Indiana Tribüne, Volume 23, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1899 — Page 1
o K fr rlC o 1 00 4V O 9 W O W kM w IV o o o Office : No. 18 Süd Alabama Qtraße. Telephon 1171 Jahrgang 3 Indianapolis, Zndiana Freitag, öen 5 Oktober (899. No. 25
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Dramatischer Klub Sonntag, den 5. Oktober, Erste Vorstellung der Saison
-wDeutschcn Hause. Die wilde crgd. Luftspiel in 4 Akten von Ludwig Fulda. Eintritt : : 3 und 2Z Cents. Sitze können im Deutschen Hause reservirt teerten. Anfang halb acht Uhr. Swsits Snifon der Rollschuh -Bahn hat begonnen im Cyclorarna Rink. Eintritt: achmit'az 7e, Rollschuh frei ; Abend 15c, Rollschuhe lOc. Camstag fotmilUgi für chutfinttt lOc. Wachmanns High Patent und Tip Top :: Mehl :; geben der Haubsrau die beste Zusriedenheit. Union Trust Co., Office: (ebäude der Gesellschaft) o. Il8 und 122 Ost Market Str. Job v. volltdah. Präsident. Henry (stiel, 2. t,Piäsidnt und Schatzmeister. . ttl.BoI. ekre r. ounttt und Municival Sick' S 1 r ,nnrirr. vvvv ... (Seschäfts Zlgent in allen l?apa. citäten, spezitll oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereingekommene Zeit. Kopital an dem bestimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art in erster Klasse Gesellschaften. Testamente werden auSaefertia, und Vormundschaften und persönlich, Vertrauensposten aller Art übernommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge r kosten nicht. I CirclePark MCDTIEILi ! Bar- und Billiard -Room. Gute deutsche Küche. Sinzslns Plnhlzsitsn n?erdsnssrvirt. ... tesf In- noi Spar Yersia I Jahrcs - Versammlung Wahl von 3 Direktoren. Samstagdn V. Oktober 1899, Abend! Uhr, im Deutschen Haus. ftlrrnin Bb. Eekretlr. Albert ?. Metzger. Präsident.
(ClGO Iffld'riMtimiQH1" wird die Verantwortlichkeit
bJkX.-A-lJL. HrKsi1' &zzz h ! ? Z sichenveftMeV, Offic?: 26 Süd Delawarestr. Ställe, 220. 222, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 911 . Offen Tag und Nacht. Deutscher Kindergarten im Deutschen Hause, unter Leitung von Amalie Vest. Der Unterricht hat bereits vegonnen. nmetvungen iverven itccxjcii entgegengenommen. Angekommen : Cuba Papageien ! Iefet ist die Zeit billig zu kaufen, jeder Vogel wird garantirt gut sprechen zu lernen. 0. F. Klepper, 423 lUB4ftttt iHni, peildu 6 trat st ssl VkUhta etsale.
Sditorielles.
Ein Krieg in Südafrika ist für England eine schwielige Sache. Zur See ist England die stärkste Macht der Welt, aber mit seiner Landmacht havirt? gewaltig und große Truppenmassen nach Südafrika zu bringen, ist eine kostspielige und schwierige Sache Für Schiffe bietet aber in Krieg mit den beiden Burenrepubliken keine Verwendung. Daher die Kühnhei der holländischen Bauern Südafrika?. Sie werden England noch mehr zu schaffen machen al unS die gilippinoS. Wir haben keine Lust über den AuSgang der Wahl zu commentiren und eS ist auch wenig Veranlassung da zu. Wir überlassen eS Jedem, sich selber seinen Ver zu machen. Einige allgemeine Bemerkungen, die sich unS aufdrängen, wollen wir jedoch nicht unterdrücken. Die Zahl der sozialistischen Stim men hat bedauerlicher Weise nicht zu genommen, obwohl sich auö tausend Anzeichen erkennen läßt, daß die sozia listische Idee taglich an Anhängern ge wlnnt. Jb früher ober tpater ein kräftiger Aufschwung einer sozialisti schen Partei eintreten wird oder nicht, oder ob nach und nach sozialistische Glaubenssätze in eine der alten Par teien sich eindrängen werden, wollen und können wir nicht entscheiden. Einstweilen scheint eö sicher, daß für amerikanische Wähler Propaganda allein kein Sporn für Ausübung deö lvn ri in : cu:xi in Zwioireazis in oeuimmier aucaiung ii . . , . ,x . no oap oi augemeine n,qauung in am"ua v w . " v" zwecklos und unprarll,q IM, opne uubM auf ein greifbares Resultat zu stimmen. Richtig ist diese Anschauung icht, aber sie ist zur Zeit maßgebend Eme eigenthümliche riqeinung ist s, oap sur ie onoen agomanci. alen nahezu 3000 Stimmen mehr abgegeben wurden, alS für die übrigen Kandidaten, und zwar trifft das auf beide Parteien gleichmäßig zu. Man kann die unmöglich einer bestimmten l.ntffii .. fi.'t... ni in , i "nazl zu,qre,oen. in n,ql roayrlchemlich, baß vreikauieno Wähler mit Abficht bloß für die Mahorökandidaten stimmen und die übrigen Kandidaten unberücksichtigt ließen. Vielmehr ist anzunehmen, daß viele Wähler in der Abficht das ganze Parteiticket zu stimmin. das Kau vor den ersten Namen. 11 in bcn amR Ux zeichneten. ES zeigt dies, daß die Zahl derjenigen, welche selbst die einfachsten Dinge nicht verstehen, eine sehr große ist. Eine beträchtliche Zahl von Stimmzetteln geht bei jeder Wahl durch sehlerhaste Behandlung ganz verloren. Diesem lttzteren Uebelstande wenigftenS wäre durch Einführung von Maabzuhelfen, nd nichts w. prakliiqrr ai9 viev. ajic erue nschassung derselben mag vielleicht viel Geld kosten, aber nachher würden sie sich bei weitem ökonomischer erweisen. als die gegenwärtige Methode. Und was das Beste wäre, das Mogeln würde unmöglich werden. Aber vielleicht wird gerade deshalb die Einführung so lange verzögert. Daß der Stadtrath republikanisch sein wird, während die Stadtbeamtea Demokraten find, ist sehr zu bedauern. getheilt und daS ist tau Ut Erfahrung lehr?, hierzulande nicht von Vortheil. fördert Spitzbübereien, weil sich die Parteien einander nichts vorwerfen können, falls Mayor und Stadtrath einig find. Die Mehrheit der gewählten Schulräthe besteht aus Gegnern des Herrn Goß und dieser wird wohl nicht wieder Superintendent werden. in ' MglMWn. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht; möglicherweise Regenschauer und Viel kühleres Wetter Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 73 Grad, niedrigste C2 Grad. , Neue Trust geplant.. NewSork.12.Okt. DieFabki kanten von Toüeltenseife aus allen Theilen der Vereinigten Staaten find im Fifth Avenue Hotel in Berathung, um angesichts des Steigen? der Roh materialien die Preise ihres Produkts
zu erhöhen und zu regeln.
Die Besitzer von gilzfabriken find hier zusammengekommen, um sich übe? die Erhöhung und Regelung der Preise
verständigen. Hotel für grauen. NewÄ ork.12 Okt. Man glaubt daß die Errichtung des geplanten HotelS für Frauen dahier im Januar n. 3 begonnen werden wird. Das Grund kapital beträgt 5400.000. und drei Viertel desselben müssen gezeichne sein, ehe die Gesellschaft iricorporirt werden kann. Bis j'tzt ist noch nicht ganz die Hälfte gezeichnet. DaS Hatel soll ein zweistöckiges Ge bände mit allen modernen Verbesserungen werden, daS etwa 500 FrauenS Personen unterbringen kann. Man erwartet Kundschaft von Künstlerinnen, Lehrerinnen, Aerztinnen, Journalist innen, Stenographinnen, Krankenpfle gerinnen und andere, den höheren Be rufen anaebonae nNrauen. 364 ein zelne Zimmer sollen zu je 3 bis Dollars die Woche vermiethet werden, und 71 Zimmer mit zwei Alkoven zu je 8 Dollars. Auch die Restauration soll verhältnißmäßig niedrige Preise haben. ES ist noch nicht genau benimmt. wohin daS Hotel kommt; wie man über hört, soll eS an einer Stätte zwischen dem Union Square und der 34. Str., und nicht weit vom Broadway, errichtet werden. Einschließlich deS GrundeigenthumS, wird eS im Ganzen 800.000 Dollars kosten. Ersatz fürkautschuk. Amerikanisch Konkurrenz. Straburg. 