Indiana Tribüne, Volume 23, Number 29, Indianapolis, Marion County, 17 October 1899 — Page 1

Indiana Tribüne. c Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 83, Indianapolis, Zndiana Dienstag, den 7 Oktober 1899. No. 20

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f rothers, III' ' Lditorielles. 3m Allgemeinen und selbst vielfach in unserem Lande sind die Sym pathieen in dem Kriege zwischen Eng land und der südafrikanischen. Republik auf Seite der letzteren. Zwar mag man vom sozialpolitischen Standpunkte au? zugeben, daß die Burenregierung alö eine rückschrittliche schließlich dem Geiste der Zeit nothwendiger Weise weichen muß, und daß England über allhin freie Institution trägt, aber das gewaltsame Vorgehen England? be leidig! das Rechtsbewußtsein und wendet die Sympathieen den Buren zu Wahrscheinlich werden diese der gewaltigen Macht Englands nicht widerstehen können. ES ist,, wie zu fürchten steht, der letzte Stand, den die holländischhugenottischen Bauern in Südafrika gegen die Briten zu machen im Stande find. Einen mehr alS sechzigjärigen Kamps wird dieser Krieg, wie zu befürchten steht, zu Gunsten der übermächtigen Engländer zum Abschluß bringen. Süd-Afrika war Ursprunglich portugiesisch, dann holländisch, im Zahre 1816 wurde eS an England abgetreten. Den holländischen Bewohnern behagte eS nicht unter der engtischen Herrschast. 3m Jahre 1836 veranstalteten sie den ersten großen AuSzug und gründeten die Kolonien Orange und Natal. Von England beansprucht und 1343 besetzt, rückte eine große Anzahl Holländer wieder nach Norden und gründete den Freistaat von Tranövaal. Äuch dahin folgten ihnen die Engläader. 3m Jahre 1881 erhoben sich die Buren, schlugen und verjagten die Briten. Durch den Vertrag von Pretoria im Jahre 1831 wurde dem Transvaal, oder, wie der ossijielle Harnt ist, der südafrikanischen Nepublik" Selbststandigkeit, aber die örilische Oberherrschaft, zugestanden. Durch diesen Vertrag wurde ein britischer Minister-Resident in Pretoria tnstallirt, welcher Einspruch gegen die innere Gesetzgebung auszuüben berechtigt war. Die auswärtige Politik lag gänzlich in seinen Händen und England erwarb das Recht, im Kriegsfall Truppen durch den Staat tranöportiren ju dürfen. Die Buren verdanken eS Gladftone, saß England nach der an und für sich unbedeutenden Niederlage auf dem Mazuba Berge Frieden schloß Sie verdanken ihm auch die Convention oon 1834. welche den vorerwähnten Vertrag aushob. Die britische OberHerrschast wird in diesem Vertrag nicht erwähnt ; der Minister - Präsident mürbe in einen diplomatischen Agenten verwandelt, die vollständige Unab ?angtgkert deS Transvaal in inneren Angelegenheiten wurde zugestanden Nur ein einziger Paragraph bezog sich zuf das weitere Verhältniß zwischen der Republik und Großbritannien und Zieser besagt: Die südafrikanische Republik wird außer mit dem OranjeFreistaat mit keinem anderen Staat oder mit Stämmen der Eingeborenen östlich oder westlich von der Republik einen Vertrag abschließen, außer wenn er von der Königin gebilligt worden ist." Das ist Alles, was von der Suze ränität England'S übrig geblieben ist Und daraus, abwechselnd auch auf das

Völkerrecht", stützt sich daS Verlangen Englands bezüglich deS Stimmrechtö der Ausländer, von Steuergesetzen und Monopolen ! Der Vertrag giebt dazu nicht den Schatten eineS Rechts, daS

