Indiana Tribüne, Volume 23, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1899 — Page 2
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Die t3;ltit Tr'.öSne- koft?t durch tn XiIjk J Stntt per Woch. die KontZg5.Triba' gtJ ptx ISoch. Seid ttiffini IS Scntf itn tSSdttt p rk,,kt. Vtt uzerhli 1 UM tfltJ4tct I 9TilIn4 r? i dit. Wi 13 Kd MaSsms StraHs Sndianapoliö, Ind., 19. Oktober 1899. Der akademische Geldbeutel. In diesen Tagen öffnen wieder 426 Universitäten ot-er Colleges" in unserem Lande die Pforten für ihre 175. 000 Studenten (und Studentinnen). Es ist eine interessante Thatsache, wenn sie auch selten vom rein materiellen Gesichtspuntt aus betrachtet wird: baft das Geschäft unseres academischen Unterrichts im Ganzen eine der gewaltigften Geschäftsunternehmungen in den Ver. Staaten darstellt. Und es lohnt sich, etwas tiefer in diesen großen academischen Geldbeutel hineinzugucken, zumal es sich dabei um Verhältnisse handelt, welche zum Theil speciell amerikanisch sind. Jene 426 academischen Anstalten rePräsentiren zusammen ein angelegtes (Capital von 250 Millionen Dollars und beschäftigen rund 25.000 Personen als Lehrer und Beamte. Wenn diese Armee, sammt dem siebenmal größeren Studentenheer, und die zugehörigen Baulichkeiten an einer einzigen Stätte vereinigt wären, so würden sie eine stolze Stadt erster Ranggröße darstellen. Tn Betrag, welcher jährlich von den Studenten und von den Anstalten für dieselben verausgabt wird, schätzt man auf 100 Millionen Dollars, das wäre also schon eine größere Summe, als die gesammten Kosten unserer Bundes-Civilregierung msmachen! (96 Millionen Dollars lm Jahre 1898.) Auch für die höhere Bildung wird in den Ber. Staaten eine größere Summe pro Kopf ausgegeben, als in jedem anderen Lande der Welt. Was für das Geld thatsächlich geboten wird, steht auf einem anderen Blatt, ist aber jedenfalls zum Theil sehr schätzenswerth. zumal vom Standpunkt der Vielseitigseit und der Mitberücksichtigung praktischer Lebenskenntnisse. Der in besagten Instituten angelegte Betrag ist z. B. mehr als doppelt so groß, wie in Deutschland, trotz dessen zahlreicher alter und neuer Universitä ten, und beläuft sich für jeden Kopf der Bevölkerung auf $3, was freilich im Verhältniß noch immer recht bescheiden aussieht, besonders angesichts des großen Werthes, welchen die Gründer un serer Republik auf höhere Erziehung legten. Dazu kommen dann noch etwa r$lQ pro Kopf und Jahr für die lausenden Ausgaben. Sieht man sich die V e r t h e i lung der genannten 250 Millionen angelegten Gesammtreichthums an, so spiegelt sich hier die Vertheilung des Reichthums überhaupt wider, sofern nämlich auch in diesem Falle der größere Theil in wenigen Händen liegt. Sieben ver Anstalten besitzen zusammen allein ein Eigenthum von 91 Millionen Dollars, was also durchschnittlich 13 Millionen für jede macht. Die übrigen 419 Institute dagegen weisen durchschnittlich einen Besitz von nur $380,000 auf. und wenn man von diesen noch die 27 academischen Anstalten mit einem Besitz von je einer Million oder darüber abzieht, so bleibt für die große Mehrheit (392 Institute) nur ein durchschnittlicher Besiv von 113.000 Dollars. Und wie viele derselben wä ren äußerst froh, wenn sie über die letztere Summe verfügten! Es ist noch zu beachten, daß auch die Kosten des Unterrichts in unserem Lande am höchsten sind; doch würde es zu weit führen, hierorts auf die einzelnen betreffenden Posten einzugehen. Durch Frau Stanford's kürzliche Schenkung von 10 Millionen ist die Leland Stanford - Universität in unserem Lande die reichste derartige Anstalt geworden mit einer einzigen Ausnahme, dn