Indiana Tribüne, Volume 23, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1899 — Page 2
! Znviana Mvüne. Erscheint Täglich und SsWtLL?,
Stc tlU4e.XTttftne" koftt durch den Xxlfret j Gt pr Woch, die Sonntags CrttfiKCI fentl per 004. Bett infam 15 cnti ,dn 9t rt p RKt. Vtr Vft ierhalS 3Ud prztfchi im raIb,ihls V dv Ö. Cfiwt 10 c& Nlasa Cttatit Sadisnapottö, Ind., 20. Oktober 1899, Lie Hauptführer der Voeren. 0 Die Daily Mail" gibt' ein paar Charakteristiken der -Hauptführer der Boenn. Z)ie Bemerkungen über den .Präsidenten Krüger, General Joubert und Semtar Reitz dürften besonders interesstiin. Stephanus Johannes Paulus Krüger", heißt es in dem Artikel, .ist kaum der Typus eines Boeren; dazu. ist er zu klug, zu aufrichtig, zu steifnackig. Klüger ist jetzt ein alttx Mann. (5r wird nächste Woche 75 Jahre alt nxrden. Physisch ist er noch vollkonzrner: ungeschwächt bis auf seine Kurzsichtigkeit, die ihn zwingt. Brillen rnit ungewöhnlich großen Gläsern zu tragen. Er ist durchaus conservativ und das geringste Abweichen von der herkömmlichen Ordnung der Dinge veranlaßt ihn au Klagen über den verderblichen Einfluß der Fremden. Krüger haßt di: Uitlander nicht als die Uitlander-, wie es viele seiner Landsleute.thun; dazu haben sich viele von ihnen zu nützlich gemacht. Aber er erkennt, daß ihr Charakter der schlaffen Natur, der Boeren entgegengesetzt ist. und das beunruhigt ihn. Krüger ist ein Lutheraner mit hartem Schädel, absolut aufrichtig in seinem Glauben, daß die Voeren daZ auserlesene Volk des Allmächtigen sind. Oom Paul stand auch einmal in Diensten der britischen, Regierung. .Es werden ihm aus der damaligen Zeit Unregelmäßigleiten in Geldangelegenheiten vorgeworfen. Heute bezieht er ein Gehalt von 7000 Pfd. Sterl. jährlich und außerdem 300 Pfd. Sterl. für Repräsentationszwecke. Das ist das sogenannte Kaffeegeld". Er empfängt aöer niernals und lebt von den 300 Pfd. Sterl. Außer den 7000 Pfd. Sterl. macht er sich jährlich durch kluge Spekulationen mindestens 10.000 Pfd. Sterl. Als rnan ihn fragte, warum er zu den Wohltöätigkeitsanstalten für . arme Uitlander und Boeren nichts beitrage, meinte er in Bezug auf die Uitlander: .Nie, Allemagtig! die kerels is allernaal ryk; hülle kan betaal. (Nein, Allmächtiger! die Kerle sind alle reich. sie können bezahlen) General Piet Joubert ist nach Krüger vielleicht die hervorragendste Persönlichkeit, uner den Voeren. Auch er kann mit seiner kalten Berechnung und seiner Schlauheit nicht als Typus für seine Landsleute gelten; er ist drei- oder viermal in England gewesen und ist vielleicht eine von den wenigen Persönlichkeiten in Pretoria, die wissen, was der Krieg mit England für die Boeren bedeuten würde. Daß er sehr tapfer ist, hat er wiederholt bewiesen, aber er hat etwas Unstätes und Sprunghaftes m seinem Wesen. Seine religiösen Grundsätze lassen ihn bis zu einem gewissen Grade als Freigeist erscheinen. In zweifel hafte finanzielle Unternehmungen hat er sich niemals eingelassen. Als General zeigt er im Felde kühle Ueberle gung und eine genaue Kenntniß der bei den Boeren üblichen Kriegstaktik. Den StaatSsecretar von Transvaal, Herrn Reitz. schildert der Verfasser als einen hochbetagten kranken Mann, der in der Hand Krugers vollständig Wachs" geworden sei. Er sei ein unbeholfener Politiker, nicht reich, wie Andere in so hohen Stellungen und Nachtheiliges könne man ihm nicht nachsagen. Weibliche Stierkämpfer. Ein neues, aufregendes Element ist in mt m Bordeaux aogehaltenenStier gefechte hineingetragen worden. Kürz lich erschienen statt der gewohnten . .Toreadors sechs andalusische AmaZonen in der Arena, auf welche die Blicke einer vieltausendköpfigen Men ge erwartungsvoll gerichtet waren. Die weiblichen .Matadore legten großen Muth im Werfen der Banderillas (mit Eähnchen versehene Lanzen) an den ag und verstanden es sehr geschickt, den wüthenden Stieren auszuweichen. Als aber der Moment eintrat, den Stieren den Todesstoß zu geben, zeig- ! ten sie