Indiana Tribüne, Volume 23, Number 33, Indianapolis, Marion County, 21 October 1899 — Page 1
H OrA ch A M w o US A ) , A w A v v y w v w i- t v W W 4 Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 38 Indianapolis, Zndiana Samstag, den 2 Oktober (899. No. 33
Pfr
I A
Weinmost Federweitzer in der gemüthlichen Ecke bei JOHN WEBER, (Zcke Noble und Market St.
Deutscher Kindergarten im Deutschen Hause, unter Leitunz von Amalie Best. Der Untcrncht hat bereit begonnen. Anireldunzen werden jederzeit entzegenzenomiuen. CirclePark HE TEIL ! Bar- und Billiard -Uoom. Gute deutsche Küche. Sinzslns HNshlzsitsn lvsrdsnfscvirt. Turn e t Bau- und Spai -Verein macht Hypotheken-Anleihen zu den niedrigsten ZinS-Naten. Abzahlunzen der Schuld nach Belieben. Wan erkundige sich bei den Beamtm: Albert . Metzger. PiSftd,nt. LouiS Lielken. i.PkIstdnt. Armw Bodn. erfrttft. arl S. Lieber. Schatzmeift. versammluug jeden Samstag beut im Dentscken HauS. Svauthovel. Obst- und Weinpressen. Kupferne und Messingne (Linmach - Aessel. Große Auöwahl von Wasch Maschinen und TyonriLnn c&nr Vonnegut Hardware Co. 120124 Ost Washingtons!?. Wachmanns High Patent und Tip Top :: Mehl :: geben der Hausfrau die beste Zufriedenheit. Keo. Q&errii&aiiia KeiHenbeftatter, . 0p: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 22, 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 911 . Offen Tag und Nacht. Un! Trust Co., Ossi: (Gebäude der Gesellschaft) tto. 118 und 122 Ost Market Str. Job 0. Qollidah. Präsident. Henry Titel, 2. LtuPrkfidut uu Echameiftn. H. St. Koltz. E,krk. County und Municipal Sich' erkeiten negocirt. Geschäftö.Agent in allen Capacitäten, speziell ober allgemem. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereingekommene Zeit. Kepital an dem bestimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art in erster aiiiffe Gesellschaften. StUamewtc werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche VertrauenSpostm aller Art übernormen. Oprechin Sie vor. Rathschläge
ft" y -Hy-, fl:fi ' iMTi äSssSi js SMMM) Wh- f 'J M V U -a JjtT-fcSJSrrM3l
kosten ni'jU.
Editorielles.
Heil, Heil Dir Columbia, Du hast gesiegt ! Amerika, Du bist un überwindlich zu Wasser und zu Land. Du bist nicht nur unüberwindlich, Du bist unüberwindlicher, ja sogar am un überwindlichften ! Die Anklage gegen den Turnverein von Ost-PittSburg, resp, gegen den Sprecher desselben, 3. Pfkffermann, und gegen N. Grotten, über die dir lehte Woche berichteten, endete in der ersten Instanz mit einer Verurthei lung der beiden Angeklagten zu einer Geldstrafe von je 5500 und drei Monaten Arbeitshaus. Gegen dieses Urtheil wurde sofort Berufung an daö Superiorgericht eingelegt. Der Fall ist von großer Tragweite für daß VereinSleben und hat deßhalb auch große Aufregung zur Folge gehabt. Der Szeeutiv-AuSschuß für die Wahrung der VereinS-Interessen hat die Anzelegenheit in die Hand genommen und Schritte in'S Werk gesetzt, um den Turnverein von Ost-Pitköburg that kräftig in seinem Kampfe gegen daS Unrecht zu unterstütz;. Lawrence Groenlund ist in New Jork an der Wassersucht im Alter von 53 Jahren gestorben. Er ist der Versasser von zwei Büchern, die nicht ganz unbekannt geblieben sind : "Cooperative Commonwealth" und Ca ira oder Danton in der französischen Revolution". Letzteres ist eine sehr geistreiche historische