Girard College" in der Stadt der Bruderliebe. Da indeß letzteres lediglich technischem und fach handwerklichem Unterricht gewidmet ist, so kann man sagen, daß unter den Instituten für die höhere oder humanistische Vildunq das erstere an d:r Svitze sieht, was den Reichthum anbelangt. Dann kommen: Harvard, C.olumbia, Cornell, University of Chicago und Izle. Dieses Siebengestirn hat zusammen em Einkommen von nahezu 1 Millionen Dollars im Jahr; das Einkommen von allen 426 Institut? beträgt zusammen rund 20 Millionen! Keine einzige dieser Anstalten, welche auf den Rang von Universitäten Anspruch erheben, konnte von ihren Col legien - Geldern bestehen; jede muß ein sonstiges Einkommen haben, das theils von Staaten, theils von Einzelperso'nen kommt. Jedes dieser Institute verliert sozusagen an jedem Studenten Geld, und damit hängt e3 auch häufig mehr, als mit dem Verlangen nach Exclusivität", zusammen, daß man die Zahl der Studirenden innerhalb gewisser Grenzen zu halten sucht, inidem man die Gebühr oder sonstige Ersorder'nisse hinaufrückt. Fast alle die größten Universitäten haben auf diese Art einem zu starken Wachsthum ent?gegengewukt. f t. r i i . unsere movernen universalen ve.treiben, außer dem Unterricht selbst, in gar manchen Fällen die Geschäfte einer Bank, eines Grundeiaenthums- und Capital Anlage Unternehmens, ei nes Hotels und einer Geldcollechons Agentur, und immer nothwendiger ist es geworden, daß ih Leiter vor AlIem gewiegte Geschäftsleute sind! Die Fonds werden zum großen Theil in derselben Weise verwaltet, wie die einer Versicherungs-Gesellschast. Am Starrkrampf, w e l -5er sicö nacd der 5(mvfuna eingestellt hatte, ist in Faribault. Minn., die 15 Jahre alte Maud Hosleld gestorben.
Erfolg im Leben
ist ohne völliae Gesundheit kaum möglich. Und wenn der Lr. folg nicht ausbleibt, kann man ihn doch nicht genießen, es sei denn, Ihr seid kräftig und be. findet Tuch körperlich wohl.. Ist Euer Blut in gutem Zu. stände ? Sind Euere Nerven stark? Ist Euer Appetit gut und Euer Schlaf ruhig? Falls nicht, so gebraucht Johann Hoff's Malzextrakt. Es wird Euch wieder zu vol. ler Gesundheit verhelfen. Es wird Euch die Elemente liefern, an welchen es mangelt, um Euch gesund und stark zu ma. chen. Johann soff's Zllaljer. trakt ist beute, wie es schon vor einem halben Jahrhundert ge. wesen ist, das größte Belebungs und Stärkungsmittel der Welt. Verschafft Euch den echten Io. hann yoff'schen Malzextrakt und Ihr werdet an den Resul. taten keine Enttäuschung ersah, ren. Johann Hoff: New l?ork, Berlin, Paris. Unser alteS paniergelö. An unserer Pacificküste kommen noch heute die Bezeichnungen ft'o bita" für einen Vierteldollar und foiir bits für einen Halbdollar vor; aber weiter östlich habendiese Ausdruck-: ihre Bedeutung verloren, und auch da. wo man sie gebraucht, wissen die 9Jiei jten nichts mehr von ihrem igentlichcn Sinn. Die Großväter und Großmütter der heutigen Amerikaner können sich noch ganz gut der Zeit erinnern, da die spa.-nisch-amerikanischen Münzen das H a u p t g e l d im gewöhnlichen Verkehr waren. Ja es sind erst etwa vierzig Jahre her, daß sie als solches verschwunden sind! Für die jetzige Generation sind sie ganz verschollen, sammt den vielerlei Ausdrücken, unter denen sie cursirten. und die nicht in allen Theilen des Landes dieselben waren. Es ist nicht zu vergessen, daß Spanien früher alle bekannten Silberberzwerke der Welt controllirte, und seine Münzen daher in allen Theilen der btwohnbaren Welt zu finden waren, wo es überhaupt Umlaufsgeld gab. Vom 15. bis weit hinein in das 19. Jahrhundert dauerte diese spanische oder spanisch-ameritanische Herrlichkeit. Es