Indiana Tribüne, Volume 23, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1899 — Page 3

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U 11 II V 8 41 V Geschlechts, Urin- und KectnrnRranklzeiten. Ossice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 CssUiflunbeit : 9 di, 10 Nhr Vorm.; 2 bi, 4 Nhr Rm C. C. EYIKTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ro. 8z Nord Pennsylvania Str. a 8 tored eus Wunsch angewandt. Dr. Jos, E. Monw, Geschlechts- u. lzarnkranklzeiten 20 West Lhio Straße. Dr. J. B. Kiikpatricli, gehandelt Frauenlrattsheitcn und zlranlheitcn des Ncct'lms. vämorrbolden ohne Messer und fauteriftrung gekeilt. Office : Hume Buttding, 31 Ost Ohio Str Dr. Louis Burckiiardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Spikchft unden daselbst: 3 Uhr Morgen, und 7 Uhr bd. Willoughby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. ?rch,'tud,n daselbst : 24 Nachmittag,. ZZghnuaz: 417 Capilol venue. Rth. ?c!.233. Die alte schottische Nheumatismus Kur. Ueber 40 Jahre im Gebrauche. Zu Haien bei Ferdinand Miiller, Apotheker, Ecke Ost und Washirgtonflr. OTTO DEPPERMANN, Dentsrlor Zahn-Arzt. Majestic Gebäude. Zimmer No. 20?.' r.O.G.Pfnff hat seine Office nach dem Willougliby Gebäude, No. 224 Nord Meridian Str., irfte tage, verlegt. CifRcc&tunben : Bon 2 di 4 Uhr Nachmittag Telephc : Office 292 Wohnung IS. Die Wohnung befindet sich wie bisher : 1337 Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Wühler, 2C6 Gst lEcöartt? Str. Sprechstunden : 8 615 9 Uhr Vorm. ; bii 3 l hr Nachm.; 8 bi? 9 Uhr Abends. Telephon 1446. Sdrechftund: ouutag ormittagl. DieOfffee vo.: Dr. II. PmK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost OHio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. V06 Ost artet Straße. Coffin lock. -mm Atmn, er 43. Cffitetenb: 9 II 12 Cm., HU 5., 71119 Abinc. Sonnt ,o 10 Nhr B. di, 2,Nhr wAsmd RlPANS TABUiES Are intenefed sor cKUdrcn. 1adic$ and all who prefer a m cd lein disgubetj as cot feetjoncry. ' Thcy may now bc bad (put ip !fl Tin Boxcs cventy-cwö In a box pnee, rwenty-uve cents or rtve boxe lor x odollar. Anydrustwillgetthäa j ltMt Snaiaf rA tliw wr ia dtaP9ft Yw m I ö cbUuncd by remiUins the pnee to WWW tMa7a tMAA W aa.aa.j W TheRiDans Cheml cal Company rtfirV " rftf , ' '' WWJW MM4. 60 YEARS' FXPERIENCE A Tradc Mark .jO Dct'CNa rrft'i Copyrights r.nBVQlslMT9 A.C ATkTn andln rtetcb rw najtu.. . .nininn froa whf4.hr Ul ?. lUlelcir Mcervaiii u ""Y"! rni. Ä ert rnCyHfMn rA Paten tuen tU? Murm i o. receln (ptfTidi OlIC, W 11 UUUfc iuwi " pteial Holtet, wiiuuu. vuii kv. - Scientific jlmerican. T M yer : rour moniui, i- w. , l,lU!i?i &Co.36,Brodwr-Hew York ' iülib omÄTia r . WmUmi D. C AdoSpIa Frey, (01J rreiota Elit.) T-t-.i YVV1 In mnnolnf All iuiarv x uwnuj nuuaiuivij Correspondont etc. No. 970 West Walnnt St.

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Roman von H an S Richter.

