Indiana Tribüne, Volume 23, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1899 — Page 2

ZnvZans Tridüne.

Trschcw Täglich und Scää Die tägliche .TribKne" kostet bat Itn Xtl?t H 9ttft der Woche, die onntaglrribü'! Ctntl per Woche. Bett uf cm IS ent U Centl per Vtewtt. Per P,ft uirhb K ptgtschi t ,ui,ft)Um lf h, i5t. Offtos 10 Qüd niafctcsa Cta5 Indianapolis, Ind., 13. Oktober 1899. Xt britische Armee. Wer der englischen Negierung einen Organisations - Plan ausarbeiten könnte, wonach sie eine starke Armee besäße, ohne die allgemeine WehrPflicht eingeführt zu haben, der würde ein reicher Mann werden. Dieses Problem beschäftigt viele Köpfe in England, ist aber noch nicht gelöst wo; den. Die allgemeine Wehrpflicht ist den (Zuzländern infolge der eigenthümlichen Entwickelung ihres Staaizt höchst unsympathis ch, und da sie doch Angriffskrieg führen müssen oder tooZn hinsichtlich der Defensive verlassen sie sich auf die insulare Lage , so suchen sie es immer so einzurichien, daß sie die Truppen anderer Völler sur.stcy kämpfen lassen, am erfolgreichsten waren sie mit dieser Politik in ihren Kriegen gegen Napoleon. In der Schlacht bei Waterloo hätte Wellington ohne seine hannover'schen Soldaten, die er schon in Spanien bei Garcia -Hernandez sür die besten der Welt erklärte.' den Ansturm der Iranzosen. nicht bis zu Blüchers Ankunft aushalten können. Die Engländer haben den größten Theil ihrer Eolonieen mit ihrer Flotte gewonnen, während sie die Besitzer dieser Colonien zu Lande mit fremden Soldaten bekriegten.. Gegenwärtig hat Groß-Britannien ein stehendes Heer von 242,957 Mann mit 10.713 Offizieren. 30.095 Pferden und 804 bespannten Geschützen. Von diese? Macht stehen aber 73.162 Mann in Indien, die dort auch sehr nolhwendig sind. Dann stehen 10.682 Mann in Malta, auf einem centralen Posten, f . w t vo Ivo )it itxqt sowoyl nacy Äsrika wie nach Asien verschifft werden können. 4500 Mann stehen in Aegypten. 5400 Mann in Gioralta? und diele Carnisonen halten die vielen Kaps, Häfen. nspsn iinh ff nklprtttnirnrtfn ht Yna iyj l v v iivniimtiwiiktf Weltreich auf dem Erdenrund besitzt. So bleiben für das Mutterlands England, Schottland und Irland nur 132.000 Mann mit 5681 Offizieren Übrig, und em starker Theil dieser Macht ist in Irland nothwendig, wo 'die Vertreibung des Bauern durch den Großgrundbesitzer unsichere Zustände geschaffen hat. Dieses stehende Heer im Mutterlande zählt an Infanterie 3 Garderegimenter zu 3 Bataillonen, jedes Bataillon 921 Mann mit 29 Offizieren. ferner 72 Linienbataillone zu 800 Mann mit 24 Offizieren. An Caval. leric hat es 3 Regimenter Garoe (Kürasstere) von je 8 Troops (Eskadrons) zu 343 Reitern mit 24 Offizieren; ferner 16 Linienregimenter, von denen die Hälfte 609 Reiter mit 26 Officeren, die andere Hälite nur 500 Reiter mit 26 Offizieren stärk ist. An Artillerie hat es stark 21 reitende Batterien. die Batterie zu 6 Geschützen, und 40 Feldbcttterien zu 6 Geschützen. Dazu kommen Genietruppen und Trains. In den Colonien, Südafrika, Canada, Bermudas, Westindien, Malta, Gibraltar, Hongkong, Singapore, Ceylon und Egypten sind vertheilt: 24 Bataillone zu 921 Mann mit 28 Offizieren, 3 Regimenter Cavallerie zu 500 Mann mit 26 Offizieren und 16 CQ rr.i, i:ry.: . rj.t: sei jumncii lyciiAiiiiucttc, Vicuiigs5Uuis terien, sowie Pioniere, Mineure, Telegraphencompagnien u. s. w. In Indien stehen 52 Bataillone von 5t 920 Mann mit 29 Offizieren, 9 Regimenter Cavallerie von 537 Mann mit 29 Offizieren. 