Indiana Tribüne, Volume 23, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1899 — Page 1
0
t f Z fV H f kW eA Ci O V i N m v O uv kM i W 4 :.s v. r 7 Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Telephon 1171 i Jahrgang 23, Indianapolis, Jndiana Sonntag, öen 22. Oktober $899. No.34
j
C m J-
i.
x
Soviel wie eine Person von ihrem Einkommen spart, um
so viel vergrößert sich ihr Kapital." Wie viel sparen Sie ? Wissen Sie, daß die Inäiana Trust Company Ihnen 3 Proz. Interessen für Ihre Sparkasseneinlagen zahlt, von $1 aufwärts ? Office: Indiana Trust Gebäude Sozialer Turn -Verein. Sonntag, 22. SlUobsr, im Auditorium drs Deutschen Hauses. Vortrag deS Herrn RICHARD LIEBER. Thema: Zur En'wickluuk; riationalerNunst" Eintritt frei für Jedermann. Grütli-Feicr und Ball beä Ind'pls Schweissr-Bundes in fcer Mozart-Halle, am Donnerstag, 6. November '99. Eintritt 25c a Person. Musik : Beisera Orchester. Weinmost Federweiszer in der gemüthlichen Ecke" bei JOHN WEBER, gcke Noble und Mark,! St. Deutscher Kindergarten im Deutschen Haus?, unter Lettunz von Amalie Vett. Der Unterricht hat bereit! begonnen. An?:elounz?n werdm jederzeit ntg?gengenommen. CirclePark IHKOTEIL! Bar- und Billiard -Ro:m. Gute deutsche Küche. Einzelne Plsh'zsitsn xvatbcn czvxt. . . Keo. HnerrDianm SÖ sichenbeftMeV, Off.es: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220. 222, 2U, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 91J . Offen Taa und Nacht. Zlmglllkchlichlell. Unser Staatörecht-ChaoS. Washington, 21. Okt. DaS Staat. Departement ist mit Bedauern zu der Ueberzeugung gelangt, daß der te'teheade Vertrag zwischen den Ver. Staaten und der Schweiz aufgehoben erden muh, weil seine Bestimmungen bei dem Dualismus unserer Regterungksorm nicht in allen Staaten durchsührbar sind. Die nöthigen Schritte erden sogleich eingeleitet werden und tat Staatß-Departement hat sich be-
&Md&Z&r NB'MMM wMMmm
timm
reitS mit dem schweizerischen Gesandten Dr. 3. V. Vioda in Verbindung gesetzt. Die Bundesregierung sieht sich, zu solchem Vorgehen gezwungen durch die Handlungsweisen gewisser Staaten, welche in Bezug auf den Geschäflöbetrieb von ausländischen V.'rsicherungö-
gesellschaften Vorschriften erlassen haben, die in ihrer Wirkung prohibitiv find. Die betr. StsatSgeseje sind nun nicht direkt gegen die schweizerischen Versicherungsgesellschaften gerichtet, stehen jedoch, da sie ausländischen Compzgnieen noch besondere Abgaben auserlegen, im Widerspruch zu dem zwischen den Ver. Staaten und der Schweiz abgeschlossenen Vertrage, laut welchem beiden Ländern im Handelsverkehr mit einander unter der sögenannten MeistbegünftigungSklausel" eine völlige Gleichstellung mit den einheimischen Corporationen zugesichert ist. SS wäre aussichtslos, die betr. Staatsverwaltungen unterHinweis aus die Vertragsverletzung um Abänderung der anstößigen Gesetze zu ersuchen, denn aus ein Entgegenkommen ist doch nicht zu rechnen. Die Staatenrechtler würden da gleich von Neuem über die EinMischung dt? Bundesregierung Beschwerde führen. Unter solchen Umständen bleibt nur die Aufhebung deS Vertrags übrig. Streik in Aussicht. A n d er s o n. 3nd. 21. Okt. Ein Comite von Zugbediensteten und Tele graphisten der Big Four Bahn