Indiana Tribüne, Volume 23, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1899 — Page 2
Fndians Tribüne.
Erscheuu Täglich und 6cn!afi tc tfiIW? .XrtJflnt" toltct bux$ tn Xtlj J Cent er Ooch, die eonntaa9.Xrttac"l ttnt p Voche. Bei luftcmni 18 ?t d tß vVt, yer Vft Skrhlb I. UM pigchi Im VTtHfifUna V Jt. 10 0üd Vlabama Ctto Indianapolis, Ind., 14. Oktober 1899. Australische Soldatenspielerei. Als Ehren-Jameson seinen verun glückten Fnibeuterzug nach dem Boerenlande unternommen und Präsident rüg die GlUckwunschdepesche Kaiser Wilhelms , erhalten hatte, da flammte der .nationale Zorn" auch in Austra lien mächtig aus, und es stellte dem Mutterlande einmüthig seine .Truppen" sür einen etwaigen Krieg zur Versügung. Als dann die-Wirren aus 'Samoa ausbrachen, wurde' insbeson dere daö Blut der Neuseeländer (aber nicht der eingeborenen Maori) m heiße patriotische Wallung , versetzt. Der Premier Seddon derselbe, welcher die Deutschen nichtwünschenswerthe" Einwanderer erklärte beorderte den Regierungsdampfer Tutenekai" nach Auckland und stellte, unter Umgehung des britischen auswärtigen Amtes, dem (Commandanten des australischen Geschwaders Admiral Pearson 300 Freiwillige zur sofortigen Abfahrt nach Samoa zur Verfügung; 500 würden binnen 43 Stunden nachfolgen da wären die armen Deutschen und Samoaner jämmerlich in die Pfanne gehauen worden! Gegenwärtig heißt eö ,' wieder, .australisches Militär" werde, wenn es zum Bruche mit Transvaal kommt, nach Südafrika gerufen werden, da Indien auch nicht inen Mann entbehren kann. In . England hat man ja die australischen Soldaten in guter Erinnerung: Wie stolz machten sich damals beim JubiIaurn der Königin ihre Anordnungen im Zuge, an der Spitze ein riesiges Känguruh! Und die kn's Lager von ,Aldershot entsandte Neitertruppe aus den Kolonieen, durch freiwillige Beiträge schön herausgeputzt, wie imponirt sie durch ihre Schneidigkeit! Da verlohnt es sich denn, einmal eium Blick aus die australischen MilitärVerhältnisse zu werfen. Nehmen wir z. B. die Colonie Queensland viermal so groß wie Frankreich, Einwohnerzahl nicht ganz eine halbe Million). Nach dem Bericht des Höchst - Commandisenden besteht die dortige Militärmacht (außer einem kleinen Häuflein englischer Artilleristen) aus zwei Äattungen von Vaterlandsvertheidigern: Der .Defence-Forre" und der .Volun- , teer Force". Erstere sind Leute aus allen Ständen" (nur nicht den besten), die kurze Zeit militärisch ausgebildet und dasür entschädigt werden; die . Volunteers", welche von Zeit zu Zeit einberufen werden, erhalten nur einen Zuschuß zur Beschaffung ihrer Uniform und Bewaffnung. Zu diesen beiden, insgesammt 4065 Mann zählenden Gruppen können im Falle eines 'Krieges noch herangezogen werden: 1. die Mitglieder der Rifle-Clubs (vulgo Schützenbrüder) und 2. die Polizeimacht, zum Theil aus Schwarzen bestehend; das würde eine Gesammtstärke von rund 6000 Mann ergeben auf dem Papier! An Offizieren zahlt diese Armee 257. Nach dem erwähnten Bericht hat sich das Freiwilligen - System bisher garnicht bewährt, und was man gelegentlich selbst sieht, bestätigt dieses Urtheil durchaus. Wie kann von einer gründlichen und einheitlichen Ausbildung die Rede sein, wenn durchschnittlich von den Truppen der DefenceForce 35 Procent, von den Volunteers gar 56 Procent bei den Uebungen fehlen, und zwar meist ohne Entschuldigung! Und dann die Unisorm zwar etwas Aeukerllches, aber doch recht Charakteristisches: Ein Theil der Mannschaft erscheint un Helm, ein anderer mit Mütze, die Handschuhe der Offiziere zeigen alle Farben des Regenbogens u. s. w. Besonders schlimm ist es mit der Disciplin bestellt; davon nur einige Beispiele aus jüngster Zeit; der bekannte Sydneyer Politiker und Parlamentarier Neild ist nebenbei Oberstlieutenant. Natürlich versteht er alles besser als sein orgesetzte?, Oberst Bayley, und reißt denselben in Versammlungen und in der Presse zammerllch herunter, woraus natürlich eine erbitterte, für Dritte höchst ergötzliche Fehde entstand. ; Dte beiden Queenslanoer Kanonen boote .Gayunda" und Paluma" waim kürzlich zwecks Ausbildung der Mannschaften im Schießen in Dienst gestellt worden, mußten