46 Batterien Feldariillerie, 6 Gebirgsbatterien und die i;"i....,t..v.. rcj.:.i . riii ir wii rri nriiirT rniinrn kunvtll VltlV UVlt , Das ist also alles in allem eine derhältnißmäßig sehr kleine Truppenmacht, die man durch Hilfsorganisationen zu stärken gesucht hat, gewissermaßen einen festen Kern mit dicken Hüllen umgebend. Für das Mutterland hat man eine Armeereserve von 85.000 Mann mit 1100 Offizieren organisirt, serner eine Miliz, die 130,515 Mann und 3723 Offiziere zählt, aber nur innerhalb Groß-Britanniens verwandt werden darf, und endlich die Freiwilligen - Armee, 252,275 Mann mit 9770 Offizieren, die nur in England .'. und Schottland zu kämpfen braucht, in Irland nicht, geschweige denn im Auslande. In Indien aber hat man eine eigene Armee geschaffen, die wahrhaft bewunderungswürdig ist. Die oben erwähn ten britischen Truppen in Indien bilden den Kern für eine Armee von etwa : 240,000 Mann, die weit überwiegend aus Eingeborenen besteht, und zwar isius Männern, die den kräftigsten Stämmen, hauptsächlich den GebirgsVölkern der 5)imalava8. entnommen sind. Diese anglo-indische Armee ist in 4 Corps eingetheilt. Das 1. steht im Punjab, zunächst der Nordgrenze. und ist das stärkste. Es zählt 3 Regit m enter englischer, 14 Regimenter indi ' scher Cavallerie. 17 Bataillone englischer, 40 Bataillone indischer Jnfanterie, sowie 32 Batterien, wovon der größte Theil englisch ist. Das 2. CorpS sieht in Bengalen, ebenfalls nach Norden zu, und zählt 3 englische und S indische Regimenter Cavallerie. 17 Bataillone englischer und 25 Bataillone indischer Infanterie und 29 Batterien. . Das 3. Corps steht in Madras, südöstlich, und zählt nur 2 englische und 3 indische Cavallerie - Regimenter, 10 englische und 30 indische Bataillone Infanterie und 15 Battelien. Das 4. Corps, in Bombay. tr e c o iv?fj - re , zayir l engiiscyes uno o invlscye Kavallerie - Regimenter, 11 englische und kindische Bataillone Infanterie und 26 Batteri:n. i Ale man sieht, richtet sich die Spitze

cser Atmeeöertheilung gegen Ruß. land. Die stärkste Macht hätt die Punjabgrenze, Rawal-Pindi. Peshawar, Sirhind. Sie hat ihrHauptquartier in Lahore und hält sich bereit, nach Afghanistan und Beludschistan zu marfchiren. Doch hat schon Disraeli indische Regimenter auch über's Meer kommen lassen, und die anglo-indische Armee ist Englands großer Stolz. Mit Recht. Es sind ausgezeichnete Truppen und England kann sie sehr wohl außerhalb Indiens verwenden, überall, wo es nicht kalt ist. Aber ungemein kostbar sind englische und anglo - indische Truppen, ungemein kostspielig ist ihre Verwendung, schwer ist der Ersatz zu beschaffen. Im Zulukriege vor zwanzig Jahren berechnete man. indem man nur Transport und Verpflegung der englischen Soldaten in Anschlag brachte, jeden besiegten Zulukaffern zu 300 Pf. St. oder 1500. Und wie theuer ist ein kämpffähiger Mann in dieser kleinen britischen Armee. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß die Engländer überall, wo es mögilch ist, mit Pfunden schießen", ix h. zu Zausen und zu bestechen versuchen, um ' den Gegner niederzuwerfen. Bei den Böeren geht das aber nicht. Dort giebt es keine mächtige Häuptlinge, die bei der Entscheidung treulos abfallen. YIVE IARMEE.