Studie. Groenlund war ein Däne, war eine Zeit lang sehr thätig in der sozialistischen Bewegung. Verschwand dann aber auS derselben und führte ein unstäteS Wanderleben, Vorträge haltend und dabei seine Bücher verkaufend. Der Mangel an praktischem Geschäftssinn war eS, welcher Groenlund dtrhinderte, sich eine gesicherte Existenz zu gründen und er siel daher den Reformern" und christlichen Sozialisten" in die Hände, welche ihn unterstützten. Politiker, mit denen Groenlund Fühlung hatte, verschafften ihm auf einige Jahre eine Anstellung im Nationalen Bureau für Arbeiiö-Statistik in Washington unter Leitung Carroll D. Wrightö. Zuletzt hatte er eine Stellung in der Redaktion deS N. S. Journal". AuS dem öffentlichen Leben ist er schon seit Langem verschwunden. . RegierungSkreise in Washington wahrscheinlich ausgenommen, kennt in den Ver. Staaten Niemand die Situation auf den Philippinen. Eö kann nicht daran gezweifelt werden, daß dem Volke, die Wahrheit systematisch vor. enthalten wird. ES ist roch nicht ein mal sicher, daß General OtiS nicht auch die Regierung täuscht, vielleicht weniger durch falsche Berichte, als durch Verchweigen der Wirklichkeit. Dieser Eindruck wird sehr bedeutend verstärkt durch die Mittheilung, daß der Filippino-General Pio del Pilar sich erboten habe, für $50,000 einen Angriff auf Manila zu verhiniern. (Er soll noch andere Offerten gemacht haben, aber diese haben nichts mit unserer Betrachtung zu thun.) Vorläufig glauben wir die ganze Sache noch nicht, aber selbst wenn absolut kein wahres Wort daran ist, ist die Nachricht doch von Bedeutung. Denn aus derselben geht hervor, daß man einen Angriff der FilippinoS auf Manila in den Bereich der Möglichkeiten zieht. Ist aber diese Möglichkeit vorhanden, dann müssen doch all die Berichte über Erfolge und gewonnene Gefechte usw der reinste Schwindel sein, dann müssen die FilippinoS noch heute so nahe bei Manila stehen, wie je und dann kann eS dem General Otiö bis jetzt noch nicht gelungen sein, sie auch nur auk der Nähe der Stadt zu vertreiben. Alle Berichte auS den Philippinen lassen zwischen den Zeilen lesen, daß die Amerikaner dort nicht vorwättö kommen. Sie ziehen den FilippinoS dahin und dorthin nach, hie und da wird ein kleine unbedeutendes Gefecht geliefert, die FilippinoS ziehen weiter und erscheinen später wieder da, wo sie vorher waren. Dabei kommt nichts Entscheidendes heraus und diese Art deS Kampfes kann, wer weiß wie. viele Jahre lang noch dauern. SS ist eine schlechte, pfuscherische Politik, die wir da aus den Philippinen getrieben haben und noch treiben, eine Politik, welche uns nicht die FilippinoS zu Freunden, sondern zu Feinde
! macht. So kam eö, daß in Manila ir.nn ..... tw. . .. re. . r
jcioi eine uxtvoiit ver lngeoorrnen ! auSgebrochen wäre, wenn dieS nicht 'rechtzeitig entdeckt und durch promptes Eingreifen verhindert worden wäre. Und wie eö scheint, Handelle eS sich da bei um eine Erhebung der ärmeren Bevölkerung gegen unerträgliche Zu stände. Man hat zum Mindesten guten Grund die? anzunehmen, wenn man in dem glaubwürdigen Berichte eines Geistlichen Folgendes liest : Die Amerikaner haben die alten spanischen Steuern in all' ihrer drü ckenden Grausamkeit aufrechterhalten, ja, die Filipino? in Manila werden ärger gebrandschatzt, als je in den schlimmsten Zeiten, WeylerS Die Amerikaner