aber ohne Lieutenants abfahren, da diese sich weigerten einzutreten, angeblich, weil andere Officiere ihnen vorgezogen worden waren. Man half sich damit. den unbotmaß'.gen jungen Leuten Urlaub" zu ertheilen. In Toowoomba, wohin ein Theil des Queenkländer Freiwilligen - Co"ps zur Uebung -ein gezogen war, stand das Regiment zum Kirchgange bereit. Dasselbe besitzt eme Blechmusik- und eine DudelsackPfeifer Kapelle. Außerdem wurde das Musikcorps der .berittenen Jnfanterie eingeladen und an die Spitze des Zuges gestellt. Darin erblickte die Freiwilligen - Kapelle eine gewaltige Zurücksetzung, sie weigerte sich zu spie len. und als der Oberst selbst comman dirte, setzten nur Pauke und Trommel ein, alle übrigen Instrumente schwiegen. Das ging denn doch dem Obersten über den Spaß die Musiker erhielten Befehl, sofort ihre Sachen zu packen und zum Bahnhos zu marschi ren; in Brisbane sollte das Kriegsgericht zusammentreten. Aber die Rech nung war ohne die Herren Soldat gemacht compagmeweise .verlang ten nun dieselben ihre Passe" und er klärten: Wir spielen jetzt auch nicht mehr, mit! Dem Commandeur wurde bange er begann zu unterhandeln, gab tint Tonne Bier zum Besten, und
dle bereits abgebrochenen Zelte wurden unter den Klangen dcr FreiwilligenKapelle wieder aufgerichtet. Gemüthlich! Eine nicht geringe Sorge hegt man in Bezug auf plötzliche Ueberfälle der Küste durch eine europäische Macht für den Fall eines Krieges, und nament lich hat man Rußland hierbei im Auge. Da ist denn vor etwa 10 Jahren mit
England em Abkommen getroffen worden. nach welchem das Mutterland eine Flotte von circa 8 Kriegsschiffen stellt, welche ständig zum Schutze der australischen Küsten in der Südsee stationirt ist; dafür zahlen die Colonieen jährlich 136,000 Lstrl. . Die kleinen Kanonenboote, welche letztere noch außerdem besitzen, fallen nicht in's Gewicht. Verschiedene wichtige Punkte und Durchfahrteil sind ferner durch Forts aeschützt. und für diese Küstenbefestigungen ist eine kleine Truppe englischer Artlllene vorhanden. Ems der bedeuteildsien Forts befindet sich auf Thursday Island (an derNordspitze Queenslands). Zur Anrnrung war u. a. em Riesengeschütz in England bestellt worden; zwei Offiziere und 20 Mann kamen zur Aufstellung desselben von Townsville herüber. Das Schiff landete, alle Vorbereitungen waren getroffen, die mächtigen Rader und sonstiqen Theile wurden emporgewunden da machte man die überraschende Entdeckung, daß das Geschützrohr in England vergessen worden war! Bis zum Eintreffen desselben mußte man sich so behelsen.Jn Alltona hat man es vorgezogen. Plätze und Parkanlagen mit den gesandten Kanonen auszuschmücken"; in Glenelg (SüdAustralien) liegen die schönen Geschützröhre seit 13 Jahre verrostend im Sande; selbst die Chinesen wollten sie nicht haben, als man sie ihnen für ein Spottgeld anbot, und doch sind sie noch so gut wie neu" Pulver haben haben sie noch nicht gerochen. Die Ueberzeugung hat sich in Australien längst Bahn gebrochen, daß es so nicht bleiben könne, und daß die Armee" im Ernstfalle einen Schutz für das Land .nicht bilde. Da wurde denn eine Conferenz der Höchstemmandirenden" einberufen.die den überrasenden Vorschlag machte: Einführung der allgemeinen Wehrpflicht! Der Premier von Südaustralien, Kingston, der selbst seit langen Jahren Sergeant im Milizcorps ist und die Sach also aus dem Grunde verstehen muß. griff die Idee mit Feuereifer auf und legte dem Parlament mit begeistcrten Worten eine Defence Bill" vor. Danach dient jeder Bürger zwei Jahre activ und fünf Jahre m der Reserve; die Zeit der Uebungen beträgt jährlich 24 bez. 12 Tage etc. Schade, daß die Sache im Sande verlaufen ist. Ob das australische .Militär" wirklich in Südafrika, wie ernstlich beabsichtigt, im Kriegsfalle Verwendung finden und wie es sich bewähren wird, bleibt abzuwarten. Die Boeren werden nicht wenig Angst haben! fflüsflge Luft in der Technik. Auf der Naturforscher Versamm lung in München hielt der dortige Pro fessor Zcarl v. Line einen interessanten Vortrag über die Verwendbarkeit der flüssigen Luft in der Technik. Der Vortrag erhielt dadurch ein erhöhtes Interesse, daß der Vortragende