Indiana Tribüne, Volume 23, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1899 — Page 3

Dr. J. A, Sutcliffe, Wuttd-Arzt, Geschlechts-, Urin und Hechim Krankheiten. .Office: 155 OstMarletstr. Tel. 941 OZsictsiundk : S bis 10 NZr Vor.; 2 di, 4 Uhr m

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hat seine Office nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., erste Stoge.verlegt. OfsiceStundn : Bon 2 bis 4 Uhr Nachmittag Telepho: Office SSZ-Wohnung 930. kie Wohnung befindet stch wie biiher : 1337 Nord Pennsylvailia Straße. Ü $ & 2( 6 Os5 f!ctarii? Sir. ÄprechZ1u:.ren : 8 HZ Uhr Vorm. ; L ti3 vr vkach?!.; 8 fcis 9 Uhr &bnt. Telephon 144(5. n? stunde: ßenntas oi SJcrtcitloa. 8 Dke Qfflee von Dr. H. FINK und I)r. COLE, teftadet sich in No. 21 Ost Ohio Strafze. iT" Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVKKTS, Deutscher Zühn - Arzt. TiO. 8i Nord Cunfu!lanu; Lte. js a 3 wird cuf Wunich saafUJanM. I)r. Jos. E. 3Ioitow, Geschlechts u. arnfranf Ijriten. 20 West Lhio Strafe. Dr. J. 15 Kirkpatrick, gehandelt Frauenlran'hciten und ttranlheiten des N ctitms. Dämorrhotden ohae Messer und kauterisirung gekeilt. Osfice : Hume Buttdin?, 31 Ost Ohio Str. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 Süd Meridian Strake. Sx,ch unbea daselbst: 8,' Uhr Morgen und ? Uhr bend,. Willonghby Block. No. 224 Nord Äeridian Straße. pr,chstudn daselbst: 24 Rachmitlag. Wshnung: 417 Capital otnue, ?!orth. 7(1.232.1. Die alte schottische Rheumatismus Kur. Ueb:r 40 Jahre im Gebrauche. Zu Haien bei Ferdinand Mittler, Apotheker, Ecke Ost uud Wshirgtonstr. OTTO DEPPERIIANN, Deutscher Zahn-Arzt. Majestio Gebäude. Zimmn No, 207. WALTER FRANZ, Za5)N'Arzt, No. 90& Ost Market Straße. Ccffln Block. Zimmer 43. 0fficietunbn: 9 61 12 SB., 1 til 5 Km., 7H9 bintl. Sonntag oo 10 Uhr B. 611 2 Uhr RIPAN5 TABULES re intended for chlldrcn, hdic and sd) who prerer a reedidn dlsginsed a$ eon sectloncr)'. 1 h:y rnay now be had (put up in Tin Boxes.scvcnry-twöln abox), price, twenty-sive cents or sive boxe for r t. ?- rill An. One OOiiar. vny uru m miwu if you instst and they rnay always be ... , , . .1 i couinw py remiuinj ujc prc iu ThcRiDans Chemical siimnanv-'. . M&sZ&lkf. RDDÜCt 2 -4 11 t? U W,MM 50 YEARS G Cexperience ( V D Trade Marks nrülfiNS l-fwf Copyrights &C AtT.n endln ietoh and descrtptlon m ?cu Ä.brr'paten'ub TOEESiS: uSSTSrirt ySdentiPl udbookonPtenti nYfierode9t apency for woriri(t patent.. pitnS tAien through Wann 4. li. recelr-l fpTrtai notkA without cbre, in the Scientific Mmcan. issss; ravrrÄM ßlOZpk Wrey, (Old rreoni A UlM.) Notary Public, Translator, Correspondent etc. No. 970 West Walnut St.