(Fortsetzung.) Äwrum hatte sie Ihres Äaters Einladung nicht angenommen? fragte Froben das Mädchen, das gleichgültig die Achseln zuckte. Wenn ich nicht irre, schickte sie ihre Absage erst eine Stunde vor der Trauung, indem sie sich mit einer dringenden Reise entschuldigte. Sie wissen doch, daß sie das Recht beansprucht, Launen zu haben. . Trotzdem hab' ich sie gern. Sie besitzt wenigstens Gefühl und Ehrlichkeit. Wenn es ihr bet uns nicht gefallt, bleibt sie fern. Andere kommen mit Widerwillen im Herzen und glatten höflichen Worten aus den Lippen. Wie absichtslos streifte dabei der Blick ihrer blauen Zlinderaugen über Gerhard hin, der sich zornig m die Lippen biß, denn er fühlte, wie ihm ein verrätherisches Roth in die Wangen schoß. Froben ließ nur ein zweifelndes Hm! hören. Auf dem Bahnhof erbot er sich zur Besorgung der Fahrkarte und des GepäckZ. Das war in einer Minute erledigt, grade als Lona an den Schalter trat und ihre Karte erster Classe nach Berlin forderte. Sie waren allein in d:m kleinen kahlen Raume. Der Schalterbeamte, der noch den Telegra-Phen-Apparat zu bedienen hatte, trat sofort wieder von seinem Fensterchen zurück. Also Berlin, sprach der Maler in scharf spöttischem Tone. Sie gestatten doch .gnädige Frau, daß ich Ihnen diesmal eine ganz besonders glückliche Reise wünscht und zugleich höflichst anfrage, ob Sie uns Ihre Gegenwart auf längereZit zu entziehen gedenken? Ich weiß es selbst noch nicht. Wie schade! ich hatte nämlich die Absicht, in kurzem ebenfalls nach Berlin zu reisen. Ich bedarf dringend einer Cigarrenspitze, die ich nur in dr Passage zu kaufen bekomme. Wenn Sie aber die Güte haben wollten, meinem Freunde Elstra die Bestellung zu übermitteln er kennt die Sorte, Weichsel mit Büffelhornmundstück, Preis fünfundsiebzig Pfennige... Lona fuhr empor. Ihr schmales, feines, blasses Gesicht zuckte. Ich werde Herrn von Elstra schwerlich sehen. Oh! ein verletzendes Mißtrauen lag in dem kurzen Ausruf. Die lunge Frau wandte sich zum Gehen, doch groben trat ihr in den Weg. Warum blieben Sie der Hochzelt fern? Was führt Sie jetzt nach Berlin? Sie haben kein Recht, danach zu fragen. . i cm Recht? allerdings mcht cm Recht, von klugen Gesetzgebern in fe-. sten Worten und Paragraphen niedergelegt. Nicht ein Recht, wie es unge schrieben, doch nicht minder bindend der Codex der Gesellschaft ausgeklügelt hat, Sie tragen weder memen Na men noch meinen Ring! Ich armer Teufel hatte zu einer gewissen Zeit nicht einmal so viel Geld, den lumpigsten goldenen Reif zu kaufen, während ich von einem irdischen Paradiese träumte, das ich fürSie erobern wollte. Aber daß auch Sie an dieses Paradies einmal glaubten, das gibt mir mein Recht, und kemer soll es mir entreißen. Das hagere, geistvolle Gesicht des Malers brannte in wilder Leidenschaft. Mit beiden Händen umfaßte er Lonas Arm, und seine erhobene Stimme sank zu einem heisern Flüstern herab, wahrend er fortfuhr: Du selbst warst es. die den Zauber um mlch schlang, du warst die Werbende, Schwörende . zweimal, und dann die Treulose darum bist du mein! nur freiwillig gebe ich dich i j, sonst nie! Thu es! sprach Lona tonlos, gib mich frei! Nein, denn dann wurdest du dich nur elend machen um einer trotzigen Laune willen, von der dem Herz in seinem tiefsten echten Grunde doch nichts weiß. Geh he. cokettire. wirb und laß um dlch werben, ich halte dich doch an unlösbarer Fessel. Mir nur gehörst du, denn nur mich kannst du lieben, nur ich kann dich glücklich machen. Wie