die Grenzen der Verwendbarkeit des von ihm entdeckten Verfahrens, an das bei dem ersten Bekanntwerden, namentlich seitens der Industrie die weitestgehenden Erwartungen geknüpft worden sind, eng umschrieb. Einleitend berich tete Professor von Linde über den gegenwärtigen Stand der zur Herstel lung der flüssigen Luft im Gebrauch befindlichen maschinellen Elnnchtun gen. Die Verflüssigungsmaschinen sind bis heute nicht vollkommen. In kurzer Zeit dürfte es aber schon möglich sein,' Maschinen mit einem Eonpressivnsver hältniß von 1:4 zu construiren, die ein Kilogramm Flüssigkeit mit 1j Pferde kräften herstellen. Ob es gelingen wird, den Kraftaufwand auf eine Pferderaft zu reduziren, muß heute zweifelhast er scheinen. Eine wichtige Rolle spielte die Frage, wie lange man bestimmte Quantitäten aufbewahren bezw. transportiren kann. Man benutzt dazu dop pelwandige Flaschen, bei denen die Zwischenraume sorgfältig evacuirt sind, um die Wärmeleitung zu beseiti gen und die von außen versilbert sind, um ein Ausströmen durch Strahlung zu verhindern. Bei gut evacuirten Fla schen dauert eö mindestens 14 Tage, bis das letzte Theilchen flüssige Luft vollständig verflüchtigt ist. Diese Glas fla schen können aber nur für kleine Mengen in Betracht kommen. Bei axö ßeren Mengen ist man noch immer auf die unvollkommenen Metallgefaße an gewiesen, 'die bei 50 Liter Inhalt pro Stunde 4. Procent verlieren. Der Vortragende glaubt nicht, daß es gelingen werde, größere Mengen mit einem kler neren Verlust als 1 Procent zu transPortiren. Bei der Verwendung der flüssigen Luft kann erstens von der tiefen Siedetemvttatur (190 Grad 0, unter dem Gefrierpunkt) Gebrauch cje macht werben, wie sie bisher nur auönahmöweise in Laboratorien hergestellt werden konnte. Zweitens besteht die Möglichkeit, . die Energie, welche die flüssige Luft aus der Umgebung aufnimmt, zur motorischen Anwendung auszunutzen. Eine dritte Verwendung betrifft die Kältemittel. Dieses Gebiet ist der Gegenstand vieler falscher Spe kulationen geworden. Der Landwirth hoffte damit billig seine Kuhställe ven tiliren und reinigen zu können und die größten Industrie - Etablissements setzten dieselbe Hoffnung darauf in Bezug auf ihre Werkstätten. Alle diese Projekte lassen aber cmßer Acht, daß die Herstellung der flüssigen Luft viel mehr Kostenaufwand verursacht als die Herstellung der Kälte in den Mafchi nen. Die Verwendung der Kälte wird nur in zwei Fallen in Betracht -kommen, einmal, wenn es sich darum han delt, etwa m Laboratorien niedrigere Temperaturen herzustellen, als wir sie uZe.hgUMzweltens. wenn Ut
KoPellpuNttnkcht ln Betracht kommt. Mit einer Verwendung zu medizinischen Zwecken wird man außerdem rechnen können. Sie ist bereits mit Erfolgen von der Chirurgie bei Fußgeschwüren. Lupus. Karbunkeln etc. angewen-
det worden. Man erklärt daö Resultat damit, daß durch die starke Abkühlung Heilung gegen Jnsectlonsprocesse vewirkt wird. Auch für mancherlei andere wissenschaftliche Zwecke ist die t4 er o..fi ' . flJL.a V:fC9:i Tiusjige usl ein vorzugnr viHmu tel. x. B. dient sie den Luftschiffern zur Aichung ihrer Instrumente. wsSn ihre ,. . r m .iri.-f.'t. ijci JNstrumeme 0ie Negisierqoye crrciuji haben. Auch zuLuxuszwecken wird man die flüssige us verwenoen rönnen. Vielleicht zieht man es vor, auf die Tafel eine Flasche flüssige.Lust zu stellen und dieselbe zur Abkühlung an Stelle rr'r ... i i V. Wl. tif.ttlm oes vziC9 zu ocnucn, oo uic iuicjc Lust, nachdem die Kälte erzielt ist. verflüchtigt. Ebenso würd sie sich eignen in Wohnungen, Krankenhäusern bei schwüler Temperatur einen Raum zu kühlen und zugleich zu ventiliren, sofern man bereit ist, die Kosten des Transportes zu tragen. Im Wesentlichen aber bleibt die Verwendung auf Fälle beschränkt, wo man eine Temperatur braucht, die mit 50 Grad C. unter dem Gefrierpunkt fällt. Auf die Verwendung zu mechanischen Ezpansionsarbeiten hatte man ebenfalls sehr große Hoffnungen gese. Den von amerikanischer Seite angekündigten Plan, die flüssige Luft zu einem rationellen Motor zu verwenden, bezeichnet der Vortragende als einen Unsinn. Nur in einzelnen Fällen mag die VerWendung zweckmäßig erscheinen, z. B. um die Leistungsfähigkeit erneS Torpe dos zu erhöhen, indem man statt com primirter Luft flüssige verwendet, und so die Möglichkeit schafft, daß das Boot länger laufen kann. Eine ideale Verwendung bietet die flüssige Luft auch für Unterseeboote. DaS sind aber alles Falle von geringer technischer Be deutung. Weiter wäre noch die Mög lichkeit gegeben, mit der flüssigen Luft Verbrennungsmotore zu betreiben. Prof. Linde glaubt aber auch hier nicht. daß sich ein rationeller zas.