haben alte, längst-abge schasste Steuern wieder inS Leben ge rufen und erheben sie mit furchtbarer Strenge." Die Wirkung solchen GebahrenS ist natürlich die, daß wir in Manila eine sehr starke militärische Besatzung er halten müssen, daß ein großer Theil der Soldaten, welche wir hinüberschicken unthätig in Manila bleiben muß. Nirgends in dieser ganzen Philip-pinen-Angelegenheit zeigt sich ein versöhner.der Punkt, man mag sie betrachten von welcher Seite man wolle. Wenn einst die Geschichte diese? amerikanischen EroberungSzugeS von unparteiischer Hand geschrieben werden wird, werden wir wir venig Ehre davon haben. fliüsjliiiirijrissjlni. Wetterbericht. Wärmeres schönes Wetter heute Nacht und schönes Wetter am Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 56 Gräd, niedrigste 39 Grad. Die Bundestruppen bleiben. Washington, 20 Qkt. General Wardner Merriam hat seinen Bericht über die Heldenthat, welche er in Jdaho gegen die Bergleute verübte, erstattet. Das BemerkenSwerthtste an demselben st, daß er alle Verantwortlichkeit für den UkaS ablehnt, welcher verordnet, daß Uniin-Mitgliede? in den Minen nicht beschäftigt werden dürfen. Er behauptet, die Staatsbehörden von Zdaho hätten diese Verordnung erassen nnd er sei an derselben nur soweit belheiligt gewesen, daß er sie gemildert habe. Darauf habe er auf dieselben geschrieben untersucht und bestätigt" und habe sie unterzeichnet rotzdem will er nicht verantwortlich ür sie sein ! Er habe, sagt er weiter, nicht gewollt, daß seine Soldaten die Arbeitsverhaltnisse in Jdaho bestimmen und sie hätten auch nicht? mit denselben zu thun gehabt. GouvernörSteunenbergund StaatsAnwalt Borah von Jdaho find hier angekommen. Sie hatten heute Morgen eine lange Conferenz mit dem Kriegssekretär Root und protestirten gegen die Zurückziehung der Truppen, welche jetzt zur Bewachung der gesangenen Bergarbeiter in Wardner verwendet werden. Der Goudernör hatte nämlich vor einiger Zeit Notiz erhalten, daß die zwei Compagnien Soldaten, welche dort stehen, am 20. Okt. zurückgezogen werden. Die Soldatea werden nämlich anderweitig gebraucht. 3ni KriegSminifterium wurde erklärt, daß eS Sache deS Staates Jdaho sei, seine Gefangenen zu bewachen. Man habe ihm Militär nur vorübergehend gestellt, weil seine Miliz aus den Philippinen sei. Nun sei sie aber zurückgekehrt und möge zum Wachtdienst verwendet werden. Der Gouvernör dagegen fand eö sür unbillig, daß die Leute, die kaum erä auS dem Kriege zurückgekehrt sind, in dieser Weise Verwendung finden sollen. Er behauptete auch, daß KriegSzustand in dem Distrikt bestehe und somit die Hilfe der Ver. Staaten zulässig sei. Daö Ende war, daß die Truppen bleiben, aber daß der Staat Jdaho biö Ende Oktober eigene Wachen sür den gewöhnlichen Dienst beschaffen muß. Tapt. Carter muß brumm e n. New L ork, 20. Oktbr. Richter Leomb vom Bundeö-Diftriktgericht gab beute eine Entscheidung ab, welche den Habeaö-Corpuö-Antrag sür den Capitän Oberlin M. Carter, welcher wegen Verschwörung zur Beschvinde
lung der Regierung durch den Abschluß von Kontrakten zu fünf Jahren Gefängniß verurtheilt ist, abweist. Der Entscheidung find ausführliche Entscheidungögründe beigegeben, welche
