Indiana Tribüne, Volume 23, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1899 — Page 1
rl M AV Cn A cS W O US I ") 5 'ii iiii -1 - i i i i i fej vvy W v iy W y Kx v Office : Nö. 18 Md Alabama Straße. Telephon 1171 Jahrgang S3 Indianapolis, Zndiana Donnerstag, den J9 Oktober 1899. No.31
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Lditorielles. Die Nachrichten vom KriegSschauplotz in Afrika lauten sehr ungünstig für die Buren. Sie errinern lebhaft an die Berichte, die wir von OtiS gewöhnt find, und die Ursache für diese Ähnlichkeit, ist wahlscheinlicher Weise die gleiche, d. h. die Censur. Jedenfalls muh eS auffallen, daß seit dem Augenblick, in welchem verkündet wurde, der Telegraph nehme keine Mittheilungen der beiden Republiken mehr auf, nur noch von Miß erfolgen der Buren die Rede ist, und daß jetzt sogar ihre berühmte Treffficherheit derartig gelitten haben soll, daß sie bei einem eigenen Verluste von 300 Todten den Engländern nur einen olchen von 18 Mann zuzufügen v:rmochten. So lange ist doch die Niederlage ZamesonS nicht her, daß seitdem alle guten Schützen im Burenlande inS Grab gesunken sein könnten. Wenn man mit den neuesten Nachrichten die Mittheilung zusammenhält, welche am Tage nach der Zerstörung deS ersten gepanzerten ZugeS erfolgte, daß der englische Censor einen starken Rüssel deshalb erhalten habe, weil er diese Kunde in die Welt gelangen ließ, so äßt der veränderte Ton der seitherigen Meldungen sich mühelos erklären -- Unsere englischen Zeitungen lauen allemal Gefahr, sich zu blamiren. wenn ihnen ein nicht englisches Wort, oder ein nicht englisches Zeichen begegnet. Hinter einer Reihe von großen Ueberschriften berichtete dieser Tage der Milwaukee Sentinel" Folgendes : In der Ecke einer Quittung für ein Legat von 5200, welches der verstorbene EharleSSchickelinfeinemTestamentdem HanS Philipp in Frankfurt am Main vermacht hatte, erscheinen die folgenden Posten : Gebühren $2, Tinte 8 40." (lee $2, ink $8 40 ) In der anderen Ecke bksiadet sich die Unterschrist Richard Günther, Generalkonsul." Die Berechnung für Gebühren und Tinte bilden die Unkosten deS Erben und gleichzeitig zeigt sie, waS Mitglieder deS KonfulardiensteS für ihre Bemühungen berechnen dürfen. Der Posten für Tinte," so sagt ein alter Advokat, ist keine ungewöhnliche bei den Konsuln. Dieselben berechnen oft die verbrauchte Tinte." DaS aan,e Dokument besteht auS elf mit der Schreibmaschine geschriebenen Zeilen und auS achtzehn geschriebenen Wor ten." SS ist merkwürdig, waS gelehrte Zeitungsschreiber und alte Advokaten nicht alleS wissen. Andere minder kluge Menschenkinder werden sich sagen, daß die Berechnung von 58.40 für die bei einer Quittung verbrauchte Tinte doch etwaS gar zu komisch wäre und sie werden nicht ink, sondern mk, d. h. Mark lesen : $2 gleich Mark 8.40. Wenn unsere Eonsuln bei einer Quittung Z8.40c für Tinte berechnen dürften, gäbe eS keinen Sankee, der sich nicht um einen Consulatöposten be würbe. Die Gerüchte, welche in Verbindung mit dem Straßenbahn-Contrak seit einiger Zeit in Umlauf find, näm lich, daß eS dabei nicht ehrlich zugegan. gen sei, haben die Newö" gewaltig in Harnisch gebracht und sie verlangt Un
tersuchung durch die Grand Jury. Der StaatSanwalt erklärt auch, daß er die Sache vornehmen wolle, wenn ihm Leute, welche etwas davon wissen, 3nformation ertheilen.