-Petro-leum- etc. Motor herstellen lasse. Im merhin wäre aber auf diesem Gebiet die Verwendung für Motorwagen und andere Zwecke, bei denen eine Verminderuna des Eonstruchonsgewichts Be deutung Hätte, nicht ausgeschlossen. denn der ExpansionScylinder wird viel kleiner werden. Mit der Verminderung ves EonstructionsgewichtS werden aber aber zugleich die Kosten vergrößert, denn nur 10 16 Procent der Arbeit. die man zur Herstellung der flüssigen Luft braucht, wlrd m nen Motor um gesetzt werden können. Der Vortragende erörterte im Ferneren die Möglichkeit, den sauerstoffreichen Gehalt der flüssigen Luft zur Verbrennung minderwerthiger Kohle zu verwenden. um damit Glas herzustellen. Zum Schluß besprach Prof. v..Lmde noch das interessante Capitel der Verwen dung flüssiger Luft zu Ezplosions zwecken. Eine Vermischung mit Kch' lenpulver giebt eine Explosion wie bei Schwarzpulvtr. Eine Vermischung mit Mineralien verursachte emeDetonanon, die in Fachkreisen Aufsehen- erregte. Ein Gemisch von Petroleum und f liif nqer Lu.t erp!cd;rte bei bloßer Fun kenentzündung und die Druckschnellig :e't übertraf den von Sprenggelatine. dem stärksten heute in der Technik bekannten Sprengstoff. Aber auch hier sind nach Meinung deö. Vortragenden viele übertriebene Annahmen in' die Öffentlichkeit gedrungen. Praktische Versuche sind bisher lediglich im vongen Sommer von der Nordseile des Simplondurchstichs gemacht worden. Die Resultate mit diesem neuen Sprengmittel, das Oxyliquit genannt wird, waren im Effecte der Spreng gelatine gleichwerthig. Vielfach aber ist der günstige Effect auch nicht erzielt worden und das liegt an' den dem Ozyliquit anhaftenden Defect, der. in seiner Jnconstanz begründet ist. Es fehlte daher die nöthige Sicherheit' für die Feststellung des Effects. . Wie weit der Sprengstoff technisch UzirdVenwendung finden können, läßt sich daher heute noch nicht Mit Bestimmtheit sa gen. , M m m Schutz gegen dtePeft. Bekanntlich gilt in der Neuzeit die vlaltt für eine Hauptoerbrelterln der Pest. In Indien, der. Himath der Seuche, will man beobachtet haben, daß deren Ausoruch eine pestartige Erkran kung der ' Ratten .. vorausging. . Die Flohe, welche diese Nagethiere beherbergen, sollen nach dem ..Tode ihrer Wirthe, sich .andere Nahrung suchen, auf den Menschen übergehen und ihm durch ihren Stich den Pestbacillus in's Blut impfen. Von anderer' Ste wird diese Möglichkeit damit bestritten, .daß jedes Thier, das überhaupt von Flöhen heimgesucht wird, seine eigene Art.beHerberge, die weder andere Arten noch den Menschen aussuche. Dem. dürfte doch manche Erfahrung widersprechen. Eonstatlrt ist em Fall, daß die Bewoh ner eines ganzen Hauses, in . dem die größte Sauberkeit herrschte, in.wenigen Tagen von Katzenflöhen überfluthet wurden. . Die Erscheinung klärte sich dahin aus, daß eine Katzenmutter ihre Jungen,-die sie in einer Kiste in dem Schlafzimmer des Dienstmädchens untergebracht, treulos hatte verhungern lassen und die Flöhe von welchen die Katzchen wimmelten, sich wegen Man gels an Nahrung zur Auswanderung genöthigt gesehen hatten. Du Katzen leichen waren von dem Mädchen wegge bracht und dieses denn auch zunächst von den. hungrigen Schmarotzern überfallen worden. Welcher Hühnersreund hat serner nicht bei Besuchen seiner Eierlegerinnen in ihrer Wohnung, beim Reinigen ihrer Nester u.'s. w. mit den stechenden Gästen des Geflügels Bekanntschast ' gemacht? - Jedenfalls sind die Ratten und ihr Floh nach den heutlgenErsayrungen lnPestzeiten seyr verdächtig, und, wie es vor Kurzem, in Oporto geschehen, so hat man auch jetzt in Frankreich sich zu. einem Vernichtungsrriegc gegen das' Nso,tkier'ntMssen. Aul Antxaa ds Parilc?