daö Urtheil deö Kriegsgerichts ausrecht erhalten. nn Am Pfahl verbrannt. St. L o u i S, 20. Okt. Nach einer hier eingehenden Depesche gelang eS gestern Abend einem Aufgebot, den Neger 3oe Lkflore einzufangen, welcher gestand, daß er in der vorausgehenden Nacht sich mit Bob Anderson nach dem Hause von I. H. Gambrill in St. Anneö, Miss., begeben habe. Dort banden sie die Frau Grambrill und ihre vier Kinder zusammen, häuften Betten und Matratzen auf sie, welche sie mit Petroleum tränkten, steckten den ganzen Haufen in Brand und plünderten daö Hauö, in welchem die Bewohner dann einen schauderhasten Tod fanden. L.flore wurde von den Ergreifern am Pfahl verbrannt. Auch Anderson wurde ausgegrssen und theilweise verbrannt. Aber daS Feuer wurde gelöscht, weil man inzwischen Nachrichten erhielt, wonach er vielleicht unschuldig ist. Die Verbrennung fand aus dem Gambrill'schen Grundstück statt. ES heißt dann später, Anderson Smith sei entkommen und werde verfolgt, während sein Bruder Bob Smith, der gleichfalls schon an den Pfahl gebunden war, freigelassen wurde, weil Gründe für seine Unschuld vorgebracht wurden. Sie wollen wieder unterhandeln. Manila, 20, Okt. Drei 3nsur-genten-Offiziziere kamen heute Morgen nach Angeles und ersuchten General McArthur um die Erlaubniß, daß eine Filippino-Commisfion mit einem Generalmajor an der Spitze, dem General Otiö seine Auswartung machen dürfe, um über Friedensbedingungen und die Auslieferung gefangener Amerikaner zu verhandeln, so wie die Art der Freigabe der gefangenen Spanier zu besprechen. Daö Gesuch wurde dem General Otiö übermittelt und die Ossiziere werden morgen mit der Antwort zurückgehen. Washington, 20. Okt. Daö Kriegö-Departement hat folgende von heute datirte Depesche von General Otiö erhallen : Lawtonö Truppen sind im Vormarsch auf San Jsidor unter Joung, und werden dort eine Garnison anlegen. Gestern stieß man aus lebhasten Widerand. Verluste: 1 Mann todt, 3 verwundet, vom 22. Jnfanterie-Regi-ment. Ein Spanier und 15 ?asurgenten gefangen genommen. Foung berichtet, daß die Bevölkerung sich sehr freundlich zeigt. Der Krieg in Süd-Afrika. London, 21. Okt. Nachrichten von Südafrika lassen keinen Zweifel darüber bestehen, daß die Buren eine große Niederlage erlitten haben. Ihr Zug gegen daö Lager von Glencoe schlug gänzlich sehl. Schuld daran ist wohl zum großen Theile der Umstand, daß die Buren eö nicht verstehen, mit größeren Massen zu operiren. Auch mögen die Differenzen zwischen den älteren und jüngeren Buren Schuld daran sein. Erstere waren auf New Castle zurückgefallen, weil sie nicht angreisen wollten, biö alle Theile der Armee dazu bereit waren, letztere aber stürmten vorwärts. Die Artillerie der Buren erwieö sich als gänzlich unzureichend. Wehrscheinlich werden die Buren sich nun aus einen Guerillakrieg beschränken. Glencoe Camp, Natal, 20. Okt. Die Buren erlitten heute eine niederschmetternde Niederlage, aber auch die Briten hatten schwere Verluste. Man schätzt die Zahl der Todten und Vermündeten aus Seite der Buren aus 800, auf Seite der Briten auf 250. General Symonö erhielt einen Schuß in die Hüfte, er wird jedoch Wahlscheinlich davonkommen. Die Buren waren ungefähr 6000 Mann stark und begannen früh am Morgen Glencoe Camp zu beschießen. Der Kampf wurde bald allgemein. Nach achtTündigem schwerem Gefechte erstürmte die Dublin Füsiliere den Hügel auf dem sich die Buren befanden, Die Buren zogen sich zurück. Eö war ein glänzender Erfolg für die yriten.