DaS ist alles wirklich sehr überflüssig. Vorläufig ist durchzuS nicht zu befürchten, daß auS der Schule geplaudert wird, denn nur Betheiligte find informirt. SS ist einstweilen sehr leicht, sich aus den Standpunkt der beleidigten und entrüsteten Ehrlichkeit zu stellen. SS wird dabei gewiß nichts weiter herauskommen. ' Aber dem. Publikum wird man dadurch nicht den Glauben an die Ehrlichkeit der Betheiligten beibringen. Denn daS Publikum war im großen Ganzen gegen Abschluß deS Vertrags. DaS Publikum hatte keine Lust, sich auf dreißig Jahre an die Straßenbahngefellfchaft verkaufen zu lassen und die Behörden hätten niemals den Muth gefunden, den Vertrag abzuschließen, wenn nicht die Zeitungen, (die Tribüne ausgenommen) Newö" und Journal" voran, auf Abschluß deö Vertrags gedrungen und denselben als eine großartige Errungenschaft hingestellt hätten. Man wird niemals beweisen können, daß hier ein Kauf stattgefunden hat, man wird eS niemals mit Sicherheit behaupten können, aber alle Entrüstung und Untersuchung wird nicht verhindern können, daß man einen solchen glaubt. Archllllilhrichlell. WeNerbericht. Leichter Regen heute Nacht schöneö Wetter Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten Z4 Stunden 64 Grad, niedrigste 57 Grad. Die Samoa-Frage. New Bork, 18. Okt. Dem Herald" wird von Washington gemeldet : Zwischen den drei Vertragsmächten find Verhandlungen eingeleitet worden zwecks einer dauernden Beilegung der Samoa - Frage. Herr Mumm von Schwarzenstein, der deutsche Spezialbevollmächtigte, sprach im StaatSamte vor und besprach die An gelegenheit mit Lem stellvertretenden Sekretär Dr. Hill. Ueber Einzelheiten deS Abkommens find noch keine Bestimmungen getroffen und dürften dieselben erst in einer demnöchstigen Conserenz beschlossen werden. Ob diese in Washington, London oder Berlin stattfinden wird, ist nochZnicht gewiß. Thatsache ist nur, daß die drei Mächte aus Grund deS Berichtes der drei Kommissäre ein Abkommen treffen werden. Vermuthlich wird eine Theilung der Inseln erfolgen, womit Deutschland einverstanden sein soll, wenn eS Upolu erhält ; Tutuila mit dem Hasen Pago Pago würde an die Ver. Staaten fallen und Savaii an England. Lttztere Macht dürste dag.'gen proteftiren, da Upoln die wichtigste Insel ist. Auf ihr liegt die Hauptstadt Apia. Daß die Conserenz über die Theilung berathen wird, ist indessen gewiß. DieGegner der Expansion. Chieago,13.Okt. DieOppofition gegen die Expansion durch Unterwerfung der Philippinen gewann heute hier eine greifbare Form durch die AbHaltung einer Versammlung, zu welcher etwa 160 Delegaten auS den verschiedenen LandeStheilen erschienen waren, um einen Kreuzzug gegen die Politik der Administration aus den Philip pinen in'S Werk zu setzen. Die Versammlung wurde in der Central Musik Halle durch den temporären Vorsitzen den Edwin Burritt Smith zur Ordnung gerufen, welcher eine ganze Anzahl von Vorträgen über das angedeutete Kapitel einleitete. DaS Organisation Comite, welche? gebildet wurde, setzt sich auS den folgenden Herren zusam men : George C. Mercer, Philadel phia; Frank Scott, Chicago; Dana EfteS, Boston; LouiS R. Shrich, Colo rado SpringS, Col.; Paul F. Coftem, St. LouiS. G. H. Boutwell war durch Krankheit seiner Gattin am Erscheinen behindert, und eS wurde ein Brief verlesen, in welchem er seine Zustimmung zu den Zwecken der Versammlung erklärt Hierauf trat Vertagung biS morgen ein. Ja der Abendfitzung führte I. Sterling Morton den Vorfitz und stellte mit einer einleitenden Ansprache Herrn
Carl Schurz vor, welcher die Hauptrede deö Abendö hielt und in trefflicher Darlegung die Argumente vorführte, welche gegen die Expansion sprechen. Nach Herrn Schurz sprach auch Herr A.