sich der Lage denn doch nicht ge wachsen. An fünf ihrer Opfer hatten v:ese Barbarinnen schon ein wahres , Schlachten vorgenommen, und Noch litten drei der bedauernswerthen Creaiuren infolge der den Kämpferinnen mangelnden physischen Kraft und .Treffsicherheit die entsetzlichsten Qua- ( Icil Bis zum Wahnwitz erregt, ricf ' die johlende Menge den Mädchen zu, die Thiere doch endlich abzuthun, allein so oft jene auch ihre Schwerter ..zum iödtlichen Streiche erhoben, ihre i beständigen Mißerfolge und das bestäubende Lärmen des Publikums hat . ten die Nerven der Stierkämpferinnen . in dem Grade überreizt, daß sie wei- ' nend und zitternd die Arena verlassen 'mußten. Statt ihrer erschienen zwei ' Toreadors auf dem Schauplatze und aaben den aus unzähligen Wunden blutenden Thieren endlich denGnaden'Uoß. Darüber aber herrscht in ganz '.Bordeaux nur ine Stimme, daß die "Arena denn doch kein Ort für stümperhafte Experimente ist. :i y Die Regierung von NeuSeeland, welche bereits vor längerer . Zeit, den Frauen des Archipels das ' Rech: zugestanden hat, sich als VolksVertreterinnen wählen zu lassen, ist der Frauenbewegung auf's Tut sehr entgegengekommen. Während der parla- . rnentarischen und der städtischen Wahlen haben die Frauen nämlich, welche ,,alS Candidaten aufgestellt worden sind, ; freie Fahrt auf sämmtlichen Eisenbahnlinien des Archipels. Man kann also mit dem besten Recht von der Wett sagen, daß die Frauenbewegung auf Zttu-ttlarch m Zuge tjt.
Segen Magenleiden, Magencatarrh, Dyspexfia empfehlen Prof. Ziemssen, Geamain S4t, ledert, kenbe, Ewald und die bedeutendsten Aerzte Znxo pa's und Amerika's das natürliche arlsbader Wasser. Dr. knstig schreibt in seinem Werke über die Aarlsdader (Duellen wie folgt : Bei chronischen Unterleibsbeschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres und einfacheres Heilmittel, als die Aarlsbader Quellen." Man lzute sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Wasser haben das Siegel der Stadtgemeinde Karlsbad, sowie die Namensunterschrist von Lisner & Men delfon Co., New lZork, auf dem kzalse einer jeden Flasche. wegen Gebrauchsanweisung und weiteren Informationen wende man sicb an i ner & Mendelson Co. Agenten, New lZork.
Der Söxseahandel in Tulpe. Weizen und Tulpe und deren Geschichte" ist der Titel eines Buches, daS Graf zu SolmS - Laubach. Professor der Botanik an der Universität StraJ lurg, soeben hat erscheinen lassen. In diesem Buche wird auch der BörsenHandel in Tulpen, wie er im 17. Jahrhundert statt hatte, in ganz neuerWeise dargestellt und der 'Straßburger Staatsrechtslehrer Pros. Paul La band berichtet darüber wie folgt: Gewöhnlich werden bei Besprechung des Tulpenschwindels neben gewissen traditionellen Anekdoten die enormen Preise, welche für einzelne Blumen oder Zwiebeln gezahlt wurden, als be sonders, merkwürdig erwähnt. Ein juristisches Interesse haben diese Preise aber ebenso wenig wie die hohen Liebhaberpreise, welche heute für die Bilder eines in Mode gekommenen Malers, für alte Porzellayteller oder für sei tene Briefmarken gezahlt werden. So lange der Kauf schöner Tulpen ein Specieskauf blieb, &ai er zum eigent lichen Differenzgeschäft nicht geeignet. Allerdings konnte auch der Spezs kauf in Spekulationsabsicht abgeschlossen werden und für den Käufer, so lange der Preis gewisser besonders ge schätzte? Spielarten fortdauernd erhebllch stieg, zu großen Dlsserenz'T winnen führen, wofür der Verfasser einige urkundlich berichtete Beispiele anführt. Zum Mchxspl, bei welchem die Lieferüna einer individuell bestimmten Waare gar nicht beabsich tigt war, eignete sich aber nur der Genuskaus, die Pfundwaare , und ver wunderlich ist nur, daß man Tulpen, deren Werth von der Farbe und Ge stalt des einzelnen Individuums be dingt wird, zu Spekulationszwecken als funglble Sachen behandelte. Es hatte dies auch allerlei Betrügereien zur Folge. Zuletzt kam freilich die Waare selbst gar rncht in Betracht. sondern man handelte mit