gab in Nord- und Südamerika nich weniger, als vierzehn verschiedene Münzstätten, wo solche Münzen hergestellt wurden. Unter den bekanntesten derselben waren die in Mezico, Peru und Chile; ein Kenner mexicanischer Geschichte versichert, daß die Münz, stätte in der Stadt Mexico die erste in Amerika gewesen sei, und daß dort schon unmittelbar nach der Cortez'schen Eroberung derartige Münzen geprägt worden seien; Andere verlegen die of ficielle Begründung dieser Münzstätte in das Jahr 1535. Dieselbe ist noch heute die wichtigste der mexicamschcn Republik, und Mezico soll bis zum Jahre 1829 allein für rund 2085 Millionen Dollars Silbergeld geliefert haben. Wie schon erwähnt, bestanden in den Ver. Staaten keine einheitlichen Benennungen für diese Münzen. Das Acht-Realstllck entsprach dem Dollar, das Vier-Realstück dem Halbdolla:. das Zwei-Realstück dem Vierteldollar. Ein halber Real wurde in den Neueng-land-Staaten fourpcnce" genannt, in Pennsylvanien fivepenny bis (woraus dann noch fip and a bis oder auch abgekürzt fip" wurde); dagegen war in Louisiana und den anderen Golfstaaten dieselbe Münze unter dem Namen Picayune" bekannt. Einen ganzen Real nannte man in den Neuengland - Staaten ninepence", dagegen in verschiedenen anderen Theilen unseres Landes elevenpence", woraus dann abgekürzt jevv" geworden ist. Diese Beispiele ließen sich noch leicht vermehren. Es geht aus diesen Proben auch hervor, daß auch hinsichtlich der Werthe dieser Münzen die Begriffe nicht ganz übereinstimmend waren; offenbar hatte man nicht ganz klare Vorstellungen vom verhaltnißmäßizen Werth des spanisch-amerikani-schen Geldes neben demjenigen der Eolcnial-Münzen und des britischen Geldes. Aber mit großer Zähigkeit behauptete sich dieses spanische Geld sehr lange als das maßgebende Geld, und die Versuche der Engländer und Holländer anfangs des 17. Jahrhunderts, sowie der Engländer, Amerikaner und Japaner im jetzigen Jahrhundert, es durch anderes Geld zu verdrängen, schlugen alle sehl. Erst im letzten halben Jahrhundert ist dieses Geld a l lm ä l t g aus seinem weltbeherrschenden Rang hinausgedrängt worden, infolge der wachsenden Mißgunst der Handelskreise und des Rückganges der spanischen Colonialherrlichkeit. Nach alledem erscheint es merkwürdig. daß heute, nach einem Verhältnißmäßig kurzen Zeitraum, dieses spa-nisch-amerikanische Geld so selten geworden ist. Das Umschmelzen vieler dieser Münzen in anderes Geld reicht noch nicht hin. diese Erscheinung zu erklären. Vollständige Partien werden heute von Liebhabern begierig gesucht
Gemeinnütziges, Essig ist ein wirksames Gegengift gegen Carbolsäure. Bei durch Earbolsäure verätzter Haut und Schleimhaut angewandt, verschwindet die weiße Ver-
färbung. ebenso die Gefühllosigkeit und kein Atzschorf tritt auf. Bei innererCarbolvergiftung gebe man Essig mit Wasser zur Hälfte verdünnt. Flaschen zu reinigen. Biti fach werden Flaschen mit Bleischrot gereinigt. Dies ist aber schädlich. Man nehme dafür lieber laues Sodawasser und Emailschrot, das der Gesundheit nicht schadet und seinen Zweck besser erfüllt. Einzelne Flaschen reinigt man mit Theeblättern und lauem Wasser schnell und gut. desgleichen mit rohen 5lartoffelstüctchen und mit zerpflücktem Zeitungspopier. DieDruclcrschwärze nimmt in einem Augenblick selbst die hartnäckigsten Flecken fort und macht auch fettige Flaschen schnell klar. Derartig behandelte Flaschen müssen aber sehr tüchtig mit heißem Wasser nachgespült werden. Schildläuje auf Palmen. Hier hilft nur gründliche Reinigung mit Schwamm, zugespitztem Holz und warmem Seifenwasser, die trockenen Fasern suche man möglichst zu entfernen, dann