Ge1undl;e::'am5cS sdllen besondere Maßnahmen getroffen werden, die öffentlichen Gebäude und die Canäle der Seinestadt von den Ratten zu säubern. während die Eigenthümer der
80.000 Pariser Wohnhäuser und das übrige Land den Kampf gegen den heimlichen Feind aus eigene Faust aufnehmen sollen. In den französischen Häfen hat der Feldzug schon begonnen. Die Brückenstege, welche die cn den Staden liegenden Schiffe mit dem Lande verbinden, sowie die Fallreepstreppen müssen Nachts entfernt und die Taue zwischen denFahrzeu zen und den Staden mit Vorrichtungen versehen werden, welche die Schiffsratten am Landen verhindern. Die Rheder lassen Rattentreibjagden in den unteren Schiffsräumen abhalten und fetzen für die Mannschaften Belohnungen auf die Erlegung der Thiere aus. Diese Maßnahmen gegen die Einwanderung fremder Ratten sind jedenfalls zweck mäßig; wie es aber gelingen sollte, das Binnenland und besonders die sranzo sische Hauptstadt von dem widrigen Gezücht zu befreien, dürfte auch einem Heer von Kammerzagern den Kops zer brechen. Dokumente einer Ehe. Ein Tagebuchblatt. Er liebt mich! Ja. er liebt mich! Vor einer Stunde hat er mir's gestanden! Sein Gesicht strahlte vor Glück, als er mich an seine Brust zog. Er umschlang meinen Hals und seine Lippen flüsterten: Ich liebe Dich! Ich liebe Dich aus vollem Herzen, mit ganzer Seele, mit meinem ganzen Sein . . . Er liebt mich! ... Ich kann's kaum fassen. Jetzt da ich aunn bin, will ich die sich überstürzenden Gedanken ord nen. Aber ich kann nicht. Ich möchte schreiben und kriege nur die Worte mti liebt mich- auf's Papier. Ich will nachdenken und denke blos daran, daß er mich liebt. Alles um mich herum athmet und slüstert: Er liebt mich, er liebt mich." Und jeder Schlag meines Herzens sagt mir: Er liebt Dich... und... Du liebst ihn!" Ja, ich liebe ihn. Wonne und Beben zugleich fühlte ich. als er mich in seine Arme preßte. Seine Worte sie len glühend aus meine Seele, am lieb sten wäre ich so ganz selbstvergessen an feine Brust gesunken, um fuße Thra nen zu weinen. Darin störte mich nur Mama, die gerade eintrat. Alfred ergriff meine Hand und führte mich Mama ent gegen: Gnädige Frau." sagte er in warmem Tone, Sie würden mich glücklich machen, wenn Sie mix Alice anver trauen wollten. Ich bitte um ihre Hand . . . Mama blickte überrascht auf: Aber mein Herr?" Eine tödtliche Angst überkam mich wie Mama zögerte? Flehend, zitternd blickte ich sie an. Ihre Frage kommt mir so über raschend, daß ich augenblicklich keine Antwort zu geben vermag . . . Uebngens. wenn meine Tochter einverstanden ist . . . Ob ich einverstanden bin? Verrie then es denn meine Augen nicht, daß ich nichts sehnlicher wünsche, als ihm anzugehören. Ich wollte sprechen; doch kein Wort kam über meine Lippen. Ich fühlte blos die Thränen in meinen Augen, drückte ihm die Hand und lief davon. Ich flüchtete in mein Zimmer und bin nun mit meinem Glucke allein. Er bat um meineHand und ich werde seine Frau. Seine Frau! Jauch zen, schreien mochte ich vor Freude, da mit die ganze Welt von meinem Glücke wisse. Allein kann ich s kaum ertragen. Vom ersten Augenblicke unserer Be kanntschaft an fühlte, wußte ich: Er oder Keiner!" Ich erinnere mich es war belm Wettrennen. Ich hatt mein neues rosa Kleid zum ersten Male an. Vor dem Weggehen prägte mir die Mama ein. mich etwas ernster zu benehmen, da ich kein kleines Mädchen mehr sei. Man stellte mir viele Herren vor und jeder hatte ein Compliment für mich. Ich. weiß, daß ich in dem Kleide hübsch aussehe. Munter plauderte ich mit den Herren, als Karl mit Alfred hinzukam und mir ihn vorstellte. MeinFreund Alfred Hölder." sagte Karl. Ich verbeugte mich, traute mich aber Nicht mehr ihm m die Augen zu schauen. Wir sprachen von allem Möglichen, das heißt, er sprach und ich hörte ihm zu. O, diese herrliche, weiche Stimme, der ich gerne bis zum Abend gelauscht hatte! Plötzlich nahm er Abschied. Ich will den Anderen nicht die Sonnenstrahlen entziehen," sagte er lächelnd. Ich reichte ihm meine Hand, die er inmz preßte und küßte: Auf Wiedersehen!" Nach einer Woche kam er zu uns. und seitdem sind seine Besuche regelmäßig. Sehnsüchtigst erwartete ich ihn immer. Ich ahnte die Stunde, m der er kam, immer voraus. Und wenn er einmal ausblieb, erschien mir der Tag unendlich lang und leer. In schlaflosen Nächten sah ich nur ihn, und oft ertappte ich mich dabei, daß ich seinen Namen in süßer, heißer Liebe slüsterte. Jetzt weiß ich es. Er kam zu mir. weil er mich liebte! Welch ein Mann! Stattlich, schön, edel. ' Das Ideal meiner Mädchenträume. Es ist schon spät. Die Lampe erlöscht und ich will mein Tagebuch, in das ich vielleicht niemals mehr schreibe, bei Seite legen. : ' Wenn ich seine Frau bin, führe ich keines mehr, denn alle meine Gedanken und Gefühle gehören dann ihm nur ihm! Wie schön leuchtet der Mi'nd, wie süß flüstert's in den Bäumen unter meinem .Fenster lind der leise Wind
onngr suen Flieoeroust' m mein Zimmer. Ach. wenn Alfred jetzt bier wäre . . ! II. Ein Brief. Meine süße, liebe Toto! Du bist die