H. Tolman auö Chicago. - Panik bei einem Feuer. Chicago, 18. Okt. Inder Fabrik der W. C. Ritchie Paper Box Co. in der Green Str. No. 203 brach heute Abend ein Feuer auS und unter den 600 Personen, welche in der Fabrik beschäftigt waren, zum größten Theil Mädchen, entstand eine Panik, die leicht hätte zu schwerem Verlust an Menschenleben führen können. Die Mädchen drängten sich in ihrem Schrecken den AuSgängen zu und einige wollten sich sogar auS den Fenstern stürzen, besonnene Polizisten verhinderten sie jedoch daran und überredeten sie, aus daS Herannahen der Feuerwehr zu warten. ES gelang, fast alle Insassen deS brennenden Gebäudes in Sicherheit zu bringen, nur der Superintendent Alexander McMaster scheint seinen Tod in den Flammen gefunden zu haben und einige Mädchen werden vermißt, doch ist nicht ausgeschlossen, daß die Letzteren gerettet worden sind. Frecher Raub. D env er, Col., 18. Okt. In Austin'S Billardhalle, der größten in der Stadt, zwang nach Schließung des Lokals der dort als SpezialPolizist angestellte Ex. Polizist Rob. 3. Boykin den Kassirer mit vorgehaltenem Revolver, ihm den Geldschrank zu öffnen und den Jnbalt, 54000, zu reichen. Dann entfloh der Räuber und man fürchtet, daß eine Verhaftung nicht ohne Blutvergießen abgehen wird, da er ein verwegener Charakter und ein vortrefflicher Schütze ist. ,,, Anti - Imperialisten. Chicago, 13 Okt. Die Anti-Zmperialisten-Conserenz in der Central Mufikhalle kam heute Abend zum Schluß. Bourke Cockran von New Fork hielt eine glänzende Rede gegen den Imperialismus. Der Prediger Herbert S. Bigelov von Cincinnati sprach ebenfalls und während seiner Rede ereignete sich eine ausregende Scene. Eine sein gekleibete Dame im Publikum erhob sich und rief, auf die Flagge deutend: Nehmt die Flagge herunter, schändet sie nicht länger." Ein Freuud führte sie hinauS und sie weigerte sich, ihren Namen anzugeben, aber, sagte sie, sie sei die Tochter eine? Soldaten, die Schwester eineS Soldaten und die Frau eines Soldaten. Resolutionen gegen die Politik deS Imperialismus wurden einstimmig angenommen. ,- Ein Kind mit zwei Köpfen. N ew J ork, 18. Oktober. Heute Morgen um 2 Uhr beschenkte die Gattin deS Zsaae Epsteia ihren Mann mit einem Mädchen, welches mit zwei Köpfen auf die Welt gekommen. Ein Kopf ist vollständig normal und hat langes schwarzes Haar. Der andere Kopf ist sehr klein, kahl und die Augen haben sich nicht geöffnet. Er fitzt auf der linken Schulter und zeigt keine Spuren irgend welchen Lebens. Kohlengräber am Streik. Spring Valley, 3a., 13. Okt. Heute früh wurden 2000 Kohlengräber der Spring Valley Coal Co." im Namen deS StaatverbandeS an den Streik beordert, und sie legten alsbald auch sämmtlich die Arbeit nieder. ES heißt, der Ausstand sei dadurch verursacht worden, daß der GrubenbetriebSleiter Dalzell nicht mehr im Bureau der Gesellschaft die Beiträge der Arbeiter für ihre Gewerkschaft sofort zurückbehalten wollte. Keine grauen a lS Beamte. San sing, Mich., 18. Okt. Die Supreme Court hat entschieden, daß unter der Versassung des Staates Frauen keine Aemter bekleiden können. iiln AuS Spanien. Madrid, 18. Okt. In Barce lona ist das Kriegsrecht proklamirt worden, well du ganze Stadt den Bürgermeister Dr. Robert unterstützt, der lieber abdankte, als daß er zur 'gewaltsamen Eintreibung der drücken den Steuern die Hand reichte. Die Regierung findet eö nun schwer einen
Nachfolger für den beliebten und ge.