reibe man mit dem Holz so gut es geht, die Läuse ab und wasche mit Schwamm und Seifenwasser nach. Die Manipulation ist langwierig und beschwerlich, es ist aber das einzige wirksame Mittel; der Gärtner macht es ebenso. An gesunde Pflanzen kom men nicht so leicht Läuse, man trachte also darnach, die Pflanzen möglichst gesund zu erhalten. Ameisenspiritus dient zum Einreiben bei Lähmungen, Verrenkungen, rheumatischen Leiden und ist zumeist von guter Wirkung. Um ihn zuzubereiten, verfahre man in folgender Weise: Man fülle eine Flafche ungefähr zur Hälfte mit gutem Branntwein und lege dieselbe geöffnet und mit einem kleinen Trichter versehen in schräger Richtung in einen Ameisenhaufen. Die Ameisen laufen dann in Masse in die Flasche. Nach etwa einer Stunde nimmt man die E lasche wieder heraus, gießt sie voll ranntwein, verkorkt sie und hängt sie mehrere Wochen in die Sonne. Darauf schüttet man den Ameisenspiritus ab. Bei der Anwendung gießt man etwas in die hohle Hand und reibt damit den leidenden Körpertheil mehrmals des Tages ein. Ein kühler Platz ist der beste Ausbewahrungsort. Die Flasche ist stets gut zu verkorken. Mittel gegen catarrhalischen Husten. Man nehme ein Pfund abgehäutete, mehrfach eingeschnittene ganze Zwiebeln und koche dieselben in einem Quart Wasser mit 9 Unzen Honig und 12 Unzen Meliszucker langsam 3 bis 4 Stunden. Nachher wird die Mischung abgekühlt, durch ein feines Sieb geschlagen und in Flaschen gefüllt. Davon nehme man dann täglich Morgens und Abends etwa sechs Eßlöffel voll langsam ein, besser zu Anfang erst zwei des Morgens und zwei des Abends und dann bis sechs den Tag und fahre fort bis Besserung erfolgt, welche selten ausbleibt. Wasserdichtmachen ledern e r S t i e f e l n. Man nehme gleiche Theile Leinöl und Klauenöl und koche sie mit einander. Sobald nun die Stiefeln, welche gegen das Eindringen des Wassers geschützt werden sollen, trocken und frei von Schmutz sind, reibe man sie mit der Mischung am Feuer gut em, bis sie vollständig gesättigt sind, und setze sie nach der ersten Einreibung zwei oder drei Tage bei Seite; nachdem man von ihnen Gebrauch gemacht hat, wasche und reinige man sie vom Schmutz und reibe sie wiederum ein, sobald sie trocken sind. Auch kann man die Stiefel am Fuße einschmieren, bevor man ausgeht. Fettfleckein Stoffen von zarter und unechter Farbe tilgt man am besten dadurch, daß man Eigelb unter etwas Ochsengalle mischt, die Flecke damit bestreicht, in kaltem Regenwasser sofort ausspült,, den Stoff in.ein trockenes, weißes Tuch einschlagt und zwar so, daß keine nasse Stelle die andere berührt. Nach 1 2 Stunden wird der Stoff mit nicht zu heilem Eisen, bei vorher aufgelegtem Tuche, überbiiaelt. Zerspringen der Ein machgläser. Um dem Zerspringen der Einmachgläser beim Einfüllen heißer Substanzen mit Sicherheit vorzubeugen, wärmt man sie durch warmeö, dann heißes Wasser vor. Außerdem ist es wichtig, den Boden des Gefäßes von seiner Unterlage durch eine weiche, warme Unterlage zu isoliren. Dieö geschieht zweckmäßig, indem man in Küchentuch in heißes Wasser taucht, nach dem Ausdrücken auf dem Tische ausbreitet, das Gefäß in d Mitte desselben stellt und das Tuch um das Glas herum heraufschlägt. Selbst das heißeste Obst kann dann in das Glas gefüllt werden, ohne daß man ein Zerspringen des Glases zu befürchten brauckt. Deutsche Lokal-Nachrlchten. iticldeulsche Staaten. L e h e st e n. Beim Spielen erhängt hat sich der im 11. Lebensjahre stehende Sohn des Schieferbrucharbeiters Wigleb im nahen Brennersgrün. Der Knabe wollte sich im Schlaszimmer eine Schaukel anbringen und ver wickelte sich dabei mit dem Kopf in den Strängen, so daß er erstickte, ehe Jemand hinzukam. Ober - Waroldern. Landwirth Schwalenstöcker holte aus einem Nachbarorte eine Dreschmaschine; unterwegs gingen ihm die Pferde durch, der Fuhrmann kam zu Fall und die über ihn weggehende Maschine zermalmte ihm ein Bein. Die Verletzun gen waren derart, daß der Bedauerns, werthe alsbald starb. Oesdorf. Bürgermeister Ernst Müller, der 12 Jahre an der Spitze der Gemeindeverwaltung stand, ist ganz plötzlich gestorben. S o n n e b e r a. 3 Oberlind bie-
