierung als gierig nach Land und dem Golde deS Transvaal. Die Kreuzzeitung" sagt: Die Conserenz im Haag hat wenigstens ein GuteS. Denn noch mehr als daS Ver dikt dieses Tribunals ist daS allgemeine Urtheil der ganzen Welt verdammend für daS Vorgehen Englands, daS nur vom MammonSdienste bedingt ist. Ueberall lautet daS Urtheil dahin, daß die Gier nach Land und nach Gold noch nicht deS Recht zum Kriegführen giebt." Die Frankfurter Zeitung" sagt: Immer wieder hört man die Phrase England ist zum Krieg gezwungen, weil die Buren den Ausländern nicht dieselben Rechte zugestehen wollen, welche die Burgher haben." Aucb der englische Hofdichter wiederholt sie, Minister im Parlament und die Preßorgane benutzen sie, aber dadurch wird sie noch lange nicht zur Wahrheit." Aus die Klage der englischen Zeitungen, daß die gesammte deutsche Presse aus Seiten der Buren stehe, antwortet die Deutsche TageS Ztg." : ; Sehr richtig. Wir Alle hoffen und wünschen, daß England geschlagen wird und dieser Wunsch ist ganz unabhangig von unserer Sympathie für die Buren. DaS ganze deutsche Volk denkt wie wir." Der Lokal Anz. schreibt : Die Engländer scheinen dem Vorbild zu folgen, welche? der fürsorgliche amerikanische General OtiS damit gegeben hat, daß er SiegeS - Bulletins chickte, in denen er sieben mal so viele Philippiner umbrachte, alö daS ganze Iasurgentenheer enthält, obgleich er sich nicht über die nächste Nähe von Manila hinauswagen darf. Die PreßCensur in Natal ist schlimmer als die russische." Der conservative Reichsbote" droht mit einer Gegendemonstration falls der Kaiser im November nach England geht. Indeß beabsichtigt dieNegierung strikte Neutralität zu beobachten. Aber S ist eine Frage, ob daS weise ist. Sin Mitglied der russischen Botschaft soll gesagt haben: , Die Schritte, welche Rußland zur Erhaltung deS Friedens gethan hat, können möglicherweise fehlschlagen, weil Deutschland gerade jetzt an seiner England sreundlichen Politik festhält. Nur Deutsch. landS Haltung machte ChamberlainS Vorgehen möglich. Bis zu einem gewissen Grade ist Deutschland sür die Unterjochung deö TranSvaa! verantwortlich, ES wird von England Gegenleistungen erhalten, nicht nur in Afrika. Aber diese werden die Verlüfte nicht ausgleichen, die eS anderSwo als natürliche Folge erleiden wird. ES wird Deutschlands Schuld sein, wenn England in Afrika allmächtig wird, und zu allererst wird Deutschland die Folgen sühlen." Angenehme Stimmung. Wien, 22. Okt. Bei der Erössnung des Wiener Reichsrathes herrschte eine eisige Stimmung. Als der Ministerpräsident Graf Clary und Aldringen in der Abgeordnetenkammer erschien, wurde er lautlos empfangen. Alö eS zur Wahl deö Präsidenten kam, ging der Radau bei den Schönerianern loö. Schönerer brüllte: Fuchs ist einer Wiederwahl unwürdig !" und Wolf schrie : Pfui guchö. Pfui FuchS !" Dr. von Fuchö wurde jedoch mit 264 Stimmen zum Präsidenten deö Hauseö wiedergewählt. Zum ersten Biee-Prästdenten wurde der Abgeordnete Heinrich Prade auö Reichenbach (deutsche Volksparte') er-wählt.

Die. Programmrede deö Grafen

Clary wurde von den Tschechen fortwährend durch Gelächter und Zwischenrufe wie Lügner", Betrüger", ihr Räubergesindel, ihr habt die Sprachenerlasse aus Schönerer? Bes.hl aufge-