12. Okt. Der hiesige Eivil-Zngenieur Hugo Schneider hat in den Kreisen deutscher Elektriker großes Aufsehen durch die Entd eckung eineS neuen Stoffe zum 3soiren hervorgerufen, dem 'daS polytechnische Institut in Straßburg in Anberächt .deS geringen BorratheS von natürlichem Kautschuk großen Werth beimißt. Der Stoff leistet dem Seewasser vollständig Widerstand und ein Kabel, welches mit einer auS diesem Stoff bestehenden Hülle von der Dicke eineS halben Zolls umgeben ist, kann Strömme von einer Spannung von 16.000 Volten sicher leiten. Eine Anzahl Kabelgefellschaften, darunter deutsche und amerikanische, unerhandeln, wie eS heißt, mit dem Erfiader, um sich daS Recht der Benützung deS Stosses zu sichern. Der Erfinder hat um Patente in Deutschland, Frankreich und Italien und, durch daS amerikanische Konsulat in Kehl, auch um Patentrechte in den Bereinigten Staaen nachgesucht. Berlin, 12. Okt. DaS Berliner Tageblatt veröffentlicht ein Interview mit einem . hohen österreichischen Staatsmann, in welchem sich dieser stark zu Gunsten eines Zollvereins der Staaten des europäischen Kontinents auSspricht, um der amerikanischen Concurrenz im Weltmarkt zu begegnen. Der betreffende Staatsmann klagt darüber, daß Oesterreich aus dem Vertrag mit Deutschland vom Jahre 1891 keinen Nutzen gezogen hat; daß Oefterreich, früher eineS der Länder, die daS meiste Getreide auf den Markt brachten, seinen Platz im Wettkampf mit Amerika verloren habe, und behauptet, daß ohne einen Zollverein, welcher allen europäischen Ländern gemeinsame BertheidigungSmittel gäbe, wo sie ge einsame Interessen hätten, keine Hoffnung dafür wäre, gegen den ame rikanischen Handel aufzukommen. i ver Krieg hat begonnen. London, 12. Okt. DaS Nach stehende ist der Text der britischen Antwort aus daö Ultimatum der Boeren : Chamberlain, an Milner, Ober Commissär, abgesandt am 10. Oktober 1899 : Die Regierung Ihrer Majestät hat mit großem Bedauern die peremptori schen Forderungen der südafrikanischen Republik erhalten, welche Ihr Tele gramm vom 9. Oktober übermittelte Sie vollen der Regierung der süd afrikanischen Republik mittheilten, daß die von der Regierung der südasrikaNischen Republik gestellten Bedingungen derartig find, daß die Regierung Ihrer Majestät eS als unmöglich erachtet, sie zu diSkutiren. Johannesburg, 12. Okt. Der Krieg ist gestern erklärt worden. Die! formelle Erklärung findet beute Morgen um 10 Uhr statt. ,
London, 12. Okt. Nach einer
Depesche auS Ladysmith haben die Boeren LaingS Neck in dem Augenblick besetzt, in welchem da Ultimatum ablief. Sie dringen j,tzt in Natal ein B M, Lrt k.s.t., und haben die Jngogo.HSHen besetzt London, 12. Okt. Dtt olftjltlle Bestätigung der Nachricht, daß d,e BurgherS deS ' u--"' durch den Van Reenen Paß in Natal eingefallen find, liegt vor, und eö bleibt kein Zweifel darüber mehr übrig, daß die Kampagne thatsächlich begonNkN hat. Die Nachrichten von einer Invasion an der Nordgrenze werden gleichfalls allgemein als zuverlässig betrachtet, und eö erscheint ausgeschlossen, daß ein Zusammenstoß zwischen den Boeren und den Briten lange ausbleibt, wenn :S nicht schon dazu gekommen ist. Der sozialdemokratische! Parteitag. Sann oder. 12. Okt. In der heutigen Sitzung deS sozialdemokrati schen Parteitages hielten die beiden ReichötagSmitglieder Auer und Vollmar Vleoen gegen vte evaraii n ime Tendenz, welche auS den Differenzen bezüglich der Theorien deS SozialiS muö entspringen und ihre Zuhörer aufforderten, die Nothwendigkeit der Solidarität der Partei anzuerkennen. Beide Redner vertheidigten bis zu einer gewissen Grenze Bernstein, aber erklärten ihren Entschluß, die Resolution BebelS zu unterstützen, welche erklärt, daß die Partei bleiben soll, waS sie ist, nämlich eine .Klassen - Partei, deren historisches Ziel ist, politische Herrschaft zu erlangen, und daß kein Grund vorliege, daS Program, und die Taktik der Partei zu ändern. SchtffA.NaHriHten. Angekommen in : N e w I o r k: Alsatia" von Genua; Werkendam" von Rotterdam.' Southampton: Auguste Vicoria" von.New Jork. Bremen: Lahn" von New Jork. London: Marquette" von New Jork. Liverpool: Belgenland" von Philadelphia. allerlei. Beim Spielen mit einem SsZdehre zielte William Pankhurst in Jamesville. Wis.. auf einen Kameraden. John McCarthy mit Namen, uno drückte ab. Der Schuß krachte und die Kugel fuhr McCarthy in den Mund, durchschnitt die Zunge der ganzen Länge nach und riß mehrere Zayne aus. Die Verletzungen dürften sich als ödtlich erweisen. Die Burschen sind beide ungefähr 16 Jahre alt. Pank hurst lieferte sich den BeHorden aus; er wußte nicht, daß die Waffe geladen war. Die 14?lahre alte Gol die Cochran in Munci, Ind., überraschte einen Dieb, der eben eme wertyvoue Standuhr aus ihrem Zimmer tragen wollte. Sie befahl ihm, die Uhr hinzustellen. Er horchte, wollte sich iedoch gleichzeitig gegen das Mädchen wenden. Dieses warf eme sildervelcylagcne Haarbürste nach dem unbekannten Eindrmglmg uno traf venieiven an Schläfe. Er stürzte wie vom Blitz getroffen hin. ist seitdem bewußtlos und Wird wohl sterben. Dem Kaufmann Paul Norman blies der 65 Jahre alte M. M. McKinney in Stranger, , das Lebenslicht aus und ging dann in ein leerstehendes Haus in der Nähe, wo er sich den Kops durch einen Schutz zschmetterte. Bald darauf entdeckte man, daß Frau McKinney ermordet worden war. Ihre Leiche wurde in ibrer Wohnung aufqefunden. Ueber die Motive der grausigen That liegen nur Vermuthungen vor, doch wird man mit der Annahme, daß dieselbe der blu Hat Scklukact einer EbebruckS - Traaodie war. nicht fehlgeben. 5kohnKester vonKenton, Mich., hat seiner Frau, die kürzlich mit einem junaerrStallknecht durchgebrannt ist. eine Abflndunassumme von $yd 000 vermacht, unter der Bedingung, daß sie allen Ansprüchen an ihn fUr immer entsage. Als Frau Kester mit dem Stallburschen durchbrannte, hatte f 1 !. ! r i.... sie $3U,ouu oaar oel iicy. ic i,i iuij und wohlbeleibt, während ihr Geliebter ein maaerer Benael von 6 Fuß Höhe und nur 140 Pfund Körpergewicht ist. Privat-Detektivs hatten das Paar über S00 Meilen weit verfolgt. Kester ist ein Holzhändler, dessen Vermögen auf 8500.000 geschätzt wird. Die 32 Jahre alte Lina Haidley, welche bei ihrer verheiratheten Z- - rn . c n -1 1 Sckwester Nrau Richard Metzger in ' Newark. N. N.. wobnte. wurde in .ih-
rem Zimmer, durch Leuchtga erfttckr,
aufgefunden. Das Zimmer war nicht verschlossen und Frl. Haidley lag, nur theilweise entkleidet, auf kem Bett. Der ""oes scheint, daß Lma einen Versuch ma n .abdrehen. aber von Gas llbttwMgt wurde. Der U-ountyarzt erklärte, ter 2iyb, sei im
. k..!staat,'öwcl "ya l oie Itvige eines ungluan
I . , "r.ft.n l!. e--. -t . " i o..-rY.o sT. r ". fTs-t!rt' uftit ,quuu. jcic u jaif iuaqiiiQea)tf sene war vor räum M?resm t von Deutschland angekommen. - Erschossenwurdeder Kaufmann G. W. Vennett in Nicholls. (Sa.. von W. A. McCray. Der letztere hatte seine Frau brutal behandelt und diese hatte im Bennett'schen Hause Zuflucht gesucht. McCray kam, mit emer Wut chester-Büchse bewaffnet, nach dem Hause Bennett's und verlangte nach inner Frau. Als ihm der Zutritt ver weigert wurde, begann er in das Haus hinein zu schließen. Bennett's Clerk, S. Thomas, erwiderte das Feuer. McCray fuhr fort zu schießen und et ner der von ihm abgefeuerten Schüsse traf Bennett in die Seite. Zwanzig Minuten nachher war Bennett eine Leiche. McCray wurde festgenommen und spater durch den Sheriff von Coffe County nach