Wie ein rother Faden ziehen sich durch alle Kundgebungen, GerichtsverHandlungen und sonstigen öffentlichen Vorgänge, derenSchauplatz Frankreich in den letzten Jahren war, die Dithyramben auf die Armee, und zwar in einer Weise, daß sie nicht nur dem kühl denkenden Ausländer em zweifelhaftes Lächeln abgewannen, sondern auch selbst einem großen Theile der Iranzosen über die Hutschnur gingen. Jeder Redner, mochte er in der Kammer, im Gerichtssaale oder in Versammlungen auftreten, nahm zunächst Anlaß, dem Säbel und der Tresse seinenWeihrauch zu spenden; dann erst galt er als vollblütig und konnte auch seinen sonstigen Gefühlen freien Lauf lassen. Wieweit die Selbstberäucherung in den höheren Militärkreisen selbst ging, braucht nicht noch erwähnt zu werden. Das Vive l'Arme!" trat bei all;n Gelegenheiten in den Vordergrund, daß die wenigen, von der Strömuug noch nicht fortgerissenen französischen Blätter einem gewissen Stande und seinen Anhängern den Sammelnamen Heerhochlebenlasser" beilegten. Wie viele von diesen dem ehrsamen Stande der Claqueurs angehörten, . läßt sich schwer- ergründen; jedenfalls aber schließt die immer größere Verbreitung des Wahlrufes eien Beweis in sich, daß-auch das republikanische Frankreich nur in einer starken Heeresmacht das Heil seiner Zukunft erblickt, und dieses Gefühl ist so mächtig geworden, daß zahlloseFranzosen nur noch in der Armee das Vaterland verkörpert sehen. In dem Maße ihrer Begeisterung für das Heer steht die französische Republik heute wohl einzig da, in der Art dieser Begeisterung aber unterscheidet sie sich wesentlich von allen großen Nationen. Der nüchterne Deutsche weiß seine Osficiere und seine Soldaten zu schätzen, denn traurige wie freudige Erfahrungen haben ihn gelehrt, was sie dem Gesammtwohl werth sind, aber ebensogut weiß er, was das Heer ihn kostet, daß er unter günstigen Umständen sein Geld zu anderen Zwecken verwenden könnte, als zu Kriegen, und daß diese leider zu den nothwendigen Uebeln gV bören. Seine Begeisterung für das Heer- ist in dessen Endzweck, dem Schutze des Landes und damit d'ee Handels, der Landwirthschaft und des Gewerbes, begründet.' und .daher weit entfernt von einem Wahnwitz, der der .Gloire" der Armee alles andere hintansetzt. Roch anders beurtheilt der Engländer sein Heer. Niemand hat in seinen Augen eine ruhmreichere Vergangenheit, als Groß Britannien, aber dazu hat der englische Kaufmann ebensogut beigetragen als der Feldherr und der Soldat, und wenn letztere ihre Pflicht und Schuldigkeit gethan haben, so war es eben ihre Pflicht und Schuldigkeit, wie jeder Stand sie verlangt. Eine ähnliche Auffassung zeigt sich bei den meisten sonstigen civilisirten Volkern. Es hat einmal Jemand gesagt. daß Frankreich im V'ölkerconcert dieselbe Rolle spiele, wie die Frau in der Gesellschaft. ES liegt darin etwas Wahres. Wie das weibliche Wesen oft von augenblicklichen Eingebungen auch in den ernstesten Lagen sich über alle Vernunftgründe hinwegreißen läßt, wie es von jeher sich an der 'Romantik" der Uniform erfreut hat, so auch das französische Volk, wenn es ohne Erwägung der Umstände bei jede? Gelegenheit vor den blikenden Sternen und wallenden Federollschen in den Staub sinkt und blindlings in dieWelt ruft: Vive l'Arm&l" Daö PALAIS DU LUXEMBOURG alö esSngnitz. v DaS Pal als da Luxembourg in Paris, das den Fremden hauptsächlich wegen der in der ehemaligen Organerie recht bescheiden untergebrachten modernen Kunstsammlung bekannt ist, hat sich in ein Gefängniß verwandelt, indem die wegen Hochverraths angeklagten und von dem Senat zu richtenden Monarchisten und Nationalisten während der Dauer des Prozesses die für sie in dem Palaste eingerichteten Zellen bewohnen. Dies ist nicht das erste Mal, daß daS königliche Schloß als Gefängniß benutzt wird. Im Gegentheil hat es schon recht oft zu diesem Zwecke dienen müssen. Zur SckreckenSzeit war die Zahl der Verdächtigen so groß, daß die Gefängnisse nicht ausreichten, und so brachte man einen Theil von ihnen im Luxemburger Schlosse unter. Um die Gefangenen besser bewachen zu können, wurde rings um das Gebäude ein hoher Plankenzaun aufgeführt, dem sich von Außen kein Mensch nahern durfte. Von den drei Arrestbüchern aus der der Revolution lind iti bei