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Zwei Pflichten. Roman von Hanö Richter. (Fortsetzung.) 8. Ah. ber Halsabschneider war schon bei Dir! rief Gerhard, als sein Bruder mit noch ernsterer Miene als ,'onst bei ihm eintrat. Wenn Du einen Herrn Henniz damit bezeichnen willst, so hat mir dieser allerdings soeben einen Besuch abgestattet, infolgedessen ich Dich sofort aufsuchen mußte, erwiderte Nudolf. ihm die Hand reichend. Fürchte nicht, daß ich Dich mit Vorwürfen überfalle, sie kommen doch zu spät. Ich hätte übrigens schon längst in Betracht ziehen müssen, daß Du mit Deinem geringen Vermögen in Berlin nicht Haushalten konntest. Allerdings wäre es besser gewesen, Du hättest Dich mir früher entdeckt. Hundertmal schon stand ich auf dem Sprunge. Aber die verwünschte falsche Scham, die einem immer wieder das Wort in die Kehle zurückpreßt man wird erbärmlich feig, wenn man um Geld bitten soll. Und ich hoffte immer noch auf einen Glücksfall, einen Lotteriegewinn. einen großen Schlag beim Wetten, eine alte Erbtante na, worauf man eben so in's Blaue hinein hofft. Hätte mich auch durchgebissen, wäre nicht der arme Winterstein so elend und jäh um's Aben gekommen. Meine Versetzung zur Linie habe ich beantragt. Ich könnte in allen Ehren gehen ohne den mörderischen Hufschlag jenes Gaules er brach auch mir den Hals. Es ist mir nur unbegreiflich, wie Du eine so hohe Bürgschaft übernehmen konntest. Ein Freundschaftsdienst, bei dem ich wahrhaftig an ke'ne Gefahr und Verantwortung dachte. Wir halfen einander stets aus, Winterstein war sicher. In wenigen Wochen hätte er sich derlobt und alsdann alle seine Verbindlichkeiten glatt zu regeln vermocht. Gelangt sein jüngerer Bruder der von den Euirassieren, weißt Du je an das Majorat, so bin ich auch der Rückerstattung sicher. Der jetzige Majoratsherr gibt freilich keinen Vfenniq. Wenn mich in all diesem Unglück eins tröstet, so ist es die Ueberzeugung, daß Dir jetzt die mir geleistete Hilfe nicht allzuschwer fällt. Hennig wird sich mit baaren sechzigtausend gern begnügen, die für Dich nicht viel bedeuten können. Ich freilich werde wohl mein ganzes Leben lang an dieser Schuld abzutra gen haben. Du rrrst. Gerhard. Das Vermögen meiner Gatt'.n werde und darf ich nicht antasten. Ich kann Dir nicht mehr geben, als meine eigenen dreißigtausend Mark. Ueber das blühende Antlitz des jungen Ofsiciers legte sich eine tödtliche Blässe, so jäh und schroff kam dieser Sturz semer Hoffnungen. Er wollte emporspringen, sank aber sofort wieder in den Sssel zurück. Wie betäubt war er. Also nichts nichts, stieß er mit rauher Stimme hervor. Dann freilick ist es aus mit mir. Und sein Blick irrte über die prächtig dekorirte Zimmerwand hin, um an einem Pistolenpaar hängen zu bleiben. Mit emem kräftigen Druck faßte Rudolf dH Hand Gerhards. Was sinnst Du, Gerhard? Nach einem leichtsinnigen Streich den schlechten? Das darf nicht geschehen. Deine Schuld wird gedeckt werden. Frau von Rudow hat mir ihre Hilfe angeboten. und da ich kemen andern Ausweg sah. nahm ich sie an. Zwar forderte sie mein strengstes Stillschweigen, doch halte ich es für richtiger. Dir die Wahr- , , r .? v 11 (T . . , lc.1 yell zu lagen, einmal, oanrn zju iocii, wem Du Dank schuldest, sodann, um Dir eine Richtschnur für Dene weitere Lebensfuhruno, zu geben. Wir sind jetzt nicht nur arm, sondern auch noch mit einer Schuld belastet, die wir ob, tragen müssen. Vergiß das nicht! Nicht eine Minute! rief Gerhard feurig. Jetzt eben war ich am Verzweifeln, und nun gebt ihr mir das Leben wieder. Ich muß ihr danken, der großmüthigen, edlen, einzigen Frau! ' Nein, ehre ihren Willen. Ich werde Dir später Gelegenheit geben, ihr selbst zu danken. ... Wie lange bist Du dnstfrei? Bis secbs Uhr. Gerbard brach ab. indem er mit .'inem fchmnanr Lau,:In di langauZgezogenen Schnurrbartspitzcn drehte. Lona war so-öen wieder eingetreten möglicherweise hatte sie sogar seine letzten Worte gehört, aber das schadete nichts, im Gegentheil, sie sollte durchaus nicht im Zweifel darüber bleiben, wie es