dem Gefängniß in Wayroß gebracht. I n R o y a l O a k b e i E a st o n, Üalbot'County, Md., beobachtete der Farmer Phil. M. Pastorfield in der Nachbarschaft seiner Wohnung ein selteneö elektrisches Phänomen. Der Farmer stand Abends auf seiner Veranda und sah nach den Stallgebäuden hinüber, als er plötzlich in einer Entfernung von 25 Fuß vom Stalle eine balkonförmigeMasse Feuer wahrnahm. Dieselbe explodirte mit kanonendonnerähnlichemGetöse und das Feuer spritzte nach allen Richtungen hin. Die Erscheinung kam nicht aus den Wolken. Merkwürdiger Weise gerieth weder der nahe Heuschober in Brand, noch wurde eine 13 Fuß entfernt stehende Kuh verletzt. Zwei ' Kinder und ein Knecht im Stalle erschraken, doch blieben auch sie unverletzt. Auf der Erde war nichts zu bemerken. Auf entsetzliche Weise kam Frau Mamie Morrison, eine junge Frau, welche mit ihrem Manne in der Nähe von Fairmount, ungefähr IS Meilen von LouiSville, - Ky entfernt wohnt, ums Leben. Die Frau stand in der Nähe ihres Ofens und nicht weit davon entfernt spielte ihr achtzehn Mo nate altes Kind. Die junge MuXer sah ihrem spielenden Kinde zu und bemerkte nicht, daß die Bander ihrer Schürze in Brand gerathen waren. Die Flammen züngelten bereits an ihrem Körper empor, als sie die Ge fahr wahrnahm. Damit die Flammen nicht die Kleider ihres Kindes erreichen sollten, eilte sie in s Freie, wo sie spater, am ganzen Körper mit Brandwunden bedeckt, von einem Nachbar Namens Reed im Hofe in bewußtlosem Zustande aufgefunden wurde. Jh? ganzer Korper war mit Brandwunde? bedeckt, und obwohl der Frau alle mögliche ärztliche Hilfe zu Theil wurde. gab sie unter den gräßlichsten Schmerzen ihren Geist auf. E inentsehlichesBrandunglück. dem sechs Menschen zumOpfer sielen, hat sich bei Hermersvors in Mähren ereignet. Ein dem dortigen Grundbesitzer Alois Wanke gehöriger Getreideschober war in Brand gerathen. Als die Feuerwehrleute den brennenden Schober auseinandernssen, stießen sie auf sechs ganz verkohlte Menschenleichen. Eine an Ort und Stelle erschienene Gerichtscommission ließ nach Aufnahme einer genauen Be schrelbung der gefundenen menschlichen Ueberreste die sechs Leichen im Hermersdorfer Ortsfriedhofe beerdigen. Die Identität der Berungluctten konnte nicht festgestellt werden. Es dürften dies herumziehende arme Leute gewesen sein, die in dem Schober überachteten, welcher in Folge unvorsichti gen Rauchens eines der Verunglückten Feuer fing. I m Verdacht der spronage wurde der Hofphotozraph Perscheid aus Leipzig in Rußland, unfern der deutschen Grenze, verhastet, nach kurzer Jntermrung zedoch wieder frei gelassen. Herr Perscheid hatte mit dem Hüttendirector Richter einen Ausflug von Lippine i. Schl. nach Sosnowice und von da nach 'dem russischen Orte Bendzin unternommen. Um landschaft liche Motive für fern Atelier zu gewmnen. hatte Herr Perscheid dort verschiedene Aufnahmen mit seinem Momentapparat bewirkt, wobei er von zwei russischen Polizisten, die in ihm einen Spion vermutheten, verhaftet und mit seinem Begleiter rn sicherenGe wahrsam genommen wurde. Glücklicher Welse war der Vezir.kshauptmann bald zur Stelle, ein sehr vernünstigerMann. der nach genauer Prüfung der Papiere und nach eingehendem Verhör die Verhafteten nach der Grenze bringen und dort freigeben ließ In Breslau wurde der 42 - jährige Franz Skyba, ein gebürtiaer Vreraner. mit seiner Geliebten Marie Rohrbeck und deren 17 jähri gen Tochter verhastet. Skyba hat unter verschiedenen Namen, in Basel, Prag. Wien. Berlin. Leipzig, Hamburg und Dresden zahlreiche Einbruchsdiedstähle verübt. Aus seine Ergreifung war eme Prämie von 800 Msrk sitzt. Im
Dr.Milcs'HcartCnre kunri emen Prominenten Anwalt.