war heute hier in Sitzung, um wegen eines Streikes zu berathen. Die Condukteure Bremser, geuerleute und Telegraphisten find entschlossen, nächste Woche an den Streik zu gehen, falls keine Lohnerhöhung eintritt. Die Entlassung von Leuten, welche an der Spitze der Streikbewegung stehen, hat Seitens der Eifenbahngesellschaft bereits begonnen. Mediziner machenKravall. Chicago, 21. Okt. Dr." Zohn A. Dovie, der göttliche Heiler", der hier nach neuer Art die leidende Menschheit kurirt", hat gestern Abend viel Leid erdulden müssen. DaS Treiben diese? frommen Dr. Eisenbart hat wiederholt zu Aergerniß geführt und beschäftigt zur Zeit noch tat Kriminalgericht, in welchem der zöttliche Heiler" sich aus eine Anklage deö TodtschlageS vertheidigen soll, weil er einen Patienten, der nach menschlicher Berechnung mit ärztlicher Hilfe hätte gerettet werden können, durch Gebet und Palmenfang langsam umgebracht hat. Und letzte Woche wurde ine Mutter und ihr neugeborenes Kind das Opfer dieses wunderlichen Heiligen Der Vater ein Anhänger Dovie's. batte, alö die schwere Stunde für die Gattin nahte, eine Betschwester kommen lassen, die Mutter und Kind so lange behandelte", biS beide todt varen. Doch Dovie ließ sich aber nicht abschrecken, zumal seine Proz'S" ihn bereits zum reichen Mann gemacht hat. Vor wenigen Tagen kündete er an, er werde im Tabernacle an Madison Str. einen Vortrag galten über das Thema: Doktoren, Drozuen und Teufel". Ausdrücklich sprach er den Wunsch aus, daß 10.000 Studenten der Medizin seiner Vorlesung beiwohnen sollten. Sie kamen, mehrere Tausend an der Zahl, gefolgt von großen Bolkshausen. Die angehenden Mediziner waren mit starken Riechsalzen, betagten Eiern und anderem dustenden Zeug bewaffnet. Ammoniak in Pint- und QuartFlaschen ward als schweres Geschütz mitgenommen. Die Polizei roch jedoch Lunte, besetzte am Abend die Eingänge zu dem Tabernacle und verweigerte jedem Verdächtigen den Zutritt. Nun zerstreute sich die medizinstudirende Jugend entlang den Straßen, durch welche Dovie'S Wagen kommen mußte Bald fah man den göttlichen Heiler" heranfahren und der Radau brach loS. Erst ein Hagel fauler Eier, dann schlugen Flaschen mit Ammoniak in den Wagen und Steine ffogen an das Haupt der Wunderdoktor. Die Polizei eilte dem Bedrängten zu Hilfe.
Mit Mühe und Noth erreichte Dovie daS Tabernacle, ihm nach stürzte die wilde Schaar, die mit Gewalt eindringen wollte. Eine Polizeimannschaft schlug den Angriff ab, doch gelang eö einigen Ammoniak - Schleuderern, mehrere Flaschen im Zuschauerraum
;ur Explosion zu bringen und Alleö flüchtete athemloS und pustend an die frische Lust. Dr." Dovie predigte zu fast leeren Bänken. Flaschen mit Ammoniak flazen hin und wieder durch die Fensterscheiben und der Stoss verursachte einen solchen Gestank, daß eS selbst Do?ie nicht lange auehalten konnte. Aus dem Rückzüge mußte ihm die Polizei mit Hilfe ihrer Knüppel einen Weg durch die Menge bahnen, die immer wieder anstürmte und dem GlaubenSdoktor ein Leid anthun wollte. Mehrere Mediziner, die die Rädelsführer waren, wurden verhaftet. Der Burenkrieg. London, 21. Okt. Die Liste Ser verwundeten und getöteten britischen Ossiziere zeigt, daß der Sieg bei Glencoe Camp theuer erkauft wurde. Außer