ihm sehr ernst um's Herz war. Auch während der Fahrt war er es, der die Hauptkosten der Unterhaltung trug. Die zahlreichen Bekannten, denen man begegnete, lieferten ihm einen überreichen Stoff. Er blähte sich in freudigem Stolz, der schönen Frau gegenüber zu sitzen, und viel m schnell mukte er sich verabsch'.eden. da ein Appell ihn nach d:r Kaserne rief. Die Schwadron konnte heute zufrieden sein. Der Lieutenant, dessen scharfes Auae sonst bei Lumpenparadensehr gefürchtet wurde, entdeckte yeute selbst an den berüchtigtsten Schmier sinken- keinen Tadel und ließ schon nach einer Viertelstunde abtreten. Ihm ainaen aanz andere Dinge im Kopf berum. als die Waffenröcke vierter Garnitur. Die Schöne. Reizende. Bezaubernde kam am Abend vielleicht auf einen Akt zu Kroll. Va gao ein er neutes Wiedersehen. In den angenehmsten Träumereien, die sich um diese nächsten Stunden spannen, rauchte er daheim seine Ei ,, - c m r f . rts . f garellk, vlS oer-czurcyc eine aiiic inci dete. Jung und fein, Herr Lieutenant. fugte er verschmitzt hinzu. i IITI 2 eT.il Oiim T rt r ?ri Ixjoub jtmuic; Ouul "f bin nicht zu Hause! fuhr Gerhard auf, fiä einiger etwas eitravasanten Be-

kaNntschaften entsinnend, denen er dieses Hinwegsetzen über die üblichen Formen wohl zutrauen durfte. Das mußte natürlich aufhören. Habe ich schon gesagt.aber sie meinte, dann wolle sie doch wenigstens eine Viertelstunde warten, denn in der Kaferne habe man ihr gesagt, cr Herr Lieutenant sei nach Hause gegangen. Hier ihre Karte. Kaum hatte er einen Blick auf das elegante Kärtchen geworfen, so sprang er auf. machte seinem Dragoner die vertrauliche Mittheilung, daß er der Bursche ein Esel sei, weil er das nicht gleich gesagt habe, und schlüpfte in den Waffenrock. Lisa Wissowski stand in dem reizenden Nococosalon. Erst bei Gerhards Eintritt schien sie das Seltsame und Gewagte ihres Schrittes zu erkennen, denn sie wich unwillkürlich einenSchritt zurück, während ihr eine brennende Röthe in das soeben noch schreckensblasse Antlitz stieg. Verzeihen Sie. stammelte sie verwirrt, ich suche Ihren Bruder.

Meinen Bruder? aber bitte, gnä diges Fräulein, nehmen Sie einen Moment Platz. Er rollte ihr einen Seel zu.-m welchen sie thatsächlich erschöpft niedersank. Ich hoffe doch, daß Sie nicht die Trägerin einer Unglücksbotschaft sind. Angstvoll sah sie zu ihm auf. Der hochmüthig kalte Ausdruck seines hübschen Gesichts, der sie in Braun so empört, war verschwunden, er sah gut und theilnehmend aus.' Ich weiß selbst nicht, ich bin ganz rathlos. Ihre Stimme kämpfte mit mühsam unterdrückten Thränen. Der Arzt hatte meiner Schwester einen kleinen Spaziergang angerathen. Wir gingen zusammen, da sie Baron Rudolfs Begleitung abgelehnt hatte. Unter den Linden trat ich in einen Laden, um eine Kleinigkeit zu kaufen. Als ich nach einigen Minuten herauskam, war meine Schwester verschwunden. Ich suchte, fragte, keine Spur! Endlich kehrte ich in den Gasthof zurück. Dort war sie gewesen, jedoch sogleich wieder mit ihrer Handtasche fortgegangen. Auf dem Tische lag dieser Zettel. Zwischen den Knöpfen der Taille zog sie ein Papier hervor und reichte es Gerhard. Es lst unnothlg, mich zu suchen. Ich bin abgereist. Rosa." stand darauf. Das ist allerdings seltsam, murmelte Gerhard. Fürchterlich, entsetzlich ist es. ries Lisa, nun wirklich in Thränen ausbrechend. Wenn sie sich ein Leid angethan hat oder wenn sie nur in die weite Welt hinausgegangen ist, so hilflos, unerfahren und allein unter den kalten, fremden Leuten! Ich habe wohl bemerkt, daß sie nicht das berauschende Glück gefunden hat, von welchem sie noch vor Wochen geträumt, nie jedoch hätte ich einen solchen Schritt der Verzweiflung befürchtet. Von Sinnen muß sie gewesen sein, vergehend in Schmerz und Furcht. Wir dürfen ihr nicht zürnen, wir müssen ibr helfen, ihr nacheilen. Bei Ihnen hoffte ich Ihren Bruder zu finden. . . . Angstvoll sah sie zu ihm auf. wahrend sie bittend die kleinen KinderHände über der stürmisch wogenden, zart gerundeten Büste faltete. In diesem Leid konnte er ihr nicht