Völkerrecht noch weniger Aber um Recht handelt eS sich in dieser Sache nicht. Kein Staat hat daS Recht sich in die inneren Angelegenheiten eineS andern zu mischen. England unternimmt einfach einen Raubzug. Der Umstand, daß die Buren den Anfang mit dem Dreinschlagen gemacht haben, ändert an dieser Thatsache nichts. Sie wurden von England dazu gedrängt. Aber unsere 3ingoeS werden wahrscheinlich mit ihren Sympathieen auf Seiten Englands stehen, denn die Rolle in diesem Kriege ist sehr ähnlich der, welche wir selbst auf den Philippinen spielen. m ,, m MMHriHlen. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und am Mittwoch. Höchste Temperatur inner halb der letzten 24 Stunden 80 Grad, niedrigste 51 Grad. Der Burenkrieg. N e w I o r k, 17. Okt. Eine Depesche an den Herald" von London sagt, daß Dundee von der Bevölkerung verlassen ist und gänzlich aufgegeben wurde. Shamrock und Columbia. NewJork, 16 Okt. Nachdem eö auch heute Morgen wegen der nebeligen und windstillen Witterung längere Zeit zweifelhaft gewesen war, ob die langerwartete erste Segelregatta um den American Cup zwischen dem Shamrock und der Columbia heute werde' stattsinden können, trat gegen die Mittagszeit eine Aenderung ein, und um 11 Uhr wurde durch einen Kanonenschuß das Signal zu der Abfahrt gegeben, und die Columbia kreuzte die Linie um 11:01:45 und der Shamrock weniger als zwei Sekunden spater um 11.01:46 DaS Resultat deö mit allgemeiner Spannung erwarteten intelnationalen WettkampfeS wurde um 2 Uhr 25 bekannt gemacht und bestand darin, daß die Columbia unter dem allgemeinen Jubel der Zuschauer einen entschiedenen Sieg davon trug. Ein amerikanischeS Boot, ein amerikanischer Schiser und eine amerikanische Mannschaft haben also ihre Ueberlegenheit im ersten Tressen zweifellos bewiesen. . Ein O f entrüst. Philadelphia, 16. Okt. Die Ofensabrikanten der Ver. Staaten, werden am 10. November in der hiesigen Börse eine Versammlung abhalten, um einen Trust mit Z3U.000.000 zu gründen. Ein gewisser 3ohn W. Baker von hier ist mit der Bildung deSselben beschäftigt. ES giebt 218 Ofensabrikanten in den Ver. Staaten, wovon 5 der größten in Philadelphia. 118 haben Vorkaufsrechte auf ihre Fabriken ertheilt, 50 weitere haben sie versprochen. ES werden jährlich sür mindestens 25 Millionen Dollars Oefen verkauft. Die VerkaufSauSgaben sollen aber nicht weniger alS 40 Prozent betragen und davon will man einen großen Theil sparen. Gegen 1000 Handelsreisende sind in dem Zweige beschäftigt, die meisten? abgeschasst werden sollen. An Modellen kann man per Jahr angeblich $2,000,000 sparen und einen bedeutenden Betrog an rächt. 3nsgesammt sollen die Ausgaben durch den Trust um 8.000, 000 Dollars per Jahr reduzi?t werden. Die Philadelphiaer Fabrikanten haben sich bis jetzt nicht bereit erklärt, dem Trust beizutreten. , Als Ketzer ausgeftoßen. Denver, Col., 16. Okt. Pastor H. W. Pinkham von der Bethany Baptisten Gemeinde, einer der angesehenften jüngere Prediger in der Stadt, ist von der Rocky Mountain Baptist Association" aus ihrer Kirchengemeinde ausgeftoßen worden, weil er ketzerische Ansichten hat. Man beschuldigt den Seelsorger, er glaube nicht Alles, was die Heilige Schrift lehrt. Pinkham verwirst die Lehre von der übernatürlichen Geburt deö Gottessohnes, von der buchstäblichen Wiederauserftehung Christi und von der stellvertretenden Sühne durch seinen Tod am Kreuze.

DerKamps um daöWahlgesetz in Belgien. Brüssel, 16. Okt. Der Wahl-gesetz-Ksmpf dauert fort, ohne daß bis jetzt sich auch nur im Entferntesten der