Branoe des Stadthauses 1871 zu Grunde gegangen. Das dritte, das noch existirt, enthält viele bekannte Namen. Am 29. Tage des IL'JahreS bezog der ci-devant Marschall Luckner den zum Gefängniß gewordenen Pa-

last; am 29. Brumaire die Bürgerin L'Egalite dite Marie Louise Adelaide Penthivre, die Gattin von Philipp Ealite von Orleans und die Mutter des Bllrgerkönigs Louis Philippe. I Mit dieser Dame zogen ein der internationale Freiheitsschwärmer Anacharsis Klootz, der ci devant Fürst v. Hennin. Herzog von Gevres, Marquis von Durfortam 11. Germinal kamen Camille Desmoulins. Danton. Herault de SechelleS, Fabre d'Eglantine und ihre Genossen an die Reihe. Camille Desmoulins hat in einem Briefe an seine junge Gattin Lucile die von ihm bewohnte Zelle am Tage vor seiner Hinrichtung beschrieben. Er bewohnte ein kleines Zimmer im zweiten Stock des rechten Flügels, gerade über dem jetzigen Cabinet des SenatsPräsidenten. Auch die Bürgerin Momora. die einst beim Feste des höchsten Wesenö die Göttin der Vernunft dargestellt hat, faß im Luzemburger Palast . gefangen. Nicht alle Gefangenen wurden 'so gut behandelt wie .Danton und Desmoulins, deren jeder eine Zelle für sich allein bewohnte. Gewohnlich mußten sie gruppenweise mit einem Zimmer vorliebnehmen. So wohnten zusammen der Marschall von Mouchy, seine Frau und die Herzoginnen von Noailles und Agen; in einer andern Kammer hausten der Herzog von Levis, der Graf von Mirepoix. der Marquis von Fleury und de la Ferte. Einige Gefangene bereiteten sich ihre Mahlzeiten selbst, andere ließen sich das Essen von dem Restaurateur Coste bringen. Die Aermsten aßen im gemeinsamen Speisesaal, wo ihnen ein anderer Restaurateur für fünfzig Sous die Person ein sehr wenig lucullisches Mahl vorsetzte. Am 9. Thermidor wurden Robespierre und seine Genossen bis an die Pforte des Palast - Gefängnisses geführt, wo der deutsche Aufseher Wisckeritz sich anschickte, die Sendung zu übernehmen, als Robespierre verlangte, auf die Polizeipräfektur geführt zu werden. Er that dies in der Hoffnung. die Menge könne ihn unterwcgs befreien, was auch wirklich fast geschehen wäre, denn an der Rue de laHarpe gelang es Coffinhal sich der Gesängenen zu bemächtigen und sie in das Stadthaus zu bringen, wo der Pistolenschuß Medas Robespierre erwartete. Am nächsten Morgen erschienen einige Abgesandte des Konvents in dem Gefängnisse, ließen sich die Arrestbücher geben und setzten sofort die Mehrzahl der Verhafteten in Freiheit. Die übrigen wurden bald darauf ebenfalls entlassen, und der Luzembourg wurde wieder zum Palaste, worin die Mitglieder des Direktoriums Bonaparte. Barras und Carnot ihren Wohnsitz aufschlugen. Die Zeit ging vorüber, dieEreignisse überstürzten sich, und in Frankreich hatte sich Alles ein Dutzendmal geändert. als eines Tages wieder ein Gefangener in dem Palaste erschien: ,es war der Marschall Ney, der hier seine letzten Tage zu verleben hatte. Dann wurden alle die vielen Angeklagten hier eingeschlossen, gegen welche Hochverrathsprozesse geführt wurden: Louvel, der Mörder des Herzogs von Berry; die Minister Karls des Zehnten; die 121 Angeklagten des großen Hochverrathsprozesses von 1835; die Atte'ntäter Fieschi, Pepin und Morel; der Prinz Louis Bonaparte und seine Genossen in der Boulogner Affaire, t Im Jahre 1871 wurde der Palast noch einmal zum Massengefängniß, und so wie jetzt die siegestrunkenenVersailler hier hausten, hatten es selbst Saint-Just. Robespierre und Marat nicht getrieben. Wer in den letzten Wochen des Monats Mai verhaftet wurde, dem war der Tod gewiß, und im schönen Luxemburger Garten, wo die Studenten und ihre