3m Uebrigen find die Buren schlecht organifirt und haben weder Pferde noch Fourage. Eö wird sogar gesagt,
jdaß vor dem heutigen Gefecht viele Buren ihr Commando verließen und ytt.n gmgen. SchiffS.NachriHien. Angekommen in : L i d e r p o o l : Canada" und Catalonia" von Boston; Pennland" von Philadelphia. Hamburg: Graf Waldersee" von New Jork. o n o n : New England" von Livervool. Cf i Ol r . mm st c w v o x t : ,,'Zlnelano" von Kopenhagen; Pretoria" von Hamarg. Allerlei. Den Weltuntergang hat der Prediger Boyd von Stake-Coun-ty. Ind., für den 11. November vor, ausgesagt. Hoffentlich findet der große Kladderadatsch erst am Abend statt, so daß man seine MartinsganS zu Mittag noch mit Ruhe verspeisen kann. Der14?iabre alte Cbaö. Lanham in Sprwgfield, Jll., steckte die Kleider der 12jähr!gen Carrie Cartw.:.Cl ifci liri rn 's. ein wuy;;i inulyivlmger in rano. 5unf Stunden spater verursachten die chrecklichen Verletzungen den Tod deZ adchens. Lanham Kurde verhaftet und des Mordes angeklagt. Ein Klumpen Alluvialkupfer von 147 Pfund, der aus absolitt reinem Metall besteht, ist nach St. Michaels. Alaska, aelar.cit. Der Ku pferklumpen wurde am White River von Prospectoren der North American Tradwg and Transportation Comvanv aekundu,. tsa werden Weiber zu Hyänen." tonnte man neulich in Hudson. N. 21, sagen, denn in der dortigen Lefferungs . Anstalt für Weiber rebel. litten die Insassen. Um Mitteinacht gina der Skandal mit dem Zerbrechen der"Fcnster und Möbel lcs. Ihre Schimpfreden und das Krachen deZ Holzes und Glases war in den Stra Ken von Hudson bis Tagesanbruch deutlich vernehmbar. Die Wächter und Matronen waren außer Stande, die Ordnung wieder herzustellen und riefen die Polizei zur Hilfe. Der an dem Hausqeräth und an auS den Wänden herauszerissenen elektrischen Rohren an-zerichtete Schaden betragt ungefähr MO. WeilerdemSchafscheerer Reynolds das Lebenslicht ausgeblasen hatte, mußte der Halbblut - Indianer Joseph H. Allen in Helena, Mont., mit des Seilers Töchterlein Hochzeit machen. Den Tod am Galgen betrachten die meisten Indianer als einen Schimpf, während sie sich, ohne mit einer Wimper zu zucken, durch Pulver und Blei hinrichten lassen. Der im Kentuckyer County Leslie ansässige Vetcran Ephraim Hil ton hat sich selbst rn einem Felsen tm Grab ausgehauen. Auch hat er einen Grabstein angefertigt, und in den nächsten Tagen will ci seinen Sarg machen und die zur Bekleidung seines Leichnams nöthige Kleidung kaufen, so daß Alles für seine Beerdigung bereit ist. Durch daö einstürzende Dach seineZ Hauses erschlagen wurde fünf Meilen von Klora, N. M., Manuel Cordova ebst seiner Frau und sechs Kindern. Nur der zehnjährige Sohn der Familie, der sich zur Zeit des Unglücks außerhalb desHauses befand, blieb am Leben. Das aus Lehm bestebende Dach war infolge eines mehrtägigen Regens so schwer geworden, daß es zusammenbrach. Der dlesjahrige Ertrag des Lachsfang.es im Staate Washing ton wird rund 700,000 Büchsen betrgen, eine bis dahin unerreichte Zahl. Um m:t der Steigerung des Fanges Schritt zu halten, ist eine vermehrte Thätigkeit in den Fischbrutanstalten nothwendig. Man berechnet, daß diescs Jahr 74 Millionen kleine Fischchen :m Staate ausgesetzt werden, von denen allerdings eine Unmasse an'dern Fischen zur Beute fallt. Daß Undank der Welt Lohn ist. hat Frau Abner Leonard in Rushville, Ind., erfahren. Ihr eigener Vater, George Palmer, wurde von ihrem Manne erschlagen und trotzdem setzte sie Himmel und Erde ,n Bewegung. um seine Freisprechung zu erwirken. Als ihr dies schließlich gelun. gen war, herathete Leonard sie, doch nur, um sie schon in 'den Flitterwochen m verlassen. Jetzt will sie von dem Undankbaren geschieden sein. Unter entsetzlichen Qualen ist in Jersey City, N. I., der 15jährige Charles O. Aoung an der Tollwuth gestorben. 2)e? Knabe und noch fünf andere Personen waren vor einigen Wochen von einem tollenHunde gebissen worden. Die anderen Personen hatten sich im Pasteur Institut oe. handeln lassen, doch die Wunden des Knaben waren nur ausgebrannt worden.