sigen Kreises lebte der Cinbiner Hausdörfer schon seit einiger Zeit mit seinem Schwager Heublein in Streit und Unfrieden. Während eines solchen Streites schlug Hausdörfer mit einem Kammer auf öeublein ein und
zertrümmerte ihm die Hirnschale, so daß der Tod sofort eintrat, ausdörfer wurde verhaftet. Stadt Waldeck. Ein Blitz schlug in die Scheune des Landwirths Vohland. welche sofort in Flammen stand. Das durch die eingeernteten Feldfrüchte sich rasch entwickelnde Element übertrug sich auch auf zwei benachbarte Gebäude, von denen das eine einem hochbetagten, seit Kurzem ganz alleinstehenden pensionirten Revierförster gehörte. Alle drei Wohnhäuser brannten völlig nieder. Eachjea. Dresden. Nach dem Jahresbericht des .Königlich sächsischen Militärvereinsbundes" gehörten diesem 1476 Militärvereine mit 169.286 Mitgliedern und 4694 Ehrenmitgliedern an. B l u m e n a u. Das Drehwerk von L. Engle, sowie ein großer Vorrath von Holz und fertigen Baukästen sind ein Opfer des Feuers geworden. C o p i tz. Bürgermeister Zimmermann in Gottleuba ist als Nachfolger des verstorbenen Gemeindevorstandes Legler an die Spitze der hiesigen Gemeindeverwaltung gewählt worden. D e u b e n. Der Berginvalid Prü gel beging mit seiner Ehefrau die goldene Hochzeit. Döbeln. Schutzmann Wagenzink rettete einen 5jährigen Knaben, der beim Turnen am Staupitzsteg in die Mulde gefallen war. F r e i b e r g. Das 50jährige Bürgerjubiläum beging der Prioatus und vormalige Bäckermeister Moritz Adolf Schröder. Herlaögrün i. B. Der Weber Seifert. welcher im Juni seine 49jährige Ehefrau durch Beilhiebe zu ermorden versuchte, weil sie ihm wiederholt Vorhaltungen wegen seiner Vorliebe für Spirituosen gemacht, erhielt für diese ' Frevelthat 2 Jahre 2 Monate Gefängniß zuerkannt. Die Frau Seifert wurde zwar schwer verletzt, befindet sich aber auf dem Wege der Besserung. Kleinhennersdorf. Am Elbufer bei Schandau fand man den Lehrer Lehmann von hier blutüberströmt auf. Wahrscheinlich ist der Bedauernswerthe Abends über einen der längs des Ufers angebrachten Ringe, die zum Befestigen der vor Anker gehenden Fahrzeuge dienen, gestürzt. Der Schwerverletzte, der sich durch seinen Fall. einenSchadelbruch zugezogen hatte, fand im städtischen Krankhause zu Schandau Aufnahme, woselbst er starb, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. K l o tz s ch e. Dem Bahnwärter Johann Mischalk ist die silberne Lebensrettungsmedaille verliehen worden. Limmritz. In der Nähe der Schneidemühle wurde der Dienstknecht Lorenz am Wege in einer Blutlache ausgesunden. Lorenz konnte nur angeben, daß er von einem unbekannten Manne gestochen worden sei und verfiel dann in Ohnmacht. Noch in der Nacht wurde der Maurer Böswetter aus Masten als Thäter ermittelt und verhaftet. Lkfcn-Dar't. Offenbach. Einem Herzschlage erlag der 72 Jahre alte Commercienrath Peter Becker. Ranstadt. Das 7jährige Söhn, chen des Landwirths 5arl Schäfer von hier hatte sich an die Leiter der HäckselMaschine gehängt und gereitelt. Das Messer hatte aber die rechte Hand erfaßt und dieselbe an den Fingern abgeschnitten. S e l i g e n st a d t. Der älteste Bewohner unseres