ein elektrischer Schlag ging eS durch die üppig-zarte FrauenSestalt, als treffe sie dieser sieghafte Ton wie ein Peitschenhieb. Der Hochzeits-Champagner scheint gut gewesen zu sein. Herr Froben. sagte sie eisig schneidend. Süperb! antwortete er ohne Besinnen. Wenn gnädige Frau befehlen, werd ich Herrn Wissowski um Marke und Quelle bitten. Sie sehen einigen Bedarf voraus? . Stumm wandte sie sich ab und schritt auf den Bahnsteig hinaus, wo Baron Gerhard mit verdriehlichem Gesicht eine Cigarre rauchte. Als Froben bemerkte, daß sie ihn ansprach, wandte er sich in den Wartesaal, in welchen m gleicher Zeit von der cm vern Seite Lieutenant von Born hereintrat, die Rechte mit zwei offenbar in größter Eile zusammengerafften prachtvollen Rosensträußen bewaffnet. Welches Glück Sie noch zu erreichen. gnädiges Fräulein, begann er athemlos. Ein Zufall ließ mich Ihre Abreise erfahren. Wollen Sie die bescheidenen Blumen als Ausdruck meiner freundschaftlichen Wünsche für eine recht angenehme Reise annehmen, zugleich als ein Zeichen meiner ausrichtiaen Verehrung. Den einen Strauß Überreste er Lisa, die mit ein paar freundlichen Worten dankte, den andern legte er auf denTisck. In seiner ungenirten Weise griff Groben danach, steckte seine Nase zwlschen die duftenden Blüthen und sagte: Reizend und nicht mal auf Draht sozusagen au naturell Frau von Rudow kann dem Zufall danken, der r f l T f..Ifdnen 10 tieunoiiCD aua) inrc ?uoici c

i verrieth. Teufel auch, daS heißt mililiaris&r Gäatftluil .

Pardon davon konnte ich naiürlich keine Ahnung haben. Vielmehr wollte ich mir die gehorsame Bitte erlauben... verlegen wandte sich Vorn von Froben zu Lisa . . .. diese Blüthen Ihrer Fräulein das heißtFrau Schwester überreichen zu wollen mit der Bersicherung hm der Bitte, als stets getreuer und ergebener Freund Ihre? Familie Nun verlor er den Faden ganz und gar, aber Lisa achtete dessen nicht. Ganz gerührt reichte sie ihm die Hand, indem sie einfiel: Sie sind sehr freundlich, Herr von Born, und ich bin Jhnen sehr, sehr dankbar, daß Sie meiner Schwester so aufmerksam gedenken. Auch sie wird sich recht freuen, das weiß ich gewiß. Ihr Mann noch mehr, brummte Froben halblaut, doch deutlich veruehmbar. Da kam der Stationsdiener, um abzurufen. Zugleich schrillte schon der Pfiff des r)ereinfahrnden Zuges.. Wir bleiben doch zu dreien? wandte sich Frau von Rudow an Lisa. Es plaudert sich gemüthlicher. An Schlafen ist ja doch nicht zu denken. Wenn der Herr Lieutenant artig ist, erlauben wir ihm eine Cigarre. Meinetwegen, erwiderte Lisa kühl. Es war ohnehin nicht ihre Absicht geWesen, im . Damenabtheil zu fahren. So lange als möglich wollte sie den

hochmüthigen Aristokraten zwingen. ihr in sicherlich recht unangenehme? Selbstüberwindung seine Ritterdienste zu widmen. Frau Lonas Anwesenheit bedeutete ihm ohne Zweifel eine wefeiltliche Erleichterung. Vielleicht auch, daß Lisas scharfer Seitenhieb, obwohl er ihn noch nicht als auf sich selbst berechnet ansah, ihm zu der Erkenntniß verholfen hatte. daß, wie auch dle Verhältnisse liegen mochten, sie selbst wenigstens keinerlei Schuld daran trug, genug, er streifte die verletzend starre Form seiner Höflichkeit ab und entfaltete immer mehr eine fast zum Uebermuth neigende Unterhaltungsgabe. Llsa war starr vor Staunen. Dieser mit allerdings weniger geistreichen als drastischem Witz vollgepfropfte Tollkopf, dem man seinen höhern Blödsinn nicht übel nehmen konnte, weil er ihn gar so drollig hervorbrachte, hatte