dem Gen. Symon. der tödtlich verwundet ist, sind zwei Obersten, drei Hzuptleute und fünf LieutnantS getötet und außerdem diele Offiziere verwundet worden. The Outlook veröffentlichte eine Depesche von Cape Town wonach die Buren wahrscheinlich keine Offensivbewegung mehr machen werden. Der Korrespondent sagt : Sie sind demoralisirt, sie mißtrauen Zubert und wollen nichts mehr wagen. In der Nähe von Mafeking brachten die Engländer zwei Eisenbahnwagen, welche mit Dynamit beladen zehn Meilen außerhalb der Stadt. Die Buren beschossen dieselben, daS Dynamit ezplodirte und diele von den Buren fanden dabei ihren Tod. Der Aufstand in Venez u e l a. Caracas, 21. Okt. Die Krisis ist thatsächlich vorüber. Der Prlfident General Andrade hat die von dem Komandeur der Insurgenten, General Cipriano Castro, vorgeschlagenen Bedingungen angenommen, und wird in Ausland gehen und seine Würde dem Vice - Präsidenten überlassen. General Castro wird morgen friedlich ia CaracoS einziehen, so daß Blutvergießen vermieden wird. W a s h i n g t o n, 20. Okt. Unser Gesandter LoomiS meldet auS La Guayra unter dem heutigen Datum : Präsident Andrade hat Caracas am hellen Tage mit 800 Mann verlassen, um nach La Guayra zu gehen. Er hat nicht resignirt. Aufstand in Columbia. Colon, 20. Okt. Die Liberalen im Departement Santander haben die Waffen gegen die Regierung ergriffen. Daö Kriegögesttz ist in der ganzen Republlk proklamnt worden. Unruhen inBöhmen London, 21. Okt. Nach einer Depesche euS Wien find die Unruhen in Prag und anderen Punkten in Löhmen erneuert worden. Am Mittwoch vertrieben Trvppen die Unruhstifter von den Straßen, aber die Menge sammelte sich in den Vorstädten wieder an verschiedenen Punkten und warf den Deutschen und Juden die Fenster ein und versuchte die RadfahrerSchule in Brand zu stecken. Viele Radaumacher und 25 Polizisten wurden verwundet. Aehnliche Unruhen werden auS einem Dutzend anderer Orte gemeldet. Der Burenkrieg im Parlam e n t. London, 21. Okt. Der ParlamentSsekretä? deS KriegSdepartementS Windham legte heute den Nachtragsetat für die Armee vor, und verbreitete sich eingehend über die Einberufung der 25,000 Reserven. DaS jetzt abgehende ArmeieorpS zählt 24.000 Mann Reguläre, daran ter 6000 Mann Kavallerie, 114 Geschütze, 261 Wagen, 9.000 bis 11,000 Pferde und 14.000 Maulthiere. Zur 'Ergänzung der Regimenter find die
Reserven einberufen, von denen man ernt Effektivstärke von 21.000 Mann erwartet. Herr Windham besprach dann eingehend die Aufgaben der Truppen, denen gegenüber die Streitmacht keineswegs zu stark erscheint. Die Kosten der Mobilifirung von
47.000 Mann, ihre Beförderung 6000 Meilen weit, und ihren Unterhalt auf vier Monate schätzt Herr Windham auf S.000.000 Pfund. Herr Windham schloß mit einem Lobliede auf den Höchstkommandirevden Lord Wolseley und die Ossiziere anderer Kolonien. Die irländischen Mitglieder und Herr Henry Labouchere allein opponirten dem Etat. Der Nationalist, Herr Michael Davitt, charakterifirte den Krieg als das schändlichste und derwerltchste Massakre. Er sagte, eS habe nie eine solche großartige, gewaltsame Räuberei ezistirt, ohne Zweifel deshalb, w.'il der Preis der größte sei, welcher je die Begehrlichkeit deS Reiches in