singirten Objekten, mit bloßen Schlußscheinen (Brieschen). Der .; Disferenzhandel führte weiter zum Abschluß von Pra mienaeschäften, indem der Käufer sich ausbedang, gegen Bezahlung gewisser Procente vom Kaufpreise, gewöhnlich, wie es scheint, 10 Procent, bis zumEr füllungstage vom Vertrage zurücktue ten zu dürfen. - Für den Abschluß der Geschäfte wa ren .Zusammenkünste der Blumisten und der auslustigen erforderlich; es entstanden daher organisirte Tulpen vorjen ' ompantlen), welche in Wirthshäusern abgehalten wurden. Es bildeten sich bestimmte Usancen für den Geschäftsabschluß, sowie für die Erfüllung durch Lieferung und Disferenzzahlung aus. Sehr merkwürdig sind die börsen mäßigen Formen, welche sich in den Eomparitien für den Abschluß der Käufe entwickelten. Es wurden zwei Arten unterschieden. Die erste Art heißt: met de schijven ofte borden, d. h. mit Sclefertäfelchen; sie bestand darin, daß sowohl der, welcher eine gewisse Waare kaufen wollte, als auch derjenige, welcher sie zum Verkauf stellte, sich von dem Vorstand des Collegiums eines von zwei zusammengehörigen Täfelchen geben ließ und darauf einen Strich machte. Hieraus wählte sich jede der beiden Parteien einen Makler und theilte ihm den Preis mit, den sie geben, resp. for dern wollte. Die Maller vereinbarten nun inen mittleren Preis, den sie für angemessen hielten, und jeder theilte ihn seiner Partei mt. Lteß ein? Partei den Strich auf ihrem Täfelchen stehen, so erklärte sie dadurch die Annähme des Gebotes; strich sie ihn aus, so lehnte sie das Gebot ab. Strichen beide Theile ihre Strich aus, so traten keine Rechtsfolgen ein, ließen beide Theile sie stehen, so kam der Kauf zu Stande. Wenn ner von beiden feinen Strich stehen ließ, so kam ein Kauf natürlich nicht zu Stande, aber Derjenige, welcher seinen Strich ausgewischt hatte, mußte eine bestimmte Geldsumme zahlen. Diese ZahlungsPflicht ist daö Eigenthümliche des Geschäfts und dient zur Erklärung der sonderbaren Form. Keine Partei durfte nämlich wissen, bevor sie ihre Tafel aus der Hand gab, wie sich die andere Partei erklärt hat. Denn fobald eine Partei wußte, daß die andere ihren Strich ausgelöscht hatte, konnte sie, da ja ein Vertrag nicht zu Stande, kam, ruhig ihren Strich stehen lassen und dadurch der anderen Partei die Zahlung des Strafgeldes aufladen. Deshalb konnten die Parteien nicht direkt mit einander verhandeln und nicht durch Worte oder Geberden ihren Willen erklären; erst durch, die den Vermittlern verdeckt Lbergebenen beiden Täfelchen ergab sich das Resultat. Der Abschluß des Geschäftes selbst hatte daher einen aleatorischen Charakter; er enthielt eine Spekulation auf das muthmaßliche Verhalten der GegenPartei. o Die andere Art des Geschäftsabschlusses bestand in einer eigenthümlichen Form von Versteigerung. Es wurde fei bei gewAn Würfel w&
ar'lenspielen eine Figur auf den Tisch r x V (miUfhtnf i Vnrt
qezeicynel, vcicn nmifruu -nein Kreise, dem Ootje, umschrieben war; jeder Theilnehmer an der Auktion mußte eine gewisse Geldsumme in dieses Ootje einzahlen und darnach diese Norm des Kaufs in het ootje". Die einzelnen Gebote wurden in die Figur von dem Auktionator einaezeichnet, so daß in die verschiedenen Felder der Figur die Tausender. Hun- , i .1... fU..1-, derter. Meyner uno einzenleu imu ,sckriben wurden. Wenn kein höhes Gebot mehr abgegeben wurde, fo wurde die Versteigerung förmlich geicylossen und die Figur mit drei Strichen durchstrichen. Derjenige, welcher die Waare zum erkauf geileur yaile. hatte die Wahl, ob er sie für das abgegebene Höchstgebot ablassen wollte oder nicht. In beiden Fällen aber erhielt Derjenige, welcher das Meistgebot gemacht hatte, sämmtliche en das ott gemachten Einsätze; kam also der Verkauf nicht zu Stande, so waren diese Einsätze sein reiner Gewinn ohne jedes Risiko. Diele Versieiaerunaen mußten durch ihre dramatische Spannung, sowie durch die damit verbundenen $taqt klge sehr verlockend wirken und die Spielwuth anfachen; die