Chronische Dyspcpsia
knrirt. i Ckc ,ach iheu dreißigjährigem Lelvea an Tv. yfä Vethi lürtibt Mr Pi l5 T-ntW ' , . VIV m w ssraii ein ö urorntnenten 0rfdjäft8rnonnfl von SSarsa. N. V.: .Seit 28 Jahren litt ich fortwahrkn an T!vepsia un schwachrm Ma, C!3. Tie leichleft: Nahrung erzeugte Beschwkr den, verursachte heftige Cchmer,en und Formt, rung von GaZ. Einerlei wie sorgsältig ich meine Tiät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Clsen. Ich urde von vielen Aerzten behan delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dau ernde Abhilfe. Vor ,wci Jahren begann ich Tr. Mllei' Nerven, und Leber.Pilleu und Nervine Ju nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Zksserung ein und ich war bald im Stand u essen, was nir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben ftetZ vorräthig und eine einzige DosiZ vertreibt irgendwelche alte Symptome. f? cmn.at -n 7 . . . vcviij lajiciui uirs. r. ajluca xitxilsl weilen durch alle LpstheZcr verkauft unter einer dokitiven zrm Dr. ' y.A r Zt Wirantie: die erfte lasch nützt der fcoi clö wird mrihfer uervinc4 stattet. Vuch über die Krankheiten Itl HerzenZ und der Nerven frei, tdrefse: t Restore8 J ff UAUkvl 'V y,?rM.vr ii.iiit: . Dr. Medteal 5.. Elklzart. Ind. Nahe der Station Swatonitz der Oesterreichischen Nordwestbahn kroch ein zweijähriger, unbeaufNchtigter Zinaoe aus den Bahnkörper und spielte dort in sitzender Stellung zwischen den Schienen. Tem Lccomotwfuhrer emes heranbrausenden Personenzugeö war es nicht mehr möglich. die Maschine anzuhalten, und so fuhr der ganze Zug übe: das Kind hinweg. Man glaubte, den armen Knaben als verstummelte Leiche wiederzufinden. doch zur größten Ueberraschung lebte er und hatte nur unbedeutende Hautabschürfungen erlitten. Das Kind war, nachdem es von der Maschine niedergestoßen worden, ruhig liegen geblieben und so der Ge5abr entronnen. I n K o p e n b a a e n t st d i eser Tage eine Dame aus Tromsö, Frau Anna Kjeldseth. Wittwe des Redakteurs Kjeldseth, eingetroffen, die die Wette eingegangen war, eme Reise zu Fuß nach Paris zu unternehmen, ohne anderes Geld als dasjenige, das sie unterwegs durch lournallstische Arbeit verdienen kann. Am 15. August verließ sie Gotheburg und nun hat sie sich mehrere Tage in Kopenhagen aufgehalten. Sie ist 30 Jahre alt. und ist fest überzeugt, daß sie das Ziel erreichen werde. Sie hat wie sie erzählte schon mehrere unangenehme Abenteuer auf ihrer Fußreise erlebt. In Schweden war sie genöthigt, sich mit ihrem Stock gegen einen zudringlichen Schneider zu "vertheidigen. Eines Abends verirrte sie sich, yerieth in einen Moorteich und mußte die ganze Nacht in einem Schuppen zubringen. Trotz aller Beschwerden ist sie guten Muthes und hofft. Ende nächsten Monats Paris zu erreichen. Ihre Erlebnisse will sie später veröffentlichen, wenn sie die Wette, die 5000 Kronen gilt, gewonnen haben wird. Der Traum der deut schen Republik hat zwar schon längst einem sehr realen Erwachen weichen müssen, aber in den Köpfen gewisser Münchener scheint die deutsche Nepu olik sich des allergrößten Ansehens und was noch mehr sagen will, Credits zu erfreuen. Denn dieser Tage lieh ein Wirth in der Schwanthalerstraße einem unbekannten Gaste auf einen freiwllllgen Amehensschem der deutschen Republik, 'gezeichnet von Struve und dem Obergeschäftsführer- K.H:inzen, im Nominalbetrage von 700 Gulden baare 10 Mark. Diese Schuldverschreibung der deutschen Republikaner ist eine Beilage des Werkes von Blos, die deutsche Revolution. Der Gauner hat sie aus dem Buche gerissen, den Rand mit der Bemerkung Nachbildung des Originals", weggeschnitten und unter der Angabe, das Portemonnaie sei ihm auf der Wies'n" gestohlen worden, erst bei einem Krämer und dann bei dem Wirthe den gelungenen Versuch gemacht, die Nachahmung des republikanischen Antheilscheines zu versilbern. Da dieser in der Wirthschaft circulirte nnd keiner der Gäste an dem Werthe des Schuldscheins zweifelte, so wurde das Darlehn von dem Wirthe gern bewilligt. So geschehen an der Wende des 19. Jabrhunderts. Die au ffallend ften Heilungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood's Tarsaparilla erz'elt. Diese Mittel sucht seines Gleichen bei Blutkrankheiten. Braucht nur Hood's. Hood'ö Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich au Größe und Gewicht. 25c.