Städtchens. derSchreinermeister Sebastian Stadler, ist im hohen Alter von 92j Jahren nach kurzem Krankenlager verschieden. Bis vor kurzer Zeit konnte der Greis noch seinen Berufsgeschäften nachgehen. S t e i n f u r t h. In voller Rüstigkeit begingen die Eheleute Johannes Wolf die goldene Hochzeit. Weisen au. In der PortlandCement - Fabrik wurde der 28jährige Arbeiter Adam Sickinger von Zahlbach vom Schaufelwerk des Mühlenbetriebes erfaßt und getödtet. Laver München. Der Hilfsconducteur Langenalter von hier stürzte zwischen Dorfen und Schwindegg von einem schnell fahrenden Zuge und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Plötzlich gestorben ist in Unterbrünn bei einer Abschiedsfeier Lt. a. D. Willibald Weiß von hier. ' A m b e r g. In Maxhütte brach Nachts ein Brand aus, der bedeutenden Schaden anrichtete und in kurzer Zeit den Dachstuhl des Martinswerkeö und Platinenwalzwerkes ein äscherte. Augsburg. Zwei Maurerlehrlinge, die auf einem Neubau am Kaiferplatz arbeiteten, balgten sich auf dem drei Stock hohen Gerüst. Hierbei verlor der Lehrling Scheerer das Gleichgewicht und stürzte, auf dem Geländer aufschlagend, in den Keller. Sr erlitt lebensgefährliche Verletzungen. B a m b e r g. Das Karmelitenkloster wird abgerissen und an dessen Stelle ein Neubau für das k. Kreisarchiv errichtet. Erlangen. Der Architect und Assistent an der Technischen Hochschule Franz Kreuter in München wurde als Stadtbaurath dahier gewählt. B u ch l o e. Der Schuhmacher Franz Steutzger wurde wegen zahlreicher Sittttchkeitsverbrechen zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Deggendorf. Der ledige 35 Jahre alte Tagl'öhner Karl Stettmeier von Schaching, welcher gelegentlich eines Streites mit seinem Bruder diesem einen Messerstich beibrachte, we!cher dessen Tod herbeiführte, wurde zu drei Jahren Gefängniß verurtheilt. E l l h a r d e n. Durch Erdrutschungen- in der Kiesgrube des Herrn Gchwarzmann dahier wurde der dort
bescysfttgte Taglöhner C. Wagner aus Schelldorf erheblich verletzt. E n t b a ch. Hier ist das Oekono-mie-Anwesen der Bauerswittwe Maria Six infolge Brandstiftung voll ständig abgebrannt. Schaden beträgt an 11.000 Mark, hievon sind nur (HX) Mark durch Versicherung gedeckt. ' D?r Dienstknecht Anton Pongratz von Kolmstein wurde unter dem Verdachte der Brandstiftung verhastet. Württemderz. Obermarchthal. Vollständig durch Feuer eingeäschert wurde die hiesige Getreidemühle. P l o ch i n g e n. Weingärtner Friedrich Seyerle feierte mit seiner Ehefrau Friederike. geborene Laux. das Fest der goldenen Hochzeit. S ch r a m b e r g. Anläßlich der silbernen Hochzeitsfeier des Commercienraths Arthur Junghaus wurden 48 Arbeiter, die schon 25 Jahre und län ger in dessen Uhrenfabrik thätig sind, mit einer hübschen Urkunde und einem Geldgeschenk von je 100 Mark bedacht. S a u l g a u. Stadtschultheiß Mack von hier wurde Nachts auf dem Heimweg. als er zwei Burschen, welche groben Unfug verübten und die Nachtruhe störten, zur Ruhe verwies, von einem 'oerselben mit einem Todtschläger aul den Kopf getroffen, daß er betäubt um. fiel.. ES griang, die Burschen zu verhaften. T h a I h e i m. Steinbrecher Walz wurde, während er in einem Steinbruch c:rle:tete, von einem großen, sich loslösenden Stein so unglücklich getroffen, daß er bald nach seiner Ueberführr.Tiz in das Heilbronner Spital starb. Tuttlingen. Mittelst Revolvers machte der etwa L0 Jahre alte Jakob jaubt von Rietheim seinem Leben ein 'Znde. Nahrungssorgen waren der wahrscheinliche Grund des Selbstmords. Ulm. Dem Hauptmann z. D. Kölle, Bezirksosfizier im Landwehrbezirk Ulm, wurde von dem König für Errettung