Hoffnung, durch etn Höchstgebot die Einsätze zu gewinnen, mußte die Lust zum Bieten steigern, und die erstandene Waare, so lange die allgemeine Preissteigerung anhielt, mit Gewinn wieder zur Versteigerung gebracht werden. Die Blumenbesitzer aber konnten dadurch, daß sie Jemanden zum Meistbieten anstellten, entweder den Preis in die Höhe treiben, oder, falls sie der Meistbieten, de blieben, die Einsätze ohne Gegenlei. stung einstreichen. Nachdem im Laufe deö JahreS 1636 dieses Börsenspiel zu immer größerem Umfana anaewacksen und der Preis der Tulpen eine schwindelhafte Höhe erreicht hatte, trat im Feoruar iuu vlö'klick und unvermutbet der .Krack" ein und die Preise sanken in Folge der Pamk, welche Platz gegrissen hatte, rapid. An eine regelmäßige Abwiese, lung der schwebenden Termingeschäfte war nicht zu denken: sehr viele wurden. w es scheint. n der Art beglichen, dak der Käufer 10 Vrocent des von ihm zu enkichtenden Kaufpreises bezahlte und der Verkäufer die Waare behielt, daß man also daS Geschäft wie einen Vrämienkauf bebandelte. Die auf diese Art nicht erledigten Geschäfte gaben zu zahllosen Klagen Anlatz uno es erhob sich auch damals di Frage, ob diese -.Geschäfte überhaupt klagbar seien; der Hof von Holland aber neigte sich der Ansicht au. daß man sein Wort Kalten und einen aescklossenen Vertraa erfüllen müsse. Da aber sehr viele der Beteiligten dazu außer Stande waren, so suchten die städtischen Behörden von Harlem und die Generalstaaten eine Regulirung herbeizuführen und die Verkäufer mußten sich schließlich Mit 6. 5 oder 3j Procent zufrieden geben. Im Lande der ttentiers. Niederlößnitz, im Octoder. Kaum eine halbe Stunde Eisen Kahnfahrt bringt uns von Dresden auö in nordwestlicher Richtung in ein wunderlieblicheö. breites Thal. Von den Meißner Höhenzugen eingeichlos sen, von der Elbe durchflossen liegt es da im Sonnenglanze, und die Schieferdacher der kleinen weißen Lanvhau ser blinken wie Silber. ES ist die Lößnitz, das .sächsische Nizza-, das sich vor uns ausbreitet. Sie umfaßt die Orte Kötzschenbroda, Nieder- und Oberlößnitz, Radebeul, Serkowitz und noch einige kleinere Flecken. Der vor nehmste und zugleich reizvollste ist die Villencolonie Niederlößnitz, die sich von dem Bahnhof Kötzschenbroda aus erstreckt. . Man glaubt im Sommer hier in einen Rosenhain zu treten. AberMnd und Regen werden bald alle Pracht verweht haben. Und da werden denn auch schon die in dem Laube erblühen den Knospen in braune Papierdüten gehüllt, um sie vor der Kühle der Nacht zu schützen, um sie bis spat m den No vember im ZZreien blühend zu erhalten. Der ferne, starke Dust der Blumen könnte zwar über das Weichen des 'Sommers hinwegtauschen, aber die ro then und gelben Georginen, die viel farbigen Dahlien, die rotben Tomaten. die sich zwischen dem schimmernden lörun durch das Spalier trennen, ver rsthen den Einzug deö Herbstes. Ja, er ist da, der Herbst, der große Zahlmeister. Und bier in Niederlößn!tz prahlt er mit seinem gewaltigen Reichthum. Das Auge vermaa kaum die Farbenpracht, die er verbreitet, zu erfassen. Die Pfirsiche sind reif, Airnen fallen, sobald ein Regenschauer, ein frischer Wind die Bäume schüttelt, tn zahlloser Menge auf den welchen Rasen. Der Pflaumen blauer Hauch reizt den Gaumen, und die Aepfel ha. ben schon rothe Bäckchen. Von des Landes Schätzen bleibt nicht viel in der Heimath. Die Villenbewohner halten freilich reiche Ernte und erfreuen sich noch um Weihnachten .der saftigen, selbstgezogenen Birnen. Aber der Ertrag der ausgedehnten Rosenculturen, der Obstpachtungen wandert in oie großen Städte, und reichlich wird Berlin von hier aus mit den erlesensten Früchten bedacht. Früher aber, als auf den Weinbergen die goldenen Trauben reiften, da stand die Lößnitz in noch regerem Verkehr mit der Außenwelt. Die gefräßige Reblaus kam und mit ihr eine Petroleumfluth. Erst j?ht fangen die Villenbesitzer und Gärtner wieder an, auf den Bergen in terrassenförmigen Anlagen Wein zu bauen. Fast malerisch wirken zwischen dem rothen und gelben Weinlaub die gelben, großen' Sonnenblumen mit ihren schwarzen Körnern. ; ' Von den leicht zu erklimmenden Hohen, auf denen Restaurationen errichtet sind, schaut man auf dieses Bild hernieder und in daö breite, fruchtbare Elbthal, das meistens von einem bläulichen Nebelgürtel umspannt ist. Von den höheren Hügelspitzen erkennt man die Thürme d:r Dresdener Hoftirche, dezrer hekanIty Frauenkirche,. un