hoben" unterbrochen. Sensation verpufft. Berlin, 22. Oct. Der frühere Regierungsbeamte Bruno van Kayser, Hermann von Kroecher, ein Sohn deö General von Kroecher und Paul von Schachtmeyer, die drei Hauptangeklagten in dem Proceß gegen die Mitglieder deS Klubs der Harmlosen, welcher am3. Oktober begann, sind freigesprochen worden. Der lange verschobene Prozeß gegen die Herren, welche angeklagt waren, im Club der Harmlosen daS Hazardspiel gewerbsmäßig betrieben zu haben, rief in Berlin eine nicht geringe Sensation hervor. Eine Anzahl wichtiger Zeu gen, welche den höchsten Kreisen und der Nobilität Preußens angehör ten, waren geflohen oder hatten sich wenigstens dem Bereich deS Gerichtes entzogen. De? Hochverrathö-Prozeß. Paris, 22. Oct. Die Srhebun gen deö Ausschusses deö Senates, wel cher alö oberster Gerichtshof über die deS HochverratheS angeklagten Personen aburtheilen soll, wird heute beendigt werden und man kann trotz aller Behauptungen vom Gegentheil ruhig sagen, daß die Regierung gegen den Hauptangeklagten, Paul Deroulede, sehr schwerwiegende Beweisgründe hat. Sein Vertheidiger, Herr Falateuf, behauptet natürlich, sein Client sei so unschuldig wie ein neugeborenes Kind. In einer Unterredung erklärte er : Die Anklage will zwei Punkte gegen Deroulede beweisen, nämlich erstenö, daß er im Solde deö Hauseö Orleans gestanden habe und deöhalb kein wirklicher Republikaner sei und zweitens, daß er an der Demonstration gegen den Präsidenten Loubet auf dem Rennplatz von Auteuil betheiligt gewefen sei. Di Anklage würde gern den Zwischenfall an dem Tage deö Begräbnisseö deS Präsidenten Faure mit zur Geltung bringen, sie kann eö aber nicht, da die Asfissen über den Fall bereitö entschieden haben. Die ganze Welt weiß, daß Herr Deroulede ein Befürworter der plebiSeitären Republik ig, und kein Monarchist ist. Außerdem war mein Client am Tage der Demonstration in Auteuil von Paris abwesend. In echnischem Sinne kann keine Anklage gegen ihn begründet werben, da kein Beweis dafür vorliegt, daß er jemals gewünscht hat, die Republik zu stürzen. Er will nur dem Volke einen größeren Antheil an seiner Regierung gesichert haben. 3n Folge dieser Erwägungen glaube ich, daß Herr Deroulede leicht seine Freisprechung erhalten wird. WaS Herrn Guerin und die übrigen Angeklagten betrifft, so ist der Versuch, zu beweisen, daß sie mehr als blos Unzufriedene sind, kläglich gescheitert. So liegt nicht genügend BeweiSmaterial gegen ge vor, um sie deö Hochverrats zu überführen und die Ausgabe der Vertheidigung ist nicht annähernd so schwer, alö sie anfangs schien. Will aufgeben. London, 22. Okt. Sine Spezialdepesche von Capstadt meldet, daß Kruger jetzt sür unbedingte Uebergabe ist. Wahrscheinlich wird am Montag oder Dienstag der Erkcutivrath einberufen werden. Die Nachricht muß mit Vorbehalt ausgenommen werden. Ochiffs.Nachrichten. Angekommen in : N e w V o r k : La Bretagne" von Havre; New Jork" von Southamp ton. Boston: Hibernian" von Glaö gow; Sylvania" von Livervool. Southampton: Königin Louise" von New Sork. Havre: Mi Champagne" von New Sork. Hamburg: ..Columbia" von NevVork. Genua: Werra" von New Sork. Q u e e n S t o w n : Umbria" von New Sork.

allerlei.