eines Menschen aus Todesgefahr das Ritterkreuz 1. Klasse des Friedrichsordens verliehen. W e h i n g e n. Dieser Tage fanden sich eine Anzahl Personen von Balgheim hier ein. um dem ihnen mittels Postkarte angesagten Leichenbegängniß der Berghofbäuerin" Susanne Schnee anzuwohnen. Zu ihrem freudigen Erstaunen aber trafen sie die Todtgeglaubte gesund und munter. Der UrHeber der Mystifikation ist noch nicht ermittelt. W ll r z b a ch. Dem Gemeindepfleger Burkhardt wurden aus der Kasse 1500 Mk. entwendet. Kurze Zeit darauf erhielt der Bestohlene eine Postkarte aus Hamburg mit dem Vermerk: Das Geld ist bereits alle." Der Verdacht, den Diebstahl verübt zu haben, richtet sich auf einen schon oft bestraften Knecht, der bei dem Sohn des -Burkhardt in Diensten stand. Baden. Karlsruhe. Unter dem Ver, dacht betrügerischen Bankerotts und begangener LLechselfälschung wurde der Besitzer der Buntweberei Münzesheim. I. Wörle, verhaftet. A ch e r n. Als der fast 70jährige K. Linder mit einer Leiter die Laternen bei der Lammbrücke auslöschen wollte, zogen einige Burscher. die Leiter weg, so daß Linder herabstürzte und sich an den Füßen und dem Gesicht erhebliche Verletzungen zuzog. A l t s i m a n s w a l d. Der 10jährig.' Sehn des Müllers Fichter saß auf einigen Langholzstämmen, die auf einem etwas abschüssigen Acker gelagert waren. Ein Hirtenbube brachte das Holz muthwilligerweise in's Rollen, wobei Fichter unter die Stämme gerieth und so schwere Verletzungen erlitt, daß er nach einigen Stunden starb. Bühlerthal. Dienstknecht Jofeph Schmidt von hier, welcher in den Reben bei Bühlerthal die ledige Marie Schmidt mit einer Haue und mit Steinen so auf den Kopf schlug, daß sie starb, wurde in der Heilanstalt Jllenau als geisteskrank erklärt und des halb außer Verfolgung gesetzt. Er bleibt in Jllenau. D e n z l i n g e n. Zwischen Denzlingen und Emmendingen fiel Hilfsschaffn A. Nill aus Offenburg vom Zuge; er wurde schwer verletzt auf'dem Bahndamm aufgefunden und in die Klinik in Freiburg verbracht. ' F a h r n a u. Im Holzschopf der Krafft'schen Schuhfabrik brach Feuer aus.. das auch die angrenzenden Leder- und Materialmagazine (3 Gebäulichkeiten) einäscherte. Die Feuerwehren lenkten durch ihre Anstrengungen die Gefahr von den Hauptgebäuden ab. Die Arbeitsräume sind unversehrt, sodaß im Betrieb und Versandt keinerlei Störung eintritt. Der Schaden beträgt ca. 150.000 Mark. G r u n h o l z. Beim Baden im Rhein ertrank das Söhnlein des Naaelschmicds Leber. L a h r. Niedergebrannt sind das Kesselhaus und die große Schreinerei von Nestlers Maßstabfabrik. Werthvolle Maschinen und Vorräthe fielen dem Feuer zum Opfer. Kantor und Wohnhaus, sowie die mechanische Abtheilung mit den werthvollen Präcisionsmaschinen wurden gerettet. Der Betrieb der Fabrik ist gestört. Es liegt Vrandstistung vor. Rbeinpfal H e r z h e i m. Neulich ging ber 77 Jahre alte Tagner Cagäus Weber von hier in den Wald, um Holz zu holen. Er stieg auf einen Baum, um Holz herunter zu hauen, wobei er herabsiel und seinen Tod fand. I m s w e i l e r. . Die Ehefrau Wolf hat sich erhängt. Ludwigshafen. Durch einen Revolverschuß entleibte sich der Pflasterermeister Christian Kärner. Finanzielle Schwierigkeiten, in die er momentan gerathen war, werden als Motiv des Selbstmordes angegeben. Der Gründer und Direktor der Ludwigshafener Walzmühle. Sigmund Kausfmann, ein hervorragender In-
durieller. ist in Karlsbad storben. I
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leidet, sann sich darauf vrrl:ss., daß Magcn und üibtt nicht (a Ordnung find. ?r. Ivgust Königs Hamburger Tropfen reguliren die Llber ui.d reknigen den T?age.