Versuchung gesührt habe. DieHungerSnoth in Indien. Sim la, 21. Okt. 3m Oberrath von Indien erklärte beute C. M. Rivaz, die Nothstands - Sphäre erstrecke sich über 100.000 Quadratmeilen deS englischen und 250,000 deS Gebiete der Eingeborenen, von denen jedeö 15 Millionen zahle. .Die Situation ist besonders in den Centralstädten und Provinzen sehr ernst. Herr Rivaz ist edoch der Meinung, daß der Höhepunkt der Preise bereits erreicht ist und daß die Vorräthe von Burmah und Bengalen sich als ausreichend erweisen werben, so daß eine Einsuhr von auöländischem Getreide nicht nöthig wird. Die Zahl der Personen, welche aegenwärtig in Indien Unterstützung empfangen, beträgt 393.000. Sas mit den gelben Spitzen. Ckizze von Teo v. Torn. Frau Consul Larssen hielt Kehraus in ihren Sarderobeschränken. Erstens, weil sie eine ordnungsliebende kleine Frau war, zweitens, weil es Raum zu schaffen galt für die Ncudichtungen der Saison mit Roben von Cröpe de Chine und köstlichen Spitzenpoin ten, und schließlicy - war dann ihrem Gatten jeder Einwand entzogen, wenn sie vor ihn hintrat mit der Erklärung, nichts anzuziehen zu haben. Mama war ihr behilflich. Auch sie war eine ordnungsliebende und dabei sparsame Frau. - Es sollte nicht etwa der ganze duftende Haufen da dieses aufgethürmte Gewirr von Battist und Frou-Frou knisternder Seide der begehrlich blickenden Zofe überantwortet werden. Beileibe nicht. Während die kleine Frau Consul, aus dem ponceaurothen Teppich ihresAnkleidezimmerö knieend, noch eifrig in den Schränken kramte. sonderte Mama mit kundiger Hand aus, was etwa für den diesjährigen Aufenthalt auf Wyk nach saisongemäßer Aenderung und Auffrischung noch beibehalten werden könnte. Bei einem weißen, tiefausgeschnittenen Ballkleide aus indischer Seide mit einer entzückenden Garnitur von gelben Spitzen schien sie unschlüssig. Sie breitete es auf zwei Sesseln auö, belorgnettirte eZ von allen Seiten und fragte sSließlich: Hast Du dieseZ Kleid schon oft ae trafen. Edith? Frau LarssenZ von einer mächtigen braunen Haarfluth umrahmtes Ue sichtchen tauchte aus der Tiefe eil'.er Schrankcäe auf. Ein Büschel Reiherfedern und einige Gürtelschnallen in der Linken, hockte sie sich vollends aus den Teppich nieder, stützte das Kinn in die freie rechte Hand und musterte, nicht sonderlich interessirt, den gelbbe stickten Schnee vom vergangenen Jahre. Oft? Richt eigentlich. Zwei-, dreimal vielleicht. Heinrich gefiel's sehr gut. Aber ich mag's nicht, weißt Du! Außerdem, sieh' Dir mal das rechte Achselband an, nicht da, das rechte doch, Mo! Da muß ein großer rother Fleck sein. Noch von ffrensky, diesem ungeschickten Seebären," kicherte sie. als er aus der'Soirce bei Hoverts hinter mir stand und sein Himbeereis über die Versicherung vernachlässigte, daß ich die reizendste Frau aller fünf Welttheile wäre." Mamaö strenge Züge überflog ein aus Stolz und Nachsicht combinirtes Lächeln. Aber waZ machen wir mit dem Kleide, mein Kind? Um es fortzugeben, ist es zu schade. Schließlich. wenn Du es nicht magst " ' Nee, Ma'!" Außerdem . ich bin nicht prüde, aber es ist mir doch 'n bisckien weit ausaescbnitten.- Damit