kaum noch einige Aehnlichkeit mit dem steifen, reservirten Gast in ihres Vaters Hause. Selbst noch zu jung und zu heiter, um nicht von seiner Laune angesteckt zu werden. ging sie aus seinen Ton ein, bis sie dann wieder unvermittelt seiner schweren Kränkung gedachte und plötzlich scharf und bitter wurde. So machie sie es ihm wahrlich nicht leicht, den Reisecavalier zu spiele,, und als atn Nachmittag der Zug in die Riesenhalle des Friedrichstraßen-Bahnhofes einlief, gratulirte er sich im Stillen zu der Beendigung seines Dienstes. Eme reguläre Katzennatur, lautete sein Urtheil, hübsch, zierlich, geschmeidig, jetzt schmeichelnd und im nächsten Moment die Krallen aus den Sammetpfötchen hervorschlagend ich danke! Em Hoteldiener holte Lisa ab. Gerhard hatte demnach nur für Lonas Gepäck und Droschke zu sorgen. Das hat alles Zeit: vorher muß ich ein paar Bissen essen, sagte sie und nahm dann dankbar seine angebotene Begleitung nach einem Restaurant Un ter den Linden an. Es war ein einfaches und kurzes, aber recht heiteres Mahl, das sie zu zweien wohlversteckt in einem abaeschlossenen kojenartiaen Winkel hielten. Bisher hatte Gerhard, wiewohl er bereits einige Male in bekannten Hausern mit Lona zusammengetroffen, .sie doch kaum gekannt. Jetzt war es ihm unbegreiflich, wie er diese reizende, pi-kant-schone und geistspruhende Frau so hatte übersehen können. Eine prickelnde Wärme ging magnetisch von ihr aus, die ihn nach Llsas Launenhaftigkeit doppelt anzog. Gar nicht zu vergleichen, die beiden ! brummte er in den Bart, indem er der Lona entführenden Droschke nachblickte, ein pompöses Weib, und die andere bloß 'ne verzogene Krabbe, die auch schon mit ihren Millionen protzt. Unglaubliche Verwandtschaft das! Und dann rtes er eine erster Gute" an. Er bewohnte eine halbe erste Etaae unweit seiner Caserne. Eine ech Ro-coco-Garmtur in dem inen Ziemer, prachtvoll geschnitzte Eichenmöbel in den andern, überall an Wanden, aus Säulen und Consols aold- und Mberfunkelnde Kunstwerke, ersichtlich zumeist Rennpreise, kostbare Wassen und Sporttrophäen, dazwischen unzählbare und meist auch unbezeichenbar? Kleinigkeiten wie in einem Damenboldoir, Gold und Elfenbem, Bronze und Crystall, eine Auslese aus Bazaren und Vielliebchengewinnen das war das 5eim. das Gerbard von Elstra mit ziemlich finsterer Miene betrat, die sich v .i '. it . itt 1. fo IC noa) oelracyliicy oerounerie, tu sein Bursche eine mächtige getriebene Silberschale mit den lnzwlschen emge, lausenen Postsachen brachte. Obenauf laa em Ellbnes: das schmale, wappenverzierte Couvert von dem starken, holländischen ButtenpaPier, das seine Mutter stets benutzte. Mein lieber Sohn! Rudolf theilte mir telegraphisch mit, daß seine Gattin gestern während der Eisenbahnfahrt erkrankt sei. - Auch unter diesen Umständen ist es mir unmöglich, eine Tochter des Herrn Wissowski aufzusuchen. Indessen bitte ich dich. Nach fraae au kalten und mir Bescheid zu geben, besonders was Rudolf und deine Beobachtungen m Braun anve trifft. Wie bast du es nur überstanden! Es muß doch entsetzlich g:wesen sein. Ist sie eine so hlnrelßende l?aut6. daß Rudolf ihrethalben Mannes- und Kindespflicht - vergessen konnte, ode? was sonst? Komme so bald als möglich herüber! Apropos em Serr 5enma bat hier Erkund! gungen über dich und mich eingezogen. Was soll das heißen? Deine treue MutterEleonora, Freisrau von Elstra Sausdörf. aeborne Gräfin Sturm."' Ein scharfer Zug grub sich um die Lkvv, fc iunen Offiners ein. wäb.