Einen "furchtbaren 'Tod fand Capt. Simon Kinsman in der Champion-Grube bei Champion, Mich. Er und Superintendent Walter Fitch fuhren zu Tage, als der Förderkorb umkippte. Kmsman fiel 850 Fuß in die Tiefe und sein Körper wurde vollständig zerschmettert. Fitch klammerte sich an den Foroerkorb an und entkam unverletzt. Unglückliche Familien Verhältnisse haben m Scotka, Nebr., Frau Erna Philipps zu schrecklicher That getrieben. Die Vttzweifelte flößte ihren beiden Kindern Karbolsäure ein und nahm dann selbst den todtbrinaen den Trank. Als der Gatte am Abend von der Arbeit heimkehrte, fand er die Frau und Kinder todt am Von liegen, EinFeuer in demKellcr des Ladens von Vurton und Land street. einer von der Davis Coal and Coke Co.- in Davis. W. Va.. controlirten Firma, verursachte die Explosion des dort aufbewahrten Sprengpulvers, durch welche das Gebäude vollständig zerstört wurde. Trümmer wurden nach allen Seiten hin zerstreut, und die Geleise der West-Virginier Cen-tralbahn-, welche nahe an dem Geb'äu de vorbeiführen, blockirt. Jra Nicum von Everett, Pa., wurde getödtet und unter d:n Trümmern begraben und sechs andere Arbeiter erlitten Verletzungen. Der Schaden wird auf 546.000 geschätzt, die Versicherung beträgt 15,000. JmoberstenStockwerkvon No. 105 Clermont Ave. in Vrooklyn. N. F., wohnt der frühere Clerk der Distriktsanwaltschaft John Shaughnessy mit seiner Frau und seinen bei den Kindern Kitty und Annie, 7 resp. 5 Jahre alt. Neulich schrie nun Kittie kläglich um Hilfe, und als die besorg' ten Eltern an ihr Bettchen eilten und das Gas anzündeten, fanden sie ihren Liebling blutüberlaufen vor, im selben Augenblick sprang eine Natte vomVett und verschwand in einem Loche neben der Wasserleitungsröhre. Stirne, Nase, beide Hände und Arme des Kindes hatte das schreckliche Thier angefressen. Zwes-Aerzte haben die Kleine in AeHandlung und dieselben hoffen, das Kind wieder herstellen zu können. In New Buffalo, Ind., ereignete sich ein schreckliches Unglück. Die dort wohnhafte Frau Pflughaupt und Kinder, sowie die sechsjährige Olive Thurston warsn nach einer zwei Meilen entfernten Farm gegangen. Die Kinder vergnügten sich damit, Nüsse und Kastanien zu sammeln und machten schließlich ein kleines Feuer, um die Kastanien zu rösten; das Kleid der Olive Thurston fing Feuer und brannte lichterloh; Frau Pflughaupt machte vergebliche Anstrengungen, das Feuer zu löschen und als dies endlich mit Hilfe Anderer geschehen war. war d'.e Kleine schrecklich verbrannt. Aerztsiche Hilfe konnte sie nicht mehr retten und nach wenigen Stunden hauchte die 5Ueine ihr Leben aus. M i t d e r S ch i e ß w a f f e in der Hand müssen die weißen Frauen im Süden sich gegen die Angriffe schwarzer Bestien vertheidigen. Als die Gattin des bei Ozark, Ala., ansässigen Farmers Sommers neulich allein zu Hause war, machte ein Neger den Versuch, in dasselbe einzudringen. Frau Sommers schloß die Thür und gebot dem Hallunken, sich zu entfernen, und als dieser sich mit Gewalt Zugang verschaffen wollte, streckte sie ihn mit einem Schusse todt nieder. In ähnlicher M:ise wies die Wittwe Barrow in demselben County den Angriff eines schwarzen Unholdes zurück, doch vermundete sie den Kcrl nur und derselbe konnte in den Wald entfliehen ein schrecklicher Fall von Selbstaufopferung infolge eine! Aberglaubens wurde durch Polizeibeamte in einer nordwcstllchcn Provinz Indiens zufällig an's Tageslicht gebracht. Zwei Pcizisten. Nabhat und Rup Nam. hörten während ihrer Pa trouille durch Zufall ein Gespräch, in dessen Verlauf ganz nebenhin bcmcrkt wurde, daß ein Th.nn Namens Durba seine Frau lebendig begraben hätte. Der Mann wurde ausgeforscht, zur Polizei gebracht und machte hier sol? gende Angaben: Seine Frau hätte an der Lcpra gelitten und sich in btx letzten Zeit darüber beklagt, daß es ihr schlechter gehe; schließlich hätte sie den Wunsch ausgesprochen, lebendig begra ben zu werden, da sich dann die Kranke heit nicht auf ihre Kinder vererben könnte. Im Einverständniß mit der Kranken gruben ihr Mann und ihr Sohn eine Grube, in die sie hineinge, let wurde. Bei dem Begräbniß der leoenden Frau waren 4 Nachbarn behilflich. Die sechs Leute wurden ver haftet und gestanden die That ohne Weiteres ein. Es ist kein Zweifel, daß die Feau in ihrem mütterlichen Herois muS ihr Lebn ihren Kindern zum Opfer brachte und daß alle an der schrecklichen That Vetheiligten im be sten Glauben handelten. Von dem Aberglauben, daß die Selöstaufopferung eineS Leprakranken die Uebertragung der Krankheit verhindert, hat man allerdings bisher noch nichts ge-hört.