Freundinnen zu lustwandeln pflegten, wurden damals mehrere tausend F'öderirte füsilirt. Der General Voulanger der Gras Dillon und der Marquis Röchefort hätten ebenfalls den Palast beiehen müssen, wenn sie nicht schleunigst den französischen Boden verlassen hät ten. Dieses Mal hat ebenfalls die Hälfte der Angeklagten Schutz jenseits ici Änze geeicht, und ich yabr o eine kleine Ahnung, daß die Negierunc, herzlich froh wäre, wenn auch Deroulede in Belgien säße, so daß man ihm nur figürlich zu Leibe gehen könnte. Vom Planeten Mars. Allen Beobachtern des Planetnl Nars ist es aufgefallen, daß die Ge bilde seiner Oberfläche uns fast nrverhüllt wurden durchWolken, die über dem Planeten schwebten. War der irdische Himmel wolkenfrei, dann boten sich auf dem Mars dem Auge des Vej'chauers keine Hindernisse, bis zur Oberfläche vorzudringen. Man hat daraus schließen zu müssen geglaubt, daß der Wasserdampf überhaupt keine so große Nolle in der Atmosphäre des Mars spielen könne, wie in der unsrigen. Jetzt macht der englische Astro Physiker Johnstvne Stoney theoretische Ueberlegungen. bekannt, die den Wasserdamps ; der ' Mars Atmosphäre überhaupt absprechen. Er argumentirt so: Die Geschwindigkeit der Moleküle eines Gases, verhalten sich .umgekehrt wie die Atomgewichte .desselben. Von den nach allen Seiten geradlinig fortstrebenden Molekülen, die- sich in der Atmosphäre eines Planeten befinden, werden nun die von' dem. Mittel vunkt des Planeten gerade hinwegeilenden durch ine Anziehungskraft des Planeten verhindert, die Atmosphäre ganz zu verlassen falls diese Anziehungskraft dazu groß genug ist. Für jeden Planeten wird es also eine von seiner Masse abhängende Grenze der Atomgewichte geben, derart, - nß die Gase mit leichteren Atomgewichten sö große Molekular - Geschwindigkeiten haben, daß der Planet sie nicht festzuhalten vermag. Wenn solkbe Gase ie-

mals in der Atmosphäre eines Planeten ezistirt oder wenn sie sich dort entwickelt haben, so müssen sie binnen kurzer Zeit in den Weltraum entwichen sein, 'denn auch 'die gegen die Oberfläche des Planeten sich bewegenden Mo leküle kebren durch den Anvrall dort

ihre Bewegung nach außen um. Soi erklärt Stonev. wie so die beiden leick-! testen Elemente Wasserstoff und Helium nicht in unserer Luft vorkommen können, sie haben diese längst verlassen und mit ihnen vielleicht eine Anzahl uns unbekannter ebenso leichter, die uns stets unbekannt bleiben werden, wenn sie sich nicht zufällig in gewissen Gesteinen gebunden noch . vorfinden sollten. Dem Mars war es, da seine Masse fast nur ein Zehntel der Crdmasse beträgt, nun auch nicht möglich, das nächst schwerere Gas, den Wasserdampf, festzuhalten, was auch Campbell burch spektroskopische Beobachtun gen seiner Oberfläche bestätigt hat. Nie sah dieser in seinem Spektrum die dafür charakteristische Regenbande. In der Dunsthülle des Mars würden sich nach Stoney nur Stickstoff, Argon 'und Kohlensäure, halten können. Wenn aber in der Atmosphäre' kein Wässer.dampf ist, so kann an der Oberfläche deö Planeten ' auch ' kein Wasser sein, auö dem sich ja' sofort Wasserdamps bilden wUtde. Und die weißen Flecke an den Polen des Mars können dann keine Schneefelder sein, sondern müßten auS condensirter Kohlensäure beflehen. Damit fallen aber alle Schlüsse, die auf dem Mars ein ' dem . unsrigen ähnliches animalisches Leben aus der Aehnlichkeit der auf beiden Planeten gegebenen, Lebensbedingungen schlossen. Während, die Wasserdampfwolken ihrer Leichtigkeit wegen in unserer Lufthülle zu großen Höhen ansteigen, können etwaige Kohlensaurenebel- und Wolken, da sie umgekehrt die schwersten Bestandtheile des Meeres-Atmosphäre enthalten, sich nur nahe der Oberfläche halten und sich als Reif oder Schnee dort niederschlagen. Solche beschneite Flächen sind thatsächlich auf demMars auf der jeweils Winter habenden Halb kugel ' beobachtet worden. ' Mit Stoney's Theorie stimmt auch sehr schön die allgemein