.AuSgang desselben vermuthen ließe. DaS Charakteristische deS von der Regierung beliebten, in keinem Lande Europas bisher bistehenden Systems liegt darin, daß die Wahlen thatsächlich in den Händen der Führer oder leiten den Ausschüsse der verschiedenen poli tischen Parteien liegen und die Wähler gar nichts zu sagen haben, daß weder Stichwahlen noch Einzelwahlen statt siaden. da bei der Hauptwahl Ersatzmänner ernannt werden für jede Par tei, und daß bei dem Freiwerden eineS Sitzes in dem Senate oder in der Repräsentantenkammer der betreffende Ersatzmann der betheiligten Partei ohne Weiteres Senator oder Abgeord neter wird. Die jeweilig bestehende Regierung hat keine Kundgebung bei Ersatzwahlen mehr zu fürchten, einmal am Ruder, bleibt sie für lange Jahre unerschüttert durch Stimmungen im Volke, wofern dieses nicht ..in die Straße herabsteigt" und daS Ministerium zum Rückzüge zwingt. Daß dieskS neue Wahlgesetz der klerikalen Partei den ungestörten Besitz der Regierung sichert, wird von keiner Seite bestritten. Dieses Wahlgesetz siedet seine Hauptstütze in der. in der Repräsentantenkammer nicht vertretenen gemäßigtliberalen Partei deS Landes. Diese in den letzten Jahren von dem politischen Schauplatze weggefegte Partei ist für daS Wahlgesetz, weil eö ihr die Gewinnung einer ansehnlichen Anzahl Sitze ermöglicht ; sie kann aber die Annahme deS Wahlgesetzes nicht fördern, da sie in der Kammer nicht vertreten ist. 3n der Kammer selbst ist ein Theil der Rechten sür daö Gesetz; diese Anhänger sind theils Freunde deö Ministeriums, Feinde neuer Ministerkrise, Anhänger deö proportionalen Wahlsystems, theil? Bekehrte" und Ergebene" der Rechten. Fünf Fortschrittler stimmen unter der Führung deS Fortschrittlers Lorand für die RegierungSvorlage. um der liberalen Partei den Wiedereintritt in daS Parlament zu ermöglichen. Die gefammte sozialistische Linke, die übrigen Fortschrittler und ein ansehnlicher Theil der Rechten weisen die RegierungSvorläge zurück. Niemand ist im Stande, heute den AuSgang dieses großen, für die innere gortentwickelung deS LandeS hochwichtigen Kampfes vorherzusagen ; in wenigen Tagen wird sich aber erkennen lassen, wohin die Waage neigt. Die Opposition wendet zunächst eine umfassende, geschickt geleitete Obstruktior.an, während daS Ministerium, wie der Soir" hört, jeden Abänderungöantrag abzuweisen entschlossen ist Der Zar will Potsdam besuchen. B e r l i n, 16. Okt. Zwischen dem Kaiser und dem Zaren wird nun doch eine Zusammenkunft statlsiaden. Wie auS sicherer Quelle verlautet, wird daS Zarenpaar auö Darmstadt zu mehrständigem Besuch wahrscheinlich nach Potsdam kommen und von dort direkt nach Rußland zurückreifen. Gen. Harrison in Belgien. Berlin, 16. Oktbr. General Benj. Harrison und seine Gemahlin befinden sich gegenwärtig aus einer Reise zum Besuch -von Amsterdam, Delft und Haag und am 19. d. Mtö. wird König Leopold von Belgien ihnen in Brüssel ein Diner geben. Keine Belohnung für v. DiederichS. Berlin, 16. Okt. Die Rede deS Kaisers bei der Abmusteruua deS Kreuzers Kaiser," die von Reuter ge meldet und in amerikanischen Blättern mißbilligend besprochen wurde, ist jetzt im amtlichen Theile deö ReichSan zeigerS" nachträglich veröffentlicht wor den. Der Kaiser hat in dieser Rede lebhaft den Mangel an tüchtigen gro ßen AuSlandschissen gepanzerten Kreuzern bedauert und damit der öffentlichen Meinung und dem Reichs tag einen Wink gegeben, daß diesem Mangel bald abgeholfen werden muß. Was aber allgemeines Erstaunen her vorruft, ist, daß die Anerkennung der Thätigkeit deS Admirals v. Diederichö vor Manila in dem nunmehr verössent lichten Wortlaut vollständig fehlt. Da eine Verstümmelung der kaiserlichen Rede unmöglich ist, so erhellt, daß diese