mehr grollen. Mit allen möglichen allerdings recht unhaltbaren Trostgründen suchte er ihr zu beweisen, daß sie nichts Ernstes zu furchten habe, Natürlich werde er sosortRudolf suchen, den er in einem nahegelegenen Restaurant zu finden hoffe. Ich begleite Sie, siel Lisa ein. Aber er bat dringend, zu bleiben, da er viel leicht doch an verschiedenen Orten nachfragen müsse. Das Restaurant war ja lediglich ein Vorwand. Er wollte zunächst zu Frau von Rudotf und. falls er Rudolf hier nicht fand, nach dem Gasthof. um für Roses Verschwinden eine glaubhaste Erklärung zu geben, ehe sich d'.e Skandilsucht an den Nawtn Elsira hängte. Willia fügte sie p. Mehr als e. selbst ahnte, hatten seine Worte bcruhiaend auf sie gewirkt. Gewiß hatte ci recht: zwischen denGatten war ein lleiner Streit entstanden, der erste ihre. Ehe. dem die junge Frau eine ganz ungebührliche Bedeutung beilegte. Enti. r r 11 .... 1 weoer lies t ieZl im rncrgaric umher, um sich auszuweinen und auszutrotzen, oder sie war schlimmstenfalls nach Bralin zurückgefahren. Ein Viertelstllndchen verging, da war auch die letzte Thränenspur aus ihren Wangen getrocknet, und neugierig begann sie. sich in dem Zimmer umzuschauen. Wie hübsch und reich unt geschmackvoll das alles war. ordentlich anheimelnd! Sie hatte sich eine Junggesellen-, noch dazu eine Lieutenantswobnuna stets ganz anders vorgestellt. Es schien kaum möglich. da ein Mann ton so feinem Sinn für -Kunst und Behaglichkeit in einseitigen. ... n - --1 ? - cii i. . i v: ari roiraiiicyen joruriynic ueuuuchert sein konnte. Und wie verständig. gut und theünehmend hatte er gespro eben. Das hatte wahrlich anders , getlungen, als seine, höhnisch bitteren Worte an Roses Hochzeitsabend. Welcher von diesen beiden so verschiedenen war nun der echte Gerhard Elstra? In die Lösung dieser tiefsinnigen Frage vertieft, fuhr sie erschrocken empor, als unerwartet die Thür sich offnete und eine Dame eintrat oder pielmehr hereinrauschte. Das faltenreiche Kleid von schwerer, schwarzer Seide, das die imposante Figur umwallte, knisterte und krachte bei jeder Bewegung, aber diese eigenthümliche Musik stimmte auffallend gut zu der stolzen Haltung des wunderschönen' Matronenkopfes mit dem dichten, schneeweißen Haar. , Ich bin die Baronin Elstra. Auch Lisa nannte ihren Namen. Ich weiß, der Bursche zeigte mir 5!bre Karte, fuhr die Baronin mit einer unverändert harten Stimme fort. Aber eö erscheint mir darum rncht we niger sonderbar, Sie in der Wohnung meines Sohnes anzutreffen. EinGluthhauch überflog Lisas Wanaen. Wie unaern sie es that, um ihr selbst, auch um GerbardZ willen

'.ußte sie die Wahrheit bekennen. Die alte Dame nickte verächtlich. Eine Wendung, die ganz dieser Ehe entspricht. Wir werden noch anderes erfahren. Auch Ihr Hiersein bürgt mir dafür. Das Hinwegsetzen über

jeden Moralbegriff scheint zu den berechtsten Eigenthümlichkeiten der Fa milie Wissowski zu gehören. Bedenken Excellenz, daß ich nicht an ders handeln konnte! rief Lisa schmerz lieh beschämt. Baron Rudolf kehrte nicht nach Hause zurück, ich hatte keine Abnuna. wo ick ihn suchen sollte, an wen anders als den einzig uns Nahestehenden konnte ich mich wenden! Bedenken Sie meine Todesangst, die mich wahrlich nicht überlegen ließ, ob dieser einzig mögliche Schritt den strengen Gesetzen der Schicklichkeit enispricht. Gegen dieses Nahestehen" muß ich Protestiren, auch im Namen meines Sohnes. Wenn Baron Rudolf Ihrer Familie angehört, so darf ich ihn der unsrigen nicht mehr zurechnen. Auch Baron Gerhard fühlt so. Wie betäubt starrte Lisa auf die Baronin, deren stahlharter Blick ihr Herz wie ein Eishauch traf. Das ist nicht möglich, stammelte sie. Varon Gerhard war so hilfsbereit. Vielleicht hätten Sie seine Eile fortzukommen, anders auslegen können. Auch er liebt die Gemeinschaft mit den Trägern des Namens Wissowski nicht, dessen kann ich Sie versichern. Gottlob, er ist ein echter Elstra ein wahrer Edelmann. Als solcher gewährte er mir seim Hilfe. Mag sein wie er jedem andern helfen würde. Vielleicht ein wenio