gemachte Annahme, daß der Mond gar keine Atmosphäre habe; dieser noch viel kleinere Weltkörper (seine Masse ist nur ein Achtzigstel der Erde) konnte eben auch die schwereren Gase, die auf dem Mars sich noch sin den, nicht mehr festhalten. Vom Jnlande. DerNegerpredigerGreen in Jersey City. N. I.. verließ seine Gemeinde und auf eigenem Rücken schleppte er die ihm gehörigeKanzel mit sich fort. Von ruchloser Hand sind auf dem Friedhofe in West Bangor. N. V., sämmtliche Monumente und Grabsteine umgeworfen worden, so daß der Friedhof aussah, als hätten ihn .Vandalen heimgesucht. Amelia Trimonty, ein Mädchen von 14 Jahren, ist als der That verdächtig in Hast genommen worden. r Bei seiner Versetzung von Sullivan, Ind., nach Seeleyville an der.Vandaliabahn nahm der Telegraphist Tom Presnell jüngst die Officekatze mit sich. Eines schönen TageS verschwand die Katze und bald darauf tauchte sie wieder in Sullivan auf. Die 40 Meilen betragende Entfernung hat das Thier wahrscheinlich zu Fuß zurückgelegt. Während die 80 Jahrealte Frau Mary Ann Land auf der Veranda ihres Hauses in Etill County. Kentucky, in der Bibel lesend saß. wurde sie von einem unbekannten Meuchelmörder niedergeschossen. Wahrscheinlich wollte der Mörder die alte Frau, welche allein wohnte, berauben, doch entfloh er, ehe er sich eine bedeutende Geldsumme, die Frau Land in ihrem Hause versteckt hatte, angeeignet hatte. MitderBüchsein der Hand hat die 20 Jahre alte Tochter des Indianerhäuptlings Pius Neekoon, der auf der Jndianerniederlassung bei Pittsville, Wis., ansässig ist, ihre Ehre vertheidigt und ihren Angreifer, den Indianer John Davis, niedergeschossen. Davis drang während der Abwesenheit Neekoon's in dessen Hütte. Das junge Mädchen ergriff eine WinchesterBüchse und schoß den Unhold durch den Kopf, denselben augenblicklich tödtend. In Lydia, DarlingtonCounty. S. C.. ist Dr. I. H. Lee von seinem 30 jährigen Sohne Dr. Maxey Lee geschossen und tödtlich verwundet worden. Vater und Sohn wohnten und praktizirten zusammen. Neulich hatte der Sohn , in berauschtem Zustande die Haushälterin beleidigt, und als ihm sein Vater einen Verweis ertheilte, schoß er denselben nieder. Die Familie Lee ist .(natürlich) eine der angesehensten im ganzen County. JnAtascosaCounty, Te?., ist ein schreckliches Verbrechen begangen worden. Dort wohnte Frau Jane Barber mit ihren beiden Söhnen, die einen kleinen Laden hatten, und in diesem wurden alle drei als Leichen aufgefunden und zwar war ihnen mit Aexten der Kopf zu Brei geschlagen worden. Darauf war die Wohnung und der Laden ausgeraubt worden. Frau Barber stand im Alter von 70 Jahren und ihre Söhne waren 40 und 34 Jahre alt. Der Arzt Dr. Jra Coe in San Pedro. Cal.. wollte da er durch angestrengte Arbeit erschöpft war. zur Stärkung einen Schluck Cognac nehmen und ging nach seiner Haus-Apo theke. AuS Versehen nahm er eine Flasche mit Carbolsäure und bemerkte seinen Irrthum nicht eher als bis er einen kräftigen Schluck davon getrunken hatte. Es wurden sogleich Gegen Mittel angewandt, aber vergeblich und er starb binnen einer halben Stunde. Gute Nachbarn haben dem Farmer Albert Krämer in Neu-Whe-dem, Texas, die ganze Baumwollernte fl r . r t rt ' zt!glyr'uli ramer war ein eyr sielßiger. ordentlicher Mann, der seine Felder schön in Stand bielt. Als die

Jett ver Ernte gelommen war, erkrankken er und seine junge Frau, so daß sie die Baumwolle nicht pflücken konnten. Da thaten sich die Farmer der Nachbarschaft zusammen; sie vertheilten sich über das Feld und in einem einzigen Tage war die ganze Arbeit gethan. DieSummevon $10,(X h a t eine Jury in Athens. Henderson-Coun-ty, Tex., der Frau James Humphries in einem Schadenersatzproceß gegen John Greenhaw zugesprochen. Greenhaw ist einer der elf Männer, welche am 23. Mai d. I. drei männliche Mitglieder d.r Familie Humphlies hängten und hat seine Theilnahme an dem Verbrechen gestanden. Auch gegen die übrigen Lynchrichter, welche