Wunderbare Abhilfe

erlangt von Zr. WilcS' New ßcart Cure. Babeock. von voca. N. I. eia S. N. Y. Artillerie ft seit dreißig Jahren bei der Sab-0!k & Munjel Carriaqe Co. von Auburn sagt: .Ich schreibe, um meinen Tank auZzusprechen für den wunder, baren Nuken. den mir Tr. MileS' Heart Sure brachkk. Ich lttt seit Jahren an Cciatica alS Resultat des Armeelebens, wodurch mein Her, in schlimmster Weise ergriffen wurde, meine Glieder schwollen an von den Knöcheln aufwärtt. ch war aufgeblasen, daf, ich nicht im Stande war. meine Sleider zuzuknöpfen, hatte heftige Schmerzen in der erzgegend. rftickende nfälle und kur,kn Athem. Trei Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in einem Armftuhl schla. sen. Ich wurde von den heften Doktoren behan, dclt. aber allmählig schlimmer. Vor ungefähr einem Jahre begann ich Dr. Mile' Heart Eure ,u nehmen und ti rettete mein Leben wie durch ein Wunder. Tr. Mile,' Mittel werden durch alle Avotheker derkiust unter einer positiven Garantie: die erste Masche nützt oder dai Geld wird urUcker stattet. Buch über die Krankheilen deZ Herzenl und der Nerven frei. acS! X " . tfilW Jöstores j T.. U..lLL . , neiin WM Av Adresse: D r. M ! I , M e d i c a ! .. Elkhart. Jd. V 0 r e i n i g e n T a g e n w a r König Leopold an Bord seiner Aacht Alberta" von Ostende nach Gent in Holland gefahren und war dort an's Land gegangen. Zur Rückkehr hatte er aber die Eisenbahn benutzt. Der Al-berta-nun stieß bei ihrer Heimfahrt das Malheur zu. vor Selzaete, in holländischen Gewässern, gegen die Eisenbahnbrücke von Sluyskill zu rennen und dabei ziemlichen Schaden anzurichten. Daraufhin legten die Holland!schen Behörden, die wahrscheinlich König Leopolds Zahlungsfähigkeit in Zweifel zogen, auf den Dampfer Beschlag, der mehrere Stunden in unfreiwilliger Quarantaine verbleiben mußte und erst seine Freiheit wiedererhielt nachdem infolge Depeschenaustauschs mit der Regierung schleunigste Frei gäbe der Alberta" decretirt worden war, Der Bankbeamte Stö. rensen lebte seit drei Jahren mit seiner Gattin Alma m glücklicher Ehe. Vor etwa einem Jahre hatte das Ehepaar Störensen auf einem Balle die Bekanntschaft des Schiffscapitäns t Lieuwengaard gemacht. . Störensen fand Gefallen an dem jungen Seemann, schloß mit ihm Freundschaft, lud ihn zu sich in sein Haus und bald ging dort Capitän Lieuwengaard. wie zum Hause gehörig, ein und ans. Lieuwengaard schien dem Hause Störensen's Glück gebracht zu haben. Es kehrte nach und nach nach ein gewisser Wohlstand in dem Hause ein. über dessen Quellen sich Störensen keine Rechenschaft geben konnte. Frau Alma gab jedoch an. eine Tante beerbt zu haben. Endlich wurden ihm durch Bekannte die Augen geöffnet. Er schützte eine Reise vor. kam heimlich zurück und fand seine Frau in den Armen des Capitäns. Sofort schoß er mit dem bereitgehaltenen Revolver den Liebhaber nkder und jagte sodann auch der Frau, die ihm die Mordwaffe entreißen wollte, eine Kugel in den Kopf. Darauf erschoß er sich selbst. Die herbeieilenden Nackbarn fanden drei Leickcn. ES lohnt sich, Hood'S Sarsoparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angft zu haben vor Grippe, Langentzündung, Diphteritiö oder Fieber. HoodS Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c. Der - Mew fork llJ II: lStaölirt 1853.) "WZ.,. Butterick Muster ! Morgen um lj2 11 Uhr beginnt der Aultionsv erkauf unserer großen Sammlung Orientalischer Rugs. Ohne Zweifel ist diese die seinfte Auswahl, welche wir noch je hatten, um auf Auktion zu verkaufen. Komwen Sie und kaufen Sie einen der Teppiche zu ihrem eigenen Preis. Kataloge sieben zur Verfügung. Nug-Zimmer km dritten Stock.

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