williger; Sie haben ja wirklich ein recht hübsches Gesichtchen, dem zul'.'' t! ein junger Mann auch einmal ein. Thorheit 'begeht. Aber rechnen Sa nicht auf einen Erfolg gleich Jhrel Schwester. Gerhard vergißt sich nicht so weit, um eines niedlichen Lärvchens willen seinen Namen zu opsern. Von Lisas Wangen war längst dik Röthe gewichen eine erschreckende Blässe lag jetzt auf ihnen. Unter der harten, scharfen Worten hatte sich du jugendschlanke Gestalt gebeugt wie unter wuchtigen Schlägen. Nun jedoch schnellte sie urplötzlich wieder krästic empor und warf den kleinen Kopf mit den schweren blonden Flechten in der Nacken zurück. Ihre blauen Auger leuchteten auf, während sie in scharfem Tone erwiderte: Ich habe'Ercellcnbisher nicht widersprochen, weil ick, einerseits mir einer gewissen, allerding! für jeden billig Denkenden sehr leicht verzeihlichen Schuld bewußt bin unr andererseits nicht einer alten Frau schroff gegenübertreten will, die außerdem die Mutter meines Schwagers ist. Ihre fortdauernden gehässigenAngriffl aber zwingen mich, Ihre weißen Haar zu vergessen. Ich bin nicht befähigt, über den Werth des Namens Elstra zu urtheilen. Das aber weiß ich, daß es keinen besseren Adel und keinen höherer Rang gibt, als den Namen eines Eh renmannes , und dieser wird meinen Vater von einer ganzen Provinz zuehitti, (Fortsegung folgt.) Neues aus Natur und Heilkunde. i l z s a f ! gegen S'ch langengift. Pilzsäfte als Gegenmittel gegen Schlangengifte hat Dr. Phisalix. ein ?orsc:r. welcher sich vielfach mit dem Äesen der Schlangenaistwirkung be:chastlgt hat, in einer Reihe elnwandsfreier Nntersu unaen erprobt. Er zoa den Sast von Champignons mit Chlo roformwasser aus und gewann daraus einen Impfstoff, welcher nach jedemErbiken auf 120 Grad Celsius während zwanzig Minuten, seine Giftigkeit verlor und nun. Meerschweinchen und anderen Thieren unter die Haut gespritzt, diese aeaen Vipernaift unempfindlich machte. Ganz ähnliche, giftzerstörende Wirkung zeigte der Saft von Trusseln, Fliegenschwämmen und einigen Reiz kerarten. Magenphotographie. Eine neue Methode der RöntgenPhotographie des Magens beschreibt Dr. Bade von der Bonner Universität. Es gelang ihm, feinen eigenen Magen zu photographiren, indem er ihn durch Kohlensäure aufblähte und sich mit dem Bauch auf eine photographische Platte legte. Er setzte sich nur wenige Minuten den Röntgenstrahlen aus. Das Photogramm zeigte deutlich die Umrisse des Magens. Es gelingt also, durch Aufblähung des Magens eine Durchleuchtung un'd Rontgenphotozra phie desselben zu erzielen, was fürUntersuchungszwecke vielfach von großer Wichtigkeit ist. Die Aufblähung geschieht in der harmlosesten Weise dadurch, daß man Weinsteinsäure und doppelkohlensaures Natron dem Magen zuführt. Dabei entwickelt sich Kohlensäure. und diese dehnt den Magen aus. AlkoholalsHeilmittel. Auf der Naturforscher - Versammlung in München hielt der bekannte Hygieniker Prof. H. Buchner, der Nachfolger Pettenkofers auf dem or dentlichen Lehrstuhl für Hygiene an der Münchener Universität, einen höchst interessanten Vortrag, in welchem der Gelehrte auf die Bedeutung hinwies. welche nach seinen neuesten Versuchen der Alkohol als Heilmittel bei Jnfec tionskrankheiten besitzt. Durch die Un tersuchungen des bekannten französi schen Bakteriologen Professor Brouar del wissen wir. 'daß das Blut eines der wichtigsten Schutzmittel unseres Körpers gegen Bakteriengifte ist. Die sogenannten weißen Blutkörperchen und wie neuerdinas festgestellt wurde, auch von diesen abgesondert? Stoffs, welche in der Bakteriologe Alezine genannt werden, sind im Stande die in dem Körper eingedrungenen Bakterien zu zerstören, indem sie sie gleichsam aufzehren. Doch ist diese Fähigkeit des Blutes. wieProfessorBuchner mittheilt, noch immer nicht in seiner ganzen BeheiztMg erkannt worden. Dies be

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(Sin hervorragender deutscher M ? "v i .1 ,-n . ' nfa hnr von Dr. K a y ' alZ vor .avren. Ich b.n überzeugt, da die 4? z? 4? 4? Z ? 8? ? ? 4? 4? ? 4? 4? 4? 4? 4?