hielt Frau Larffen das mit gilben Spitzen" für erledigt, reckte ihre schlanke, herrlich proportionirte Figur in geschmeidiger Grazie flüchtig auf und machte sich dann wieder an's Kramen. Inzwischen hatte die practische Mama bereits einen Plan gefaßt. Das Costüm sollte verkauft werden. Natürlich nicht so. daß das die empfindliche gesellschaftliche Stellung der Larssens irgendwie berührte, sondern ganz unter der Hand und zu einem angemessenen Preise. Sie mußte auch schon toa. Frau Senats? Heege hztte ihr neulich gelegentlich der Erörterung einer ähnlichen Staatsfrage" die Adresse einer Handlerin mitgetheilt, welche abgelegte Ballroben namentlich tief ausgeschnittene Ballroben gern und zu verhältnißm'äßig sehr hohem Preise ankaufen solle. Daß der discrete Weltdamenduft der Toilette bei der n:uen Besitzerin dann von einem gewissen intensiveren, ausgesprochenen und noch mehr aussprechenden Parfüm überduftet werden würde und zwar in einer Welt, die sehr zu Unrecht als complette Hälfte der ganzen angesehen wird was that das? Vier Tage nach der Abreise seiner Frau und Schwiegermama erhob sich Herr Consul Larssen Morgens zu ganz ungewöhnlicher Stunde. Der Diener hatte ihn dreimal geweät vergeblich; erst als er dem Schlaftrunkenen in's Ohr geschrieen, daß Herr Kleinschmidt.
der Procunst von I. C. Larssen & Co., schon zweimal dringend telephonirt habe, ließ der Consul sich aufrichten; und die allmo endliche Douche erfrischte ihn auch diesmal so weit, daß er sich sowohl seiner amtlichen und geschäftlichen Pflichten wie auch verschiedener ungewöhnlicher Vorgänge der verflossenen Nacht erinnerte. Der letzteren anscheinend nicht mit sonderlichem Behagen; auch folgte er miß iranisch den Hantirungen seine Dieners, welcher aber als wohlerzogener Kämmerling besserer Häuser erst draußen zwei lange Blondhaare von unmöglicher Farbe und dann mit der Bürste einige puderdustende, mattweiße Flecke vom Rock des Herrn Consuls be seitigte. Letzterer verzichtete auf sein sonst sehr umständliches englisches Frühstück und eilte in's Comptoir. Unterwegs hatte er einen unangenehm faden Ge schmack im Munde, und auch die Augen thaten ihm weh. Dennoch und trotz der ohnehin starken Bureauverspätung machte er schnell noch in einem Postamt Halt, um den gestern versäumten, sonst täglichen Gruß an seine Gattin aufzugeben. Mit ziemlich unsicherer Hand es ist immer so schlechtes Schreibzeug auf den Aemtern! schrieb er: M. M.! (die Postkartenabkürzung für Meine Maus!") Konnte Dir aestern nicht schreiben, L. (Liebste!), weil zwei Geschäftsfreunde aus Schweden mich heimsuchten; und dazu mit ihren Frauen! Ich mußte den ganzen Nachmittag mit ihnen herumziehen. AbendZ im Circus. dann Pforte. Es war aber ganz gemüthlich. Tausend Grüß: und Küsse! Heinrich. XB. Uebrigens merkwürdig: eine der Damen trug AbendZ genau so ein Kleid, wie es mir im verflossenen Winter so sehr an Dir gefiel. Weißt Du? das mit den gelben Spitzen!" Frau Consul Larssen war es vollkommen unerfindlich, weshalb Ma' auf diese Karte hin sofort nach Hause reiste und ihren Gatten veranlaßte, die Familien-Sommerfrische einige Wocben früher als sonst mit ihnen zu theilen. Verrathen. Fritzchen: Jette, mein Herzensengel, süßes Täubchen. bringe mir doch einmal meine Höschen herein!" Mama: Aber woher hast Du denn diese Schmeichelnamen?" Fritzchen: Papa sagt ja auch immer so zu ihr!" DerschlaueHies'l. Sepp (zum Hies'l. der ein Marterl" auf seiner Alpwiese ufsiellt): Wem stellst denn 's Marterl? Js leicht wer aöi g'stürzt?" Hies'l: A na! I stell'2 blos her, um daß d' Fremden meiner Wies' als g'fährliche Stell' auZweichl" Aeneidenswerthes Laos. Studiosus Spund: Com militone Müller ist wohl sehr gut ge stellt?" Studiosus Süffel. AllerdingZ! Der brauchte eigentlich nie mals nüchtern zu sein." Poesie des Vaterhauses. Lehrer: Oft wird auch das Adjektiv dem Hauptwort nachgestellt, besonders in der dichterischen Sprache. Wer weiß ein Veispisl? Der Sternwirthssobn: &nffinfi verdammter! Salzfluß tritt oft auf bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertbeile. Hood'ö Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit u.kurirenKcpsroeh. 25,
Sander & Recker's gute Möbel im großen
r ?i (C& Herbt E
Nie zuvor hat ein Möbel-Verkauf so großartige Gelegenheiten geboten, al dieser. Die vergangene Woche stellte AlleS Dagewesene in den Schatten. Unzweiselhast find die osserirten Verthe die Ursache unseres großen Eefolgeö. Unsere immensen Räumlichkeiten find angefüllt wie nie zuvor mit dem Neuesten und Besten in Kunst und Möbeln. Bevor Sie kaufen, besehen Sie fich da Liger. bekommen Sie neue Ideen, dergleichen Sie. nicht vur den Preis, sondern auch Qualität und Muster und Sie werben Geld sparen. Speziell niedrige Preise in Büffets, SideboardS und Porzellan. Schränke in dieser Woche. Zum Beispiel:
W M
i 1 rgrryjrji. f"" ' " r w , jVflgHSaai'i '-t V
Ik
219, 231 8? 223 Ost Washingtonstr., gegenüber dem Couilhouse
re Washington und
Besonderen Nachdruck legen wir auf folgende zwei par tieen Anzüge : 12.5 und 815.00, kZtra Werth steckt in ihnen. Die $12.50 Anzüge können Sie nirgend? tro unter $15 bekommen und die für $15 nicht unter $18 und $20. A'chr reduzier," da fie gerade zum Verkauf gehen. Aber speziell mar kirt, und die Ersparniß ik gerade so groß und gut. Wir haben ftancy WorstedS und Plain und Fancy Cheviot?, in ein- und doppelreihigen Westen. Fit Reform". Schnitt und Saks Mocbart paran. tirt perfekt fitzend, perfekt gemacht und perfekte Qualität Die farcy Muster find ganz neu und modern ; die einfachen Gewebe find natürlich blau und schwarz, echt in Farben.
Saks & Nur Montag
Vorhang Strecker.
Eine schöne Partie Spitzen-Vorhänge, neue und schöne Schlafnmmer-Vorhänge, di besseren davon eignen sich auch für Wohnzimmer und Parlor.
clileiciier S Mariens Co., 18 SS Nord Meridian Straße.
Anzüge für die Tnrner. Herren und Knaben, für jedeö Alter. Pre!ö $2 23 für Knaben, inelufive Hosen und Blouse, gür Männer, Hosen 82.30. Hemd S1.O0. Gürtel alle Größen. Turner-Schuhe, das paar 60 Cents. Wülteley Exerciser, für Uebung zu ause.
teles Mayer A 6o., 39 ü 31 West Washington Str.
röffnmlgsverk'mlf.
mm
für diese extra fein ausgestattete "quartend 0ak" Sideboard. Neuer Baldachin Aufsatz. Großes franz. Spiegelglas, reg. Preis $35 00. Für morgen : Unser populärer $4.00 Schaukelstuhl mit Ledersitz, 90 zu 2.98.
ii mmi tores. Pennsylvania Straße. Company. und Dienstag.
.Etwas für nichts. Jedem Räufer von Spitzenvorhängen, die $3 per paar oder mehr kosten, geben wir gratis einen elegan ten vorhang'Strecker.
v 9 i.i TT'SKRI
0