meinfinnigen Bürgermeister auösiidig zumachen, und sie suhlt sich ferner noch dadurch beunruhigt, daß auch die Kauf - leute und Fabrikanten von Valencia in gleicher Weise revoltiern. Geht nach England. B e r l i n, 18 Okt. Die Kölnische Zeitung meldet ossiziell, daß Kaiser Wilhelm am 11. November nach Eng land gehen wird. Wird wohlnichtöd'ransein ! Manila. 18. Oktbr. OtiS erhielt angeblich von dem InsurgentenGeneral Pio del Pilar kommende Botschast. daß derselbe bereit sei, Aguivaldo den Amerikanern auszuliefern. OtiS hält die Nachricht für wahrschein. lich, ist aber der Ausführung deS Planes abgeneigt. Pio del Pilar erbietet sich, für 550,000 von einem Angriff auf Manila abzustehen, für 5250,000 sich mit seiner Armee nach einem Scheingefecht zu ergeben und für 5500.000 Aguinaldo auszuliefern. Berichte auö dem von den 3nsurgenten besetzten Gebiet besagen, baß die FilippinoS glauben, Pio del Pilar habe den kühnen Plan gefaßt, die amerikanischen Linien zu durchbrechen und Gen. OtiS gefangen zu nehmen. Wahrscheinlich wurden diese Gerüchte in Umlauf gesetzt, um eS ihm zu ermöglichen, einen Handel mit den Amerikanern zu machen. IHM De r B u renkrie g. London, 19 Okt. Von Mafeking fehlen noch immer autentische Nachrichten, aber eö scheint, daß Oberst Baden. Powell so weit im Stande ist, sich zu halten. Ein Zusammenstoß wird heute in der Gegend von Ladysmith erwartet. plan ist deshalb nicht ängVlich, denn das Land ist der Kriegstaktik der Buren nicht günstig. Die Zerstörungen, welche die Buren an der Eisenbahn verüben, werden den künstigen Bewegungen deS General Buller sehr hinderlich sein. Sehr zu befürchten find Aufstände der Singeborenen. Eine Depesche von Pretoria meldet, daß in Maseking die weiße Flagge aufgezogen wurde. WaS daS zu bedeuen hat, weiß man noch nicht. Einer Depesche von Durban, Natal, zufolge bewaffnen sich die ZuluS mit AssegaiS (Wurfspeeren). Der HSuptling Dinizulu sagt, er sei nicht im Stande sie zurückzuhalten. London, 19. Okt. Der Korrespondent der Daily Mail" meldet von Cape Tovn : Die Behörden von Johannesburg haben angekündigt, daß sie eine allgemeine Haussuchung veranstalten und alle britischen Unterthanen zwingen werden, die Stadt zu verlassen. DaS Vollsten," das offizielle Organ der Buren in Pretoria, sagt, daß daS britische Lager bei Ramathlabanna nördlich von Maseking nach heftigem Kampfe genommen und geplündert wurde. Durban, IS. Okt. Zwei außergewöhnliche Bekanntmachungen find erlassen worden. Die erste verkündet den Belagerungszustand in New Caftle, Dundee, Klip River, Unfign und dem Upper Tugile Distrikt. Alö Grund wird die Annahme angegeben, daß Unterthanen auS Natal sich den ein dringenden Buren angeschlossen haben und den Feind unterstützen. Die andere Bekanntmachung erinnert die britischen Unterthanen an ihre Pflichten gegen die Königin und warnt dieselben vor dem Verkehr und Handel mit dem Transvaal und dem OrangeFreistaat. iin i . Von ihren eigenen Leuten erschossen. P a r i S, 18. Okt. Der Colonial minister de CraiS erhielt offizielle Nach richt, daß Hauptmann Voulet und Hauptmann Chanoine von der Expe dition im Sudan von ihren eigenen Leuten erschossen wurden. Lieutenant Pallier telegraphirte : Hauptmann Voulet marschirte am 14. Juli mit hundert Tirailleuren gegen Lieutenant Klobb und brachte dessen Mannschaft um. Als er zurückkam, theilte er seinen Kameraden mit, waS er gethan habe und erklärte, er werde revoltiren und einen eigenen Staat gründen. Hauptmann Chanoine schloß sich ihm an. Am 16. 3uli meuterten
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