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fc i."2t l v ,,der leitende Pension $3 "walt von Belfast. . chtbt: .Ich urÜ,KäJ',M,t ,bct rmee entlassen weqe schlechter Gesundheit und litt seitdem an Heribe, schwerden. Ich hatte HSufia Ohnmachten und erftickende Ansalle. Ich ging gebeugt wie ein Mann von 8 Jahren. Ich trug fortwährend inen Uederrock. selbst im Sommer, um mich nicht ,u erttltkn. Konnt mein GcschZst nicht verse, he. Meine Ruhe war durch heftige Schmerzen in der Herzgegend und der linken Schulter ae brauch von Dr. Milek' veart Eure, ungeachtet, dad ich so viele Patentmedizine und Verschrei düngen von Aerzten genommen hatte, ohne dak ek mir geholfen hätte. Dr. Mllek' beart Eure stellte meine Gesundheit wieder her. E ik wahr hast, eine wunderbare Medizin und e macht mtr viel Vergnügen, diese Mittel Jedermann ,u empfehlen. Dr. Mile,' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder daj Geld wird ,nrücker stattet. ?uch über die Krankheiten del Herzen und der Nerven frei. V2a v rvitiw äfciiCan; f9StQrC93 v Hscith7 rUxSy . drefse: D r. M i l M d , e l o.. lkhart. Ind. Jahre 1885 wurde Skyba in Wien wegen Diebstahles zu einer Kerkerstrafe in der Dauer von einem Jahre und sechs Monaten verurtheilt. Seine Geliebte Rohrbeck veräußerte die Waaren, die er stahl. Auch sie wurde schox in Wien mit 24 Jahren Kerkers bestraft. Den Skyba begleitete gewöhnlich die Tochter der Rohrbeck, ein 17 - zahriges. buMch Madchen, die zur Sangenn ausgebildet worden war, auf seinen Reisen. Am 16. Februar 1894 hatte Skyba im Hotel Schwergaß in Nordhausen einen Einbrach verübt und auf den ihn verfolgenden Nachtwachveamten Wedler gesasossenI'Auch wegen die ser That wird sich Skyba zu verantWorten haben. Die Passanten der Place Communale in Molenbeck (Bel gien), waren unlängst Zeugen eines aufregenden Schauspieles. Ein Dachdecker hatte die Mitagspause dazu benutzt, um des Guten an geistigen Getränken zu viel zu thun. Stark angeheitert und bedenklich schwankend, begab er sich auf das Dach eines Hauses auf der Place Communale. wo eine kleine Reparatur auszuführen war. Da er. sehr lange auf dem Dache blieb, sahen die Einwohner durch die Bodenluke, was er mache und erblickten ihn am Rande schlafend, jeden Augenblick in der Gefahr herunterzustürzen. Man benachrichtigte die Polizei und ein Beamter begab sich auf daö Dich, erweckte den Schläfer und wollte ihn veranlassen, seine Arbeitsstätte zu verlassen. Der Trunkene war aber über die Störung sehr ungehalten, setzte dem Polizisten heftigen Widerstand entgegen und schließlich wurden beide zum Entsetzen der Zuschauer in schwindelnder Höhe handgemein. Schließlich gelang es dem Beamten, seinen Gegner mit einem wuchtigen Faustschlage auf das Dach niederzustrecken und ihn sodann herunter zu transportiren. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'ö Sarsaparilla beseitigt die Ursache dieses Uebel und heilt Catarrh vavurq, daß sie da? Blut reinigt. Sood's Pillen wirken milde. aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen. 25c. Der ew 1ork tore (QtaMirt 1853.) Ä.fir Vuttenck Muster ! Bker StrumpfwaarenOfferten für morgen. Waschechte, schwarze baumwollene Damenftrümpfr, verth 10c, 0 für DU Schwarze wollene Damenstrümpfe. mit doppelten Zehen und Fer- 0J.n sen für ILb Schwarze Damenftrümpfr, "fleecettned" mit Doppelsohlen j jjß Sine kleine Partie Damenstrümpfe aus L.Sle ffaden, theils mit faney farbigem Oberthell, theils nCp schwarz, zu Zuli m w s
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