rend er 'das Billet fallen Neuno"n5ch einem andern, geschäftsmäßig aussehenden Briefe griff, auf dessen Haupt-

couvert der Name Hennig als Absen- . der aufgedruckt war. t So dreist wird der Schuft bereits! ' zieht den Strick schon langsam zu sammen; 's wird Zeit, daß Winterstein seinen Goldfisch einfängt oder sonst Rath schafft, stieß er grimmig hervor, während er den Brief überflog und dann an dem Lichthalter de Rauchservices anzündete, sodaß die Aschesetzen wie schwarze Schmetter linge langsam niederschwebten. Das gleiche Schicksal widerfuhr den meisten anoern Schreiben. Die zuckenden Finger in das dichtgelockte braune Haar, die Sporen in den persischen Teppich vergrabend eins so rücksichtslos wie das andere , brütete Gerhard vor sich bin. Das fein, Wort Talleyrand's am Tage der Leipziger Volkerschlacht kam ihm in den Sinn: c'eat le coiii rneucement de la sin!... euch bei ihm war jetzt derAnfang vom Ende da. Das Ende, wie er es bei vielen seiner Kameraden schon mit angesehen hatte, vielleicht nicht ganz so schlimm. Wenigstens hatte er es vorausgesehen, fast so lange als er die Epauletten trug. Die Mutter lebte in Potsdam von ihrer staatlichen Pension und hatte den Söhnen das bescheidene väterliche Vermögen zu gleichen Theilen zur freien Verfügung überlassen. Völlig ausreichen konnten die Zinsen beiden nicht, doch Rudolf war ein guter Wirth, während Gerhard den Luxus in jeder Gestalt liebte. Uebrigens hätte er bei dem theuren Garderegiment sich kaum wesentliche Einschränkungen erlauben dürfen. So bröckelte Theil um Theil vom Capital ab, bis er vor dem Nichts stand. Zuletzt war er noch einem GeldVerleiher in die Hände gefallen, er wußte selber kaum, wie er diesen wahnsinnigen Streich hatte begehen können. Nun freilich saß ihm das Messer an der Kehle. Noch keine Sorge, daß er hätte zur Pistole greifen müssen, aber sich vor der Mutter demüthigen und ihr das eigene kleine Vermögen herauslocken zu müssen, das wurde ihm doch fast ebenso sauer, als der Druck des Zeigeslngers am Abzug! Und dann der Sprung in die Provinz, vielleicht gar zur Infanterie oder Gendarmerie wenn es eben noch möglich war, mit Ehren zu gehen , doch es mußte möglich sein, er durfte nicht der Mutter auch den zweiten Sohn rauben, durfte den Namen Elstra nicht auf's neue beflecken. Wenn Rudolf nur wollte letzt der Gatte einer mehrfachen Millionärin aber nein! Gerhard sprang aus und schlug sich mit der Faust vor die Stirn. Wie hatte er sich so weit verirren können! Lieber bei den Halsabschneidern betteln, als bei den Wisssws:!, zum Triumph der spottsuchtigen Lisa! ' lForistZung folgt.) Zllänncrtreue. Sßon Alfred von Hedenstjerne. Beide stammten aus einer Bauernamilie. Er hatte sein Abiturientenexamen gemacht und war Doktor der Philosophie geworden; sie hingegen war zu Hause geblieben unter dem väterlichen Dache, emes ärmlichen Bauernhauses. Zu jener Zeit, da Beide als artige Kinder Hand m Hand gingen, um sich von dem alten Invaliden für die höhere Schule vorbereiten zu lassen, war sie ihm ein leuchtendes Beispiel. Mit vieler Muhe erklärte sie ibm das Cbaos der Buchstaben und mit besserem Erfolg, als der alte In vallde es konnte. Sie brachte es auch nie Uber's ßrn. ibre Milchflasche aanz allein zu leeren, wenn sie sah. daß der arme Peter noch durstig war. Sie verstanden noch nichts von der Liebe, aber liebten sich doch schon, denn es geht mit der Liede bekanntlich