ln'eMgegengeseter Richtung' winken die Zinnen der Meißner Albrechtburg. Die Berge und die Wälder sind nur vereinzelt von Menschen belebt. Die Kurgäste der zahlreichen Naturheila?stalten, die Pensionärinnen der vielen
hier begründeten berühmten Schul institute aus aller Herren Länder hierher verschlagen und einige Sommerfrischler lustwandeln in den Wäldern und athmen die erquickende Luft ein. Die Bewohner der Lößnitz aber sitzen bis spat in den Herbst hinein in dem Schatten der hohen Bäume ihrer Gärten, ihrer Parkanlagen. Ganz im Grünen sind die einstöckigen, schlicht gebauten Villen versteckt. . Die Straßen bilden Alleen. Eine jede w:ist andere Bäume auf. Fast ist es, als gingen die Leute hier nie hinaus auf die Straße. Nichts können wir erzählen von prunkenden Toiletten, von eleganten Wagen mit stolzen Rossen. Und doch wohnt ker dcr Reichthum, die Sorglosigkeit. Es ist das Land der aus dem Getrieü: der Welt zurückgezogen Lebenden. Fabri kanten aus den sächsischen Industriestädten verzehren hier ihre Zinsen oder leaen sie auf die hohe Kante. Denn .be! allem Wohlbehagen sind di: Bedürfnisse der Menschen hier germg. Die Frauen beschäftigen sich mit ihrem Haushalt und mit der Erziehung des jüngsten Töchterleins. Die anderen Kinder sind meistens wohl schon versorgt. Die Männer kümmern sich um ihr Haus, um ihren Garten. Nachmittags spielen sie eine Partie Schaf köpf oder Skat in einem d?r vielen Hotels. Pensionirte Militärs haben sich hier niedergelassen. Hier wohnen Ade lige, hohe königliche Beamte. Gelehrte und Künltter, die fchaifen und arbeiten. 1 Fast ein großstädtischer Zug herrscht in der Villencolonie. Ein:r kümmert sich nicht um den anderen, obgleich im Grunde Niemand etwas zu thun hat. Man hat das Gefühl, als reiche der Athem des so leicht erreichbaren Drrsdens nicht bis hierher zu diesem dem Weltgetriebe abholden Fleckchen Erde. Im Winter freilich zieht es die Bll dunaSdurstiaen. die Veranügungssüch tigen in die Theater, Concerte, in die belebten Straßen der Residenz. Vom Jnlaude. Im StaateJndianaglebt es vier große Farmen, auf denen aus schließlich die Kaninchenzucht betrieben wird. Man züchtet die Thiere der Felle wegen. - Um 2213 Meilen hat die Schienenlange der Eisenbahnen unse res Landes, die im Vorjahre 186.809 Meilen betrug, m diesem Jahre zuge nommen. Louiöd!le, Ky., kann sich rühmen, der bedeutendste BlättertabakMarkt der Vereinigten Staaten zu sein; de: dortige Jahresumsatz beträgt ca. 170,000 Hogöhead. E t n sechsmastiaerSchooner wird zur Zeit in Camden, Me., für Capt. John C. Crowley IN Taunton, Mass., gebaut. Das 345 Fuß lange Fahrzeug soll eine Capacität von ca. ObQQ Tonnen Kohle erhalten. Alter schützt vor Thorheit nicht , kann man von William Foung. einem prominenten Farmer von Christian County. Ky., sagen. Im Alter von über 80 Jahren heirathete er die 35lahrlge Jda Demon. Ihren gesammten Hausbedarf an Wasser entnimmt die Stadt Aberdeen, S. D., drei artesischen Brunnen, deren Tiefe 1000 Fuß be irägt; auch das Wasser für Feuerlösch zwecke liefern diese Brunnen. ZumBrandstiftergeworde? ist der 63 Jahre alte George Dorsey. ein Veteran aus dem Bürgerkriege. Er soll in Geneva. N. N.. das Haus sei ner Ehefrau, mit welcher er seit 15 Jahren nicht zusammengelebt hat, in Brand aetteat baden. Einer Anordnung der Postbehörde in Washington zufolge haben zwei Landdistrikte in Jndlana freie Postbeförderung erhalten. Die beiden Distrikte sind in der Umgegend von Fowler, Benton County, und To peka, La Grange County. In Fowler ist