?h ,Z Än rechmrugen. Ich suhlte durcd und durch krank, ermüdet und , Mlliä itÄU,l ml vor ctr.ftsmäkig. In den ersten Tagen südlte'ch mii S Ä""!0 iintr üe weiteren Gebrauchs znqte sich ein merklich echs zum Z T-i Ar11!!1' ' gelegentlich. ,e nach Äe..urfn.. jeden Nachmittag e,n bl?zwe1 natürlichen We.fe meine W

Dr. Iay9& Reiiovator ij&"T .n . L n 9 knda l f m heilte m.ch ,n diesem Winter sofort. 3$ habe ? mit S K lfnin?"ttIn''n'"rinfr Familie gegen Husten und fers lltutSn mm fci ÄiSöffl? ,d) flutfm zix&mmn ali " rmfe

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ii ai EttIEttEE weilen Die aurorde."tlich günstigen Resultate, welche Professor Buchner mit AÜoholoerbanden erzielt hat. ös sind dies Verbände nach Art der feuchtwarmen, aber anstatt des Wassers mit starkem, meist 96 - procentlgem Alkohol hergestellt. Die chirurgische Ersahrunz lehrt, daß unter solchen Verbän' den die heftigsten Zellgewebs- und Lymphgefäßenentzündungen. Furunsei, Abcesse u. s. w. unmittelbar zum stillstand und zur Heilung gebracht werden und der Grund dieser auffallend günstigen Wirkungen liegt nur in, der verstärkten Blutzufuhr, in der rascheren und stärkeren Durchblutung der Organe, nicht in irgend welcher anderen, 83., desinficirenden Wirkung des Alcohols. Beim Menschen steigt in einem mit Alkoholverband versehenen Gliede der Blutdruck, und die Conse-' quenz davon ist eine Vermehrung der in der Zeiteinheit durchströmenden Blutmenge. Eine scheinbare mächtige, in Wirklichkeit doch recht schädliche weil so ungemein häufige Erkrankung, welche durch Alkoholverwendung geheilt und verhütet werden kann, ist auch die sog. Zahncaries. Schlechte, schmerz haste, abbröckelnde Zahne haben seh? viele Menschen; aber die wenigsten Wissen, 'daß sie durch consequente tag, lich zweimalige Anwendung von Alcohol zum Zahnputzen ihre Zähne allntallg wieder gesund machen und ge 5'kttd erhalten können, und zwar weit serer, als durch alle Zahntintturen. Pulver, Pasten u. s. w. Auch d;es Wirkung beruht nur auf der verstärk t?n Zufuhr von Blut zu den Zähnen, wodurch diese besser ernährt und besser in den Stand gesetzt werden, den An griffen der Bakterien Widerstand zu leisten. Noch wichtiger ist die Thatsache, daß durch Alkoholverbände viele, bereits verzweifelt scheinende Fälle von ftnochen- und Gelenkstuberkulose noch geheilt werden können, wie sich das bej Versuchen auf der Münchener chirurgischen Klinik, die auf Veranlassung des Vortragenden ausgeführt wurden, herausstellte. Die Zahl der Fälle ist wegen der Kürze der Zeit noch gering, aber die Resultate sind sehr günstige, zum Theil glänzende. Bei einem 15jährigen Mädchen z. B., mit tiefen tuberkulösen Fisteln am rechten Handgelenke, das wegen bisheriger AuSsichtslosigkeit der Behandlung bereits zur Operation bestimmt war, erfolgte unter Älkoholverdand innerhalb 4 Wo chen complete Heilung. Es ist zweifellos zu hoffen, daß sich noch weitere Krankheitsfonnen finden, welche durch Alkoholverbände geheilt werden können, und im Allgemeinen ist es zu erwarten, daß die Medizin von den jetzt klarliegenden resorptiren und heilenden Wirkungen des Blutes eine immer zweckmäßigere und wirksamere Anwendung machen wird. Der Satz, daß das Blut das große antibakterielle Heilund Schutzmittel im Körper darstellt, muß aus der Theorie mehr und mehr jn die Praxis übergeführt werden. Humoristisches, Die Hauptsache. Bettler (der ein Mittagessen und einenSchnaps geschenkt delommen hat): )ott vergelt's tausendmal. Frau Wirthin, besonders den Scknavs!" lltberhebiina. auvtmann (zum Feldwebel): Wie können Sie sich unterstehen, dem Einjährigen Meyer eigenmächtig Urlaub zu gebcn? Gie glauben wohl gar, Sie sind de? Haupimann; dumm genug sind Sie. dazuZ" - ' Dimitriie S t a m e n k o witsch, der Präsident der Aelgwder Börse, hat sich durch einen Schuß m den Unterleib getödtet. Er war mehrfacher Millionär und verübte den Selbstmord aus Furcht vor beginnen ir Rückenmarkschwindlucbr.