kr'te. der ich meine eriooung mti Fräulein Alice mitteile. Ich halte es sür meine Pflicht. Dir hievon zu allererst zu sagen, denn Du bist die Ein w. v . v ..c:j.i:. r : . c - z:ge, ole u) wayr uno aujuuug ueut. Ich welk, daß Du in der ersten lrreaung das nicht zugeben wirst. Deine winzigenHändchen werden diesen Brief m Stucke zerreißen, der Dir die Nach richt bringt, dan Dein Tata Dir untreu geworden ist und eine Andere heirathet. Geschieht es mcht um Delnctwillen? Freilich auch ein ganz klein wenig meinetwillen. Bevor ich mich rechtfertige, erkläre ich Dir zu Deiner Beruhigung, daß dies Hlrath nichts an unseren VerHältnissen ändert. Ich bleibe Dein Tata und Du meine Toto, die so süß küssen kann. Und jetzt höre: Ich bilde mir ein. daß Du mir gegenüber sitzest undDeinc klugen Augen auf meinem Gesichte ruhen. Wohl steht nur Deine Photographie auf meinem Schreibtische, also will ich's der beichten. Ich habe um Alice's Hand ihres Vaters wegen angehalten. Das Mädchen selbst geht mich nichts an. Das Mädchen ist mir eine Last und es ist übel genug, daß man ohne Mädchen keine Ehe schließen kann. Nun. da sich Alles zum Guten gewendet, kann ich Alles erzählen: Es fehlte nur wenig und meine Gläubiger hätten mich dem Eoncurs entgegengetrieben. Ich sage das nicht als Vorwurf für Dich, Gott bewahre! Nur um Klarheit in unsere Sache zu bringen. Ich durfte nicnt zögern. Als ich die letzte Miethe für Dich bezahlte, war mein Vermögen auf einige hundert Gulden zusammengeschmolzen. Da beschloß ich, einmal klug zu handeln. Was hätte ich thun sollen? Der Credit war beim Teufel! Irgend ein Amt übernehmen? So weit konnte ich mich nicht compromittiren! So viel ich weiß, hat noch Niemand aus unse rer Familie gearbeitet. Sollte ich mit der Tradition brechen? Ich beschloß daher zu heirathen. Das ist ehrenvoller. Ich erheirathe viel Geld, ordne damit meine Ange legenheiten und kann auch Dir behilf lich sein. Ich schildere Dir den Thatbestand trocken und kurz, damit Du daraus ersiehst, wie viel oder wie wenig mich meine Heirath interessirt. Der alte Wilhelm rangirt mich, dafür beher berge ich seine Tochter in meiner Wohnuna das ist Alles. Nun siehst Du, Liebchen, wie ungerecht Du in Deinem Zorne früher warst. Lächle und umarme Deinen treuen Tata. I'. S. Soeben bemerke ich. daß ich Dir meine Braut gar nicht geschildert habe. Sie ist em ganz hübsches Gans chen. das dem Anscheine nach rettungslos in mich verliebt ist. Anfangs wird das wohl ein wenig fad sein, aber sie wird die Sentimentalität schon able gen. die Arme. An Fräulein Tatjana Amirofs. Sängerin in ... . IN. Noch ein Brief. Lieber Freund! Bezugnehmend auf Dein Werthes vom 7. a. c. beeile ich mich. Dir in Beantwortung desselben mitzutheilen, daß meine Tochter Alic sich heute endlich mit Herrn Alfred von Hölder verlobt hat Du hast mithin keinerlei Anlaß mehr zü Befürchtungen und kannst Deine Eur ruhig fortsetzen. da ich Alles möglichst klug geordnet habe. Mein Schwiegersohn investirt sein ganzes Capital lmGeschaft und er versprach außerdem, daß sein Onkel, der Kammerer, die Prästdentenstelle der zu gründenden Aktiengesellschaft übernehmen werde. Was wir damit gewinnen, brauche ich Dir wohl nicht näher zu erklären. Lieb wär es mir, wenn sich die Aktiengesellschaft je früher bilden würde, denn bei dem jetzigen schlechten Geschäftsgänge sehe ich der Herbstcampagne mit bangen Sorgen entgegen. Wohl ist Alfreds Vermögen wie ich höre nicht unbedeu tend und hoffe ich. daß dies auf's Geschäft belebend wirken wird. Selbstverständlich mußte auch ich Alfred Versprechungen machen. Ob ich sie auch halten kann, das wird sich erst nach Gründung der Actiengesellschast zeigen. Vorläufig wird er einmal mein Schwiegersohn. Bezüglich der Mitgift divergirten unsere Ansichten. Er verlangt Baargeld und ich wollte ihm eine jährliche Rente zuführen. Wir kamen schließlich überein. daß ich ihm die Hälfte der Mitg'ft in Baarem bezahle und den Rest in einer entsprechenden Jahresrente flüssig mache. Zur Deckung der Mitgift wird sein Vermögen reichen, das er nach der Trauung bei unserer Cassa deponiren wird. ' Wie Du siehst, habe ich die Angelegenheit glatt und geschickt erledigt. Ich hoffe Dich damit einverstanden und erwarte hierüber umgehend eine Nachricht. Dein Stesan Wilheim. I 8. Nebenbe'ö?merke ich. daß auch Alice glücklich ist. denn Hölder ist ein feingebildeter Mann. Die Firma A. F. Frommer hat das Leder wieder zurückgeschickt, weil es zu trocken ist. Ich ließ durch den Advocaten schreiben. Herrn Ernst Keller, Theilhaber der Firma Wilheim & Co., Karlsbad. Hotel Sprudel. A l l es h a t feine Zelt; nur der Großstadtmensch hat keine. . Z v e a l angelegt. Gut, Herr Schmierer, wir drucken Ihre Novelle, aber Honorar können wir Ihnen keins geben wollen Sie?" Ganz und gar nicht! Da geh' ich lieber wieder zum . Weltblatt" damit; dort hat man mich sammt meiner, lekten Arbeit die Treppe hinuntergeworfen aber nachher bekam ich SchmeueMeld!" 1
kfV"
fw-f Wri TS. ' Wer rn ct5s
m
leidet, kann sich daraus verlässt,:, daß Mäzen nd L,ber lcht ln ld"Ng sind. gr.AuM König's H.ttzbüz'ger Tropfen reuliren die L, bcr und reinigen d.'i Magrn.