wie mit oensicht; irgendwo versteckt sie sich im Körper, und wenn sie es für gerathen hält, erscheint sie mit einem Male. Dann aber mußte Peter daran .denken, der Gelehrtere a werden. Der alte Kask konnte ihnen nicht mehr, genug beibringen, und so kam denn Karin in erne Wedejchule und Beter auf ein Gymnasium. Wenn man genauer zusah, so standen sie beide r . rN 1 . o Osl i . C 11. ölCtloc juaicici US. '-pcict qauc blos al? Aufzua Griechisch und als Einschlag Latein. Mrin hingegen mußt mit Wolle und einen yannren und that es nur zum eigenen Besten, während Peter für seine Zukunft und sem Brod sich plagen mußte, spater erschien Peter stolz mit der Stubentenmütze, Spazierstöckchen und Cigarette. Karin hingegen hatte noch wi kr'über schelmisch in d?e Welt blickn;): araublaue Auaen. lichtblonde Locken. Wangen voller Grübyen; doch so wie die Augen leuchteten, wenn Peter in die Hütte trat, ime MC Locken glänzten und die Wangen röther wurde, daS sah man sonst nie. Dann gingen sie wieder binaus in's ??eld. und iedt war lö Peter, der half, aber es war ein anderes Lernen, als ehemals, Lenn er verstand es, die Lippen aufeinander zu legen and so die Wo?te zu fügen, daß eines in des anderen Herz lesen konnte. Wieder einmal wn es Frühlina nach langen Jahren, die Sonne zeigte ein lächelndes Gesicht, un die ganze Natur lebte unter ihren erwärmenden Strahlen aus. Ueberall ein Dust; ringsum die Kirschbäume voller Blütben. und in jedem Do?fe froher Glockenklang, um den mordenden Feiertag einzuläuten. Zwei junge Leute, der Veter und Balle, ber ohn des Po t Halters, liefen beide ?.m die Wette heimwärts, aber P?ter war um wenig stens hundert Met5r voraus. Er war ja auch glücklich, denn glänzend hatte er daö Eramen be landen und alan zrnd malte er sich die Zukunft aus. ckon sab er sich lorbttraekrönt und dachte einen Augenblick an verschiedene Professorentöchter, auf die er gewiß Eindruck gemacht hatte, die aber doch ein.wezijg enttäuscht ween wären.

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(sin hervorragender dentscher Redakteur bezeugt Mekettinmen SrRsteMeser Arzneimittel. s. "''.""be in. Lackrte von Dr. Kap' R e n ov a t or gkdraacht und fühle jetzt ttsn, als vor ,!al!re,l. Ich bm überzeugt, da die großen Ellolqe Ihrer Heilmittel die erbetenen oÄ Ä"1 cktfertigkn. Zch fühlte durch und durch krank, ermüdet und dinkaUia. 8.rslurtltf ,brc" rnoMtor vor chnstSmabig. ctn den ersten Tagen ,üdl,e ich nnch e ickwachter. aber nach einer Woche weiteren Gebrauch znqte sich ein merklicher Wechsel zum Beser werden. Ich nehme irlzk aelegentttch. le nach .ürsnib. jeden Nachmittag ein di4 zwei feafÄjs"' u Dr, Kay's Renovatör i . a$0r Wintern litt ich uitter einem heftigen Anfall von Zrippe und bin seitdem jeden Sinter leichteren Angriffen diejer rankhert ungefäyr um dieselbe keit auaesekt dr ? r ? I H " '"bat a m heilte m.ch ,n diesem Winter sofort. Ich dade s?rt mit siche rein Erfolg diesen Lungen Balsam in mnner ffamilie gegen Husten und lnkältunaen anaewen ien' " "'" ilTX$"stmU ansa, itv. den ZoÄrfZ "" "M" i.y 25 Vet 1.00. erkst ldeker 9tn rch die P,ß terfcnli. Wenn Aerzte erfolglos sind und all, andere iHeqenmittkl fehlschlagen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und hnlen chronische rankheiten. Echreidt uns für -Dr Kay'sHome 1skn,t;" e ,st e,n werthvolles Buch von Seiten. Man adreskire: DR. B. J.KYMEDICALCO., - - - Omaha, IVebrasm.