ein Briefträger angestellt, der 31 Meilen zurückzulegen und ein Territorium von 21 Quadratmeilen mit 800 Bewohnern zu bedienen hat. Der Briefträger in Topeka hat 24 Meilen zu machen, um seine Route zu besor gen. Auf den 30 Quadratmeilen, die der Bezirk umfaßt, wohnen 600 Men schen. Der Schneider Wm. Zink in Atchison, Kas., hat die Wittwe Fanny Ganter, weil sie seine Liebe verschmähte, ermordet und dann durch emen Schuß in den Kopf sich selbst gerichtet. Frau Ganter war Eigenthümerin einer Grocery und wohnte mit ihren zwei kleinen Kindern über dem Geschäftsladen. Zink besuchte sie häufig und verliebte sich in die jungeWittwe, die aber seine Werbung spröde zurückwies. Je kühler sie ihn behandelte, desto leidenschaftlicher ward sein Begehren. Als sie ihn schließlich ganz kalt stellen wollte, griff er in sinnloser Wuth zum Revolver und schoß die Spröde nieder. Eine zweite Kugel schaffte ihn selbst aus der Welt. Der KassirerCharlesA. Hinckley. der im Jahre 1884 die West Side Bank von New York um 597.000 bestohlen hat und durchgebrannt ist, wurde auf Anordnung des County Richters Florin in Roßland. B. C.. freigelassen, weil zur Zeit der VerÜbung des Verbrechens kein Auslieferungs - Vertrag zwischen Canada und den Ver. Staaten bestand und derVertrag von 18O0 keine rückwirkendeKraft hat. Hinckley war 16 Jahre lana Angestellter der Bank gewesen und genoß 1 Y L ' i rr . - oas unoevlngle nerlrauen aller Beamten derselben, bis er plötzlich mit den 597,000 verschwand. Seine Frau be C... .13 r r w yaupieic, muzis uoer leinen ÄUsenlyall zu wissen, -und bezahlte sechs Monatelang die Beiträge an die Gesellschaf.' ten, deren Mitglied er war, woraus sie ebenso vlöklich verschwand. Die Bank aab nach Lweijährier ForchunL das
Suchen auf und erst , vor zwei Jahren wurde sein Aufenthaltsort entdeckt. AufeigenthümlicheWeise kam I. W. Wilson in Louisville, Ky.. wieder in den Besitz eines Nesteies aus Vorzeüan. ??rancis Campbell war
mit d:m Aufräumen des in der Nähe ' der Stadt gelegenen Mt. LebanonFriedhofes beschäftigt, als er eine ungewöhnlich große Schlange bemerkte. Er machte Jagd aus dieselbe und erlegte sie mit einem wohlgezieltenStockschlag. Als er den Schlag führte, traf der Stock eine harte Stelle im Körper der SÄlanae. Neuaieria. die Natur desselben kennen zu lernen, öffnete er den Bauch der Schlange und fand zu seinem Erstaunen darin ein großes Nestei. Er nahm das Ei mit nach Hause und zeigte es Abends mehreren Bekannten, darunter I. W. Wilson. Dieser erkannte es sofort an einer an dem einen Ende befindlichen schadhaften Stelle als eins wieder, welches er vor mehr als drei Jahren auf eine unerklärliche -Weise verloren hatte. Die Schlange hatte es virlchlunaen. Dem Professor Marconl, welcher jetzt im Austrage der Bundes, regierung in New Jork Experimente mit drahtloserTelegraphie machen will, droht vcn Professor Amos E. Dolbear vom Tuffts College, welcher die Priorität für die Erfindung der drahtlosen Telearaphle und Telephonie für sich in Anspruch nimmt, ein Patent-Prozeß. Unmlüeibar nach seiner Ankunft in den Ler. Staaten wurde Professor Marconi von dem Patentanwalt I. E. Maynadir. dcr im Auftrage Dolbear'c handelte, benachrichtigt, daß er Marconi. an der Benutzung seines Systems der drahtlosen Telegraphie und Telephonie werde verhindert werden, weil Herr Dolbear sein eigenes Verfahren in den Ver. Staaten patentirt habe. Man werde Marconi verKindern, die Z)achtWettsahrtcn nach seinem System zu berichten, .'