sich sämmtlich im Gefängniß befanden, hat Frau Humphries Schadenersatzprocesse angestrengt. In New Haven. Conn., wurde Frl. Lizzie Hadstrom. ein Mitglied der Heilsarmee, auf die Anklage des Diebstahls, wie auch auf die Beschuldigung, junge Mädchen zu unmoralischen Zwecken nach New Aork gelockt zu haben, verhaftet. Verschiedene Mädchen,- die in den letzten Monaten aus dem Orte verschwanden, wurden in verrufenen Plätzen in der Metropole gefunden und sollen die Verhaftete als ihre Entführerin bezeichnet haben. Von den vielen Freunden der Hadstrom wird diese als ein Opfer einer Verschwörung bezeichnet. DieBrauereienin Louisdille, Ky.. haben beschlossen, daß ihr Gebräu nicht mehr in Achteln, sondern nur noch in Vierteln abgegeben weiden soll. Wahrscheinlich haben sie sich bei dieser Maßnahme von dem bekannten

Trinkliede leiten lassen, in dem es heißt: Wer niemals einen Rausch gehabt. Der ist kein braver Mann. Wer seinen Durst mit A ch t e l n labt. Fang lieber gar nicht an. 9 Vom Auslande. DerGutsbesitzer Voinar in Totis ermordete seine Frau und entleibte sich dann selbst, weil die Gattin wegen Verschwendung sich von ihm scheiden lassen wollte. DieGattindesHeizers Paul in Kriebethal ermordete in der Nacht ihre zwei Kinder auf bestialische Weise. Sie schleppte die Kinder in d?n Wald und erwürgte sie dort mit den Händen. Nach der schauerlichen Tbat ertränkte sich die Frau in der naben Zschoppau. Das Motiv des gväßlichc Dovpel- und Selbstmordes ist unheilbarer, in der Familie erblicher Wahnsinn. Auf derStrecke VohWinkel - Mcttmann stieß ein Güterzug im Tunnel bei Tesche mit einer LocoMotive zusammen. Eine Locomotive und fünf Wagen wurden zertrümmert. Schwer verletzt wurden Heizer Gabriels aus Vohwinkel, Locomotivführer Wirths und Heizer Staß aus Deutzerfeld; leicht verletzt Locomotiofllhrer Efferts aus Vohwinkel. Das Unglück entstand dadurch, daß der Güterzug, der über Varresbeck nach Vohwinkel fahren sollte, durch falsche Weichenstellung nach Mettmann geleiett worden ist. Aus Dortmund kommt die Aufsehen erregende Meldung, daß eine Frau ihren Ehemann jetzt eines im Jahre 1890 verübten Mordes bezich tigt. Es handelt sich um einen in Rau jel bei Castrop an einem Bergarbeiter derubten Raubmord, als dessen Thater damals der Arbeiter Michalski vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt und hingerichtet wurde. Michalski betheuerte fortgesetzt seine Unschuld, indessen waren die Jndicienbeweise derart belastend, daß ein Schuldig ausgesprachen, das Urtheil vom Reichsge richt bestätigt und die Begnadigung ab gelehnt wurde. Kurz vor seiner Hin richtung betheuerte Michalski nochmals seine Unschuld, allein vergeblich. Die Staats - Anwaltschaft hat die Unter juchung der Sache begonnen. Dem Hamburger Ingenieur Trossin ist in Deutschland, Eng land und Amerika eine neue Turbine patentirt worden, die möglicherweise eine Zukunft hat, und über die sich Sachverständige, u. A. Professor Voller vom Hamburger physikalischen Staatslaboratorium, günstig geäußert haben. Die Turbine soll mit, geschmolzenem Blei anstatt mit Wasser getrieben werden. Dem Blei wird durch überhitzten Dampf eine hohe Geschwindigkeit ertheilt und vermöge seiner Schwere soll es mit großer Kraft auf die Zellen des Turbinenrades wirken. Besondere Hoffnung setzt der Erfinder auf die Verwendbarkeit seiner Turbine bei Schiffsmaschinen', und er betont dieKohlenersparniß, die sich aus der Verwendung , v.n überhitztem Dampf als motorischer Kraft ergibt. Das Kriegsgericht der 4. Division in Luzern hatte den Schützenlieutenant Wilhelm Roth von dem Verzehen der Veruntreuung von 231 Francs zum Nachtheile einiger ihm unterstellten' Rekruten freigesprochen. Auf das von dem Auditor der Division jedoch eingelegte Kassationsbegehren hin. hat das Militärkassationsgericht in Bern den .Officier in erneuter VerHandlung für schuldig befunden und denselben zu 13 Monaten Gefängniß und zur Degradation verurtheilt. In