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I E .all n L : 291 rrMlrsi iücnn yatten aynen können, oan tn der Brust destzerrn Magisters ein ganz kleines bescheidenes Bauernmädchen ihren Platz gefunden hatie. Im schnellen Fluge eilte sein Herz weiter, immer weiter, bis er zuletzt auf der Straße nach Hause war; dort begrüßte er jeden Baum und jeden 'Strauch, stürzte über den Gartenzaun, slog durch die Stubenthür gerade vor Karin's Füse. Aber was heißt denn das? Auf Karin's Hofe standen so ungrfahr 200 Personen, Männer mit eiltblößten Häuptern, weinende Frauen, und unter all' diesen., das Gesicht zur Erde gewandt, unter Kissen vergraben, lag Karin und redete mit erhobenen Armen im Kanzelton: Jhr Elenden, Ihr Nachkommen der Schlange, ich prophezeie Euch, der Tag der Ernte m nahe. Nicht Gottes Gnade ist mit uns. sondern sein Zorn, der über uns und unsere Kinder ausgegossen wird. Weh' Euch, Ihr Verdammten, die Ihr nur der Welt lebet. Euch mit ihrem Tand schmückt, und den verlästert, der auf dem Himmelsthron sitzt und mich und Euch alle hassen muß. meiner blutrothen Sünden wegen. Himmel und Erde werden von feurigen Flammen verzehrt werden, aber der Tag deZ Zornes wird gar nicht vergehen. Bittet um Gottes Gnade und Barmherzig. keit!" Bei jedem dieser Worte von Reue und Zerknirschung ging ein Beben Durch den Volkshaufen. Das Weinen wurde immer stärker, und als die Kranke bei den letzten Worten zu Boden fiel, fielen sie Alle auf die Knie. Greise berührten die Falten der Erleuchteten, und Mütter hielten die Hände ihrer Säuglinge an die Hände der Prophetin. Jetzt entfernte sich die Menge: nur Peter weilte an ihrem Bette. Endlich öffnete sie die Augen, starrte voll Entsetzen auf den Mann an ihrer Seite und rief: .Weiche von mir. Du Verfluchter. der mich zu elender Sünde zurückrufen will. Ich liebe nichts Anderes als Gott, darum gehe von mir, damit ich nicht auch vom höllischen Feuer verzehrt werdet Aber Karin, so bore mich doch! Dein alter Freund ist ja bei Dir. Ich bitte Dich, erwache aus Deiner unglücklichen Verwirrung. So schaue mich doch nur an, Karin!" Du Verfluchter, welche von mir. saae ich Dir! Glaubst Du. ich werde mich so gegen Gott versündigen?- ; 3r arme Herr Magister war hart getroffen von dem schweren Schlage. Wochenlang beobachteten ihn seine guten Bekannten scharf, damit er nicht etwa Hand an sich lege. Nack einem labre beiratbete er eine hübsche junge Dame, die ihm an Alter und Bildung gleich stand. Bann kam Rnbm und Ebre. die Ernennung zum Professor erhöhte seinen Eifer. Wenn er dann in den alten Archiven arbeitete, so fiel auch was von dem alten Staub in sein Herz und blieb dort haften. Daraus wurde nun mit den Iahren ein altes verständiges Herz. - Zuletzt starb seine Frau und ließ ihn einsam zurück in dem großen linder- und freudelosen Hause. Ittiemand sorgte sich darum, ob er a'uch warme Kleider zum Ausgehen ivählte, und als er krank wurde, kam er in ein Krankenhaus und blieb beinahe todt liegen. Zufällig kam der König, um sich die Uni. versität zu besehen, und besuchte auch den armen Vrokessor im Krankenhause. Daraus erholte sich der Kranke und dachte nach, wie er seinen Ruhm dergr'ößern könnte. Wenn er dann mit mattem, trübem Blick über seine Fo liänten gebeugt sitzt, so huscht oft ein Schatten über seine Züge. Denkt e? vie.llelt.an seinen Jaendtraum. ode?

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