.'arconl conjuiurte emen Anwalt und , vr ewigen Tagen sah es aus. als ob ver italienische Erfinder unverrichteter Sache wi:der nach seiner 5imalh werde zurückkehren müssen. Sckli:Klick erklärte sich Prof. Dolbear damit einverstanden, daß Marconi die 7)acht-Wettfahrten nach seinem System berichten kann, aber nach Veendiauna der Wettfahrten wird err Do!b?ar seinen Anspruch auf die Priorität rer Erfindung wieder geltend machcn und aus Patent-erietzung na gen. Lom Auslande. In einem Hotel in Bernn erschoß der verhelrathete Kellner Traugott Laue seine Geliebte, die unverehelichte Modistin Clara Wille. Dann richtete er die Waffe ge gen sich selbst und todtere sich. Ein tragisches Schicksal ereilte den erst 29 Jahre alten schweizerischen Viceconsul Heinrich Pfister in Neapel. Derselbe hatte sich mit seinem Bruder auf die Mövenjagd begebm und in dem Augenblick, als er das Gewehr aus dleSeite stellen wollte. ging der Schuß los und die volle La duna aina ihm in die Schläfe. Der Tod trat sofort ein. In derElbe. zwischen Dömih und Brode, sind beim Fischen drei Ftscher ertrunken. Infolge des starken Windes kenterte bei Broda das mit fünf Personen besetzte Segelboot des Fischers Lindemann von DLmitz. Der Sohn des Booteigenthümers. Heinrich Lindemann, sowie die Arbei ter Schuldt, Vater und Sohn, fanden ihren Tod in den Wellen. Ein zweiter Sohn des Lindemann, sowie der Fi scher Stille retteten sich durch Schwim men. EinseltenerFundistin diesen Tagen beim Bau des Steindammkanals in Magdeburg gemacht worden. In einer Tiefe von änderthalb Meter stieß man auf das Skelett eines sitzenden Knaben und dicht dabei fand man fünf römische Silbermünzen, die den Namen Antornus tragen. Die Münzen stammen danach wahrschem lich aus der Zeit des römischen Kaisers Antonius PiuS, der in der Zeit 133 161 n. Chr. regiert hat. Die Münzen sind gut erhalten. In der ungarisckien G emelnde Bilag hat sich ein schreckliches Unglück ereignet. Im Geschaftslocal des Kaufmanns Moriz Mendlowitsch explodirte die brennende Petroleum lampe. Das brennende Petroleum er griff die Kleider der Frau Mendlowitsch. Die erwachsene Tochter und der Sohn eilten der Mutter zu Hilfe, wobei auch deren Kleider Feuer singen Erst nach längerem Bemühen gelang es, die Flammen zu ersticken. Die Frau und die Kinder verschieden aber unter gräßlichen Leiden an den inzwischen erlittenen Wunden. I n der bei der Stadt Namur gelegenen Gemeinde Boiö de Villers ist in das Feld eines Landwir thes ein Meteorstein gefallen, der 90 Kg. und 200 G. schwer ist. Die Einwohner des flachen Landes strömen m scyaaren zu ammen. um ven vom Himmel herabgefallenen Stein anzustaunen. Der Stern hat eine in'S Graue fallende Farbe und ist von dreieckiger Gestalt; bei dem von einem zischenden Geräusch begleiteten Niederfallen bohrte sich der Meteorstein 3 Fuß m ven Erdboden ein. JnPeneck.les-Foraes bei Charolles hat ein furchtbares Familiendrama eine ungeheure Erregung unter der Bevölkerung hervorgerufen. Der öl - jährige Schneidermeister Serwy ermordete in einem Eifersuchtsanfalle mit einer riesigen Eisenstange seine 26 - jährige Frau und seine beiden sieben, bezw. fünfjährigen Söhne. Die Leichname waren furchtbar zugerichtet, die Köpfe bildeten nur noch unkenntliche Klumpen. Der Mörder wurde am nächsten Morgen erbänat gefunden. Die reiche Gräfin Sumarokow ist während der Fahrt auf der Moskau-Kursker Eisenbahn in einem Waggon erster'Klasse durch Einschläferungsmittel betäubt und ihrer Reisetasche, in welcher sich Juwelen im Werthe von fünkziatausend Nubel und
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" You see, to start vitk." said a Cleveland, OhIo,compositorp my work that of setting type at the case allows me little Chance for exercise, and is too consining for anybody who is in the least Subject to Indigestion or dyspepsia. That has been my trouble for years, and I attribute the recent noticeable improvement in my physical condition to the occasional use of TaWe I first heard of them through a fcllow-workman who, on heauing my tale of woe, one day offered me a Tabule and said he would guarantee it to act on the liver. I took It und er prolest, but was surprised with the result. It was gentle but eflective, and since then I have rradually noted an entire change in the working of my System, and I think that Ripans Tabules are the best remedy for liver and stomach troubles this side of anywherc. They are really in my case a substitttte for physical exercise."