Stelle, über Diederichö vom Kaiser nicht gesprochen, sondern auf irgend eine Weise in die Presse laneirt wurde, natürlich um in Amerika gegen Deutschland zu Hetzen. Die jetzige

nachträgliche Veröffentlichn ist wie der ein Zeichen deS Wunsches der deutschen Regierung. Differenzen mit Amenka im Keime zu ersticken. Extra -Parlamentssitzung London, 17. Okt. Die Ertrafitzung deö Parlaments wurde heute eröffnet. Die Königin betonte in der Thronrede du Nothwendigkeit der Be willigung von Geldern für den Krieg in Tranövaal und der Einberufung der Reserven. England und Tranövaal. Durban, 16. Okt. Zwei Sztraausgaben deö Amtsblattes proklamiren das Kriegsgesetz in den Divistonen New Castle, Dundee, Klip River und Tugila mit der Begründung, daß man glaubt, daß die Bewohner von Natal sich den einbrechenden Buren angeschlössen haben und den Feind unterstützen. Die andere Proklamation ernnert die britischen Unterthanen an hre Verpflichtungen gegen die Königin und warnt sie vor jeder Verbindung mit TranSvaal und dem Freistaat. Kapstadt, 17. Okt. Die Truppen deS Orange Freistaates haben bei Normals Point die Bahngeleise und die Telegraphenleitung zerstört. Der Punkt liegt jenseits der Südgrenze der Nspublik. Nach einer Depesche auS Dundee, Natal, wird daö Kommando der Vuren, welche? Dannhauser nordöstlich vonDundee besetzt hat, wahrscheinlich um Dundee einzuschließen, auf 2000 Mann mit 16 Geschützen berechnet. Man glaubt, daß Vtljoen die Truppen kommandirt und daß sie deutsche Artilleristen besitzt. Den Rest der Bu-ren-Truppen auS Niwcaftle vermuthet man auf dem Marsche nach Glercoe, um dort die Verbindung mit Ladymith abzuschneiden. London, 16 Okt. Das allmähiche Abschneiden der vorspringenden Punkte auf dem KrugSschauplatz in Südafrika von der telegraphischen Verbindung reduzirt die zuverlässigen Nachrichten aus ein Minium. BiS jetzt hat man keine sicheren Nachrichten über thatsächliche Zusammenftöße, abgesehen von der Affaire in Kraaipan und gelegentlichen Schießereien zwischen Vorposten. 3m Uebrigen werden die Berichte über Gefcchte fast noch schneller zurückgenommen. alö Publizist. Oom Ml? n ökr 5kanilet des !!5ezirksgerichts zu Taschkent wurde der Privatrechtsanwalt des Gerichts und der Anklagekammer, der Herausgeber und Redacteur des Russischen Türkestan" Smorguner durch einen Revolverschuß getödtet. Der Attentäter war de? Commandeur des fünften Orenburaiscken Kosakenreaiments. Oberst Staschesski. der schon einmal imQuartlere Smorguners ein Attentat aus jenen versucht hatte. Als Motiv zur That werden beleldlgende Zorte oezeichnet, durch die die Ehre des Nezirnents tangirt wird, die aber zrrtyumlicher Weise dem Verstorbenen zugesckrieben wurden. Dieser hatte im Proceß des Edelmannes Dscherdschick jenen noch umsonst vertheidigt. Dscherdschick hatte mit dem Revolver den SÄotnik der Kosaken. Kolokoltzus. als er seine ??rau einem veinlichenAerhör unterzog, verwundet. Mit dem Tode Smorgumrs hat die Ausgabe der eimiaen Privatzeitung in Turkestan. .:saetzört. ' Das Crtminalgerlü)! des Ccmtons Schwyz verurteilte den 25 Jahre alten Schreiber Bernhard Fäßler von Unter-Yberg (Schwyz) wegen Gattenmordes zu dreißig Iahn Zuchthaus. Fäßler war beschuldigt. an der Axenltraße bei Brunnen seine Gattin über einen hohen Felsen in den Vierwaldstättersee hinabgestoßen zu haben. Der Angeklagte behauptet. sie sei beim Pflücken von Hollunderblüthen abgestürzt. Der 5)ollunderstrauch. von dem die Frau Blüthen gebrochen haben sollte, steht an so gefährlicher Stelle, daß es einer großen Waghalsigkeit bedarf, um zu ihm zu gelangen. Dagegen öffnet sich von der Straße aus ein kleiner uneingefriedeter Platz auf einem hohen Felsen gegen den See hinaus. Zwei chrite von einem Ruhebänkchen entfernt gähnt der tiefe Abgrund, und keine Stelle eignet sich günstiger, von hier aus einen Menschen auf immer verschwinden zu lassen. Der See gibt hier V'in Opfer wieder heraus. Eine Reihe schwerer Verdachtsgründe, daß Fäßl seine ffrau ermordet hatte, iteiaert.n die

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