, - MW
A New York fctisiness man, a fisher and camper-out in vacation timc for f orty years, says that & &
MAS Tabules
arc the tie plus Ultra of medicine for a sportsman'j need, and that hc would as soon think of omittingf Kis fly fcook as of gomg away without a doztn or two of tiiese little regulators, correctors and comf orters.
Zu 115 Jahren Z u ch t h a u i ist der Neger Fred. Pelton in Liltle Rock. Art.. auf die Anklage, im Monat August nicht weniger als sieben Fraueii vergewaltigt zu haben, verurthcilt worden. Seine Prozessirung dauerte nur wenige Stunden. Pelton gestand seine Schuld ein und sein Anwalt appellirte an die Gnade des Gerichts. Wenn das letztere auf die volle gesetzliche Strafe sür alle sieben Verbrechen erkannt hätte, würde der Neger zu 147 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden Die ieimT! leorle. Eine wichtige Entdeckung. Durch rneneruug des Systems werden fast alle Krankheiten geheilt. Ql wird in diesen Tagen viel über Pilz gesprochen und doch ist dies kein müßiges Gerede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatsache, daß viele Krankbeiten durch einen besonderen Keim oder Pilz hervorgerufen wer den. Ein eingehenderes Studium und. ftofc schlingen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Sosten. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und daö Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich herauS, daß Dr. Kay'S Renovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert das ganze Erstem, reiniat das Blut, bereichert oasielde, belebt daS System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjungte Kraft. Um die rvunderbarcn Ergeb nifse beim Gebrauche von Dr. Kay'S Renovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben Wir folgenden Auszug auZ einem Briefe von Frau E. A. Adams. 6. und Martha Str., Omaha, Neb.: . .In Beant, . r.r rw r -7, . , vriung -lyrer Anfrage, weichen Msoig ich mit Dr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mlt, daß ich große Linderung fand und NUN gesund bin. .n erster Linie batt: ich die Grippe und eS dauerte geraume Zei.',' ? . r . f t . . w f t m . cc cic cioc zu roeicyen iqien ; vann lrar 'ttlaria ein und ich nahm hinreichend Ehinm ein, u den Tod einer Person zu bemirkm, verspätte aber keine Linderung, bis ich Tr. Kay'S Renovator gebrauchte. Ich litt 2 Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hctt Scbwindelanfälle, und eZ war als ob feu.-ige Fäden und kleine Sterne vor meinen Argen gaukelten. ES freut mich, berichten zu .'onnen, dak ich nach dem Gebrauche :mer Schachtel Ihres RenovatorS großeefserung wahrnahm rnd gesund wurde, eh: die zwelte Schachtel zu Ende war, woraus diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Nenaiator gänzlich ausblieben. Ich kann nichumhin, denselben der leidenden Menschhnt zu empfehlen." Er ist das beste bestehendeHsilMittel, weil er alle Krankheiten heilt, b welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich cnaewandt wurden, wie: Unverdaullchkat. Leder und Nieren-Krankheiten, sBerstoifung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden. Gesclwire, AuSfchlag, Schwäche, Niedergefchlag:nheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Dru.ensergrößeruna, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, VerdauingSbeschwerden, Mattigkeit, Malaria, geizige Abestumpftheit, Rheumatismus, Ncuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beuler, Ealzsiuß. Skropheln zc. Er hat eine wmderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Eingeweide ; er steigert den Appetit, frrdert die Verdauung und heilt alle Etörunzcn dieser Theile. Er schmeckt angenehm, is: leicht zu nehmen, vollkommen sicher und niedcm Magen widerlich. Er ist in Form vor Leltchen, auS eoncentrirten Ertracten zu sanmena setzt und enthält zwei big viermal nehr Dosen al? die flüssigen Arzneien, welche für denselben Preis verkauft werden. Dr. Kay'3 Renovator ist nun bei fast allen ApZth-kem zu haben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Apotbeker denselben nickt vorrätkia baben. dann sende man den Betrag und fckreibe an die Dr. B. Kay Medical Eo. l Westliche Ofsice). 