fünftausend Rudel in Creditbriesen befanden, beraubt worden. Der That verdächtig sind zwei elegant gekleidete Frauen, angebliche Gutsbesitzerinnen, welche in demselben Waggon fuhren und vor dem Erwachen der Gräfin verschwanden. Zwischen russischen Grenzsoldaten und einem Schmugglertrupp fand bei Schmalleningken an der preußischen Grenze ein blutiger Zusammenstoß statt. Nach längerer Vorbereitung wollten die Schwarzer Seidenzeuge im Werthe von 5000 Mark über die Grenze schaffen. Da sie aber von einemAusguckthurme bemerkt wur den. fielen sie trotz aller Vorsichsmaßregeln in die Hände der Russen. Bei der Festnahme entspann sich ein Kampf auf Leben und Tod. In der Finsternik aelana es fünf Scbmuazlern. sick durch Schwimmcn über die Scheschuppe zu retten; der lebensgefährlich verwundete Anführer wurde festgenommen. Auch zwei Grenzwächter haben schwere Verletzungen davongetragen. Nach fast sechswöchentlicher Gefangenschaft unter Räubern ist der Großhändler Simon Simotta aus Salonik wieder frei geworden. Seine Angehörigen hatten die Rauber bereits vor einiger Zeit zu Unterhandlungen veranlaßt und so wurde Herr Simotta denn auch besser behandelt und er war gegen die Unbilden der Witterung in sofern geschützt, als man ihn in einer einsamen Hütte verborgen hielt. Die Familie zahlte ein Lösegeld von 2000 türk. Goldliren und obgleich sie damit gegen die Intentionen der türkischen Behörden verstieß, hatte sie doch die Genugthuung, den so lange vermißten heil in ihrer Mitte zu sehen. Jnzwischen setzen die Truppen die Aerfolgung der Räuber, die ganz blokirt (!) sein sollen, energisch fort. Das Ueberhandnehmen des Räuberunwesens, dem man in der Bevölkerung alle erdenk lichen politischen Motive zu Grunde legt, hat sehr einschüchternd gewirkt. Ein 140j ähriger Greis starb vor Kurzem auf einem Gute bei Belgorod, im Gouvernement Kursk. Er war in Charkow geboren, der jetzigen großen Universitats- und Gouoernementsstadt, die aber zu Ende des vorigen Jahrhunderts nur ein armseli. geö Dorf war. Jetzt zählt Charkow 200.000 Einwohner. Der Verstorbene hat sein ganzes, ungewöhnlich langes Leben in Südrußland zugebracht, wo er als Kaufmann beständig die JahrMärkte in Poltawa, Charkow, Romny. Belgorod u. s. w. besuchte, bis er in den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts nach Moskau kam, wo es ihm aber nicht gefiel. Er kehrte daher bald in seine geliebte Ukraine zurück. Der Mann war dreimal verheirathe! und starb als Wittwer. Mehr als dreimal zu heirathen, erlaubt das rusfische Kirchengesetz nicht. Der Verstorbene feierte zweimal das Fest der silbernen Hochzeit. In den letzten acht Jahren war er blind und verließ sein Zimmer fast nie. Trotzdem wollte er mcht an den Tod denken, sondern hegte den lebhaften Wunsch, das zwanzigste Jahrhundert noch zu erleben. Sein Gedächtniß war bis zuletzt noch frisch und seine aeistiae Rüstiakeit unaebrochen. .Seine Langlebigkeit erklärte er durch sein Nomadenleben und den steten Aufenthalt in freier Lust. Läii er als ein Jahrhundert hatte er.unausgesetzt die Jahrmärkte 'in d'i Ukraine besucht und die Nächte meist unter freiem. Himmel zugebracht.
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