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! u - a - ju . sä. r. UUtcaöD. l Aufernematte. graulein Lena: Herr Schulze, sehen Sie mal, Ihr Fremd da drüben tanzt im mer mit einer gewissen Grazie." Nee, nee, Freilein, da irren Se sich, das ist ä gewisses Freisein Meier, mit der er äben tanzt, ei ja!" Schneidig. Sie: O, lieber Kurt, wie glücklich machen Sie mich! Aber ich kann's immer noch nicht glauden. daß Sie mich so innig licben!" Er: Lächerlich! Jnädiges Fräulein trauen mir doch hoffentlich nicht zu. daß ich solcherLappalie wejen Unwahrheit sage?' Unbequeme Eltern. Mama (die soeben ihr Kind gestraft): So. mein Kind, geht Dir's jedes Mal, wenn Du unartig bist, ich will mlch nicht mein ganzes Leben mit Dir ärgern sondern will einmal Freude und Vergnügen an Dir erleben!' Kind: Also muß ich leiden weil Du so vergnügungssüchtig bist!" AusdemGerichtssaal. Nichter: Sie wollen die Vertagung der Verhandlung. Angeklagter, weil Ihr Vertheidiger erkrankt ist; aber da Sie aus irischer That ertappt wurden und den Diebstahl eingestanden, wüßte ich nicht, was der Vertheidiger zu Ihren Gunsten vorbringen könnte!" Angeklagter: Darauf bin ich eben auch neugierig, Herr Nichter!" Aus der Schule. Lehrer: Sage mir einmal. Karl, wenn Dein Vater seinen Monatsgehalt von $80 empfängt und er unterwegs zwei Glas Bier, das Glas zu 5 Cents, trinkt, was bleibt ihm übrig, wenn er nach Hause kommt?" Schüler: Da bleibt ihm sonst nichts übrig, als es der Muiter-z verschweigen, sonst gibt's einenMordsskandal!" Ein Knauser. Fahrgast (am Ende der Tour): Hier. Kutscher, haben Sie drei Mark." Kutscher: Wat. drei Mark jeden Sie mir vor die lange Tour? Sie denken woll, ick habe den Schimmel jestohlen, Sie oller Nassauer. Sie!" Fahrgast: Wenn Sie so mit mir reden, sollen Sie auch nur die Taxe bekommen; die macht , zwei Mark fünfzig, geben Sie mir .sofort fünfzig Pfennig retour! Kutscher: Na. die fufzig Pfennje Trinkjeld könnten Se mir doch wenigstens lassen. - wo ick mir schon davor bedankt habe!" 'Wie dieFrage. so die Antwort. Ein junger Professor, der für sehr klug galt, mußte in Gesellschaften. besonders von Seiten junger Damen, oftmals Fragen über sich ergehen lassen, die an Naivetät und Einfalt nichts zu wünschen übrig ließen. Eines Tages fragte ihn eine Dame, die sich schon oft durch derartige Fragen ausgezeichnet hatte: Ach. Herr Professor, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Accord und Record?" Mit verbindlichem Lächeln gegnete der Gefragte: Derselbe wi, twiscben Avvlaus und ffirMiiis!" :!ägrTafT Das Deutsch'Anerikanische MiskieaulHotoriat von H.UAKCIWOIITH, 532 Vine St., Cincinnati, O., ist anerkannt dai älteste, weitverbreitefte und zuverlüsstafte in Amerika und Deutschland, uns alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die Neinfim, wie d größten Vollmachts-Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechtskenntniß prompt und gersissenhaft er ledigt werden, vi ffi,i2Ltftß u . - vermisster Erben k dchnrllich ta feilst Blatt tranct. fl M R

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Prospekt nahe helb, stletcher venue und Sheldy 1 Market und em Jersey 2 Washington und Delawar Z Waihington und (5a 4 New k)rk und Davidson 5 Taudstummen.Avstalt 6 er. Staaten Ursenal 7 Washington und Oriental S irauen.Reformatorium H 13 Spitzenhaus. Maryland nahe Mertd 2 Meridian und Weorgta 3 Meridian und Souh 4 Pennsylvania und Louisiana 5 Virginia venue und Alabama 06 Sauptauarticr 7lÄrand Hotel 93 Uapttol venue und Ohio 11. .16 pritzenhau, 16. und stz 124 labarna und 16 5tral venue und 15 126 janbf und 15 127 rookstde ve und Jupiter 12 Eentral venue und 17 129 Delaware und 1 121 ladama und 11 1 Bellefontaine und 17 MEollegehlvenueundZa 135 Delaware und 13 136 Alabama und Nortk 137 Newman und 19 121 College Ave und 14 139 Cornell venue und 12 141 DandeS und 1 142 öighland Avenne und 10 l43Tecumsrb und 10 145 em Jersey und 22 14Vlvord und 17 ul n'n 2 Spritzenhaus. 