620 südl. 16. Str.. Omabi. Neb..worraus Ihnen derselbe vrompt ?er Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner .Dr. KaVs Hand Book of .Valuable Keeeipta and A Treatiso ou Disease, welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zeitung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth ruf fünf ollars. Man versäume nicht, seine öldresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. C.cYi Renovator ird nun vakaut v
n
Ipnetiifofujsjeit
ja 4 fioiiie. AM Rundfahrt nach UM Las ayette. Sonntag, den 5. Dtt. E x e u r s i o n ,nach (awrenccbura, Aurora und Swischenstationen. Sonntag, den 13. Oktober. Pundfuhrt $1.00. H. M. Bronson. A. G. A V. $3,30 nun 83.30 :: Nttd gut fies, :: über die C H. & v. Bahn. Sechs Schnellzüge. Tickets giltig für die Hinfahrt am 12., 14., 16. und 17. Ort ; für die Rückfahrt d,s zum 21. Okt. pSSeSZSSdSi2cLSSSeS2Sl vivrrk ii IHM.' jfmm imuc initu, fiiiM.Yuatu. 7Tmtäim? ' -&smn&z -n oa . E ?54I,K tt G t BAR FIXTÜRESy GRAM! BOARDS 9 VI ANDL c U i in, jurirj, Lira so ppsr, ff Metes! and alt Kltcnen and Plötcd Utensils g C!ctS9,7ood, r.lorbloFcr cofaln Etc g GEORGE WM. HOFFMAN tote Kucflutwtr ta4 rnpiUtor. I ag ET WmTO &t- twouwAott. Ü THE BMEEPERS' FR1EH0. e-miSZSJ3SSBrSZIZSSSS22 - ' " " -- l adu) UMV EPF Zum Verkauf in Apotheke 25 Cent per Pfund. CARL PINGPANKS . - Deutsch s Buch - Handlung 7 Süd AlaSam Stzatzk. Bestellungen und WonnementS auf alle t In und Auslande erschewmden Bücher und Zettschriften rondm ensrnome und promn abgeliefert. An und Verkauf alter VüHn. LortalVscheQwst.
WM-MWch;
VON Indianapolis. Pianos und Nustkalien. Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market St. Tandwirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. Co., 339 Ost Wasn. II. T. Conde ImplernentCa, 27 . Uapitol Are Bau und (eih'Vereine. Gei'man-.A.mei'icaii Bldg. Ass'n, 154 25. Delaware SL International Bldg & Loan Ass'n, 143 Ost, Market, st. Zuckerwaaren (Wholesale.) Daggett & Co., 13 West Georgia St. Riemen und keder. Taylor & Smith, 243 S. Meridian St. Serjmtttpaaren. Murphy, Hibben&Ca, 135 S.Meridian 3ce ream. Furnaa B- W., 212 N. Pennsylvania St. Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. i Tanner & Sullivan, 216 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. ; The Parrott & Taggart Bakery, TeL Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe -und Stiefel, (lvholesale.) llenSricks & Cooper, 127 8. Meridian Hüte, Handschuhe etc. Hendrlck3rn, Lefler & Co., 131 S.MerId Eisen und 5chmiedewaaren. Layman & Cary Co., 111 S. Meridian St Clemen9 Vonnegut, 184 & 186 E. Wasn. Eisen und Stahl. Holllday W. J. & Co., 107 8. Meridian Farben, el und Glas. Burdsal & Co. , 34 S. Meridian St Indianapolis Paint & Color Co., 240248 Massachusetts Ave. "Kutschen und Reparaturen. RobWns, Iryin & Co., 32 O. Georgia St. j Spiel und Spielwaaren. Mayer Charta & Co., 29 W. Wash'gt. Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (Wholesale.) Indianapolis Drag Co., 21 0. Maryland Ward Bros. Drag Co., 120 S. Meridian &L rocertes (Wholesale.) Kotne, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor M. & Co., 47 S. Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Harnes Co., 10 McCrea Gefen und Heerde. Rome Stove Co., 125 3. Meridian St Sägen und Werkzeuge. E. C Atkins & Co., 402 410 S. Illinois SU Trust'ompagnien. Indiana Trust Co. &Safety Vault ndiana 1& !k:,u?ge Sonntags - Vlatt bietet eine vniez'Z2!i?n ötl, foftvi. Der AoonnsmentS Preis ber täglichen Tribüne ift Z.2c. bet SsnÄtazZbiattö öeider zusamMn 1U ÄtK. prr Woche oder 63 Gt$. per Monat. Durch Ixt fctifacit; kostet d Tegeblatt tat Sonntagkolatt C3 per Jahr, beide znsammea OS i Ottezbkzcchlz. . wmwmm SMvxv.rn wr w 99bJ Quj
fr'.M. . :
i ivir ik i ivt
iKLuunv
m
X