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For K lonj time." said the farmer's wife, " I suffered from gastric troublei and dyspepiia. After all my tneals I experienccd a disagreeable, heavy sort pf feeling and oftentimes in the morning' my tongue would be coated ; in sact, tl'is would be the case for whole days at a time. I bad recourse to the whole catejory of correctives, apcrients, laxatives, etc., but the relief I found was only temporary. Indeed, in most cases, after I had taken them for any length of time, the early efficacy seemed entirely vitiated. I had so oftca lecn in the advertitemants of Ripaos Tafomles the Statement, one gives relief, that at last !t so Impressed itself upon me that I decided to give them a trial. A trial was entirely convincing and in a short lime I was well. While I have now no regulär use for them I always keep them oa l band, to be used in case of emergency."
L p p a u. rntranlt hat sick ber 20 Jahre alte Tüncher Friedrich Scitz. Pirmasens Nachts brannte der Lohrinden - Speicher der Leinenweber'schen Großgerberei ab. 4O00 Zentner Rinden und Gerbstoffe sind verbrannt. Der Schaden wird auf 25,000 Mark geschätzt. Elsaß-Lothrmzen. Straßburg. In einem hiesigen Hotel erschoß sich stud. med. Schele aus Leipzig, der Sohn eines dortigen Zustizraths. Als Motiv der That wird eine Liebesaffaire angegeben. Hier ist der altelsässische Rentner und Schriftsteller Paul Ristelhuber im Alter von 05 Jahren gestorben. Er war ein eifriger Sammler auf dem Gebiete der elsässisan Geschichts- und Alterthumskunde. Mecklenburz. R i b n i tz. Im Alter von 63 Jahren starb Cantor Simonis. S t a r g a r d. Eine schwere Unthat ereignete sich auf dem einsam gclegenen Eulenkruge. Tort diente seit längerer Zeit der 5tnecht Laue aus Hohenmin bei Neubrandenburg. Im Verlause eines Streites brachte der Knecht seinem Herrn mit einer Forle lebenZgefährliche Verletzungen bei uiid ent sich sodann. Oldmbnrz. Oldenburg. Ween F.nenflucht sind die Musktiere sriedri Volkm?r von der 12. Compagnie und Karl Wilh. Vöttchcr von der 4. Eompagnie des oldenb. Infanterie - Rcgiments kriegsgerichtlich zu je 300 Mar! Geldstrafe verurtheilt wortcn. Der Italiener Sabbadini, der hier in den Laden des Uhrmachers Lührs einbrach und Uhren und Schmucksach:n im Werthe von 5300 M. stahl, wurde zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt. SchVtt;. A r t h. Am Rigi verunglückte beim Wildheuen Josef Äaria Eberhard in der Stalde. indem er über einen Felsen stürzte und todt aufgehoben wurde. Der Mann war 66 Jahre alt. Baden. Im Alter von 73 Jat ren ist der Badearzt Dr. Alb. Minnich gestorben. Viel. Der Mechaniker Hermann Verner von Locle fuhr in der Tauben lochschlucht mit dem Velo so heftig gegen eine Straßenmauer, daß er todt auf dem Platze blieb. Hier ertrank beim Baden der 9 Jahre alte Armin Beck. B r i st e n. Die Familie des Jo. seph Kielinger hatte auf die ßilve" eine Pastete gebacken. Als verschiedene Familienglieder von diese: genossen, stellte sich bei denselben sofort Erbrechen und starkes Unwohlsein ein. Die Wittwe Jos. Kieliger ist bereits an den Folgen gestorben und ein kleineres Kind wird wahrscheinlich nachfolgen. Die übrigen Familienglieder befinden sich auf dem Wege der Genesung. Es liegt hier offenbar ein starker Vergistungsfall vor. uxcmüurz. Bettendorf. Beim Baden ertrank der 18jährige Michel Welter. Student der Prima in Diettrch. Dalheim. Scheune und Stal lungen des Ackerers Joh. Dicken wurde durch eineFeuersbrunst bis aufs nackte Mauerwerk eingeäschert; das WohnHaus konnte jedoch gerettet werden. S a n d w e i l e r. Das Wohnhaus deö Schankwirths I. B. Hoffmann ist ein Raub der Flammen geworden.
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