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Absang Expreß.. 4 25 n, Expreß... 6 35 35m Expreß 1 50 Vm Limited Expnß 4 25 Dup Erpreß: ...... 25Nra Ankunft Exprrß 3 10 9hr Expreß.. l35Vm LimUed Expreß 9 45 Vm expreß 6 0)Nm Expreß........ 11 30 Km St. LouiS Division. bgang Expreß... 7 30Vm uuuoo xpnn ii 45 ffim Exprek 1120Nm Ervre. täaliS 4S0 r?m Ankunft Expreß täglich 5 40 Vm xpre i30Dm Limited Expreß 4(5Nm Er?ö 610 Vm Thicago und Cwctnnati Division östlich Abgang Schnellzug 3 45Vm ccomovatron tagld 7vom Accomodation lObOVm Postzug...... 2 45 91 Accomsd. snur SonntagS). Accomodatun 6 20 Slm Ankunft- Rushvill ccomodation. Postzug....' 1140Vm Jnd'pli Ace. (nur Sonnt.). Accomodation 11 50 3? in Accomodation 40 Ab Schnellzug 1105 92m Chicago und Kincinnatt Diviston westlich Abgang Accomodation 7 45 Vm escdneu.Post 11 45 Am LafayetteAccomadation 5 15 Nr Scbnellzua 12 05 Kni Ankunft Schnellzug 8 30Vm asayene cttmooatwn ... 10 45 m Schnellpost 2 35Nm Accomodation..... 6 45 9ha Veoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Bm Erpreß 11 45 SW, Danville Accomodation 4 35m Ervrek 11 15 Na Ankunft Expreß...., S30vm Danville Accomodation. ... 10 20 Vm Expreß 2 42 91m Expreß 616 91m Peoria Division östlich. Abgang Expreß 5 10 Vm Accomodation Erpreß g.ONrn Ankunft Expreß 11 35 Cm Accomodation Expreß...... 10 4 , 9!m Lake Srie und Weftern. Abgang Expreß 700Vm Expreß... I20ctn Expreß 7 00 9h escynell.Crpreß 1 LO m Ankunft Schnell, Expreß uxpre! 10 2J vu Exprei 2 40 92m Expreß 6tNm PitM urg, Cincinnati, Chicago und St. Louit. Jndianapoli Division. Äbgana-'Ezpreß 4O0 9hn f. . c i cr t i ? nie iuii)us ttüi7U)oaru)u.. . io cm Expreß g 35 Bm Cchnellpostzug No. 14 8 25 V a Expreß ,. 7 10 Nm. Ankunft cyneuzug 9 009m Expreß..... 12 25 9. Accomodatwn 3 4i9irn Expreß SdONrn Expreß ....10 00 92er Ehicago Division via okomo.' Lbgang Expreß 11 35 Vm Erpreß 11 k; , Ankunft Expreß 3 45 91m erpreß 3 2) Vm LouiSville Division. Abgang-Expreß S l5 Vm LouiSville Accomodation. . . 8 15 Dm Schnellzug. 3 30Nm 1 Accomodation 4(0 Nm Ankunft Accomodatwn 10 00 Vm Schnellzug .1130Vm Accomodation ... 5 4iNrn vpezial täglich 12 25 92m Cineinnati, Harnilto und Dayton, Abgang MaU L25Vm Abgang Expreß 3 5 Vm Emcmnan Accomortisn . . 10 Vm Expreß 717 Ab Expreß 4 45 Nm ' Expreß 4592m Anft Accomodation. 12 45Vm Cxpre, 11 45 Vm Expre i 3 29 Nm Sxprei.' lo 35 Sipreß 6 50 Vm Ankunft MaU 7 50 9131 Indianapolis und Vineenneö. ASgana Expreß S15 Vm VincenneS Accornodutu,, . . 4 20 92m Ankunft BmcenneS Accomodat nlv 40 m Expreß 4 60 91m Cineinnati, Wabash und Michigau Abgasa Expreß 6 35 Vm uxpreß I1 15 Vm Erpreß 4 60 92m Vnrunft Expreß 9 25Vm xprrß 8 10 92m Expreß..... ............ 845 Sto Indianapolis, Deeatur und WefternZ Äbgang--Expreß . . . . 815 Vm Accomodation 3 45 Nm Scbnell.Srvren 11 53 SIu Lkiiunft SchniÄ-Expreß ..... . 8t0 Vm uttomovanoa.. 10 m expreß 4 40 Nm Chicago, Indianapolis nd Louit dille. . Nonon Nontk. Abgang Expreß 12 65Vm Mail 7 00Lm Expreß dia I D & W).....ll 60 m Expreß.' 3 55 92m MononAcc 7 00km Arttunft Expreß' 8 LO Vo Mail 765Vn E?reß (via 3 D A 28)... . . 2 40 92m Expreß 4 37 5m iwwrn Ace 1003 tm ' al IWtaMh wrii für , by Ama ff. i"uii, kTfio, and ja. Baaa, ToImo, Ctto. lno( y1 lMMnfWt.t 9m hl OtBfaMäotef m.:i if Mit- IM tmm mm mm4 Hr i kam, kaw ;m u. Lnt ImiaMrt art aallT anila tnm t tw öf. AU tra. V).aw yom bow lad Mart TM. Cu mm, tm . tlw r aii tb Bat. IUc aaa.y Wo worat. Fatlat aakaäwa aaraaf la, JfKW aadw4jrfaL artc'aratea

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