den Annalen der eidgenössischen Militärjustiz dürfte kaum der ?all verzeichnet sein, daß ein Officier seinen Untergebenen gegenüber in der 'Weise sich vergangen hat wie der Verurtheilte. dessen Freispruch durch das urtheilende Divisionsgericht nun eine bedeutsame Correctur erfahren hat. E i n furchtbarer Verdacht lastet auf dem Bauern Forelle in WeizWitz (Schlesien), einem Mann, der nach der Quittirung seines Dienstes bei der deutschen Schutztruppe in Südwestafrika vor einigen Jahren in seine Heimath zurückgekehrt war und dort die Tochter der Wittwe Schmirgel geheirathet hatte. Vor Kurzem ist nämlich. die Besitzung der Wittwe Schmirgel niedergebrannt. und in den Trümmern and man die start verkohlte Leicht

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ihrer Nichte, eins 14jäyrigen Mädchens, dagegen kae Spur von den Ueberresten der Mittwe Schmirgel selbst. Ihr Schwiegersohn Forelle ist nun unter dem Verdacht verhaftet worden, nicht blos das Haus angezündet und den Tod der Nichte d rch verschuldet, sondern auch die Besitzerin des Hauses, seine Schwiegermutter, bei Seite geschafft zu haben. Dem Strafgerichte für den Pester Landbezirk wurde ein wahres Scheusal eingeliefert. Es ist dies ein in dem Vorort Albertfalva lebender wohlhabender Landwirth Namens Johann Nagy. der seinem neunjährigen Sohne, well dieser von emem Aus trage zu spät zurückkehrte, ohne ein Wort zu sprechen, Hände und Füße band, ihn in die Holzkammer sperrte und an einem Strick aufhing. Als der Strick riß und der Knabe zu Voden fiel, schlang ihm der entmenschte Vater einen Hosenriemen um den Hals und hangle ihn so noch einmal auf. worauf er dieThur absperrte und sich entfernte. Die Nachbarn, welche die Hilferufe des Knaben hörten, schlugen die Thür ein und schnitten noch rechtzeitig den Niemen durch. Nur mit Mühe konnte der unglückliche Knabe zum Bewußtsein gebracht werden. Der grausame Vater verantwortete sich dahin, daß er betrunken gewesen set 2i er Bürgerausschutz von Mannheim beschloß die Erbauung von Miethwohnungen für städtische Bedienstete und Arbeiter. Es sollen zunächst m der Nahe des Schlachthofes drei Doppelwohnhauser errichtet wer den. zwei Häuser sollen ZweizimmerWohnungen und das dritte DreiZim mer - Wobnungen, zu einem Mieth preis voll 20 30 Mark, erhalten. Die Gesammtkosten betragen 123.000 Mark. Jeder Wohnunq wird ein Gartchen beigegeben. Im Ganzen wer den zunächst 24 Wohnungen sertigge stellt. Eine höchst originelle yelotterle'' soll demnächst in Sad jatsch im russischen Gouvernement Poltawa stattfinden. Ein junger Protox, der ln den Ehestand treten will, spielt sich in einer Lotterie aus, wobei der Preis eines Looses auf einen Rubel angesetzt ist. Die Lotterie soll unter Beobachtung aller gesetzlichen Formalitaten vor sich gehen. Für Interessenten wird ungegeben, wie eine persönliche Zusammenkunft mit dem Brautlqam zu Wege zu bringen ist. Ob wohl der verlooste Professor mit seinem Loosc zufrieden sein wirt. wenn ihn zufällig eme alte ??rau aewmnt? InJütlandwillmandit Haide durch Insassen des Zuchthauses in HorsenS urbar machen lassen. Vorläufig sind nur 15 Zuchthäusler, lauter schwere Verbrecher, die sich aber durch ihr gutes Betragen ausgezeichnet haben, unter mehreren Aufsehern nach nner kleinen Ansiedelung mitten in der großen Alheide geschickt worden, wo sie .?n der Urbarmachung der Halde arbeicn sollen. Wenn auch die Aibeit schwer st. so betrachten die Gefangenen dieelbe doch als eine große Vergiinsti.ung, da sie die Arbeit in freier Luft ?em Aufenthalt in der dumpfen Zelle ?es Gefängnisses bei Weitem vorzie"ien. Eine Flucht in die öde Haidt väre hoffnungslos, und keiner der Gefangenen denkt daran. Wenn die Versuche, sich als erfolgreich erweisen soll'en, beabsichtigt man. größere Colonien der Zuchthäusler über 4 die Haide .zu vertheilen und die Arbeiten in großerem Maßstabe fortzusetzen. '

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