SSkMWKW W 4 W ) ,, I V? W l WjJ Wl Mj s
? auI Mr nrrXAÄyJ V. SyMAk ' c W Vk Mqtr Jmt)M,Wo
WtKx -nfrrrH'rr i, x
VXl'nJU llhUIl 7 X J yr
Jl I lll
vrrc ymvwm
i ii i yi. 51 II INI j -ii r-- r - r mr j-i , i
MZSg&sr
Zebt in dielen Wirthschaften an versorgt. m. ..20 In Flaschen : v Indianapolis Brief Papier
in größter Augwahl zu billigsten preisen. TranS-oceanischeS Brief. Papier und Couverte, 25c für 24 Bogen Papier
und 25 Couverte, blau oder weiß. Vaterinang IToirnMn Pen von S2.30 biö
Seidett-Papicr für Lampenschirme in allen Farben.
!DlLiLj2ii31.zxiXl;Tin.Ti?tm
Oharles Mayer & 0o., 29 & 31 Wett Washington Str.
PETZ
No. 102 Nord Pennsylvania Str. G e l d - A n l e i h e n.
CJ
$100 viö $1000 und aufwärts. Raten ; reelle Bedienung.
Frieren Sie nicht diesen Winter, ondern kaufen Sie einen von HartmannS Oefen. Die größte Aukwahl in
der Stadt. Wir verkaufen alle Oefen und bewahren dieselben sür Sie aus biö Ihnen 85 Prozent.
GHAS. L. HAETMAM",
Haus-Ausstatter. 317
Square östlich vom Courthouse.
Die hefte
mit skinßem, imporlirlkA Havana gillkk." caraDHEnsr iroa-mcDim:, Fabrikant.
Deutsche
Feuer-Versicherungsgesellschaft
von
auptosfi: 7 Süd Delavare Qtr., Indianapolis, nd
Die ätttfte Versicherungk Gez ellschaft
Oolibl Oicher ! Olllig !
Capital$10000O.
Oersigert auch gegen GaS'örplofion und EtunZ'Cadn !
Theodore Lteln. Präsident. Loronz Schmidt, vekttär. Orcrnld Ooiden m ticke rCalttitn,
.-:' rn. Die Nachfrage nach uns-rem
&
Würzburger Bier ist groß. ES ist auS Malz und importirtem Hopfen gebraut und kömmt dem besten Bier derWelt gleich.
Zapf andere auf Verlangen damit r m . i 9. yv femiiiv Brewing und Couverte : : : 0.00 jedes Stück garantirt. zu 25c und 50c sehr bübäi. I Abzahlung nach Belieben ; mekrigste zum alten Preise biö zum 1. Sept. sie gebraucht werden. Wir ersparen nnd 319 Ost Washington Straße. Telephon 1724. 10e Cigarre rnit ttjähnge ehrenhaften Leftsnde. Aktiva: $393,787. oU Theodor Reyer. 0chatzn??i?kr Augnit Döpperi. vpzisl,.und Staats Ocnt
So.
Ms
